Landesarbeitsgemeinschaft
Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihrer Angehörigen in Bayern e.V.







Meldungen und Neuigkeiten (im Rückblick) vom 2.02.2000 - 31.12.2010

 

24.11.2010

Neueste Ausgabe der LAG Informationen 07/2010

Themen u.a.: Aus der Arbeit der LAG; Landesbehindertenrat, ConSozial 2010....un vieles mehr

{Lagh Informatioen 07.2003}    LAG Informationen Nr. 07/2010 

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22.11.2010

LAG Selbsthilfe Bayern hat jetzt 102 Mitgliedsverbände

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung am 18.11.2010 wurde der Verband

Defibrilator (ICD) Deutschland e.V.

als neues Mitglied aufgenommen. Damit hat die LAG SELBSTHILFE 102 Mitgliedsverbände.

Außerdem wurde die Resolution: Beschluss zu den Einsparvorschlägen der Bayerischen Städte, Länder und Gemeinden einstimmig verabschiedet.

Das Positionspapier der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.  zur "Entwicklung  der verbandlichen SELBSTHILFE" wurde einhellig begrüßt. 

 


22.11.2010

Vorankündigung Fachtag Inklusion

 

Beim Bezirk Oberbayern findet im Rahmen des Gremiums zur Gesundheits-, Sozial- und Versorgungsplanung Oberbayern (Gremium GSV) ein erster oberbayerischer Fachtag "Wege zur Inklusion"

 

am Donnerstag, 03. März 2011

in der Prinzregentenstraße 14, München statt.

 

Die Behindertenbeauftragte der bayerischen Staatsregierung, Frau Badura, hat die Schirmherrschaft für den Fachtag übernommen.

 

Auch die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. ist Mitveranstalter dieses Fachtages.

 

Weitere Informationen finden Sieh hier.

 


18.11.2010

Referentin der BAG SELBSTHILFE e.V. und Redakteurin der Zeitschrift Selbsthilfe

Frau Elisabeth Fischer gestorben.

Mit tiefer Betroffenheit hat uns die Nachricht vom Tode von Frau Elisabeth Fischer erreicht.

Der Tod von Frau Fischer, die im Alter von 51 Jahren gestorben ist, erfüllt uns alle mit tiefer Trauer.

In der Zusammenarbeit mit Frau Fischer als Redakteurin der Zeitschrift "Selbsthilfe" hat sich zwischen unserer

LAG SELBSTHILFE Bayern e. V. und Frau Fischer in den zurückliegenden 18 Jahren ein kollegiales herzliche Verhältnis entwickelt.

Wir verlieren mit Elisabeth Fischer nicht nur eine kompetente Referentin der Öffentlichkeitsarbeit bei der BAG SELBSTHILFE sondern auch eine engagierte Kollegin für die Belange von Frauen mit Behinderung.

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt den Angehörigen von Frau Fischer insbesondere ihrem Mann und ihren zwei Kindern.


18.11.2010

Ordentliche Mitgliederversammlung der LAG SELBSTHILFE Bayern e. V.

Am Donnerstag, den 18.11.2010 findet in den Räumen der LAG SELBSTHILFE Bayern e. V. am Orleansplatz 3, 81667 München die ordentliche Mitgliederversammlung statt.

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung haben zwei neue Mitgliedverbände einen Aufnahmeantrag gestellt:

> Sarkiodose Netzwerk e.V.

>Defibrilator (ICD) Deutschland e.V.

Sollten die Verbände aufgenommen werden, dann zählt die LAG SELBSTHILFE Bayern e. V.

103 Mitgliedsverbände.

 


28.10.2010

ConSozial 2010

Sozialministerin Christine Haderthauer besucht Stand der LAG SELBSTHILFE Bayern e. V.

Dank der Unterstützung durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen bei der Suche nach Sponsoren für die Selbsthilfeplattform auf der ConSozial 2010 konnte die LAG SELBSTHILFE Bayern e. V. mit sechs ihrer Mitgliedsverbände mit einem eigenen Ausstellungsstand teilnehmen.

Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren, die durch ihre Unterstützung eine Teilnahme der Selbsthilfeverbände erst ermöglicht haben. Die Liste der Sponsoren finden Sie hier.

Die LAG SELBSTHILFE Bayern e. V. hat aus diesem Grund als Dank einen kleinen Empfang für die Sponsoren organisiert, zu dem auch die Bayerische Sozialministerin Frau Christine Haderthauer bei ihrem Messerundgang an den Stand der LAG SELBSTHILFE Bayern e. V. gekommen ist.

Auch die Bayerische Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Frau Irmgard Badura, besuchte unseren Stand

Bilder von der ConSozial:

Frau Staatsministerin Haderthauer (li. Dr. Pettinger re. R. Kirchner) Frau Staatsministerin Haderthauer
Frau Badura Behindertenbeauftragte (li Kirchner re. Günther-Wick) Empfang Sponsoren
Empfang Sponsoren mit Vertretern der Mitgliedsverbände der LAG SELBSTHILFE

 

 


28.10.2010

ConSozial 2010

Vom 3. bis 4. November 2010 wird die mit einigen ihrer Mitgliedsverbände auf einer gemeinsamen Selbsthilfeplattform auf der ConSozial in Nürnberg vertreten sein (Halle 7, Stand-Nr. 1300)

 

Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Interessierte unseren Stand besuchen.

 


28.10.2010

10-jähriges Jubiläum der Netzwerkfrauen in Bayern

 

Frauen Ministerin Haderthauer: „Gemeinsam gegen die Diskriminierung von Frauen und Mädchen mit Behinderung!“

 

 

„Die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ersten Ranges. Ich freue mich sehr, dass in der UN-Konvention endlich international anerkannt ist, dass Frauen und Mädchen mit Behinderung doppelt diskriminiert sind – sowohl wegen ihrer Behinderung als auch in ihrer Rolle als Frau. Für sie ist es besonders schwer, ihren Anspruch auf gesellschaftliche Teilhabe durchzusetzen. Hier müssen wir ansetzen und die Barrieren nicht nur in den Köpfen, sondern auch ganz real im öffentlichen Leben beseitigen“, so Bayerns Frauen- und Sozialministerin Christine Haderthauer, zugleich Frauenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, heute in München zum 10-jährigen Jubiläum des Netzwerks von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern.

 

Die Konvention habe den Grundstein gelegt, dass die Lebenssituation von Frauen und Mädchen mit Behinderungen auf der ganzen Welt weiter verbessert wird. „Bayern hat mit dem bereits eingeleiteten Paradigmenwechsel von der Fürsorge hin zur Teilhabe viele Zielvorgaben der Konvention vorweggenommen. Mein Ziel ist, dass auch Frauen und Mädchen mit Behinderung ihr Leben weitestgehend selbst gestalten und bestimmen können. Gemeinsam mit den Netzwerkfrauen werde ich weiter nach innovativen und kreativen Lösungsansätzen suchen, um die Ziele und Visionen der Konvention in Bayern Realität werden zu lassen. Dazu gehört auch, dass ich mich auf Bundesebene weiterhin für eine Strukturreform der Eingliederungshilfe stark machen“, so die Ministerin abschließend.

 

Die Netzwerkfrauen setzen sich dafür ein, dass Frauen und Mädchen mit Behinderung gesellschaftlich gestärkt und vorhandene Diskriminierungen abgebaut werden. Das Bayerische Sozialministerium hat bisher über 450.000 Euro an Fördergeldern für ihre Arbeit bereitgestellt.

 


28.10.2010

Kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung nach § 20 SGB V

 

Antragsunterlagen für die Förderung der Landesorganisationen im Jahr 2011

Die Krankenkassen haben uns die neuesten Antragsformulare für die Förderung von Landesverbänden zur Verfügung gestellt.

 

Diese Formulare können nachfolgend als PDF-Dateien downgeloadet werden.

 

 

Antrag Landesorganisationen - Gemeinschaftsförderung

 

Antrag Landesorganisationen - Individuelle Projektförderung

 

Merkblatt 2011

 


 

28.10.2010

GKV-Finanzierungsgesetz Unterschriftenaktion der Deutschen Rheuma-Liga

Der AK Chronische Erkrankungen der BAG SELBSTHILFE hat in seiner letzten Sitzung am 25./26.10.2010 beschlossen, den Mitgliedsorganisationen der BAG SELBSTHILFE zu empfehlen, sich an der Unterschriftenaktion der Deutschen Rheuma-Liga Bundesverband gegen das GKV-Finanzierungsgesetz zu beteiligen.

  

Diese und weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage unter www.rheuma-liga.de

 

 

Dr. Martin Danner

Bundesgeschäftsführer

 

 


 

 

8.10.2010

 

 

 

Neueste Ausgabe der LAG Informationen 06/2010

Themen ua.: Aus der Arbeit der LAG; Landesbehindertenrat, ConSozial 2010....un vieles mehr

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7.10.2010

 

Neuste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE 3/2010 erschienen

Themen u.a:

- RehaCare 2010

- Internet barrierefrei

- Freizeit/Reisen

- Verbandsrecht

Die Zeitschrift kann bei der BAG SELBSTHILFE abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der

 

 


7.10.2010

 

                   

Das Gehörlosen Institut Bayern (GIB.) sucht zum 1. Februar 2011 eine/n

Geschäftsführer/in


zur unbefristeten Einstellung.

 

Das GIB. ist ein gemeinnütziger Verein, dem neben dem Freistaat Bayern und den bayerischen Bezirken Betroffenenverbände und Fachverbände als Mitglieder angehören.

Das GIB. hat die Aufgabe, die Kommunikation zwischen gehörlosen und schwerhörigen Menschen und deren hörender Umwelt zu fördern.

 

Die Aufgaben des/ der Geschäftsführers/in umfassen unter anderem:

 

 

Leitung des hauptamtlichen Teams

 

Laufende Unterrichtung des Vorstands, Erledigung der Aufträge des Vorstands

 

Organisation und inhaltliche Bündelung der Gremienarbeit des GIB.

 

Beantragung und Verwaltung öffentlicher Mittel inkl. Erstellung von Haushalts- und Arbeitsplan sowie dessen         Umsetzung

 

Außenvertretung des GIB.

 

Öffentlichkeitsarbeit

  • Öffentlichkeitsa

Ein abgeschlossenes Hochschulstudium oder ein vergleichbarer Abschluss wird vorausgesetzt, die Beherrschung der Deutschen Gebärdensprache (DGS) ist erwünscht,

aber keine Voraussetzung.

 

Die Aufgabe ist mit regelmäßigen Reisetätigkeiten innerhalb Bayerns verbunden.

 

Für weitere Informationen zum GIB. sehen Sie bitte die Website www.giby.de

Für detaillierte Rückfragen steht der Vorstandsvorsitzende Herr Dr. Fürnthaler unter
089 59994959 zur Verfügung.

Die Einstellung erfolgt nach dem Tarifvertrag öffentlicher Dienst (TVÖD).

 

Ihre schriftliche Bewerbung (e-mails werden nicht berücksichtigt) richten Sie bitte bis
8. November 2010 an den Vorstandsvorsitzenden:

Herrn Dr. Kurt Fürnthaler, Stockmannstraße 35, 81477 München.

 


27.09.2010

Vorankündigung

 

 

10 jähriges Jubiläum der Netzwerkfauen-Bayern

 

 

 

 

Das Frauennetzwerk Bayern lädt herzlich zm 10-jährigen Jubiläum am 28.10.2010 in der Hypo Vereinsbank ein.

 

Ein buntes Programm mit kulinarischen Köstlichkeiten und tollen Showeinlagen bildet den Rahmen für die Feier.

Nähere Infos zu der Veranstaltung erhalten Sie im Netzwerkbüro. Anmeldungen sind unbedingt erforderlich und werden ab dem 13. 09.2010 im Netzwerkbüro entgegengenommen.

 

zum Flyer...

 

 

 


 

 

16.09.2010

Barrierefreiheit ist Zukunftsinvestition – auf steigende Zahlen schwerbehinderter Menschen

jetzt reagieren

 

 

„Politik für Menschen mit Behinderungen ist kein Randthema, sondern betrifft angesichts des

demographischen Wandels längst breite Bevölkerungsteile. Wer jetzt etwa für Barrierefreiheit im

Verkehrsraum, öffentlichen Personennahverkehr, in Gebäuden, aber auch im Internet sorgt,

investiert in die Zukunft“, hob der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter

Menschen, Hubert Hüppe, angesichts neuester Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes

hervor. Hiernach lebten Ende 2009 7,1 Millionen schwerbehinderte Menschen in

Deutschland, 2,7 % mehr als Ende 2007. Insbesondere gibt es laut Statistischem Bundesamt

immer mehr ältere Menschen mit Behinderungen. „Hierauf muss reagiert werden, etwa mit verstärkter

Förderung barrierefreien Wohnraums, wie im Koalitionsvertrag vereinbart. Ältere Menschen

mit Behinderungen können dann länger selbständig in vertrauter Umgebung leben“, erklärte

der Beauftragte.

 

 


20.08.2010

 

Ministerialrat Maximilian Weber verstorben

 

Am 13. August 2010 ist Herr Maximilian Weber nach langer Krankheit im Alter von 65 Jahren gestorben.

Maximilian Weber hat in seiner Funktion als Ministerialrat im Bayerischen Sozialministerium für Arbeit, Familien und Frauen wesentlich dazu beigetragen, dass die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. und das Frauennetzwerk durch die Förderung des Ministeriums ihren heutigen Stellenwert erreicht hat.

 

Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. verliert dadurch nicht nur einen fachkundigen Ansprechpartner, sondern auch einen Freund der SELBSTHILFE.

 

Wir trauen mit großer Anteilnahme.

 

 


 

 

 

20.08.2010

 

 

Neuste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE 2/2010 erschienen

Themen u.a:

- BAG Mitgliederversammlung

- Studieren mit Behinderung

- Freizeit/Reisen

- Verbandsrecht

Die Zeitschrift kann bei der BAG SELBSTHILFE abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäftsstelle erhalten.

 

 

 


 

 

 

 

Neueste Ausgabe der LAG Informationen 05/2010

Themen ua.: Aus der Arbeit der LAG; Landesbehindertenrat, Selbsthilfeförderung und vieles mehr....

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06.07.2010

 

Behindertenpolitik: Beauftragte der Staatsregierung und kommunale Behindertenbeauftragte lehnen Sparliste der kommunalen Spitzenverbände ab.

 

Anlässlich des jährlichen Treffens der Beauftragten der Staatsregierung und der Kommunen für die Belange von Menschen mit Behinderung waren auch die Sparvorschläge der kommunalen Spitzenverbände Thema. „Es verwundert schon, wie solche Vorschläge, die in die Rechte der Menschen mit Behinderung massiv eingreifen, ohne Beteiligung von uns Experten an höchster Stelle vorgebracht werden.“, so Irmgard Badura, Beauftragte der Staatsregierung.

 

Die Sparliste befand sich im Anhang eines Schreibens der Präsidenten der kommunalen Spitzenverbände Bayerischer Landkreistag, Bayerischer Städtetagtag und Bayerischer Gemeindetag an Ministerpräsident Horst Seehofer. Unter anderem wird im Papier eine Einschränkung des gesetzlich verbrieften Wunsch- und Wahlrechts vorgeschlagen. In letzter Konsequenz könnte dieser Vorschlag der kommunalen Spitzenverbände bedeuten, dass Menschen mit Behinderung gegen ihren Willen in Heimen untergebracht werden können, anstatt zu Hause selbstbestimmt zu leben.

 

Eine solche Politik setze notwendige gesetzliche Standards außer Kraft. „Das können wir nicht hinnehmen und werden wir nicht akzeptieren!“ so einhellig die Beauftragten. „Wir fordern die kommunalen Spitzenverbände zur Zusammenarbeit mit uns auf.“ Die vorgeschlagene Sparpolitik der Spitzenverbände ist aus Sicht der Beauftragten volkswirtschaftlich nicht sinnvoll. Ein aktiver Dialog ist deshalb dringend erforderlich. Ziel ist eine echte Teilhabe behinderter Menschen zu verwirklichen.

 

 


 

 

30.6.2010

Pressemitteilung des Deutschen Behindertenrates

Nr. 07 / 2010

Berlin, 18. Juni 2010

 

Integration behinderter Kinder muss an Fahrt gewinnen

Zum Nationalen Bildungsbericht 2010 erklärt Adolf Bauer, Vorsitzender des Sprecherrates des Deutschen Behindertenrates (DBR):

Die Integration behinderter Kinder in Regelschulen muss endlich an Fahrt gewinnen. Nur 18,4 Prozent der behinderten Kinder können in Deutschland eine Regelschule besuchen. Damit bleibt unser Land weiterhin ein Schlusslicht in Europa.

Gegenüber 2006 ist die Integrationsquote zwar um 2,7 Prozent gestiegen. Doch das reicht nicht. Wenn wir so weitermachen, erreichen wir die Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention erst in 25 Jahren.

Deshalb muss die inklusive Bildung jetzt deutlich an Fahrt gewinnen. Hierzu kann und muss die Tagung der Kultusministerkonferenz am 21./22. Juni 2010 in Bremen beitragen. Der Deutsche Behindertenrat hofft, dass von der Tagung ein klares politisches Signal zugunsten inklusiver Bildung ausgeht. Das gemeinsame Lernen behinderter und nicht behinderter Kinder muss in Deutschland endlich von der großen Ausnahme zur selbstverständlichen Regel werden.

V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs

 


 

 

16.6.2010

 

 

Neueste Ausgabe der LAG Informationen 04/2010

Themen ua.: Aus der Arbeit der LAG; Aktionstag 5. Mai 2010 und vieles mehr....

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16.6.2010

Hubert Hüppe, Behindertenbeauftragter de Bundesregierung:

Klares Signal auf der Fachtagung der Kultusministerkonferenz für Einbeziehung von Kindern mit Behinderungen erwartet

Pressemitteilung

 

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert

Hüppe, erwartet von der am 21. und 22. Juni in Bremen stattfindenden Fachtagung der

Kultusministerkonferenz ein klares Signal für einen verbindlichen Plan zur Umsetzung

der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen.

 

„Art. 24 verpflichtet die Staaten dazu, ein inklusives Schulsystem zu schaffen und zwar sofort. Der Handlungsbedarf

ist offensichtlich. Immer noch gehen nur knapp 15 % aller Kinder und Jugendlichen

mit so genanntem ‚sonderpädagogischen Förderbedarf’ auf allgemeine Schulen.

In anderen europäischen Ländern liegt der Wert bei 90 %“, erklärt der Beauftragte. Hubert

Hüppe betont, dass jedem Kind ermöglicht werden müsse, eine allgemeine Schule

zu besuchen. Es gehe dabei nicht um freiwillige Zugeständnisse, sondern um einen

menschenrechtlichen Anspruch.

 

„Das Recht auf Bildung muss unter Beachtung des Rechtes auf Teilhabe verwirklicht werden“, erklärt Hubert Hüppe. Hierfür sei es erforderlich,dem einzelnen Kind die notwendige Unterstützung bereitzustellen und, wenn nötig,

Barrieren zu beseitigen. Sonderpädagogische Kompetenz müsse in die allgemeine

Schule verlagert werden, so der Beauftragte.

 

Das in Bremen zu diskutierende Positionspapier der Kultusministerkonferenz zur Umsetzung

der Behindertenrechtskonvention bei der schulischen Bildung enthalte gute

Ansätze, so der Beauftragte. Ausdrücklich sei das grundsätzliche Bekenntnis zur Inklusion

im Schulbereich zu begrüßen. Außerdem unterstütze er den von der Kultusministerkonferenz

eingeschlagenen Weg, bei der Erarbeitung des Positionspapiers unter anderem

Verbände der Menschen mit Behinderungen anzuhören.

 

„Ich vermisse allerdings klare Aussagen zum Vorrang inklusiver Bildung gegenüber dem jetzigen System. Außerdem

ist es notwendig, klare zeitliche Vorgaben zu den Umsetzungsschritten festzulegen“,

betont Hubert Hüppe. Das Positionspapier erwecke dagegen den – vielleicht gar

nicht beabsichtigten – Eindruck, man wolle die Einbeziehung von Kindern mit Behinderungen

auf die lange Bank schieben, da mehrfach betont wird, die Herstellung inklusiven

Lernens sei eine längerfristig angelegte Aufgabe.

 


11.05.2010

 

Bilder vom Europaweiten Protesttag am 5. Mai 2010 auf dem Münchner Marienplatz

 

Trotz des schlechten Wetters war das Interesse groß.

Politikerrunde Kleinstkinder Gebärdenchor
Stand der LAG Kindertanz Publikum
Zuschauer Interessierte Frauennetzwerk

 

 

 

 


 

 

03.05.2010

 

Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung 5. Mai 2010 ab 10.00 Uhr

 

Zum Download

 

Programm

 

Lageplan

 

Presseerklärung

 

 

  •  

 

 

V.i.S.d.P.:

Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihrer Angehörigen in Bayern e.V.

Orleansplatz 3, 81667 München, E-Mail: post@lag-selbsthilfe-bayern.deTelefon (089) 459924-0, Telefax (089) 459924-13, www.lag-selbsthilfe-bayern.de

Mitwirkende Vereine:

AKB – Arbeitskreis Behinderte | Arbeitsgemeinschaft Münchner Gesundheitsinitiativen | Aphasie Landesverband Bayern e.V. + SHG Junge Aphasiker | Bayerische Gesellschaft zur Förderung Gehörloser und Schwerhöriger e.V. | Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund e.V., Bezirksgruppe Obb.-München | Bayerischer Cochlear-Implant Verband e.V. | Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern e.V. | Behindertenbeirat und Behindertenbeauftragter der LH München | Beratungsfachdienst Integration, LH München-Schulreferat | Berufsfachschule für Ergotherapie, LH München | BiB – Verein zur Betreuung und Integration behinderter Kinder und Jugendlicher e.V. | Bundesverband Neurofibromatose, Regionalgruppe Bayern – Von Recklinghausen Gesellschaft e.V. | Club Behinderter und Ihrer Freunde (CBF) e.V. | Deutsche Dystonie Gesellschaft e.V. | Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Landesverband Bayern e.V. | Deutsche Rheuma-Liga Landesverband Bayern e.V., Arbeitsgemeinschaft München | Deutsche-Heredo-Ataxie-Gesellschaft, Regionalgruppe München e.V. | Diabetikerbund Bayern e. V. | Die Nachbarschaftshilfe – deutsche und ausländische Familien | Evang. Blinden- u. Sehbehindertenseelsorge München | Evangelische Jugend München – Soziale Rehabilitation | FortSchritt Starnberg e.V. | Gehörlosenverband München und Umland e.V. | Gemeinnützige Schul-GmbH, Aktion Sonnenschein | Gemeinsam Leben Lernen e.V. | Gesundheitsladen München | Handicap International e.V. | LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. | Landesverband Bayern der Schwerhörigen und Ertaubten e.V. | Lebenshilfe München | Münchner Flüchtlingsrat | Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern | Offene Behindertenarbeit evangelisch in München | Osteoporose Selbsthilfegruppe München Süd | Pro Retina Deutschland e.V., Regionalgruppe München/Südbayern | Projekt Integration Taubblinder Menschen | Schwerhörigenverein München/Obb. e.V. | Siloah, Begegnung behinderter und nichtbehinderter Menschen | Verein für Sehgeschädigtenerziehung e.V. | VdK Kreisverband München | Werkstattrat der WKM GmbH/Stiftung Pfennigparade e.V.

 

 

 

 


 

20.04.2010

 

Neueste Ausgabe der LAG Informationen 03/2010

Themen ua.: Aus der Arbeit der LAG; Aktionstag 5. Mai 2010 und vieles mehr....

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20.04.2010

 

 

Die Landesarbeitgemeinschaft Selbsthilfe Bayern e.V. war Mitveranstalter der o.g. Veranstaltung.

Über 200 behinderte Menschen im Dialog mit den Politiker.

Im Bayerischen Fernsehen ist ein Bericht über den Tag erschienen.

 

 

Bericht in der Abendschau hier

 

 

 

Mit einem Klick hier oder auf das Bild oben finden sich auch Berichte über die Veranstaltung.

 

 

 


 

08.04.2010

 

Neuste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE 1/2010 erschienen

Themen u.a:

- Der neue Behindertenbeauftragte der Bundesregierung

- Leitideen einer liberalen Gesundheitspolitik

- Un-Konvention

- Zwischen Bürgerversicherung und Wahlfreiheit

Die Zeitschrift kann bei der BAG SELBSTHILFE abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäftsstelle erhalten.


29.03.2010

 

Hüppe: „Menschen mit Behinderungen sollen beim Aktionsplan zum VN-Behindertenrechtsübereinkommen entscheidend mitwirken“

Seit dem 26. März 2009 ist das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen für Deutschland verbindlich. Die christlich-liberale Koalition hat sich im Koalitionsvertrag ausdrücklich zur UN-Konvention bekannt und einen Aktionsplan zur Umsetzung angekündigt. Dieser Aktionsplan soll jetzt erarbeitet werden. „Die Menschen mit Behinderungen sollen hierbei nicht nur am Rande beteiligt werden, sondern entscheidend mitwirken“, sagt der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe.

Das erste Gespräch zur Erarbeitung des Aktionsplans fand in dieser Woche mit den Menschen mit Behinderungen und ihren Vertretern statt. Eingeladen hatte der Behindertenbeauftragte zusammen mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Ende April ist ein Gespräch mit Wohlfahrtsverbänden, Sozialpartnern und weiteren Akteuren geplant. Fachtagungen zur gemeinsamen Entwicklung des Aktionsplans werden folgen. Möglichst zum Jahresende sollen der Diskussionsprozess abgeschlossen sein und konkrete Eckpunkte vorliegen. Der Beauftragte sieht bei der Umsetzung der Konvention alle Beteiligten in der Pflicht: „Der Umsetzungsprozess kann nur gelingen, wenn alle mitmachen, ob Betroffene, Kostenträger, soziale Dienstleister, Kirchen, Bund, Länder und Kommunen oder Sozialpartner“. Im Umsetzungsprozess soll der Beauftragte der Bundesregierung die im Übereinkommen vorgesehene Koordinierung mit der Zivilgesellschaft übernehmen. „Ich werde in dieser Funktion versuchen, gemeinsam mit diesen Akteuren die Arbeit am Aktionsplan voranzubringen“, so Hüppe.

Dazu betonte Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen:

„Wenn die Bundesregierung den Aktionsplan erarbeitet, setzt sie selbstverständlich auch auf die große Expertise und Tatkraft der Verbände von und für Menschen mit Behinderungen. Der Aktionsplan steht ganz oben auf der behindertenpolitischen Agenda dieser Legislaturperiode.“

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hatte nach vierjähriger Verhandlungszeit am 13. Dezember 2006 das „Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ und das dazugehörige Fakultativprotokoll angenommen. Am 30. März 2007 hat Deutschland das Übereinkommen und das Protokoll unterzeichnet. Bundestag und Bundesrat haben das Ratifikationsgesetz im Dezember 2008 verabschiedet. Es ist am 1. Januar 2009 in Kraft getreten. Die Ratifikationsurkunde wurde am 24. Februar 2009 in New York hinterlegt. Für Deutschland ist das Übereinkommen und das Fakultativprotokoll nach Ablauf der 30-tägigen Frist seit dem 26. März 2009 für Deutschland verbindlich.

Das Übereinkommen stellt auf einen inklusiven Ansatz in der Behindertenpolitik ab. Menschen mit Behinderungen müssen von Anfang an in die Gesellschaft einbezogen werden. Es stärkt die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen als Menschenrecht.

Pressemitteilung des Behindertenbeauftragen der Bundesregierung vom 26. 03.201


23.03.2010

Jakob Muth-Preis für inklusive Schule

Schulen, die den inklusiven Weg eingeschlagen haben, können sich im Rahmen dieser Ausschreibung um den Preis bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 14.05.2010. Der Jury gehört neben dem Beauftragten des Bundes Hubert Hüppe auch die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Irmgard Badura, an.

Bewerbungsunterlagen, Auswahlkriterien und weitere Informationen zum Preis erhalten Sie unter www.jakobmuthpreis.de.

 


03.03.2010

Neueste Ausgabe der LAG Informationen 02/2010

Themen ua.: Aus der Arbeit der LAG; Tag der behinderten Menschen im bayerischen Landtag, Aktionstag 5. Mai 2010 und vieles mehr....

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24.02.2010

Inklusive Bildung - in Bayern eine überparteiliche Aufgabe

Heute hat sich der Bildungsausschuss des Bayerischen Landtags mit der Inklusiven Bildung befasst. In einem entsprechenden Entschließungsantrag wird der Staatsregierung aufgetragen, einen Aktionsplan zu erstellen und die Lehrerbildung neu zu konzipieren. Grundlage dafür soll der Artikel 24 der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen sein. Hierin wird ein inklusives Bildungssystem gefordert, das die gemeinsame Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung als Regelfall vorsieht.

 

Die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Irmgard Badura, begrüßt dieses parteiübergreifende Vorgehen und sieht darin das politische Bewusstsein der Konventionsumsetzung als gesamtbayerische Aufgabe ernst genommen. Badura: „Der schulische Bereich nimmt eine Schlüsselrolle ein, wenn es darum geht, allen Kindern und Jugendlichen eine gleichberechtigte Teilhabe in unserer Gesellschaft zu ermöglichen. Je früher wir gemeinsames Lernen ermöglichen, umso früher gelingt Inklusion in unseren ´erwachsenen` Köpfen.“ (Quelle Presseerklärung der bayerischen behindertenbeauftragten vom 25.2.2010)

 


08.02.2010

 

Förderung der ehrenamtlichen Strukturen und der Selbsthilfe in der Pflege (Entwurf)

Eckpunkte zur Umsetzung des § 45d SGB XI in der Verordnung zur Ausführung der Sozialgesetze (AVSG) in Bayern

in der Anlage (LinK) finden Sie die oben genannten Eckpunkte mit den Förderbedingunen der "Pflegeselbsthilfe" und der "Angehörigenarbeit" in Bayern.

Die geplanten Regelungen bedürfen noch der Zustimmung des Staatsministeriums der Finanzen. Die Behindertenverbände haben Gelegenheit bis 19.2.2010 eine Stellungnahme abzugeben.

ECKPUNKTE

Angehörigenarbeit

 

 


12.01.2010

Neueste Ausgabe der LAG Informationen 01/2010

Themen ua.: Aus der Arbeit der LAG; Seminar Pressearbeit, Aktionstag 5. Mai 2010 und vieles mehr....

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12.01.2010

Seminar „Pressearbeit – aber erfolgreich!“

Referent: Dietrich Mittler, Süddeutsche Zeitung München

 

am 28.01.2010 von 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr

 

Geschäftsstelle der LAG SELBSTHILFE Bayern e. V.

Orleansplatz 3, 81667 München

 

Immer wieder müssen die Selbsthilfeorganisationen chronisch kranker und behinderter Menschen erfahren, dass es nur unzureichend gelingt, für wichtigen Probleme und Anliegen chronisch kranker und behinderter Menschen in den Medien die entsprechende Aufmerksamkeit zu erreichen.

 

Liegt es vielleicht daran, dass wir elementare Grundsätze einer erfolgreichen Pressearbeit übersehen? Wie müssen wir uns an die Medien wenden, damit wir die Aufmerksamkeit für die wichtigen Themen der Selbsthilfeorganisationen erreichen? Auf welche Inhalte müssen wir uns konzentrieren, damit unsere Themen auch in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden?

 

Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e. V. freut sich deshalb ganz besonders, dass der für den Sozialbereich im Bayernteil der Süddeutschen Zeitung zuständige Redakteur, Herr Dietrich Mittler, uns angeboten hat, zum Thema „Pressearbeit – aber erfolgreich!“ eine Veranstaltung für die Vertreter unserer Selbsthilfeorganisationen anzubieten.

 

Nach einem Einführungsreferat von Herrn Mittler soll eine Diskussion zum Thema „Pressearbeit – aber erfolgreich“ anschließen und im letzten Teil wird Herr Mittler für ganz konkrete Fragen beratend zur Verfügung stehen.

 

Anmeldungen für Vertreter und Vertreterinnen von Selbsthilfegruppen bitte an unsere Geschäftsstelle

 

 

 


 

12.01.2010

 

Fachbeiträge der LAG SELBSTHILFE Bayern in Zeitschriften

 

In der Zeitschrift Fiduz der Arbeitsstelle Frühförderung Bayern e.V. hat der Geschäftsführer, Herr Reinhard Kirchner einen Artikel zum Thema: Organisationen mit Relevanz zur Frühförderung - Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Bayern geschrieben.

Sie können den Beitrag mit einem Klick hier oder auf des unten stehende Bild abrufen:

 

 

 

In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift "Selbsthilfe" 4/2009 hat die Referentin der LAG SELBSTHILFE Bayern, Frau Nicole Lassal, den Bericht von der Fachtagung "Selbsthilfe und Ärzte im Dialog" veröffentlicht. Der Bericht ist hier oder mit einem Klick auf das unten stehend Bild abrufbar.

 

 

 

 

 

 

 


12.12.2009

Neueste Ausgabe der LAG Informationen 07/2009

Themen ua.: Aus der Arbeit der LAG; Vorstand gewählt; Dr. Speanle im LBR bei der LAG  Publikationen Mitgliedsverbände, und vieles mehr....

{Lagh Informatioen 07.2003}    LAG Informationen Nr. 07/2009

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Die Datei wird im PDF-Format (185  kb) ausgegeben. Sie benötigen hierfür den Acrobat Reader,  den Sie kostenlos im Internet www.adobe.com.de erhalten.

Eignet sich besonders gut für den Ausdruck

 


 

22.11.2009

 

 

Mitgliederversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. 2009

 

 

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung wurde der Vorstand neu gewählt.

 

Nach dem Ausscheiden von Frau Monika Müller wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder wiedergewählt. Herr Karlheinz Möhrmann vom Landesverband der Angehörigen psychisch Kranker e.V. wurde neu in den Vorstand gewählt.

 

 

 

Vorne links: Frau Jäniche Stellv. Vorsitzende -  Vorne rechts: Herr Dr. Pettinger Vorsitzender

Hinten von links: Herr Seuß, Herr Klingensteiner, Frau Hirschmann, Frau Stuber, Herr Möhrmann

 

 

------------------

 

Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. hat nun 101 landesweit tätige Mitgliedsverbände in ihren Reihen

 

Als neuer Verband wurde einstimmig aufgenommen:

 

Endometriose – Vereinigung Deutschland e.V.

 

 

------------------

 

 

Folgende Resolution wurde einstimmig verabschiedet:

 

LAG Selbsthilfe Bayern e.V.  sagt „Nein!“ zu den Kürzungsplänen der baden-württembergischen Landesregierung bei der Freifahrtberechtigung für behinderte Menschen

 

Wie die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern durch die Stuttgarter Zeitung erfahren hat, will die CDU/FDP-Regierung in Baden-Württemberg einen gemeinsamen Beschluss aller Bundesländer im Bundesrat herbeiführen und die Abschaffung bzw. Einschränkung der Freifahrtregelung erreichen.

 

Demnach prüft das Land im Südwesten, ob Behinderte künftig nur noch Zuschüsse bekommen. Bisher können Bürgerinnen und Bürger, die über einen Schwerbehindertenausweis und eine entsprechende Wertmarke verfügen, 50 Kilometer rund um ihren Wohnort sowie innerhalb von Deutschlands Verkehrsverbunden Busse und Bahnen nutzen.

 

Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern, die mit 101 landesweit tätigen Selbsthilfeverbänden die Interessen von 400.000 behinderten und chronisch kranken Menschen vertritt,  zeigt sich bestürzt, dass im Jahr der Unterzeichnung der Behindertenrechtskonvention durch die Bundesrepublik Deutschland, zur Gegenfinanzierung von Haushaltslöchern, dieser Nachteilsausgleich zur Disposition steht.

 

Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern fordert die Bayerische Staatsregierung und alle im Bayerischen Landtag vertretenen Parteien auf, dem Ansinnen des Landes Baden Württemberg unmissverständlich eine Absage zu erteilen.

 

 

München 19.11.2009

 

Die Mitgliederversammlung der LAG Selbsthilfe Bayern

 

 

Die Resolution ist als PDF-Datei downloadbar und kann gerne zum Zwecke der Unterstützung weiterverwendet werden.

 


 

22.11.2009

 

Frau Ute Strittmatter, Leiterin des Büros des Netzwerks von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung, erhält für ihr Engagement Bayerische Staatsmedaille

 

 

Herzlichen Glückwunsch!

 

Frau Strittmatter mit Sozialministerin Haderthauer und Frau Seehofer

 

 


 

 

22.10.2009

 

Bayerischer Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle diskutiert mit den Teilnehmer des Bayerischen Landesbehindertenrates das Thema "Inklusion"

 

 

In der gestrigen Sitzung des Bayerischen Landesbehindertenrates in der GESCHÄFTSSTELLE der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. wurde im Beisein des Bayerischen Kultusminister das vom Landesbehindertenrat erarbeitete Thesenpapier zur "inklusiven Bildung" diskutiert.

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle versicherte, das sein Haus durch die Ratifizierung der Un-Konvention durch die Bundesrepublik Deutschland den Auftrag ernst nehme die "inklusive Bildung und Ausbildung" von Kindern und Menschen mit Behinderung in allen schulischen Bereichen voranzutreiben.

 

Dabei wird sich wegen der ernormen finanziellen Belastung und der schwierigen organisatorischen Umsetzung allerdings zunächst nur der Weg der kleinen Schritte verwirklichen lassen.

 

Der Bayerische Landesbehindertenrat und die Vertreter des Kultusministerium vereinbarten, dass sie in einen kontinuierlichem gemeinsamen Dialog des Thema verfolgen und unter Einbeziehung der Kompetenz der im Bayerischen Landesbehindertenrat vertretenen Mitglieder Lösungen bei der Umsetzung der Un-Konvention erarbeiten werden.

 

 

 

Dr. Baumann StMAS (links),  Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle (Mitte) Herr Weigl StMUK (rechts)

                         Teilnehmer LBR

Frau Badura Bayerische Behindertenbeauftragte

 

 


 

5.10.2009

 

Neueste Ausgabe der LAG Informationen 06/2009

Themen ua.: Aus der Arbeit der LAG; Selbsthilfeförderung SGB V; ConSozial 2009,;Publikationen Mitgliedsverbände, und vieles mehr....

{Lagh Informatioen 07.2003}    LAG Informationen Nr. 06/2009

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16.09.2009

Seminar:  Vereinsrecht

 

Thema  „Vereins- und Steuerrecht für Selbsthilfegruppen“

 

 

Für unsere Mitgliedsverbände und Vertreter von Selbsthilfegruppen bieten wir o.g. Seminar an. Wir freuen uns, dass Herr Peter Brünsing, Justitiar der BAG SELBSTHILFE Düsseldorf, ins Thema:  Vereins- und Steuerrecht einführt und für Fragen zur Verfügung steht.

 

 

Samstag, 17. Oktober 2009

Geschäftsstelle der LAG SELBSTHILFE Bayern e. V.

Orleansplatz 3, 81167 München

4. Stock (Aufzug über Kaufhaus)

Beginn: 10.30 Uhr

Ende:    12.45 Uhr

 

Interessenten wende sich bitte an unsere Geschäftsstelle

 


 

08.09.2009

 

Drei Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz - Was hat es gebracht?

 

Drei Jahre nach dem Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) erreichen die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karin Evers-Meyer, immer wieder Berichte über Diskriminierungen behinderter Menschen bei den wichtigsten Geschäften des täglichen Lebens. Und das, obwohl das AGG die Benachteiligung wegen einer Behinderung bei sogenannten Massengeschäften verbietet. Der Presse war jüngst die Schilderung eines behinderten Mannes zu entnehmen, der ebenso wie seine Begleiterin durch eine Hotelleitung gebeten wurde, die hoteleigene Sauna nicht mehr zu nutzen. Der Betroffene ist Rollstuhlfahrer; andere Hotelgäste fühlten sich durch seine Anwesenheit belästigt.

 

Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karin Evers-Meyer, kommentierte die einschlägigen Artikel heute in Berlin: „Es ist skandalös, wie Menschen mit Behinderungen noch immer herabgewürdigt und gedemütigt werden. Der Vorfall zeigt, dass Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft nach wie vor ausgegrenzt werden.“ Die Privatwirtschaft ignoriere offensichtlich die Regelungen des AGG, nach denen eine Benachteiligung wegen einer Behinderung nicht nur im Berufsleben, sondern auch im allgemeinen Zivilrechtsverkehr verboten sei, ergänzte Evers-Meyer.

 

Evers-Meyer berichtete von weiteren Beispielen, wie Menschen mit Behinderungen von der Teilhabe am Leben in der Gesellschaft abgeschnitten werden. Bezeichnend sei beispielsweise die Mitteilung eines Betreuungsvereines, die die Behindertenbeauftragte in diesen Tagen erreichte: Ein Verlag teilte dem Verein mit, dass er grundsätzlich keine Verträge mehr mit behinderten Menschen eingehe, die unter Betreuung stehen. Ferner teilte eine Bank mit, dass sie ein bestimmtes Sparkonto mit Karte nicht für betreute, behinderte Menschen anbiete. Viele Menschen mit Behinderungen berichteten außerdem, dass sie bestimmte Fahrgeschäfte in einem Vergnügungspark nicht nutzen durften.

 

Den Betroffenen rät Evers-Meyer, sich gegen Diskriminierungen mit den vom AGG vorgesehenen Mitteln zur Wehr zu setzen, damit solche Verhaltensweisen abgestellt werden.

„Die Verbände behinderter Menschen haben so sehr für das AGG gekämpft. Jetzt muss auch von den gesetzlichen Möglichkeiten Gebrauch gemacht werden. Wir brauchen jetzt die Entwicklung einer Rechtsprechung, die die Regelungen des AGG ausfüllt, damit der Privatwirtschaft klare Vorgaben gemacht werden“ betont Evers-Meyer.

Ausdrücklich wies die Behindertenbeauftragte darauf hin, dass sich die betroffenen behinderten Menschen bei einer Benachteiligung auf Grund ihrer Behinderung an sie  wenden können.

 

Weitere Informationen zum AGG können der Internetseite der Behindertenbeauftragten unter http//: www.behindertenbeauftragte.de entnommen werden.

 

 


06.09.2009

BAG SELBSTHILFE fordert harte Strafen für bestechliche Ärzte

 

Die Täter müssen dingfest gemacht und bis hin zum Entzug der Zulassung bestraft werden,“ fordert Dr. Martin Danner, Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE, in Zusammenhang mit der jetzt öffentlich gewordenen Praxis mancher Ärzte, sich dafür bezahlen zu lassen, Patientinnen und Patienten nur in ganz bestimmte Krankenhäuser zu überweisen.

 

„Wir lehnen solche Praktiken aufs Schärfste ab“, so Danner weiter. „Überweisungen von Arztpraxen in Krankenhäuser müssen sich ausschließlich daran orientieren, was für den konkreten Patienten im Einzelfall am Besten ist. Das gehört zu den Grundpfeilern einer guten Patientenversorgung.“

 

Der Bundesgeschäftsführer des Dachverbandes der Selbsthilfeorganisationen behinderter und chronisch kranker Menschen in Deutschland machte deutlich, dass solche Praktiken auch ein Beleg dafür seien, dass Patienten in heutiger Zeit immer höchst wachsam sein müssen. „Sie müssen das Steuer im Medizinbetrieb möglichst selbst in die Hand nehmen. Informationsplattformen wie die Weiße Liste und die

Beratungsarbeit der Selbsthilfeorganisationen in Deutschland helfen, sich eine eigene Orientierung zu geben, welches Krankenhaus geeignet ist,“ betonte Dr. Danner.

 


 

03.08.2009

 

Neueste Ausgabe der LAG Informationen 05/2009

Themen ua.: Aus der Arbeit der LAG; Fachtagung Patientenorientierung: Selbsthilfeorganisationen und Ärzte im Dialog; Publikationen Mitgliedsverbände, und vieles mehr....

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30.07.2009

 

 

Großes Interesse an der

 

Fachtagung Patientenorientierung am 21.7.2009

 

Gemeinsame Veranstaltung der LAG SELBSTHILFE Bayern und der KVB

 

 

 

 

Unsere gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns durchgeführte Fachtagung „Patientenorientierung: Selbsthilfeorganisationen und Ärzte im Dialog“, am 21. Juli 2009 war ein großer Erfolg: Über 240 Teilnehmer aus ganz Bayern waren in die Räume der KVB gekommen, um in sechs Workshops verschiedene Aspekte des Vertrauensverhältnisses zwischen Arzt und Patient, den alltäglichen Praxisablauf, Verordnungsrichtlinien, gemeinsame Entscheidungsfindung, Beratungsmöglichkeiten sowie den Umgang mit med. Informationen zu diskutieren.

 

Reinhard Kirchner, Geschäftsführer der LAG SELBSTHILFE  Bayern e. V., zum Ziel der Tagung: „Mit der verbandlich organisierten Selbsthilfe haben sich chronisch kranke und behinderte Menschen zu mündigen Patienten entwickelt, deren Kompetenz verstärkt in ein Konzept der Patientenorientierung eingebunden werden soll“.

 

Rudi Bittner, der 2. Stellv. Vorstandsvorsitzende der KVB erklärte: „Wir hoffen mit dieser Veranstaltung wichtige Impulse zur Stärkung der Patientenorientierung im Gesundheitswesen zu liefern“. Dafür werde sich die KVB künftig noch stärker als bisher über die heutige Veranstaltung hinaus engagieren.

 

Sie werden in Kürze die Beiträge der Referenten sowie die Ergebnisse der Workshops auf der Internet-Seite der LAG SELBSTHILFE abrufen können.

 

MinR.  Dr. Kratzer Gesundheitsministerium Reinhard Kirchner  LAG SELBSTHILFE
Dr. med. Scholze KVB Christoph Nachtigäller Moderator
Volles Haus Ärzte Sketch
Anmeldung - Infotisch Gruppenbild

 

29.07.2009

Kassenförderung SGB V § 20c - Musterformular für Haushaltspläne

 

Nachdem einige der (meist kleineren) Selbsthilfe-Organisationen/-Kontaktstellen oft Schwierigkeiten mit der Erstellung eines HH-Planes haben, haben uns die  Fördergemeinschaft der Krankenkassen/-Verbände ein Musterformular zur  Verfügung gestellt.

 

Das Formular kann als Excel-Datei downgeladen werden.

 

 


23.07.2009

 

Mitgliedsbroschüre erneut überarbeitet und aktualisiert Auflage 2009

 

- mit einem Grußwort von der Bayerischen Staatsministerin Frau Christine Hadertauer

und der neuen Behindertenbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Frau Irmgard Badura -

 

 

 

Nachdem die letzte Auflage der Broschüre aufgrund der großen Nachfrage schnell vergriffen war, haben wir unser Standartwerk neu aufgelegt. Wir freuen uns das wir nun die neu überarbeitete und aktualisierte Ausgabe 100 Mitgliedsverbände der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern kostenlos zu Verfügung stellen können.

 

Die Broschüre kann bei unserer Geschäftsstelle bestellt werden.

 


 

17.07.2009

 

Fachtagung Patientenorientierung

 

Gemeinsame Veranstaltung der LAG SELBSTHILFE Bayern und der KVB

 

 

 

 

 

Anmeldungen und den kompletten Flyer können sie bei unserer Geschäftsstelle anfordern.

 


17.07.2009

 

Neuste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE 2/2009 erschienen

 

Themen u.a:

Bericht: Frau Ulrich von der Fachtagung der LAG SELBSTHILFE Bayern "Zur Situation alter behinderter und chronisch kranker Menschen"

- BAG intern

- Bundestagswahl 2009

- Künstlersozialkasse

Der Artikel von Frau Ulrich kann als PDF-Datei downgeladen werden

 

Die Zeitschrift kann bei der BAG SELBSTHILFE abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäftsstelle erhalten.

 

 


 

 

15.06.2009

 

Neueste Ausgabe der LAG Informationen 04/2009

Themen ua.:Europaweiter Protesttag; Ankündigung der Fachtagung: Selbsthilfeorganisationen und Ärzte im Dialog; Publikationen Mitgliedsverbände, und vieles mehr....

{Lagh Informatioen 07.2003}    LAG Informationen Nr. 04/2009

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01.06.2009

 

Bezirk Oberbayern Informiert

 

 

Nachdem auch die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Bayern im Gremium Gesundheits-Sozial-und Versorgungs-planung mit vollem Stimmrecht vertreten ist werden wir an dieser Stelle über die Arbeit dieses Gremiums berichten:

 

Der Bezirk Oberbayern hat einen neuen "Internet-Wegweiser herausgegeben. Die Adresse der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Bayern findet sich an erster Stelle in diesem Flyer.

 

 

 

 

 

Mit einem Klick auf das Bild erhalten Sie den Flyer im PDF-format

 

 

 

 

 

 

 

Vernetzungstreffen

 

 

Programm mit einem Klick auf das Bild.

 

Anmeldung hier

 


 

 

28.05.2009

 

 

 

Perspektivenwechsel: Un-Konvention und ihre Auswirkung auf Frauen mit Behinderung

 

 

 

PODIUMSDISKUSSION MIT ANSCHLIESSENDER DISKUSSIONSRUNDE

 

Montag 15. Juni 2009 11.00Uhr - ca. 15.00 Uhr in München

 

 

 

 


 

07.05.2009

 

Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung 05. Mai 2009

 

Wieder einmal hatten wir mit dem Wetter viel Glück. Die Stände wurden gut besucht und auch unser Bühnenprogramm wurde mit Interesse verfolgt. Auch die Medien, insbesondere die Radiosender des Bayerischen Rundfunks, haben ausgiebig vom Protesttag berichtet.

 

Auch die Bayerische Behindertenbeauftragte, Frau Badura, hat mit einem persönlichen Grußwort an der Veranstaltung mitgewirkt.

 

Hervorzuheben ist auch, dass von allen Fraktionen im Bayerischen Landtag Vertreterinnen an der Diskussion auf der Bühne teilgenommen haben (Frau Ackermann Die Grünen, Frau Steiger SPD, Frau Meyer FDP, Frau Gottstein FW, Herr Unterländer CSU). Oswald Utz, der Behindertenbeauftragte der Landeshauptstadt München, hat mit einem eigenen Stand am Protesttag teilgenommen und auch an der Politikerrunde mitdiskutiert.

 

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass noch erheblich mehr getan werden muss, damit Menschen mit einer chronischen Erkrankung oder Behinderung barrierefrei als Bürger dieses Staates ihr Leben selbstbestimmt führen können.

 

Ein Investitionsprogramm für die Barrierefreiheit, zumindest aber die Koppelung der Barrierefreiheit bei staatlichen Investitionsmaßnahmen, wäre ein wichtiger politischer Schritt. Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. wird jedenfalls nicht nachlassen, sich für diese Ziele einzusetzen.

 

Bilder von der diesjährigen Veranstaltung

 

 

Bay. Behindertenb.:Fr. Badura großes Interesse Kindertanz Int. TSt. München
Politikerrunde Trommelgruppe Moderator in Aktion
Publikum Stand der LAG SELBSTHILFE Melting Pot

 

 

 

 


21.04.2009

 

Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung 05. Mai 2009

 

Auch in diesem Jahr ist die Landesarbeitsgemeinschaft
Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihrer Angehörigen in Bayern e.V.
die Ausrichterin der obigen Veranstaltung.

 

Besuchen Sie uns auf dem Münchner Marienplatz.

 

 

 

 

 


17.04.2009

 

Neueste Ausgabe der LAG Informationen 03/2009

Themen ua.: ;Fachtagung UN-Rechtskonvention der Behindertenbeauftragten; Europaweiter Protesttag; Ankündigung der Fachtagung: Selbsthilfeorganisationen und Ärzte im Dialog; Publikationen Mitgliedsverbände, und vieles mehr....

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16.04.2009

Antragsfrist der Förderanträge (Staatliche Selbsthilfegruppenförderung) für das Kalenderjahr 2009 verlängert

 

Das Antragsverfahren der Richtlinie zur Förderung von Selbsthilfegruppen für Menschen mit Behinderung oder chronischer Krankheit vom 20.11. 2008 wurde verlängert.

 

Anträge können noch bis spätestens 01.Juni 2009 gestellt werden. Selbsthilfegruppen, die Ihre Anträge über unsere Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern einreichen möchten setzen sich bitte mit der Geschäftstelle in Verbindung.

 


 

06.04.2009

 

Neuste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE 4/2008 erschienen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Themen u.a:

- Bericht Frau Lassal von der Fachkonferenz "Alle inklusive in München"

- Sprecherrat bei Angela Merkel

- Medien: Superkrüppel oder Sorgenkind

-Zielvereinbarungen und Barrierefreiheit

 

Der Artikel von Frau Lassal kann als PDF-Datei downgeladen werden

 

Die Zeitschrift kann bei der BAG SELBSTHILFE abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäftsstelle erhalten.

 

 


 

12.03.2009

 

Vorankündigung: Veranstaltung 30.3.2009

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anmeldungsfaxvorllage hier

 

 

 

 

 


 

06.03.200

Neueste Ausgabe der LAG Informationen 02/2009

Themen ua.: ;Fachkonferenz "alle inklusive"; Europaweiter Protesttag; Reform der Eingliederungshilfe; Publikationen Mitgliedsverbände, Neues aus der Presse; und vieles mehr....

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06.03.2009

 

 

„alle inklusive! Die neue UN-Konvention … und die Gesundheitspolitik für Menschen mit Behinderungen“

 

Bericht über die Fachkonferenz am 12. Februar 2009 in der LAG SELBSTHILFE Bayern e. V. München von Nicole LASSAL

 

 

 

 

Bundesbehindertenbeauftragte Frau Evers Meyer Mitte: Frau Badura, Bayerische Behindertenbeauftragte und Frau Evers-Meyer Grußworte Herr Kirchner, Geschäftsführer der LAG SELBSTHILFE

 


27.02.2009

 

 

 

 

 

Der Tagungsbericht kann im PDF-Format mit einem Klick auf das Titelblatt downgeladen werden

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Bundesbehindertenbeauftragte besucht neue Mitstreiterin in Bayern

 

Am Montag trafen sich die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Karin Evers-Meyer und ihre bayerische Amtskollegin Irmgard Badura zu einem ersten Meinungsaustausch. Badura, die seit kurzem Behindertenbeauftragte der bayerischen Staatsregierung ist, hatte ihre Kollegin aus Berlin zu einem persönlichen Kennenlernen nach München eingeladen.

 

Im Mittelpunkt stand neben dem persönlichen Kennenlernen die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und deren Umsetzung in Deutschland, bzw. Bayern. Insbesondere wurde die schulische Situation angesprochen.

 

Hierzu berichtete Badura aus eigener Erfahrung: „Trotz meiner hochgradigen Sehbehinderung war der Regelschulbesuch für mich gut und richtig. Der spätere Wechsel an die Sehbehindertenschule war rückwirkend betrachtet aber ebenfalls die richtige Entscheidung“. Vor diesem Hintergrund unterstrichen beide Politikerinnen, dass die Wahl der geeigneten Schule den Betroffenen selbst bzw. ihren Eltern zuzusprechen ist.

 

Weiterhin bekräftigten Badura und Evers-Meyer, dass sie künftig eng zusammen arbeiten werden. Das Ziel müsse die gleichberechtigte Teilhabe in sämtlichen Lebensbereichen sein.

 

Zur UN-Konvention findet am 30. März in Nürnberg eine bayernweite Fachtagung statt, zu der die Beauftragte der bayerischen Staatsregierung einlädt. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie unter: www.behindertenbeauftragte.bayern.de.

 


 

 

3.2.2009

Fachveranstaltung der Bundesbehindertenbeauftragte in der LAG SELBSTHILFE Bayern

 

am 12. Februar 2009

 

 

 

 

Einladungen und Flyer

 

 


 

 

 

22.1.2009

 

Neueste Ausgabe der LAG Informationen 01/2009

Themen u.a.: Neue Behindertenbeauftragte; Grußwort des Vorsitzenden; aus der Arbeit der LAG SELBSTHILFE; Fachtagung "alle inklusive"; Termine; Meldungen aus der Presse etc.

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Frau Badura erhält Ernennungsurkunde zur Bayerischen Behindertenbeauftragten

 

 

von links nach rechts

 

Herr Neumeyer (Integrationsbeauftragter), Frau Badura (Behindertenbeauftragte), Frau Haderthauer (Sozialministerin)

 

 

 


 

 

20.1.2009

Frau Irmgard Badura ist neue Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung

 

 

 

 

Wir freuen uns sehr, dass die von der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. vorgeschlagene Kandidatin, Frau Irmgard Badura vom Bayerischen Ministerpräsidenten, Herrn Horst Seehofer, zur Bayerischen Behindertenbeauftragten ernannt wurde.

 

Frau Badura ist stark sehbehindert und durch ihr langjähriges Engagement im Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund e.V. eine Frau der Selbsthilfe. Wir wünschen Frau Badura alles Gute für ihr neues Amt und freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit ihr und unserer Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern.

 

Wir gratulieren recht herzlich zu ihrer Wahl.

 

 

 

9.1.2009

Jahrespressekonferenz der Bayerischen Sozialministerin Christine Hadertauer

Sozialministerin Haderthauer: Wirtschaft gewinnt in der Balance mit dem Sozialen – Aufstockung des Sozialhaushalts auf 2,28 Mrd. Euro in 2009 und 2,33 Mrd. Euro in 2010

„Zu Beginn des neuen Jahres stehen wir angesichts der weltweiten Finanzkrise vor großen Herausforderungen. Gerade jetzt dürfen wir nicht einseitig auf Wirtschaftspolitik setzen. Denn die Wirtschaft kann auf Dauer nur in der Balance mit dem Sozialen gewinnen. Weniger Gegeneinander, mehr Miteinander und Füreinander, das sind die Maßstäbe, mit denen ich die bayerische Sozialpolitik im Jahr 2009 und darüber hinaus gestalten möchte“, erklärte Bayerns Arbeits-, Sozial-, Familien- und Frauenministerin Christine Haderthauer auf ihrer heutigen Pressekonferenz in München.

Haderthauer kündigte eine Aufstockung des Sozialhaushalts an: „Vorbehaltlich der Beschlussfassung des Bayerischen Landtags werden wir 2,28 Mrd. Euro in 2009 und 2,33 Mrd. Euro in 2010 für die Bayerische Sozialpolitik bereitstellen. Damit werden wir wichtige und zukunftsweisende Investitionen wie beispielsweise den Ausbau der Kindertagesbetreuung vorantreiben und die Qualität in diesem wichtigen Bereich weiter verbessern. Der Haushaltsansatz steigt hier von 617,9 Mio. Euro im vergangenen Jahr auf 671,9 Mio. Euro in 2009 und 711 Mio. Euro in 2010.“ Wichtig sei aber auch, den Eltern Wahlfreiheit zu ermöglichen. „Deshalb werden wir die Anhebung der Einkommensgrenzen beim Landeserziehungsgeld um neun Monate vorziehen. Das heißt konkret: Bereits für Eltern, deren Kindern nach dem 1. April 2008 geboren wurden, gilt die höhere Einkommensgrenze von 25.000 Euro für Paare und von 22.000 Euro für Alleinerziehende.“

Die Integration von Migranten sei ein weiteres Schlüsselthema. Haderthauer: „Ich halte es für ungemein wichtig, hier zu einem offenen und echten Miteinander zu kommen. Denn wie wir Integration meistern und auf welche Weise wir zusammenleben, wird die Gesellschaft von morgen prägen.“ Integration könne nur dann glaubhaft eingefordert werden, wenn Migranten auch die Möglichkeit gegeben wird, sich zu integrieren. Daher sei jeder gefordert, seinen Beitrag für ein harmonisches Zusammenleben zu leisten.

