logo

Landesarbeitsgemeinschaft
Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihrer Angehörigen in Bayern e.V. (LAGH)



Eigene Fernsehsendung:

"Die LAGH informiert"

im Deutschen Sportfernsehen (DSF)


Jetzt vier Videoclips zum Ansehen


Selbsthilfetag Bayern - 30 Jahre LAGH 16. Oktober 2003

Hier können sie den Beitrag der BR-Rundschau von unserer Veranstaltung sehen.

Klicken sie auf das Bild!

 

 

Allerdings benötigen sie den  Real Player. Sie können ihn kostenlos hier:  Real Player. downloaden. Nach der Installation müßten sie den Film ansehen können.

Das laden des Filmes kann jedoch bis zu 3 Minuten dauern!
 


Fernsehaufnahmen von der offiziellen Eröffnungsfeier der LAGH und des Netzwerks von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung am 28.3.2001

Die Fernsehaufnahmen können sie mit einem Klick auf das Bild sehen

Film von der Eröffnungsfeier

Allerdings muß der Real Player installiert sein. Sie können ihn kostenlos downloaden. Nach der Installation müßten sie den Film ansehen können.

Das laden des Filmes kann jedoch bis zu 3 Minuten dauern!

Fallls Sie keine Bilder zu sehen bekommmen, dann versuchen Sie es mit einem Klick hier.




 

Seit 1995 geht die Landesarbeitsgemeinschaft "Hilfe für Behinderte" in Bayern e.V. im Behindertenmagazin "Normal" der Arbeitsgemeinschaft Behinderte in den Medien e.V. (ABM) im Deutschen Sportfernsehen (DSF) alle 2 Monate auf Sendung.

Unter dem Titel

"Die LAGH informiert"

wird in eigener Regie ein Programm gestaltet, bei dem Vorbereitung, Redaktion und Moderation von der LAGH selbst übernommen werden.

Das Vorstandsmitglied Frau Monika Müller und der Geschäftsführer der LAGH, Herr Reinhard Kirchner, moderieren die Sendung.

Hauptanliegen der Sendung ist es, aktuelle Informationen aus dem Bereich der Behindertenselbsthilfe zu verbreiten und einzelne Mitgliedsverbände der LAGH mit ihren Anliegen und Problemen zu Wort kommen zu lassen.

Zu jeder Sendung wird ein Studiogast aus einem unserer Mitgliedsverbände eingeladen, der das Krankheitsbild und die Arbeit des Selbsthilfeverbandes darstellt.

Die Sendung wird bundesweit auf DSF und über die Münchener Lokalsender M 1 und TVM sowie im Münchener Kabel mehrfach ausgestrahlt.

Die Resonanz auf unsere Sendungen zeigt, daß der Bedarf an Informationen und Adressen über Selbsthilfegruppen in der Bundesrepublik Deutschland zunimmt und auch Fachleute verstärkt Interesse für die Angebote der Behindertenselbsthilfeverbände zeigen.

Überwiegend sind es allerdings Betroffene oder Eltern mit chronisch kranken und behinderten Kindern, die auf unsere Sendung reagieren und Informationsmaterial anfordern oder gezielte Fragen an uns stellen.

Aus Kreisen der nicht betroffenen Öffentlichkeit kommen seltener Rückmeldungen.

Dies läßt sich vielleicht damit erklären, daß das Thema chronische Krankheit und Behinderung in der Regel verdrängt wird und Personen zur Auseinandersetzung mit einer Behinderung erst dann fähig werden, wenn sie in irgendeiner Weise betroffen sind.

Wird man aber betroffen, dann ist man um jede Information und Hilfestellung dankbar.

Diese Hilfestellungen kann niemand besser anbieten, als selbst Betroffene.

Die Authentizität der im Studiogespräch eingeladenen betroffenen chronisch Kranken oder behinderte Menschen in unserer Sendung erzielt die größte Wirkung auf den Zuseher.

Die eigenen Erfahrungen bei der Bewältigung einer Krankheit oder Behinderung sind es, die von anderen Betroffenen sofort verstanden werden und die in ihre Tiefe und Bedeutung am ehesten von Gleichbetroffenen nachvollzogen werden können.

Gleichzeitig soll durch die Sendung erreicht werden, daß das Bild des Menschen mit einer Behinderung in unserer Gesellschaft differenzierter gesehen werden muß.

Behinderte sind nicht nur Menschen, die in einem Rollstuhl fahren oder blind sind. Schwerbehindert sind z.B. auch Menschen mit schweren Stoffwechselerkrankung oder Anfallsleiden.

Es ist sicher kein Zufall, daß in unserer Landesarbeitsgemeinschaft "Hilfe für Behinderte" in Bayern e.V. 70 % der Mitgliedsverbände dem Bereich nicht sichtbarer chronischer Krankheiten und Behinderungen zuzuordnen sind.

Wir versuchen mit unserer Sendung zu zeigen, wie Menschen mit einer chronischen Krankheit oder Behinderung durch Engagement, Lebensfreude und Einsatz für andere Betroffene die eigene Situation meistern.

Unsere Sendung soll dazu beitragen, daß die Vorurteile über Menschen mit einer chronischen Krankheit oder Behinderung abgebaut werden. Menschen mit einer chronischen Krankheit oder Behinderung sind keinesfalls weniger leistungsfähig als andere Menschen auch. Genauso wenig empfinden Menschen mit einer chronischen Krankheit oder Behinderung ihr Dasein ständig nur als LEIDEN. Lebensfreude und Tatkraft zeichnen viele Menschen mit einer chronischen Krankheit oder Behinderung aus. Die Fähigkeit als Mensch mit einer Behinderung den Alltag und das Leben zu meistern sind Leistungen, die in unserer Gesellschaft viel höher bewertet werden müßten.

Nicht das Mitleid und schon gar nicht das Bild vom hilfsbedürftigen armen Menschen mit einer chronischen Krankheit oder Behinderung sind erwünscht, sondern die unvoreingenommene Akzeptanz als Mensch. Nur durch einen normalen Umgang mit Menschen mit einer chronischen Krankheit oder Behinderung werden wir es schaffen, Verhältnisse zu erreichen, die dem Gedanken gerecht werden: ES IST NORMAL VERSCHIEDEN ZU SEIN.

Zurück zur Startseite

Zurück zur Startseite