„Diese wie alle anderen Themen werde ich schnell und beherzt anpacken und sie konsequenten, nachhaltigen Lösungen zuführen“, so Haderthauer abschließend.

 


17.12.2008

 

 

Neuste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE 4/2008 erschienen

 

Themen u.a:

- BAG Fachkonferenz "Pravention und Gesundheitsförderun" in Bonn

- Reha Care

- Fragen aus dem Rechtsbereich

- Lautstarke Frauen u.a.

 

Die Zeitschrift kann bei der BAG SELBSTHILFE abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäftsstelle erhalten.

 

 


 

 

08.12.2008

 

Neueste Ausgabe der LAG Informationen 06/2008

Themen ua.: ;Besuch der neuen Sozialministerin Christine Haderthauer am Stand der LAG SELBSTHILFE auf der ConSozial; Bericht von der Fachtagung "Alte Menschen mit Behinderung am 20.11.2008; Mitgliederversammlung der LAG SELBSTHILFE; Termine; Meldungen aus der Presse

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03.12.2008

Frauennetzwerk erhält Preis der Bayerischen Landesstiftung

 

Wir freuen uns, das das unter der Trägerschaft der LAG SELBSTHILFE stehende Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung mit dem diesjährigen Sozialpreis der Bayerischen Landesstiftung ausgezeichnet wurde.

 

 

In der Laudatio zur Preisverleihung hieß es: „Als Selbstbetroffene wissen die Netzwerkerinnen um die besondere Situation von Mädchen und Frauen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft. Gleichsam als Expertinnen in eigener Sache treten sie auf, um Frauen und Mädchen in ähnlicher Lage zu unterstützen und gemeinsame Lösungen für eine möglichst selbstbestimmte Lebensführung zu erarbeiten.“

Vorstand, Geschäftsführung und Mitarbeiter der LAG SELBSTHILFE gratulieren dem Netzwerk zu diesem Preis.


 

24.11.2008

 

Antragsformulare zur Selbsthilfeförderung der Krankenkassen (SGB V) und neue Richtlinien zur staatlichen Förderung von Selbsthilfegruppen in Bayern verfügbar.

 

 

Die neune Formulare für die Kassenförderung (Landesverbände und örtliche Selbsthilfegruppen) können hier abgerufen werden. Außerdem können Sie unter dem gleichen Link die neuesten Richtlinien zur staatlichen Förderung von Selbsthilfegruppen in Bayern downloaden.

 

 


 

 

19.11.2008

 

 

Neue Sozialministerin, Christine Haderthauer, besucht Stand der LAG Selbsthilfe Bayern auf der ConSozial 2008

 

 

Frau Sozialministerin Haderthauer am Stande der LAG SELBSTHILFE, Herr Kirchner, Min Dir Rappl, Prof. Kreidenfels Geschäftsführer Kirchner mit Fr. Haderthauer, Prof. Kreidenfels Stand: LAG SELBSTHILFE
Kirchner, Haderthauer, Rappl Unser Projekt Integration taubblinder Menschen am Stand er LAG SELBSTHILFE

Frau Ministerin im Gespräch am Stand

 

 

 

 


 

28.10.2008

                   

 

 

 

 

 

 

Unsere liebe Mitstreiterin, Gründungsfrau und Sprecherin des Netzwerks von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung

Frau Rosi Probst

 

ist heute Früh verstorben

 

 

Mit großer Trauer und tiefem Schmerz mussten wir heute erfahren, dass eine wichtige Persönlichkeit in der Bayerischen             Selbsthilfebewegung gestern gestorben ist.

 

Mit Frau Rosi Probst verlieren wir eine unnachgiebige Kämpferin für die Belange behinderter Frauen.

 

Als selbst betroffene behinderte Frau hat Frau Probst ganz wesentlich dazu beigetreten, dass das Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung unter der Trägerschaft der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern durch seine Tätigkeit über die Grenzen Bayerns bekannt ist.

 

Wir trauern um eine echte Freundin

 

 

 

Reinhard Kirchner, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern                   

 

 


24.10.2008

 

 

Mitgliedsbroschüre völlig neu überarbeitet und aktualisiert

 

 

 

Wir freuen uns das wir nun die neu überarbeitete und aktualisierte Ausgabe Mitgliedsverbände der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern kostenlos zu Verfügung stellen können.

 

Die Broschüre kann bei unserer Geschäftsstelle bestellt werden.

 

Die Adressen im Internet werden in Kürze an die aktualisierte Ausgabe angepasst.

 


 

 

 

 

 

 

  

 

Die LAG SELBSTHILFE hat mit ihrem Arbeitskreis bereits im Jahr 2004 eine Denkschrift „Alte Menschen mit Behinderung und chronischer Krankheit in Bayern“ verfasst und eine erste Fachtagung zum Thema „Alt werden in unserer Gesellschaft – Wo bleiben die alten Menschen mit Behinderung und chronischer Krankheit?“ durchgeführt.

Nun soll in einer zweiten Fachtagung diskutiert werden, welchen Beitrag die Selbsthilfeorganisationen für chronisch kranke und behinderte Menschen zur Verbesserung der Situation dieses Personenkreises im Alter leisten können.

Mit Politikern, dem Bayerischen Sozialministerium, den Wohlfahrtsverbänden und Einrichtungsträgern soll diskutiert werden, mit welchen Angeboten die Selbsthilfeorganisationen dazu beitragen können, die Betreuung und Versorgung der chronisch kranken und behinderten Menschen zu verbessern.

Wir möchten an drei Beispielen aus den Selbsthilfeverbänden Möglichkeiten der Zusammenarbeit aufzeigen.

Wir erwarten eine spannende Diskussion, bei der auch neben den Vertretern am Podium die Teilnehmer der Veranstaltung die Möglichkeit  erhalten sollen ihre Gedanken und Vorschläge in die Diskussion einzubringen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie unserer Einladung folgen und bitten um baldige Nachricht an post@lag-sebsthilfe-bayern.de

 

Programmablauf

 

14.00 –14.30 Uhr

Begrüßung

Herr Dr. Josef Pettinger, Vorsitzender des Vorstandes der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.

 

Inhaltliche Einführung

Frau Susanne Ulrich, Referentin der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.

 

14.30-15.20 Uhr

Kurzpräsentationen von Angeboten und Leistungen der SELBSTHILFE am Beispiel von drei Mitgliedsorganisationen der LAG SELBSTHILFE: 

Frau Mia Schunk, 2. Vorsitzende, Dt. Alzheimergesellschaft - Landesverband Bayern e.V.

Herr Christian Seuß, Geschäftsführer, Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund e.V. (BBSB)

Frau Claudia Masling, Projektleiterin, Stiftung Pfennigparade e.V.

 

15.20-17.00 Uhr

Podiumsdiskussion mit Nachfragen

Moderation:

Herr Reinhard Kirchner

auf dem Podium:

Frau Renate Ackermann, MDL, Bündnis 90/Grüne,

Herr Joachim Unterländer, MDL, CSU,

Frau Christa Steiger, MDL, SPD,  

Herr Dr. Rolf Baumann, Ltd. Ministerialrat, StMAS,

Frau Andrea Falkowsky, Referentin Behindertenhilfe/Erwachsene, Dt. Caritasverband Bayern

Herr Gerd Peter, Geschäftsführer, MÜNCHENSTIFT GmbH

 

17.00-17.15 Uhr

Zusammenfassung der Diskussion und weiteres Vorgehen

Herr Reinhard Kirchner


 

 

23.10.2008

 

Bericht über die Fachtagung der LAG Selbsthilfe Bayern am 22. April 2008

Integration von chronisch kranken und behinderten Menschen: (K)ein Thema?

Dieser Bericht ist als Pdf-Datei HIER downloadbar (120 Kb)

 


 

 

 

23.10.2008

 

Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien e.V.

 

5 Minuten Alltag!
Film-Wettbewerb für Amateure 2008

 

Worum es geht:

Viele Menschen glauben, Menschen mit Behinderungen sind krank. Das ist falsch!

Vielleicht wird die eine oder andere Behinderung durch eine Krankheit ausgelöst, aber das heißt nicht, dass der Mensch deswegen krank ist.

Menschen mit Behinderungen müssen oft mehr als andere auf ihre Gesundheit achten. Zum Beispiel regelmäßig Sport treiben, zur Physiotherapie gehen oder andere Dinge beachten. Manche müssen Medikamente nehmen oder sich auf besondere Weise ernähren

Machen Sie einen Film darüber. Erklären Sie uns: Wie halten Sie sich gesund? Oder sagen Sie uns einfach, was Gesundheit für Sie bedeutet.

Ernst oder unernst. Humorvoll oder absurd. Ganz wie Sie wollen und was immer Ihnen zu dem Thema einfällt.

Sprechen Sie, wie Ihnen der Schnabel gewachsen ist und filmen Sie auf Ihre ganz persönliche Weise. Wir erwarten keine Perfektion, aber viel Phantasie! Keine Sorge: Alles ist erlaubt!

Eine Auswahl der Filme zeigen wir Anfang des Jahres 2009 in unserer Sendung "Normal" im DSF.

 

Weitere Informationen unter www.abm-alltag.de

 

 


 

17.10.2008

 

 

Neueste Ausgabe der LAG Informationen 05/2008

Themen ua.: Fachtagung "Alte Menschen"; Mitgliederversammlung; Termine; Meldungen aus der Presse

{Lagh Informatioen 07.2003}    LAG Informationen Nr. 05/2008

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28.09.2008

Internationaler Tag der Gehörlosen am 27. September

Sozialministerin Stewens fordert gleichberechtigte Teilhabe – Gebärdensprache als eigenständige Sprache gesetzlich verankert

„Ziel bayerischer Behindertenpolitik ist es, Menschen mit Behinderung das Recht auf Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben in unserer Gesellschaft zu sichern. Entscheidend hierfür ist eine größtmögliche Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen. Um die Situation von Menschen mit Hörbehinderung zu verbessern, hat der Freistaat zahlreiche Maßnahmen ergriffen. So wurde beispielsweise die Anerkennung der Deutschen Gebärdensprache als eigenständige Sprache gesetzlich im Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetz verankert.“ Darauf wies Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute aus Anlass des Internationalen Tages der Gehörlosen hin, der am kommenden Samstag, 27. September, begangen wird.

 

Durch das Bayerische Behindertengleichstellungsgesetz aus dem Jahr 2003 und den dazugehörigen Verordnungen seien auch für hörbehinderte Menschen zahlreiche Verbesserungen erreicht worden. „Geregelt werden hier beispielsweise die Voraussetzungen und der Umfang des Anspruchs auf Kommunikation in Deutscher Gebärdensprache beim Umgang mit Behörden sowie die Erstattung von notwendigen Aufwendungen für Gebärdensprachdolmetscher. Am 31. Juni diesen Jahres ist nunmehr die unbefristete Geltungsdauer des Gesetzes und seiner Verordnungen zusammen mit qualitativen Verbesserungen in Kraft getreten“, betonte die Ministerin.

 

„Dem Abbau von Kommunikationsschwierigkeiten dient auch die Beratungsstelle für taubblinde Menschen, die unter der Trägerschaft der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Bayern e.V. im November 2005 im Rahmen eines Modellprojekts ihre Arbeit aufgenommen hat. Die Beratungsstelle vernetzt alle Hilfsangebote für taubblinde Menschen und ihre Angehörigen. Außerdem werden gemeinsame Unternehmungen wie beispielsweise Museumsbesuche organisiert. Deshalb freue ich mich, dass wir dieses wichtige Hilfsangebot ab 2009 in die Regelförderung übernehmen und zusammen mit den bayerischen Bezirken im Rahmen der Förderung für offene Behindertenarbeit weiter finanzieren können“, erklärte die Ministerin.

 

Stewens: „Trotz dieser Fortschritte birgt Gehörlosigkeit immer noch die Gefahr, vom Informations- und Kommunikationsfluss der Gesellschaft abgeschnitten zu sein. Ein Gespräch unter Kollegen, die Frage nach dem Weg in einer fremden Stadt oder der Kinofilm ohne Untertitel stellen beispielsweise Situationen dar, in denen Hörbehinderte ausgeschlossen und isoliert sein können. Neben den notwendigen gesetzlichen Maßnahmen bleibt daher die zwischenmenschliche Komponente – Verständnis, gegenseitiges Bemühen und Rücksichtnahme – auch ein entscheidender Faktor, damit Menschen mit einer Hörbehinderung gleichberechtigt in unserer Gesellschaft teilnehmen können.“

 


 

22.09.2008

Neuste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE 3/2008 erschienen

 

Themen u.a:

- Wir sind Unternehmer

- Reha Care

- Fragen aus dem Rechtsbereich

- Portrait über die Schauspielerin Juliana Götze

 

Die Zeitschrift kann bei der BAG SELBSTHILFE abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäftsstelle erhalten.

 


17.09.2008

Nach der Urlaubszeit nun wieder aktuelle Informationen

 

Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung stellt Wahlbroschüre in leichter Sprache vor:

 

 

 

Diese Broschüre kann der Bayerischen Behindertenbeauftragen unter www.behindertenbeauftragte.bayern.de downgeladen werden.

 


4.08.2008

Neueste Ausgabe der LAG Informationen 04/2008

Themen ua.: Fachtagung "Alte Menschen"; Selbsthilfeförderung SGBV; Termine; Meldungen aus der Presse

{Lagh Informatioen 07.2003}    LAG Informationen Nr. 04/2008

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11.07.2008

Pressemitteilung     BAG SELBSTHILFE                                                                       11.Juli 2008

 

 

 

Krankenhausfinanzierung:

Hochwertige und ortsnahe Versorgung muss erhalten bleiben

 

 

„Die freie Krankenhauswahl darf nicht aufgegeben werden. Eine qualitativ hochwertige  ortsnahe Versorgung der Patientinnen und Patienten muss bei allen Finanzierungsproblemen aufrecht erhalten werden,“ kommentierte Dr. Martin Danner, gesundheitspolitischer Sprecher der BAG SELBSTHILFE  den Kompromiss, auf den sich die Gesundheitsminister der Länder zur Rettung der finanziell angeschlagenen Krankenhäuser geeinigt haben.

 

Diskussionsgrundlage der Gesundheitsministerkonferenz war der Entwurf zu „Eckpunkten für den ordnungspolitischen Rahmen der Krankenhausfinanzierung ab dem Jahr 2009“. Hier war unter anderem die Bereitschaft der Länder zur sukzessiven Einführung von bundesweit gültigen Investitionspauschalen vorgeschlagen worden. Dagegen haben sich die Länder entschieden, dass die Förderung der Klinikinvestitionen auch weiterhin bei den Ländern bleiben solle, obwohl sie dieser Verpflichtung vielfach nicht nachgekommen sind.

 

„Es kann nicht sein, dass sich die Bundesländer aus ihrer Pflicht stehlen und ausschließlich die Beitragszahler der gesetzlichen Krankenversicherungen belastet werden“, betont Dr. Martin Danner und fordert die politisch Verantwortlichen auf, mehr in Richtung Zukunftssicherung der Krankenhäuser zu unternehmen und für eine tragfähige Finanzierung zu sorgen.

 

Die BAG SELBSTHILFE e.V. – Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen – ist die Vereinigung der Selbsthilfeverbände behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland. Sie ist Dachverband von 104 bundesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen, 14 Landesarbeitsgemeinschaften und 4 Fachverbänden. Über ihre Mitgliedsverbände sind in der BAG SELBSTHILFE mehr als eine Million Menschen mit körperlichen, seelischen und geistigen sowie Sinnes-Behinderungen und Menschen mit unterschiedlichsten chronischen Erkrankungen zusammengeschlossen.

 

Elisabeth Fischer

BAG SELBSTHILFE e.V.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Kirchfeldstraße 149

40215 Düsseldorf

Fon: 0211 3100625

Fax: 0211 3100634

www.bag-selbsthilfe.de

elisabeth.fischer@bag-selbsthilfe.de

 


 

02.07.2008

 

Neuste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE 2/2008 erschienen

 

Themen u.a:

- Christoph Nachtigäller auf der Mitgliederversammlung 2008 verabschiedet

- Claus Fussek im Interview

- Gewalt gegen Mädchen und Frauen mit Behinderung

- Gewalt gegen Psychiatrieerfahrene

 

Die Zeitschrift kann bei der BAG SELBSTHILFE abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäftsstelle erhalten.

 

 


20.06.2008

 

 

2005 hat der Verband der bayerischen Bezirke (VBB) den Gesamtplan nach § 58 SGB XII für erwachsene Menschen mit seelischer Behinderung eingeführt. Nach diesem Vorbild plant der VBB nun auch die Einführung eines Gesamtplanverfahrens für geistig und körperlich behinderte (d.h. auch sinnesbehinderte) Erwachsene.

Im Rahmen des Gesamtplanverfahrens nach § 58 SGB XII soll der Hilfebedarf ermittelt und die unterschiedlichen Leistungen (zunächst nur) im Rahmen der Eingliederungshilfe koordiniert werden. Hat der Mensch mit Behinderung auch noch Ansprüche auf Leistungen anderer Rehabilitationsträger, erhält der Gesamtplan im Sinne des § 10 SGB IX auch die Funktion der Koordination dieser Leistungen untereinander. Der Träger der Eingliederungshilfe muss in Abstimmung mit dem Leistungsberechtigten die notwendigen Leistungen schriftlich feststellen und sicherstellen, dass sie nahtlos ineinander greifen.

Spätestens seit Einführung des SGB IX sind Menschen mit Behinderungen nicht mehr als Objekte der Fürsorge, sondern als anspruchsberechtigte Rechtssubjekte anzusehen. Sie haben Wunsch- und Wahlrechte bezüglich der Leistungen. Sie werden sich aber auch gegen unzureichende Leistungsbemessungen zunehmend wehren müssen. Hierzu ist Transparenz zwischen den gewährten Leistungen und dem zugrunde gelegten Bedarf nötig.

Hierin liegen die Chancen, die der Gesamtplan bieten kann. Durch ihn erhält die Beteiligung der Leistungsberechtigten im Vorfeld und eine nachvollziehbare Leistungsgewährung endlich einen institutionellen Rahmen.

 

Im Rahmen der Veranstaltung soll über den aktuellen Entwicklungsstand des Gesamtplanverfahrens für geistig und körperlich behinderte Menschen informiert werden und über Veränderungs- und Anpassungsforderungen aus Sicht der Betroffenen diskutiert werden.

 

Wir freuen uns, dass wir Herrn Reiner Ulbricht, Landesfachreferent Behindertenhilfe PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband, Landesverband Bayern e.V., für diese Veranstaltung gewinnen konnten, der sich als Experte mit diesem Thema eingehend beschäftigt hat.

 

Senden Sie uns möglichst bald die beiliegende Rückantwort.

 

Gehörlose Menschen bitten wir uns bis spätestens 18.6.2008 mitzuteilen, ob sie einen Gebärdensprachdolmetscher benötigen.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Reinhard Kirchner                                        

Geschäftsführer

 


20.6.2008

Frauennotruf München

 

 

sucht für das „Krisentelefon bei Gewalt“ ab 01.05.08 oder später

eine Diplom-Sozialpädagogin (FH)

oder Frau mit vergleichbaren Qualifikationen à 22,5 Std./W.

 

Das Krisentelefon berät von Gewalt betroffene Frauen und deren

Bezugspersonen täglich von 18:00 bis 24:00 Uhr.

Neben den Abenddiensten finden 1-2-mal wöchentlich tagsüber Team- und Arbeitstreffen statt.

 

Wir wünschen uns:

 

- Erfahrung in der (Telefon-)Beratung und Krisenintervention

- Fundierte Kenntnisse über verschiedene Formen und Auswirkungen von Gewalt gegen Frauen          

- Eine feministische Grundhaltung

- Interkulturelle/Diversity Kompetenz

- Fähigkeit zum selbstständigen und strukturierten Arbeiten

- Kommunikations-, Reflexions- und Teamfähigkeit

- Bereitschaft zu konzeptioneller Arbeit und Öffentlichkeitsarbeit

- Belastbarkeit und Humor

 

Wir bieten:

 

- Fundierte Einarbeitung

- Interdisziplinäres, multikulturelles, lebendiges Frauenteam

- Supervision, Fortbildung, Bildungsurlaub

- Bezahlung nach TVöD, Zeitzuschläge, betriebliche Altersversorgung

 

Frauen aus marginalisierten Gruppen wie Frauen mit Behinderung, Lesben, Migrantinnen werden bei  Eignung bevorzugt eingestellt. Unsere Räumlichkeiten sind eingeschränkt barrierefrei.

 

Ihre Bewerbung schicken Sie bitte an:

Frauennotruf München

Fr. Ortner / Frau Ertl

Fürstenrieder Str. 84, 80686 München, Tel. 089 / 76 70 30 48

info@frauennotrufmuenchen.de

 


10.6.2008

 

Neueste Ausgabe der LAG Informationen 03/2008

Themen ua.: Europaweiter Protesttag; Fachtagung "Gesamtplan", ConSozial 2008

{Lagh Informatioen 07.2003}    LAG Informationen Nr. 03/2008

Bitte Logo anklicken!

Die Datei wird im PDF-Format (185  kb) ausgegeben. Sie benötigen hierfür den Acrobat-Reader, den Sie kostenlos im Internet www.adobe.com.de erhalten.

Eignet sich besonders gut für den Ausdruck

 


13.5.2008

5. Mai 2008 Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in München wieder mit großer Resonanz.

 

Motto: 5 Jahre Bayerisches Gleichstellungsgesetz:

Probezeit vorbei – Gleichstellung sofort und überall umsetzen!

 

Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE hat wieder mir großem Erfolg den diesjährigen Europaweiten Protesttag auf dem Münchner Marienplatz durchgeführt. Das Medieninteresse war enorm. So haben die Süddeutsche Zeitung und der Münchner Merkur mehrfach über den Tag berichtet. Im Bayerischen Fernsehen in der Abendschau als auch im Bayerischen Rundfunk und privaten Radiosender wurde über diesen Tag berichtet.

 

Wieder ist es uns gelungen der Öffentlichkeit der Presse und den Medien zu verdeutlichen, dass Menschen mit einer chronischen Erkrankung oder Behinderung nach wie vor in unserer Gesellschaft benachteiligt sind, wenn Sie nicht eine barrierefreie Umwelt vorfinden. Im neuen BayGG sollen zumindest die bisherigen wesentlichen Inhalte des bisherigen Gesetztes  - jetzt ohne zeitliche Einschränkung - im Juli dieses Jahres  Kraft treten. Das novellierte Gesetztes muss dann endlich Wirkung zeigen und für chronisch kranke und behinderte Menschen spürbare Verbesserungen im Bereich barrierefreier öffentlicher Verkehrsmittel, barrierefreier Zugänglichkeit von öffentlichen Gebäuden und bei optischen und visuellen und akustischen Hilfsmitteln für sehbehinderte, blinde und gehörlose Menschen im öffentlichen Leben bringen. Insbesondere sehbehinderte und blinde Menschen benötigen in Brailleschrift lesbare Formulare und Schriftstücke von Behörden und ein barrierefreies Internet. Hörgeschädigte und gehörlose Menschen brauchen Dolmetscher auch im Bereich der Elternarbeit im Kindergarten und Untertitelungen im Fernsehen. Nur durch diese und weitere Maßnahmen kann der Anspruch auf ein selbstbestimmtes eigenständiges Leben von chronisch kranken und behinderten Menschen Wirklichkeit werden.

 

Darüber hinaus bot sich am 5. Mai auf dem Münchner Marienplatz für die Öffentlichkeit die Gelegenheit mehr über das breite Spektrum der Probleme und Wünsche von chronisch kranken und behinderten Menschen zu erfahren. In Interviews auf der Bühne konnten einzelne Vertreter der beteiligen Selbsthilfegruppen auf Ihre Probleme aufmerksam machen. Wie vielfältig und unterschiedlich das Spektrum der Erfordernisse von chronisch kranken und behinderten Menschen ist, lässt sich allein aus der Mitgliedszahl 100 der in der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern organisierten Behindertenverbänden erkennen.

 

Leider wird der von der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern mit den örtlichen Münchner Selbsthilfeorganisationen durchgeführte Europaweite Protesttag insbesondere in den Medien noch nicht als das Ereignis betrachte für das der 5. Mai steht: Als eine Veranstaltung von betroffenen chronisch Kranken und behinderten Menschen, die durch unentgeltliches Engagement der Gruppen- und Vereinsmitglieder darauf aufmerksam machen wollen, dass chronisch kranke und behinderte Menschen Bürger dieses Staates sind, die ihre Interessen eigenständig und in Solidarität mit anderen Selbsthilfeorganisationen vertreten können. In diesem Anspruch der eigenen Interessenvertretung, wird von der Bevölkerung nicht Mitleid oder falsch verstandene altruistische Hilfestellung erwartet, sondern Akzeptanz und Unterstützung bei der Bereitstellung von Assistenz und  Hilfsmitteln und -maßnahmen nach den Bedürfnissen der Betroffenen.

 

Der Bayerischen Stiftung für Kriegsopfer und Menschen mit Behinderung sei an dieser Stelle gedankt für die finanzielle Unterstützung für die Gesamtorganisationskosten. Zu erwähnen bleibt allerdings, dass es Dank des bereits erwähnten ehrenamtlichen Engagements der Selbsthilfeorganisationen in München sicherlich kaum eine Veranstaltung in dieser Größenordnung auf dem Münchner Marienplatz gibt, die mit derartig geringen Kosten auskommt.

 

Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern hat gerne die Gesamtorganisation und Koordination der Veranstaltung übernommen übernommen und wir freuen uns, dass der Europaweite Protesttag in München wieder eine der größten und meistbesuchtesten Veranstaltungen zu diesem Tag in Europa war.

 

Hier ein paar Bilder vom Europaweiten Protesttag:

 

o

Herr Benker in Vertretung des OB mit Gebärdernspachdolmetscherin Frau Kappl (Modeatorin BR) mit Fr. v. Pappenheim Interessierte Teilnehmer
Politikerrunde: von links - Schopper (Grüne), Unterländer (CSU), Sonnenholzer (SPD), Utz (BBA München) und Moderator: Kirchner    großes Interesse Maltisch
Projekt ITM: Frau Meyer mit Herrn Kupka Klaus Kreuzeder Am Stand der LAG SELBSTHILFE
Stand der LAG mit dem Vorsitzenden Dr. Pettinger und Frau Ulrich Frau Lassal -  Organisatorin der LAG SELBSTHILFE Kirchner im Gespräch mit der Stotte-            rerselbsthilfe
Die Gruppe MELTING POT hat uns mit guter alter Rockmusik durch   den Tag begleitet    Fernsehen bei der Arbeit

Die Schmetterlinge der Mortitzwerk-               stätten der Lebenshilfe in Nürnberg

 

 


8.5.2008

Pressemitteilung                                                                           

 

Christoph Nachtigäller verabschiedet sich in der Mitgliederversammlung: 30 Jahre für die Selbsthilfe

 

30 Jahre – davon 19 als Bundesgeschäftsführer – arbeitet Christoph Nachtigäller für die BAG SELBSTHILFE e.V.. In diesem Herbst wird er 65 Jahre alt und in den Ruhestand gehen. In der Mitgliederversammlung 2008 verabschiedete der sich schon einmal von den VerbandsvertreterInnen. Für September ist der offizielle Ausstand geplant.

 

Doch die Mitgliederversammlung 2008 galt nicht allein dem Abschied. Bundesvorsitzender Friedel Rinn präsentierte den Selbsthilfe-Verbänden den künftigen Geschäftsführer: Dr. Martin Danner, Leiter des Referats Gesundheitspolitik und Selbsthilfeförderung der BAG SELBSTHILFE, wird ab 1. Oktober 2008 den Dachverband der Selbsthilfe behinderter und chronisch kranker Menschen in Deutschland führen.

 

Christoph Nachtigäller links Dr. Martin Danner rechts

Zudem wurden drei neue Verbände in der Kreis der BAG SELBSTHILFE aufgenommen: das Netzwerk Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen e.V., der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. und Schädel-Hirnpatienten in Not e.V.. Nun zählt die BAG SELBSTHILFE 104 bundesweit tätige Selbsthilfeorganisationen behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen.

 

Die BAG SELBSTHILFE e.V. – Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen – ist die Vereinigung der Selbsthilfeverbände behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland. Sie ist Dachverband von 104 bundesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen, 14 Landesarbeitsgemeinschaften und 4 Fachverbänden. Über ihre Mitgliedsverbände sind in der BAG SELBSTHILFE mehr als eine Million Menschen mit körperlichen, seelischen und geistigen sowie Sinnes-Behinderungen und Menschen mit unterschiedlichsten chronischen Erkrankungen zusammengeschlossen.

 

Elisabeth Fischer

BAG SELBSTHILFE e.V.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Kirchfeldstraße 149

40215 Düsseldorf

Fon: 0211 3100625

Fax: 0211 3100634

www.bag-selbsthilfe.de

elisabeth.fischer@bag-selbsthilfe.de

 


 

28.4.2008

 

 

5. Mai 2008 Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in München

 

Auch in diesem Jahr hat die LAGH wieder die federführende Organisation für den Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2007 übernommen.

Im Aktionsbündnis „Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“, haben sich über 40 Selbsthilfeorganisationen zusammengeschlossen  um sich solidarisch für selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung in unserer Gesellschaft einzusetzen.

 

Die Veranstaltung findet statt, am Montag, den 05. Mai 2008, von 10.00 bis 17.00 Uhr auf dem Münchner Marienplatz.

 

Rund um die Mariensäule werden wieder Informationsstände der verschiedenen Selbsthilfegruppen und Initiativen aus dem Bereich Behinderung und chronischer Erkrankung vertreten sein.

Auf einer Bühne wird wie üblich ein Programm stattfinden. Zwischen musikalischen Vorführungen von Betroffenen und anderen, werden sich die einzelnen Selbsthilfeinitiativen vorstellen. Außerdem wird auf der Bühne auch mit Politikern und Behindertenbeauftragten über unsere Anliegen diskutiert. 

 

 

 

 

 

Presseerklärung

 

Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

5. Mai 2008 auf dem Münchner Marienplatz, 10.00 – 17.00 Uhr

 

 

Motto: 5 Jahre Bayerisches Gleichstellungsgesetz:

Probezeit vorbei – Gleichstellung sofort und überall umsetzen!

 

Das Bayerische Behindertengleichstellungsgesetz soll nach 5jähriger Erprobung nun neu und ohne zeitliche Beschränkung in Kraft treten.

 

Die LAG SELBSTHILFE Bayern e. V. mit ihren 100 landesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen und die Münchner Selbsthilfegruppen möchten den Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen zum Anlass nehmen, dass die Gleichstellung behinderter Menschen „sofort und überall“ umgesetzt werden soll!

 

Trotz des Gleichstellungsgesetzes treffen die betroffenen Menschen in ihrem Alltag immer noch auf Barrieren, die ihnen Selbstbestimmung und Teilhabe an den Angeboten der Gesellschaft verwähren. Nachdem das Bayerische Behindertengleichstellungsgesetz bereits seit 5 Jahren im Freistaat in Kraft ist, werden wir die Auswirkungen des Gesetzes kritisch bilanzieren:

 

Der Aktions- und Informationstag

 

Wir wollen auf dem Münchner Marienplatz mit Politikern des Bayerischen Landtages und dem Behindertenbeauftragten der Landeshauptstadt München diskutieren, wie der Prozess der Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen und chronischer Erkrankungen beschleunigt werden kann.

 

Die Vertreter aus den unterschiedlichen Selbsthilfeorganisationen werden von ihren Erfahrungen und den bestehenden Barrieren im Alltag berichten.

 

Ein Rahmenprogramm mit verschiedenen Aktionen auf dem Marienplatz sowie die 25 Informationsstände sollen die Münchner Bürger dazu anregen, mit den Betroffenen ins Gespräch zu kommen.

 

 

 

 

TAGESABLAUF Marienplatz  5. Mai 2008

 

Moderation:  Fr. Birgit Kappel  (Bayerischer Rundfunk)

 

 

Musikalisches Rahmenprogramm:          Melting Pot, 10 bis 15 Uhr

                                                             Die Schmetterlinge, 15 bis 17.00 Uhr                                                     

 

10:00

Eröffnung

Herr Reinhard Kirchner Geschäftsführer LAG SELBSTHILFE

10:10

Grußwort auf der Bühne

Stadtrat Siegfried Benker

10:30

HPCA Sitztanz-Gruppe

Frau Johanna Krimmer

11:00

Glockenspiel (Rathaus)

 

11:05

Statements v. Landtagspolitikern  und dem Behindertenbeauftragten der LH München  (auf d. Bühne mit Hr. Kirchner)

Herr Joachim Unterländer CSU, 

Frau Theresa Schopper, Die Grünen, Frau Karin Sonnenholzner,  SPD,  

Herr Oswald Utz, Behindertenbeauftragter LHM

11:30

Projekt ITM und Taubblinden Regionalgruppe Oberbayern

Interview

Frau Christine Meyer

Herr Franz Kupka

12:00

Glockenspiel (Rathaus)

 

12:10

Multiple Sklerose Gesellschaft

Interview

N.N.

12:25

Blinden- und Sehbehindertenverbände

Interview

Frau Dr. Mielke

12:40

Siloah – 25jähriges Jubiläum

Interview

Frau Eva Huppmann

Frau Wagner

12:55

Gehörlosenverband Münch.Umland 

Interview 

Frau Anke Hannig

Frau Cornelia v.Papenheim

13:10

Frauennetzwerk

Interview

Frau Ute Strittmatter

Zum Assistenzleistungsgesetz: Frau Karin Steinberg und Frau Lieve Leirs

13:30

Berufsfachschule für Ergotherapie

Interview

Frau Irene Henkes

13:45

Schwerhörigenverein München e.V.

Interview

Herr Thomas Harlander

14:00

Deutsche Rheuma-Liga, Arbeitsgruppe München

Interview

Frau Marion Niemitz

14:15

Behindertenbeirat der Stadt München

Münchner Bündnis gegen Depression

Interview

Frau Walla

Dr. Joachim Hein

 

14:30

Verein Fortschritt

Interview

Peter v. Quadt

14:45

Stotterer Selbsthilfe

Interview

Bernd Wingen

(14:55

Aufruf zur Demonstration)

 

15:00/

16:00

Demonstration oder

Kundgebung

 

17:00

Ende der Veranstaltung

 

 


 

28.4.2008

 

Neueste Ausgabe der LAG Informationen 02/2008

Themen ua.: Europaweiter Protesttag; Fachtagung "Integration", Pflegequalitätsgesetz

{Lagh Informatioen 07.2003}    LAGH Informationen Nr. 02/2008

Bitte Logo anklicken!

Die Datei wird im PDF-Format (185  kb) ausgegeben. Sie benötigen hierfür den Acrobat-Reader, den Sie kostenlos im Internet www.adobe.com.de erhalten.

Eignet sich besonders gut für den Ausdruck

 


 

26.03.2008

 

 

 

 

 

 

 

Einladung:

 

 

Integration von chronisch kranken und behinderten Menschen: (K)Ein Thema?

 

Dienstag, der 22. April 2008, 14.00 Uhr

 

Geschäftsstelle der LAG SELBSHILFE Bayern,

 

Orleansplatz 3, 81667 München

 

Bereits im Jahr 2004 hat sich auf Beschluss der Mitgliederversammlung der LAG SELBSTHILFE, Dachorganisation von derzeit 100 landesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen, ein Arbeitskreis gebildet mit dem Ziel, das Thema „Integration“ von Menschen mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung umfassend zu beleuchten.

 

Dabei wurden drei Schwerpunkte gesetzt:

 

Zu allen drei Bereichen wurden mittlerweile Ergebnispapiere verabschiedet und veröffentlicht.

 

Nun wollen wir diese Ergebnisse mit Vertretern/innen der Politik und der Fachministerien diskutieren und Wege der Umsetzung suchen. Im Zentrum der Fachtagung steht die Frage, wo und wie in Zeiten der Globalisierung die Integration bzw. Inklusion chronisch kranker und behinderter Menschen ihren Platz hat.

 

Nach den Impulsreferaten durch Vertreter unserer Mitgliedsverbände wird eine Podiumsdiskussion stattfinden, bei der auch Fragen der Teilnehmer der Veranstaltung in die Diskussion einbezogen werden sollen.

 

Wir würden uns freuen, wenn Sie unserer Einladung folgen und bitten um baldige Nachricht.

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

                                                             

 

Dr. Josef Pettinger                                     Reinhard Kirchner

Vorsitzender der LAG SELBSTHILFE               Geschäftsführer

 

 

 

 


 

 

 

 

 

Programm

 

 

 

 

Integration von chronisch kranken und behinderten Menschen: (K)Ein Thema?

 

 

 

1. Einführung (Reinhard Kirchner, LAG Selbsthilfe Bayern e.V.)

 

 

2. Impulsreferate der Vertreter der Mitgliedsverbände

 

Bereich Schule:

Aaron Schaal, SHG Glutarazidurie e.V.: Erfahrungen eines betroffenen Schülers mit der Förderschule und Integration in eine Regelschule

 

Martina Buchschuster, Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen e.V.: Möglichkeiten  und Grenzen der schulischen Integration aus rechtlicher Sicht

 

Bereich Arbeit:

Franz Herrmann, Bayerischer Cochlear Implant Verband e.V. und Joachim Weiß, Selbsthilfe Körperbehinderter Landesverband Bayern e.V.: Beispiele von hör- und körperbehinderten Menschen im Arbeitsleben

 

Barbara Kanz, Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen e.V.,: Rechtliche Aspekte der Integration behinderter und chronisch kranker Menschen ins Arbeitsleben

 

Bereich Gesellschaft:

Karl-Heinz Möhrmann, Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch Kranker e.V.: Integration seelisch behinderter Menschen in die Gesellschaft

 

 

3. Podiumsdiskussion

 

Vertreter des Landtages:

Joachim Wahnschaffe (MdL) SPD – Vorsitzender des Soz.pol.Ausschusses

Renate Ackermann (MdL) Bündnis 90/ DIE GRÜNEN – sozialpol. Sprecherin

N.N.                       (MdL) CSU-Mitglied des Aussch. Bildung Jugend und Sport

 

Vertreter Fachministerien

Willi Johannes Kainz,           Referatsleiter StMAS (Sozialministerium)

NN.                                        Referatsleiter StMUK (Kultusministerium)  

 

Moderation:

Reinhard Kirchner                LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. 

 

Anmeldung: Bei unserer  Geschäftstelle

 



14.03.2008

Gesetz zur Förderung der Pflege-, Betreuungs- und Wohnqualität im Alter und bei Behinderung (Heimgesetz) im Ministerrat verabschiedet 

Der Entwurf des Pflegequalitätsgesetzes ist vom Ministerrat am 11.03.2008 verabschiedet worden und wird jetzt dem Landtag zugeleitet. Der Gesetzentwurf kann ab sofort von der Internetseite des StMAS www.stmas.bayern.de heruntergeladen werden.


 

13.03.2008

Selbsthilfeförderung durch die Krankenkassen nach

§ 20 c SGB V ab dem 1. Januar 2008

 

Mittlerweile haben wir nähere Informationen wie die Kassenförderung der Selbsthilfegruppen im Jahr 2008 aussieht.

Dabei ist zu unterscheiden zwischen Förderung von Verbänden die landesweit organisiert sind und sog örtliche Selbsthilfegruppen.

Die wichtigsten Informationen finden sie wenn sie den links folgen.

 

- Förderung auf Landesebene

 

- Förderung auf Ortsebene

 

- Antragstellung bei 12 regionalen Runden Tischen (Kontaktadressen)

 

- Kontaktadressen Krankenkassen

Vertreter von Selbsthilfeorganisationen, die auf örtlicher Ebene organisiert sind und über einen Landesverband mittelbar Mitglied in der LAG SELBSTHILFE Bayern sind können sichum einen Sitz im Vergabeausschuss an den Runden tischen in einer der 12 Regionen bei unserer Geschäftstelle bewerben.


 

 

10.02.2008

 

Die Grünen - Messe "ALTERnativen - Perspektiven - Lebensentwürfe - Träume"

am 10. und 11. März 2008 im Bayerischen Landtag.

 

 

 

Die LAG SELBSTHILFE BAYERN beteiligt sich an dieser Messe. Weitere Informationen erhalten Sie mit einem Klick auf den Flyer

 


 

 

8.02.2008

Der Vorsitzende der LAG SELBSTHILFE Bayern, Herr Dr. Josef  Pettinger, hat das Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen bekommen.

 

 

 

 

 

Die Bayerische Staatsministerin, Frau Christa Stewens, hat im Rahmen einer Feierstunde dem Vorsitzenden der LAG SELBSTHILFE, Herrn Dr. Josef Pettinger in Vertretung des Bundespräsidenten Horst Köhler diese hohe Auszeichnung als Anerkennung für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit - insbesondere auch im Dienste der  LAG Selbsthilfe - verliehen.

 

 

Herzliche Gratulation!


 

 

8.02.2008

Reinhard Kirchner – Geschäftsführer der LAG SEBSTHILFE feiert

20-jähriges Dienstjubiläum

 

 

 

Der Vorsitzende der LAG SELBSTHILFE hat in der neuesten Ausgabe der LAG Informationen 01/2008 die Verdienste von Herr Kirchner zum 20-Jährigen Jubiläum gewürdigt (siehe unten).

 


 

 

 

8.02.2008

 

Neueste Ausgabe der LAG Informationen 01/2008

Themen ua.: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für Dr. Pettinger, Besetzung der runden Tische bei den Bayerischen Bezirken, Selbsthilfeförderung nach SGB V

{Lagh Informatioen 07.2003}    LAGH Informationen Nr. 01/2008

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8.01.2008

 

 

 

Ende des Verschiebebahnhofs

 

Für die Eingliederungshilfe für Behinderte sind jetzt nur noch die Bezirke zuständig

 

In einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung geht Dietrich Mittler der Frage nach, was Menschen mit Behinderung durch die Änderung der Zuständigkeit für die Eingliederungshilfe bei den Bezirken zu erwarten haben.

 

Ein Beitrag der sich nahtlos in die von uns geführte Diskussion bei der Veranstaltung einfügt. (siehe unten)

De Artikel ist als Pdf-Datei hier downloadbar

 


 

 

 

7.01.2008

 

Abendliche Gesprächsrunde der LAG SELBSTHILFE

„Was bringt die neue Zuständigkeit der Bayerischen Bezirke bei der ambulanten Eingliederungshilfe für Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung ab dem 01.01.2008?“

 

 

 

 

Bericht über die Veranstaltung am 20.12.2007

 

Selbst der kurz vor den Weihnachtsfeiertagen angesetzte Termin war für viele geladenen Vertreter aus den Mitgliedsverbänden und interessierten Gästen Anlass genug, um sich über die in Bayern ab dem 01.01.2008 in Kraft tretenden Neuregelungen bei der Zuständigkeit der Eingliederungshilfe zu informieren.

 

Der Sozialreferent des Verbandes der Bayerischen Bezirke, Herr Reinhold Frank, hat in seinem Einführungsreferat für alle Teilnehmer verständlich aufgezeigt, wie in Bayern und auch in den anderen Bundesländern die Zuständigkeiten für die Sozialhilfe und damit verbunden der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung in Bayern und in anderen Ländern geregelt sind.

 

Neu war sicher auch für viele Teilnehmer, dass neben den Landkreisen und kreisfreien Städten in Bayern auch die Bezirke zu den Kommunen zählen und mit der Übertragbarkeit der Zuständigkeit für die ambulante Eingliederungshilfe auf die Bezirke gewissermaßen eine Konzentrierung der Aufgabengebiete und auch eine Entbürokratisierung erwartet wird.

 

Im Jahr 2008 könne die Bezirke teilweise die ihnen neu übertragenen Aufgaben der ambulanten Eingliederungshilfe an die Kommunen delegieren.  Herr Frank betonte, dass damit beabsichtigt ist einen sanften Übergang zu erreichen und um sicher zu stellen, dass für einzelne betroffene behinderte Menschen die Versorgung sichergestellt ist.

 

Ängste äußerten einzelne Teilnehmer dahingehen, dass durch die sich im Jahr 2008  ändernde Zuständigkeit bei der Eingliederungshilfe gewachsene Verbindungen und persönliche Kontakte mit den kommunalen Verwaltungsbehörden nun abrechen.  Hinzu kommt, dass bei Problemen und bei einer persönliche Kontaktaufnahme mit den neuen zuständigen Verwaltungsbeamten auch Fahrtkosten und große Zeitaufwendungen in Kauf genommen werden müssen.

Herr Frank gab zu verstehen, dass die Bezirke alles unternehmen werden um eine möglichst für den Einzelnen freundliche und zumutbare Versorgung sicher zu stellen, wie es die Bezirke in den anderen Bereichen in der Vergangenheit auch geleistet haben.

 

Es sei zuversichtlich, dass  nach einigen Anfangsschwierigkeiten  alles in geordneten Bahnen verlaufen wird und große Probleme nicht erkennbar seien.

 

Im weiteren Verlauf der Diskussion wurden auch noch die positiv zu erwartenden Veränderungen angesprochen. So wies Herr Frank darauf hin, dass durch die Zusammenlegung der Zuständigkeit bei der ambulanten und stationären Eingliederungshilfe nun nur noch ein Kostenträger zuständig ist, mit dem Vorteil, dass das für den Einzelnen maßgeschneiderte Lösungen auch beim Übergang von ambulanten zu stationären Leistungen und umgekehrt leichter erfolgen könnten.

 

Herr Kirchner machte zum Abschluss nochmals deutlich, dass die LAGH mit ihren 100 landesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen die weitere Entwicklung kritisch aber konstruktiv verfolgen wird. Sie erwartet  von den Bezirken, dass durch die Bildung von Austausch- und Erfahrungsgremien auch der LAG SELBSTHILFE mit ihren Organisationen Gelegenheit gegeben wird ihre Erfahrung der unmittelbar betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen in die weitere Diskussion einzubinden.

 

Der Vorsitzende bedankte sich bei Herrn Frank für die interessanten Ausführungen und bei den Teilnehmern für die aktive Mitarbeit.

 

Mit Weihnachtswünschen und besten Glückwünschen zum neuen Jahr und dem Hinweis, dass die LAGH auch in den nächsten Jahren sich in die Sozialpolitik einmischen wird, schloss er die Veranstaltung.

 


 

 

 

04.01.2008

Jahrespressekonferenz 2008

Sozialministerin Stewens: Soziale Gerechtigkeit ist Wertentscheidung für Chancengerechtigkeit - Verbesserung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen hat höchste Priorität - Pflegequalitätsgesetz stärkt Lebensqualität von älteren und behinderten Menschen

 

 

„Soziale Gerechtigkeit ist eine Wertentscheidung: eine Entscheidung für Chancengerechtigkeit, für Teilhabegerechtigkeit, für Leistungsgerechtigkeit und auch eine Entscheidung zur Hilfe für sozial Schwache. Soziale Gerechtigkeit ist kein statisches Gleichgewicht, sie bedarf vielmehr der Anpassung an die Wertvorstellungen und Lebensentwürfe unserer Zeit.“ Mit diesen grundsätzlichen Worten eröffnete Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute in München ihre Jahrespressekonferenz, in der sie eine Zwischenbilanz der Themen ihres Hauses zog und einen Ausblick auf die nächsten Monate wagte.

 

In der Kinderpolitik hat der Kinderschutz nach den Worten der Ministerin eine traurige Aktualität erlangt. „Jeder Todesfall durch Misshandlung, Missbrauch oder Verwahrlosung ist einer zuviel. Das Ausschöpfen aller Handlungsmöglichkeiten zur Verbesserung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen ist deshalb ein gesellschaftspolitischer Auftrag allerhöchster Priorität“, betonte Stewens. Um eine noch stärkere Vernetzung von Kinder- und Jugendhilfe, Gesundheitsbereich und allen anderen Beteiligten - wie beispielsweise Schule, Polizei und Justiz - nachhaltig zu unterstützen, hat das Sozialministerium die Handreichung „Kinderschutz braucht starke Netze“ als Arbeitshilfe für die Praxis erarbeitet. Nähere Informationen zum Kinderschutz sowie die Handreichung sind abrufbar unter www.kinderschutz.bayern.de. „Um die Bedeutung des Kinderschutzes und der Kinderrechte zu unterstreichen, kann ich mir auch die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz vorstellen, wenn damit wirkliche Verbesserungen erreicht werden können“, erklärte die Ministerin.

 

Stewens: „Mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – das ist auch unser Ziel bei der Pflege. Mit dem Entwurf eines Bayerischen Pflegequalitätsgesetzes haben wir die Föderalisierung des Heimrechts genutzt, um die Rahmenbedingungen zur Sicherung und Stärkung der Lebensqualität älterer Menschen und von Menschen mit Behinderung aktiv zu gestalten. Wir machen den Weg frei für neue Wohn-, Pflege- und Betreuungsformen. Die Qualität der Versorgung unserer pflegebedürftigen Mitmenschen bleibt dabei oberstes Gebot. Durch mehr Transparenz bei der Leistungsqualität der Pflege und Betreuung wird es zukünftig einen echten Qualitätswettbewerb geben. Als erstes Land haben wir damit klare Qualitätsmaßstäbe für die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen in Bayern gesetzt. Konkret bedeutet dies insbesondere, dass die Prüfberichte der Heimaufsichtsbehörden ab 2011 veröffentlicht werden müssen. Vorher ist es notwendig, die Prüfberichte zu vereinheitlichen. An einheitlichen Prüfstandards und Prüfleitfäden arbeiten wir gerade.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17.12.2008

 

 

Neuste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE 4/2008 erschienen

 

Themen u.a:

- BAG Fachkonferenz "Pravention und Gesundheitsförderun" in Bonn

- Reha Care

- Fragen aus dem Rechtsbereich

- Lautstarke Frauen u.a.

 

Die Zeitschrift kann bei der BAG SELBSTHILFE abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäftsstelle erhalten.

 

 


 

 

08.12.2008

 

Neueste Ausgabe der LAG Informationen 06/2008

Themen ua.: ;Besuch der neuen Sozialministerin Christine Haderthauer am Stand der LAG SELBSTHILFE auf der ConSozial; Bericht von der Fachtagung "Alte Menschen mit Behinderung am 20.11.2008; Mitgliederversammlung der LAG SELBSTHILFE; Termine; Meldungen aus der Presse

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03.12.2008

Frauennetzwerk erhält Preis der Bayerischen Landesstiftung

 

Wir freuen uns, das das unter der Trägerschaft der LAG SELBSTHILFE stehende Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung mit dem diesjährigen Sozialpreis der Bayerischen Landesstiftung ausgezeichnet wurde.

 

 

In der Laudatio zur Preisverleihung hieß es: „Als Selbstbetroffene wissen die Netzwerkerinnen um die besondere Situation von Mädchen und Frauen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft. Gleichsam als Expertinnen in eigener Sache treten sie auf, um Frauen und Mädchen in ähnlicher Lage zu unterstützen und gemeinsame Lösungen für eine möglichst selbstbestimmte Lebensführung zu erarbeiten.“

Vorstand, Geschäftsführung und Mitarbeiter der LAG SELBSTHILFE gratulieren dem Netzwerk zu diesem Preis.


 

24.11.2008

 

Antragsformulare zur Selbsthilfeförderung der Krankenkassen (SGB V) und neue Richtlinien zur staatlichen Förderung von Selbsthilfegruppen in Bayern verfügbar.

 

 

Die neune Formulare für die Kassenförderung (Landesverbände und örtliche Selbsthilfegruppen) können hier abgerufen werden. Außerdem können Sie unter dem gleichen Link die neuesten Richtlinien zur staatlichen Förderung von Selbsthilfegruppen in Bayern downloaden.

 

 


 

 

19.11.2008

 

 

Neue Sozialministerin, Christine Haderthauer, besucht Stand der LAG Selbsthilfe Bayern auf der ConSozial 2008

 

 

Frau Sozialministerin Haderthauer am Stande der LAG SELBSTHILFE, Herr Kirchner, Min Dir Rappl, Prof. Kreidenfels Geschäftsführer Kirchner mit Fr. Haderthauer, Prof. Kreidenfels Stand: LAG SELBSTHILFE
Kirchner, Haderthauer, Rappl Unser Projekt Integration taubblinder Menschen am Stand er LAG SELBSTHILFE

Frau Ministerin im Gespräch am Stand

 

 

 

 


 

28.10.2008

                   

 

 

 

 

 

 

Unsere liebe Mitstreiterin, Gründungsfrau und Sprecherin des Netzwerks von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung

Frau Rosi Probst

 

ist heute Früh verstorben

 

 

Mit großer Trauer und tiefem Schmerz mussten wir heute erfahren, dass eine wichtige Persönlichkeit in der Bayerischen             Selbsthilfebewegung gestern gestorben ist.

 

Mit Frau Rosi Probst verlieren wir eine unnachgiebige Kämpferin für die Belange behinderter Frauen.

 

Als selbst betroffene behinderte Frau hat Frau Probst ganz wesentlich dazu beigetreten, dass das Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung unter der Trägerschaft der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern durch seine Tätigkeit über die Grenzen Bayerns bekannt ist.

 

Wir trauern um eine echte Freundin

 

 

 

Reinhard Kirchner, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern                   

 

 


24.10.2008

 

 

Mitgliedsbroschüre völlig neu überarbeitet und aktualisiert

 

 

 

Wir freuen uns das wir nun die neu überarbeitete und aktualisierte Ausgabe Mitgliedsverbände der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern kostenlos zu Verfügung stellen können.

 

Die Broschüre kann bei unserer Geschäftsstelle bestellt werden.

 

Die Adressen im Internet werden in Kürze an die aktualisierte Ausgabe angepasst.

 


 

 

 

 

 

 

  

 

Die LAG SELBSTHILFE hat mit ihrem Arbeitskreis bereits im Jahr 2004 eine Denkschrift „Alte Menschen mit Behinderung und chronischer Krankheit in Bayern“ verfasst und eine erste Fachtagung zum Thema „Alt werden in unserer Gesellschaft – Wo bleiben die alten Menschen mit Behinderung und chronischer Krankheit?“ durchgeführt.

Nun soll in einer zweiten Fachtagung diskutiert werden, welchen Beitrag die Selbsthilfeorganisationen für chronisch kranke und behinderte Menschen zur Verbesserung der Situation dieses Personenkreises im Alter leisten können.

Mit Politikern, dem Bayerischen Sozialministerium, den Wohlfahrtsverbänden und Einrichtungsträgern soll diskutiert werden, mit welchen Angeboten die Selbsthilfeorganisationen dazu beitragen können, die Betreuung und Versorgung der chronisch kranken und behinderten Menschen zu verbessern.

Wir möchten an drei Beispielen aus den Selbsthilfeverbänden Möglichkeiten der Zusammenarbeit aufzeigen.

Wir erwarten eine spannende Diskussion, bei der auch neben den Vertretern am Podium die Teilnehmer der Veranstaltung die Möglichkeit  erhalten sollen ihre Gedanken und Vorschläge in die Diskussion einzubringen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie unserer Einladung folgen und bitten um baldige Nachricht an post@lag-sebsthilfe-bayern.de

 

Programmablauf

 

14.00 –14.30 Uhr

Begrüßung

Herr Dr. Josef Pettinger, Vorsitzender des Vorstandes der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.

 

Inhaltliche Einführung

Frau Susanne Ulrich, Referentin der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.

 

14.30-15.20 Uhr

Kurzpräsentationen von Angeboten und Leistungen der SELBSTHILFE am Beispiel von drei Mitgliedsorganisationen der LAG SELBSTHILFE: 

Frau Mia Schunk, 2. Vorsitzende, Dt. Alzheimergesellschaft - Landesverband Bayern e.V.

Herr Christian Seuß, Geschäftsführer, Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund e.V. (BBSB)

Frau Claudia Masling, Projektleiterin, Stiftung Pfennigparade e.V.

 

15.20-17.00 Uhr

Podiumsdiskussion mit Nachfragen

Moderation:

Herr Reinhard Kirchner

auf dem Podium:

Frau Renate Ackermann, MDL, Bündnis 90/Grüne,

Herr Joachim Unterländer, MDL, CSU,

Frau Christa Steiger, MDL, SPD,  

Herr Dr. Rolf Baumann, Ltd. Ministerialrat, StMAS,

Frau Andrea Falkowsky, Referentin Behindertenhilfe/Erwachsene, Dt. Caritasverband Bayern

Herr Gerd Peter, Geschäftsführer, MÜNCHENSTIFT GmbH

 

17.00-17.15 Uhr

Zusammenfassung der Diskussion und weiteres Vorgehen

Herr Reinhard Kirchner


 

 

23.10.2008

 

Bericht über die Fachtagung der LAG Selbsthilfe Bayern am 22. April 2008

Integration von chronisch kranken und behinderten Menschen: (K)ein Thema?

Dieser Bericht ist als Pdf-Datei HIER downloadbar (120 Kb)

 


 

 

 

23.10.2008

 

Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien e.V.

 

5 Minuten Alltag!
Film-Wettbewerb für Amateure 2008

 

Worum es geht:

Viele Menschen glauben, Menschen mit Behinderungen sind krank. Das ist falsch!

Vielleicht wird die eine oder andere Behinderung durch eine Krankheit ausgelöst, aber das heißt nicht, dass der Mensch deswegen krank ist.

Menschen mit Behinderungen müssen oft mehr als andere auf ihre Gesundheit achten. Zum Beispiel regelmäßig Sport treiben, zur Physiotherapie gehen oder andere Dinge beachten. Manche müssen Medikamente nehmen oder sich auf besondere Weise ernähren

Machen Sie einen Film darüber. Erklären Sie uns: Wie halten Sie sich gesund? Oder sagen Sie uns einfach, was Gesundheit für Sie bedeutet.

Ernst oder unernst. Humorvoll oder absurd. Ganz wie Sie wollen und was immer Ihnen zu dem Thema einfällt.

Sprechen Sie, wie Ihnen der Schnabel gewachsen ist und filmen Sie auf Ihre ganz persönliche Weise. Wir erwarten keine Perfektion, aber viel Phantasie! Keine Sorge: Alles ist erlaubt!

Eine Auswahl der Filme zeigen wir Anfang des Jahres 2009 in unserer Sendung "Normal" im DSF.

 

Weitere Informationen unter www.abm-alltag.de

 

 


 

17.10.2008

 

 

Neueste Ausgabe der LAG Informationen 05/2008

Themen ua.: Fachtagung "Alte Menschen"; Mitgliederversammlung; Termine; Meldungen aus der Presse

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28.09.2008

Internationaler Tag der Gehörlosen am 27. September

Sozialministerin Stewens fordert gleichberechtigte Teilhabe – Gebärdensprache als eigenständige Sprache gesetzlich verankert

„Ziel bayerischer Behindertenpolitik ist es, Menschen mit Behinderung das Recht auf Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben in unserer Gesellschaft zu sichern. Entscheidend hierfür ist eine größtmögliche Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen. Um die Situation von Menschen mit Hörbehinderung zu verbessern, hat der Freistaat zahlreiche Maßnahmen ergriffen. So wurde beispielsweise die Anerkennung der Deutschen Gebärdensprache als eigenständige Sprache gesetzlich im Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetz verankert.“ Darauf wies Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute aus Anlass des Internationalen Tages der Gehörlosen hin, der am kommenden Samstag, 27. September, begangen wird.

 

Durch das Bayerische Behindertengleichstellungsgesetz aus dem Jahr 2003 und den dazugehörigen Verordnungen seien auch für hörbehinderte Menschen zahlreiche Verbesserungen erreicht worden. „Geregelt werden hier beispielsweise die Voraussetzungen und der Umfang des Anspruchs auf Kommunikation in Deutscher Gebärdensprache beim Umgang mit Behörden sowie die Erstattung von notwendigen Aufwendungen für Gebärdensprachdolmetscher. Am 31. Juni diesen Jahres ist nunmehr die unbefristete Geltungsdauer des Gesetzes und seiner Verordnungen zusammen mit qualitativen Verbesserungen in Kraft getreten“, betonte die Ministerin.

 

„Dem Abbau von Kommunikationsschwierigkeiten dient auch die Beratungsstelle für taubblinde Menschen, die unter der Trägerschaft der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Bayern e.V. im November 2005 im Rahmen eines Modellprojekts ihre Arbeit aufgenommen hat. Die Beratungsstelle vernetzt alle Hilfsangebote für taubblinde Menschen und ihre Angehörigen. Außerdem werden gemeinsame Unternehmungen wie beispielsweise Museumsbesuche organisiert. Deshalb freue ich mich, dass wir dieses wichtige Hilfsangebot ab 2009 in die Regelförderung übernehmen und zusammen mit den bayerischen Bezirken im Rahmen der Förderung für offene Behindertenarbeit weiter finanzieren können“, erklärte die Ministerin.

 

Stewens: „Trotz dieser Fortschritte birgt Gehörlosigkeit immer noch die Gefahr, vom Informations- und Kommunikationsfluss der Gesellschaft abgeschnitten zu sein. Ein Gespräch unter Kollegen, die Frage nach dem Weg in einer fremden Stadt oder der Kinofilm ohne Untertitel stellen beispielsweise Situationen dar, in denen Hörbehinderte ausgeschlossen und isoliert sein können. Neben den notwendigen gesetzlichen Maßnahmen bleibt daher die zwischenmenschliche Komponente – Verständnis, gegenseitiges Bemühen und Rücksichtnahme – auch ein entscheidender Faktor, damit Menschen mit einer Hörbehinderung gleichberechtigt in unserer Gesellschaft teilnehmen können.“

 


 

22.09.2008

Neuste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE 3/2008 erschienen

 

Themen u.a:

- Wir sind Unternehmer

- Reha Care

- Fragen aus dem Rechtsbereich

- Portrait über die Schauspielerin Juliana Götze

 

Die Zeitschrift kann bei der BAG SELBSTHILFE abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäftsstelle erhalten.

 


17.09.2008

Nach der Urlaubszeit nun wieder aktuelle Informationen

 

Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung stellt Wahlbroschüre in leichter Sprache vor:

 

 

 

Diese Broschüre kann der Bayerischen Behindertenbeauftragen unter www.behindertenbeauftragte.bayern.de downgeladen werden.

 


4.08.2008

Neueste Ausgabe der LAG Informationen 04/2008

Themen ua.: Fachtagung "Alte Menschen"; Selbsthilfeförderung SGBV; Termine; Meldungen aus der Presse

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11.07.2008

Pressemitteilung     BAG SELBSTHILFE                                                                       11.Juli 2008

 

 

 

Krankenhausfinanzierung:

Hochwertige und ortsnahe Versorgung muss erhalten bleiben

 

 

„Die freie Krankenhauswahl darf nicht aufgegeben werden. Eine qualitativ hochwertige  ortsnahe Versorgung der Patientinnen und Patienten muss bei allen Finanzierungsproblemen aufrecht erhalten werden,“ kommentierte Dr. Martin Danner, gesundheitspolitischer Sprecher der BAG SELBSTHILFE  den Kompromiss, auf den sich die Gesundheitsminister der Länder zur Rettung der finanziell angeschlagenen Krankenhäuser geeinigt haben.

 

Diskussionsgrundlage der Gesundheitsministerkonferenz war der Entwurf zu „Eckpunkten für den ordnungspolitischen Rahmen der Krankenhausfinanzierung ab dem Jahr 2009“. Hier war unter anderem die Bereitschaft der Länder zur sukzessiven Einführung von bundesweit gültigen Investitionspauschalen vorgeschlagen worden. Dagegen haben sich die Länder entschieden, dass die Förderung der Klinikinvestitionen auch weiterhin bei den Ländern bleiben solle, obwohl sie dieser Verpflichtung vielfach nicht nachgekommen sind.

 

„Es kann nicht sein, dass sich die Bundesländer aus ihrer Pflicht stehlen und ausschließlich die Beitragszahler der gesetzlichen Krankenversicherungen belastet werden“, betont Dr. Martin Danner und fordert die politisch Verantwortlichen auf, mehr in Richtung Zukunftssicherung der Krankenhäuser zu unternehmen und für eine tragfähige Finanzierung zu sorgen.

 

Die BAG SELBSTHILFE e.V. – Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen – ist die Vereinigung der Selbsthilfeverbände behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland. Sie ist Dachverband von 104 bundesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen, 14 Landesarbeitsgemeinschaften und 4 Fachverbänden. Über ihre Mitgliedsverbände sind in der BAG SELBSTHILFE mehr als eine Million Menschen mit körperlichen, seelischen und geistigen sowie Sinnes-Behinderungen und Menschen mit unterschiedlichsten chronischen Erkrankungen zusammengeschlossen.

 

Elisabeth Fischer

BAG SELBSTHILFE e.V.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Kirchfeldstraße 149

40215 Düsseldorf

Fon: 0211 3100625

Fax: 0211 3100634

www.bag-selbsthilfe.de

elisabeth.fischer@bag-selbsthilfe.de

 


 

02.07.2008

 

Neuste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE 2/2008 erschienen

 

Themen u.a:

- Christoph Nachtigäller auf der Mitgliederversammlung 2008 verabschiedet

- Claus Fussek im Interview

- Gewalt gegen Mädchen und Frauen mit Behinderung

- Gewalt gegen Psychiatrieerfahrene

 

Die Zeitschrift kann bei der BAG SELBSTHILFE abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäftsstelle erhalten.

 

 


20.06.2008

 

 

2005 hat der Verband der bayerischen Bezirke (VBB) den Gesamtplan nach § 58 SGB XII für erwachsene Menschen mit seelischer Behinderung eingeführt. Nach diesem Vorbild plant der VBB nun auch die Einführung eines Gesamtplanverfahrens für geistig und körperlich behinderte (d.h. auch sinnesbehinderte) Erwachsene.

Im Rahmen des Gesamtplanverfahrens nach § 58 SGB XII soll der Hilfebedarf ermittelt und die unterschiedlichen Leistungen (zunächst nur) im Rahmen der Eingliederungshilfe koordiniert werden. Hat der Mensch mit Behinderung auch noch Ansprüche auf Leistungen anderer Rehabilitationsträger, erhält der Gesamtplan im Sinne des § 10 SGB IX auch die Funktion der Koordination dieser Leistungen untereinander. Der Träger der Eingliederungshilfe muss in Abstimmung mit dem Leistungsberechtigten die notwendigen Leistungen schriftlich feststellen und sicherstellen, dass sie nahtlos ineinander greifen.

Spätestens seit Einführung des SGB IX sind Menschen mit Behinderungen nicht mehr als Objekte der Fürsorge, sondern als anspruchsberechtigte Rechtssubjekte anzusehen. Sie haben Wunsch- und Wahlrechte bezüglich der Leistungen. Sie werden sich aber auch gegen unzureichende Leistungsbemessungen zunehmend wehren müssen. Hierzu ist Transparenz zwischen den gewährten Leistungen und dem zugrunde gelegten Bedarf nötig.

Hierin liegen die Chancen, die der Gesamtplan bieten kann. Durch ihn erhält die Beteiligung der Leistungsberechtigten im Vorfeld und eine nachvollziehbare Leistungsgewährung endlich einen institutionellen Rahmen.

 

Im Rahmen der Veranstaltung soll über den aktuellen Entwicklungsstand des Gesamtplanverfahrens für geistig und körperlich behinderte Menschen informiert werden und über Veränderungs- und Anpassungsforderungen aus Sicht der Betroffenen diskutiert werden.

 

Wir freuen uns, dass wir Herrn Reiner Ulbricht, Landesfachreferent Behindertenhilfe PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband, Landesverband Bayern e.V., für diese Veranstaltung gewinnen konnten, der sich als Experte mit diesem Thema eingehend beschäftigt hat.

 

Senden Sie uns möglichst bald die beiliegende Rückantwort.

 

Gehörlose Menschen bitten wir uns bis spätestens 18.6.2008 mitzuteilen, ob sie einen Gebärdensprachdolmetscher benötigen.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Reinhard Kirchner                                        

Geschäftsführer

 


20.6.2008

Frauennotruf München

 

 

sucht für das „Krisentelefon bei Gewalt“ ab 01.05.08 oder später

eine Diplom-Sozialpädagogin (FH)

oder Frau mit vergleichbaren Qualifikationen à 22,5 Std./W.

 

Das Krisentelefon berät von Gewalt betroffene Frauen und deren

Bezugspersonen täglich von 18:00 bis 24:00 Uhr.

Neben den Abenddiensten finden 1-2-mal wöchentlich tagsüber Team- und Arbeitstreffen statt.

 

Wir wünschen uns:

 

- Erfahrung in der (Telefon-)Beratung und Krisenintervention

- Fundierte Kenntnisse über verschiedene Formen und Auswirkungen von Gewalt gegen Frauen          

- Eine feministische Grundhaltung

- Interkulturelle/Diversity Kompetenz

- Fähigkeit zum selbstständigen und strukturierten Arbeiten

- Kommunikations-, Reflexions- und Teamfähigkeit

- Bereitschaft zu konzeptioneller Arbeit und Öffentlichkeitsarbeit

- Belastbarkeit und Humor

 

Wir bieten:

 

- Fundierte Einarbeitung

- Interdisziplinäres, multikulturelles, lebendiges Frauenteam

- Supervision, Fortbildung, Bildungsurlaub

- Bezahlung nach TVöD, Zeitzuschläge, betriebliche Altersversorgung

 

Frauen aus marginalisierten Gruppen wie Frauen mit Behinderung, Lesben, Migrantinnen werden bei  Eignung bevorzugt eingestellt. Unsere Räumlichkeiten sind eingeschränkt barrierefrei.

 

Ihre Bewerbung schicken Sie bitte an:

Frauennotruf München

Fr. Ortner / Frau Ertl

Fürstenrieder Str. 84, 80686 München, Tel. 089 / 76 70 30 48

info@frauennotrufmuenchen.de

 


10.6.2008

 

Neueste Ausgabe der LAG Informationen 03/2008

Themen ua.: Europaweiter Protesttag; Fachtagung "Gesamtplan", ConSozial 2008

{Lagh Informatioen 07.2003}    LAG Informationen Nr. 03/2008

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13.5.2008

5. Mai 2008 Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in München wieder mit großer Resonanz.

 

Motto: 5 Jahre Bayerisches Gleichstellungsgesetz:

Probezeit vorbei – Gleichstellung sofort und überall umsetzen!

 

Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE hat wieder mir großem Erfolg den diesjährigen Europaweiten Protesttag auf dem Münchner Marienplatz durchgeführt. Das Medieninteresse war enorm. So haben die Süddeutsche Zeitung und der Münchner Merkur mehrfach über den Tag berichtet. Im Bayerischen Fernsehen in der Abendschau als auch im Bayerischen Rundfunk und privaten Radiosender wurde über diesen Tag berichtet.

 

Wieder ist es uns gelungen der Öffentlichkeit der Presse und den Medien zu verdeutlichen, dass Menschen mit einer chronischen Erkrankung oder Behinderung nach wie vor in unserer Gesellschaft benachteiligt sind, wenn Sie nicht eine barrierefreie Umwelt vorfinden. Im neuen BayGG sollen zumindest die bisherigen wesentlichen Inhalte des bisherigen Gesetztes  - jetzt ohne zeitliche Einschränkung - im Juli dieses Jahres  Kraft treten. Das novellierte Gesetztes muss dann endlich Wirkung zeigen und für chronisch kranke und behinderte Menschen spürbare Verbesserungen im Bereich barrierefreier öffentlicher Verkehrsmittel, barrierefreier Zugänglichkeit von öffentlichen Gebäuden und bei optischen und visuellen und akustischen Hilfsmitteln für sehbehinderte, blinde und gehörlose Menschen im öffentlichen Leben bringen. Insbesondere sehbehinderte und blinde Menschen benötigen in Brailleschrift lesbare Formulare und Schriftstücke von Behörden und ein barrierefreies Internet. Hörgeschädigte und gehörlose Menschen brauchen Dolmetscher auch im Bereich der Elternarbeit im Kindergarten und Untertitelungen im Fernsehen. Nur durch diese und weitere Maßnahmen kann der Anspruch auf ein selbstbestimmtes eigenständiges Leben von chronisch kranken und behinderten Menschen Wirklichkeit werden.

 

Darüber hinaus bot sich am 5. Mai auf dem Münchner Marienplatz für die Öffentlichkeit die Gelegenheit mehr über das breite Spektrum der Probleme und Wünsche von chronisch kranken und behinderten Menschen zu erfahren. In Interviews auf der Bühne konnten einzelne Vertreter der beteiligen Selbsthilfegruppen auf Ihre Probleme aufmerksam machen. Wie vielfältig und unterschiedlich das Spektrum der Erfordernisse von chronisch kranken und behinderten Menschen ist, lässt sich allein aus der Mitgliedszahl 100 der in der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern organisierten Behindertenverbänden erkennen.

 

Leider wird der von der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern mit den örtlichen Münchner Selbsthilfeorganisationen durchgeführte Europaweite Protesttag insbesondere in den Medien noch nicht als das Ereignis betrachte für das der 5. Mai steht: Als eine Veranstaltung von betroffenen chronisch Kranken und behinderten Menschen, die durch unentgeltliches Engagement der Gruppen- und Vereinsmitglieder darauf aufmerksam machen wollen, dass chronisch kranke und behinderte Menschen Bürger dieses Staates sind, die ihre Interessen eigenständig und in Solidarität mit anderen Selbsthilfeorganisationen vertreten können. In diesem Anspruch der eigenen Interessenvertretung, wird von der Bevölkerung nicht Mitleid oder falsch verstandene altruistische Hilfestellung erwartet, sondern Akzeptanz und Unterstützung bei der Bereitstellung von Assistenz und  Hilfsmitteln und -maßnahmen nach den Bedürfnissen der Betroffenen.

 

Der Bayerischen Stiftung für Kriegsopfer und Menschen mit Behinderung sei an dieser Stelle gedankt für die finanzielle Unterstützung für die Gesamtorganisationskosten. Zu erwähnen bleibt allerdings, dass es Dank des bereits erwähnten ehrenamtlichen Engagements der Selbsthilfeorganisationen in München sicherlich kaum eine Veranstaltung in dieser Größenordnung auf dem Münchner Marienplatz gibt, die mit derartig geringen Kosten auskommt.

 

Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern hat gerne die Gesamtorganisation und Koordination der Veranstaltung übernommen übernommen und wir freuen uns, dass der Europaweite Protesttag in München wieder eine der größten und meistbesuchtesten Veranstaltungen zu diesem Tag in Europa war.

 

Hier ein paar Bilder vom Europaweiten Protesttag:

 

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Herr Benker in Vertretung des OB mit Gebärdernspachdolmetscherin Frau Kappl (Modeatorin BR) mit Fr. v. Pappenheim Interessierte Teilnehmer
Politikerrunde: von links - Schopper (Grüne), Unterländer (CSU), Sonnenholzer (SPD), Utz (BBA München) und Moderator: Kirchner    großes Interesse Maltisch
Projekt ITM: Frau Meyer mit Herrn Kupka Klaus Kreuzeder Am Stand der LAG SELBSTHILFE
Stand der LAG mit dem Vorsitzenden Dr. Pettinger und Frau Ulrich Frau Lassal -  Organisatorin der LAG SELBSTHILFE Kirchner im Gespräch mit der Stotte-            rerselbsthilfe
Die Gruppe MELTING POT hat uns mit guter alter Rockmusik durch   den Tag begleitet    Fernsehen bei der Arbeit

Die Schmetterlinge der Mortitzwerk-               stätten der Lebenshilfe in Nürnberg

 

 


8.5.2008

Pressemitteilung                                                                           

 

Christoph Nachtigäller verabschiedet sich in der Mitgliederversammlung: 30 Jahre für die Selbsthilfe

 

30 Jahre – davon 19 als Bundesgeschäftsführer – arbeitet Christoph Nachtigäller für die BAG SELBSTHILFE e.V.. In diesem Herbst wird er 65 Jahre alt und in den Ruhestand gehen. In der Mitgliederversammlung 2008 verabschiedete der sich schon einmal von den VerbandsvertreterInnen. Für September ist der offizielle Ausstand geplant.

 

Doch die Mitgliederversammlung 2008 galt nicht allein dem Abschied. Bundesvorsitzender Friedel Rinn präsentierte den Selbsthilfe-Verbänden den künftigen Geschäftsführer: Dr. Martin Danner, Leiter des Referats Gesundheitspolitik und Selbsthilfeförderung der BAG SELBSTHILFE, wird ab 1. Oktober 2008 den Dachverband der Selbsthilfe behinderter und chronisch kranker Menschen in Deutschland führen.

 

Christoph Nachtigäller links Dr. Martin Danner rechts

Zudem wurden drei neue Verbände in der Kreis der BAG SELBSTHILFE aufgenommen: das Netzwerk Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen e.V., der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. und Schädel-Hirnpatienten in Not e.V.. Nun zählt die BAG SELBSTHILFE 104 bundesweit tätige Selbsthilfeorganisationen behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen.

 

Die BAG SELBSTHILFE e.V. – Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen – ist die Vereinigung der Selbsthilfeverbände behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland. Sie ist Dachverband von 104 bundesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen, 14 Landesarbeitsgemeinschaften und 4 Fachverbänden. Über ihre Mitgliedsverbände sind in der BAG SELBSTHILFE mehr als eine Million Menschen mit körperlichen, seelischen und geistigen sowie Sinnes-Behinderungen und Menschen mit unterschiedlichsten chronischen Erkrankungen zusammengeschlossen.

 

Elisabeth Fischer

BAG SELBSTHILFE e.V.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Kirchfeldstraße 149

40215 Düsseldorf

Fon: 0211 3100625

Fax: 0211 3100634

www.bag-selbsthilfe.de

elisabeth.fischer@bag-selbsthilfe.de

 


 

28.4.2008

 

 

5. Mai 2008 Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in München

 

Auch in diesem Jahr hat die LAGH wieder die federführende Organisation für den Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2007 übernommen.

Im Aktionsbündnis „Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“, haben sich über 40 Selbsthilfeorganisationen zusammengeschlossen  um sich solidarisch für selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung in unserer Gesellschaft einzusetzen.

 

Die Veranstaltung findet statt, am Montag, den 05. Mai 2008, von 10.00 bis 17.00 Uhr auf dem Münchner Marienplatz.

 

Rund um die Mariensäule werden wieder Informationsstände der verschiedenen Selbsthilfegruppen und Initiativen aus dem Bereich Behinderung und chronischer Erkrankung vertreten sein.

Auf einer Bühne wird wie üblich ein Programm stattfinden. Zwischen musikalischen Vorführungen von Betroffenen und anderen, werden sich die einzelnen Selbsthilfeinitiativen vorstellen. Außerdem wird auf der Bühne auch mit Politikern und Behindertenbeauftragten über unsere Anliegen diskutiert. 

 

 

 

 

 

Presseerklärung

 

Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

5. Mai 2008 auf dem Münchner Marienplatz, 10.00 – 17.00 Uhr

 

 

Motto: 5 Jahre Bayerisches Gleichstellungsgesetz:

Probezeit vorbei – Gleichstellung sofort und überall umsetzen!

 

Das Bayerische Behindertengleichstellungsgesetz soll nach 5jähriger Erprobung nun neu und ohne zeitliche Beschränkung in Kraft treten.

 

Die LAG SELBSTHILFE Bayern e. V. mit ihren 100 landesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen und die Münchner Selbsthilfegruppen möchten den Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen zum Anlass nehmen, dass die Gleichstellung behinderter Menschen „sofort und überall“ umgesetzt werden soll!

 

Trotz des Gleichstellungsgesetzes treffen die betroffenen Menschen in ihrem Alltag immer noch auf Barrieren, die ihnen Selbstbestimmung und Teilhabe an den Angeboten der Gesellschaft verwähren. Nachdem das Bayerische Behindertengleichstellungsgesetz bereits seit 5 Jahren im Freistaat in Kraft ist, werden wir die Auswirkungen des Gesetzes kritisch bilanzieren:

 

Der Aktions- und Informationstag

 

Wir wollen auf dem Münchner Marienplatz mit Politikern des Bayerischen Landtages und dem Behindertenbeauftragten der Landeshauptstadt München diskutieren, wie der Prozess der Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen und chronischer Erkrankungen beschleunigt werden kann.

 

Die Vertreter aus den unterschiedlichen Selbsthilfeorganisationen werden von ihren Erfahrungen und den bestehenden Barrieren im Alltag berichten.

 

Ein Rahmenprogramm mit verschiedenen Aktionen auf dem Marienplatz sowie die 25 Informationsstände sollen die Münchner Bürger dazu anregen, mit den Betroffenen ins Gespräch zu kommen.

 

 

 

 

TAGESABLAUF Marienplatz  5. Mai 2008

 

Moderation:  Fr. Birgit Kappel  (Bayerischer Rundfunk)

 

 

Musikalisches Rahmenprogramm:          Melting Pot, 10 bis 15 Uhr

                                                             Die Schmetterlinge, 15 bis 17.00 Uhr                                                     

 

10:00

Eröffnung

Herr Reinhard Kirchner Geschäftsführer LAG SELBSTHILFE

10:10

Grußwort auf der Bühne

Stadtrat Siegfried Benker

10:30

HPCA Sitztanz-Gruppe

Frau Johanna Krimmer

11:00

Glockenspiel (Rathaus)

 

11:05

Statements v. Landtagspolitikern  und dem Behindertenbeauftragten der LH München  (auf d. Bühne mit Hr. Kirchner)

Herr Joachim Unterländer CSU, 

Frau Theresa Schopper, Die Grünen, Frau Karin Sonnenholzner,  SPD,  

Herr Oswald Utz, Behindertenbeauftragter LHM

11:30

Projekt ITM und Taubblinden Regionalgruppe Oberbayern

Interview

Frau Christine Meyer

Herr Franz Kupka

12:00

Glockenspiel (Rathaus)

 

12:10

Multiple Sklerose Gesellschaft

Interview

N.N.

12:25

Blinden- und Sehbehindertenverbände

Interview

Frau Dr. Mielke

12:40

Siloah – 25jähriges Jubiläum

Interview

Frau Eva Huppmann

Frau Wagner

12:55

Gehörlosenverband Münch.Umland 

Interview 

Frau Anke Hannig

Frau Cornelia v.Papenheim

13:10

Frauennetzwerk

Interview

Frau Ute Strittmatter

Zum Assistenzleistungsgesetz: Frau Karin Steinberg und Frau Lieve Leirs

13:30

Berufsfachschule für Ergotherapie

Interview

Frau Irene Henkes

13:45

Schwerhörigenverein München e.V.

Interview

Herr Thomas Harlander

14:00

Deutsche Rheuma-Liga, Arbeitsgruppe München

Interview

Frau Marion Niemitz

14:15

Behindertenbeirat der Stadt München

Münchner Bündnis gegen Depression

Interview

Frau Walla

Dr. Joachim Hein

 

14:30

Verein Fortschritt

Interview

Peter v. Quadt

14:45

Stotterer Selbsthilfe

Interview

Bernd Wingen

(14:55

Aufruf zur Demonstration)

 

15:00/

16:00

Demonstration oder

Kundgebung

 

17:00

Ende der Veranstaltung

 

 


 

28.4.2008

 

Neueste Ausgabe der LAG Informationen 02/2008

Themen ua.: Europaweiter Protesttag; Fachtagung "Integration", Pflegequalitätsgesetz

{Lagh Informatioen 07.2003}    LAGH Informationen Nr. 02/2008

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26.03.2008

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Einladung:

 

 

Integration von chronisch kranken und behinderten Menschen: (K)Ein Thema?

 

Dienstag, der 22. April 2008, 14.00 Uhr

 

Geschäftsstelle der LAG SELBSHILFE Bayern,

 

Orleansplatz 3, 81667 München

 

Bereits im Jahr 2004 hat sich auf Beschluss der Mitgliederversammlung der LAG SELBSTHILFE, Dachorganisation von derzeit 100 landesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen, ein Arbeitskreis gebildet mit dem Ziel, das Thema „Integration“ von Menschen mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung umfassend zu beleuchten.

 

Dabei wurden drei Schwerpunkte gesetzt:

 

Zu allen drei Bereichen wurden mittlerweile Ergebnispapiere verabschiedet und veröffentlicht.

 

Nun wollen wir diese Ergebnisse mit Vertretern/innen der Politik und der Fachministerien diskutieren und Wege der Umsetzung suchen. Im Zentrum der Fachtagung steht die Frage, wo und wie in Zeiten der Globalisierung die Integration bzw. Inklusion chronisch kranker und behinderter Menschen ihren Platz hat.

 

Nach den Impulsreferaten durch Vertreter unserer Mitgliedsverbände wird eine Podiumsdiskussion stattfinden, bei der auch Fragen der Teilnehmer der Veranstaltung in die Diskussion einbezogen werden sollen.

 

Wir würden uns freuen, wenn Sie unserer Einladung folgen und bitten um baldige Nachricht.

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

                                                             

 

Dr. Josef Pettinger                                     Reinhard Kirchner

Vorsitzender der LAG SELBSTHILFE               Geschäftsführer

 

 

 

 


 

 

 

 

 

Programm

 

 

 

 

Integration von chronisch kranken und behinderten Menschen: (K)Ein Thema?

 

 

 

1. Einführung (Reinhard Kirchner, LAG Selbsthilfe Bayern e.V.)

 

 

2. Impulsreferate der Vertreter der Mitgliedsverbände

 

Bereich Schule:

Aaron Schaal, SHG Glutarazidurie e.V.: Erfahrungen eines betroffenen Schülers mit der Förderschule und Integration in eine Regelschule

 

Martina Buchschuster, Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen e.V.: Möglichkeiten  und Grenzen der schulischen Integration aus rechtlicher Sicht

 

Bereich Arbeit:

Franz Herrmann, Bayerischer Cochlear Implant Verband e.V. und Joachim Weiß, Selbsthilfe Körperbehinderter Landesverband Bayern e.V.: Beispiele von hör- und körperbehinderten Menschen im Arbeitsleben

 

Barbara Kanz, Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen e.V.,: Rechtliche Aspekte der Integration behinderter und chronisch kranker Menschen ins Arbeitsleben

 

Bereich Gesellschaft:

Karl-Heinz Möhrmann, Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch Kranker e.V.: Integration seelisch behinderter Menschen in die Gesellschaft

 

 

3. Podiumsdiskussion

 

Vertreter des Landtages:

Joachim Wahnschaffe (MdL) SPD – Vorsitzender des Soz.pol.Ausschusses

Renate Ackermann (MdL) Bündnis 90/ DIE GRÜNEN – sozialpol. Sprecherin

N.N.                       (MdL) CSU-Mitglied des Aussch. Bildung Jugend und Sport

 

Vertreter Fachministerien

Willi Johannes Kainz,           Referatsleiter StMAS (Sozialministerium)

NN.                                        Referatsleiter StMUK (Kultusministerium)  

 

Moderation:

Reinhard Kirchner                LAG SELBSTHILFE Bayern e.V. 

 

Anmeldung: Bei unserer  Geschäftstelle

 



14.03.2008

Gesetz zur Förderung der Pflege-, Betreuungs- und Wohnqualität im Alter und bei Behinderung (Heimgesetz) im Ministerrat verabschiedet 

Der Entwurf des Pflegequalitätsgesetzes ist vom Ministerrat am 11.03.2008 verabschiedet worden und wird jetzt dem Landtag zugeleitet. Der Gesetzentwurf kann ab sofort von der Internetseite des StMAS www.stmas.bayern.de heruntergeladen werden.


 

13.03.2008

Selbsthilfeförderung durch die Krankenkassen nach

§ 20 c SGB V ab dem 1. Januar 2008

 

Mittlerweile haben wir nähere Informationen wie die Kassenförderung der Selbsthilfegruppen im Jahr 2008 aussieht.

Dabei ist zu unterscheiden zwischen Förderung von Verbänden die landesweit organisiert sind und sog örtliche Selbsthilfegruppen.

Die wichtigsten Informationen finden sie wenn sie den links folgen.

 

- Förderung auf Landesebene

 

- Förderung auf Ortsebene

 

- Antragstellung bei 12 regionalen Runden Tischen (Kontaktadressen)

 

- Kontaktadressen Krankenkassen

Vertreter von Selbsthilfeorganisationen, die auf örtlicher Ebene organisiert sind und über einen Landesverband mittelbar Mitglied in der LAG SELBSTHILFE Bayern sind können sichum einen Sitz im Vergabeausschuss an den Runden tischen in einer der 12 Regionen bei unserer Geschäftstelle bewerben.


 

 

10.02.2008

 

Die Grünen - Messe "ALTERnativen - Perspektiven - Lebensentwürfe - Träume"

am 10. und 11. März 2008 im Bayerischen Landtag.

 

 

 

Die LAG SELBSTHILFE BAYERN beteiligt sich an dieser Messe. Weitere Informationen erhalten Sie mit einem Klick auf den Flyer

 


 

 

8.02.2008

Der Vorsitzende der LAG SELBSTHILFE Bayern, Herr Dr. Josef  Pettinger, hat das Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen bekommen.

 

 

 

 

 

Die Bayerische Staatsministerin, Frau Christa Stewens, hat im Rahmen einer Feierstunde dem Vorsitzenden der LAG SELBSTHILFE, Herrn Dr. Josef Pettinger in Vertretung des Bundespräsidenten Horst Köhler diese hohe Auszeichnung als Anerkennung für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit - insbesondere auch im Dienste der  LAG Selbsthilfe - verliehen.

 

 

Herzliche Gratulation!


 

 

8.02.2008

Reinhard Kirchner – Geschäftsführer der LAG SEBSTHILFE feiert

20-jähriges Dienstjubiläum

 

 

 

Der Vorsitzende der LAG SELBSTHILFE hat in der neuesten Ausgabe der LAG Informationen 01/2008 die Verdienste von Herr Kirchner zum 20-Jährigen Jubiläum gewürdigt (siehe unten).

 


 

 

 

8.02.2008

 

Neueste Ausgabe der LAG Informationen 01/2008

Themen ua.: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für Dr. Pettinger, Besetzung der runden Tische bei den Bayerischen Bezirken, Selbsthilfeförderung nach SGB V

{Lagh Informatioen 07.2003}    LAGH Informationen Nr. 01/2008

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Die Datei wird im PDF-Format (185  kb) ausgegeben. Sie benötigen hierfür den Acrobat-Reader, den Sie kostenlos im Internet www.adobe.com.de erhalten.

Eignet sich besonders gut für den Ausdruck

 

 


 

8.01.2008

 

 

 

Ende des Verschiebebahnhofs

 

Für die Eingliederungshilfe für Behinderte sind jetzt nur noch die Bezirke zuständig

 

In einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung geht Dietrich Mittler der Frage nach, was Menschen mit Behinderung durch die Änderung der Zuständigkeit für die Eingliederungshilfe bei den Bezirken zu erwarten haben.

 

Ein Beitrag der sich nahtlos in die von uns geführte Diskussion bei der Veranstaltung einfügt. (siehe unten)

De Artikel ist als Pdf-Datei hier downloadbar

 


 

 

 

7.01.2008

 

Abendliche Gesprächsrunde der LAG SELBSTHILFE

„Was bringt die neue Zuständigkeit der Bayerischen Bezirke bei der ambulanten Eingliederungshilfe für Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung ab dem 01.01.2008?“

 

 

 

 

Bericht über die Veranstaltung am 20.12.2007

 

Selbst der kurz vor den Weihnachtsfeiertagen angesetzte Termin war für viele geladenen Vertreter aus den Mitgliedsverbänden und interessierten Gästen Anlass genug, um sich über die in Bayern ab dem 01.01.2008 in Kraft tretenden Neuregelungen bei der Zuständigkeit der Eingliederungshilfe zu informieren.

 

Der Sozialreferent des Verbandes der Bayerischen Bezirke, Herr Reinhold Frank, hat in seinem Einführungsreferat für alle Teilnehmer verständlich aufgezeigt, wie in Bayern und auch in den anderen Bundesländern die Zuständigkeiten für die Sozialhilfe und damit verbunden der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung in Bayern und in anderen Ländern geregelt sind.

 

Neu war sicher auch für viele Teilnehmer, dass neben den Landkreisen und kreisfreien Städten in Bayern auch die Bezirke zu den Kommunen zählen und mit der Übertragbarkeit der Zuständigkeit für die ambulante Eingliederungshilfe auf die Bezirke gewissermaßen eine Konzentrierung der Aufgabengebiete und auch eine Entbürokratisierung erwartet wird.

 

Im Jahr 2008 könne die Bezirke teilweise die ihnen neu übertragenen Aufgaben der ambulanten Eingliederungshilfe an die Kommunen delegieren.  Herr Frank betonte, dass damit beabsichtigt ist einen sanften Übergang zu erreichen und um sicher zu stellen, dass für einzelne betroffene behinderte Menschen die Versorgung sichergestellt ist.

 

Ängste äußerten einzelne Teilnehmer dahingehen, dass durch die sich im Jahr 2008  ändernde Zuständigkeit bei der Eingliederungshilfe gewachsene Verbindungen und persönliche Kontakte mit den kommunalen Verwaltungsbehörden nun abrechen.  Hinzu kommt, dass bei Problemen und bei einer persönliche Kontaktaufnahme mit den neuen zuständigen Verwaltungsbeamten auch Fahrtkosten und große Zeitaufwendungen in Kauf genommen werden müssen.

Herr Frank gab zu verstehen, dass die Bezirke alles unternehmen werden um eine möglichst für den Einzelnen freundliche und zumutbare Versorgung sicher zu stellen, wie es die Bezirke in den anderen Bereichen in der Vergangenheit auch geleistet haben.

 

Es sei zuversichtlich, dass  nach einigen Anfangsschwierigkeiten  alles in geordneten Bahnen verlaufen wird und große Probleme nicht erkennbar seien.

 

Im weiteren Verlauf der Diskussion wurden auch noch die positiv zu erwartenden Veränderungen angesprochen. So wies Herr Frank darauf hin, dass durch die Zusammenlegung der Zuständigkeit bei der ambulanten und stationären Eingliederungshilfe nun nur noch ein Kostenträger zuständig ist, mit dem Vorteil, dass das für den Einzelnen maßgeschneiderte Lösungen auch beim Übergang von ambulanten zu stationären Leistungen und umgekehrt leichter erfolgen könnten.

 

Herr Kirchner machte zum Abschluss nochmals deutlich, dass die LAGH mit ihren 100 landesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen die weitere Entwicklung kritisch aber konstruktiv verfolgen wird. Sie erwartet  von den Bezirken, dass durch die Bildung von Austausch- und Erfahrungsgremien auch der LAG SELBSTHILFE mit ihren Organisationen Gelegenheit gegeben wird ihre Erfahrung der unmittelbar betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen in die weitere Diskussion einzubinden.

 

Der Vorsitzende bedankte sich bei Herrn Frank für die interessanten Ausführungen und bei den Teilnehmern für die aktive Mitarbeit.

 

Mit Weihnachtswünschen und besten Glückwünschen zum neuen Jahr und dem Hinweis, dass die LAGH auch in den nächsten Jahren sich in die Sozialpolitik einmischen wird, schloss er die Veranstaltung.

 


 

 

 

04.01.2008

Jahrespressekonferenz 2008

Sozialministerin Stewens: Soziale Gerechtigkeit ist Wertentscheidung für Chancengerechtigkeit - Verbesserung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen hat höchste Priorität - Pflegequalitätsgesetz stärkt Lebensqualität von älteren und behinderten Menschen

 

 

„Soziale Gerechtigkeit ist eine Wertentscheidung: eine Entscheidung für Chancengerechtigkeit, für Teilhabegerechtigkeit, für Leistungsgerechtigkeit und auch eine Entscheidung zur Hilfe für sozial Schwache. Soziale Gerechtigkeit ist kein statisches Gleichgewicht, sie bedarf vielmehr der Anpassung an die Wertvorstellungen und Lebensentwürfe unserer Zeit.“ Mit diesen grundsätzlichen Worten eröffnete Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute in München ihre Jahrespressekonferenz, in der sie eine Zwischenbilanz der Themen ihres Hauses zog und einen Ausblick auf die nächsten Monate wagte.

 

In der Kinderpolitik hat der Kinderschutz nach den Worten der Ministerin eine traurige Aktualität erlangt. „Jeder Todesfall durch Misshandlung, Missbrauch oder Verwahrlosung ist einer zuviel. Das Ausschöpfen aller Handlungsmöglichkeiten zur Verbesserung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen ist deshalb ein gesellschaftspolitischer Auftrag allerhöchster Priorität“, betonte Stewens. Um eine noch stärkere Vernetzung von Kinder- und Jugendhilfe, Gesundheitsbereich und allen anderen Beteiligten - wie beispielsweise Schule, Polizei und Justiz - nachhaltig zu unterstützen, hat das Sozialministerium die Handreichung „Kinderschutz braucht starke Netze“ als Arbeitshilfe für die Praxis erarbeitet. Nähere Informationen zum Kinderschutz sowie die Handreichung sind abrufbar unter www.kinderschutz.bayern.de. „Um die Bedeutung des Kinderschutzes und der Kinderrechte zu unterstreichen, kann ich mir auch die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz vorstellen, wenn damit wirkliche Verbesserungen erreicht werden können“, erklärte die Ministerin.

 

Stewens: „Mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – das ist auch unser Ziel bei der Pflege. Mit dem Entwurf eines Bayerischen Pflegequalitätsgesetzes haben wir die Föderalisierung des Heimrechts genutzt, um die Rahmenbedingungen zur Sicherung und Stärkung der Lebensqualität älterer Menschen und von Menschen mit Behinderung aktiv zu gestalten. Wir machen den Weg frei für neue Wohn-, Pflege- und Betreuungsformen. Die Qualität der Versorgung unserer pflegebedürftigen Mitmenschen bleibt dabei oberstes Gebot. Durch mehr Transparenz bei der Leistungsqualität der Pflege und Betreuung wird es zukünftig einen echten Qualitätswettbewerb geben. Als erstes Land haben wir damit klare Qualitätsmaßstäbe für die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen in Bayern gesetzt. Konkret bedeutet dies insbesondere, dass die Prüfberichte der Heimaufsichtsbehörden ab 2011 veröffentlicht werden müssen. Vorher ist es notwendig, die Prüfberichte zu vereinheitlichen. An einheitlichen Prüfstandards und Prüfleitfäden arbeiten wir gerade.“


 

 

21.12.2007

 

Entwurf: Änderung des Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetzes

mit heutiger Post haben wir den o.g. Entwurf mit der Möglichkeit zur Stellungnahme bis 25 Januar 2008 erhalten.

 

Unsere Mitgliedsorganisationen werden geben uns Ihre Stellungnahmen zukommen zu lassen.

 

 

Der Entwurf ist hier als PDF-Datei downloadbar ( 13 Seiten)

 


 

18.12.2007

 

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 08/2007

Themen ua.: Landesgesundheitsrat - Veranstaltung:  neue Zuständigkeit der ambulanten Eingliederungshilfe

{Lagh Informatioen 07.2003}    LAGH Informationen Nr. 08/2007

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13.12.2007

 

Verbandsanhörung zu dem Gesetzentwurf für ein Pflegequalitätsgesetz (Heimgesetz)

 

mit dem Inkrafttreten der Förderalismusreform I zum 1.9.2006 ist die Gesetzgebungskompetenz für das Heimrecht insgesamt auf die Länder übergegangen und das Heimgesetz kann nun durch Landesrecht ersetzt werden. Der Gesetzesentwurf nimmt die auf die Länder übertragenen Gesetzgebungskompetenz für das Heimrecht auf und gestaltet für Bayern die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Sicherung und Stärkung der Lebensqualität neu.

 

Die Verbände haben nun Gelegenheit Ihre Stellungnahme zum Entwurf abzugeben.

Mitgliedsorganisationen unsere LAG SELBSTHILFE werden gebeten uns ihre Stellungnahmen zu Kenntnis zukommen zu lassen.

 

 

Den Entwurf des Gesetzes finden Sie unter folgendem Link!

http://www.arbeitsministerium.bayern.de/pflege/pflegequalg-e.pdf

 


 

 

12.12.2007

LAG SELBSTHILFE Bayern erhält Sitz im Bayerischen Landesgesundheitsrat

 

Sicherlich hat auch unsere gut besuchte Veranstaltung zum 35-jährigen Jubiläum mit der Teilnahme von den Vertretern der politischen Parteien im Bayerischen Landtag (siehe LAG Informationen 7/2007) dazu beigetragen, dass unsere Kritik an der Besetzung des Bayerischen Landesgesundheitsrates (eine  Beteiligung der LAG SELBSTHILFE Bayern war nicht vorgesehen) Früchte getragen hat.

Mittlerweile haben wir ein Schreiben des sozialpolitischen Sprechers der CSU-Fraktion erhalten, in dem uns mitgeteilt wurde, dass fraktionsübergreifend unser Anliegen auf eine eigenständige Vertretung in diesem Gremium nun doch unterstützt wird.  Hierzu wird es auch Änderung des Gesetzes zum Landesgesundheitsrats geben..

Es ist in politischen Parteien im Bayerischen Landtag hoch anzurechnen, dass sie bereit sind, durch unsere Argumente, eine getroffene Entscheidung  zu modifizieren und zu ändern.

 

 


 

 

 

29.11.2007

 

 

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Abendliche Gesprächsrunde der LAG SELBSTHILFE

 

Was bringt die neue Zuständigkeit der Bayerischen Bezirke bei der ambulanten Eingliederungshilfe für Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung ab dem 1.1.2008 ?

 

Gast: Reinhold Frank

Verband der Bayerischen Bezirke

 

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Donnerstag, 20. Dezember 2007,

17.00 –19.30 Uhr

Geschäftsstelle der LAG SELBSTHILFE,

Orleansplatz 3, 81667 München

Tel.: 089/459924-0; Fax: 089/459924-13

 

 

Anmeldungen bitte per Mail mit Name und

Adresse an unsere Geschäftstelle

 

 

 

 

Zur gleichen Thematik hat der Bezirk Oberbayern ein Informationsschreiben mit den geplanten Änderungen ab dem 1.1.2008 herausgegeben.

 

Sie können es hier downloaden

 

 

 

 

 


 

 

25.11.2007

 

Neuesten Ausgabe der LAGH Informationen 07/2007

Themen ua.: Berichte  von der 35-Jahfeier...Consozial 2007 ...Abeitsschwerpunkte der LAGH

{Lagh Informatioen 07.2003}    LAGH Informationen Nr. 07/2007

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Eignet sich besonders gut für den Ausdruck

 


 

 

21.11.2007

 

 

35 Jahre Landesarbeitsgemeinschaft

SELBSTHILFE Bayern

 

und ordentliche Mitgliederversammlung am 14.11.2007

 

in der LAGH haben sich nun 100 landesweit tätige Selbsthilfeorganisationen zusammengeschlossen:

 

 

Mit großem Interesse wurde die Veranstaltung zur 35-Jahrfeier unter Beteiligung maßgeblicher Vertreter der Fraktionen im Bayerischen Landtag:

Franz Maget, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion

Joachim Unterländer, Sozialpolitischer Sprecher, CSU-Landtagsfraktion

Renate Ackermann, Sozialpolitische Sprecherin, Bündnis 90/Die Grünen

und Herrn Ministerialdirigent Burkhard Rappl vom StMAS

verfolgt.

 

In einem Grußwort hat die Bayerische Sozialministerin, Frau Christa Stewens, die Rolle und Bedeutung der LAGH SELBSTHILFE für die Behindertenpolitik hervorgehoben.

 

Ein Bericht und weitere Informationen über die Veranstaltungen folgen in Kürze!

 

von links: Rappl (StMAS), Unterländer (CSU), Maget (SPD) Ackermann (Grüne), Dr. Nieß (Hilfe für Autisten)  Herrman (CI)

Volles Haus

 

 

Pressemitteilung zur 35-Jahrfeier

 

 

Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von chronisch kranken und behinderten Menschen und ihren Angehörigen in Bayern e.V. (LAG SELBSTHILFE), hat am1 4. November 2007 ihr 35-jähriges Jubiläum gefeiert. Der Tag wurde zum Anlass genommen um zu verdeutlichen, dass durch die Selbsthilfe betroffener chronisch kranker und behinderter Menschen in Bayern eine Organisation existiert, die als Interessen- und Solidargemeinschaft der SELSTHILFE-ORGANISATIONEN in Bayern die Anliegen und Forderungen der unterschiedlich betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen in Bayern vertritt.

 

Die Bayerische Staatsministerin, Frau Christa Stewens, hat in ihrem schriftlichen Grußwort zum Ausdruck gebracht, welchen Stellenwert und Bedeutung die Selbsthilfe von chronisch kranken und behinderten Menschen auch als konstruktiver Partner in der Bayerischen Behindertenpolitik hat: Zitat „In der Kooperation mit Partnern aus Politik und Gesellschaft hat sie (die LAG SELBSTHILFE) entscheidend daran mitgewirkt, dass für die Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Krankheit eine tragfähige Infrastruktur aufgebaut wird“.

 

Der Geschäftsführer der LAG SELBSTHILFE, Herr Reinhard Kirchner, hat den anwesenden Teilnehmern die Geschichte Struktur und Zielsetzung der LAG SELBSTHILFE erläutert. So können beispielsweise – was in der Öffentlichkeit nur wenig bekannt ist - Mitglied in der LAG SELBST-HILFE Bayern nur landesweit tätige Selbsthilfeorganisationen werden, die mehrheitlich von betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen geführt werden. Ebenso betonte er, dass die LAG SELBSTHILFE weiterhin unnachgiebig die  Zielsetzung Selbstbestimmung, Teilhabe und Mitbestimmung von chronisch kranken und behinderten Menschen und ihren Angehörigen auch bei künftigen Reformen (Pflege, Eingliederungshilfe, Persönliches Budget, Heimgesetze etc.)verfolgen wird.

Beispielhaft für die mittlerweile 100 landesweit tätigen Mitgliedsorganisationen der LAG SELBSTHILFE haben Franz Hermann, Bayerischer Cochlear Implant Verband e.V. (BAYCIV), Karl-Heinz Möhrmann, Landesverband Bayern e.V. der Angehörigen psychisch Kranker, Dr. Nicosia Nieß, Hilfe für das autistische Kind, Landesverband Bayern e.V. zum Ausdruck gebracht, dass die Anliegen und Probleme der unterschiedlich betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen nur im Verbund mit der Dachorganisation LAG SELBSTHILFE Chancen haben entsprechendes Gehör zu finden.

 

 

In der Diskussion zur 35-Jahrfeier zum Thema

 

„Die SELBSTHILFE betroffener chronisch kranker und

behinderter Menschen, eine Kraft in Bayern“

 

unter Beteiligung des Fraktionsvorsitzenden der SPD, Herrn Franz Maget, Herrn Joachim Unterländer, sozialpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, der sozialpolitischen Sprecherin vom Bündnis 90/Die Grünen Frau Renate Ackermann und dem Ministerialdirigenten Burkhard Rappl vom StMAS wurde herausgearbeitet, dass durch den im Bund und in den Ländern eingeleitete Perspektivenwandel (weg von der Betrachtung Objekt der Hilfe hin zum Bürger mit gleichen Rechten) die chronisch kranken und behinderten Menschen bei den sie betreffenden Maßnahmen beteiligt werden.

 

Die LAG SELBSTHILFE Bayern hatte im Vorfeld der Veranstaltung den interfraktionellen Beschluss des Bayerischen Landtages zur Zusammensetzung des Landesgesundheitsrates kritisiert. Im Landesgesundheitsrat sind nur die Unterstützer und Fürsprecher der SELBST-HILFE, nicht jedoch die Patienten (die betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen) durch ihre Interessenstruktur, die  LAG SELBSTHILFE, vertreten.

 

Alle Politiker betonten, wie wichtig die Arbeit, der von den Betroffenen selbst gebildeten Selbsthilfestrukturen sei und waren sich einig, dass künftig noch mehr darauf geachtet werden müsse, dass die SELBSTHILFE von chronisch kranken und behinderten Menschen und ihrer Angehörigen beteiligt werden.

 

Am Nachmittag des gleichen Tages hat die LAG SELBSTHILFE ihre ordentlichen Mitgliederversammlung durchgeführt und 2 neue landesweit tätige Selbsthilfeorganisationen aufgenommen. Die LAG SELBSTHILE hat somit 100 Mitgliedsverbände.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.lagh-bayern.de

 

 

 


 

 

 

 

19.11.2007

 

 

Ordentliche Mitgliederversammlung am 14.11.2007

 

Beschlüsse der ordentlichen Mitgliederversammlung der LAGH am 14.11.2007

I. Neuaufnahmen:

    Deutsche Selbsthilfe Angeborene Immundefekte e.V.

    Netzwerk Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen e.V.

 

Somit zählt die LAGH 100 landesweit tätige Mitgliedsorganisationen in ihren Reihen.

 

 

II. Landesgesundheitsrat:

 

Die Mitgliederversammlung der LAGH beschloss einstimmig und ohne Gegenstimme:

 

"Die LAGH missbilligt die Entscheidung des Bayerischen Landtages, dass im Landesgesundheitsrat die LAGH und somit die originäre SELBSTHILFE mit ihren Patientenverbänden im Landesgesundheitsrat nicht vertreten ist.

 

Die Politiker werden aufgefordert sich für eine Änderung der Gesetzesvorlage zum LGR einzusetzen und der LAGH im Landesgesundheitsrat Sitz- und Stimmrecht zu gewähren".

 

 

   

 


 

 

12.11.2007

 

                     

 

 

Beteiligung der LAGH und BAG SELBSTHILFE und Mitgliedsorganisationen auf der diesjährigen ConSozial in Nürnberg vom 7. - 8. November wird mit großer Aufmerksamkeit zu Kenntnis genommen.

Die Bayerische Sozialministerin Christa Stewens bringt in Ihrer Begrüßung und in Ihrer Eröffnungsrede Ihre Freude über die Beteiligung der BAG und LAGH SELBSTHILFE mit 10 repräsentativen Mitgliedsorganisationen zum Ausdruck und weist auf die Bedeutung der SELBSTHILFE in der Gesundheits- Behinderten- und Sozialpolitik hin.

 

Sozialministerin Christa Stewens besucht bei Ihrem Messerundgang  auch den Stand der LAGH

Kirchner - Frau Ministerin -  Probst Sozialministerin Christa Stewens Sozialministerin Christa Stewens
ITM - LAGH und Netzwerkfrau BAG (GF) und Team LAGH Interessierte Besucher

 

 

 

Die Pressemitteilung des Sozialministeriums zur ConSozial finden sie hier.

 

 


 

 

2.11.2007

35 Jahre Landesarbeitsgemeinschaft

SELBSTHILFE Bayern

 

Die Selbsthilfe betroffener chronisch kranker und behinderter Menschen – eine Kraft in Bayern!

 

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Mittwoch, 14. November 2007,

09.30 –12.30 Uhr

Geschäftsstelle der LAGH, Orleansplatz 3

81667 München

Tel. 089/459924-0; Fax: 089/459924-13

 

 

 

                                                                          

wir laden herzlich ein zu unserer Jubiläumsveranstaltung

 

35 Jahre Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern.

 

Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihrer Angehörigen in Bayern e.V. (LAGH) besteht in diesem Jahr seit 35 Jahren. Als Dachorganisation von derzeit 98 landesweit tätigen Behinderten-Selbsthilfeorganisationen vertritt sie in Bayern ca. 400.000 chronisch kranke und behinderte Menschen und deren Angehörige.

 

In den letzten Jahrzehnten wurde anerkannt, dass die SELBSTHILFE chronisch kranker und behinderter Menschen und deren Angehörige durch ihre eigene BETROFFENHEIT eine Kompetenz besitzen, die zunehmend auch in der fachlichen Diskussion Einklang findet. Chronisch kranke und behinderte Menschen sind als Experten in eigener Sache der Motor für Chancengleichheit und Teilhabe in unserer Gesellschaft.

 

Nicht zuletzt war es unsere LAGH, die in Bayern die Diskussion für ein Bayerisches Gleichstellungsgesetz eröffnet und sich nachhaltig für deren Realisierung eingesetzt hat. 

 

Wir wollen das 35-jährige Bestehen unserer LAGH zum Anlass nehmen und mit Politikern aus dem Bayerischen Landtag und Vertretern aus den Mitgliedsorganisationen der LAGH über den Stellenwert und die künftigen Aufgaben der originären Selbsthilfe im Rahmen der Bayerischen Sozialpolitik diskutieren:

 

14. November 2007, 9.30  - 12.30 Uhr,

Geschäftsstelle und Zentrum der Bayerischen Behindertenverbände

Orleansplatz 3, 81667 München

 

Wir würden uns über Ihr Kommen sehr freuen.

 

Bitte teilen Sie uns auf der beigefügten Rückantwort mit, ob wir mit Ihrer Teilnahme rechnen können. Gehörlose Menschen bitten wir uns rechtzeitig mitzuteilen, ob sie einen Gebärdensprachdolmetscher benötigen.

 

Mit freundlichen Grüßen

                                                                  

 

Dr. Josef Pettinger                                                               Reinhard Kirchner

Vorstandsvorsitzender                                                          Geschäftsführer

 

 

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35 Jahre Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern

 

Die SELBSTHILFE betroffener chronisch kranker und behinderter Menschen – eine Kraft in Bayern!

Mittwoch, 14. November 2007, 9.30-12.30 Uhr

Geschäftsstelle der LAGH

 

Programm

 

9.30 Uhr – 9.40 Uhr Begrüßung

 

Dr. Josef Pettinger, Vorstandsvorsitzender der LAGH

 

9.40 Uhr -10.10 Uhr Einführung

 

Reinhard Kirchner, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern:

Selbstverständnis und Struktur der LAGH als Dachorganisation der Selbsthilfeverbände betroffener chronisch kranker und behinderter Menschen

 

10.10 Uhr – 12.00 Uhr Diskussion

 

„Stellenwert und Aufgaben der originären SELBSTHILFE im Rahmen der Bayerischen Sozialpolitik“

 

Politiker:

Franz Maget, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion

Joachim Unterländer, Sozialpolitischer Sprecher, CSU-Landtagsfraktion

Renate Ackermann, Sozialpolitische Sprecherin, Bündnis 90/Die Grünen

 

Verbandsvertreter:

Franz Hermann, Bayerischer Cochlear Implant Verband e.V. (BAYCIV)

Karl-Heinz Möhrmann, Landesverband Bayern e.V. der Angehörigen psychisch Kranker

Dr. Nicosia Nieß, Hilfe für das autistische Kind, Landesverband Bayern e.V.

 

Moderation:

Reinhard Kirchner, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern

 

12.00 Uhr – 12.30 Uhr Worte zum Jubiläum

 

Friedel Rinn, Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE e.V.

Ministerialdirigent Burkhard Rappl, StMAS (angefragt)

 

ab 12.30 Uhr

 

Kleiner Imbiss

 

 

 

Anmeldungen bitte bei unserer  Geschäftstelle

 


 

2.11.2007

Landesbehindertenrat Bayern vom 16. -17 Oktober in Brüssel

Stellv. Vorsitzende , Frau Helga Jäniche, und der Geschäftsführer der LAGH, Herr Reinhard Kirchner, waren dabei.

 

Anlässlich es Europäischen Jahres der Chancengleichheit informierte sich der bayerische Landesbehindertenrat auf einer zweitägigen Reise in Brüssel über die aktuellen Entwicklungen der europäischen Politik für Menschen mit Behinderung. Die Mitglieder des Landesbehindertenrats diskutierten mit Vertretern des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission insbesondere über die Stärkung der Rechte von Menschen mit Behinderung im vereinten Europa.

Thematisiert wurden vor allem auch die Auswirkungen der europäischen Rechtsetzung zur Integration von behinderten Menschen auf die Mitgliedsstaaten der EU sowie die EU-Nichtdiskriminierungs-Politik. Zudem konnte der Landesbehindertenrat die Barrierefreiheit des Europäischen Parlaments testen. "Der Landesbehindertenrat setzt sich für mehr Chancengleichheit sowie eine bessere Integration und Teilhabe der Menschen mit Behinderung ein. Mit seiner Fachkompetenz unterstützt und berät er die Bayerische Staatsregierung in allen Fragen der Behindertenpolitik. Nun zeigt sich der Landesbehindertenrat auch als Schrittmacher auf europäischer Ebene", erklärte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens.

Der Landesbehindertenrat wurde durch das Bayerische Behindertengleichstellungsgesetz vom 9. Juli 2003 installiert. Neben der Behindertenbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Anita Knochner, gehören dem Gremium 15 weitere Mitglieder an, die sich aus Vertretern der Betroffenen wie beispielsweise der Behindertenverbände, der Selbsthilfeorganisationen und der kommunalen Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung sowie aus Vertretern der Freien und Öffentlichen Wohlfahrtspflege zusammensetzen.

Den Vorsitz führt Sozialministerin Stewens. Unter www.stmas.bayern.de/behinderte/politik/rat.htm finden Sie die Zusammensetzung des Landesbehindertenrats. (Pressetext StMAS)


2.11.2007

LAGH mit Mitgliedsorganisationen auf der diesjährigen ConSozial in Nürnberg vom 7. - 8. November vertreten.

Unter der Federführung der LAGH SELBSTHILFE Bayern konnte bei der diesjährigen ConSozial zusammen mit der BAG SELBSTHILFE und 10 weiteren Mitgliedsorganisationen ein eigenständiger Messebereich mit Ständen organisiert werden. Die Stände sind in einem großen Block unter dem Thema SELBSTHILFE zusammengefasst.

Mitglieder aus den Mitgliedsorganisationen der LAGH oder aus Selbsthilfegruppen können eine Tageskarte zum kostenlosen Messebesuch (ohne Kongress) bei unserer Geschäftstelle anfordern. Allerdings verfügen wir nur über ein begrenztes Kontingent und Karten gibt es nur solange der Vorrat reicht.

Weitere Informationen zur ConSozial erhalten Sie mit einem Klick hier oder auf das folgende Bild.

 

 

 

 

 

 


20.10.2007

6. Internationales Kurzfilmfestival Wie wir leben, Filmmuseum München

 

07.-10.11.2007, Vorstellungen jew. 18 Uhr und 21 Uhr

 

Das Festival zeigt 27 Filme aus 16 Ländern, die sich auf außergewöhnliche Weise mit dem Thema Behinderung auseinandersetzen Die Bandbreite reicht vom aufklärerischen Rap-Video Difference Is Normal aus dem Libanon über die bewegende deutsche Dokumentation Die Gedanken sind frei, die das von Ängsten und Zwängen bestimmte Leben einer Frau zeigt, hin zu einer mitreißenden Folge der britischen TV-Serie Desperados über ein jugendliches Rollstuhlbasketball-Team. Eine internationale Jury vergibt Preise von mehr als 9000 Euro.

Neben dem Wettbewerbsprogramm bietet das Festival Sondervorführungen an, u.a. den umstrittenen WDR-Zweiteiler „Contergan“.

 

Das Festival ist eine Veranstaltung der abm - arbeitsgemeinschaft behinderung und medien e.v.

info@abm-festival.de; Tel. 089-307 992-20 oder -28; www.abm-festival.de


15.10.2007

Pressemitteilung der BAG SELBSTHILFE                                                                                      11.10.2007

 

Ulla Schmidt: Die Arbeit der BAG SELBSTHILFE ist unverzichtbar

Friedel Rinn: Dies gilt ebenso für die Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit der Finanzierung

„Die Arbeit, die Sie leisten, ist unverzichtbar für diese Gesellschaft“, betonte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt in ihrem Festvortrag auf der Tagung zum 40jährigen Jubiläum der BAG SELBSTHILFE am 5. Oktober 2007 in Düsseldorf. Dabei habe die Selbsthilfe den Weg von der Enttabuisierung von Behinderung über Fürsorge und Wohlfahrtsstaat bis hin zur selbstbestimmten Teilhabe behinderter und chronisch kranker Menschen am Leben dieser Gesellschaft geschafft.

Das Prinzip Selbsthilfe brachte Ulla Schmidt mit dem Zitat eines chinesischen Sprichwortes auf den Punkt: „Wenn Du etwas lernen willst, dann frage einen Erfahrenen und nicht einen Gelehrten.“  Denn es seien die Betroffenen, die selbst erlebt hätten, was Diskriminierung sei, die Hürden erfahren hätten, und aus dieser Position heraus wüssten, welche Rahmenbedingungen wie geändert werden müssten, um zu Selbstbestimmung, Teilhabe und Gleichberechtigung beizutragen. Die Bundesgesundheitsministerin: „Wir können auf die Selbsthilfe und auf zivilgesellschaftliches Engagement gar nicht verzichten, wenn wir auch in Zukunft eine qualitativ hochstehende Versorgung gewährleisten wollen.“ 

Ein gutes Beispiel sei die Gesundheitspolitik. Hier habe sich die Selbsthilfe zu einem ernstzunehmenden Partner im Gesundheitswesen entwickelt. „Das Gesundheitssystem der Zukunft wird ohne den informierten Patienten nicht funktionieren“, so Ulla Schmidt. Aufgabe der Selbsthilfe sei es, durch Aufklärung und Information diese Partnerfunktion der Patientinnen und Patienten zu stärken.   

Doch die Arbeit in der Selbsthilfe behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen wird zu 90 Prozent von Ehrenamtlern getragen, und so rückt die Finanzierung ihrer unverzichtbaren Leistungen in den Fokus. „Wir freuen uns, dass die Selbsthilfe einen so hohen Stellenwert genießt und zahlreiche Verbesserungen Eingang in die letzte Gesundheitsreform gefunden haben, doch für uns ist auf der einen Seite eine verlässliche und nachhaltige Förderung der Selbsthilfe und auf der anderen Seite die unbürokratische und zeitnahe Umsetzung der gesetzlichen Regelungen dringend notwendig,“ erklärte Friedel Rinn, Bundesvorsitzender der BAG SELBSTHILFE, auch mit Blick auf die Krankenkassen.

Bei der Sicherung der Finanzierung des zivilgesellschaftlichen Engagements der BAG SELBSTHILFE stellte die Ministerin noch einmal die notwendige Unabhängigkeit des Dachverbandes und seiner Mitgliedsverbände heraus. Sie sei dankbar für den Kodex der BAG SELBSTHILFE, der die unabhängige und transparente Zusammenarbeit mit der privaten Wirtschaft und anderen Beteiligten im Gesundheitswesen klar regle.

Die BAG SELBSTHILFE e.V. – Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen – ist die Vereinigung der Selbsthilfeverbände behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland. Sie ist Dachverband von 101 bundesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen, 14 Landesarbeitsgemeinschaften und 4 Fachverbänden. Über ihre Mitgliedsverbände sind in der BAG SELBSTHILFE mehr als eine Million Menschen mit körperlichen, seelischen und geistigen sowie Sinnes-Behinderungen und Menschen mit unterschiedlichsten chronischen Erkrankungen zusammengeschlossen.

 

Elisabeth Fischer

BAG SELBSTHILFE e.V.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Kirchfeldstraße 149

40215 Düsseldorf

Fon: 0211 3100625

Fax: 0211 3100634

www.bag-selbsthilfe.de

elisabeth.fischer@bag-selbsthilfe.de

 


12.10.2007

Neuesten Ausgabe der LAGH Informationen 06/2007

Themen ua.: 35-Jahfeier...Consozial...Abeitsschwerpunkte der LAGH

{Lagh Informatioen 07.2003}     LAGH Informationen Nr. 06/2007

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04.10.2007

Zukunftskongress Soziales Netz Bayern „Bildung, Arbeit, soziale Gerechtigkeit“

11. Oktober 2007 in München

 

Aktuelle Informationen zu dieser Veranstaltung mitteilen.

Der Zukunftskongress wird von Herrn Dominik Schott moderiert. Herr Schott ist Rundfunkjournalist.

An der Verbandsdiskussion im dritten Teil unseres Kongresses nehmen teil:

Es ist uns ein großes Anliegen, dass den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit gegeben wird, sich verbandsübergreifend bei Gesprächen auszutauschen. Daher lädt das Soziale Netz Bayern im Anschluss an den Zukunftskongress noch zu einem kleinen Imbiss vor Ort ein.

Unser Veranstaltungsraum ist der Konzertsaal des BRK-Seniorenheimes im Kieferngarten.

Nachdem beim Seniorenheim nur sehr wenige Parkmöglichkeiten bestehen, bitten wir herzlich, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.

Das BRK-Heim am Kieferngarten hat einen behindertengerechten Zugang.

Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kongresses, die aufgrund einer Behinderung mit dem Auto anreisen, kann das Haus jedoch nur zwei Parkplätze zur Verfügung stellen.

Damit wir diese Parkmöglichkeit organisieren können, wären wir über eine kurze Rückmeldung der betreffenden Personen dankbar.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

gez. Lorenz Ganterer

GF Soziales Netz Bayern

 

Anfahrt zum Zukunftskongress

Omnibus

Haltestelle Kieferngarten der Linien  170 und 171 (von und nach Feldmoching). Fußweg ca. fünf Minuten.

U-Bahn

Haltestelle Kieferngarten der U 6. Fußweg ca. drei Minuten durch den Park.

Pkw

BAB (9) Nürnberg-München, Abfahrt (74) Freimann, rechts in die Heidemannstraße, nächste Kreuzung rechts in die Kieferngartenstraße, nächste Straße rechts in die Burmesterstraße, nächste Straße links in die Bauernfeindstraße, Haupteingang und Empfang im Haus D, Hausnummer 15 (Flaggen).

 


21.9.2007

Integrationsartikel der LAGH auch in den Bayerischen

 

Sozialnachrichten veröffentlicht:

 

wir freuen uns, dass unser Beitrag zur allgemeinen Integration nun auch in den Bayerischen Sozialnachrichten veröffentlicht wurde.

 

 

Mit einem Klick auf das Titelblatt können sie den Beitrag im PDF-Format downloaden.

Die Bayerischen Sozialnachrichten können kostenpflichtig bezogen werden bei:

LAG der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege

Nördliche Auffahrtsalle 14, 80638 München

 


19.9.2007

Behindertenbeauftragte: Arbeitskreis Eingliederungshilfe stellt seine

 

Arbeit ein

 

Der Ende August konstituierte Arbeitskreis "Eingliederungshilfereform" bei der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen hat heute seine Arbeit eingestellt. Grund sind derzeit unüberwindbare Meinungsunterschiede hinsichtlich der inhaltlichen Ziele dieses Arbeitskreises.

 

Ziel der Beauftragten Karin Evers-Meyer war es nach eigenen Angaben, im Vorfeld der anstehenden Reform der Eingliederungshilfe konkrete Anforderungen zu formulieren. "Angesichts der ernormen Kostenlast, besteht die Gefahr, dass eine Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe nur aus Kostensicht diskutiert wird. Das wäre aus meiner Sicht ein Fehler. Ich wollte daher ganz konkret definieren, welche Leistungen künftig wie erbracht werden sollten, welche Verbesserungen möglich sind und welche Mindeststandards gelten müssen", so Evers-Meyer.

 

Der Deutsche Behindertenrat (DBR) forderte nunmehr ein politisches Signal in Richtung eines eigenständigen Leistungsgesetzes. In einem Schreiben an die Beauftragte heißt es: "Für die Verbände ist eine Reform der Eingliederungshilfe nur dann ernsthaft, wenn diese nicht weiter im SGB XII (Sozialhilfe) verbleibt. Ein Beibehalten der Ansiedlung im SGB XII widerspricht dem Paradigmenwechsel in der Behindertenpolitik von der Fürsorge zur Selbstbestimmung."

Die Beauftragte der Bundesregierung äußerte Verständnis für die Position des DBR, bedauerte jedoch den vorliegenden Beschluss. Auch aus ihrer Sicht müsse langfristig eine Herauslösung der Eingliederungshilfe aus der Sozialhilfe das Ziel sein. Dies sei logische Konsequenz des Paradigmenwechsels in der Behindertenpolitik. Evers-Meyer: "Jedoch gibt es in dieser Legislaturperiode keinen Auftrag für einen solchen Systemwechsel. Der Koalitionsvertrag spricht eindeutig von einer Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe. Ein Systemwechsel ist nicht vorgesehen. Daher erscheint es aus meiner Sicht nicht sinnvoll, heute ein Papier zu erarbeiten, dass die derzeitigen politischen Begebenheiten ignoriert."

 

Aus Sicht der Beauftragten kommt es nun darauf an, über etwaige Reformvorschläge zur Eingliederungshilfe im Gespräch zu bleiben. "Wir werden weiterhin eng mit dem DBR und seinen Mitgliedsverbänden zusammenarbeiten und auf Reformvorschläge zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe reagieren", so Evers-Meyer.


Die Eingliederungshilfe nach dem Sozialgesetzbuch XII. Buch umfasst Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen. Dazu gehören beispielsweise Assistenzleistungen zur Teilhabe an Ausbildung und am Arbeitsleben. Getragen wird die Eingliederungshilfe von den Kommunen. Im Jahr 2003 betrugen die Gesamtkosten rund 11,5 Milliarden Euro. Bis 2010 rechnen Experten bereits mit einem Anstieg auf mehr als 14,5 Milliarden Euro. Gründe für den rasanten Anstieg sind vor allem die höhere Lebenserwartung und eine spürbare Zunahme an seelischen Behinderungen. Derzeit erarbeitet eine Arbeitsgruppe, der Fachleute aus der Bundes- und Landesverwaltung angehören, Vorschläge zu einer Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe.

 

Viele Behindertenverbände fordern seit Jahren eine Herauslösung der Eingliederungshilfe aus der Sozialhilfe. Unterstützungsleistungen für behinderten Menschen sollen als Nachteilsausgleich in einem eigenständigen Leistungsgesetz geregelt werden.

 


18.9.2007

 

Deutscher Behindertenrat

Deutscher Behindertenrat hofft auf Engagement der Bundeskanzlerin für die Rechte behinderter Menschen

Der Deutsche Behindertenrat hofft auf das Engagement von Bundeskanzlerin Angela Merkel für die Stärkung der Rechte behinderter Menschen. Dies teilte der Vorsitzende des Sprecherrates des Deutschen Behindertenrates, Horst Frehe, nach dem Gespräch des Aktionsbündnisses der deutschen Behindertenverbände mit der Bundeskanzlerin am 18. September im Bundeskanzleramt mit.

„Wir freuen uns, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel zugesagt hat, die Ratifizierung der im Dezember letzten Jahres von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedeten UN-Konvention zum Schutz der Rechte behinderter Menschen so schnell wie möglich voran zu treiben. Das ist ein wichtiges Signal an behinderte Menschen in Deutschland und in der ganzen Welt, die nach wie vor erhebliche Benachteiligungen erleben müssen“, erklärte Horst Frehe. Vor allem im Bereich der schulischen Integration und der Herstellung einer barrierefreien Umwelt habe Deutschland noch viel aufzuholen. „Deshalb ist es auch unbedingt nötig, dass das Behindertengleichstellungsgesetz auf Bundesebene mit schärferen Zähnen ausgestattet wird. Denn viele Bahnhöfe, Busse und Bahnen und öffentliche Einrichtungen sind nach wie vor für behinderte Menschen in Deutschland nicht gleichberechtigt nutzbar“, so Horst Frehe

Der Deutsche Behindertenrat erklärte, dass er den von der Bundeskanzlerin angekündigten Ratifizierungsprozess für die UN-Konvention auch weiterhin engagiert begleiten werde. „Bereits im bisherigen Prozess für die Entwicklung der Konvention hat es einen sehr engagierten und fruchtbaren Prozess der Zusammenarbeit zwischen Regierung und Behindertenverbänden gegeben. Wir hoffen, dass sich dieser auch bei der Ratifizierung und dann vor allem bei der Umsetzung der Konvention in Deutschland so fortsetzen lässt“, erklärte Horst Frehe.

 


 

11.09.2007

Die "Welt am Sonntag" greift Kritik der LAGH an der Besetzung des Landesgesundheitsrates auf.

Am 18. August wurde folgender Artikel veröffentlicht:

 

Der Artikel kann mit einen Klick auf das Bild im Pdf-Format gelesen werden

 


10.09.2007

                                                                       

 

 

 

 

 

Soziales Netz Bayern

Zukunftskongress

Bildung, Arbeit,

soziale Gerechtigkeit

 

Donnerstag, 11. Oktober 2007

von 10.00 bis 13.15 Uhr

München

Bauernfeindstr. 15

BRK-Seniorenheim

Die LAGH ist Mitglied im Sozialen Netz Bayern und hat maßgeblich an der Vorbereitung der Veranstaltung mitgewirkt. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Vertreter der SELBSTHILFE an der Veranstaltung teilnehmen würden.

Der Flyer mit dem Programmablauf ist hier  erhältlich. Anmeldebogen 


02.08. 2007

LAGH mit ihren Patientenverbänden nicht im Landesgesundheitsrat vertreten

Die von den chronisch kranken und behinderten Menschen unter der LAGH zusammengeschlossenen Patientenverbände sind im neu zusammengesetzten Landesgesundheitsrat nicht vertreten.

Die Änderung des Landesgesundheitsrates ist im Bayerischen Landtag parteiübergreifend initiiert worden, da die bisherige Zusammensetzung  „…nicht mehr den gesundheitspolitischen Realitäten und der gesundheitspolitischen Ausrichtung…“ entsprochen hat.

Neben  „Patientenfürsprechern“ soll die SELBSTHILFE im Gesundheitswesen nur durch die „Selbsthilfeunterstützung“ vertreten sein.

Die LAGH hat sich in einem Schreiben an die im Landtag vertretenen Parteien gewandt und neben ihrer Enttäuschung über die neue Zusammensetzung deutlich zum Ausdruck gebracht, dass die betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen sich nur durch die von ihnen gebildeten Organisationen und ihre gewählte Vertreter vertreten lassen möchten.

Andere Organisationen haben das Mandat zur Interessenvertretung nicht erhalten.


31.07.2007

 

Neuesten Ausgabe der LAGH Informationen 05/2007

Themen ua.: LAGH nicht im neu zusammengesetzten Landesgesundheitsrat vertreten

{Lagh Informatioen 07.2003}     LAGH Informationen Nr. 05/2007

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31.07.2007

 

 

Das Soziale Netz Bayern (SNB) ist eine Aktionsgemeinschaft von Wohlfahrtsverbänden, DGB, kirchlichen Gemeinschaften, VdK, dem Bayerischen Jugendring u.a. und unserer LAGH. Das SNB setzt sich für den Erhalt und Ausbau des Sozialstaates ein.

Unter der aktiven Mitarbeit der LAGH wurde jetzt ein Flyer mit den inhaltlichen Grundlagen des  Sozialen Netzes Bayern veröffentlicht.

Download: Klicken Sie auf das Bild oben!

 


23.07.2007

Neues Mitgliederverzeichnis der LAGH soeben erschienen (98 Mitgliedsorganisationen)

Wir freuen uns, dass die aktualisierte Ausgabe unserer Broschüre Mitgliedsverbände nun verfügbar ist.

In der Broschüre finden Sie nicht nur Informationen über Erkrankungen und Behinderungen der Selbsthilfeorganisationen in unserer LAGH sondern Auch Kontaktadressen und Ansprechpartner. Außerdem erhalten sie Informationen über die Arbeit der LAGH und der in unserer Trägerschaft stehenden Projekte wie das Netzwerks von Frauen und Mädchen mit Behinderung und dem Projekt Integration taubblinder Menschen.

Die Broschüre kann auch in größerer Anzahl bei unserer Geschäftstelle kostenlos angefordert werden

 

 


06.07.2007

 

Neues Modellprogramm „Innovative Altenhilfekonzepte“
Sozialministerin Stewens: Weiterentwicklung zukunftsfähiger Wohn- und Betreuungsformen für ältere Menschen -  Einrichtungen der Altenhilfe und Kommunen können sich bis 1. Oktober 2007 bewerben

„Die Staatsregierung hat das neue Modellprogramm ‚Innovative Altenhilfekonzepte’ aufgelegt. Wir wollen - auf der Grundlage von integrativen, regionalen Gesamtkonzepten - neue Modelle finden, um zukunftsfähige Wohn- und Betreuungsformen für ältere Menschen zu erschließen.“ Dies gab Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute in München bekannt. „Die demografische Entwicklung stellt für unsere Gesellschaft eine große humane und ethische Herausforderung dar. Der Leitgedanke der bayerischen Seniorenpolitik orientiert sich am Wunsch der meisten Seniorinnen und Senioren, möglichst lange in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung leben zu können.“

„Mit den drei Schwerpunkten ‚Kommunale Altenhilfekonzepte’, ‚Weiterentwicklung von Betreuungsformen für ältere Menschen’ und ‚Neue Wohnformen im Alter’ richtet sich das Modellprogramm an Träger und Einrichtungen der Altenhilfe sowie an Kommunen. Im Rahmen des Modellprogramms sollen kommunale, integrative Altenhilfekonzepte entwickelt werden, die zu einer seniorengerechten Infrastruktur führen. Zu denken ist hier beispielsweise an die Einrichtung lokaler Bündnisse, also an die Vernetzung und Kooperation aller in der Altenhilfe beteiligten Akteure“, erklärte Stewens und fügte hinzu: „Wir brauchen zukünftig Betreuungsformen, die älteren Menschen - trotz ihres Hilfs- und Pflegebedarfs - ein Leben zu Hause ermöglichen. Dazu müssen bedürfnisorientierte Unterstützungs- und Betreuungsleistungen sicher gestellt werden. Vorhandene Angebote für Seniorinnen und Senioren müssen durch eine trägerübergreifende Netzwerkarbeit gestärkt, gebündelt und ausgebaut werden.“ Außerdem sei auch die Entwicklung altersgerechter, qualitätsgesicherter und zukunftsorientierter Wohnkonzepte im ambulanten Bereich erforderlich, insbesondere um die Eigenkompetenz älterer Menschen zu stärken und um bürgerschaftliches Engagement einzubeziehen. Dazu müssten bedarfsgerechte Wohnkonzepte für ältere Menschen mit Hilfe unterschiedlicher Akteure im Wohnungswesen und im Altenhilfebereich sowie mit Hilfe von Freiwilligen und Angehörigen erprobt werden.

Das Modellprogramm sieht ausschließlich Personal- und Sachkostenförderung vor, eine Förderung von Investitionskosten ist nicht möglich. Wer teilnehmen möchte, wird gebeten, sein Interesse bis spätestens
1. Oktober 2007 anzuzeigen. Nähere Informationen sind unter www.stmas.bayern.de/senioren/modellprogramm.htm im Internet abrufbar.

(Quelle: Pressedienst StMAS)


06.07.2007

Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE

(2/2007) erschienen:

 

Titelblatt Selbsthilf 2/2007

In dieser Ausgabe haben der Geschäftsführer R. Kirchner und die Referentin N. Lassal die Ergebnisse des Arbeitskreises "Integration" veröffentlicht. Der Artikel ist als PDF-Datei (64KB) downloadbar. folgen Sie den Links oder klicken Sie auf das Bild.

Themen:

Die Zeitschrift kann bei der BAG SELBSTHILFE abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäftsstelle erhalten.

 


02.07.2007

 

Neuesten Ausgabe der LAGH Informationen 04/2007

Themen: Arbeitskreise der LAGH - ConSozial 2007 - Pflegeversicherung ua.

{Lagh Informatioen 07.2003}     LAGH Informationen Nr. 04/2007

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28.06.2007

Reform zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung

Unter dem folgenden Link des BMG können Sie zusammengefasst die wichtigsten Neuerungen der "Mini-Pflegeversicherungsreform" einsehen.

BMG - Pflege


27.06.2007

Warnung vor angeblichen „Mitarbeitern der Elterngeldstelle“

Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS): Beratung zum Elterngeld findet nicht im Rahmen von Hausbesuchen statt

 

Angebliche „Mitarbeiter der Elterngeldstelle“ haben in mehreren bayerischen Städten junge Eltern zu Hause aufgesucht und behauptet, sie über das Elterngeld informieren zu wollen. Tatsächlich handelte es sich aber um Versicherungsvertreter, die sich auf diese Weise Zugang zu den Wohnungen der jungen Familien verschaffen wollten.

 

Aus diesem Anlass weist das ZBFS, das in Bayern für die Auszahlung des Elterngeldes ausschließlich zuständig ist, besonders darauf hin, dass Behördenmitarbeiter keine unangemeldeten Informationsbesuche zum Elterngeld durchführen. Bei Personen, die unangemeldet Eltern zu Hause aufsuchen, handelt es sich definitv nicht um Mitarbeiter des ZBFS. Beratungen des ZBFS zu Familienleistungen erfolgen in den Regionalstellen oder bei den örtlich vorangekündigten Außensprechtagen. Auch bietet das ZBFS keinerlei Versicherungsleistungen an.

 

Das ZBFS wird Strafanzeigen gegen die entsprechenden Personen stellen.


26.6.2007

Reform der Pflegeversicherung

Sozialministerin Stewens begrüßt Einigung im Koalitionsausschuss - Stärkung der ambulanten Strukturen - Verbesserungen für Demenzkranke – Pflegezeit Durchbruch für häusliche Pflege

Als „guten und wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen sozialen Pflegeversicherung“ begrüßte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute in München die gestrige Einigung im Koalitionsausschuss. „Die Stärkung der ambulanten Strukturen entspricht genau dem Wunsch der Betroffenen. Durch die Schaffung von wohnortnahen Pflegestützpunkten können die Angebote für Pflegebedürftige zukünftig besser aufeinander abgestimmt und vernetzt werden“, erklärte die Ministerin.

„Die Leistungen der Pflegeversicherung sind seit ihrer Einführung vor zwölf Jahren weder im ambulanten noch im stationären Bereich erhöht worden. Es freut mich daher, dass wir nun eine Anhebung der ambulanten Leistungen, des Pflegegeldes sowie der Leistungen für schwerste Pflegefälle im stationären Bereich erzielen konnten“, betonte Stewens und wies darauf hin, dass die erhöhten Leistungen nicht nur den Pflegebedürftigen selbst zugute kämen: „Dies entlastet nicht nur die Selbstzahler, sondern auch die unterhaltspflichtigen Angehörigen.“

„Wichtig und dringlich sind zudem die Verbesserungen für Demenzkranke, denn deren Zahl wird sich von heute einer Million bis zum Jahr 2050 auf mehr als zwei Millionen erhöhen. Allerdings haben Demenzkranke einen erheblichen allgemeinen Hilfe- und Betreuungsbedarf, der letztlich nur durch eine Überarbeitung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs berücksichtigt werden kann. Denn der Leistungsbezug aus der gesetzlichen Pflegeversicherung ist bislang von einem konkret festzustellenden zeitlichen Pflegebedarf abhängig. Unser Vorschlag ist, bei der Einstufung von Demenzkranken auf deren verbliebene Alltagskompetenz abzustellen“, betonte die Ministerin.

Stewens: „Mit der Einführung einer Pflegezeit von bis zu sechs Monaten, auf die Angehörige künftig in Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten einen Rechtsanspruch haben, kommen wir dem Wunsch vieler Menschen entgegen, die Pflege zu Hause zu erleichtern – aus sozialpolitischer Sicht ist dies ein Durchbruch zur Stärkung der häuslichen Pflege. Denn die Angehörigen sind und bleiben der größte Pflegedienst in unserem Land. Sie zu stärken, hat hohe Priorität.“

Pressedienst StMAS


 

26.6.2007 

Noch Plätze frei – jetzt anmelden:

Fachtagung der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft am 07. Juli 2007

 

München – Multiple Sklerose (MS) ist seit über 150 Jahren eine lebensbegleitende und noch unheilbare Erkrankung. Die Auseinandersetzung mit MS ist etwas Einzigartiges und eng an den Lebensstil des Betroffenen gebunden. Menschen mit Multipler Sklerose benötigen Hilfe, bestehende oder zu erwar­tende krankheitsbedingte Belastungen psychisch oder durch zielgerichtetes Handeln aufzufangen

Die Fachtagung der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG Landesverband Bayern e.V.) am Samstag, 07. Juli 2007, im Marriott Hotel (Berliner Straße 93, 80805 München) informiert mit Vor­trägen inter­nationaler Refe­renten über Themen der Lebensgestaltung und Krankheitsbe­wältigung.

Vom Umgang mit Traurigkeit und Depression über die Entdeckung des inneren Heilers, Wissenswertes über ganzheit­liche Therapien und den aktuellen Stand aus Medizin und For­schung: die Referenten und das Team der DMSG werden die Tagungsteilnehmer dabei bestärken, eigene Ressourcen zu aktivieren, um ein Plus an Lebensqualität zu bewirken

Diese Fachtagung bietet eine ideale Kon­taktmög­lichkeit für Neubetroffene und In­teres­sierte, die Hilfe suchen oder sich über die Krankheit MS in­formieren wollen.

 

Tagungsgebühr (inkl. Kaffee, Gebäck und Mittagsbüfett): € 18.- für Mitglieder, € 25.- für Nichtmitglieder.

Anmeldung und alle Informationen unter der Tel. 089-23 66 41-0, Fax 089-23 66 41-33,  E-Mail dmsg-bayern@dmsg.de. Das Programm zum Download gibt es auch auf der Homepage des Landesverbandes: www.dmsg-bayern.de. 

Hintergrund:

Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft in Bayern:

Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) ist die älteste Hilfsorga­nisation für Menschen mit Multipler Sklerose (MS) in Deutschland. Trotz Fort­schritten in der Medizin erkranken rund 15 Menschen täglich deutsch­landweit an MS - und die Dunkelziffer ist weitaus höher.

MS trifft alle Altersgruppen und gesellschaftlichen Schichten. Was oft mit ei­nem leichten Taubheitsgefühl beginnt, kann in unregelmäßigen Schüben über Funktionsstörungen der Sinnesorgane bis zu massivsten körperlichen Behin­derungen führen. Ursache ist eine Störung des Immunsystems, dessen Auf­gabe eigentlich darin besteht, Krankheits­erreger zu bekämpfen und den Or­ganismus so vor Infektionen zu schützen. Bei MS richtet sich das Immunsys­tem jedoch aus noch unbekannten Gründen gegen Strukturen des eigenen Körpers, weshalb man auch von einer Autoimmunerkrankung spricht. Multiple Sklerose ist derzeit nicht heilbar, nicht ansteckend und wird nicht vererbt. Problematisch ist der sprunghafte und unvorhersehbare Ablauf dieser Krank­heit.

MS hat sehr viele Gesichter:

Lisa, 16 Jahre, hat vor zwei Wochen beim Neurologen erfahren, dass die Taub­heits­gefühle in ihren Beinen nicht von zuviel Tanzen kommen. Auf der Homepage der DMSG findet sie Informationen zur Neubetroffenen-Gruppe.

Markus, 32 Jahre, muss seinem Arbeitgeber erklären, dass er seit seinem letztem Schub alles wie durch eine Milchglasscheibe sieht und den Lkw nicht mehr fahren kann. Die Sozialpädagogin der DMSG hat ihn auf das Gespräch vorbereitet.

Astrid, 43 Jahre, hat sich im Pflegeheim für junge MS-Patienten ein­gelebt und schätzt die Hilfen beim Essen, Trinken und Wa­schen. Das Pflegeheim ist eine Einrichtung der DMSG. 

Diese Menschen haben es leichter, mit der Diagnose MS zu leben, weil es die DMSG gibt. Gerade junge Menschen benötigen die Hilfe eines starken Ver­bandes, um durch lebenspraktische Beratung Ängste abzubauen, Per­spekti­ven zu eröffnen und Lösungs­wege zur Bewältigung akuter Probleme aufzu­zeigen.

Ihre Ansprechpartnerin: Stephanie Bessner-Varga M.A.

DMSG Landesverband Bayern e.V., 80331 München

Telefon:           0 89 / 23 66 41-24

Telefax:            0 89 / 23 66 41-33

E-Mail:             dmsg-bayern@dmsg.de

Homepage:      www.dmsg-bayern.de

 


01.06.2007

Behindertenbeauftragter der Landeshauptstadt München, Herr Oswald Utz ruft zum Protest gegen den geplanten Wechsel der Zuständigkeiten für die ambulante Eingliederungshilfe nach SGB XII auf

Entgegen dem in Fachkreisen und von Wohlfahrtsverbänden begrüßten geplanten Wechsel der Zuständigkeiten für die ambulante Eingliederungshilfe nach SGB XII befürchten insbesondere betroffene behinderte Menschen in der LH München, dass das bisher gut funktionierende System der ambulanten Hilfen durch diesen Wechsel Qualitätseinbußen zur Folge haben könnten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bb-m.info


23.5.2007

5. Mai 2007 Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in München - große Aufmerksamkeit erreicht!

Der diesjährige Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. mai 2007 auf dem Münchner Marienplatz hat trotz der schlechten Wetters viele interessierte - betroffene - Menschen mit und ohne Behinderung zur Teilnahme bewegt.

Auf einer Bühne fand wieder ein buntes Rahmenprogramm statt und nach einer Podiumsdiskussion mit Politikern des Bayerischen Landtages Herr Unterländer (CSU), Frau Ackermann Bündnis 90 DIE GRÜNEN und dem Behindertenbeauftragten der LH München, Herrn Utz spielten u.a. die Blinde Musiker München gGmbH, der bekannte Saxophonist und Klarinettist im Rollstuhl Herr Klaus Kreuzeder spielen und fanden andere Aktionen statt.

Ein Höhepunkt bei der diesjährigen Veranstaltung war die gemeinsame Aktion von LAGH und der Vereinigung kommunaler Interessensvertreter von Menschen mit Behinderung in Bayern (VKIB) mit Demonstration und Kundgebung zum Thema "Barrierefreie Bahnhöfe". Im folgenden ein paar Bilder vom 5. MAI 2007.

Ein Klick auf das Bild vergrößert die Ansicht

Politikerrunde + Utz Blinde Musiker Interview Netzwerk

Klaus Kreuzeder Frauennetzwerk Politikerrunde + Utz
Demo Demo Demo
Sedelmeier; Knochner Maltisch LAGH-Team

Sie können einen Mitschnitt der Aufzeichnung von Radio Lora downloaden. Die Audiodatei ist allerdings 35 MB groß. Also bitte nur bei echtem Interesse downloaden.

Information zum Festival und Einladung zur Filmeinsendung


29.5.2007

Bundesagentur für Arbeit ordnet unterstützende Dienstleistungen für Hochschulabsolventinnen und –absolventen mit Behinderung neu


Sehr geehrte Damen und Herren,

die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat zum Bedauern vieler schwerbehinderter Hochschulabsolvent/innen und ihrer Verbände den bewährten, bundesweit agierenden Vermittlungsdienst für Akademiker/innen mit Schwerbehinderung in der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) zum 1. Mai 2007 aufgelöst. Künftig sind die Agenturen für Arbeit bzw. die Träger der Grundsicherung für Arbeitssuchende am jeweiligen Wohnort verantwortlich für die Beratung, Vermittlung und Förderung schwerbehinderter Akademiker/innen.

Nach dem Willen der BA soll sich die ZAV künftig auf andere Weise für die Integration von Akademiker/innen mit Behinderung einsetzen. Neuer Schwerpunkt wird die Weiterbildung, Beratung und Unterstützung der Vermittlungskräfte vor Ort sein. Wie bisher soll die ZAV darüber hinaus Stellen für Menschen mit Behinderung akquirieren, (potentielle) Arbeitgeber in Fragen der Personalrekrutierung und Stellenbesetzung unterstützen und Behindertenverbände bei der Abwicklung einschlägiger Projekte beraten. Kontakte der ZAV zu den Behindertenverbänden, Behindertenbeauftragten und anderen Selbsthilfeorganisationen sollen weiter gepflegt und ausgebaut werden.

Offene Stellen für behinderte Arbeitssuchende werden – statt wie bisher in einem speziellen Newsletter – zukünftig ausschließlich im virtuellen Stellenmarkt der BA unter http://www.arbeitsagentur.de/ veröffentlicht.


Mit freundlichen Grüßen

Renate Langweg-Berhörster

---------------------------------------
Deutsches Studentenwerk
Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung
Monbijouplatz 11
10178 Berlin

Tel.: 030/ 29 77 27-64
Fax: 030/ 29 77 27-69
studium-behinderung@studentenwerke.de
http://www.studentenwerke.de

 

 


Aufruf des EUROPÄISCHES BEHINDERTENFORUM

EUROPÄISCHES BEHINDERTENFORUM 1997-2007: ZEHN JAHRE KAMPF UM BEHINDERTENRECHTE Lasst die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen der Vergangenheit angehören Die Bekämpfung der Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen geht uns ALLE an

Die Deklaration zum 10 -jährigen bestehen

und die Unterschriftenformulare können Sie als PDF-Datei downloaden


23.5.2007

Teilhabe am Umweltschutz

Behinderte Menschen bekommen 330 Euro Rabatt beim Einbau eines Rußpartikelfilters - Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen begrüßt Rabattregelung – "Teilhabe bedeutet auch Teilnahme am Umweltschutz."

 

Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karin Evers-Meyer (SPD), begrüßt die Rabattregelung zu Gunsten behinderter Menschen, die der Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V. und A.T.U Auto-Teile-Unger heute in Berlin präsentiert haben. Behinderte Menschen bekommen danach für den Filtereinbau eine Ermäßigung der Kosten von bis zu 330€.

 

Für die Nachrüstung eines Fahrzeugs mit einem Rußpartikelfilter wurden steuerliche Anreize von bis zu 330€ geschaffen. Ziel ist die Reduzierung der Umweltbelastungen und Gesundheitsschädigungen durch Partikelemissionen aus Dieselfahrzeugen. Menschen mit Behinderungen und ihre Fahrdienste können davon jedoch in vielen Fällen nicht oder nur in geringem Umfang profitieren, das sie von der Kraftfahrzeugsteuer befreit sind. Sie wurden daher von der Einbaupflicht grundsätzlich befreit, die aktive Teilnahme am Umweltschutz bleibt ihnen damit jedoch verwehrt.

Karin Evers-Meyer: "Gesellschaftliche Teilhabe bedeutet auch, sich aktiv am Schutz der Umwelt beteiligen zu können. Moderne Behindertenpolitik befasst sich eben längst nicht mehr nur mit Fragen der Fürsorge oder dem Ausgleich von Nachteilen. Moderne Behindertenpolitik will Gleichstellung, Teilhabe und Selbstbestimmung ermöglichen. Mit dem Rabatt erhalten behinderte Menschen die gleichen Anreize wie nicht behinderte Menschen, am Umweltschutz teilzunehmen. Sie erhalten eine Ermäßigung für den Filtereinbau von bis zu 330€, was den steuerlichen Vorteilen entspricht."

 

Und so soll es funktionieren: Der Kunde/ die Kundin wendet sich an eine A.T.U-Werkstatt und bittet um die Nachrüstung des Fahrzeuges mit einem Rußpartikelfilter. Gleichzeitig wird der aktuelle Kfz-Steuerbescheid eingereicht, anhand dessen die Steuerbefreiung deutlich wird. Bei einer 100%igen Befreiung wird von der Werkstatt ein Nachlass von 330€ auf die anfallenden Kosten gewährt, bei 50%iger Befreiung ein Nachlass in Höhe von 165€. Der Rabatt wird direkt von der Rechnung abgezogen. Die verbleibenden Kosten bis zum Höchstbetrag von 330€ können über die Kraftfahrzeugsteuer beim Finanzamt geltend gemacht werden.

Die Regelungen betreffen alle behinderten Menschen, die im Besitz eines Schwerbehindertenausweises mit den Merkzeichen "aG", "H", "Bl", "G", "Gl" sind und denen eine (teilweise) Befreiung von der Kfz-Steuer gewährt wurde.


23.5.2007

Chancen des trägerübergreifenden persönlichen Budgets für Studierende mit Behinderung/ Rechtsanspruch ab 1.1.2008

ab 1. Januar 2008 haben Menschen mit Behinderung einen gesetzlich geregelten Anspruch, auf Wunsch die individuell erforderlichen Teilhabe- und Reha-Leistungen – soweit es sich um alltägliche und regelmäßig wiederkehrende Bedarfe handelt – in Form eines (trägerübergreifenden) persönlichen Budgets zu beziehen.

Das persönliche Budget ist eine Chance für Menschen mit Behinderung, ein hohes Maß an Selbstbestimmung und Eigenverantwortung zu gewinnen. Insbesondere Studierende mit Behinderung, die aufgrund ihrer Studiensituation i. d. R. auf hohe Flexibilität ihrer Dienstleister angewiesen sind und/oder die Finanzierung ihres behinderungsbedingten Mehrbedarfs mit verschiedenen Kostenträgern absprechen müssen, können vom neuen Modell, das Leistungen aus einer Hand verspricht, profitieren. Damit haben sie als Expert/innen in eigener Sache endlich die Möglichkeit, die notwendigen Unterstützungsangebote ihren besonderen Bedürfnissen entsprechend und weitgehend unabhängig von Vorgaben der Leistungserbringer selbst auswählen und einkaufen zu können. Gleichzeitig werden sich behinderte Studierende, die oft schon auf ihrem Weg zum Studium ein besonders hohes Maß an Selbstständigkeit, Durchsetzungskraft und Organisationstalent entwickeln mussten, mit ihrer neuen Rolle als Arbeitgeber und eigenverantwortlicher Budgetverwalter mit hoher Wahrscheinlichkeit schnell vertraut machen und eigene Erfahrungen aktiv in den Prozess der Weiterentwicklung des persönlichen Budgets einbringen können. Sie sollten deshalb möglichst umfassend auf die Chancen (und Risiken) des persönlichen Budgets aufmerksam gemacht und für die Teilnahme an dem neuen Leistungsmodell gewonnen werden.

Um eine Weiterentwicklung des persönlichen Budgets auch im Sinne von behinderten Studierenden begleiten und Interessierte kompetent informieren zu können, sind die Berater/innen auf entsprechende Erfahrungsberichte von studierenden Nutzer/innen des persönlichen Budgets angewiesen. Informationen aus erster Hand nimmt die Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung gern entgegen. Alternativ besteht die Möglichkeit für Beauftragte und Berater/innen von behinderten Studierenden in Hochschulen und Studentenwerken, sich mittels der geschlossenen Mailingliste liste@studium-behinderung.de über das Thema auszutauschen. Interessierte, die noch keinen Zugang haben, melden sich bitte unter studium-behinderung@studentenwerke.de.

Informationen zum Thema „Persönliches Budget“ und Links auf weiterführende Seiten finden Interessierte unter: http://www.bmas.bund.de/BMAS/Navigation/Teilhabe-behinderter-Menschen/persoenliches-budget.html auf den Seiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, das außerdem einen Flyer zum Thema herausgegeben hat: http://www.bmas.bund.de/BMAS/Redaktion/Pdf/Publikationen/das-traegeruebergreifende-persoenliche-budget,property=pdf,bereich=bmas,sprache=de,rwb=true.pdf.

Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge hat in seiner Empfehlung zur Umsetzung des persönlichen Budgets vom 7.03.2007 Defizite des Modellprojekts – insbesondere bei Beratung und Unterstützung von Interessierten, aber auch rechtliche bzw. verwaltungstechnische Umsetzungshindernisse – zusammengefasst und notwendige Maßnahmen zur Verbesserung aufgezeigt. Sie finden die Empfehlung unter: http://www.deutscher-verein.de/05-empfehlungen/2007/pdf/persoenliches_budget.pdf
.


Mit freundlichen Grüßen

Renate Langweg-Berhörster

---------------------------------------
Deutsches Studentenwerk
Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung
Monbijouplatz 11
10178 Berlin

Tel. 030/ 29 77 27-64
Fax: 030/ 29 77 27-69
studium-behinderung@studentenwerke.de
www.studentenwerke.de/behinderung

 


 22.5.2007

 

 

                               

 

Wie wir leben! zeigt in seinem internationalen Wettbewerb eine Auswahl von ca. 30 Dokumentar-, Spiel- und Animationsfilmen aus der ganzen Welt. Es zeigt die neuesten Trends in der filmischen Auseinandersetzung mit dem Thema Behinderung und beleuchtet es aus vielen Blickwinkeln – authentisch, kontrovers und künstlerisch wertvoll. 

Damit verbunden lädt das Festival Filmemacher ein, geeignete Filme für die Vorauswahl einzureichen. Diese können bis zum 17. Juli 2007 eingereicht werden. Die Bedingungen finden Sie im beiliegenden Faltblatt und im Internet unter www.abm-festival.de  und Bilder, Grafiken und weiteres Pressematerial unter www.abm-festival.de/presse .

Wie wir leben! die Produktion, Aufführung und Verbreitung authentischer Filme von, mit oder über Menschen mit einer Behinderung. Das Festival bringt professionelle Filmemacherinnen und Filmemacher und Betroffene miteinander in Kontakt und will sie zur Zusammenarbeit anregen. Damit ist Wie wir leben! weiterhin ein wichtiges Forum für Filmschaffende und Menschen mit Behinderungen und schlägt eine Brücke zwischen Filmemachern und Menschen mit und ohne Behinderungen, zwischen unterschiedlichen Kulturen und Lebenswelten.

Wir würden uns freuen, wenn Sie auf unser Festival hinweisen oder darüber berichten könnten. Wir werden Sie, falls Sie dies wünschen, über den Fortgang des Wettbewerbs auf dem Laufenden halten. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

 

 

Wie wir leben! , abm, Bonner Platz 1, 80636 München

Gregor Kern, Festivalleiter, Tel. 089 - 307 992-20 

Steffi Wagner, Presse, Tel.: 089- 307 992 -16

Fax. 089 - 307 992-22

Email: info@abm-medien.de  

Web: www.abm-festival.de 

 

 

 


22.5.2007

 

Das trägerübergreifende Persönliche Budget

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22.5.2007

Barrierefrei Mit S. und U-Bahn im Gesamtnetz München

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Bayerische Ehrenamtsversicherung

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09.5.2007

Sozialminsterin Stewens und Dr. Heene stellen neue Versicherung für Ehrenamtliche vor: Meilenstein für das Ehrenamt in Bayern – Auffangnetz für 3,8 Millionen Engagierte - 1,2 Millionen nun neu unfallversichert

Als „Meilenstein für das Ehrenamt in Bayern“ bezeichnete Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute die neue Bayerische Ehrenamtsversicherung bei deren Präsentation in Bamberg. „Seit 1. April 2007 schließen wir mit dieser Versicherung, die der Freistaat bei der Versicherungskammer Bayern abgeschlossen hat, Lücken in der Absicherung ehrenamtlich Tätiger gegen Unfall- und Haftpflichtrisiken. Die Beiträge übernimmt der Freistaat. Und der Versicherungsschutz tritt automatisch ein – es bedarf also keines Antrags“, erklärte Stewens und wies darauf hin, dass in Bayern seit 1. April 1,2 Millionen ehrenamtlich Tätige, die bislang nicht unfallversichert waren, sowie 450.000 bürgerschaftlich Engagierte, die keine Absicherung gegen Haftpflichtrisiken hatten, jetzt geschützt sind.

"Keiner, der sich in Vereinigungen ehrenamtlich engagiert, muss in Zukunft im Schadenfall finanzielle Nachteile befürchten. Die Bayerische Ehrenamtsversicherung ist damit ein sicheres Auffangnetz, durch das keiner fällt und das jeden trägt", erklärte Dr. Robert Heene, Vorstandsmitglied der Versicherungskammer Bayern.

Die Bayerische Ehrenamtsversicherung greife für ehrenamtlich Tätige, die ihre Tätigkeit in Bayern ausübten oder deren Engagement von Bayern ausgehe. Rechtlich selbständige Vereinigungen, also insbesondere Vereine, müssten ihre ehrenamtlich Tätigen weiterhin selbst gegen Haftpflichtrisiken versichern; im Unfallbereich bestehe dagegen auch für diesen Personenkreis Versicherungsschutz. Stewens: „Die Bayerische Ehrenamtsversicherung hilft als Auffangversicherung denjenigen, die uneigennützig anderen helfen. Sie sichert die, die selbstlos andere sichern. Sie leistet für die, die so vieles unentgeltlich für unsere Gesellschaft leisten. Denn die freiwillig Engagierten in unserem Land sollen wissen: Wenn alle Stricke reißen – wir fangen Sie auf!“

„In Bayern engagieren sich rund 3,8 Millionen Menschen mit einem zeitlichen Umfang von insgesamt ca. 75 Millionen Stunden pro Monat ehrenamtlich. Setzt man als Wert einer ehrenamtlich geleisteten Stunde nur fünf Euro an, summiert sich der Wert des Bürgerschaftlichen Engagements in Bayern auf rund 4,5 Milliarden Euro pro Jahr“, teilte die Ministerin mit.

Vorankündigung:
Sozialministerin Stewens steht allen Bürgerinnen und Bürgern am Dienstag, 12. Juni 2007, zwischen 15 und 16 Uhr, am Expertentelefon der Staatsregierung unter der Servicehotline 01801/201010 Rede und Antwort zu allen Fragen rund um die Bayerische Ehrenamtsversicherung sowie zum ehrenamtlichen Engagement. Fachleute des Sozialministeriums und der Versicherungskammer sind am selben Tag zwischen 11 und 17 Uhr unter derselben Telefonnummer erreichbar.

 


09.5.2007

           

40 Jahre BAG SELBSTHILFE e.V. – Dachverband behinderter und chronisch kranker Menschen zählt 101 Bundesverbände

 

101 Bundesverbände, vier Fachverbände und 14 Landesarbeitsgemeinschaften haben sich unter dem Dach der BAG SELBSTHILFE im 40. Jahr ihres Bestehens zusammengeschlossen. Sechs neue bundesweit tätige Selbsthilfeorganisationen behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen und ein Fachverband wurden in der Mitgliederversammlung Ende April im Bonner Gustav-Stresemann-Institut in die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V. aufgenommen. Angefangen hatte die BAG – damals noch Hilfe für Behinderte – mit acht Verbänden.

Am 19. April 1967 waren es vor allem Elternselbsthilfeorganisationen wie der Bundesverband der Eltern körpergeschädigter Kinder – Conterganhilfswerk, die Bundesvereinigung „Lebenshilfe“ für das geistig behinderte Kind oder der Verband Deutscher Vereine zur Förderung und Betreuung spastisch gelähmter Kinder gewesen, die die Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte – BAGH – e.V. gegründet hatten.

Heute werden durch die Dachorganisation neben körper-, sinnes-, psychisch- und lernbehinderten Menschen vor allem Selbsthilfebundesverbände chronisch kranker Menschen und zunehmend Menschen mit besonders seltenen chronischen Erkrankungen vertreten. So wurden in der jüngsten Mitgliederversammlung die Deutsche Selbsthilfe Angeborene Immundefekte e.V., die Gesellschaft für Mukopolysaccharidosen (MPS) e.V., die Guillan-Barré Syndrom GBS Initiative e.V., die Interessengemeinschaft Hämophiler (IGH) e.V., KiDS-22q11 e.V. und Phoenix Deutschland - Hilfe für Brandverletzte e.V. aufgenommen. Als neuer Fachverband gehört nun auch Mobil mit Behinderung e.V. dazu.

„Vor 40 Jahren haben wir den viel zitierten Paradigmenwechsel angestoßen, der unter anderem zu einem Behindergleichstellungsgesetz geführt hat. Inzwischen gibt es einige Gesetze, die die Teilhabe behinderter Menschen am Leben in der Gesellschaft verbessern sollen, und die Selbsthilfe behinderter und chronisch kranker Menschen ist gut beraten daran zu arbeiten, dass das, was in den Gesetzen steht, auch umgesetzt wird“, gab Friedel Rinn, Bundesvorsitzender der BAG SELBSTHILFE, seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern während der Mitgliederversammlung mit auf den Weg.

Die BAG SELBSTHILFE e.V. – Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen – ist die Vereinigung der Selbsthilfeverbände behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland. Sie ist Dachverband von 101 bundesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen, 14 Landesarbeitsgemeinschaften und 4 Fachverbänden. Über ihre Mitgliedsverbände sind in der BAG SELBSTHILFE mehr als eine Million Menschen mit körperlichen, seelischen und geistigen sowie Sinnes-Behinderungen und Menschen mit unterschiedlichsten chronischen Erkrankungen zusammengeschlossen.

 

Elisabeth Fischer

BAG SELBSTHILFE e.V.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Kirchfeldstraße 149

40215 Düsseldorf

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25.4.2007

Europaweiten Protesttag und u.a. Themenschwerpunkt: UN-Konvention zum Schutz der Rechte behinderter Menschen

in der

Neuesten Ausgabe der LAGH Informationen 03/2007

{Lagh Informatioen 07.2003}     LAGH Informationen Nr. 03/2007

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16.4.2007

 

Plakat Europaweiter Protestag 5. Mai

5. Mai 2007 Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in München

Auch in diesem Jahr hat die LAGH wieder die federführende Organisation für den Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2007 übernommen.

Im Aktionsbündnis „Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“, haben sich über 40 Selbsthilfeorganisationen zusammengeschlossen  um sich solidarisch für selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung in unserer Gesellschaft einzusetzen.

Vorläufige Planungen: Die Veranstaltung findet statt, am Samstag, den 05. Mai 2007, von 10.00 bis 17.00 Uhr auf dem Münchner Marienplatz.

Rund um die Mariensäule werden wieder Informationsstände der verschiedenen Selbsthilfegruppen und Initiativen aus dem Bereich Behinderung und chronischer Erkrankung vertreten sein.

Auf einer Bühne wird wie üblich ein Programm stattfinden. Zwischen musikalischen Vorführungen von Betroffenen und anderen, werden sich die einzelnen Selbsthilfeinitiativen vorstellen. Außerdem wird auf der Bühne auch mit Politikern und Behindertenbeauftragten über unsere Anliegen diskutiert. 

 Der Verband der kommunalen Behindertenbeauftragten (VKIB) plant ebenfalls zum 5. Mai 2007 eine Aktion gegen die bestehenden Barrieren bei den Bahnhöfen und Verkehrsmitteln der DEUTSCHEN BUNDESBAHN.

Auf dem Münchner Marienplatz ist eine gemeinsame Kundgebung geplant.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Geschäftsstelle der LAGH.

 


16.4.2007

 

Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE (1/2007) erschienen:

Titelblatt Selbsthilfezeitschrift 1 2007

Themen:

  • Workshops von Transparancy
  • Reisetipps
  • 10 Jahre Kampf um Behindertenrechte
  • Rechtsinformationen
  • Hilfsmitteltipps für Sehbehinderte und Blinde
  • Art award
  • u.a.

Die Zeitschrift kann bei der BAG SELBSTHILFE abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäftsstelle erhalten.


 

Bericht und Bilder über den Empfang anlässlich des 70 Geburtstags vom Vorsitzenden der LAGH und der am gleichen Tag stattgefundenen Fachtagung:

Was bringt die Gesundheitsreform für chronisch kranke und behinderte Menschen?

in der

Neuesten Ausgabe der LAGH Informationen 02/2007

{Lagh Informatioen 07.2003}     LAGH Informationen Nr. 02/2007

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Pressekonferenz

Reform der Pflegeversicherung

 

Bei der Pressekonferenz am 19.3.2007 hat die Sozialministerin Christa Stewens den Bayerischen Reformvorschlag für die Pflegeversicherung vorgestellt. Anschließend wurden von der Expertengruppe des MDK Bayern die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie über die Eingruppierung der pflegebedürftigen Menschen diskutiert.

Das Bayerische Konzept, das mittlerweile unionsintern abgestimmt ist, sieht unter anderem vor, die soziale Pflegeversicherung als eigenständige 5. Säule der Sozialversicherung beizubehalten und dadurch ein zweites Standbein, nämlich eine Kapitaldeckende Zusatzversicherung zu stärken. Durch die Kapital gedeckte Zusatzversicherung, die als individuell bezogene Zusatzversicherung konzipiert werden soll, soll erreicht werden, dass künftig auch der Standard in der Pflegeversicherung erhalten und ausgeweitet werden soll.

Interessant ist, dass in diesem Modellvorschlag der Pflegebedürftigkeitsbegriff neu definiert werden soll. In Abkehr zum verrichtungsbezogenen Pflegebegriff soll sich künftig der Schweregrad der Pflegebedürftigkeit am Ausmaß der Abhängigkeit des Pflegebedürftigen von anderen Menschen orientieren. „Pflegebedürftigkeit liegt vor, wenn die Schädigungen der Körperstrukturen oder der Körperfunktionen, der kognitiven Fähigkeiten oder der seelischen Gesundheit die Alltagsaktivitäten und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben beeinträchtigen, so dass personelle Hilfe zur Kompensation erforderlich ist.“

Es ist zu begrüßen, dass mit dieser begrifflichen Neusetzung endlich auch demenzkranke Personen und Personen mit kognitiven oder seelischen Beeinträchtigungen eine adäquate Unterstützung erhalten können.

Im Zusammenhang für Menschen mit Behinderung muss sich aber zeigen, wie zukünftig die Leistungen der Eingliederungshilfe von den neu definierten Leistungen der Pflegeversicherung abgegrenzt werden.

Auf die Frage des Geschäftsführers der LAGH wurde versichert, dass es durch die Ausweitung des Pflegebedürftigkeitsbegriffes künftig auch möglich sein kann,Mittel aus der Pflegeversicherung auch in Bereiche wie Werkstätten, ja sogar in den Bereich der frühkindlichen Erziehung von Menschen mit Behinderung einfließen könnten.

Dies wäre zu wünschen, denn es muss endlich damit Schluss sein, dass Menschen, die ihr Leben lang in einer Eingliederungseinrichtung waren, im Alter auf Grund der Schwere ihrer Behinderung wegen des hohen Pflegebedarfs in eine Pflegeeinrichtung übergeführt werden. Der vorgelegte Vorschlag ist sicher interessant und wir werden mit Spannung die weitere Entwicklung zur Modifizierung der Pflegeversicherung verfolgen.


12.03.2007

Tipps zum Umgang mit taubblinden und hörsehbehinderten Menschen

Bild: Umschlag der Broschüre

Das Projekt "Integration taubblinder Menschen (ITM)" hat die oben genannte Broschüre herausgegeben. Sie soll allen Personen aufzeigen, dass der Umgang mit taubblinden Menschen nicht so schwierig ist wie man sich das vielleicht zunächst vorstellet.

Sie können die Broschüre als PDF-Datei downloaden oder bei unserer Geschäftsstelle anfordern.


 

02.03.2007

5. Mai 2007 Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in München

Auch in diesem Jahr hat die LAGH wieder die federführende Organisation für den Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2007 übernommen.

Im Aktionsbündnis „Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“, haben sich über 40 Selbsthilfeorganisationen zusammengeschlossen  um sich solidarisch für selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung in unserer Gesellschaft einzusetzen.

Vorläufige Planungen: Die Veranstaltung findet statt, am Samstag, den 05. Mai 2007, von 10.00 bis 17.00 Uhr auf dem Münchner Marienplatz.

Rund um die Mariensäule werden wieder Informationsstände der verschiedenen Selbsthilfegruppen und Initiativen aus dem Bereich Behinderung und chronischer Erkrankung vertreten sein.

Auf einer Bühne wird wie üblich ein Programm stattfinden. Zwischen musikalischen Vorführungen von Betroffenen und anderen, werden sich die einzelnen Selbsthilfeinitiativen vorstellen. Außerdem wird auf der Bühne auch mit Politikern und Behindertenbeauftragten über unsere Anliegen diskutiert. 

 Der Verband der kommunalen Behindertenbeauftragten (VKIB) plant ebenfalls zum 5. Mai 2007 eine Aktion gegen die bestehenden Barrieren bei den Bahnhöfen und Verkehrsmitteln der DEUTSCHEN BUNDESBAHN.

Auf dem Münchner Marienplatz ist eine gemeinsame Kundgebung geplant.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Geschäftsstelle der LAGH.

 

 


21.02.2007

 

 

Fachtagung der LAGH

Was bringt die Gesundheitsreform für chronisch kranke und behinderte Menschen?

 

mit anschließendem

 

Empfang anlässlich des 70. Geburtstages von Herrn Dr. Josef Pettinger,

Vorsitzender der LAGH

 

Mittwoch, 21. März 2007

 

13.30 –16.30 Uhr Fachtagung

16.45 – 18.00 Uhr Geburtstagsfeier

Geschäftsstelle der LAGH, Orleansplatz 3

81667 München

Tel. 089/459924-0; Fax: 089/459924-13

 

Die Gesundheitsreform ist in diesen Tagen verabschiedet worden. Den bisherigen Verlautbarungen der Presse war zu entnehmen, dass sich einerseits für die Versorgung chronisch kranker und behinderter Menschen künftig Verbesserungen ergeben sollen. Andererseits ist es nur schwer durchschaubar, ob es beispielsweise bei Hilfsmitteln und Medikamenten zu Leistungseinschränkungen kommt.

Wir haben deshalb einen Experten eingeladen, der bei den Anhörungen und in der Diskussion zur Gesundheitsreform von Anfang an dabei war.

Wir freuen uns, dass wir

Herrn Dr. Martin Danner, Leiter des Referats Gesundheitspolitik und Selbsthilfeförderung der BAG SELBSTHILFE

für unsere Veranstaltung gewinnen konnten. Er wird das Thema im Überblick darstellen. Den Teilnehmern der Veranstaltung soll ausreichend Möglichkeit gegeben werden Fragen zu stellen.

Bitte melden Sie sich mit beigefügtem Anmeldebogen zur Veranstaltung und zum Empfang an.

 

Hörbehinderte oder gehörlose Menschen bitten wir rechtzeitig ihre Teilnahme mitzuteilen, damit wir für die Veranstaltung entsprechend Gebärdendolmetscher organisieren können.

 


Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 01/2007

{Lagh Informatioen 07.2003}     LAGH Informationen Nr. 01/2007

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06.02.2007

 

Tagungsbericht zur Fachtagung am 9.11.2006
Persönliches Budget – ein Weg zu mehr Selbstbestimmung?!

Floppy Disk

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01.02.2007

Neuer Service des Bayerischen Arbeitsministeriums - Pressekonferenz als Audiodatei abrufbar

Von der

morgigen PRESSEKONFERENZ

Freitag, 2. Februar, 10.00 Uhr, im Clubraum der IHK für München und Oberbayern, Max-Joseph-Str. 2, 80333 München,

zur Bilanz über das Ausbildungsjahr 2006 können Sie die Hauptaussagen der Teilnehmer als Audiodatei im Internet abrufen.
Ab etwa 13.00 Uhr können Sie einen Mitschnitt der Statements

* von Bayerns Arbeitsstaatssekretär Jürgen W. Heike,
* von Dr. Andreas Stöhr, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit,
* von Dr. Reinhard Dörfler, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages (BIHK),
* von Dr. Christof Prechtl, Geschäftsführer der Abteilung Bildung der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw), sowie
* von Dr. Lothar Semper, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für München und Oberbayern

unter www.stmas.bayern.de -> Presse -> Audiodaten abrufen.

 


 

30.1.2007

Petition zum "barrierefreien Bauen"

Eine wichtige Petition zum "barrierefreien Bauen" kann auf den Seiten des "Deutschen Bundestages" im Internet unterzeichnet werden.

Mit der Petition soll erreicht werden, dass die Aufnahme des grundsätzlichen Vorrangs der DIN 18025 (Barrierefreies Bauen) in das Baugesetz bei Neubauten grundsätzlich Standard wird, nicht nur in öffentlichen Gebäuden, sondern auch im privaten Bereich. Das Wissen zur Anwendung der Normen und Regeln des barrierefreien Bauens soll Planern und Handwerkern schon während der Ausbildung / des Studiums vermittelt werden. Außerdem soll es eine Aufklärungspflicht gegenüber den Bauherren über barrierefreies Wohnen geben.

http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=361
 


18.1.2007

Gesundheitsreform

Floppy Disk

Als PDF-Datei dowloadbar

 


 

Gesundheitsreform

Fragen und Antworten zur Gesundheitsreform

Was ändert sich für gesetzlich Versicherte?

Bieten alle Kassen das gleiche?
Die Grundleistungen bleiben, wie jetzt schon, überall gleich. Die Kassen können aber verschiedene Zusatzleistungen anbieten. Auch Tarifminderungen durch einen Selbstbehalt sind möglich.

Sind künftig Krankheiten von der Behandlung ausgeschlossen?
Nein. Lediglich Folgeerkrankungen von "unnötigen" Eingriffen wie Piercings, Tattoos oder nicht ärztlich verordnete Schönheitsoperationen können teilweise dem Patienten auferlegt werden. In welchem Umfang steht noch nicht fest.

Was ändert sich für chronisch Kranke?
Wer als solcher nicht an Vorsorgeuntersuchungen oder speziellen Chronikerprogrammen teilnimmt, muss gegebenenfalls mehr Zuzahlungen hinnehmen: Die Überforderungsgrenze für Zuzahlungen liegt dann bei jährlich zwei Prozent des Einkommens statt nur bei einem Prozent.

Was ändert sich bei Vorsorge-Untersuchungen?
Wer von den 45- bis 55-Jährigen nicht daran teilnimmt, muss bei einer späteren Erkrankung eventuell mehr zuzahlen. Für sie gilt dann ebenfalls eine Begrenzung der Zuzahlungen von jährlich zwei Prozent statt einem Prozent des Einkommens. Allerdings gilt diese Bonusregelungen bei Krebserkrankungen nur, wenn dort Vorsorgeuntersuchungen auch sinnvoll sind.

Was ändert sich für Kinder?
Zur Krankheitsvorbeugung empfohlene Impfungen gehören künftig zur Kassenleistung. Auch Mutter-Vater-Kind-Kuren sind künftig eine Regelleistung, auf die es einen Anspruch gibt.

Was ändert sich für alte Menschen?
Ältere und Pflegebedürftige haben künftig unter anderem einen Rechtsanspruch auf Rehabilitationsmaßnahmen. Für Pflegeheimbewohner und die Mitglieder von Alten-Wohngemeinschaften soll die Pflege und die Versorgung mit Hilfsmitteln verbessert werden.

Meine Kasse bietet ein so genanntes Hausarztmodell. Bleibt das?
Ja. Solche Modelle, in denen der Hausarzt der zentrale Ansprechpartner ist, müssen künftig sogar von allen Kassen angeboten werden.

Bleibt die Praxisgebühr?
Ja.

Muss ich beim Arzt etwas anders machen?
Nein. Für den Arzt ändert sich allerdings ab 2009 das Abrechnungssystem. Bisher erhält er für jede Behandlung Punkte, die am Quartalsende in einen Geldbetrag umgerechnet werden - je nachdem, wie viel die Ärzte in seinem Bezirk insgesamt ausgegeben haben. Künftig gilt ein fester Preis.

Ich brauche sehr teure Medikamente bzw. eine aufwändige Untersuchung. Ändert sich etwas für mich?
Ja. Der behandelnde Arzt muss künftig eine Zweitmeinung einholen. Ein zweiter "fachlich besonders ausgewiesener" Arzt muss also die Notwendigkeit der Maßnahme bestätigen. Wie das genaue Verfahren aussieht, steht noch nicht fest.

Was bedeutet der Gesundheitsfonds für mich, wenn ich ALG II erhalte?
Durch den Gesundheitsfonds ändert sich nichts.

Was bedeutet der neue Risikostrukturausgleich für mich?
Dadurch werden die Kosten für unterschiedliche Krankheiten zwischen den Kassen ausgeglichen. Die Krankenkassen ziehen natürlich gesunde Versicherte vor. Bereits jetzt können aber auch Schwerkranke zu einer anderen Kasse zu wechseln. Das könnte künftig problemloser werden, da ein Schwerkranker durch den Ausgleich keine oder nur noch wenig Zusatzkosten bedeutet. Eine Kasse, die sich auf eine bestimmte Gruppe von Kranken spezialisiert, könnte das möglicherweise sogar zu einem Wettbewerbsvorteil machen

 

Was ändert sich bei den Beiträgen?

Gibt es weiter unterschiedliche Beitragssätze?
Nein. Mit dem Gesundheitsfonds 2009 wird der Beitragssatz der gesetzlichen Krankenkasse in ganz Deutschland der gleiche sein. Nur die Zusatzbeiträge, die die Kassen erheben dürfen, können unterschiedlich hoch sein.

Erhöht sich mein Beitrag 2007?
Ja. Bereits jetzt ist klar, dass die Kassen ihre Beiträge erhöhen müssen.

Erhöht sich mein Beitrag durch den Gesundheitsfonds 2009?
Kommt drauf an. Mit dem Fonds gibt es nur noch einen einheitlichen Beitragssatz. Der errechnet sich aus den Kosten, die die Gesamtheit aller Versicherten verusacht, bildet also einen Durchschnittswert. Wer jetzt in einer sehr teuren Kasse ist, wird weniger bezahlen, wer in einer sehr preiswerten ist, mehr. Wie hoch der Beitrag genau liegen wird, kann man derzeit nicht sagen.

Gilt bei der Beitragshöhe weiterhin die Beitragsbemessungsgrenze?
Ja. Diese liegt 2006 bei 3562,50 Euro. Bis zu diesem Betrag wird der prozentuale Beitrag fällig. Darüber hinaus gehender Verdienst bleibt beitragsfrei.

Bleiben Kinder beitragsfrei mitversichert?
Ja.

Beteiligt sich der Arbeitgeber weiter an meinem Kassenbeitrag?
Ja, allerdings gibt es bereits seit der letzten Reform 2004 keine "paritätische" Lastenteilung mehr. Der Arbeitgeber zahlt also etwas weniger als die Hälfte, weil der bereits jetzt bestehende Sonderbeitrag (0,9 Prozent) für Zahnersatz und Krankengeld bestehen bleibt.

Beteiligt sich der Arbeitgeber am Zusatzbeitrag?
Nein.

Ab wann kann auf mich ein Zusatzbeitrag zukommen?
Mit dem Gesundheitsfonds 2009. Allerdings nur, wenn Ihrer Kasse die Überweisungen aus dem Fonds nicht ausreichen! Dann kann sie sich zusätzliches Geld über einen Zusatzbeitrag verschaffen.

Wie hoch könnte der Zusatzbeitrag werden?
Maximal ein Prozent des beitragspflichtigen Einkommens- das entspricht beim Pflichtversicherten meist dem Bruttoeinkommen. Die Einprozent-Regel ist die so genannte Überforderungsklausel. Wer also 2000 Euro verdient, zahlt maximal 20 Euro monatlich. Es gilt aber eine Ausnahme: Acht Euro kann die Kasse verlangen, ohne eine Überforderung der Versicherten prüfen zu müssen. Verlangt sie allerdings 8,50 Euro gilt diese Klausel wieder. Wer nur 620 Euro Einkommen hat, zahlt dann auch nur 6,20 Euro.

Wird der Zusatzbeitrag als Pauschale oder prozentual festgelegt?
Beides ist erlaubt. Eine Krankenkasse kann einen festen Betrag - zum Beispiel fünf Euro pro Mitglied - verlangen. Möglich ist auch eine Extraprämie, zum Beispiel 0,5 Prozent Zusatzbeitrag. Das wären bei 1000 Euro brutto dann fünf Euro zusätzlich, bei 3000 Euro 15 Euro.

Was passiert, wenn der Kasse auch der Zusatzbeitrag nicht reicht?
Dann heißt es sparen - oder Pleite gehen. Wenn viele oder alle Kassen mit dem Geld nicht auskommen, weil die Kosten steigen, muss der für alle geltende Beitragssatz erhöht werden. Dann ist mehr Geld im Gesundheitsfonds.

Muss ich einen Zusatzbeitrag für meine Kinder zahlen?
Nein.

Kann ich die Krankenkasse wechseln, wenn diese einen Zusatzbeitrag von mir verlangt?
Ja. Für die Versicherten soll es ein Sonderkündigungsrecht geben.

Muss ich Zusatzbeitrag bezahlen, wenn ich ALG-II-Empfänger bin?
Ja. Sie können aber ebenfalls zu einer Kasse wechseln, die keinen Zusatzbeitrag verlangt. Für Sozialhilfe oder Grundsicherung bezieht, wird vom Zusatzbeitrag befreit.

 

Was ändert sich für privat Versicherte?

Wann kann ich in eine private Kasse (PKV) wechseln?
Es gilt weiter die Versicherungspflichtgrenze. Diese liegt 2006 bei 3937,50 Euro monatlich oder 47.250 Euro jährlich. Nur wer drei Jahre lang mehr verdient oder selbstständig ist, kann in die private Kasse wechseln.

Was verändert sich beim Wechsel von PKV zu PKV?
Der soll leichter werden. Bisher ist der Wechsel nicht attraktiv, weil die für das Alter zurückgelegten Gelder nicht mitgenommen werden können, sondern der Versicherung zufallen. Mit einem Rechenmodell, das auf einem Basis-Tarif beruht, sollen diese Ansprüche künftig ermittelt und zur neuen Versicherung transferiert werden. Details stehen noch nicht fest.

Was verändert sich beim Wechsel von PKV zur "Gesetzlichen"?
Voraussichtlich wenig. Der Wechsel wird nur unter ähnlichen schwierigen Bedingungen verlaufen wie jetzt. Derzeit ist das beispielsweise nur möglich, wenn eine versicherungspflichtige Arbeit aufgenommen wird.

Wird die PKV für Neukunden teurer?
Nach Angaben der privaten Versicherer: ja. Vor allem jüngere Neukunden müssen wohl mit deutlich höheren Tarifen rechnen, unter anderem da das Mitnehmen der Altersrückstellungen in der bisherigen Kalkulation der Unternehmen nicht berücksichtigt war. Die "verfallenen" Altersrückstellungen trugen zur Kostensenkung bei.

Wird die PKV auch für bereits privat Versicherte teurer?
Nach Angaben der privaten Versicherer: ja.

Was ist der neue "Basis-Tarif" bei der PKV?
Jeder Versicherte der PKV kann diesen Tarif wählen, etwa wenn ihm sein ursprünglich gewählter Tarif in der PKV zu teuer wird. Der Basis-Tarif bietet die Grundleistungen der gesetzlichen Kassen. Auch diejenigen, die derzeit freiwillig in einer gesetzlichen Kasse sind - also über der Versicherungspflichtgrenze liegen - können diesen Tarif wählen. Ehemals privat Versicherte sollen unter bestimmten Bedingungen in diesen Tarif zurückkehren dürfen.

Bei der PKV richtet sich der Beitrag nach dem Gesundheitszustand. Gibt es diese Risikozuschläge auch beim Basis-Tarif?
Nein. Hier gibt es nur Unterscheidungen nach Alter und Geschlecht.

Was passiert, wenn ich den Basis-Tarif nicht mehr bezahlen kann?
Dann greift eine Härtefallregelung. In einem ersten Schritt wäre dann nur noch die Hälfte der Prämie zu zahlen.

Quelle: Tagesschau.de (12.1.2007)


4.01.2007

 

Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE (4/2006) erschienen:

Themen:

  • Stellungnahme der Patientenbeauftragten
  • Reha care
  • Kontakbörse Herzflimmern
  • Rechtsinformationen
  • 25 Jahre behinderte Frauen
  • Jobs ohne Barrieren
  • u.a.

Die Zeitschrift kann bei der BAG SELBSTHILFE abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäftsstelle erhalten.

 


 

 

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 08/2006

{Lagh Informatioen 07.2003}     LAGH Informationen Nr. 08/2006

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21.12.2006

Sozialhilfe

Sozialministerin Stewens: Einheitliche Grundlage für die Festsetzung der Sozialhilfe-Regelsätze in Ost und West – Landesregelsatz in Bayern künftig 345 Euro

„Ab 1. Januar 2007 wird die Festsetzung der Regelsätze in der Sozialhilfe auf einer einheitlichen Grundlage für Ost und West erfolgen. Der Landesregelsatz in Bayern wird auf 345 Euro monatlich für den Haushaltsvorstand und für Alleinstehende festgesetzt.“ Dies gab Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute in München bekannt. Entsprechend den Vorgaben in dem vor zwei Wochen, am 7. Dezember, in Kraft getretenen Gesetz zur Änderung des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII – Sozialhilfe) bildete hierfür die bundesweite Auswertung der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2003 die Grundlage. Für Kinder bis 14 Jahre beträgt der Sozialhilfe-Regelsatz vom 1. Januar 2007 an monatlich 207 Euro, für Haushaltsangehörige ab 14 Jahren monatlich 276 Euro.

Im Rahmen der Sozialhilfe erhalten – Bedürftigkeit vorausgesetzt – Personen, die erwerbsgemindert sind, sowie ältere Personen über 65 Leistungen zum Lebensunterhalt. Der Regelsatz für diesen Personenkreis wird auf Länderebene festgelegt und betrug in Bayern bisher 341 Euro. Zwölf  bayerische Kommunen hatten diesen Betrag auf 345 Euro aufgestockt. Für alle erwerbsfähigen Personen zwischen 15 und 65 Jahren sowie für ihre nicht-erwerbsfähigen Angehörigen in einer Bedarfsgemeinschaft wird dagegen der notwendige Lebensunterhalt durch die Grundsicherung für Arbeitsuchende (Hartz IV) sichergestellt. Diese Leistung wird auf Bundesebene festgelegt und beträgt 345 Euro – sie entspricht damit exakt der Höhe des monatlichen Regelsatzes, wie er nun auch für Sozialhilfeempfänger gezahlt wird.

Quelle Pressemitteilung StMAS 21.12.2006

 


15.12.2006

Gesundheitsreform im Bundesrat

Sozialministerin Stewens: Bayern mahnt Änderungen am Gesetzentwurf an – Korrekturen bei Krankenhäusern, Insolvenzfähigkeit, PKV und Rettungsdienst notwendig

„Die heute geäußerten Erkenntnisse der Stiftung ‚Neue Soziale Marktwirtschaft’, Bayern werde durch den Gesundheitsfonds mit 1,04 Milliarden Euro belastet, ist nicht neu. Diese Zahlen bestätigen unsere früheren Einschätzungen. Dies war ja auch der Grund für die Lösung, auf die sich die Koalitionsspitzen Anfang Oktober verständigt hatten, nämlich die Länder pro Jahr nicht mit mehr als 100 Millionen Euro zu belasten“, erklärte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute in München.

„Darüber hinaus gibt es gravierende Punkte, die wir am vorliegenden Gesetzentwurf für das ‚Wettbewerbsstärkungsgesetz der Gesetzlichen Krankenversicherung’ (GKV-WSG), also am Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform, ändern wollen. Hierauf werde ich in der morgigen Bundesratssitzung deutlich hinweisen“, kündigte Stewens an und nannte als Punkte im Einzelnen:

„Bayern wird sich für die Streichung des dreiprozentigen Abschlags für rettungsdienstliche Leistungen einsetzen. Notarzt- und Rettungsdienst müssen als eigenständiges Leistungssegment in der gesetzlichen Krankenversicherung anerkannt bleiben.“

„Der einprozentige Abschlag bei den Krankenhäusern, der den Krankenhäusern bundesweit 500 Millionen Euro abverlangen würde, darf so nicht kommen. Er würde die Leistungsfähigkeit unserer stationären Einrichtungen bei weitem übersteigen.“

„Die im GKV-WSG vorgesehenen Änderungen bedeuteten zudem eine Abschaffung des derzeitigen Geschäftsmodells der Privaten Krankenversicherung (PKV). Hier bestehen verfassungsrechtliche Bedenken. In die Rechte von Bürgerinnen und Bürgern darf nur eingegriffen werden, wenn der Eingriff für diese noch tragbar ist und die Tragweite des Eingriffs vor Erlass des Gesetzes auch abschätzbar ist.“

„Die vorgesehene Regelung, nach der die landesunmittelbaren Krankenkassen ab dem Jahr 2008 insolvenzfähig sein sollen, ist ohne ausreichende Übergangsfrist unverantwortlich.“

„Bayern tritt für ein eigenes Verhandlungsmandat der Hausärzte ein. Im Rahmen der Kassenärztlichen Vereinigungen sollten die Hausärzte ihre Angelegenheiten mit den Krankenkassen selbst regeln, aber auch verantworten können.

„Im Bereich der Arzneimittelversorgung ist uns sehr wichtig, dass in das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) zur Erhöhung dessen Objektivität auch externe Sachverständige eingebunden werden.“

„Das Wettbewerbsrecht sollte künftig auch im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung gelten. Es darf weder einen Monopolmissbrauch noch Aufrufe zu einem Boykott geben, die dann nicht geahndet werden können.“

„Schließlich darf die bundesweit einheitliche Festschreibung des Beitragssatzes nur mit Zustimmung des Bundesrates erfolgen. Nachgerade skandalös ist, dass das Bundesgesundheitsministerium noch immer keine Berechnungen über die Höhe des Beitragssatzes vorgelegt hat.“

Quelle Pressemitteilung StMAS 14.12.2006

 


12.12.2006

Deutscher Behindertenrat - Das Aktionsbündnis Deutscher Behindertenverbände


Kassel, den 12.12.2006

Presseinformation

Protestbesuch behinderter Menschen bei der Bundesagentur für Arbeit für den Erhalt der Vermittlung schwerbehinderter Akademiker am 14.12.2006 um 11.00 Uhr in der Zentrale der BA, Regensburger Straße 104, in Nürnberg

Der Deutsche Behindertenrat führt am Donnerstag, 14.12., um 11.00 Uhr einen Protestbesuch von behinderten Menschen in der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg anlässlich der nächsten Verwaltungsratssitzung der Bundesagentur für Arbeit durch. Damit protestiert das Aktionsbündnis Deutscher Behindertenverbände gegen die Pläne der Bundesagentur für Arbeit, den Bereich der "Vermittlung schwerbehinderter Akademiker" bei der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) zu reduzieren oder gar ganz zu streichen. Dies wäre eine fatale Fehlentscheidung, so dass die Mitglieder des Verwaltungsrates aufgefordert werden, sich direkt den Betroffenen zum Gespräch zu stellen.

"Gerade im Hinblick auf die Tatsache, dass der Abbau der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen im Gegensatz zur allgemeinen Entwicklung in den letzten Monaten auf der Stelle trat, ist es unsinnig eine Abteilung aufzulösen, die in den letzten Jahren äußerst gute Arbeit geleistet hat. Vor allem für schwerbehinderte AkademikerInnen, die auf eine bundesweite Vermittlung angewiesen sind, wäre das Aus für diese Stelle fatal", erklärte Horst Frehe, Vorsitzender des Sprecherrates des Deutschen Behindertenrates. Trotz einer Personalreduzierung auf lediglich noch drei Mitarbeiter und gesetzlich eingeschränkter Möglichkeiten habe die Zentralvermittlungsstelle für schwerbehinderte AkademikerInnen im Jahre 2005 mehr als 200 Stellensuchende mit verschiedenen Behinderungen nachhaltig auf den ersten Arbeitsmarkt vermittelt. Im persönlichen Gespräch werden Stärken und Schwächen, persönliche Präferenzen und Qualifikationen sowie die Spezifika der Behinderu ng analysiert. Dann stellt die ZAV für die arbeitssuchende Person gezielt Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern her, zu denen diese gute und vertrauensvolle Kontakte unterhält.

"Statt über Kürzungen der Schwerbehindertenvermittlung nachzudenken, muss es vielmehr Ziel sein, die erfolgreichen Methoden der Vermittlung in den örtlichen Arbeitsagenturen ebenfalls anzuwenden. Die Bündelung der Fachkompetenz bei der zentralen Vermittlungsstelle ist eine der entscheidenden Gründe für die erfolgreiche Vermittlungstätigkeit. Deren Zerschlagung ließe Schlimmes befürchten", so Horst Frehe. Die zentrale Vermittlungsstelle müsse daher mit ihren finanziellen Möglichkeiten langfristig erhalten bleiben und gestärkt werden, alles andere wäre arbeitsmarktpolitischer Unsinn.

Wir würden uns über eine Berichterstattung freuen. Treffpunkt ist am 14.12. um 11.00 Uhr der Haupteingang der Bundesagentur für Arbeit. Für Rückfragen steht Ihnen Ottmar Miles-Paul vom Sekretariat des Deutschen Behindertenrates unter 0179-235 1063 zur Verfügung.

__________________________________________________
Deutscher Behindertenrat c/o Sekretariat: Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. - ISL, Hermann-Pistor-Straße 1, 07745 Jena, Tel.: 0561/9977127, Fax: 0561/72885-29, E-Mail: ottmar.miles-paul@bifos.de, www.deutscher-behindertenrat.de

 

 

 

 


4.12.2006

Vorsitzender der LAGH, Dr. Josef Pettinger feiert heute seinen 70. Geburtstag

 

Das Gründungsmitglied, Stellvertretender Vorsitzender (seit 1982) und seit Oktober 2001 Erster Vorsitzender der LAGH, feiert heute seinen 70. Geburtstag. Dr. Pettinger hat maßgeblich am Auf – und Ausbau der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihrer Angehörigen in Bayern e.V. (LAGH) mitgewirkt. Er hat wesentlich dazu beigetragen, dass die LAGH mit heute 98 landesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen ein wichtiger Vertreter für die Belange der betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen in Bayern geworden ist.

 

Wir gratulieren ihm zu seinem Jubiläumstag recht herzlich und wünschen ihm weiterhin beste Gesundheit, die Ausdauer und die Kraft für dieses bedeutende Ehrenamt im Dienste der betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen in Bayern.

 


30.11.2006

Stellungnahme

der Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE e.V. 

zu dem

Bericht der Bundesregierung über die Ausführungen der

Leistungen des Persönlichen Budgets nach

§ 17 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX)

       

 

Stellungnahme hier:     Floppy Disk

 


30.11.2006


29.11.2006

 

Politik für Menschen mit Behinderung

Sozialministerin Stewens: Projekt „pERSPEKTIVwECHSEL“ durch Selbsthilfepreis ausgezeichnet - Akzeptanz in der täglichen Begegnung zwischen nicht behinderten und behinderten Menschen

„Der Verein Gemeinsam Mensch e.V. fördert mit seinen Initiativen das Wissen um Behinderung, schärft das Bewusstsein und erhöht die Aufmerksamkeit für Menschen mit Behinderung. Mit dem Projekt ‚pERSPEKTIVwECHSEL“ werden junge Menschen durch Simulationsübungen spielerisch in die Lebenssituation von behinderten Menschen versetzt. Dies fördert die Akzeptanz in der täglichen Begegnung zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen.“ Mit diesen Worten würdigte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute in München das Engagement des Vereins. Der Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V. hatte den Verein vor wenigen Wochen für das Projekt „pERSPEKTIVwECHSEL“ mit seinem Selbsthilfepreis ausgezeichnet.

„Die Initiative für das Projekt geht von Menschen aus, die unmittelbar von einer Behinderung betroffen sind. Sie können am glaubwürdigsten vermitteln, was bestimmte Handicaps für ihr Leben bedeuten und so auf eine Veränderung der Einstellungen und des Verhaltens nicht behinderter Menschen gegenüber behinderten Menschen hinwirken“, betonte Stewens. Der Verein habe bislang in Eigenregie 24 Schulklassen besucht und damit 385 Schülerinnen und Schüler sowie 51 Schulleiter erreicht. Künftig sollen auch Kindertagesstätten in das Projekt einbezogen werden. Stewens: „Integration hat in der vorschulischen Bildung, Erziehung und Betreuung einen hohen Stellenwert, weshalb sie auch im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan verankert ist. Durch integrative Erziehung lernen Kinder einen unbefangenen Umgang mit behinderten Kindern, sie lernen, dass Schwächen und Behinderungen ein Teil von ‚Normalität’ sind und nicht zu sozialem Ausschluss führen. Gerade bei integrativ arbeitenden Kindertagesstätten ist für das Anliegen des Fördervereins der Boden bereits bereitet“, erklärte die Staatsministerin.

Stewens: „Wichtigste Ziele der Bayerischen Behindertenpolitik sind mehr Chancengleichheit und eine bessere Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung an der Gesellschaft. Mit dem Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetz wurde hier ein entscheidender Schritt getan. Integration erfordert jedoch mehr als gesetzliche Regelungen, finanzielle Absicherung und individuelle Dienstleistungen. Selbsthilfeinitiativen tragen viel dazu bei, ein akzeptierter Teil der Gesellschaft zu sein.“   

Quelle: Pressemitteilung des StMAS vom 28.11.2006


27.11.2006

Der Sozialstaat hat Zukunft!

Soziales Netz Bayern

Das Aktionsbündnis aus 17 Organisationen hat am 27.11. 2007 im Arbeitsamt München die erste Großveranstaltung durchgeführt. Auch die LAGH ist ein Bündnispartner dieser Aktion gegen den Abbau des Sozialstaates. Fast 200 Teilnehmer verfolgten die Veranstaltung und auch die Pressekonferenz war gut besucht.

In der Vormittagsveranstaltung wurden in den Referaten von Professor Butterrwegge und Dr. Hans-Jochen Vogel die Positionen über die Funktion, Bedeutung und Aufgabe der Politik im Hinblick auf den zu gestaltenden Sozialstaat kontrovers diskutiert. Am Nachmittag stellten sich die Politiker der drei Fraktionen im Landtag den Fragen des Publikums.

Die Veranstaltung hat deutlich gemacht, dass es der gemeinsamen Lobbyarbeit der Organisationen bedarf, damit möglichst alle gesellschaftlichen Gruppen künftig weiter auf eine SOZIALE ZUKUNFT bauen können.

Wie auch der Geschäftsführer der LAGH in seinen Beiträgen bei der Pressekonferenz und bei der Diskussion versuchte zu verdeutlichen, sind insbesondere chronisch kranke und behinderte Menschen auf einen verlässlichen Sozialstaat angewiesen. Politik und Gesellschaft muss sich der Frage stellen, ob sie auch in Zukunft chronisch kranken und behinderten Menschen eine menschenwürdige Teilhabe ermöglichen will? Besteht Einigkeit in der Zielsetzung für eine menschenwürdige Teilhabe, dann müssen alle gesellschaftlichen Kräfte darauf hinwirken, die einsprechenden finanziellen Mittel dafür bereitzustellen.

Chronisch kranke und behinderte Menschen sollten bei allen Fragen der sozialen Ausgestaltung des Staates möglichst frühzeitig in die Diskussion einbezogen werden. Chronisch kranke und behinderte Menschen brauchen Bündnisse und Verbündete, damit die für sie notwendigen Hilfen und Nachteilausgleiche auch in einer Debatte, in der um die Finanzierung des Sozialstaates gerungen wird, nicht zur Disposition gestellt werden.

 


17.11.2006

 

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 07/2006

Zentrale Themen:

LAGH hat jetzt 98 Mitgliedsverbände und Fachtagung "Persönliches Budget"

{Lagh Informatioen 07.2003}     LAGH Informationen Nr. 07/2006

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17.11.2006

Der Sozialstaat hat Zukunft!

 

Soziales Netz Bayern

Im gemeinsamen Bemühen um den Erhalt und Ausbau des Sozialstaates haben sich Organisationen zum Bündnis „Soziales Netz Bayern“ zusammengeschlossen:

·        Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmer-fragen (afa) in der Evang.-Luth. Kirche Bayern

·        Bayerischer Jugendring

·        Deutscher Familienverband  LV Bayern

·        DGB Bayern

·        Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen in Bayern

·        Familienbund der Katholiken LV Bayern

·        Katholischen Arbeitnehmerbewegung Bayern (KAB)

·        Katholische Betriebsseelsorge

·        Kirchliche Dienst der Arbeitswelt KDA

·        Landes-Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern

·        Arbeiterwohlfahrt Landesverband Bayern

·        Bayerisches Rotes Kreuz (BRK)

·        Deutscher Caritasverband LV Bayern

·        Diakonisches Werk Bayern

·        Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband Landesverband Bayern

·        Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und    ihrer Angehörigen in Bayern e.V. (LAGH)

·        Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung in Bayern e.V.

·        Sozialverband VdK Bayern

Das Aktionsbündnis „Soziales Netz Bayern“ hat mit Beteiligung der LAGH SELBSTHILFE eine gemeinsame Veranstaltung organisiert und lädt alle Interessenten – auch aus dem Bereich der Selbsthilfe – herzlich ein.

Der Sozialstaat hat Zukunft

Chancen nutzen – Ressourcen schaffen

Montag, den 27. November 2006

10.00 bis 16.00 Uhr, München,

Agentur für Arbeit, Kapuzinerstr. 26

Programm:

10.00 Uhr:

Eröffnung und Begrüßung

 10.15 Uhr:      

Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat

Dr. Hans-Jochen Vogel, ehem. Bundesjustizminister

11.15 Uhr:      

 

Krise und Zukunft des Sozialstaates

Prof. Dr. Christoph Butterwegge

Universität Köln, Seminar für Sozialwissenschaften

12.15 Uhr:

Diskussion

12.45 Uhr: Mittagspause

13.30 Uhr:

Podiumsdiskussion

·        Dr. Sepp Dürr

Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bay. Landtag

·        Franz Maget

Fraktionsvorsitzender der SPD im Bay. Landtag

·        Joachim Unterländer

Vorsitzender des Arbeitskreises

Sozial-, Gesundheits- und Familienpolitik der

CSU im Bayerischen Landtag

 

16.00 Uhr:  Ende

 

Die Teilnahme ist kostenlos

Anmeldung

Bitte melden Sie sich bis zum

20. November 2006 an:

Geschäftsführung „Soziales Netz Bayern“

c/o DGB-Bezirk Bayern

Abt. Sozial- und Gesundheitspolitik

Schwanthalerstr. 64

80336 München

E-Mail: martha.buellesbach@dgb.de

Tel.: 089-51700-219

Fax: 089-51700-216

 


Mitgliederversammlung und Fachtagung der LAGH am 9.11. 2006

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der LAGH wurden 6 neue Mitgliedsorganisationen aufgenommen:

BFG - Selbsthilfeorganisation der Rollstuhlfahrer und ihrer Freunde e.V.

Deutsche Fibromyalgie Vereinigung (DFV) e.V.

Deutsche Selbsthilfe Sauerstoff-Langzeit-Therapie (LOT) e.V

Gesellschaft für Mukopolysaccaridosen e.V.

Interessengemeinschaft Epidermolysis Bullosa e.V. (I.E.B.) debra

KiDS-22q11 e.V.

Damit haben sich 98 Selbsthilfeorganisationen in der LAGH zusammengeschlossen und unsere Position als Dachorganisation der SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und Ihrer Angehörigen gestärkt. Die Adressenliste mit den neuen Mitgliedsverbänden wird in den nächsten Tagen aktualisiert.

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Fachtagung der LAGH

"Persönliches Budget- ein Weg zur mehr Selbstbestimmung?

Möhrmann, Kirchner, Polifka, Troppmann

volles Haus

Teilnehmer

Der vollbesetzte Tagungsraum im Zentrum der Bayerischen Behindertenverbände in der LAGH hat verdeutlich wie hoch der Informationsbedarf zu diesem Thema ist.

Die Veranstaltung hat gezeigt, dass mit dem "Persönlichen Budget" ab dem 1.1.2008, alternativ zu dem bisherigen reinen Sachleistungsprinzip, möglicherweise erstmalig ein hoffnungsvolles Instrument zu mehr Selbstbestimmung bei der Erfüllung des individuellen Assistenz- und Hilfebedarfs zur Verfügung steht.

Dennoch haben die Ausführungen der Referentin und der Referenten sowie die Beiträge aus den Reihen Teilnehmer  der Fachveranstaltung gezeigt, dass viele Fragen bei der Umsetzung des "Persönlichen Budgets" noch nicht eindeutig beantwortet werden können. Zur Zeit läuft noch die Modellphase in verschiedenen Ländern und es sind trotz des kürzlich erschienenen Zwischenberichtes der Bundesregierung (Ergebnisse der Begleitforschung) insbesondere die Fragen der Finanzierung der Assistenzleitungen für das "Persönlichen Budgets" als auch die Umsetzung im stationären Bereich ungenügend oder überhaupt nicht geklärt.

Darüber hinaus wurden Befürchtungen geäußert, dass möglicherweise das "Persönlichen Budget" von den Kostenträgen als "Sparinstrument" verstanden wird und bei bestimmten Personengruppen schwerstbehinderter Menschen durch das "Persönlichen Budget" eine Vollversorgung nicht mehr gewährleistet ist.

Ein Bericht über die Tagung wird in den nächsten Wochen erscheinen.


24.10.2006

                   

 

Ab 01. Januar 2008 soll das „Persönliche Budget“ als Regelleistung in Kraft treten. Mit dem „Persönlichen Budget“ wird die Hoffnung verbunden, dass Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung in Eigenverantwortlichkeit durch Geldleistung anstelle der bisherigen Sachleistung, ihre Hilfen selbst organisieren können. Das „Persönlichen Budget“ soll die Selbständigkeit und die Eigenverantwortung von Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung stärken und die Teilhabe in die Gesellschaft ermöglichen.

Die LAGH hat in einem ersten Arbeitskreis das Thema aufgegriffen und möchte nun mit Vertretern aus den Mitgliedsverbänden über das „Persönlichen Budget“ informieren, das Thema kritisch durchleuchten und die ersten Erfahrungen unserer Mitgliedsverbände mit dem „Persönlichen Budget“ austauschen und diskutieren.

Die Veranstaltung versteht sich als Einstieg für eine Positionierung der LAGH zu diesem Thema. Es soll in einem Arbeitskreis der LAGH fortgeführt werden.

Folgender Ablauf ist geplant:

Einführung in die Thematik

Reinhard Kirchner, Geschäftsführer der LAGH

Die gesetzlichen Grundlagen und Verordnungen zum Persönlichen Budget

Ilse Polifka, Stiftung Pfennigparade e.V.

Das Persönliche Budget, ein Fortschritt für Menschen mit psychischer Erkrankung?

Karl-Heinz Möhrmann,

Landesverband Bayern e.V. der Angehörigen psychisch Kranker

Lässt sich die Situation von sehbehinderten und blinden Menschen durch das Persönliche Budget verbessern?

Max Troppmann,

Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund e.V.

Anschließend:  Offene Diskussion.

Zusammenfassung der Ergebnisse und Planung der weiteren Vorgehensweise

Wir würden uns freuen, wenn sie sich mit dem beigefügten Anmeldebogen zur Veranstaltung anmelden.  Floppy Disk

 

 


18.10.2006

Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE (3/2006) erschienen:

Themen:

  • Gesundheitsreform
  • Aktionsbündnis Patientensicherheit
  • Forschung an embryonalen Stammzellen
  • Rechtsinformationen
  • WDR Rundfunkrat
  • Was Frauen mit Behinderung bewegt
  • u.a.

Die Zeitschrift kann bei der BAG SELBSTHILFE abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäftsstelle erhalten.

 

 

 


 

Referentenentwurf zum Gesundheitsreformgesetz

Der jüngste Entwurf zum Gesundheitsreformgesetz liegt nun vor. Sie können Ihn als Pdf-Datei downloaden:

Floppy Disk

Ein gute Zusammenfassung der wichtigsten Kernpunkte de Gesundheitsreform finden Sie unter:  Was ändert sich auf Webseite der Tagesschau.


03.10.2006

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 06/2006

{Lagh Informatioen 07.2003}     LAGH Informationen Nr. 06/2006

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20.9.2006

Weltalzheimertag am 21. September
Sozialministerin Stewens: Medizinische und medikamentöse Versorgung von Menschen mit Demenz muss verbessert werden

„Auch Alzheimerkranke haben ein Recht auf eine Therapie, die den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht. Gerade für die betreuenden Angehörigen ist es eine große Erleichterung, wenn der Erkrankte sich beispielsweise noch selbst anziehen, waschen oder essen kann oder sich weniger aggressiv verhält. Voraussetzung dafür ist eine frühzeitige Diagnosestellung und eine angemessene und wirksame Therapie“, erklärte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute aus Anlass des Weltalzheimertags am Donnerstag, 21. September.

„Ich appelliere eindringlich an die zuständigen Gremien, bei der Entscheidung die erkrankten Menschen und ihre pflegenden Angehörigen nicht aus den Augen zu verlieren“, betonte die Ministerin und bezog sich damit insbesondere auf das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, das derzeit den Nutzen verschiedener Antidementiva prüft, sowie den Gemeinsamen Bundesausschuss, der sich mit der Erstattungsfähigkeit von Arzneimittelkosten durch die Gesetzliche Krankenversicherung befasst. Insbesondere neue Medikamente wie Cholinesterasehemmer oder Memantine könnten für Patienten oder Angehörige zu einer Erleichterung führen.

Derzeit leben nach den Worten der Ministerin rund eine Million altersverwirrte Menschen in Deutschland. Laut Prognosen werden dies in 20 Jahren bereits etwa 1,5 Millionen Menschen sein. Morbus Alzheimer, benannt nach dem Arzt Alois Alzheimer, der vor genau 100 Jahren das Krankheitsbild zum ersten Mal beschrieben hat, ist dabei die häufigste Form der Demenz. Jedes Jahr erkranken rund 100.000 Menschen an Alzheimer.

Stewens: „Morbus Alzheimer ist nicht heilbar. Wir können aber den Verlauf verzögern, das heißt, die geistigen Fähigkeiten und das Verhalten zumindest über einen gewissen Zeitraum stabilisieren oder sogar verbessern. Die Therapie von Demenzerkrankungen ist dabei oft noch unzureichend.“ Die zur Verfügung stehenden Medikamente, so genannte Antidementiva, seien teilweise sehr umstritten. Nach einer Studie des Bundesministeriums für Gesundheit und soziale Sicherung sei es zwischen 1993 und 2001 sogar zu einem dramatischen Rückgang der Anzahl der Verordnungen gekommen, weil zwar umstrittene Substanzen signifikant weniger, empfohlene Substanzen jedoch nicht in gleichem Maße mehr eingesetzt worden seien.

 


11.8.2006

Integration von Menschen mit Behinderung
 

Integration von Menschen mit Behinderung
Sozialministerin Stewens: Maßnahmenpaket schafft Barrierefreiheit in der gesamten bayerischen Verwaltung – Ausführungsverordnungen beschlossen

„Das am 1. August 2003 in Kraft getretene Bayerische Gesetz zur Gleichstellung, Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung (BayBGG) hat erstmals Ansprüche von Menschen mit Behinderung auf Barrierefreiheit in möglichst vielen Lebensbereichen festgelegt. Das bayerische Kabinett hat nun ein Maßnahmenpaket beschlossen, das diese Ansprüche konkretisiert. So haben Menschen mit Behinderung ab dem 1. September Anspruch darauf, im Verwaltungsverfahren die Gebärdensprache und andere Kommunikationshilfen zu verwenden“, erklärte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute in München.

Auch würden blinden und sehbehinderten Menschen nun im Verwaltungsverfahren Dokumente barrierefrei zugänglich gemacht. „Diese Verpflichtung aller Behörden und Schulen schafft in der gesamten Verwaltung Barrierefreiheit und stellt so einen weiteren wichtigen Schritt zur gleichwertigen Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft dar“, betonte Stewens und fügte hinzu: „Wichtig ist mir dabei auch, dass beispielsweise hör- oder sprachbehinderte Eltern von nicht behinderten Kindern künftig kostenfrei durch Gebärdensprachdolmetscher bei der Kommunikation mit der Schule unterstützt werden.“

Im Einzelnen regeln die zwei Verordnungen folgende Sachverhalte: Die Bayerische Kommunikationshilfenverordnung (BayKHV) bestimmt die Voraussetzungen und den Umfang des Anspruchs auf Aufwendungserstattung der Kommunikationshilfen im Rahmen eines Verwaltungsverfahrens sowie im Rahmen der Kommunikation von hör- oder sprachbehinderten Eltern, die nicht hör- oder sprachbehinderte Kinder haben, mit deren Schule.

Die Bayerische Verordnung zur Zugänglichmachung von Dokumenten für blinde, erblindete und sehbehinderte Menschen im Verwaltungsverfahren (BayDokZugV) regelt die Art und Weise (schriftlich, elektronisch, akustisch, mündlich, sonstige Weise), wie blinden und sehbehinderten Menschen Bescheide, öffentlich-rechtliche Verträge und Vordrucke ohne zusätzliche Kosten in einer für sie wahrnehmbaren Form zugänglich gemacht werden, soweit dies zur Wahrung eigener Rechte im Verwaltungsverfahren erforderlich ist.

„Das am 1. August 2003 in Kraft getretene Bayerische Gesetz zur Gleichstellung, Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung (BayBGG) hat erstmals Ansprüche von Menschen mit Behinderung auf Barrierefreiheit in möglichst vielen Lebensbereichen festgelegt. Das bayerische Kabinett hat nun ein Maßnahmenpaket beschlossen, das diese Ansprüche konkretisiert. So haben Menschen mit Behinderung ab dem 1. September Anspruch darauf, im Verwaltungsverfahren die Gebärdensprache und andere Kommunikationshilfen zu verwenden“, erklärte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute in München.

Auch würden blinden und sehbehinderten Menschen nun im Verwaltungsverfahren Dokumente barrierefrei zugänglich gemacht. „Diese Verpflichtung aller Behörden und Schulen schafft in der gesamten Verwaltung Barrierefreiheit und stellt so einen weiteren wichtigen Schritt zur gleichwertigen Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft dar“, betonte Stewens und fügte hinzu: „Wichtig ist mir dabei auch, dass beispielsweise hör- oder sprachbehinderte Eltern von nicht behinderten Kindern künftig kostenfrei durch Gebärdensprachdolmetscher bei der Kommunikation mit der Schule unterstützt werden.“

Im Einzelnen regeln die zwei Verordnungen folgende Sachverhalte: Die Bayerische Kommunikationshilfenverordnung (BayKHV) bestimmt die Voraussetzungen und den Umfang des Anspruchs auf Aufwendungserstattung der Kommunikationshilfen im Rahmen eines Verwaltungsverfahrens sowie im Rahmen der Kommunikation von hör- oder sprachbehinderten Eltern, die nicht hör- oder sprachbehinderte Kinder haben, mit deren Schule.

Die Bayerische Verordnung zur Zugänglichmachung von Dokumenten für blinde, erblindete und sehbehinderte Menschen im Verwaltungsverfahren (BayDokZugV) regelt die Art und Weise (schriftlich, elektronisch, akustisch, mündlich, sonstige Weise), wie blinden und sehbehinderten Menschen Bescheide, öffentlich-rechtliche Verträge und Vordrucke ohne zusätzliche Kosten in einer für sie wahrnehmbaren Form zugänglich gemacht werden, soweit dies zur Wahrung eigener Rechte im Verwaltungsverfahren erforderlich ist.

(Pressemitteilung StMAS vom 10.8.2006)


11.8.2006

Behindertenbeauftragte widerspricht Vorstandsvorsitzendem der Bundesagentur für Arbeit Frank-Jürgen Weise

Karin Evers-Meyer: "Die Erstausbildung junger Menschen mit Lernbehinderung ist kein Gnadenakt, der sich nach der jeweiligen Kassenlage richten kann. Wer die Ausbildungsförderung für behinderte Menschen mit falschen Zahlen öffentlich kompromittiert, schadet denjenigen, die es ohnehin schwerer haben als andere, eine Arbeit zu finden."

In einem Schreiben an die Bundesagentur für Arbeit wirft die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Karin Evers-Meyer (SPD), dem Vorstandsvorsitzenden Frank-Jürgen Weise vor, mit unrichtigen Zahlen die Förderung von Integration behinderter Menschen am Arbeitsmarkt in der Öffentlichkeit zu kompromittieren. In einem Zeitungsinterview vom 7. August 2006 in der WELT hatte Weise mit Blick auf die Ausbildung behinderter Jugend­licher in Berufsbildungswerken gesagt: "Das kostet 120.000 Euro, die wenigsten finden aber hinterher einen Job."

Nach Informationen der Beauftragten würden die Kosten einer dreijährigen Ausbildung mit Internatsunterbringung lediglich zwischen 82.000 Euro und 105.000 Euro liegen, je nach dem gewählten Berufsfeld. Die reinen Ausbildungskosten ohne Unterbringung lägen mit 42.000 Euro bis 61.000 Euro noch weiter darunter. In den vielen Fällen, in denen die Ausbil­dung nur zwei Jahre dauert, würden sich die Maßnahmekosten sogar auf 28.000 Euro bis 41.000 Euro reduzieren.

Völlig falsch sei nach Auffassung von Karin Evers-Meyer auch, dass nur die wenigsten nach der Ausbildung einen Job finden würden. "Nach meinen Informationen, die inzwischen auch von der BA bestätigt wurden, finden knapp 50 Prozent der Jugendlichen nach einer Ausbil­dung im Berufsbildungswerk eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung", so die Beauftragte.

Nach Ansicht von Karin Evers-Meyer schafften die Äußerungen von Herrn Weise nicht nur ein falsches Bild in der Öffentlichkeit, sondern würden grundsätzlich in eine Richtung zeigen, die der Behindertenpolitik der Bundesregierung widerspricht. "Natürlich unterstütze ich die Bemühungen der BA, Einsparpotentiale zu erschließen und Effizienzreserven zu mobilisie­ren. Vor dem Hintergrund der tatsächlichen Zahlen ist es jedoch nicht hinnehmbar, wenn im Rahmen der Diskussion um die berufliche Integration junger, lernbehinderter Menschen der Eindruck erweckt wird, die Ausbildungsfinanzierung sei von vornherein eine Fehlinvestition und in der heutigen, angespannten finanziellen Situation nicht mehr tragbar."

Die Beauftragte sieht in der Ausbildungsförderung für behinderte Jugendliche eine schwie­rige und im Einzelfall auch kostenintensive Aufgabe. "Diese Förderung ist jedoch kein Gna­denakt, der sich nach der jeweiligen Kassenlage richten kann. Der Nachteilsausgleich für behinderte Menschen ist eine gesamtgesellschaftliche Pflichtaufgabe. Ausbildungsunterstüt­zung ermöglicht lernbehinderten Menschen eine berufliche Zukunft. Sie werden so, im Gegensatz zu nicht behinderten Jugendlichen, überhaupt erst in die Lage versetzt, ein eigenständiges Leben zu führen und als ausgebildete Fachkräfte einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Diese Eigenständigkeit unterstütze die Bundesregierung seit Jahren mit einem behindertenpolitischen Paradigmenwechsel, weg vom Fürsorgeprinzip, hin zum Recht auf gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. "Ich hoffe sehr, dass Herr Weise mit seinen Äußerungen diese Entwicklung nicht wieder umkehren will", so Evers-Meyer abschließend.

(Pressemitteilung der Bundesbehindertenbeauftragten vom 10.8.2006)


03.8.2006

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz kann nicht in Kraft treten.

Pannen bei der Bundesregierung

Wie die Süddeutsche Zeitung heute meldet kann das Gleichbehandlungsgesetz entgegen allen Ankündigungen heute nicht zum 1. August in kraft treten. Der Bundespräsident müsse noch prüfen ob das Gesetz verfassungsgemäß sei.

"....Wegen des hektischen Prozederes un­terliefen den zuständigen Beamten im Bundesjustizministerium dabei. Fehler. An mehreren Stellen des Gesetzes wurden die Änderungen, die Union und SPD in letzter Minute  vereinbart hatten, nicht eingearbeitet: Da Bundestag und Bundesrat das Werk aber in dieser Form verabschiedeten, muss das Gesetz jetzt in der fehlerhaften und teils widersprüchlichen Fassung in Kraft treten. Im Justizministerium wird bereits an einem Korrekturgesetz gearbeitet. „Wir werden das in Ruhe anschauen und nach der Sommerpause die notwendigen Änderungen in Angriff nehmen", ließ Zypries die SZ wissen.

Die Opposition reagierte auf die Pannen mit Häme. FDP-Generalsekretär Dirk Niebel sagte, das Gesetz sei „Flick­werk bis zur letzten Minute". Die große Koalition knüpfe nicht nur in der Sache an das gescheiterte rot-grüne Gesetz an, sondern auch beim „Regierungspfusch". Die Grünen erklärten, mit der großen Koalition sei „es immer das Gleiche: Schlamperei und Murks." ...."(SZ vom 2. 8. 2006)

 


28.7.2006

 

 

Behindertenbeauftragter der Landeshauptstadt München jetzt online!

 

 

Bild des Behindertenbeauftragten der Stadt München


 

 

 

 

 

Letzten Freitag bin ich unter www.bb-m.info online gegangen!
 

Bitte sehen Sie sich mein Angebot an, und verbinde dies mit drei Bitten an Sie!
1. Ich würde mich freuen, wenn Sie auf ihrer Seite auf meine Seite hinweisen.
2. Schicken Sie mir Ihre Angaben, damit ich Angebot auf meiner Seite darstellen kann.
3. Verteilen Sie die Domain weiter und machen auf die Möglichkeit aufmerksam, daß man auf meiner Seite auch sein Angebot präsentieren kann.


Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Büro:

Der Behindertenbeauftragte der Stadt München
Herr Oswald Utz
Burgstr. 4
80331 München
Telefon 089 / 233 244 52
Telefax 089 / 233 212 66
E-Mail: behindertenbeauftragter.soz@muenchen.de

Bürgersprechstunde:

Montag: 15:00 bis 18.30 Uhr
Donnerstag: 9:00 bis 12:00 Uhr
und nach Vereinbarung

 

 


 

25.7.2006

 

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 05/2006

{Lagh Informatioen 07.2003}     LAGH Informationen Nr. 05/2006

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21.7.2006

Deutscher Diabetikerbund Bund e.V. protestiert gegen Streichung kurzwirksamer Insulinanaloga

 

Pressemitteilung

Politik muss die Entscheidung stoppen

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 18. Juli seine Entscheidung bezüglich der Streichung kurzwirksamer Insulinanaloga aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen bekannt gegeben. Ab voraussichtlich September dieses Jahres dürfen Ärzte kurzwirksame Insulinanaloga nur noch in Ausnahmefällen an Diabetiker Typ-2 verschreiben; somit bleibt einem Großteil der betroffenen Patienten der Zugang zu diesen modernen Medikamenten verwehrt. „Jetzt ist die Politik in der Verantwortung, dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses  zur Verordnungsfähigkeit kurzwirksamer Insulinanaloga entgegen zu wirken.“, kommentiert der Vorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB), Manfred Wölfert, diese Entscheidung. „Kein verantwortlicher Politiker kann dabei zusehen, wie Hunderttausenden chronisch Kranken ein wichtiges Medikament vorenthalten wird.“ so Wölfert.

Die abweichende Meinung des DDB, auf die bei der Pressekonferenz des G-BA am 19.07.06 in Berlin hingewiesen wurde, kritisiert die vom G-BA definierten Ausnahmen, nach denen die kurzwirksamen Analoga für Typ-2-Diabetiker nur dann erstattet werden, wenn eine Behandlung mit herkömmlichen Humaninsulinen erfolglos bleibt; ein solches Hin und Her in der Therapie mache die Betroffenen zu Versuchskaninchen. „Der DDB“, so Wölfert, „fordert nicht alles für alle. Aber der Arzt muss entscheiden können, welches Mittel für welchen Patienten am wirksamsten und für seinen Lebensalltag optimal ist.“

Der DDB-Vorsitzende kritisiert zudem die Ergebnisse des für die Bewertung von Insulinanaloga zuständigen Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) aufs schärfste. Das Institut kam zu dem Schluss, dass die Analoga keinen zusätzlichen Nutzen für die Patienten brächten. In einer groß angelegten Protestaktion hatten annähernd 200.000 Patienten anhand ihrer Unterschriften die eindeutig höhere Lebensqualität dank der Analoga hervorgehoben. „Durch diese Rationierung würde die Politik das Leben vieler Diabetiker in zynischer Weise negativ beeinflussen.“, so Manfred Wölfert  „Wir hoffen darauf, dass die Kompetenz und die Erfahrungen der Betroffenen im Parlament und in der Regierung nicht ignoriert werden. Deshalb werden wir unsere Stimme weiter erheben. Wir wenden uns dabei auch an die Hersteller der Analoginsuline, denn laut G-BA-Beschluss wären sie weiterhin verordnungsfähig, wenn sie nicht teurer wären als Humaninsuline. Rationierung auf der einen Seite und Festhalten am Preis auf der anderen geht deutlich zu Lasten der Betroffenen – und das sind chronisch kranke Menschen, die sich dank der Analoga gleichberechtigt in die Solidargemeinschaft einbringen können und wollen.

Deutscher Diabetiker Bund e.V.
Vorstand: Bundesvorsitzender: Dipl.-Betriebswirt Manfred Wölfert
Stellv. Bundesvorsitzende: Gabriele Buchholz  *  Dr. med. Hermann Finck
Bundesschatzmeister: Martin Lange * Bundesjugendreferent: Christopher Hortian
Bundesgeschäftsstelle: Goethestr. 27  *  34119 Kassel  * Telefon 05 61 – 7 03 47 70  * Telefax 05 61 – 7 03 47 71

E-Mail: info@diabetikerbund.de  *  Internet:  www.diabetikerbund.de


19.7.2006

Stellungnahme des Nationalen Ethikrats zur Sterbebegleitung
Sozialministerin Stewens: Mit Palliativmedizin und Hospizarbeit gegen aktive Sterbehilfe und ärztlich assistierte Selbsttötung

„Jeder unheilbar kranke und sterbende Mensch hat Anspruch darauf, unter menschenwürdigen Bedingungen behandelt, gepflegt und begleitet zu werden. Jedem unheilbar kranken und sterbenden Menschen muss eine ausreichende palliativmedizinische und hospizliche Versorgung gewährt werden.“ Mit diesen Worten kommentierte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute in München die Stellungnahme des Nationalen Ethikrats zum Thema „Selbstbestimmung und Fürsorge am Lebensende“, die am gestrigen Donnerstag veröffentlicht wurde.

„Nicht nur die aktive Sterbehilfe, sondern auch die ärztlich assistierte Selbsttötung sind strikt abzulehnen“, erklärte Stewens und fügte hinzu: „In Deutschland ist die Tötung auf Verlangen aus gutem Grund unter Strafe gestellt, weil die Missbrauchsgefahr zu hoch und kaum zu beherrschen ist. Dies zeigen insbesondere die Erfahrungen aus den Niederlanden und aus Belgien, wo die aktive Sterbehilfe legalisiert ist. Ebenso lehnen wir die ärztlich assistierte Selbsttötung, wie sie durch Sterbehilfeorganisationen wie ‚Dignitas’ propagiert wird, entschieden ab. Stattdessen muss der Lebensschutz in den Mittelpunkt gerückt werden.“

Stewens: „Die Staatsregierung setzt stattdessen auf eine mitfühlende und qualitativ hochwertige Begleitung, auf gute palliativpflegerische Betreuung und auf eine effektive Palliativmedizin, die ein würdiges und schmerzfreies Leben bis zuletzt ermöglicht. Die Weiterentwicklung der Palliativmedizin und des Hospizwesens ist das überzeugende Gegenkonzept zur aktiven Sterbehilfe. „

An den bayerischen Krankenhäusern werden nach den Worten der Ministerin - insbesondere aufgrund der finanziellen Anstrengungen der letzten Jahre - 23 Palliativstationen betrieben. Im Mai 2006 habe der Krakenhausplanungsausschuss ein Fachprogramm für Palliativstationen beschlossen. „Das Sozialministerium fördert aber nicht nur die Errichtung von Palliativstationen, sondern auch die Qualifizierung von Ärzten, Pflegepersonal und verschiedenen psycho-sozialen Berufsgruppen in Palliative Care, indem es die vier bayerischen Akademien für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit finanziell unterstützt. Insgesamt hat das Sozialministerium in den letzten Jahren rund fünf Millionen Euro in die Verbesserung der Versorgung Schwerstkranker und Sterbender investiert“, teilte Stewens mit.

(Quelle: Presseerklärung StMAS vom 17.7.2006)

 


17.7.2006

Nachfolger für den Ethikrat
Kabinett beschließt Einrichtung eines neuen Gremiums

Von Christoph Hickmann Süddeutsche Zeitung 13.7.2006

Berlin - Ein Deutscher Ethikrat soll als Nachfolger des Nationalen Ethikrates künftig Bundestag und Bundesregierung in Fragen der Bioethik beraten. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat das Bundeskabinett am Mittwoch beschlos,sen. Das Gremium soll vom 1. Juli 2007 an zu Fragen der Bio- und Gentechnologie, der Genom- und Hirnforschung sowie der Reproduktionsmedizin Stellung nehmen. Mit dem Gesetzentwurf wolle die Regierung „eine wirklich überzeugende Legitimation für dieses Gremium schaffen", sagte Bundesforschungsministerin
Annette Schavan (CDU) am Mittwoch in Berlin. Der vom Kabinett einstimmig beschlossene Entwurf soll im Herbst in den Bundestag kommen.
Der Deutsche Ethikrat soll aus 24 Sachverständigen bestehen, die je zur Hälfte von der Regierung und den Bundestagsfraktionen vorgeschlagen sowie vom Bundestagspräsidenten berufen werden. Nach welchem Schlüssel die einzelnen Fraktionen Mitglieder vorschlagen dürfen, wird nicht festgeschrieben. Dies werde der Bundestagspräsident mit den Fraktionen besprechen, sagte Schavan. Parlamentarier sollen nicht Mitglied des
Der bisherige Ethikrat wird bis Ende Juni 2007 weiterarbeiten. Er bereite bis dahin eine internationale Tagung vor, sagte Schavan. Eingerichtet hatte ihn der damalige Bundeskanzler Schröder 2001. Seither hatte es Kritik daran gegeben, dass der Kanzler die Mitglieder ohne Mitwirkung des Bundestags berufen konnte. Das Parlament werde somit weiter geschwächt. Der Grünen-Abgeordnete Reinhard Loske kritisierte mm auch den neuen Gesetzentwurf: Der Bundestag solle Schröders Ethikrat nachträglich den Segen geben, die Mitwirkung der Abgeordneten sei auf das Vorschlagsrecht begrenzt und somit eine „Pseudo Beteiligung". Er kündigte einen Antrag von Abgeordneten der SPD, der Grünen und der Linkspartei an, mit dem man eine Zusammenarbeit von Experten, und Abgeordneten erreichen wolle.
Im Deutschen Ethikrat sollen außer Wissenschaftlern Vertreter etwa von Behindertenverbänden, der Hospizarbeit und der Kirchen sitzen. Sie sollen für vier Jahre berufen werden, danach wäre eine einmalige Wiederberufung möglich. Dies wird auch für die bisher im Nationalen Ethikrat vertretenen Sachverständigen gelten. Zu deren Chancen auf eine Berufung sagte Schavan: „Es wird hier sicher eine gewisse Kontinuität geben."

 

 


17.7.2006

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz endlich verabschiedet

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am vergangenen Freitag endlich das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verabschiedet. Damit kann es – wie geplant – am 1. August 2006 in Kraft treten. Mit dieser Entscheidung endet ein jahrelanger Kampf um das Gesetz. Schließlich ist  Deutschland mit der Umsetzung der EU-Richtlinien zur Antidiskriminierung schon einige Jahre in Verzug. „Wir begrüßen die Verabschiedung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes, geht von diesem Gesetz doch eine deutliche Botschaft aus: Das Gleichbehandlungsgebot des Grundgesetzes gilt jetzt auch im Zivilrecht, Diskriminierung behinderter Menschen ist ungesetzlich“, erklärt Christoph Nachtigäller, Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE.

Allerdings hätten sich die Behindertenverbände weniger Ausnahmemöglichkeiten und stärkere – nämlich wirksame, verhältnismäßige und abschreckende – Sanktionsmaßnahmen gewünscht. „Leider bezieht sich das zivilrechtliche Benachteiligungsverbot nur auf Massengeschäfte und ein Verbandsklagerecht wurde nicht – wie von uns gefordert – in die Hände der Behindertenverbände gegeben“, so Christoph Nachtigäller weiter. Auch sind die Versicherungen nicht verbindlich verpflichtet worden, klar, transparent und objektiv nachvollziehbar Versicherungsrisiken zu begrenzen.

Die Möglichkeit der Unterstützung durch Antidiskriminierungsverbände als „Bevollmächtigte“ wurde bedauerlicherweise ebenfalls gestrichen. „Damit bleibt das Gesetz hinter den Möglichkeiten zurück, die sich aus dem Sozialgesrichtsgesetz bereits jetzt für die Vereinigungen behinderter Menschen ergeben“, erläutert Christoph Nachtigäller. Auch die Beweislastregelung zum Nachweis einer Diskriminierung wurde zu Lasten der betroffenen Menschen abgeschwächt.

 

 


17.7.2006

"Düsseldorf, 10.07.2006: Föderalismusreform darf nicht bundeseinheitliche Standards der Förderung behinderter Menschen zunichte machen"

Getrübt wird die Freude behinderter Menschen über das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz durch die Föderalismusreform, die der Bundesrat ebenfalls am vergangenen Freitag beschlossen hat. „Wir fürchten einen massiven Rückschlag für die Rechte behinderter Menschen“, so Christoph Nachtigäller, Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE.

Mit der Änderung des Grundgesetzes wird die Verwaltungszuständigkeit der Bundesländer gerade im sozialen Leistungsbereich erweitert. Das hat zur Folge, dass die Bundesländer von Vorgaben des Bundes im Sozialrecht abweichen können, beispielsweise bei der bisher üblichen Vorgehensweise der Leistungsbemessung und -gewährung. Dies ist besonders bedeutsam bei der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen.

Daher appelliert die BAG SELBSTHILFE als Dachorganisation der Verbände behinderter und chronisch kranker Menschen an die Länderparlamente und –regierungen, keine Entscheidungen zu treffen, die zu uneinheitlichen Lebensverhältnissen in den Bundesländern und insgesamt zu Verschlechterungen für die Betroffenen führen.

 


06.07.2006

Dokumentation über die Eröffnungsfeier
des Modellprojekts am 17. Mai 2006


 

Die Dokumentation erhalten Sie hier  Floppy Diskals PDF-Datei!

Oder klicken Sie auf die Grafik oben!

 


05.07.2006

 

Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE (2/2006) erschienen:

In dieser Ausgabe sind zwei Artikel der LAGH SELBSTHILFE Bayern erschienen:

Frau Ulrich: Floppy Disk"Alt werden in unserer Gesellschaft" - Fachtagung der LAGH                 

Frau Lassal: Floppy Disk"Frühe Integration vorantreiben" - Behindertenbeauftragte Karin Evers- Meyer in  Bayern zu Gast                                                                                                                                        .

Beide Artikel können im PDF-Format downgeladen werden. Klicken Sie auf die Diskette.

 

Themen:

  • Mitgliederversammlung der BAG - Karin Evers-Meyer zu Besuch
  • 95 Selbsthilfeorganisationen unter einem Dach
  • Kampagne: Wir sind Gesellschafter
  • Rechtsinformationen
  • Frauen
  • u.a.

Die Zeitschrift kann bei der BAG SELBSTHILFE abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäftsstelle erhalten.


03.07.2006

Grünes Licht für Antidiskriminierungsgesetz
Behindertenbeauftragte begrüßt Entscheidung des Deutschen
Bundestages zur Umsetzung der EU-Antidiskriminierungsrichtlinien
in einem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz
 

"Mehr als zwei Jahre zermürbende Verhandlungen haben endlich einen guten Abschluss
gefunden. Ich freue mich über dieses klare Bekenntnis des Deutschen Bundestages zu einer
modernen und toleranten Gesellschaft. Das ist ein riesiger Fortschritt für behinderte
Menschen und für unser Land insgesamt", so die Beauftragte der Bundesregierung für die
Belange behinderter Menschen, Karin Evers-Meyer (SPD), heute in Berlin, anlässlich der
Verabschiedung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes im Deutschen Bundestag.

Mit der Zustimmung im Bundestag habe das Gesetz nach Ansicht der Beauftragten die entscheidende
Hürde genommen. Nachdem Anfang der Woche in Verhandlungen mit der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion noch einmal Zugeständnisse gemacht worden waren, rechne
sie nicht mehr damit, dass der Bundesrat das Gesetz in seiner nächsten Sitzung am 7. Juli
2006 aufhalten werde. Evers-Meyer: "Die endgültige Entscheidung fällt natürlich erst am
7. Juli im Bundesrat. Ich gehe heute aber davon aus, dass wir an diesem Tag ein Antidiskriminierungsgesetz
haben werden."

Das Gesetz sei nach Aussage der Beauftragten die lang ersehnte dritte Säule eines Umdenkungsprozessesi in der Behindertenpolitik. "Wir wollen weg vom reinen Fürsorgegedanken,
hin zu mehr Selbstbestimmung und Teilhabe. Behinderte Menschen sind ein gleichberechtigter
Teil dieser Gesellschaft. Sie haben das Recht auf ein selbst bestimmtes Leben, auf
gesellschaftliche Teilhabe und darauf, dass sie nicht von ihrer Umwelt diskriminiert werden",
so Evers-Meyer.

Diesen Prozess habe man 2001 mit dem SGB IX eingeleitet. Ein Jahr darauf
wurde das Behindertengleichstellungsgesetz verabschiedet. Evers-Meyer: "Wenn im
August das Gleichbehandlungsgesetz in Kraft tritt, wäre der Dreiklang endlich komplett."
Auf die Kritik an dem Gesetzentwurf wollte die Beauftragte heute nicht eingehen: "Natürlich
wollten viele einen weitergehenden Diskriminierungsschutz.

Diese Wünsche haben aber
derzeit keine Mehrheit. Das muss man akzeptieren. Was heute geschafft wurde, ist ein
großer Erfolg und natürlich auch ein Stück weit ganz persönliche Genugtuung. Ich habe mich
sehr intensiv für dieses Gesetz engagiert. Die Verhandlungen und Diskussionen waren teilweise
sehr verfahren. Angesichts dessen bin ich wirklich glücklich und stolz auf das, was am
Ende dabei herausgekommen ist."

(Quelle Presseerklärung der BBA)


23.06. 2006

 

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz: Politiker sollen Koalitionsvorschlag folgen

„Die Mitglieder des Bundestages sollten sich durch die Ablehnung der CDU-Länderchefs nicht verunsichern lassen und dem Vorschlag des Koalitionsausschusses folgen“, erklärte Christoph Nachtigäller, Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE, angesichts der Debatte um das Antidiskriminierungsgesetz, das jetzt Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz heißt und am 20. Juni in erster Lesung im Parlament beraten wurde.

Kein Positivbeispiel für die Integrationspolitik in Deutschland sei das Verhalten der CDU-Länderchefs im Bundesrat gewesen. Die hatten nämlich Mitte Juni darauf bestanden, dass die Europäischen Antidiskriminierungsrichtlinien im Entwurf des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes „grundsätzlich ein-zu-eins“ umgesetzt werden sollen. Den weitergehenderen Entwurf der Regierungskoalition, die bekanntermaßen aus CDU und SPD PolitikerInnen besteht, lehnten die CDU-geführten Bundesländer ab.

Anfang Mai hatte sich der Koalitionsausschuss darauf geeinigt, dass das Benachteiligungsverbot über die EU-Vorgabe hinaus auch homosexuelle, alte und behinderte Menschen schützen soll. Mit dem Gesetzentwurf entspricht die Bundesregierung den Wertungen des Gleichbehandlungsgrundsatzes in Artikel 3 des Grundgesetzes und folgt EU-Staaten wie etwa Großbritannien, den Niederlanden und Frankreich, die ebenfalls über die EU-Vorgabe hinaus entschieden haben. Dabei kann die Länderkammer wenig gegen das geplante Gesetz ausrichten, schließlich bedarf es nicht der Zustimmung des Bundesrates.

Die BAG SELBSTHILFE e.V. – Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen – ist die Vereinigung der Selbsthilfeverbände behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland. Sie ist Dachverband von 95 bundesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen,

14 Landesarbeitsgemeinschaften und drei Fachverbänden. Über ihre Mitgliedsverbände sind in der BAG SELBSTHILFE mehr als eine Million Menschen mit körperlichen, seelischen und geistigen sowie Sinnes-Behinderungen und Menschen mit unterschiedlichsten chronischen Erkrankungen zusammengeschlossen.

 

Die LAGH SELBSTHILFE Bayern unterstützt uneingeschränkt die Forderungen der  BAG SELBSTHILFE und fordert die Politiker in Bayern auf, sich für das Inkrafttreten des gegenwärtigen Gesetzesentwurfes einzusetzen.

 

 

 


21.06. 2006

Gesundheitsfonds: BAG SELBSTHILFE fürchtet Risikozuschläge und steigende Zuzahlungen für chronisch Kranke

„Kommt der Gesundheitsfonds, werden chronisch Kranke von Risikozuschlägen und Zuzahlungen überschüttet werden“, fürchtet Dr. Martin Danner, gesundheitspolitischer Sprecher der BAG SELBSTHILFE e.V. „Das von der großen Koalition favorisierte Fondsmodell ist der Anfang vom Ausstieg aus der paritätischen Finanzierung der Krankenversicherung in Deutschland und zutiefst ungerecht.“

Bislang zahlen die Versicherten je nach Krankenkasse unterschiedliche Beiträge in Höhe von durchschnittlich 13,3 Prozent an ihre Kasse, von denen der Arbeitgeber die Hälfte trägt. Darüber hinaus zahlen alle Versicherten seit 2004 einen für alle Kassen einheitlichen Zusatzbetrag von 0,9 Prozent. Dieses Beitragsmodell soll nach den Plänen der Bundesregierung durch einen Fonds abgelöst werden, in den die Arbeitsgeber pauschal rund sechs Prozent der Lohnsumme und die Versicherten einen einheitlichen Prozentsatz ihres Lohns und anderer bisher nicht der Beitragspflicht unterliegenden Einkommen zahlen müssen. Außerdem sollen Steuergelder in den Fonds fließen, etwa für die zurzeit noch über Beiträge finanzierte Versicherung für Kinder.

Aus diesem Topf sollen die Krankenkassen einen Betrag erhalten, der irgendwo zwischen 150 und 170 Euro liegen und die durchschnittlichen Behandlungskosten pro Patient abdecken soll. Kassen, die mit diesem Geld nicht auskommen, müssten zusätzlich bei ihren Versicherten einen Extrabetrag etwa als Kopfpauschale erheben.

„Wir befürchten, dass Krankenkassen wenig Interesse an unliebsamen weil teuren chronisch kranken Patienten haben werden“, sagte Dr. Martin Danner. Er vermutet, dass es vielmehr einen Wettbewerb um die „gesunden“ Versicherten und weitere Leistungseinschränkungen geben wird.

 

 


12.06. 2006

 

Geschäftstelle des Projektes „Integration Taubblinder Menschen“ offiziell eröffnet

Am 17. Mai 2006 wurde die unter der Trägerschaft der LAGH stehende Geschäftsstelle des Projektes „Integration Taubblinder Menschen“ offiziell mit einem Festakt und einem Tag der offenen Tür eröffnet.

Begrüßung:

  • Dr. Josef Pettinger, Vorsitzender der LAGH,

Persönliche Grußworte sprachen:

  • Franz Kupka Taubblindengruppe Oberbayern
  • Joachim Unterländer CSU-Fraktion,
  • Christa Steiger SPD-Fraktion,
  • Renate Ackermann Bündnis 90/Die Grünen,
  • Ltd. Ministerialrat Rolf Baumann, StMAS
  • Präsident Bernd Linstädt, Zentrum Bayern für Familie und Soziales

Moderation:

  • Reinhard Kirchner, Geschäftsführer der LAGH

Die Projektleiterin Christine Meyer gab einen kurzen Überblick über die Aufgaben und die Arbeit des Projektes. Interessierte können sich im Internet unter www.projekt-itm.de oder direkt bei der Geschäftsstelle informieren: Projekt-itm, Schwanthalerstr. 76/Rgb., 80336 München, Tel.: 089/551966-82/-83, Fax: 089/551966-84, E-Mail: info@projekt-itm.de

 

Vorsitzender (LAGH) Herr Dr. Pettinger Herr Kupka (taubblind) CSU-Fraktion, Herr Unterländer
SPD-Fraktion, Frau Steiger Bündnis 90/DIE Grünen, Frau  Ackermann Herr Präsident Linstädt (ZBFS)
Ldt. Minrat Herr Dr. Baumann (StMAS) Projektmitarbeiterinnen, Frau Achterkamp, Frau Meyer (Leiterin) Kooperationspartnerin, Frau v. Pappenheim
Gäste Herr Kupka mit Begleitung Herr Dr. Pettinger, Moderator: Herr Kirchner

12.06. 2006

 

Pressemitteilung der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Frau Karin Evers-Meyer.

 

Gleichbehandlungsgesetz nicht totverhandeln

"Einige wollen wohl so lange verhandeln, bis gar nichts mehr drin steht." So reagierte die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karin Evers-Meyer (SPD), heute in Berlin auf die jüngsten Forderungen aus Bund und Ländern, das Gleichbe­handlungsgesetz noch einmal nachzuverhandeln. "Wir verhandeln seit vielen Jahren. Dann gibt es endlich eine Entscheidung auf Bundesebene und jetzt fällt einigen ein, dass zu viel grün im Gesetz stehe. Ich kann nicht glauben, wie viel Wirbel um dieses Gleichbehand­lungsgesetz gemacht wird. Das gab es in keinem anderen Land der Welt", so Evers-Meyer. Für sie, so die Beauftragte weiter, stehe die Notwendigkeit, Diskriminierung behinderter Menschen im Alltag sichtbar zu machen und dagegen vorzugehen, außer Frage. Evers-Meyer: "Wir könnten in Deutschland eigentlich stolz sein auf ein solches Gesetz. Wir schaf­fen damit weder ein Bürokratiemonster noch ein Wachstumshemmnis, sondern ein klares Bekenntnis zu einer modernen und toleranten Gesellschaft."

Die Beauftragte sprach sich gegen neue Verhandlungen mit dem Bundesrat aus. "Über dieses Gesetz wird im Bundestag entschieden, es sollte auch dort verhandelt werden", so Evers-Meyer. Sie wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Bundesrat das Gesetz lediglich verzögern, nicht aber blockieren könne. Evers-Meyer: "Uns drohen Straf­zahlungen in Millionenhöhe. Ich hoffe nicht, dass gegen Deutschland Strafen verhängt werden, weil es sich nicht darauf verständigen kann, behinderte Menschen vor Diskriminie­rung zu schützen. Das wäre beschämend."

Die Beauftragte nutzte die Gelegenheit auch noch einmal, um die Kritik an den Inhalten des Gesetzentwurfs zurückzuweisen:

"Die derzeit geäußerte Kritik ist vor allem gerichtet auf die Mitwirkungsmöglichkeiten von Betriebsräten und Gewerkschaften, auf die Sorge vor einer Klageflut und auf die Regelung zur Beweislast.

Dazu ist festzustellen, dass die Umsetzung aller Richtlinien im arbeitsrechtlichen Bereich weitestgehend den Vorgaben der Richtlinien entspricht. So enthalten drei der vier umzuset­zenden EU-Antidiskriminierungsrichtlinien eine ausdrückliche Aufforderung an die Tarif­ver­tragsparteien, Arbeitgeber, Beschäftigten und deren Ver­tretungen, ihren Beitrag zur Verwirk­lichung des Ziels der Richtlinien zu leisten. Der Gesetzentwurf sieht daher vor, zur Betonung ihrer Verantwortlichkeit den Betriebs­räten und den im Betrieb vertretenen Gewerkschaften die Möglichkeit zu eröffnen, unter der Voraussetzung des § 23 Abs. 3 Satz 1 des Betriebs­verfassungsgesetzes die dort ge­nannten Rechte gerichtlich geltend zu machen. Damit wird nach allgemeinem Verständnis kein Verbandsklagerecht geschaffen. Lediglich Betriebsrat und im Betrieb vertretene Gewerkschaften erhalten unter den Voraussetzungen einer bereits bestehenden Regelung aus dem Betriebsverfassungsgesetz eine Klagemöglichkeit.

Internationale Erfahrungen aus Ländern mit entsprechenden Regelungen (USA, Großbritan­nien) belegen, dass Opfern von Diskriminierung im Arbeitsleben systematischer und effekti­ver geholfen werden kann, wenn sie das Recht haben, sich von sachkundigen Institutionen vertreten zu lassen. 

Eine Klageflut ist nicht zu erwarten. In den Bereichen, in denen in der Vergangenheit ein echtes Verbandsklagerecht geschaffen wurde, hat es bisher kaum Klagen gegeben. Bei­spielsweise liegt die Zahl der Verbandsklagen auf der Grundlage des im Jahre 2002 geschaffenen Behindertengleichstellungsgesetz bei unter fünf.

Entgegen anders lautenden Behauptungen ist im Entwurf für ein Allgemeines Gleichbe­handlungsgesetz auch keine Umkehr der Beweislast, sondern lediglich eine Beweislastver­schiebung vorgesehen. Diese Beweislastverschiebung entspricht den bekannten Regelun­gen des § 611 a BGB und ist somit seit einem Vierteljahrhundert praktiziertes Recht. Der Betroffene muss dem Gericht danach Tatsachen glaubhaft machen, die eine Diskriminierung vermuten lassen. Die Gerichte gehen in der Praxis sehr sorgfältig mit dieser Voraussetzung um. Es ist nicht zu erwarten, dass sich dies in Zukunft ändert.

In den 25 Jahren seit Bestehen des § 611 a BGB, der Klagen wegen Ungleichbehandlung auf Grund des Geschlechts ermöglicht, wurden nur etwa 100 Gerichtsprozesse geführt.

Ein Hinausgehen über die europäischen Vorgaben ist bei der Gestaltung des zivilrechtlichen Benachteiligungsverbotes vorgesehen. So wurde der Schutzbereich über die Merkmale Rasse und Geschlecht hinaus um weitere, wie Behinderung und Alter, aber auch Weltan­schauung, Religion und sexuelle Orientierung, erweitert.

Wichtig ist jedoch in diesem Zusammenhang, dass die Erweiterung lediglich zwei Arten von zivilrechtlichen Verträgen betrifft:

Dazu gehören zum einen die so genannten Massengeschäfte, also solche Geschäfte, die typischerweise ohne Ansehung der Person abgeschlossen werden, wie zum Beispiel der Besuch in einem Restaurant, die Aufnahme eines Kredits oder der Einkauf in einem Super­markt. Die Vermietung einer Einliegerwohnung gehört nicht dazu. 

Zum anderen zählen Verträge mit privaten Versicherungen dazu. Im Bereich der Versiche­rungsverträge wird den Versicherungen nicht die Möglichkeit genommen, ihre Tarife an einer individuellen Risikokalkulation zu orientieren. Sie werden lediglich angehalten, ihre Tarife bzw. eine Vertragsablehnung für den Betroffenen nachvollziehbar zu begründen. Im Entwurf heißt es: "Eine unterschiedliche Behandlung wegen der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität ist im Falle des § 19 Abs. 1 Nr. 2 nur zulässig, wenn diese auf anerkannten Prinzipien risikoadäquater Kalkulation beruht, insbe­sondere auf einer versicherungsmathematisch ermittelten Risikobewertung unter Heranzie­hung statistischer Erhebungen."

Schließlich will ich in Bezug auf die Hinweise zu den Vorgaben des Koalitionsvertrages anmerken, dass dort steht, dass wir die Europäischen Gleichbehandlungsrichtlinien umset­zen wollen. Und es steht an anderer Stelle im Koalitionsvertrag, dass wir die Umset­zung europäischen Rechts auf das tatsächlich Notwendige beschränken wollen. Von einer so genannten Eins-zu-Eins-Umsetzung ist in diesem Zusammenhang nicht die Rede."

 


08.06. 2006

 

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 04/2006

{Lagh Informatioen 07.2003}     LAGH Informationen Nr. 04/2006

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07.06. 2006

 

Bilder vom Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2006 auf dem Münchner Marienplatz

Frau Strittmatter mit Frau Kappl (Moderatorin) Sitztanz Politikerrunde: Unterländer (CSU) Sonnenleitner (SPD), Ackermann (Bündnis 90/Die Grünen), Kirchner (LAGH) Utz (BA LMU)
Trommelgruppe Besucher Kindergruppe
Gespräch mit Fr. v. Pappenheim (gehörlos) Christoph Süß (BR Quer), R. Kirchner, K. Kreuzeder Kundgebung nach der Demo

Besucher

Blinde Musiker

Kindergruppe

 

 

 


11. Mai 2005

 

Kritik am Allgemeinen Gleichstellungsgesetz (ADG)

Angesichts der bereits wieder laut werdenden Kritik aus einigen CDU regierten Ländern, dass mit der Aufnahme der Diskriminierungsmerkmale Behinderung, Religion und Weltanschauung, Alter, sexuelle Identität und Geschlecht die Tatbestände der EU-Richtlinien erheblich überschritten würden halten wir es für sinnvoll und wichtig, dass möglichst viele Organisationen dieser Argumentation entgegentreten und für die Beibehaltung nicht nur dieser Diskriminierungsmerkmale, sondern darüber hinaus auch dafür eintreten,

·        dass der Titel „Antidiskriminierungsgesetz“ statt „Allgemeines Gleichstellungsgesetz“ lauten sollte,

·        dass Begrifflichkeiten klarer gefasst werden,

·        dass sich das zivilrechtliche Benachteiligungsverbot nicht nur auf Massengeschäfte bezieht,

·        dass  die Möglichkeit der Versicherungen, Risiken zu begrenzen klar definiert werden, dafür objektiv erstellte öffentliche Statistiken verwendet werden müssen, die von Interessierten eingesehen und nachvollzogen werden können,

·        dass als Ausnahmetatbestand einer erlaubten unterschiedlichen Verfahrensweise („legitime Benachteiligung“) nicht jeder „sachliche Grund“, sondern lediglich ein „unabweisbarer sachlicher Grund“, wie z.B. Gefahr für Leib und Leben, herangezogen werden kann,

·        dass sich aus dem Gesetz merkliche Sanktionen ergeben, so wie dies in den EU-Richtlinien gefordert wird („wirksam, verhältnismäßig und abschreckend“),

·        dass ein Verbandsklagerecht für Behindertenverbände als Antidiskriminierungsver­bände eingefügt wird.

    Quelle: BAG Selbsthilfe

Eine ausführliche Begründung können sie hier downloaden.


09. Mai 2006

 

Neue Broschüre "PERSPEKTIVEN 6 - Neue Beiträge zur Selbsthilfe" erschienen

 

   

           

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Dr. Josef Pettinger

 

Beiträge zur Selbsthilfe:

 

SELBSTHILFE chronisch kranker und behinderter Menschen als

eigenständige Säule im System des bürgerlichen Engagements?

Entwicklung der Selbsthilfebewegung behinderter Menschen,

Reinhard Kirchner

 

1 x Normalität und zurück mit Freifahrschein.

Reinhard Kirchner
 

Was erwarten betroffene chronisch kranke und behinderte

Menschen vom bayerischen Gleichstellungsgesetz?

Reinhard Kirchner
 

Das SGB IX — Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen,

Reinhard Kirchner
 

Struktur der Selbsthilfeorganisationen im Bereich chronisch

kranker und behinderter Menschen in Europa, Bericht aus dem

Workshop beim Kongress: „Selbsthilfe in Europa"
 

Herausforderung für eine menschenwürdige Politik und

Gesellschaft,

Susanne Ulrich

 

Schulische Integration in Bayern,

Nicole Lassal

 

Positionspapiere:

 

Denkschrift Alte Menschen mit chronischer Krankheit und

Behinderung in Bayern                                                                   

 

Stellungsnahmen der LAGH im Forum Soziales Bayern.

 

Bürgerliches Engagement, Teilhabe und

Selbstbestimmung
 

Deregulierung, Entbürokratisierung und Strukturgesetz für

Menschen mit Behinderung

 

Stellungnahme der LAGH zur den Kürzungsabsichten der

Bayerischen Staatsregierung im Sozialbereich              

 

Anhang

 

Mitgliedsverbände der LAGH

Vorstand und Geschäftsführung der LAGH

Impressum

 

 

Die Broschüre kann kostenlos bei der  Geschäftsstelle der LAGH angefordert werden

 

 


05. Mai 2006

Pressemitteilung

zum Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2006 auf dem Münchner Marienplatz

Motto: Wo bleibt das Antidiskriminierungsgesetz?

 

Antidiskriminierungsgesetz:

Der Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihrer Angehörigen in Bayern e.V. (LAGH), Herr Reinhard Kirchner, hat in der heutigen Pressekonferenz erklärt, dass der Europaweite Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung bereits vor seiner morgigen Durchführung erste Wirkung zeigt. Vermutlich ganz bewusst hat die neue Bundesregierung noch vor dem 5. Mai 2006 einen ersten Entwurf für ein Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz in das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren eingebracht.

Auf den ersten Blick scheint sich der vorgelegte Entwurf von dem von der rot/grünen Koalition eingebrachten Gesetzesentwurf nur unwesentlich zu unterscheiden.

Die explizite Aufnahme chronisch kranker und behinderter Menschen in den zivilrechtlichen Diskriminierungsschutz ist neben dem Sozialgesetzbuch IX und dem Behindertengleichstellungsgesetz die 3. Säule für einen Paradigmenwechsel, hin zu mehr Selbstbestimmung und zur gesellschaftlichen Teilhabe 

Erfreulich ist, dass die neue Gesetzesvorlage das Verbandsklagerecht einräumt und auch die Beweislast bei Diskriminierungen dem Verursacher zuordnet. Was den Gleichbehandlungsgrundsatz von Menschen mit chronischer Erkrankung und Behinderung bei versicherungsrechtlichen Verträgen betrifft, so ist in diesem Zusammenhang der sog. Risikofaktor nach wie vor ein „Grund für eine unterschiedliche Behandlung“ von Menschen mit Behinderung.

Kirchner betonte, dass die LAGH mit ihren Organisationen chronisch kranker und behinderter Menschen das Gleichbehandlungsgesetz noch genau ansehen, abwägen und kritisch verfolgen werden. Es wird sich zeigen, ob das Gesetz ausreicht, Diskriminierungen chronisch kranker und behinderter Menschen im Alltag zu verhindern.

Bayerisches Gesetz zur Gleichstellung, Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung und zur Änderung anderer Gesetze (BayBGG)

In Bezug auf das seit nunmehr 3 Jahren in Kraft getretene Bayerische Gesetz zur Gleichstellung, Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung und zur Änderung anderer Gesetze (BayBGG) soll auf der morgigen Veranstaltung auf dem Münchner Marienplatz Bilanz gezogen werden.

Die an der Pressekonferenz beteiligten Vertreterinnen und Vertreter aus Selbsthilfeorganisationen von Menschen mit  Stoffwechselerkrankungen,  Hör- und Sehbehinderungen und körperlichen Behinderungen brachten zum Ausdruck, dass zwar die Absicht des Gesetzgebers erkennbar sei, das BayBGG  auch umzusetzen, es fehlen aber nach wie vor für die Umsetzung der gesetzlichen Regelungen die notwendigen Verordnungen. Bisher ist erst die Verordnung zur Konstituierung des Landesbehindertenrates in Kraft getreten.

Im Alltag der Betroffenen sind allerdings die Auswirkungen des Bayerischen Gleichstellungsgesetzes noch nicht angekommen. Der Europaweite Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung soll deshalb dazu beitragen, der Öffentlichkeit die Probleme von Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung ins Bewusstsein zu bringen.

Mit über 40 Informationsständen und einem bunten Rahmenprogramm möchten die Organisationen chronisch kranker und behinderter Menschen mit der Bevölkerung ins Gespräch kommen. Neben einer Podiumsdiskussion mit Politikern des Bayerischen Landtages wird sich auch der vom Bayerischen Rundfunk bekannte Moderator Christoph Süß von der Sendung „Quer“ auf der Bühne zum Europaweiten Protesttag äußern. Auch die Musik soll an diesem Tag nicht zu kurz kommen, es spielen u.a. die Blinde Musiker GmbH und der bekannte Saxophonist und Klarinettist im Rollstuhl, Klaus Kreuzeder.

Wir hoffen auf einen starken Besuch und Zuspruch zu unseren Forderungen.

 

 


 

 

Einladung

 

 

 

Europaweiter Protesttag für die

Gleichstellung

von Menschen mit Behinderung

 

Motto: Wo bleibt das Antidiskriminierungsgesetz?

 

5. Mai 2006

auf dem Münchner Marienplatz

10.00 – 17.00 Uhr

 Die LAGH SELBSTHILFE Bayern e.V. mit ihren 92 landesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen und den Münchner Selbsthilfeinitiativen haben sich in den letzten Jahren dafür eingesetzt, dass das seit 3 Jahren in Kraft getretene Bayerische Gleichstellungsgesetz (BayBGG) zügig umgesetzt wird. Mittlerweile ist zumindest die Rechtsverordnung zum Landesbehindertenrat in Kraft getreten und die Bayerischen Ministerien und Landesbehörden haben in Absichtserklärungen und Erlassen die Weichen für die Umsetzung des BayBGG gestellt.

Wir werden deshalb an diesem Tag Bilanz ziehen, ob sich auch im konkreten Alltag für chronisch kranke und behinderte Menschen Verbesserungen ergeben haben.

Im Zentrum unserer diesjährigen Veranstaltung steht jedoch die Forderung nach einem Antidiskriminierungsgesetz. Denn ohne die Verankerung des Verbotes von Diskriminierung auch im zivilrechtlichen Bereich wird es keine echte Gleichstellung geben.

Wir fordern, dass die neu gewählte Bundesregierung einen entsprechenden Gesetzesentwurf noch vor der Sommerpause in den Bundestag einbringt. Der noch von der rot/grünen Koalition eingebrachte Entwurf eines Antidiskriminierungsgesetzes (ADG) fand zwar bei fast allen Organisationen von chronisch kranken und behinderten Menschen die volle Zustimmung, ist aber mittlerweile vom Tisch.

Bei der Umsetzung der EU-Antidiskriminierungsrichtlinien muss auf jeden Fall sichergestellt werden, dass chronisch kranke, behinderte und ältere Menschen explizit in das neue Gesetz mit aufgenommen werden. Es muss selbstverständlich werden, dass Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung z.B. einen Kredit erhalten können, dass sie Wohnungen anmieten und mit einer Lebensversicherung private Vorsorge betreiben können.

  • Wir wollen auf dem Münchner Marienplatz mit Politikern des Bayerischen Landtages diskutieren, wie durch die Impulse aus Bayern das Gesetzgebungsverfahren beschleunigt werden kann.

 

  • Auf dem Protesttag werden Vertreter aus den unterschiedlichen Selbsthilfeorganisationen von ihren Erfahrungen und Diskriminierungen im Alltag berichten.

 

  • Ein Rahmenprogramm mit verschiedenen Aktionen auf dem Marienplatz soll die Münchner Bürger dazu anregen, mit den Betroffenen ins Gespräch zu kommen und die Anliegen der Menschen mit Behinderung und chronischer Krankheit zu verstehen.

 

  • Dazwischen sorgen Musik- und Theatergruppen von Betroffenen für ein künstlerisches Programm. Vor der Bühne finden Tanz- und Sportvorführungen statt. Mit einem Rollstuhlparcour und einem Sinnenfeld wird der Alltag von betroffenen behinderten Menschen für die Besucher veranschaulicht. 

 

  • Wie in jedem Jahr wird auch auf dem diesjährigen Aktionstag ein Demonstrationszug stattfinden.

Unterstützen Sie uns!

 


20. April 2006

 

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 03/2006

{Lagh Informatioen 07.2003}     LAGH Informationen Nr. 03/2006

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20. April 2006

 

Tagungsbericht

zur Fachtagung der LAGH:

Alt werden in unserer Gesellschaft – Wo bleiben die Menschen mit Behinderung und chronischer Krankheit?

am 30. November 2005,

in der Geschäftsstelle der LAGH

Susanne Ulrich

Download hier:

Floppy DiskPDF-Datei               Floppy Disk ZiP-Datei (Word komprimiert)

 


 

 

Vorankündigung

Eine Veranstaltung der Netzwerkfrauen Bayern in Kooperation mit der Beratungsstelle für Natürliche Geburt und Elternsein e.V. und dem AK "Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen mit Behinderung"

 

Dienstag 16. Mai 2006 19.30 Uhr

München HypoVereinsbank

 

Das Programm mit der Anmeldung können sie als PDF-Datei downloaden

Floppy Disk


 

Pressemeldung                                          vom 31.03.2006

 

 

 

BAG SELBSTHILFE e.V. zu Gesundheitsreform:

Chronisch Kranke und Behinderte schon jetzt über die Maßen belastet

Anlässlich des schwarz-roten Spitzengesprächs zur Gesundheitsreform und der Ankündigung von Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Gesundheit wir künftig teurer!“ fürchtet die BAG SELBSTHILFE, der Dachverband der Selbsthilfeorganisationen behinderter und chronisch kranker Menschen in Deutschland, dass chronisch kranke und behinderte Patienten noch stärker als bisher zur Kasse gebeten werden.

„Gerade chronisch kranke und behinderte Menschen, Heimbewohner, Patienten mit Mobilitätseinschränkungen, Menschen, die von seltenen Erkrankungen betroffen sind, werden schon heute über die Maßen belastet“, erklärt Dr. Martin Danner, gesundheitspolitischer Referent der BAG SELBSTHILFE. Dagegen würden gesunde Versicherte über Bonustarife und Privatversicherungsmodelle begünstigt.

Die BAG SELBSTHILFE appelliert an die politisch Verantwortlichen die paritätisch finanzierte solidarische Krankenversicherung, unter Einschluss der Familienversicherung, beizubehalten. Sie tritt dafür ein, konsequent Wirtschaftlichkeitsreserven im Gesundheitswesen zu erschließen, beispielsweise über Nutzungsbewertungen medizinischer Leistungen, über eine verbesserte Information von Patientinnen und Patienten zu Fragen der Kosten-Nutzen-Risiko-Abwägung, über den Abbau überflüssiger Verwaltungsstrukturen und über die Stärkung von Prävention und Rehabilitation im Gesundheitswesen.

Die BAG SELBSTHILFE e.V. – Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen – ist die Vereinigung der Selbsthilfeverbände behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland. Sie ist Dachverband von 91 bundesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen, 14 Landesarbeitsgemeinschaften und drei Fachverbänden. Über ihre Mitgliedsverbände sind in der BAG SELBSTHILFE mehr als eine Million Menschen mit körperlichen, seelischen und geistigen sowie Sinnes-Behinderungen und Menschen mit unterschiedlichsten chronischen Erkrankungen zusammengeschlossen.

 

Elisabeth Fischer

BAG SELBSTHILFE e.V.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Kirchfeldstraße 149

40215 Düsseldorf

Fon: 0211 3100625

Fax: 0211 3100634

www.bag-selbsthilfe.de

elisabeth.fischer@bag-selbsthilfe.de           

 

 


31. März 2006

                   

                   

 

Ein Zusammenschluss von Patientenorganisationen in Bayern:

Einladung zum Pressegespräch des Patienten Netzwerk Bayern PNB

Donnerstag, 6. April, 11 h

Patienten fordern Stimmrecht-

Ein Jahr Patientenbeteiligung in Bayern 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Eine der positiven Änderungen des letzten Gesundheitsmodernisierungsgesetzes GMG ist die Beteiligung von Patientenvertretern in wesentlichen Gremien. 2004 wurde auf der Bundesebene, beispielsweise im Gemeinsamen Bundesausschuss, damit begonnen.

Vor einem Jahr war es auch in Bayern soweit: Die Patientenbeteiligung wird hier vom Patienten Netzwerk Bayern PNB, einem Zusammenschluss der in der Patientenbeteiligungsverordnung genannten Organisationen, realisiert.

Wir wollen mit Ihnen Bilanz ziehen:

- Welche Erfahrungen haben die Patientenvertreter gemacht?

- Was können Sie überhaupt erreichen?

- Was muss besser werden? 

und laden Sie deshalb zu diesem Pressegespräch bei Brotzeit und Getränken ein.

Es findet am Donnerstag, den 6. April um 11 h statt bei der

LAGH (Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Bayern e.V.),

Orleansplatz 3, 81667 München (am Ostbahnhof) im Kaufhaus Kaufring 4. Stock

Es grüßt Sie sehr herzlich und freut sich auf zahlreiches Erscheinen

Ihr 

Peter Friemelt, Koordinator PNB

P.S.

Zum gleichen Thema findet parallel für Nordbayern auch ein Gespräch in Würzburg im Selbsthilfehaus (oranger Saal),
Scanzonistraße 4, 97080 Würzburg ebenfalls am 6. April zur gleichen Uhrzeit statt.

 


31. März 2006

 

 

Pressemeldung

 

 BAG SELBSTHILFE e.V.:

Heilmittel für behinderte Kinder sicherstellen

Mit Sorge beobachtet die BAG SELBSTHILFE, der Dachverband der Selbsthilfeorganisationen behinderter und chronisch kranker Menschen in Deutschland, die Praxis verschiedener Ärzte, bestimmte Heilmittel, wie beispielsweise Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie, nicht mehr zu verordnen, weil die Heilmittelbudgets angeblich im Vergleich zum Vorjahr stark gekürzt worden seien. Von den Auswirkungen einer solchen Verordnungspraxis sind vor allem behinderte Menschen und - ganz besonders - behinderte Kinder betroffen.

Gerade sie sind auf die kontinuierliche Versorgung mit Heilmitteln angewiesen, vor allem, wenn sie von schweren chronischen Erkrankungen und bestimmten Behinderungen betroffen sind. „In einigen Fällen ist eine auf die konkrete Entwicklung abgestimmte und durchgängige Versorgung absolut notwendig“, betont Dr. Martin Danner, gesundheitspolitischer Referent der BAG SELBSTHILFE. „Unterbleibt sie, können schwere Schäden eintreten.“

Die BAG SELBSTHILFE gegrüßt daher auch den Vorstoß und die Forderung von Karin Evers-Meyer, der Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, die Versorgung behinderter Menschen mit Heilmitteln sicher zu stellen. Nach den ihr vorliegenden Informationen seien die Budgets keineswegs derart gesenkt worden, dass sie ein solches Verordnungsverhalten rechtfertigen würden. Für sie sei es unerträglich, dass die Probleme beim „Herunterbrechen“ der Gesamtbudgets auf die einzelnen Arztgruppen und Praxen sich zu Lasten schwerstbehinderter Kinder auswirken würden.

Die BAG SELBSTHILFE e.V. – Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen – ist die Vereinigung der Selbsthilfeverbände behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland. Sie ist Dachverband von 91 bundesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen, 14 Landesarbeitsgemeinschaften und drei Fachverbänden. Über ihre Mitgliedsverbände sind in der BAG SELBSTHILFE mehr als eine Million Menschen mit körperlichen, seelischen und geistigen sowie Sinnes-Behinderungen und Menschen mit unterschiedlichsten chronischen Erkrankungen zusammengeschlossen.

 

Elisabeth Fischer

BAG SELBSTHILFE e.V.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Kirchfeldstraße 149

40215 Düsseldorf

Fon: 0211 3100625

Fax: 0211 3100634

www.bag-selbsthilfe.de

elisabeth.fischer@bag-selbsthilfe.de

 


 

Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE (1/2006) erschienen:

Themen:

  • Parlamentarierabend
  • Mario Adorf überreicht 4. Hörfilmpreis
  • Selbsthilfeförderrung
  • Rechtsinformationen
  • Fußball WM
  • u.a.

Die Zeitschrift kann bei der BAGH abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäftsstelle erhalten.

 

 


15. März 2006

 

Die neue Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Frau Karin Evers-Meyer, besuchte unsere LAGH

 

Frau Karin Evers-Meyer war sichtlich beeindruckt von der Arbeit der SELBSTHILFEORGANISATIONEN in unserem Zentrum der Bayerischen Behindertenverbände und dem Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung unter der Trägerschaft der LAGH. Die Bundesbehindertenbeauftragte hat Bayern als erstes Bundesland besucht und Bündnispartner gefunden im Kampf um die Verbesserung der Situation chronisch kranker und behinderter Menschen.

Sie berichtete über den neuesten Stand der Föderalismusdiskussion und der Gefahr, dass durch mögliche Stärkung der  Kompetenz der Bundesländer die Qualitätsstandards für die Förderung, Eingliederung und Integration behinderter und chronisch kranker Menschen in den einzelnen Ländern auf der Strecke bleiben könnten (Beispiel: das Bundesheimgesetz, das künftig in die Kompetenz der Länder übergeht).

Außerdem liegt ihr die Integration in der schulischen und beruflichen Bildung besonders am Herzen.

Ebenso warb sie für die möglichst breite Umsetzung der Modellphase des "Persönlichen Budgets", bei dem die Betroffenen innerhalb bestimmter Leistungsbereiche (Eingliederungshilfe, Pflege etc.) zwischen Sach- und Geldleistung selbstbestimmt die für sie geeignetsten Hilfen organisieren können und eine Heimunterbringung für immer mehr  behinderte Menschen vermieden werden kann.

Nach der Pressekonferenz in der LAGH hat sich Frau Karin Evers-Meyer am Nachmittag die Sorgen und Probleme der Vertreter der Mitgliedsorganisationen der LAGH angehört. Die massiven Kürzungen im Bereich der SELBSTHILFE aber auch die Entwicklungen in der Sozial- und Behindertenpolitik im Bund und in den Ländern werden mit großer Sorge betrachtet. In fast allen Bereichen deuten sich Leistungskürzungen an und auch Modelle wie das "Persönliche BUDGET" werden, wie der Geschäftsführer der LAGH ausführte, nicht unkritisch gesehen, wenn damit und mit den Schlagworten "ambulant vor stationär" in erster Linie Einsparungen auf Seiten der Kosten- und Einrichtungsträger verfolgt werden.

Frau Karin Evers-Meyer sicherte der LAGH und den ihr angeschlossenen SELBSTHILFEVERBÄNDEN ihre Unterstützung zu. Nur ein permanenter Erfahrungsaustausch und die Bündelung der gemeinsamen Interessen können sicherstellen, dass bisher erreichte Ziele wie die Gleichstellungsgesetze im Bund und in den Ländern auch umgesetzt werden und chronisch kranke und behinderte Menschen nicht Bürger "zweiter Klasse" bleiben.

In diesem Zusammenhang sei es auch wichtig, dass die Selbsthilfeorganisationen sich dafür stark machen, dass das in der letzten Legislaturperiode geplante "Antidiskriminierungsgesetz" als zweiter Pfeiler der Gleichstellung (Zivilrecht) nun  von der großen Koalition verabschiedet wird.

Bilder von der PRESSEKONFERENZ und der Veranstaltung mit den Vertretern der Mitgliedsverbänden der LAGH:

 

Pressekonferenz:

Kirchner LAGH, Everts-Meyer BA, Rapke SPD, Steiger SPD

LAGH Vertreter/innen

 

Podium:  

Dr. Pettinger LAGH, Everts-Meyer  BA, Steiger SPD, Kirchner LAGH

                                                                                                                                                                              


20. März 2006

Tourismus für Alle in Bayern

Da die DEHOGA-Broschüre „Mindeststandards für die Kategorisierung barrierefreier Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe in Deutschland“ aus Budgetgründen nicht mehr aufgelegt wird, soll die Broschüre für Bayern mit identischen fachlichen Inhalten nachgedruckt werden. Ziel ist, die Kriterien der Aktion bekannt zu machen und noch mehr Betriebe zu gewinnen, die sich an der Aktion beteiligen.

 

Die LAGH unterstützt die Aktion und beteiligt sich als Aktionspartner:

 

 

 

Die Broschüre kann als PDF - Datei downgeladen werden.

 

 

 


15. März 2006

 

Perspektiven
10. Bayerisches Integrations-Symposium
Schirmherrschaft: Behindertenbeauftragte
der Bayerischen Staatsregierung
Frau Anita Knochner
31. März und 01. April 2006
Grundschule Polling
Tiefenbach-Halle

 

Anmeldung und Programm hier

"Perspektiven" - die Einladung zum Symposium 2006

 

 


 

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 02/2006

{Lagh Informatioen 07.2003}     LAGH Informationen Nr. 02/2006

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Die Datei kann auch gezippt (18 kb) im Word-Format heruntergeladen werden. (hierfür ist allerdings ein Programm zum entzippen der Datei notwendig. z.B. WinZip oder Windows XP)

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09. März 2006

Gespräch mit der neuen Beauftragten der Bundesregierung für die Belange  behinderter Menschen, Frau  Karin Evers-Meyer in der LAGH

 

Wir freuen uns, dass die neue Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Frau Karin Evers-Meyer, im Rahmen einer Einladung durch die SPD Landtagsfraktion auch mit unserer LAGH und unseren Mitgliedsorganisationen ins Gespräch kommen will.

Wir laden Sie deshalb recht herzlich ein zur Gesprächsrunde mit Frau Karin Evers-Meyer, am

Montag, den 13. März 2006, um 14.00 Uhr,

Geschäftsstelle der LAGH

Orleansplatz 3, 81667 München

Tel.: 089/459924-0

Fax: 089/459924-13

E-Mail: post@lagh-bayern.de

 

Frau Karin Evers-Meyer möchte sich über die Arbeit der Selbsthilfegruppen in Bayern informieren, und Sie haben als Vertreter unserer Mitgliedsverbände die Möglichkeit, Fragen an die neue Behindertenbeauftragte zu stellen.

 

 


 

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 01/2006

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23. Jan 2006

Jahrespressekonferenz der  Bayerischen Staatsministerin Christa Stewens

In der gut besuchten Pressekonferenz hat die Bayerische Sozialministerin unter dem Titel "Sozialstaat heute - zwischen Baustelle und Bastion" grundlegende Aussagen über die künftige bayerische Sozialpolitik getroffen. Schwerpunkt war die Familienpolitik.

Der Wortlaut der Rede kann unter folgender Adresse downgeladen werden:

http://www.stmas.bayern.de/sozialpolitik/pk060119.htm

Erfreulich für die Selbsthilfe ist, dass auf nachfragen des Geschäftsführers der LAGH, die Ministerin versichert hat, das in diesem Bereich keine weiteren Kürzungen vorgenommen werden und sie persönlich "ihre schützende Hand" über diesen für die Sozial- und Behindertenpolitik besonders wichtigen Bereich hält.

Kritik an den Äußerungen der Ministerin in der Pressekonferenz kam von Seiten der Bayern SPD. (Pressemitteilung 10.1.2006)

"Die Bayerische Sozialbilanz für das Jahr 2005 falle insgesamt bei weitem nicht so gut aus wie die Ministerin Stewens glauben machen will....Noch immer fehle der Bayerische Sozialbericht, der die Lage der der Familie, insbesondere der Alleinerziehenden realistisch darstellt.....

 


17. Jan 2006

Verstehen Sie Alzheimer

Die Informationskampagne  für besseres Verstehen und mehr Verständnis

Auftaktveranstaltung

19. Januar 2006

SV-Forum München

Auftaktveranstaltung

19. Januar 2006

14 - 19 Uhr

Süddeutscher Verlag Mediengruppe

SV-Forum München

Eingang über Färbergraben 14

Veranstalter:

Bayerisches Staatsministerium für

Arbeit und Sozialordnung,

Familie und Frauen

 

Schirmherrschaft

Oberbürgermeister Christian Ude

 

Moderation

Dr. Marianne Koch

 

Aktionspartner

Alzheimer Gesellschaft München e.V.

Institut TTN Technik - Theologie -

Naturwissenschaften an der LMU

Landeshauptstadt München

Mit freundlicher Unterstützung von

Novartis Pharma GmbH, Nürnberg

 

Anmeldung

siehe Flyer (dowloadbar)

 

Fax: 089 / 1261-2077

 

E-Mail: ursula.heger@stmas.bayern.de

 

Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Verkehrsanbindung:

S / U Marienplatz

Parkgarage Färbergraben

Flyern und Programm zum downloaden:

Floppy Disk

 


10. Jan 2006

Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE (4/2005) erschienen:

 

Weitere Themen:

  • Welttag der Behinderten in Berlin
  • Zielvereinbarungen "Wohnen wo ich will"
  • Reha Care
  • Rechtsinformationen
  • Theater ohne Barrieren
  • Internetangebot in leichter Sprache

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24. Dezember 2005

Wir wünschen den Besuchern unserer Webseiten

Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr 2006

 

Ab dem 9. Januar 2006 sind wir wieder für Sie da!!

 


16. Dezember 2005

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 08/2005

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28. November 2005

Fachtagung der LAGH

 "Alt werden in unserer Gesellschaft- Wo bleiben die Menschen mit Behinderung und chronischer Krankheit?"

Mittwoch, 30. November 2005,

18.00-21.00 Uhr, Geschäftsstelle der LAGH

Orleansplatz 3

81667 München

Tel.: 089/459924-0, Fax: 089/459924-13

                                            

Die LAGH hat bereits im Jahr 2002 einen Arbeitskreis „Alte Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung” gebildet und die besonderen Probleme der älter werdenden Menschen mit einer chronischen Krankheit oder Behinderung diskutiert. In einer im Jahr 2004 veröffentlichten Denkschrift der LAGH: “Alte Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung in Bayern“ wurden die Probleme beschrieben und Forderungen für eine Alten- und Behindertenpolitik aufgestellt.

Denkschrift und Forderungen zum Download

Floppy Disk komprimiert (Word)

oder als PDF-Datei

 

In einer Fachtagung soll das Thema vertieft und in einer Podiumsdiskussion mit Politikern aus den Fraktionen des Landtages, Vertretern des Ministeriums und einem Vertreter des Verbandes der Bayerischen Bezirke diskutiert werden. Ziel der Veranstaltung ist es, Perspektiven einer Alten- und Behindertenpolitik für chronisch kranke und behinderte Menschen aufzuzeigen.

In der Tagung werden Vertreter aus unseren Mitgliedsverbänden anhand von Beispielen die unterschiedlichen Probleme von chronisch kranken und behinderten Menschen darstellen.    

Wir würden uns über Ihre Teilnahme freuen und bitten Sie den beigelegten Anmeldebogen an uns zurückzusenden.

 

Programmablauf

18.00 – 18.30 Uhr

Begrüßung

Herr Dr. Josef Pettinger, Vorsitzender des Vorstandes LAGH

Inhaltliche Einführung

Herr Reinhard Kirchner, Geschäftsführer LAGH

18.30 – 18.45 Uhr

Kurzpräsentationen der spezifischen Problematik „Alter und Behinderung/chronische Krankheit“ aus den Verbänden

18.45 – 20.15 Uhr

Podiumsdiskussion

auf dem Podium:

Herr Joachim Unterländer, MDL, CSU,

Frau Christa Steiger, MDL, SPD,

Frau Renate Ackermann, MDL, Bündnis 90/Grüne,

Herr Dr. Rolf Baumann, Ltd. Ministerialrat, StMAS,

Herr Franz Wölfel, Ltd. Ministerialrat, StMAS,

Herr Reinhold Frank, Verband der Bayerischen Bezirke

Moderation:

Reinhard Kirchner

20.15 - 21.00 Uhr

Diskussion in der großen Runde

 

Anmeldeformular hier:

 Floppy Disk


28. November 2005

 

Jahresspiegel 2005 der BAG SELBSTHILFE erschienen

Bild Jahresspiegel der BAGH 2995

 

Im Jahresspiegel der BAG SELBSTHILFE werden jährlich die Berichte der Mitgliedsorganisationen veröffentlicht. Er ist ein gutes Nachschlagewerk für die Daten der bundesweit tätigen Behindertenselbsthilfeverbände und der Landesarbeitsgemeinschaften in der BAG SELBSTHILFE.

Die LAGH SELBSTHILFE Bayern hat auch ihren Jahresbericht darin veröffentlicht. Download als PDF-Datei

Floppy Disk

Der Jahresspiegel kann gegen Übernahme der Versandkosten bei uns angefordert werden.


LAGH hat nun 92  Mitgliedsverbände

Bei der Mitgliederversammlung der LAGH am 17.11.2005 sind zwei neue Mitgliedsverbände aufgenommen worden:

Damit haben sich 92 Mitgliedsverbände unter dem Dach der LAGH zusammengeschlossen.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Bei der Vorstandswahl wurde der alte Vorstand wieder komplett in seinem Amt für die nächsten 4 Jahre bestätigt.

Vorstand (17.11.2005)

Dr. Josef Pettinger, Vorsitzender

Helga Jäniche, Stellvertretende Vorsitzende

Weitere Vorstandsmitglieder

Peter Klingensteiner, Schatzmeister

Brigitta Stuber, Schriftführerin

Anne Hirschmann

Monika Müller

Christian Seuß


23. November 2005

 


 

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 07/2005

{Lagh Informatioen 07.2003}     LAGH Informationen Nr. 07/2005

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Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE (3/2005) erschienen:

Inhalt u. a.:

Schulische Integration In Bayern

"Noch in den Kinderschuhen?"

Die Referentin der LAGH, Frau Nicole Lassal hat in einem Artikel die Ergebnisse der Arbeit des Arbeitskreises "Integration" dargestellt

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Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern feiert 5. Geburtstag

Auch dieser Artikel kann kann auch  als Pdf-Datei downgeladen werden

Floppy Disk

Soziale Arbeit in der Frühförderung und Sozialpädiatrie (Weiß/Neuhäuser/Sohns)

Eine Rezension von Reinhard Kirchner

Auch dieser Artikel kann kann auch  als Pdf-Datei downgeladen werden

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Weitere Themen:

 

 

Die Zeitschrift kann bei der BAGH abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäftsstelle erhalten.

 


06. Oktober 2005

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 06/2005

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06. Oktober 2005

Landesnetzwerk Bürgerliches Engagement mit neuer Homepage www.wir-fuer-uns.net:

Das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern (LBE) ist eine eigenständige, politisch und konfessionell unabhängige Einrichtung in Trägerschaft des Instituts für soziale und kulturelle Arbeit (ISKA). Das Landesnetzwerk wird vom Freistaat Bayern und von der Stadt Nürnberg gefördert.
Mitglieder des LBE Bayern sind bislang die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenzentren/-agenturen (lagfa) mit Sitz in Augsburg, die Landesstelle der Familien- und Mütterzentren in München, die Selbsthilfe-Koordination Bayern (SeKo) in Würzburg sowie die Landesstelle der Seniorenbüros in Erlangen. Das LBE ist grundsätzlich für die Anbindung weiterer Netzwerk-"knoten" offen.

Das LBE ist eine landesweite Servicestelle für Einrichtungen (Vereine, Verbände, Institutionen, Organisationen), die mit Freiwilligen arbeiten bzw. in Zukunft mit Freiwilligen arbeiten wollen.  Das LBEstellt seine Kenntnisse und Erfahrungen aber u.a. auch den Kommunen und Ministerien zur Verfügung und arbeitet insbesondere eng mit dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Frauen und Familie zusammen.

Die Aufgaben des Landesnetzwerkes im Überblick:
 

 

-- 
Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement
Torsten Groß
Gostenhofer Hauptstr. 61
90443 Nürnberg
Tel. 0911/272998-24
Fax 0911/9296690
email: gross@iska-nuernberg.de
homepage: www.wir-fuer-uns.net

 


26. September 2005

 

Steuertipps für Menschen mit Behinderung

 

 

Die neueste Ausgabe dieser Broschüre kann bestellt werden bei:

Bayerisches Staatsministerium der Finanzen

 


20. September 2005

TERMINE

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Mit dem Rollstuhl auf die Wies'n - Beitrag im Bayerischen Fernsehen

Wie rollstuhltauglich ist das Oktoberfest? Dieser Frage widmet sich am Freitag, 23.09.05, ein Beitrag in der Abendschau im BR (17:45 bis 18:00 Uhr)

 

Renate Brandl - testet die Wies
Renate Brandl - testet die Wies'n im Rollstuhl

Unser Mitglied Renate Brandl machte den Selbsttest:

 

  • Lohnt sich ein Besuch auf dem Oktoberfest für Rollstuhlfahrer?
  • Wie ist die Akzeptanz und Hilfsbereitschaft von Schaustellern, Wies'n-Personal oder Mitbesuchern?
  • Komme ich mit dem Rollstuhl in das Riesenrad?
  • In welchem Zustand sind die barrierefreien Toiletten?

 

Das Münchner Oktoberfest
Das Münchner

 

Fernsehjournalistin Dr. Patrizia Wackers begleitete Renate Brandl einen ganzen Tag lang und wird in ihrem Beitrag auf die positiven Erlebnisse, aber auch auf die Schwachstellen hinweisen, die Menschen mit Handicap auf dem größten Bierfest der Welt erwarten.

Nähere Infos unter: www.dmsg-bayern.de

 


01. August 2005

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 05/2005

{Lagh Informatioen 07.2003}     LAGH Informationen Nr. 05/2005

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1. August 2005

Presseerklärung des StMAS vom 29. Juli 2005

Zwischenbilanz zum „Forum Soziales Bayern“
Sozialministerin Stewens: Wirksamkeit sozialpolitischer Maßnahmen feststellen - Vorschläge zum Bürokratieabbau umsetzen – Tag der Offenen Tür am 15. Oktober

Nach einem halben Jahr zog Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute eine positive Zwischenbilanz des „Forums Soziales Bayern“. „Seit der Auftaktveranstaltung am 1. Februar dieses Jahres wurde in den Arbeitsgruppen sehr gut und zielorientiert gearbeitet. Allen Teilnehmern danke ich herzlich für ihre engagierte Mitarbeit“, erklärte Stewens in München.

In der gestrigen Plenumsversammlung des Forums wurden nach den Worten der Ministerin die in den vier Arbeitsgruppen erzielten Zwischenergebnisse einvernehmlich als gute Ausgangsbasis für die künftigen Diskussionen eingestuft. „Wir haben vereinbart, die Arbeit des Forums fortzusetzen und uns dabei auch neuen Themenbereichen zuzuwenden. So soll sich das Forum mit der Frage befassen, wie die Wirksamkeit und Zielgenauigkeit sozialpolitischer Maßnahmen festgestellt werden können. In welcher Form auch immer – ob über Effizienzbetrachtungen oder einen generellen ´Sozialstaats-TÜV´: wichtig ist, dass die Auswirkungen von Entscheidungen auf den sozialen Bereich genau analysiert werden“, erklärte Stewens. 

Die Arbeitsgruppen 1 (Grundsatzfragen), 3 (Hartz IV) und 4 (AGSGB) tagen künftig zur Vertiefung ihrer Ergebnisse oder auch zu neuen Themen weiter. „Die Arbeitsgruppe 2, die sich mit dem dringend notwendigen Abbau von Bürokratie befasst hat, steht als Expertengremium weiter zur Verfügung. Allerdings wollen wir nun erst einmal ein Jahr lang versuchen, die in der Arbeitsgruppe gemachten Abbauvorschläge auch umzusetzen, etwa die Harmonisierung von Vorschriften des Heimgesetzes mit denen des 11. Buches des Sozialgesetzbuchs (SGB XI)“, teilte die Ministerin mit.

Wie Stewens ausführte, setzte sich die Plenumsrunde mit von der Arbeiterwohlfahrt geäußerten Bedenken auseinander: „Wir sind uns alle einig, dass die im Forum bisher gefundenen Positionen Zwischenergebnisse sind - sie sind noch nicht reif für verbindliche Festlegungen. Deswegen werden die Arbeitsgruppen weiter tagen. Die nächste Zusammenkunft des Plenums ist für Januar 2006 geplant“, gab die Ministerin bekannt und wies gleichzeitig auf den „Tag der Offenen Tür“ hin, der am 15. Oktober unter dem Signet „Forum Soziales Bayern“ in etwa 150 sozialen Einrichtungen Bayerns stattfinden soll. Stewens: „Für die Bürgerinnen und Bürger wird an diesem Tag die Möglichkeit bestehen, Einblick in soziale Einrichtungen zu nehmen. Insbesondere für die Entscheidungsträger, ganz gleich aus welchen gesellschaftlichen Bereichen, ist dieser Tag der Offenen Tür eine gute Gelegenheit, soziales Wirken in der Praxis kennen zu lernen.“


Die LAGH hat im „Forum Soziales Bayern“ aktiv in der Arbeitsgruppe 1 (Grundsatzfragen) und in der Arbeitsgruppe 2 (Deregulierung) mitgewirkt. Das Positionspapier zum Bürgerlichen Engagement (Selbsthilfe) vom Geschäftsführer, Herrn Reinhard Kirchner, und der Beitrag vom Vorstandsmitglied der LAGH, Herrn Seuß, wurden einvernehmlich verabschiedet.

 

 


26. Juli  2005

Bayerische Initiative: "Behindertenfreundlicher und barrierefreier Hotel- und Gaststättenbetrieb"

Bei einer Pressekonferenz der Bayerischen Staatsministerin, Frau Christa Stewens, und dem Präsidenten des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes e.V. (BHG) wurde die Initiative "Behindertenfreundlicher und barrierefreier Hotel- und Gaststättenbetrieb" vorgestellt.

Die LAGH begrüßt diese Aktion und hat deutlich gemacht, dass sie zu einer Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband gerne bereit ist. So könnte beispielsweise schon bei der Planung von Neu- und Umbauten von Gaststätten und Hotels die Kompetenz der betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen einbezogen werden.

Die Bayerische Staatsministerin hat zugesagt dafür zu sorgen, dass die im Zuge der Umsetzung des Bayerischen Gleichstellungsgesetzes (BayBGG) fälligen  Rechtsverordnungen schon bald in Kraft treten werden.

Auszug aus der Presseerklärung des StMAS:

„Urlaub und Freizeit hat für Menschen mit Behinderung einen ebenso hohen Stellenwert wie für nicht behinderte Menschen. Allerdings verhindern noch vorhandene Barrieren oftmals die aktive und gleichberechtigte Teilnahme am touristischen Angebot.“ Mit diesen Worten unterstrich Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Präsidenten des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands e.V. (BHG), Ludwig Hagn, die Bedeutung eines barrierefreien Tourismus.

Stewens wies darauf hin, dass in Deutschland rund zehn Millionen Menschen in ihrer Mobilität eingeschränkt sind; etwa 6,7 Millionen davon seien schwer behindert. „Auch aufgrund der demographischen Entwicklung wird es an Bedeutung gewinnen, dass Hotels und Gaststätten barrierefrei sind. Zunehmend muss daher behinderten und älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern die Möglichkeit gegeben werden, die vielfältigen touristischen Angebote ohne Einschränkungen nutzen zu können. Umgekehrt würde die Tourismusbranche eine große Zielgruppe vernachlässigen und damit wirtschaftliche Chancen vertun, wenn sie nicht verstärkt auf barrierefreie Angebote setzen würde“, sagte Stewens.

„Barrieren können bei zwischenmenschlichen Problemen beginnen und reichen bis zu baulichen Hindernissen. Diese zu vermeiden und abzubauen ist das Ziel des BHG“, erläuterte Hagn und verdeutlichte: „Behindertenfreundlichkeit, der barrierefreie Zugang und die barrierefreie Nutzung der Angebote sind inzwischen zu allgemeinen Qualitätsmerkmalen geworden. Derzeit bescheren 3,64 Millionen schwerbehinderte Reisende dem deutschen Tourismus einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro und sichern damit 65.000 Vollzeitarbeitsplätze“, so Hagn. „Dennoch könnten die Geschäfte mit Gästen, die in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind, noch besser laufen. Es sind meist Vorurteile oder einfach nur Gedankenlosigkeit, die diesen Reisenden das Leben schwer machen.“

„Wir sind auf einem guten Weg, unser Ziel haben wird jedoch längst nicht erreicht“, erklärte Stewens. Derzeit sind landesweit lediglich 23 Betriebe zertifiziert. Die Ministerin appellierte daher an die Hotel- und Gaststättenbetreiber, die Menschen mit Behinderung und ihre spezifischen Belange stärker zu berücksichtigen. „Gerade Bayern als Urlaubsland Nummer eins ist gefordert, Flagge für Menschen mit einer Behinderung zu zeigen.“

 


19. Juli 2005

Vorankündigung

5 Jahre Netzwerks von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung

Das Netzwerk feiert im Herbst das fünfjährige Bestehen. Aus diesem Anlass findet eine Jubiläumsfeier am

Montag, den 17. Oktober 2005 von 15 bis ca. 22 Uhr

in den Räumen der Hypovereinsbank, Haus Ost (großer Sitzungssaal), Arabellastraße 14, 81925 München statt. 

 

Nina Ruge, bekannte TV-Moderatorin/Journalistin und Schirmherrin unseres Netzwerkes leitet den geselligen Teil ein. Für die Unterhaltung sorgen die Musikerin Jolanta Szczelkun, die Autorin Fabienne Pakleppa, die Sambagruppe Rüttmix sowie das Männerballett der Faschingsgesellschaft Würmesia.

Birgit Kappel, Mitarbeiterin des Bayerischen Fernsehens wird durch das gesamte Programm führen.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Feinkost Käfer und Alfons Schuhbeck, die das Buffet gestiftet haben, sowie bei der Hypovereinsbank für die Unterstützung bei den Getränken und die kostenlose Überlassung der Räumlichkeiten inklusive Technik.

Anmeldungen sind unbedingt erforderlich!!! (Die Anmeldungen können ausgedruckt werden).

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

 

Im Namen des Netzwerkes

 

Ute Strittmatter

 

Anmeldungsformular bitte downloaden:

Floppy Disk


14. Juli 2005

Antidiskriminierungsgesetz (ADG) in den Vermittlungsausschuss überwiesen

Zur heutigen (8. Juli 2005) Entscheidung des Bundesrates, den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Umsetzung der Europäischen Antidiskriminierungsrichtlinien (ADG) in den Vermittlungsausschuss zu überweisen, erklärt der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behin­derter Menschen, Karl Hermann Haack:

"Ich bedauere es zutiefst, dass die CDU/CSU/FDP geführten Länder im Bundesrat nicht dem Gebot der Vernunft, sondern dem Willen der CDU-Parteivorsitzenden, Frau Angela Merkel, gefolgt sind. Gerade christlich denkende Politiker sollten sich doch eigentlich nicht der Einsicht verschließen, dass die offene Diskriminierung behinderter Menschen in vielen Bereichen des Zivilrechts, wie z. B. im Versicherungsbereich oder im Hotel- und Gaststättengewerbe einen gesellschaftspolitischen Skandal darstellt.

Statt einer Blockadehaltung fordere ich von der Opposition klare Pläne, wie sie diese Missstände anders als mit dem vorliegenden Gesetzentwurf abstellen will.

Die Koalition jedenfalls steht zu ihrem Gesetz und wird es im Interesse der 8 Millionen behin­derten Menschen und einer offenen, teilhabeorientierten Gesellschaft weiter verfolgen".


01. Juli  2005

Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE (2/2005) erschienen:

Inhalt u. a.:

10 Jahre Europaweiter Protesttag auf dem Münchner Marienplatz - Bayerisches Gleichstellungsgesetz

"Viele Worte - wenig Taten?"

Der Geschäftsführer der LAGH, Herr Reinhard Kirchner hat einen Bericht - mit Bildern - über die diesjährige Veranstaltung am 4. Mai 2005 verfasst.

Der der kann als Pdf-Datei downgeladen werden

Floppy Disk

Weitere Themen:

  • Namensänderung der BAGH
  • Gleichstellung
  • Aktuelles
  • Hilfsmitteltipps
  • Sport
  • Reisetipps u.a.

 

Die Zeitschrift kann bei der BAGH abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäftsstelle erhalten.


24. Juni  2005

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 04/2005

{Lagh Informatioen 07.2003}     LAGH Informationen Nr. 04/2005

Bitte Logo anklicken!

Die Datei kann auch gezippt (18 kb) im Word-Format heruntergeladen werden. (hierfür ist allerdings ein Programm zum entzippen der Datei notwendig. z.B. WinZip oder Windows XP)

                                                        Floppy Disk

                       oder als PDF Datei (256 KB)

Eignet sich besonders gut für den Ausdruck

 


 

Die Behindertenbeauftragte der Bayer. Staatsregierung fordert die Verantwortlichen auf, den Integrationsgedanken ernst zu nehmen und barrierefrei zu planen. G8 erfordert Baumaßnahmen an Gymnasien -

Vergangene Woche tagte das Beratungsgremium „Barrierefreies Bauen“ unter der Leitung der Behindertenbeauftragten der Bayer. Staatsregierung Anita Knochner. Das Gremium trifft sich regelmäßig im Sozialministerium und setzt sich zusammen aus Vertretern der Ministerien, der Bayer. Obersten Baubehörde, der Bayer. Architektenkammer, Behindertenorganisationen und dem Technischen Überwachungsverein. Die derzeitigen Bauvorhaben an Gymnasien in vielen Kommunen Bayerns standen im Mittelpunkt der Beratung. 

Um ein selbstverständliches Miteinander zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen im alltäglichen Leben zu erreichen und gedankliche Barrieren abbauen zu können, müssen die Voraussetzungen stimmen, so die Behindertenbeauftragte. “Eine dieser unabdingbaren Voraussetzungen ist die Barrierefreiheit am Bau. Denn nur wenn bauliche, räumliche und technische Hürden beiseite geschafft werden, kann behinderten Menschen eine Teilhabe an der Gesellschaft, wie z.B. im Kindergarten und in der Schule, ermöglicht werden.“

Obwohl mit dem Bayer. Behindertengleichstellungsgesetz die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen wurden - die Kommunen sind verpflichtet, entsprechend den allgemein anerkannten Regeln der Technik Neubauten sowie große Um- oder Erweiterungsbauten barrierefrei zu gestalten-, ist die bauliche Barrierefreiheit an Schulen noch immer nicht selbstverständlich.

Dringender Handlungsbedarf besteht vor allem darin, und da waren sich die Mitglieder des Gremiums einig, im Hinblick auf die Förderung der ganztägigen Betreuung an Schulen und der Einführung des G8, besonderes Augenmerk darauf zu legen, ob Schüler im Rollstuhl ohne fremde Hilfe zurecht kommen. Die Ganztagsbetreuung sowie das G8 bringen es mit sich, dass Schüler vermehrt Unterricht am Nachmittag haben. Es müssen neue Funktionsräume für die Schüler geschaffen werden, neue Klassenräume, Aufenthaltsräume, Speiseräume für die Mittagsverpflegung, Cafeterien usw. Beim Neubau oder Umbau der Schulen muss, um die Integration behinderter Schüler zu gewährleisten, auf deren besonderen Belange Rücksicht genommen und entsprechend geplant werden.

Die Investitionen der Schulen werden u.a. im Rahmen des Investitionsprogramms  „Zukunft Bildung und Betreuung“ staatlich gefördert. Eine Vielzahl von Anträgen wurde von den Regierungen als Bewilligungsbehörden bereits verbeschieden. Für die Einhaltung der Standards zur Herstellung der Barrierefreiheit sind die Antragsteller selbst verantwortlich. Bei der Ausführung der Baumaßnahmen hat sich leider gezeigt, dass der Barrierefreiheit nicht ausreichend Rechnung getragen wird.

Schulleitungen bieten häufig an, dem behinderten Kind eine Person zur Seite zu stellen, die behilflich ist, Treppen in den Unterrichtsraum oder zu den Toiletten zu überwinden. Dieses kann mittelfristig nicht als Lösung akzeptiert werden. Das Beratungsgremium wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass grundsätzlich nur dann von Barrierefreiheit gesprochen werden kann, wenn der behinderte Schüler selbständig, ohne fremde Hilfe und auf die allgemein übliche Weise - also nicht grundsätzlich durch den Hintereingang - sein Klassenzimmer erreichen kann.

Sind diese Voraussetzungen nicht gegeben, so wird der Schüler nicht selten die vorhandenen Stufen zu den Klassenzimmern täglich hoch und herunter getragen. Anzuerkennen ist sicher, dass die Lehrer sich hier mit Erfolg für ein „schulisches Miteinander“ von behinderten und nicht behinderten Kindern einsetzten. Diese Bemühungen können jedoch keinen Ausgleich schaffen für die fehlende Barrierefreiheit. Vor allem ist zu bedenken, dass der Schüler aufgrund seines Wachstums in absehbarer Zeit nicht mehr vom Schulpersonal getragen werden kann und als Alternativlösung letztendlich doch nur noch der Einbau eines Aufzuges gegeben wäre. „Das Tragen eines Schülers im Rollstuhl vermittelt keineswegs das Bild eines selbst bestimmten Lebens und stärkt sicher nicht das Selbstbewusstsein des Betroffenen. Allein schon diese beiden Aspekte sollten Anlass zum Umdenken bieten“, so die Behindertenbeauftragte Anita Knochner. 

Besonders ärgerlich sei, dass die Baupläne häufig schon vorliegen oder gar die Umbaumaßnahmen bereits durchgeführt werden, ohne dass bei der Ausführung der Baumaßnahme dem Grundsatz der Barrierefreiheit Rechnung getragen werde. Sofortiges Handeln der kommunalen Behindertenbeauftragten ist daher notwendig. „Mein dringender Appell richtet sich an die Verantwortlichen in den Kommunen, auf eine barrierefreie Gestaltung der Baumaßnahmen zu achten und insbesondere die kommunalen Behindertenbeauftragten frühzeitig in die Planungen mit einzubeziehen, um deren Sachkompetenz zu nutzen“, so die Behindertenbeauftragte. „Wird von vornherein barrierefrei geplant, halten sich die Kosten in vertretbarem Rahmen. Barrierefreiheit nach Abschluss der Bauarbeiten herzustellen, ist wesentlich teurer.“

 

 


21. Juni  2005

Antidiskriminierungsgesetz im Deutschen Bundestag verabschiedet!

Zur heutigen Verabschiedung des Antidiskriminierungsgesetzes (ADG) im Deutschen Bundestag erklärt der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karl Hermann Haack:

"Die Bundesregierung steht dazu konsequent Teilhabe, Gleichstellung und Selbstbestimmung behinderter Menschen zu verwirklichen. Deshalb ist es notwendig  und richtig die EU-Antidiskriminierungsrichtlinien so umzusetzen, dass die Diskriminierung behinderter Menschen auch im Zivilrecht sanktioniert wird.

Die Politik der vergangenen sieben Jahre wird geradlinig fortgesetzt. Neben das Sozialgesetz­buch IX und das Behindertengleichstellungsgesetz tritt das ADG als dritte, zivilrechtliche Säule. Das ist aktive Bürgerrechtspolitik.

Das ADG bietet die Grundlage, Auswüchse von Vertragsfreiheit wie die Verweigerung von Versicherungen für behinderte Menschen oder den Verweis aus Gaststätten oder Diskotheken ohne sachliche Gründe zukünftig zu unterbinden.

Gleichzeitig ist das Gesetz ein Gesetz mit Augenmaß, da alle privatrechtlichen Rechtsgeschäfte im Nahbereich ausgeklammert wurden.

Nun ist der Bundesrat am Zuge. Ich warne die CDU/CSU ausdrücklich davor, jetzt durch Tricks und Verzögerungen das Inkrafttreten dieses nicht zustimmungspflichtigen Gesetzes zu sabotieren.

Kommt das Gesetz nicht zustande, so wird der Europäische Gerichthof gegen die Bundesrepublik ein Zwangsgeld verhängen. Es kann sich dabei nach realistischer Einschätzung um mehr als eine halbe Million Euro pro Tag der Nichtumsetzung handeln. Wie wollen Frau Merkel und Co. dies eigentlich gegenüber den Steuerzahlern rechtfertigen?

Die Opposition hat angekündigt, im Falle einer Regierungsübernahme eine "Eins-zu-eins-Umsetzung" der EU-Richtlinien zu betreiben, das heißt, behinderte Menschen nicht vor zivilrecht­licher Diskriminierung zu schützen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Behinderten- und Sozialverbände dies ohne Protest hinnehmen werden. Der Druck wird sich jetzt auf die Mehrheit der CDU-geführten Länder im Bundesrat richten. Die Argumente und Fallbeispiele dafür, dass behinderte Menschen dieses Gesetz dringend benötigen, liegen auf dem Tisch und füllen Bände.

Mir persönlich war und ist das Antidiskriminierungsgesetz auch wegen der dahinter stehenden menschlichen Schicksale eine Herzensangelegenheit und ich kann der Opposition nur raten: Besinnen Sie sich eines Besseren, sonst wird es für Sie ein verdammt heißer Sommer!"

 


 

Wissen nützt – Wissen schützt:

Fachtagung der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft vom 24. – 25. Juni 2005 in München

 

München – Die Diagnose Multiple Sklerose (MS) – für viele Be­troffene zunächst ein Schock. Menschen mit der noch unheilba­ren MS leben in ständiger Ungewissheit. Nur eines ist gewiss: alles wird schwieriger. MS-Betroffene müssen sich für lebens­lange Therapien entscheiden, Ar­beitsverhältnisse und Partner­schaften ändern sich – oft müssen auch familiäre Strukturen neu definiert werden.

 

Die zweitägige Fachtagung der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG Landesverband Bayern e.V.) von Freitag, 24. bis Samstag, 25. Juni 2005 im Marriott Hotel (Berliner Straße 93, 80805 München) bietet Vor­träge mit inter­nationalen Referenten zu den wichtigsten Themen aus For­schung, Medizin, Therapie und neuen Ansätzen spiritueller Le­benshilfe.

 

Neben neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Therapie der Multiplen Sklerose stehen Referate aus der MS-Forschung, der symptomatischen Therapie oder dem Thema „MS und Schmerz“ am Freitag, 24. Juni 2005 auf dem Programm. Aktive Mitarbeit erfordern die Workshops an diesem Tag: ob Familientherapie, Arbeitsrecht, Gedächtnistraining, Bewegungstherapie oder Stressbewältigung: MS-Patienten und Interessierten wird ein aktueller Wissensstand ver­mittelt und es werden Wege ermutigender ganzheitlicher Behandlungsweisen aufgezeigt.

 

Fernsehmoderatorin Daniela Noack wird am Freitag Abend ab 18:00 Uhr durch den festlichen Teil der Fachtagung führen: Prof. Dr. Klaus Toyka (Universität Würzburg) erhält für seinen außergewöhnlichen Verdienst im Bereich der MS-Forschung die Goldene Ehrennadel der DMSG Landesverband Bayern e.V. verliehen. Für ihr großes Engagement werden acht Mit­glieder des Landesverbandes mit dem Pflegepreis der Bayerischen Multiple Sklerose Stiftung ausgezeichnet: sie betreuen seit vielen Jahren ihre von MS schwerbetroffenen Ehepartner.

 

Der Samstagvormittag, 25. Juni 2005, bietet alle Workshops vom Freitag mit der Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit einem zweiten, individuell gewählten Thema. Der Nachmittag setzt die Vortragsreihe fort mit Themen über Kernspintomographie (Bedeutung für Studien und Behandlung), kognitive Störungen bei MS und einem Vortrag über „Wege zur Achtsamkeit“, einem spirituellen Ansatz zur Krankheitsbewälti­gung bei Multipler Sklerose.

 

Mit dieser Fachtagung bietet der DMSG Landesverband Bayern e.V. eine ideale Kon­taktmög­lichkeit für In­teres­sierte, die Hilfe suchen oder sich über die Krankheit MS in­formieren wollen.

 

Anmeldung und Informationen zur Tagungsgebühr unter Tel. 089-23 66 41-0, Fax 089-23 66 41-33,  E-Mail dmsg-bayern@dmsg.de. Das Programm der Fachtagung zum Download gibt es auch auf der Homepage des Landesverbandes: www.dmsg-bayern.de.

 


Hintergrund:

 

Multiple Sklerose und der DMSG Landesverband Bayern e.V.

 

Weltweit sind mehr als 2,5 Millionen Menschen an MS erkrankt - und diese Zahl steigt täg­lich.

MS trifft alle Altersgrup­pen und gesellschaftlichen Schichten. Was oft mit einem leichten Taubheits-Gefühl beginnt, kann in unregelmä­ßigen Schü­ben über Funktionsstörungen der Sin­nesorgane bis zu massivs­ten körperlichen Behinde­rungen führen. Ursache ist eine Stö­rung des Immunsystems, dessen Aufgabe eigentlich darin besteht, Krankheitserreger zu bekämpfen und den Organismus so vor Infektio­nen zu schützen. Bei MS richtet sich das Immunsystem jedoch aus noch un­bekannten Gründen gegen Strukturen des eigenen Körpers, weshalb man auch von einer Autoimmunerkrankung spricht. Das Haupterkran­kungsalter liegt zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer.

 

Multiple Sklerose ist derzeit nicht heilbar. MS ist nicht ansteckend und wird nicht ver­erbt. Problematisch ist der sprunghafte und unvorher­sehbare Ablauf dieser Krankheit. Die Krankheit verändert bei den Betroffenen das gesamte Le­ben. Alle Zu­kunftspläne in Bezug auf Beruf, Part­nerschaft und Familie sind mit einem Schlag hinfällig. Das ist schwer zu ver­kraften, es kann aber dennoch viel getan werden. Den DMSG Landesverband Bayern e.V. gibt es bereits seit 45 Jahren. Ihm gehören über 7.000 Mitglieder an; 188 an­gegliederte Selbst­hilfe­gruppen bieten vor Ort Ratsuchenden das hilfreiche Gespräch.  
i. A.
Stephanie Bessner-Varga M.A.

Öffentlichkeitsarbeit DAPR  

Tel.:               +49 89 236641-24
Fax:               +49 89 236641-33 
E-mail:           dmsg-bayern@dmsg.de
Internet:         www.dmsg-bayern.de 
 

 

 


08. Juni  2005

Lesung

Axel Brauns Buntschatten und Fledermäuse

„Als ich zwei Jahre alt war, verloren die Menschen um mich herum ihr Aussehen. Ihre Augen lösten sich in Luft auf. Nebel verschleierte ihre Gesichter. Die Stimmen verdunsteten.“

Mit diesen Worten beginnt ein poetisches und anrührendes Buch, „Buntschatten und Fledermäuse“, die Erinnerungen des Hamburgers Axel Brauns an seine autistische Kindheit und Jugend.

Ein solches Buch dürfte es eigentlich gar nicht geben, denn Sprachlosigkeit und Unfähigkeit zu kommunizieren sind die Merkmale eines Autisten. Als kleiner Junge kann Axel Brauns zwar hören und mit den Lippen Laute formen, aber er versteht nicht, was Menschen sprechen und handeln lässt und ihren Worten, Gesichtern und Gesten Bedeutung einhaucht: Gefühle.

In Zusammenarbeit mit dem Verein „Hilfe für das autistische Kind e.V.“, Regionalverband München

AG 550                                                                             Innenstadt

Volkshochschule + Gasteig + Vortragssaal der Stadtbibliothek +

Rosenheimer Str. 5 + sa 18.00 bis 21.00 Uhr + 18.6.2005 + € 8.-

bei Anmeldung oder am Veranstaltungsort + ermäßigt € 6.- + @ + T

 


25. Mai 2005

                   Hörertipp: Bayerischer Rundfunk B 5 aktuell

Am Sonntag, den 29. Mai 2005, 9.15 Uhr bringt der Bayerische Rundfunk in seinem Programm B 5 im Zusammenhang mit den Gleichstellungsgesetzen ein Feature zum Thema:

"Behindertengerechte Verkehrssysteme?"

Auch Vertreter unserer Mitgliedsverbände und der Geschäftsführer der LAGH werden sich zu Wort melden.


23. Mai 2005

Diskussionspapier der LAGH zur schulischen Integration verabschiedet

Die LAGH hat in einem Arbeitkreis unter Beteiligung unserer Mitgliedsorganisationen ein Arbeitspapier erarbeitet, das nun in die politische und öffentliche Diskussion eingebracht werden soll.

Sie können das Papier als Word- oder PDF-Datei downloaden.


23. Mai 2005

Kostenloses "Pflegehandbuch" downloadbar; "Der große Ratgeber für Behinderte und Pflegebedürftige" wieder verfügbar

Es wurde für das Bayerische Sozialministerium völlig kostenlos geschrieben und zur Verfügung gestellt. Es ist leider nur in der Online-Version erhältlich. Bei Bedarf könnten sie es als pdf-Dokument herunterladen und dann einfach die entsprechenden Seiten ausdrucken.

http://www.stmas.bayern.de/pflege/ambulant/pflegeinfo.pdf


17. Mai 2005

Unglaublich aber wahr!

Süddeutsche Zeitung vom 13.5.2005:

An diesem Urteil kann man erkennen wie wichtig die die Rechtsverordnungen für die Gleichstellungsgesetze sind.

 


 

Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 4. Mai 2005 in München - über 1000 Teilnehmer!

hier: eine Kurzreportage über den 4. Mai 2005 von RTL (klicken Sie auf das Bild)

 

Zeitungsmeldungen über den 4. Mai 2005

 

 

Bilder über den 4. Mai siehe weiter unten


11. Mai 2005

Unser Bundesdachverband hat neuen Namen

 

BAG SELBSTHILFE

 

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte – BAGH – e.V. hat einen neuen Namen: In ihrer Mitgliederversammlung am vergangenen Samstag in Königswinter bei Bonn beschloss der Dachverband der Selbsthilfeorganisationen behinderter und chronisch kranker Menschen in Deutschland den Namen „BAG SELBSTHILFE – Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V.“

 

Mit dem neuen Namen zeigt die BAG SELBSTHILFE ein Selbstverständnis, das seit Jahren Realität ist: Die 1967 als Dachverband von acht bundesweiten Organisationen vorwiegend von Eltern behinderter Kinder gegründete Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte entwickelte sich bald zur bundesweiten Vereinigung von Verbänden, die nicht die Hilfe, sondern die Selbsthilfe in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellten.

 

„Selbsthilfe besteht nicht nur in Erfahrungsaustausch und wechselseitiger Unterstützung der einzelnen Betroffenen untereinander. Selbsthilfe im Verband bündelt das wertvolle Erfahrungswissen dieser Fachleute in eigener Sache und schafft so eine kompetente Interessenvertretung chronisch kranker und behinderter Menschen“, erklärt Friedel Rinn, Vorsitzender der BAG SELBSTHILFE. Wie groß die Kompetenz ist, zeigt nicht erst die Beteiligung behinderter und chronisch kranker Menschen im Gemeinsamen Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen. Diese Beteiligung von Patientinnen und Patienten an den Entscheidungen im Gesundheitswesen wird von der BAG SELBSTHILFE organisiert.

 

Die BAG SELBSTHILFE – Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e. V. – ist die Vereinigung der Selbsthilfeverbände behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland. Sie ist Dachverband von 91 bundesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen, 14 Landesarbeitsgemeinschaften und drei Fachverbänden. Über ihre Mitgliedsverbände sind in der BAG SELBSTHILFE mehr als eine Million Menschen mit körperlichen, seelischen und geistigen sowie Sinnes-Behinderungen und Menschen mit unterschiedlichsten chronischen Erkrankungen zusammengeschlossen.


11. Mai 2005

Miteinander - füreinander – gegeneinander 

Ein Seminar für Frauen in Selbsthilfegruppen

Die Gesellschaft für Politische Bildung e.V.

veranstaltet

in Kooperation mit der

Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte e.V.

BAGH

vom 29.05. – 02.06. 2005

in der Akademie Frankenwarte, Würzburg

Anmeldungen und weitere Infos siehe               Floppy Disk

 

 

 


09. Mai 2005

Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 4. Mai 2005 in München - über 1000 Teilnehmer!

Hier ein paar Bilder von der Veranstaltung:

Nina Ruge mit Frau Kappl (Mod.) und Ute Strittmatter

 

Aktion Sonnenschein

 

Rollstuhlbasketball

Politikerrunde

Aktion Sonnenschein


K und K - Kirchner und  Klaus Kreuzeder

Herr Kupka mit Lormdolmetscherin und MOD.

Trommelgruppe der Landeschule f. Gehörlose

Demo

Musikgruppe: Blue Frogs

Blinde Musiker

Maltisch

Über die Veranstaltung wurden Berichte im Fernsehen und auf verschiedenen Radiostationen gesendet.

Die DPA war vor ORT und in der SZ und Münchner Merkur sind Kurzberichte erschienen.


03. Mai 2005

Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 4. Mai 2005 in München

Presseerklärung:

Motto: Zwei Jahre Bayerisches Gleichstellungsgesetz:

Viele Worte – wenig Taten?!

4. Mai 2005

auf dem Münchner Marienplatz

10.00 – 17.00 Uhr

Der LAGH SELBSTHILFE Bayern e.V. mit ihren 90 landesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen und die Münchner Selbsthilfeinitiativen geht die Umsetzung des Bayerischen Gleichstellungsgesetzes zu langsam voran.

Obwohl bereits die erste konstituierende Sitzung des im Gesetz verankerten Landesbehindertenrates stattgefunden hat und in den nächsten Monaten mit dem Inkrafttreten von weiteren Verordnungen zum Gleichstellungsgesetz zu rechnen ist, können die chronisch kranken und behinderten Menschen noch keine spürbaren Verbesserungen wahrnehmen.

Die LAGH SELBSTHILFE Bayern wird deshalb wieder zusammen mit über 45 Initiativen die Öffentlichkeit auf die Probleme von Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung aufmerksam machen und darauf hinweisen, wie notwendig die Umsetzung des Bayerischen Gleichstellungsgesetzes für diesen Personenkreis ist.

Gemäß dem Motto unserer Veranstaltung:

Zwei Jahre Bayerisches Gleichstellungsgesetz: Viele Worte – wenig Taten?!

werden wir folgenden Fragen nachgehen:

Der Protesttag

Der Europaweite Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung wird ausschließlich von Organisationen selbst betroffener Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung organisiert und durchgeführt. Ungefähr 45 Selbsthilfeorganisationen des Aktionsbündnisses beteiligen sich mit Informationsständen.

Vertreter aus den unterschiedlichen Selbsthilfeorganisationen werden von ihren Erfahrungen berichten.

In einer Talkrunde werden Politiker aus den Fraktionen des Bayerischen Landtags und der neue Behindertenbeauftragte der Stadt München, Oswald Utz, zu diesen Fragen Stellung beziehen. Gast ist auch die Schirmfrau des Netzwerkes von und für Frauen und Mädchen mit Behinderungen in Bayern, Nina Ruge.

Ein Höhepunkt des diesjährigen Aktionstages wird die von der Aktion Sonnenschein organisierte Menschenkette von über 1000 Betroffenen und Nichtbetroffenen rund um den Münchner Marienplatz sein!

Ein Rahmenprogramm mit verschiedenen Aktionen auf dem Marienplatz soll dazu anregen, mit den Betroffenen ins Gespräch zu kommen und Interesse für die Anliegen der Menschen mit Behinderung oder chronischer Krankheit zu wecken.

Ein Rollstuhlparcour macht Einschränkungen bei verschiedenen Behinderungen erfahrbar.

Um 15.00 Uhr findet eine Demonstration zum Odeonsplatz mit Kundgebung statt.

 

Voraussichtlicher Programmablauf:

Dazwischen immer wieder Musik

10:00

Auftritt der Blinden Musiker

 

10:10

Eröffnung (auf der Bühne)

Hr. Kirchner

10:30

Grußwort (auf d. Bühne)

 

 Stadträtin Fr. Gebhardt in Vertretung des Ob der LH München

 

 Zw ischen 10.00 u. 11.00 Uhr Frau

Nina Ruge

10:45

Rollstuhl-Sitztanz (vor der Bühne)

 VdK

11:00

Glockenspiel (Rathaus)

 

11:05

Statements v. Landtagspolitikern     (auf d.Bühne mit Hr. Kirchner)

Vorgesehen:    Fr. Ackermann,  Herr Unterländer, Hr. Utz (Behinderten-A.)

11:30

Integrativer  Montessori Schulchor

Hr.Kullmann / Menschenkette

11:50

Rollstuhlbasketball

Ernst-Barlach-Schulen (Pfennigparade)
Hr.Christian Sellmair

12:00

Glockenspiel (Rathaus)

 

12:10

Gedichte v. Anke Sander

Stefan Schmölz / Radio Lora (Bühne)

Heredo-Ataxie-Gruppe
Fr. Anke Sander
Hr. Stefan Schmölz 

12:20

Vorführung von Fr. Ibrahim und Frau Zink

Beratungsfachdienst Integration
DMSG/Multiples.  Frau Schnitzler

12:35

Interview/BFG Büro f.Gesundheits-Fragen

Hr. Simon/Hr. Wimmer/Hr.Grillenbeck

12:45

Interview

Gehörlosenverband Mü. u. Umland  Fr. v. Pappen

13:00

Interview m. behinderten Flüchtlingen  Hr. Darwisch u. Fr. Steinhauser

HANDYCAP  Fr. Wank

13:10

Interview (auf der Bühne)   Fr. Krone

Krone-Stiftung  Fr. Dworzak

13:20

Interview (auf der Bühne) Bayerischer Blinden und Sehbehindertenbund                                      

Frau Vormisano

13:30

Interview (auf der Bühne)
Schwerhörigenverein München/Obb.

Hr. Harlander

13:40

Beitrag (auf der Bühne)

Hr. Kupka, Herr Schenk
Taubblinden

14:00

Interview (auf der Bühne)

 

Gemeinsam Mensch
Fr. Anita Donabauer

14:20

Vereinigung d. Eltern Hörgeschädigter

Fr. Straub /                                    Fr. Hillmeyer Trommlergruppe

14.35

Hiphop-Tänzerin

Gehörlosenverband Mü.u.UmlandFr. Hannig

14:50

Aufstellung für die Demo
bei der Bühne!!
Sparkassen-Auszub. tragen evtl. Transparente

 

15:00

 

D  E  M  O 
Verlauf: Marienplatz - Dienersstr. -  Residenzstr. – Odeonsplatz Residenzstr. – Dienerstr. – Marienplatz (Ansprache Dr. Kai Daucher)

„Rolligang“ -  Gesangsgruppe

u. „Blue Frogs“

Hr. Dr. Kai Daucher
Fr. Monika Müller
Fr. Doris Schmölz
                                                          

15 – 16 Uhr                                  Hr. Vollmer

 

16:00

Schlußkundgebung             auf dem

Marienplatz
Hr. Kirchner
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die LAGH und über 40 Selbsthilfegruppen werden mit ihren Ständen am Marienplatz die Bevölkerung über die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung informieren.

Auf der Bühne findet ein buntes Rahmenprogramm statt.


25. April  2005

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 03/2005

{Lagh Informatioen 07.2003} LAGH Informationen Nr. 03/2005

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20. April  2005

Vorankündigung:

Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 4. Mai 2005 in München

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die LAGH und über 40 Selbsthilfegruppen werden mit ihren Ständen am Marienplatz die Bevölkerung über die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung informieren.

Auf der Bühne findet ein buntes Rahmenprogramm statt.

Weitere Informationen in den nächsten Tagen.

 

 


12. April  2005

Fernsehtipp:

Das Programm der ABM (Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien e.V.)  auf dem Fernsehkanal des Deutschen-Sport-Fernsehens (DSF) hat einen Film zur medizinischen Versorgung behinderter Frauen gedreht, mit dem Titel „BEHANDLUNG – GLÜCKSSACHE“ . Dieser Film wird am Samstag, den 16.04.05 um 11:45 Uhr im DSF-Kanal im Rahmen des Behindertenmagazins „Normal“ ausgestrahlt.

Dieser Film ist auf Initiative unseres Netzwerks von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung entstanden

Über zahlreiche Zuschauer würde das Netzwerk sich freuen.

 


05. April  2005

Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE (1/2005) erschienen:

Inhalt u. a.:

Zum Thema "Alte Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung in Bayern" hat Frau Ulrich, Referentin bei der LAGH, in dieser Ausgabe einen Artikel über die Ergebnisse des gleichnamigen Arbeitskreises der LAGH veröffentlicht.

Der Artikel kann als Pdf-Datei downgeladen werden

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Weitere Themen:

  • Ein schöner Weg Familie zu werden
  • Hartz IV
  • Patientenrechte - Zwischenbilanz
  • Rechtsinformationen
  • Antidiskriminierung
  • Barrierefreie Internetseilten u.a.

 

Die Zeitschrift kann bei der BAGH abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäftsstelle erhalten.


30. März 2005

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 02/2005

{Lagh Informatioen 07.2003} LAGH Informationen Nr. 02/2005

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11. März 2005

 

Großes Interesse bei der

Veranstaltung aus Anlass der Namensänderung der LAGH am 10. März 2004

Über 100 Teilnehmer haben unsere Veranstaltung anlässlich der Namensänderung besucht. Die Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Frau Christa Stewens, hat in ihrer Rede die Bedeutung der LAGH SELBSTHILFE Bayern für die Bayerische Behindertenpolitik hervorgehoben.

Zitat der Presseerklärung des StMAS:

"Mittlerweile haben sich nach den Worten der Ministerin in Bayern ausgeprägte Selbsthilfestrukturen entwickelt. Hier sei die LAGH als Dachorganisation von derzeit 90 Landesbehindertenverbänden in Bayern an erster Stelle zu nennen. „Sie tritt als Sprachrohr für diese Verbände und deren Mitglieder auf, artikuliert und vertritt deren Anliegen in der Öffentlichkeit."

„Dem Prinzip der Selbsthilfe kommt im Rahmen der Hilfen für Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung eine herausgehobene Bedeutung zu. Selbsthilfe ist eine besondere Form des bürgerschaftlichen Engagements, nämlich eine, bei der die engagierten Bürger direkt betroffen sind. Sie werden so zu Experten in eigener Sache.“ Darauf wies Bayerns Sozialministerin Christa Stewens gestern Abend bei einer Veranstaltung der „Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihrer Angehörigen in Bayern e.V. (LAGH)“ in München hin.

In der anschließenden Podiumsdiskussion unter der Moderation des Geschäftsführers der LAGH, Herrn Reinhard Kirchner

Podiumsteilnehmer:

Herr Joachim Unterländer, MdL, CSU-Fraktion

Frau Christa Steiger,  MdL, SPD-Fraktion (angefragt)

Frau Kamm, MdL, Bündnis 90/ DIE GRÜNEN (angefragt)

Herr Oswald Utz, Behindertenbeauftragte der LH München

Herr Christoph Nachtigäller, Geschäftsführer der BAGH

wurde dann kontrovers die Spar- und Behindertenpolitik der Bayerischen Staatsregierung diskutiert.

Chronisch kranke und behinderte Menschen befürchten, dass auf der Grundlage einer ausgesprochenen oder unausgesprochenen "Wirtschaftsethik" die notwendigen Leistungen und Unterstützungen für chronisch kranke und behinderte Menschen auf der Strecke bleiben oder einer minimalen Grundversorgung weichen müssen.

Kann sich unser Staat überhaupt noch chronisch kranke und behinderte Menschen leisten? Eine Sparpolitik die einseitig zu Lasten der sozial schwachen, chronisch kranken und behinderten Menschen geht, muss sich schon fragen lassen, von welchem Menschenbild sich eine solche Politik leiten lässt. Die in den Gleichstellungsgesetzen für behinderte Menschen erkämpften Ziele, wie Teilhabe und Selbstbestimmung, dürfen nicht nur Worte bleiben, sondern müssen Taten zur Folge haben.

Insbesondere im Zusammenhang mit der Diskussion um den gegenwärtigen Entwurf des  Antidiskriminierungsgesetzes gaben die Betroffenen zu verstehen, dass sie enttäuscht sind, dass die Bayerische Staatsregierung dem angeblich wirtschaftsschädigenden Auswirkungen des Gesetzes mehr Bedeutung einräumt als den im Gesetz formulierten  Schutzbestimmungen für behinderte Menschen.

Bilder von der Veranstaltung:                                              

Dr. Pettinger bei der Begrüßung

 

 Frau Staatsministerin Christa Stewens

 von rechts Oswald Utz, Christoph Nachtigäller

Teilnehmer und Gäste

H. Unterländer, Fr. Steiger, H. Kirchner, Fr Kamm

Blinde Musiker


08. März  2005

Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

Maßvoll, realistisch und notwendig:

Der Gesetzentwurf zur Umsetzung der EU-Antidiskriminierungsrichtlinien findet Bestätigung. Behinderte Menschen müssen auch im Zivilrecht vor Diskriminierung geschützt werden

Zur heutigen Anhörung des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Entwurf eines Antidiskriminierungsgesetzes (ADG) erklärt der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Karl Hermann Haack:

„Die überwiegende Zahl der Sachverständigen und die Vertreter der behinderten Menschen haben in der Anhörung anschaulich unterstrichen, dass ein besserer Schutz behinderter Menschen im Zivilrecht nötig ist. Heute sind auch im Bundestag die Fakten auf den Tisch gekommen, die hoffentlich nun endlich zu einer Versachlichung der Diskussion führen werden:

-          Behinderten Menschen werden regelmäßig Versicherungen verwehrt und eine Risikoprüfung von vorneherein mit Verweis auf die Behinderung abgelehnt.

-          Reise- und Fluggesellschaften verweigern den Abschluss von Reiseverträgen.

-          Behinderte Menschen werden wegen angeblicher Belästigung aus Gaststätten und Hotels verwiesen.

-          Wohnungsgesellschaften vermieten oft prinzipiell nicht an behinderte Menschen.

Das Gesetz kann also, wie Christoph Nachtigäller vom Deutschen Behindertenrat in der Anhörung ausführte, „den individuellen Rechtsschutz verbessern und gesellschaftliche Breitenwirkung im Sinne der Gleichstellung behinderter Menschen entfalten."

Dabei geht es um Veränderungen bei sog. Massengeschäften, nicht darum, den durch den Eigentumsschutz garantierten Nahbereich zu regeln. So ist etwa die Vermietung der Einliegerwohnung im eigenen Haus von dem Gesetz überhaupt nicht betroffen. Dieser Mythos wird auch durch wiederholte Behauptung nicht wahrer.

Die Anhörung hat mit einer ganzen Reihe weiterer Mythen und Horrorszenarien aufgeräumt: Mit dem Antidiskriminierungsgesetz werden - was die Kommission gegenüber Deutschland schon auf dem Klagewege angemahnt hatte - nun endlich EU-Richtlinien umgesetzt. Dies geschieht keineswegs in einer „überschießenden“ Manier. Dass von den Regelungen im zivilrechtlichen Teil des Gesetzes auch Diskriminierung aufgrund von Behinderung erfasst werden soll, stellt eine auch in anderen EU-Mitgliedsstaaten praktizierte horizontale Erweiterung der Richtlinien und eine konsequente Umsetzung der europarechtlichen und verfassungsrechtlichen Gebote des Grundgesetzes (Artikel 3) dar: Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Auch der Artikel 13 der zukünftigen EU Verfassung erfordert einen Diskriminierungs­schutz für behinderte Menschen.

Prof. Dr. Christian Armbrüster von der Freien Universität Berlin leitet aus diesen men­schenrechtlichen Vorgaben sogar eine Verpflichtung des Staates ab, den Diskrimi­nierungsschutz auf behinderte Menschen auszuweiten. Mit dem ADG findet Deutsch­land somit Anschluss an die Menschenrechtsstandards, wie sie in anderen euro­päischen Staaten und in den USA z. T. schon lange bestehen. Diese Beispiele zeigen auch, dass dort keinerlei wirtschaftsschädigende Wirkungen eingetreten sind. Das Gegenteil ist richtig: Es hat sich eine Kultur des „Diversity-Managements“ entwickelt, die gerade von global agierenden Unternehmen als Wettbewerbsvorteil betrachtet wird.

Die Anhörung hat ebenfalls widerlegt, dass die Vertragsfreiheit in unzulässiger Weise beeinträchtigt wird. Vielmehr attestierten die Sachverständigen dem Gesetzentwurf ein „gesundes Augenmaß“ (z. B. Prof. Dr. Heide Pfarr) und den „Gebrauch ausgewo­gener Instrumente“ (Prof. Dr. Ursula Rust). Dass im Kampf gegen Diskriminierung eine Beweiserleichterung eingeführt wird, d. h., dass Tat­sachen glaubhaft gemacht werden müssen, steht ebenfalls in „vollem Einklang mit den EU-Vorgaben““ (Prof. Dr. Sibylle Raasch) und bedeutet keinesfalls eine Beweis­lastumkehr, wie fälschlicherweise in den letzten Tagen von Oppositionspolitikern und Medien verbreitet wurde.

Schließlich wurde auch die Behauptung, dass eine Klagewelle drohe, mit Erfahrungs­werten überzeugend widerlegt. Prof. Dr. Ursula Rust führte aus, dass in der arbeits­gerichtlichen Rechtsprechung, wo es bereits seit über 30 Jahren ein Verbot der geschlechtlichen Diskriminierung gibt, weniger als 0,1 % der Klagen auf dem § 611 a BGB basieren. Die Antwort auf die Frage, warum dies nun durch das ADG anders werden sollte, blieben die von der Opposition benannten Sachverständigen und Verbandsvertreter schuldig.

Fazit: Der Forderung von Frau Professor Rust an die Adresse der Kritiker, „das Gesetz zu lesen“, kann ich mich nur anschließen. Unredlich ist es aber, ein Gesetz, mit dem Deutschland in notwendiger und maßvoller Weise die Chance hat, den Anschluss an internationale Menschenrechtsstandards zu finden, mit bewusst falschen Behauptungen zu diffamieren, Diskriminierungen Vorschub zu leisten und dadurch das Ansehen Deutschlands in Europa - wo man die hier geführte Gespensterdiskussion mit Kopfschütteln verfolgt - in unverantwortlicher Weise zu schmälern."

 


08. März  2005

 

Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

Das Zivilrechtliche Antidiskriminierungsgesetz muss kommen und behinderte Menschen mit einschließen

Zur anhaltenden Diskussion über die Umsetzung der EU-Antidiskriminierungsrichtlinien in Deutschland erklärt der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karl Hermann Haack (SPD):

"Nach zwei vergeblichen Anläufen ist es jetzt den Koalitionsfraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen gelungen, einen Gesetzentwurf vorzulegen, der gleichzeitig Augenmaß beweist und konsequent die Bekämpfung von Intoleranz und Diskriminierung einzelner Gruppen in unserer Gesellschaft umsetzt.

Dass dabei im zivilrechtlichen Teil auch behinderte Menschen mit eingeschlossen werden, zeigt, dass die Koalitionsfraktionen es ernst meinen mit mehr Teilhabe und Gleichstellung behinderter Menschen. Dafür hat sich auch die von mir geleitete rot-grüne Koalitionsarbeitsgruppe stets vehement und erfolgreich eingesetzt.

Der jetzt vorliegende Gesetzentwurf ist in seiner Gesamtheit ein gemeinsames rot-grünes Projekt und nicht etwa ein Zugeständnis an die Grünen, wie in den vergangenen Tagen in Medienberichten kolportiert wurde.

Das Gesetz zeigt Augenmaß, weil es sich auf Massengeschäfte beschränkt. Der gesamte Nahbereich jedoch, das heißt z.B die Vermietung einer Einliegerwohnung im eigenen Haus, bleibt ausdrücklich ausgenommen.

Ich frage die Kritiker des Gesetzes, wie sie es eigentlich rechtfertigen wollen, dass zukünftig bei einer von ihnen geforderten 1: 1 Umsetzung der EU-Richtlinie ein farbiger Diskothek- , Kino, oder Gaststättenbesucher nicht mehr mit Verweis auf seine ethnische Herkunft abgewiesen werden dürfte, wohl aber der Rollstuhlfahrer, der sehbehinderte, gehörlose oder geistig behinderte Mensch mit Verweis auf seine Behinderung?

Ist das die Gesellschaft, in der wir zukünftig leben wollen?

Alle diejenigen Mitglieder der Bundesregierung, die jetzt fordern, das Antidiskriminierungsgesetz zu kippen oder sich erklärtermaßen bedeckt halten, fordere ich auf, mir zu erklären, wieso sie beim notwendigen Umbau des Sozialstaates gemeinsam mit mir für mehr Eigenverantwortung und Privatisierung von Risiken etwa bei der Kranken- und Rentenversicherung auch für behinderte Menschen eingetreten sind, jetzt aber Vorschub leisten, dass behinderten Menschen auch zukünftig private (dazu zählt im übrigen auch die alltägliche Auslandskrankenversicherung) oder berufsständische Versicherungen verweigert werden und ihnen zahlreiche Formen der privaten Altersicherung lediglich unter Verweis auf ihre Behinderung verwehrt bleiben.

Als Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen sehe ich mich als Fürsprecher der 8 Millionen behinderten Menschen in Deutschland. Ein Schicksal, das im übrigen jeden von uns jederzeit treffen kann.

Es macht mich wütend, miterleben zu müssen, wie meine eigenen Fraktionskollegen auf das Funktionärsgequatsche der Kritiker aus den Wirtschaftverbänden hereinfallen und gemeinsam mit der CDU/CSU/FDP Opposition sachlich in keiner Weise zu belegende Horrorszenarien entwerfen."

 


07. März  2005

Veranstaltung aus Anlass der Namensänderung der LAGH 

Donnerstag, 10. März 2005, 18.00 Uhr

Geschäftsstelle der LAGH

Orleansplatz 3, 81667 München

Thema:

„Die SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihrer Angehörigen - eine Chance für die Sozial- und Behindertenpolitik?“

Wir freuen uns sehr, dass Frau Staatsministerin Christa Stewens ihre persönliche Teilnahme zugesagt hat und eine Rede halten wird.

Außerdem werden an der Veranstaltung teilnehmen.

Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Herr Franz Maget, die Landesvorsitzende von Bündnis 90/ die Grünen, Frau Theresa Schopper (angefragt),

und bei der Podiumsdiskussion:

Herr Joachim Unterländer, MdL, CSU-Fraktion

Frau Christa Steiger,  MdL, SPD-Fraktion

Frau Kamm, MdL, Bündnis 90/ DIE GRÜNEN

Frau Anita Knochner, Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung

Herr Christoph Nachtigäller, Geschäftsführer der BAGH

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der LAGH, Herrn Dr. Josef Pettinger, der Rede von Frau Sozialministerin Christa Stewens, den Grußworten des Fraktionsvorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Herrn Franz Maget, und der Landesvorsitzenden vom Bündnis90/ DIE GRÜNEN, Frau Theresa Schopper, findet eine Podiumsdiskussion statt zum Thema:

„Die SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihrer Angehörigen - eine Chance für die Sozial- und Behindertenpolitik?“

Sie wird vom Geschäftsführer der LAGH, Herrn Reinhard Kirchner, moderiert.

Auf dem Podium soll die Frage diskutiert werden, wie zusammen mit den Betroffenen die künftig anstehenden Probleme in der Behinderten- und Sozialpolitik gelöst werden können. Hierbei soll auch sowohl auf die aktuellen politischen Themen wie Behindertengeld, Neuordnung der Pflegeversicherung, Versorgung von chronisch kranken und behinderten Menschen als auch auf die künftige Förderung der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen eingegangen werden.

Den geladenen Teilnehmern soll die Möglichkeit geboten werden, Fragen an die Vertreter der politischen Parteien zu stellen.

Im Anschluss an die Veranstaltung, bei einem kleinen Umtrunk, gibt es genügend Gelegenheit zu informellen Gesprächen.

 

 


27. Februar  2005

Verband der bayerischen Bezirke

Resolution des Verbands der bayerischen Bezirke

Weißenburg, 25.02.2005

Der Verband der bayerischen Bezirke fordert die Bayerische Staatsregierung auf, sich konstruktiv für den Erhalt der Bezirke als kommunale Ebene mit eigenen Aufgaben und eigenen Beschlussorganen einzusetzen sowie eine sachgerechte Finanzierung ihrer Aufgaben sicherzustellen. Die Bezirke sind ein bedeutender Bestandteil im demokratischen Bayern.

Mit Nachdruck weist der Hauptausschuss des Verbands der bayerischen Bezirke im mittelfränkischen Weißenburg den Vorwurf aus Teilen der kommunalen Familie sowie der Bayerischen Staatsregierung zurück, die dritte kommunale Ebene zeige nicht genügenden Reform- und Sparwillen.

Die Bezirke sind auch für die Zukunft unerlässlich, weil bestimmte Aufgaben in den Bereichen Soziales, Gesundheit und Kultur aufgrund ihres überregionalen Charakters nur von den Bezirken sinnvoll und effektiv erfüllt werden können.

Aufgrund der aktuellen Diskussion auch über die Existenzberechtigung der Bezirke wird betont, dass der Verband gegenüber der Bayerischen Staatsregierung stets seine Bereitschaft bekundet hat, Aufgaben an Landkreise und kreisfreie Städte abzugeben. Diese sinnvollen Vorschläge hat die Staatsregierung aber bislang abgelehnt. Die Bezirke haben sich stets reformbereit gezeigt; so haben sie die Bezirkskrankenhäuser ganz überwiegend in moderne Betriebsformen, wie zum Beispiel Kommunalunternehmen und Eigenbetriebe umgewandelt, die ein wirtschaftliches Handeln sicherstellen. Auch genießt die Forderung im Bereich der Eingliederungshilfe „ambulant vor stationär“ unbedingten Vorrang, was ebenfalls zu einer Entlastung der Bezirkshaushalte und damit aller Kommunalhaushalte beitragen würde. Andererseits muss auch zur Kenntnis genommen werden, dass der Anstieg der Ausgaben im Sozialbereich vor allem durch die demographische Entwicklung bedingt ist.

Im Zuge der Spardiskussion weist der Hauptausschuss auf die bereits seit geraumer Zeit harten und intensiven Verhandlungen mit den freien Wohlfahrtsverbänden hin. Dies zeigt ebenfalls den eisernen Willen zu sparen, wo irgend möglich. Elementarer Grundsatz der Bezirke ist, dass es nicht nur um die Kosten geht, sondern vornehmlich um die Menschen, um Einzel- und Familienschicksale. Hauptaufgabe der Bezirke war und ist es, denen gemeinsam zu helfen, die sich nicht selbst helfen können. Diesem Prinzip werden sich die Bezirke bei aller Bereitschaft zu Gesprächen über Reformen immer zu vorderst verpflichtet fühlen.

 


 

Bayern lehnt Antidiskriminierungsgesetz im Bundesrat ab

Der Ministerrat hat letzte Woche beschlossen den von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zum Schutz vor Diskriminierungen (Antidiskriminierungsgesetz ADG) im Bundesrat abzulehnen. Die Bayerische Staatsregierung befürchtet, dass das Gesetz für den Arbeitsmarkt schädlich sei und dass angesichts der hohen Arbeitslosigkeit immer neue Hürden für Wachstum und Beschäftigung errichtet werden.

Die Behindertenverbände auf Bundes- und Landesebene hatten sich in den vergangenen Jahren für ein solches Gesetz stark gemacht und befürchten nun, dass im Falle eines Scheiterns des Gesetzes die Diskriminierung behinderter Menschen in der Bundesrepublik Deutschland weiterhin legal ist.

Weitere Informationen können Sie der Pressemitteilung der Bayerischen Staatskanzlei vom 15.2.2005 - Bericht aus der Kabinettssitzung unter www.bayern.de erhalten.


14. Februar  2005

Stellenausschreibung 

für das Beratungs- und Begegnungszentrum in Würzburg des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes e.V.

 

Der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund e. V. (BBSB) sucht für das Beratungs- und Begegnungszentrum (BBZ) in Würzburg (mit dem Betreuungsgebiet Regierungsbezirk Unterfranken) zum 01.04.2005 oder später eine(n) BBZ-Leiter(in).

Wir bieten eine interessante und abwechslungsreiche Teilzeitbe­schäftigung (25-Stunden-Woche)

Voraussetzungen:

Ø     Abgeschlossene Berufsausbildung im kaufmännischen Bereich oder

Ø     Abgeschlossene Berufsausbildung mit mehrjähriger Erfahrung in der Teamleitung

Ø     Fundierte Kenntnisse in den Bereichen Personalführung, Büroorganisation und Verwaltung

Ø     Umgang mit Kunden und Behörden

Ø     Beratung von blinden und sehbehinderten Menschen

Wir erwarten einen kontaktfreudigen Menschen, der gerne im Team arbeitet.

Vergütung nach BAT mit zusätzlicher Altersversorgung und Beihilfeversicherung.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen an den Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund e.V., Landesgeschäftsführung, Arnulfstr. 22, 80335 München.

Blinde und sehbehinderte Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt beschäftigt.


10. Februar  2005

Eckpunktepapier zur Fortentwicklung des SGB IX

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen hat das mit der Koalitionsarbeitsgruppe Menschen mit Behinderung entwickelte Eckpunktepapier herausgegeben.

In 19 Eckpunkten sind Forderungen nach verbesserten Wahl-, Gestaltungs- und Selbstbestimmungsmöglichkeiten, dem Ausbau der gemeinsamen Servicestellen, dem Ausbau von Teilhabeleistungen als Komplexleistungen, dem persönlichen Budget, der Errichtung von Kompetenzzentren und weiteren Fragen enthalten.

Sie finden das Papier unter folgender Adresse:

http://www.sgb-ix-umsetzen.de/index.php/nav/tpc/aid/488


 


7. Februar  2005

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 01/2005

{Lagh Informatioen 07.2003} LAGH Informationen Nr. 01/2005

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31. Januar 2005

Deutsches Studentenwerk

Tipps und Informationen Nr. 2/2005

Für eine barrierefreie Hochschule –

Eckpunkte und Maßnahmenkatalog zur Schaffung gleichberechtigter Teilhabemöglichkeiten für Studienbewerber/innen und Studierende mit Behinderung und chronischer Krankheit

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Studentenwerks hat im Dezember 2004 den Eckpunkte- und Maßnahmenkatalog „Für eine barrierefreie Hochschule" gebilligt. Das Papier, Ergebnis einer intensiven Diskussion im Beirat der Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung unter Beteiligung weiterer Fachleute, reagiert damit auf aktuelle Veränderungen im Hochschulbereich und in der Sozialgesetzgebung und benennt mögliche Auswirkungen auf das Studium mit Behinderung.

Für Berater und Beraterinnen in Hochschulen und Studentenwerken soll das Eckpunktepapier Richtschnur für die künftige Arbeit vor Ort sein. Es benennt mögliche Problemfelder, die z.T. neue Handlungskonzepte erforderlich machen, damit die Teilhabe von Studierenden mit Behinderung am Hochschulleben sicher gestellt und fortentwickelt werden kann. Im Zuge des Autonomiezuwachses der einzelnen Hochschulen werden sich Beauftragte für die Belange von Studierenden mit Behinderung in Zukunft verstärkt darum bemühen müssen, den Prozess der Neustrukturierung der eigenen Hochschule hinsichtlich der aufgezeigten Maßnahmen aktiv zu begleiten und dabei die Belange der Studierenden mit Behinderung abzusichern.

Um einen Erfahrungsaustausch unter den am Prozess Beteiligten unterstützen zu können, bittet die Informations- und Beratungsstelle um entsprechende Rückmeldungen, z.B. per E-Mail an studium-behinderung@studentenwerke.de.

Sie finden den Eckpunkte- und Maßnahmenkatalog inkl. Beschluss der Mitgliederversammlung des Deutschen Studentenwerks als pdf-Dokument im Internet unter www.studentenwerke.de/pdf/Eckpunkte_Barrierefreie_Hochschule_Dez.2004.pdf.


17. Januar 2005

Jahrespressekonferenz 2005

Sozialministerin Stewens schlägt pauschales Behindertengeld als neue Form der Eingliederungshilfe vor - Riester-Rente vereinfachen - Dank an Spender und Helfer nach der Flutkatastrophe

Ein „pauschales Behindertengeld als neue Form der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung“ schlug Bayerns Sozialministerin Christa Stewens auf ihrer heutigen Jahrespressekonferenz in München vor. Stewens: „Wir stellen uns vor, dass anstelle der vielen Einzelleistungen der Eingliederungshilfe künftig ein pauschaliertes und bedarfsdeckendes Budget für verschiedene Behindertenstufen - ähnlich den Pflegestufen - gezahlt wird.“ Gemeinsam mit anderen unionsgeführten Ländern werde derzeit geprüft, welche Vorschläge für Gesetzesänderungen auf Bundesebene unterbreitet werden können.

Der behinderte Mensch würde nach den Worten der Ministerin mit einem solchen Budget vom Leistungsempfänger, der eine begrenzte Auswahl aus dem insbesondere von Wohlfahrtsverbänden geschaffenen Angebot hat, zum aktiven Marktteilnehmer und Nachfrager. „Diese neue Position stärkt seine Eigenverantwortung und gibt ihm darüber hinaus die Möglichkeit, auf das Angebot einzuwirken und den Markt zu beeinflussen“, erläuterte Stewens und fügte hinzu: „Wir erhoffen uns hiervon viele Vorteile: Einen einfachen Vollzug für die Leistungsträger, ein differenzierteres Angebot an Hilfemöglichkeiten und mehr Gestaltungsmöglichkeiten für die Menschen mit Behinderung.“

Als einen weiteren Schwerpunkt der Sozialpolitik des kommenden Jahres bezeichnete Stewens die Reform der sozialen Sicherungssysteme aufgrund des immer drängender werdenden demographischen Wandels. Stewens: „So wird die gesetzliche Rente gerade für die jüngere Generation ihre bisherige Funktion, im Alter umfassend den Lebensstandard zu sichern, nicht mehr so wie gewohnt erfüllen können. Ich appelliere daher an die junge Generation, möglichst frühzeitig für ihren Lebensstandard im Alter auch privat vorzusorgen.“ Zudem müsse die ‚Riester-Rente’ vereinfacht werden, damit künftig mehr Menschen als bisher eine private Vorsorge abschließen. Stewens: „So sollten die Bürgerinnen und Bürger - anders als im Riester-Modell - nach Vollendung des 60. Lebensjahres ihr angespartes Kapital auch in Form einer Einmalauszahlung zurückerhalten können, um damit beispielsweise einen Kredit zurückzuzahlen.“ Beim Riester-Modell ist dies nur für 30 Prozent des angesparten Kapitals möglich.

 


14. Januar 2004

Deutsches Studentenwerk

Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung Monbijouplatz 11 in10178 Berlin

Tipps und Informationen Nr. 1/2005

 

 

 Veranstaltungen der Informations- und Beratungsstelle 2005

 Die Informations- und Beratungsstelle bietet 2005 folgende Veranstaltungen  an:

     info.studieren:  Seminar zum Studieneinstieg mit Behinderung und chronischer Krankheit vom 4. bis 5. März 2005 in Dresden für Studieninteressierte und Studierende

http://www.studentenwerke.de/pdf/seminar_info_studieren_2005.doc

      info.karriere: Seminar zum Berufseinstieg mit Behinderung und chronischer Krankheit vom 21. bis 23. März 2005 in Bonn für Studierende und Hochschulabsolventen

http://www.studentenwerke.de/pdf/seminar_info_karriere_2005.doc

        beratung.kompakt: Seminar für Beauftragte/r für Behindertenfragen in Hochschulen und Studentenwerken vom 8. bis 10. Juni 2005 in Mainz

       tagung.aktuell: Eine Tagung zu aktuellem Thema wird vom 14. bis 16. September 2005 in Berlin für Beauftragte/r für Behindertenfragen in Hochschulen und Studentenwerken stattfinden.
 

Der kurze Überblick soll Ihnen die Möglichkeit geben, die für Sie wichtigen Termine bei Ihrer Jahresplanung zu berücksichtigen. Die Links führen zu den ausführlichen Programmen, Anmeldeformularen und weiteren Informationen. Die Programme für beratung.kompakt und für die tagung.aktuell erhalten Sie nach Fertigstellung mit Tipps und Informationen zugesandt.  Für inhaltliche Fragen stehen Ihnen Frau Jonas unter 030/29 77 27-61 oder jonas@studentenwerke.de und für organisatorische Fragen Frau Rosenstiel unter 030/29 77 27-64  oder rosenstiel@studentenwerkde.de gerne zur Verfügung.

Unterstützung von barrierefreien Informationsangeboten der Hochschulen und Studentenwerke - Zuschüsse für Gebärdensprachdolmetscher/innen- und Assistenzkosten für Informationsveranstaltungen der Hochschulen und Studentenwerke

Die Informations- und Beratungsstelle bietet den Studentenwerken und Hochschulen finanzielle und inhaltliche Unterstützung bei der Durchführung von barrierefreien Informationsveranstaltungen zum Studien- und Berufseinstieg an.

Grundlage für eine mögliche Bezuschussung ist, dass bereits in der Konzeption der Veranstaltungen und in der Ankündigung der Angebote die Belange der Teilnehmer/innen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten berücksichtigt werden. Dazu gehört der Hinweis, dass der spezifische Bedarf angemeldet werden kann, wie beispielsweise Gebärdensprachdolmetscher/innen oder die Umsetzung der Unterlagen in Punktschrift.

Die in diesem Zusammenhang anfallende Kosten können von den Career Centern, Zentralen Studienberatungsstellen oder den Beauftragten für Behindertenfragen beantragt werden.

Finanzielle Mittel stehen für die Übernahme der Kosten für Gebärdensprachdolmetscher/innen, für Assistenzen, die Umsetzung in Braille-Schrift und für Fahrt- und Übernachtungskosten auswärtiger Teilnehmer/innen zur Verfügung. Das Budget ist begrenzt. Die Kosten sind zu beantragen bei der Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung, Monbijouplatz 11, 10178 Berlin. Frau Rosenstiel gibt Ihnen gerne Auskunft unter 030/297727-64 oder studium-behinderung@studentenwerke.de.

Nutzen Sie auch das Angebot, Ihre Veranstaltungen auf den Seiten des Deutschen Studentenwerks anzukündigen.

·         Ergänzung des Informationsangebots

Auf unseren Internetseiten ist die Liste aller Beauftragten für Behindertenfragen in Hochschulen und Studentenwerken bisher mit Adresse und E-Mail zu finden:

http://www.studentenwerke.de/adressen/bfb.asp

Um das Informationsangebot zu erweitern, bitten wir Sie, uns den Link zu senden, der auf Ihre Internetseite als Beauftragte für Behindertenfragen führt. Wir werden die Liste um diesen Link erweitern. Interessierte können dann direkt auf Ihre Seite zugreifen.

 

 


4. Januar 2005

                   

Presseinformation des Bundesbehindertenbeauftragten: Medizinische Versorgung muss barrierefrei werden

·       Menschen, die auf die Nutzung eines Rollstuhls angewiesen sind, finden immer noch kaum Praxen von Ärzten oder Heilmittelerbringern vor, in die sie problemlos hineingelangen können.

 

·       Diagnose- und Therapiegeräte und Toiletten in Praxen können selten von Menschen mit Behinderungen genutzt werden.

 

·       Gehörlose Menschen berichten, dass sie häufig nicht ausreichend mit den Ärzten kommunizieren können und so z.B. im Krankenhaus eingeliefert werden, ohne die Diagnose zu kennen.

Diese und ähnliche Erfahrungen berichteten Menschen mit Behinderungen in einem Fachgespräch „Barrierefreie Gesundheitsversorgung“ zu dem die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Helga Kühn-Mengel, und der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Karl Hermann Haack, in der vergangenen Woche eingeladen hatten. Die Beauftragten wollten von behinderten Menschen, Vertretern der Krankenkassen und der Kassenärzte erfahren, inwieweit Barrierefreiheit in unserem Gesundheitssystem umgesetzt ist und was an konkreten Schritten zur Schaffung von Barrierefreiheit von allen Beteiligten unternommen werden kann.

Der Gesetzesgeber hat bereits wesentliche Rahmenbedingungen für eine barrierefrei medizinische Versorgung geschaffen: Seit nunmehr dreieinhalb Jahren sind alle Sozialleistungsträger, also auch die gesetzlichen Krankenkassen, gesetzlich verpflichtet, darauf hinzuwirken, dass Leistungen in barrierefreien Räumen erbracht werden (§ 17 Erstes Buch Sozialgesetzbuch - SGB I). Nach dem gleichen Paragraphen haben hörbehinderte Menschen das Recht, Gebärdensprachdolmetscher und andere Kommunikationshilfen zu verwenden; die Kosten dafür muss die Krankenkasse tragen.

Das Resümee des Fachgesprächs war eindeutig: Die bestehenden gesetzlichen Vorgaben werden nur unzureichend umgesetzt. Die anwesende Vertreterin des Ministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung unterstützte die Forderung nach mehr Barrierefreiheit. Sowohl die Vertreterin der Gesetzlichen Krankenkassen als auch die der Kassenärztlichen Bundesvereinigung sagten eine Prüfung zu, wie barrierefreie Leistungserbringung möglichst schnell fester Bestandteil der Verträge werden kann, die zwischen den Kassen und den Leistungserbringern die Versorgung der Versicherten und die Vergütung regeln.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen begrüßten dies und boten ihre Mitarbeit bei der Erarbeitung von Standards und Kriterien für Barrierefreiheit an.

Karl Hermann Haack und Helga Kühn-Mengel kündigten an, die konstruktiven Ansätze in der Diskussion aufzugreifen und forderten die Verantwortlichen auf, das Machbare so schnell wie möglich umzusetzen: „Informationen, welche Praxen mit dem Rollstuhl erreichbar sind, ein Verzeichnis von unbürokratisch zu bestellenden Gebärdendolmetschern, wären erste Schritte. Alle Verantwortlichen sollten jedoch auch konkrete Ziele und Zeitrahmen vereinbaren, um sicherzustellen, dass medizinische Leistungen in naher Zukunft entsprechend den gesetzlichen Vorschriften barrierefrei erbracht werden. Der Gemeinsamen Bundesausschuss bietet seit Anfang diesen Jahres ein gutes Vorbild, wie die Verbände chronisch kranker und behinderter Menschen als Expertinnen und Experten in eigener Sache in diese Überlegungen miteinbezogen werden können. Es gilt diese Kompetenz ernst zu nehmen und zu nutzen“ appellieren die Beauftragten an die Krankenkassen und Ärzte.


24. Dezember 2004

 

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 08/2004

16. Dezember 2004

Informationen 8/2004

 

 

 


 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir nähern uns wiedereinmal dem Ende eines ereignisreichen Jahres. Neben den zahlreichen Aktivitäten auf den bereits seit Jahren virulenten Politikfeldern konnte die LAGH sich in der aktuellen Politikszene artikulieren. So wurden z. B. eine Denkschrift erarbeitet über „Alte Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung in Bayern“ oder im Auftrag des Runden Tisches „Zukunft der Behindertenhilfe“ beim Sozialministerium Arbeitspapiere entwickelt zu „Wohnformen für Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung“.

Das Entscheidene an der Erarbeitung dieser Papiere, wie aller anderen auch, ist die Arbeitsweise der LAGH: Immer werden alle eingeladen ihre spezielle Sicht der Dinge einzubringen, dafür stehen die Arbeitskreise. Hier werden dann, wie in einem Brennglas, die einzelnen Sichtweisen eines Problems zu einer authentischen und kompetenten Aussage verdichtet. Dass dies in immer besserem Maße gelingt ist Ihr Verdienst, verehrte Mitglieder, Sie sind es, die sich in die Arbeitskreise einbringen.

Es gibt keine andere Gemeinschaft innerhalb der Gruppierungen im Bereich von Menschen mit Behinderung und chronisch Kranken, die auf soviel originäre Erfahrungen auf allen Gebieten zurückgreifen kann wie die LAGH. Nicht zuletzt aus diesem Grunde haben wir alle gemeinsam in der Mitgliederversammlung, nach mehr als 30 Jahren, den Namen geändert: Selbsthilfe ist es, was hier geleistet wird, authentisch, kompetent und demokratisch legitimiert.

Die Gesamtheit der 90 Verbände befindet sich unter dem Dach der LAGH.

Unser aller Dank gebührt unserer Geschäftsstelle: Herr Kirchner und seine Damen haben weit mehr geleistet als man ihnen je abverlangen könnte.

Das Jahr 2004 war für die LAGH ein erfolgreiches Jahr. Im neuen Jahr erwarten uns alle sicher nicht unbedeutendere Aufgaben, einiges ist bereits absehbar, anderes im Dunkel der Zukunft noch verborgen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien

Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr   Ihr Josef Pettinger (Vorsitzender)

 

{Lagh Informatioen 07.2003} LAGH Informationen Nr. 08/2004

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10. Dezember 2004

Bericht von der Pressekonferenz:

Reform der Pflegeversicherung – Bayerisches Konzept zu einer grundlegenden Reform der Pflegeversicherung

Bei der Pressekonferenz am 8. Dezember 2004 hat die Bayerische Sozialministerin  Christa Stewens das Bayerische Konzept zu einer grundlegenden Reform der Pflegeversicherung vorgestellt.

Aufgrund der Finanzsituation der sozialen Pflegeversicherung, die seit 1990 defizitär ist und bei der im Jahr 2004 mit einem Defizit in Höhe von 1 Mrd. € gerechnet werden muss sowie aufgrund der demographischen Entwicklung (die Zahl der Menschen die über 60 Jahre und älter sind nimmt ständig zu und somit auch das Risiko der Pflegebedürftigkeit), ist nach Aussagen der Sozialministerin eine Reform unumgänglich.

Das unter dem Begriff Ergänzungsmodell in die Diskussion eingebrachte Bayerische Konzept soll

  1. festhalten an der sozialen Pflegeversicherung als fünfte Säule der Sozialversicherung
  2. nicht mit den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen zusammengefasst werden

Das Konzept unterscheidet zwischen jüngeren und älteren Versicherten:

a)  Jüngere

Alle Versicherten, die zum Stichtag ein bestimmtes Lebensalter noch nicht vollendet haben (z.B. das 60. Lebensjahr), sind verpflichtet eine kapitaldeckende private Zusatzversicherung abzuschließen.

b)  Ältere

Alle Versicherten, die nicht zum Kreis der Jüngeren gehören, müssen keine kapitalgedeckte private Zusatzversicherung abschließen.

Entsprechend dem vom Bundestag beschlossenen Kinderberücksichtigungsgesetz sollen Eltern gegenüber Kinderlosen entlastet werden:

Neben der Angleichung der Leistungen im ambulanten und stationären Bereich sollen die Leistungen dynamisiert werden und regelmäßig der Kaufkraftentwicklung angepasst werden.

Dadurch soll erreicht werden, dass künftig eine gleich bleibende Qualität der Pflegeleistungen erreicht wird und mögliche Kostensteigerungen von der sozialen Pflegeversicherung abgedeckt sind.

Darüber hinaus soll eine verbesserte Situation der dementen Menschen in der Pflegeversicherung erreicht werden und die häusliche Pflege gestärkt werden.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Modells ist der Ausbau der geriatrischen Rehabilitation. Künftig soll auch die Pflegeversicherung die Kosten der geriatrischen Rehabilitation tragen. Die Träger der Pflegeversicherungen sollen verpflichtet werden jede geriatrische Rehabilitationsmaßnahme durchzuführen, die der MDK im Rahmen der Einstufung oder nach Begutachtung für erforderlich hält.

Soweit aus unserer Sicht das neue Modell beurteilt werden kann ist zu begrüßen, dass

Überlegungen angestellt werden, wie künftig eine qualitativ hochwertige Pflege auch für Menschen mit chronischer Erkrankung und Behinderung sichergestellt werden kann. Allerdings muss unbedingt vermieden werden, dass möglicherweise durch neue bürokratische Hürden oder durch Abgrenzung zwischen Pflegeleistung und Leistungen der geriatrischen Rehabilitation hoffentlich nicht die ganzheitliche Pflege und die Förderung auf der Strecke bleibt.

Die LAGH Selbsthilfe wird sich in ihren Reihen mit den vorgeschlagenen Modellen auseinandersetzen und bietet gerne ihre Kompetenz und ihre konstruktive Mitarbeit zur Schaffung eines auch für die Zukunft tragfähigen Pflegeversicherungsmodells an.

Das Konzept sowie das Pressestatement der Staatsministerin kann bei der Geschäftsstelle der LAGH angefordert werden.

 

 

 


09. Dezember 2004

Bayerische Behindertenbeauftragte, Frau Anita Knochner, zu Besuch bei der LAGH

Die Bayerische Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung hat am 6.12.2004 den Vorstand und die Geschäftsführung der LAGH im Zentrum der Bayerischen Behindertenverbände besucht.

Frau Knochner berichtete von ihrer Arbeit von ihren  Bemühungen zur schnellen Umsetzung des Bayerischen Gleichstellungsgesetzes (BayBGG). Einig war man sich darüber, dass darauf hingewirkt werden muss, dass im Zuge der Umsetzung des Gesetzes endlich die Rechtsverordnungen in Kraft treten müssen.

Ein Grund für die Verzögerung der Erlassung der Rechtsverordnungen muss laut Auskunft von Frau Knocher darin gesehen werden, dass eine unterschiedliche Rechtsauffassung darüber herrscht, ob die Rechtsverordnungen zu den Artikeln des BayBGG im Paket gemeinsam oder einzeln verabschiedet werden müssen.

Die LAGH hat deutlich gemacht, dass sie sich unnachgiebig dafür einsetzen wird, dass keine weitere Einschränkungen bei den Leistungen oder bei den Maßnahmen für Menschen mit chronischer Erkrankung oder Behinderung vorgenommen werden und dass sie auf die solidarischen Unterstützung bei diesen Bemühungen durch die Bayerische Behindertenbeauftragte hofft. 

Einig war man sich, dass die gegenwärtige Sparpolitik auf keinen Fall zu Lasten der nach wie vor notwendigen Nachteilsausgleiche für Menschen mit chronischer Erkrankung oder Behinderung durchgesetzt werden darf. Mit dem Inkrafttreten des BayBGG hat sich die Bayerische Staatsregierung selbst in die Pflicht genommen den Anspruch auf Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit chronischer Erkrankung oder Behinderung konsequent voranzutreiben.

Im Gespräch mit Frau Knochner wurde vereinbart künftig einen regelmäßigen Informations- und Erfahrungsaustausch durchzuführen.

Frau Knochner mit Vorstand und Geschäftsführung der LAGH

 


 

Sozialministerin Stewens: Landesbehindertenrat nimmt in Kürze Arbeit auf - gemeinsamer Einsatz für mehr Chancengleichheit

"Wichtigste Ziele unserer Politik für Menschen mit Behinderung sind mehr Chancengleichheit sowie eine bessere Integration und Teilhabe der Menschen mit Behinderung. Die Umsetzung dieser Ziele wird der neue Bayerische Landesbehindertenrat begleiten, der in wenigen Wochen seine Arbeit aufnehmen wird. Die entsprechende Rechtsverordnung wird in Kürze im Ministerialblatt bekannt gemacht und damit in Kraft treten". Dies gab Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen am morgigen Freitag, 3. Dezember 2004, bekannt.

"Mit seiner Fachkompetenz wird der Landesbehindertenrat die Staatsregierung in allen Fragen der Behindertenpolitik unterstützen und beraten", teilte die Ministerin heute in München mit. Neben der Behindertenbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Anita Knochner, werden dem Gremium 15 weitere Mitglieder angehören, die sich aus Vertretern der Betroffenen wie beispielsweise der Behindertenverbände, der Selbsthilfeorganisationen und der kommunalen Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung sowie aus Vertretern der Freien und Öffentlichen Wohlfahrtspflege zusammensetzen. Den Vorsitz führt Sozialministerin Stewens. "Der Landesbehindertenrat wird je nach Bedarf zu einer Sitzung zusammenkommen und kann so auch auf aktuelle, für die Behindertenpolitik relevante Ereignisse reagieren", so Stewens.

Die Errichtung des Landesbehindertenrates ist nach den Worten der Ministerin ein "weiteres wichtiges Signal für den Fortschritt der bayerischen Behindertenpolitik." Gemeinsam werde so in Zukunft noch enger an der Umsetzung des Bayerischen Gesetzes zur Gleichstellung, Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung gearbeitet, das seit 1. August 2003 in Kraft ist. Stewens: "Der Landesbehindertenrat wird hier mit seinen Vorschlägen eine wichtige Rolle spielen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit - zum Wohle der mehr als eine Million schwerbehinderten Menschen in Bayern."


06. Dezember 2004

Behindertenpolitik
Sozialministerin Stewens kündigt für 2005 Arbeitsmarktprogramm für schwerbehinderte Menschen an - Förderung mit drei Millionen Euro

"Um schwerbehinderten Menschen in Bayern bessere Chancen auf dem Arbeits- und Ausbildungsstellenmarkt zu geben, wollen wir für 2005 gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit ein spezielles Arbeitsmarktprogramm auflegen - ausgestattet mit drei Millionen Euro", kündigte Bayerns Arbeits- und Sozialministerin Christa Stewens heute in München an. Gegenwärtig sind in Bayern 20.812 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet. Stewens: "Erfahrungsgemäß wird diese Zahl in den Wintermonaten sogar noch zunehmen. Insgesamt ist festzustellen, dass schwerbehinderte Menschen wegen des besonderen Kündigungsschutzes zwar später arbeitslos werden, aber dann umso schwieriger wieder eingegliedert werden können."

Ziel des Programms ist es nach den Worten der Ministerin, Arbeits- und Ausbildungsplätzen für schwerbehinderte Menschen zu erschließen. "Wir wollen die Information und Beratung der Klein- und Mittelbetriebe über die Möglichkeiten zur Einstellung von schwerbehinderten Menschen und ihrer behinderungsgerechten Beschäftigung konsequent verbessern - denn wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass es hier an sowohl an Information als auch an Beratung mangelt. Gerade in den Klein- und Mittelbetrieben sehe ich daher noch ein großes Einstellungspotenzial", betonte Stewens und fügte hinzu: "Hierzu werden die Integrationsfachdienste in den Betrieben mit gezielten Informationen und maßgeschneiderten Unterstützungsangeboten die staatlichen Hilfemöglichkeiten aufzeigen wie beispielsweise die psychosoziale Betreuung am Arbeitsplatz oder dessen behindertengerechte Gestaltung."

Die Fördergelder für das Programm stammen aus den Mitteln der Ausgleichsabgabe. Nach dem Neunten Buch des Sozialgesetzbuchs müssen alle Betriebe mit mindestens 20 Mitarbeitern auf wenigstens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen beschäftigen (sog. Pflichtquote). Arbeitgeber, die diese Beschäftigungspflicht nicht erfüllen, sind zur Zahlung einer Ausgleichsabgabe verpflichtet.

 


23. November 2004

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 07/2004

{Lagh Informatioen 07.2003} LAGH Informationen Nr. 07/2004

Bitte Logo anklicken!

Die Datei kann auch gezippt (18 kb) im Word-Format heruntergeladen werden. (hierfür ist allerdings ein Programm zum entzippen der Datei notwendig. z.B. WinZip oder Windows XP)

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23. November 2004

Tätigkeitsbericht der LAGH 2004 von Vorstand und Geschäftsführung

Den bei der Mitgliederversammlung der LAGH verabschiedeten Tätigkeitsbericht der LAGH können Sie sich als Word-Datei,

Zip-Datei

oder als PDF-Datei downloaden.


17. November 2004

NAMENSÄNDERUNG beschlossen!

 

Die Landesarbeitsgemeinschaft „Hilfe für Behinderte“ in Bayern e.V. hat sich auf ihrer Mitgliederversammlung am 10. November 2004 umbenannt.

Nach über 30 Jahren, seit dem Bestehen der Landesarbeitsgemeinschaft „Hilfe für Behinderte“ in Bayern e.V., wurde die Namensänderung beschlossen.

Der neue Name lautet:  

Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihrer Angehörigen in Bayern e.V. (LAGH).

kurz:                   „LAGH Selbsthilfe Bayern“  

Der eigentliche Charakter unserer Organisation, nämlich Spitzenorganisation und Interessenvertreter der landesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen behinderter und chronisch kranker Menschen zu sein, war bisher schwer erkennbar.

Auch der Begriff „Behinderte“ im alten Namen  entspricht auch nicht unserem Verständnis vom Menschen mit Behinderung, da der Begriff „Behinderte“  unterschwellig impliziert, dass das Wesensmerkmal eines Menschen seine Behinderung sei.

Mit dem neuen Namen wird sich an der Zielsetzung unserer Dachorganisation nichts verändern.

Bitte haben Sie Verständnis, wenn in den Publikationen und auf auf unserer Homepage teilweise noch der alte Namen zu finden sein wird. Die Veränderung wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

 


 

Mitgliederversammlung der LAGH

Unsere Landesarbeitsgemeinschaft "Hilfe für Behinderte" in Bayern e.V. führt am Donnerstag, den 10. November 2004 ihre Mitgliederversammlung im Zentrum der Bayerischen Behindertenverbände durch.

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung steht die Namensänderung zur Abstimmung. Der Begriff "Selbsthilfe" soll in Zentrum der Namens der  LAGH rücken.

Teilnahme- und wahlberichtigt sind allerdings nur die ordentlichen Mitgliedsverbände der LAGH.

 

 


21. Oktober 2004

Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE (3/2004) erschienen:

Inhalt u.a.:

 

Die Zeitschrift kann bei der BAGH abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäftsstelle erhalten.

 


14. Oktober 2004

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 06/2004

{Lagh Informatioen 07.2003} LAGH Informationen Nr. 06/2004

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28. September 2004

Welttag der Gehörlosen am 28. September 2004 Sozialministerin Stewens: Gehörlosigkeit bedeutet nicht Sprachlosigkeit - Gebärdensprache durch Gleichstellungsgesetz anerkannt

"Das wichtigste Ziel des am 1. August 2003 in Kraft getretenen Bayerischen Gesetzes zur Gleichstellung, Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung ist Barrierefreiheit. Barrieren können nicht nur physische Barrieren sein, wie beispielsweise Treppen oder Bordsteinkanten, sondern - für hörbehinderte Menschen - auch kommunikative Schranken wie fehlende Gebärdensprachdolmetscher oder fehlende Untertitel bei Fernsehfilmen. Durch die Anerkennung der Deutschen Gebärdensprache und das Recht, diese und auch andere Kommunikationsformen wie z.B. lautsprachbegleitendes Gebärden, gegenüber Landesbehörden zu benutzen, ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Teilhabe von Menschen mit Hörbehinderung an der Gesellschaft erreicht worden", erklärte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute in München zum Welttag der Gehörlosen am kommenden Dienstag, 28. September.

Hörgeschädigte Menschen bemühten sich seit Jahren darum, ihre besonderen Anliegen und Probleme, vor allem auf dem Gebiet der Kommunikation, in einer hörenden Welt verständlich zu machen. Gehörlose Menschen seien von vielen Kommunikationsquellen abgeschnitten, ohne dass hörende Menschen sich dies überhaupt bewusst machten. "Der Plausch mit Kollegen, die Durchsagen in der Bahn oder Diskussionen im Fernsehen stellen oft schwierige Situationen dar, in denen sich Hörbehinderte ausgeschlossen und isoliert fühlen können", gab Stewens zu bedenken.

"Dass Gehörlosigkeit nicht Sprachlosigkeit bedeutet, dass Gebärdensprachen vollwertige und eigenständige Kommunikationsformen sind, ist inzwischen einer breiteren Öffentlichkeit bewusster geworden. Einen wichtigen Beitrag hierfür hat sicherlich das im letzten Jahr begangene Europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen geleistet. Das sehr erfolgreiche "NA UND!"-Programm der Bayerischen Staatsregierung ist in einer Vielzahl von Aktionen auf die nicht behinderten Menschen zugegangen und hat für mehr Verständnis für die Belange behinderter Menschen geworben", erklärte die Ministerin.

Stewens: "Neben den sicherlich notwendigen rechtlichen Rahmenbedingungen bleibt jedoch die zwischenmenschliche Komponente - Verständnis für die Belange behinderter Menschen und gegenseitige Rücksichtnahme - der entscheidende Faktor, damit Menschen mit Behinderung gleichberechtigt an unserer Gesellschaft teilhaben können."

 


16. September 2004

„Ganz Frau und behindert“

Ist Gesundheitsversorgung Glücksache?

Informationsveranstaltung über die Situation der gynäkologischen Versorgung von Frauen und Mädchen mit Behinderungen in Bayern

Veranstaltungsort:

     HypoVereinsbank Haus Ost

            Großer Sitzungssaal    

            Arabellastr. 14

            81925 München

Datum / Zeit:             5. Oktober 2004, 19:30-22:00 Uhr

Einlaß ab 19.00 Uhr

Anmeldung dringend erforderlich (bis spätestens 30.09.04) bei den netzwerkfrauen-bayern über info@netzwerkfrauen-bayern.de oder unter Tel.: 089/ 45992427 oder über Fax 089/45992428

Das Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern L.A.G.H. , Städtisches Krankenhaus München Neuperlach, Pro Familia e.V., der CeBeef e.V. sowie der Deutscher Ärztinnenbund e.V. – Gruppe Bayern Süd planen und organisieren diese gemeinsame Veranstaltung mit dem Ziel auf die mangelhafte Situation der gynäkologischen Versorgung von Frauen und Mädchen mit Behinderungen in Bayern aufmerksam zu machen. Geplant ist, eine interdisziplinäre Schwerpunktsprechstunde bzw. eine gynäkologische Ambulanz für  Frauen und Mädchen mit Behinderungen am KH München Neuperlach einrichten. Zusammen mit anderen Partnern (niedergelassene HausärztInnen, FrauenärztInnen, TherapeutInnen, Beratungsstellen, Universitätskliniken, ...)  wollen wir eine integrierte Versorgungskette aufbauen, die den betroffenen Frauen und Mädchen eine, im Vergleich zu organisch „gesunden“ Frauen, zumindest qualitativ gleichwertige gynäkologische Versorgung garantiert.

Mit dieser Veranstaltung wollen wir eine breite Öffentlichkeit  gewinnen und zur Diskussion anregen.

Vorläufige Planung für das Programm:

  1. Begrüßung durch die 2. Bürgermeisterin der LH München

    Frau Dr. Gertraud Burkert (angefragt)

  1. Referat: „Warum ist die gynäkologische Versorgung von Frauen mit Behinderungen Glückssache ?-  Erfahrungen Betroffener“; Dipl. Soz. Päd. Ute Strittmatter
  2. Referat: Ergebnisse einer Umfrage bei niedergelassenen FrauenärztenInnen und betroffenen Frauen und Mädchen; Doktorandin  KMN 
  3. Podiumsdiskussion: Moderation Nina Ruge,  Schirmherrin der „netzwerkfrauen-bayern“

Podiumsteilnehmerinnen (geplant):

-          Staatsministerin  Christa Stewens

-          PD. Dr. Gerlinde Debus, Chefärztin der Frauenklinik am KH München Neuperlach

-          Ute Strittmatter, Netzwerk Mädchen und Frauen mit Behinderungen in Bayern e.V., Sozialpädagogin und Rollstuhlfahrerin

-          Ärztin von Pro Familia e.V., Berlin, Leiterin der gynäkologischen Ambulanz für behinderte Frauen

-          Dr. Brigitte Delisle, niedergelassene Frauenärztin in München

-          Frau Renate Geifrig, Psychotherapeutin  und Rollstuhlfahrerin

-          Frau Doktor Leitner, CBF, Rollstuhlfahrerin

Einladungen können ab dem 20. September bei den Netzwerkfrauen-Bayern unter der Telephonnummer 089/45992427 angefordert werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit zur Voranmeldung (können runtergeladen und ausgedruckt werden).

Anmeldung hier  Floppy Disk

 


 

Ab sofort wieder aktuelle Informationen

Nachdem die Urlaubszeit zu ende ist werden wir Sie wieder regelmäßig mit Informationen versorgen. Schauen  öfters auf unsere Seiten.


15. September 2004

PSYCHOTHERAPIE HEUTE

HILFE FÜR BETROFFENE

UND ANGEHÖRIGE

Einladung zum

Bayerischen Landestreffen 2004

der Angehörigen psychisch Kranker

Samstag, 2. Oktober 2004

Klinikum am Europakanal

-Festsaal Haus 1-

Am Europakanal 71

91056 Erlangen

VERANSTALTER

Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch

Kranker e.V.,

Pappenheimstraße 7, 80335 München,

Tel.: (0 89) 51 08 63 25, Fax: (0 89) 51 08 63 28,

E-Mail: lvbayern_apk@t-online.de,

Homepage: www.lvbayern-apk.de

Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft

BLZ 700 205 00, Konto Nr. 78 18 100

Landesverband Bayern ApK

Pappenheimstraße 7

80335 München

NFORMATIONEN

Anmeldungen bitte bis spätestens 27.09.04

mit anhängender Rückantwortkarte, telefonisch, per Fax

oder per E-Mail an die Geschäftsstelle des Landesverbands:

Tel.: (0 89) 51 08 63 25, Fax: (0 89) 51 08 63 28,

E-Mail: lvbayern_apk@t-online.de

Tagungsgebühr

Einzelteilnehmer/-in 10,00

Familie pro Person 5,00

Die Tagungsgebühr ist vor Ort zu entrichten.

Mittagessen und Tagungsgetränke sind kostenfrei.

 


05. August 2004

Denkschrift: Landesarbeitsgemeinschaft „Hilfe für Behinderte“ in Bayern e.V. – Alte Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung in Bayern.

In fast zweijähriger Arbeit mit unseren Mitgliedsorganisationen erstellte Denkschrift: Landesarbeitsgemeinschaft „Hilfe für Behinderte“ in Bayern e.V. – Alte Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung in Bayern.

Die beigefügte Denkschrift versucht deutlich zu machen, dass auch chronisch kranke und behinderte Menschen immer älter werden und dass die Alten- und Behindertenpolitik künftig vor neue Aufgaben gestellt werden wird.

Die Behindertenselbsthilfeverbände in der LAGH möchten mit der Denkschrift einen konstruktiven Beitrag leisten und Impulse setzen, indem aus der Sicht der betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen und deren Angehörigen der künftige Bedarf an speziellen Leistungen für diesen Personenkreis im Alter diskutiert und beschrieben wird.

Die LAGH setzt sich ganz besonders dafür ein, dass auch für chronisch kranke und behinderte Menschen im Alter die Ansprüche auf Eigenständigkeit, Selbstbestimmung und Teilhabe bis zum Lebensende erfüllt werden müssen.

Die Denkschrift steht entweder als PDF-Datei oder als Word-Datei (gezippt) zum Download bereit.

Floppy Disk

PDF-Datei

 

 


05. August 2004

               

                Beratungs- und Fachzentrum  FRAUENNOTRUF München bei Sexueller Gewalt

Sucht für das Projekt „Krisentelefon bei Gewalt“ möglichst ab 1. Oktober 2004

 

eine feministische Diplom-

Sozialpädagogin (FH)

oder Frau mit vergleichbaren Qualifikationen à 22,5 Std./W.

 

Wir erwarten:

·        Fundierte Kenntnisse in (Telefon-)Beratung und Krisenintervention

·        Intensive Beschäftigung mit den verschiedenen Formen der Gewalt

gegen Frauen

·        Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten

·        Bereitschaft zu ungewöhnlichen Arbeitszeiten (Mo.-So./17.30 – 24 Uhr)

·        Kommunikations-, Reflexions- und Teamfähigkeit

·        Bereitschaft zu konzeptioneller Arbeit und Öffentlichkeitsarbeit

·        Belastbarkeit und Humor

 

Wir bieten:

·        Fundierte Einarbeitung

·        Eigenständige Dienstplangestaltung

·        Supervision, Fortbildung

·        Bezahlung nach BAT 4b, Zeitzuschläge, betriebliche Altersversorgung 

Migrantinnen, schwarze Frauen oder Frauen mit Behinderung werden bevorzugt eingestellt! Unsere Räumlichkeiten sind zwar nicht optimal ausgestattet, Absprache ist jedoch möglich.

Ihre Bewerbung schicken Sie bitte an:

Frauennotruf München

Fr. Wieninger / Frau Ertl

Fürstenrieder Str. 84, 80686 München

Tel. 089 / 76 70 30 48


05. August 2004

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 05/2004

{Lagh Informatioen 07.2003} LAGH Informationen Nr. 05/2004

Bitte Logo anklicken!

Die Datei kann auch gezippt (18 kb) im Word-Format heruntergeladen werden. (hierfür ist allerdings ein Programm zum entzippen der Datei notwendig. z.B. WinZip oder Windows XP)

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                        oder als PDF Datei (256 KB)  


27. Juli 2004

Unser Protest hat gewirkt!

Einschränkung der Freifahrtregelung für Menschen mit Behinderung zurückgenommen.

wie den heutigen Pressemitteilungen zu entnehmen ist hat die Bundessozialministerin Ulla Schmidt die geplanten Einschränkungen bei der Freifahrtregelung zurückgenommen.

Menschen mit Behinderung und Ihre Begleiter können weiter für 60 € im Jahr durch das Bundesgebiet reisen. (Sz Nr. 171 v. 27.7.2003

Die LAGH hat auch in Ihren Schreiben an die Politiker dazu beigetragen, das die geplanten Einschränkungen zurückgenommen wurden.


19. Juli 2004

Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE (2/2004) erschienen:

Inhalt u.a.:

 

 

Die Zeitschrift kann bei der BAGH abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäftsstelle erhalten.

 


29 Juni 2004

Behindertenbeauftragte, Frau Anita Knochner 100 Tage im Amt.

Pressekonferenz am 28.6.2004 mit Sozialministerin Christa Stewens und der Behindertenbeauftragten Anita Knochner

Bei der Pressekonferenz anlässlich der ersten 100 Tage ihrer Amtszeit als Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung hat Frau Knochner deutlich gemacht, dass ihr vorrangiges Ziel die Umsetzung des Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetzes ist. Hierbei ist es ihr in erster Linie wichtig, dass in allen Landkreisen und kreisfreien Städten und in den Bezirken Behindertenbeauftragte installiert werden.

Nach Meinung der LAGH - in diese Richtung ging die Frage des Geschäftführers der LAGH bei der Pressekonferenz - wäre es jedoch in diesem Zusammenhang genauso wichtig, dass die örtlichen Arbeitsgemeinschaften der Selbsthilfegruppen und Verbände als originäre Interessensvertreter der betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen vor Ort in den Behindertenräten und -beiräten mit Stimmenmehrheit an der behindertenpolitischen Diskussion in den Städten und Gemeinden beteiligt werden.

Frau Sozialministerin Christa Stewens gab zu verstehen, dass die Mitwirkung der Selbsthilfeverbände ein wichtiges Ziel in der Umsetzung des BayBGG sei. In der in Kürze verabschiedeten Verwaltungsverordnung zum Bayerischen Landesbehindertenrat wird - so die Sozialministerin - diesem Ansinnen Rechnung getragen, indem mit großer Wahrscheinlichkeit den Selbsthilfeverbänden (LAGH, Frauennetzwerk) und den Sozialverbänden (VDK, SoVD), die Stimmenmehrheit zugebilligt werden wird.

Auch die Sparpolitik der Bayerischen Staatsregierung war Gegenstand der Fragen bei der Pressekonferenz. Frau Christa Stewens sicherte zu, dass weitere Kürzungen, z.B. im Bereich des Blinden- und des Landeserziehungsgeldes mit ihr nicht zu machen sind.

Auf die Frage ob künftig die Wahlfreiheit der Betroffenen bzw. Angehörigen bei Leistungen von ambulanter und stationärer Hilfe künftig von der finanziellen Situation der Leistungserbringer abhängig gemacht werden soll, wurde einerseits versichert, dass künftig kein chronisch kranker und behinderter Mensch fürchten muss, dass ihm notwendige Leistungen vorenthalten werden, anderseits wurde nicht dementiert, dass solche Überlegungen derzeit in der politischen Diskussion stehen.

Die Statements von Frau Sozialministerin Christa Stewens und Frau Anita Knochner sind in schriftlicher Form bei der Geschäftstelle der LAGH erhältlich


23. Juni 2004

Bilanz der ersten 100 Tage der "Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung", Frau Anita Knochner

 Aus Anlass der ersten 100 Tage  als neue Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung zieht Frau Anita Knochner  zusammen mit Bayerns Sozialministerin Frau Christa Stewens in einer Pressekonferenz

am Montag, 28. Juni 2004, 9.30 Uhr

Bilanz und gibt einen  Ausblick auf die künftigen Schwerpunkte Ihrer Arbeit.

Die LAGH wird bei der Pressekonferenz dabei sein und über die Ergebnisse berichten.

 


10. Juni 2004

Arbeitsmarktzahlen für Mai 2004

Arbeitsministerin Stewens: Entwicklung auf bayerischem Arbeitsmarkt relativ günstig

Als „relativ günstig“ bewertete Bayerns Arbeitsministerin Christa Stewens die Entwicklung auf dem bayerischen Arbeitsmarkt im Monat Mai. „Bereits zum vierten Mal in Folge liegt die Arbeitslosenquote in Bayern unter dem Vorjahreswert - diesmal waren es 0,1 Prozent weniger“, betonte Stewens. Im Mai waren in Bayern 423 665 Menschen arbeitslos; das entspricht einer Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent. „Bayern hat damit bundesweit weiterhin die zweitbeste Quote“, so die Ministerin.

Nach Auffassung der Ministerin sind hierfür vor allem die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Bayern ursächlich. „Die Wirtschaft im Freistaat ist besser in Tritt gekommen als anderswo - so ging die Zahl der Firmenpleiten im ersten Quartal 2004 im Freistaat gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 5 Prozent zurück. Wenn die Arbeitslosigkeit in Deutschland bayerisches Niveau erreichen würde, hätten wir bundesweit etwa 1,5 Millionen Arbeitslose weniger“, erläuterte Stewens und forderte „endlich tragfähige Reformen auf dem Arbeitsmarkt wie ein flexibleres Arbeitsrecht.“ Stewens: „Rot-grün hat immer noch nicht begriffen, dass damit die Beschäftigungschancen jedes Einzelnen steigen würden.“


10. Juni 2004

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 04/2004

{Lagh Informatioen 07.2003} LAGH Informationen Nr. 04/2004

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25. Mai 2004

Fachtagung zur Umsetzung des Pflegeleistungs-Ergänzungsgesetzes

Sozialministerin Stewens: Bayern geht bei Verbesserung ambulanter Versorgungsstrukturen voran – Startschuss für 9 Modellprojekte

„Derzeit leben rund eine Million altersverwirrte Menschen in Deutschland. Die Versorgung gerontopsychiatrisch erkrankter Menschen ist nach wie vor defizitär. Neben strukturellen Mängeln in der stationären Altenhilfe und Defiziten im Bereich der medizinischen und medikamentösen Versorgung gibt es insbesondere unzureichende ambulante Versorgungsstrukturen. Und das, obwohl rund 80 Prozent der pflegebedürftigen Menschen zu Hause versorgt werden“, erklärte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute auf einer Auftaktveranstaltung zur Umsetzung des Pflegeleistungs-Ergänzungsgesetzes in München.

Der Freistaat fördert deshalb seit 1998 Angehörigenfachstellen im Rahmen des Bayerischen Netzwerkes Pflege. Inzwischen gebe es bereits 80 Angehörigenfachstellen, 149 Angehörigengruppen, 61 Betreuungsgruppen für verwirrte ältere Menschen und erstmals 22 ehrenamtliche Helferkreise zur stundenweisen Entlastung der pflegenden Angehörigen. Die staatliche Förderung lag 2003 insgesamt bei rund 1.060.000 Euro. Diese Mittel seien gut investiert, denn in bis zu 60 Prozent der Beratungen könne stationäre Unterbringung vermieden oder hinausgezögert werden. „Im Jahr 2002 ist das Pflegeleistungs-Ergänzungsgesetz mit der Förderung von niedrigschwelligen Betreuungsangeboten und von Modellprojekten zur Erprobung neuer Versorgungskonzepte und Versorgungsstrukturen, insbesondere für Demenzkranke, hinzugekommen. Von den heute hier vorgestellten neun Modellprojekten, die seit Beginn dieses Jahres laufen und an deren Finanzierung sich der Freistaat mit 645.000 Euro, die Kommunen mit 80.000 Euro sowie die Pflegekassen mit 725.000 Euro beteiligen, erwarten wir neue Impulse, um die Weichen für künftige Versorgungsstrukturen zu stellen“, betonte die Ministerin.

Stewens: „Ziel ist es, in ganz Bayern Netzwerke im Sinne von gemeinwesenorientierten Verbundsystemen zu schaffen. Die Angehörigenfachstellen mit den Betreuungsgruppen, mit den Angehörigengruppen und den Helferkreisen werden dabei ein ganz wesentliches Element, ja das Kernelement bilden. In dieses Netzwerk müssen aber auch die niedergelassene Ärzteschaft, die Bezirkskrankenhäuser, die Sozialstationen, Tages- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen usw. integriert werden. Die Kooperation und Vernetzung aller in die Betreuung altersverwirrter Menschen involvierten Disziplinen ist notwendig. Schnittstellen müssen zu Nahtstellen werden, denn nur so kann ein tragfähiges Versorgungsnetz entstehen.“

Quelle: Pressedienst STMAS

 


22. Mai 2004

Nächste Sendung, Folge 1180 :
Samstag, 22. Mai 2004, 10.00 bis 10.30 Uhr

 

EUROPA-PROTESTTAG DER BEHINDERTEN

Seit zwei Jahren ist die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung Bundesgesetz, in Bayern wie in einigen anderen Bundesländern sind Landes-Gleichstellungsgesetze in Kraft. Behindertenorganisationen weisen auf Probleme bei der Umsetzung hin und sehen vor allem durch die aktuellen Kürzungen im sozialen Bereich die Gleichstellung in Gefahr. Beim Europa-Protesttag am 5. Mai gingen sie an die Öffentlichkeit. Hanna Piringer (Moderation) und Elke Marquardt(Regie) waren in München dabei und haben u.a. die neue bayerische Behindertenbeauftragte Anita Knochner sowie den Organisator Reinhard Kirchner von der LAGH dazu befragt.


www.behindertenbeauftragte.bayern.de
www.lagh-bayern.de
 


21. Mai 2004

Die Münchner Volkshochschule präsentiert:

Quartett Imperfekt -- eine Gesprächsreihe mit Gästen aus Showbiz, Wissenschaft und Politik

Quartett Imperfekt mit Prof. Dr. Spiros Simitis
Vision: Der ideale Mensch?

Therapeutische Klonen, Heilungserfolge auf Grund embryonaler Stammzelltherapie, pränatale Erkennung genetischer Defekte - viele Menschen setzen großes Vertrauen in die Fortschritte bioenergetischer Forschung. Doch gleichzeitig wächst auch die Angst, dass die Möglichkeit des Alles-Machbaren zu einer grundlegenden Veränderung des Menschenbildes und letztendlich zur Zerstörung unserer gesellschaftlichen Kultur führen könnte. Insbesondere behinderte Menschen fühlen sich durch die modernen Entwicklungen in ihrer Daseinsberechtigung bedroht. Der Vorsitzende des Nationalen Ethikrates, Prof. Dr. h.c. Spiros Simitis, wird sich als Gast des "Quartett Imperfekt" den Fragen von Dr. Peter Radtke (Rollstuhlfahrer), Ulrich Hase (gehörlos) und Ottmar Miles-Paul (sehbehindert) stellen.
In Zusammenarbeit mit der "Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien"
AG 400 am Dienstag, den 22.6.2004 von 20.00 bis 21.30 Uhr in der Blackbox im Gasteig. Eintritt € 6.00 +

Anmeldung: Münchner Volkshochschule, Telefon: 48006-6239 und an allen Anmeldestellen der Volkshochschule

Anmeldung für Rollstuhlfahrer/innen bitte ausschließlich telefonisch unter 089/30 20 08.

 

 


17. Mai 2004

Einladung

 Die Gesellschaft für Politische Bildung e.V. veranstaltet in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte e.V.

vom 14. – 18. Juni 2004

in der Akademie Frankenwarte, Würzburg ein Seminar für Frauen mit und ohne Behinderung

Empowerment fürs Engagement !

Ein Seminar für Frauen in Selbsthilfegruppen

 

 

Montag, 14.06.2004

Anreise bis 14.15 Uhr

14.30 Uhr

Begrüßung

Brigitte Nake-Mann, Akademie Frankenwarte

Kaffee/Tee und Kuchen

 

 

15.00 – 18.00 Uhr

Warum „Empowerment“? – ein Gruß von der internationalen Frauenbewegung!

Brigitte Nake-Mann

Vorstellung der Teilnehmerinnen

Klärung der Erwartungen an das Seminar

Übersicht über die Seminarwoche
Moderation:

Anne Leipert, Dipl.Pädagogin und Kommunikationstrainerin, Memmingen

 

 

 

A b e n d e s s e n

 

 

 

Abend zur freien Verfügung:

z.B. Spaziergang im Park der Frankenwarte,

zum „Käppele“ mit Blick auf die Stadt Würzburg;
Entspannung in der Sauna, im Sportraum oder in

der Weinstube der Akademie Frankenwarte

 

 

Dienstag, 15.06.2004

 

Ab 7.45 Uhr

F r ü h s t ü c k

 

 

 

 

9.00– 12.30 Uhr

Engagement bringt Erfolg!

Rückblick auf 30 Jahre Selbsthilfebewegung

Elisabeth Fischer, BAGH

 

 

 

M i t t a g e s s e n

 

 

14.00 – 15.45 Uhr


16.00 – 18.30 Uhr


 

18.45 Uhr

BürgerInnenEngagement - in Geschichte und Gegenwart

an Gebäuden und Stadtgestalt ablesen lernen

Historisch-politischer Stadtrundgang in Würzburg mit Christine Weisner MA

Gespräch bei WüSL,

Selbstbestimmt Leben e.V. Würzburg


Rückkehr in die Akademie Frankenwarte

 

 

19.00 Uhr

A b e n d e s s e n

 

 

 

 

Mittwoch, 16.06.2004

 

 

 

9.00 – 12.30 Uhr

Wir haben Rechte – doch wie setzen wir sie durch?

Anne Leipert

 

 

 

M i t t a g e s s e n

 

 

 

 

14.30 – 17.45 Uhr

Durchsetzungs- und Konfliktstrategien fürs gesellschaftliche Engagement

Etwas Theorie und viele Übungen
Anne Leipert

 

18.00 Uhr

A b e n d e s s e n

 

20.00 Uhr

 

Vorschlag für den Abend:
Mit dem Würzburger Nachtwächter  in der Innenstadt unterwegs

 
Donnerstag, 17.06.2004

 

 

 

9.00 – 10.30 Uhr

11.00 – 12.30 Uhr

Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit von Selbsthilfegruppe

Anne Leipert

Kommunale Lobbyarbeit für Frauen- und Selbsthilfeprojekte
Stadträtin Eva-Maria Fabisch-Uthe

 

 

 

M i t t a g e s s e n

 

 

14.30 – 17.45 Uhr

Öffentlichkeitsarbeit -
gute Beispiele und praktische Übungen
Anne Leipert

 

 

 

 

18.00 Uhr

A b e n d e s s e n

 

 

19.15 – 21.00 Uhr

Wendo Kurs für behinderte Frauen

leider nicht praktisch, aber informativ: Erfahrungsaustausch mit Teilnehmerinnen

OBA – Offene Behindertenarbeit des Diakonischen Werks Würzburg,

Henrike Staab und andere

 

 

Freitag, 18.06.04

 

9.00 – 12.30 Uhr

Verhandeln und Durchhalten

Strategien, Tipps und Übungen

Anne Leipert

 

Seminarrückblick und Ausblick,

Verabschiedung

Brigitte Nake-Mann und Elisabeth Fischer

 

 

 

M i t t a g e s s e n  , danach Abreise

Bitte schicken Sie uns Ihre verbindliche Anmeldung bald zu; die Seminarplätze werden nach Posteingang vergeben.

Teilnahmebeitrag

 

Der Teilnahmebeitrag beträgt EURO 160,00.Für Übernachtung im Zweibettzimmer und Verpflegung (ohne Getränke) in unserer Akademie entstehen Ihnen keine zusätzlichen Kosten.

Bei Übernachtung im Einzelzimmer beträgt der Teilnahmebeitrag EURO 220,00.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich mit u.a. Anmeldeabschnitt und überweisen Sie den Teilnahmebeitrag mit Vermerk der Seminarnummer W 2506 auf dem Überweisungsbeleg (Kto-Nr. 61176 bei der Sparkasse MainFranken, Würzburg, BLZ 790 500 00) schicken Sie uns bitte eine Kopie des quittierten Überweisungsauftrages zu. Falls Sie keine Quittung von Ihrer Bank erhalten, vermerken Sie bitte das Überweisungsdatum auf dem Anmeldeabschnitt.Nach Erhalt Ihrer verbindlichen Anmeldung - und Gutschrift des Teilnahmebeitrages auf unserem Konto - reservieren wir Ihnen einen Seminarplatz.  

Eine evtl. Stornierung Ihrer verbindlichen Anmeldung muss schriftlich erfolgen (Brief oder Fax 0931 / 80464-44). Geht Ihre Abmeldung später als zwei Wochen vor Seminarbeginn ein, müssen wir eine Stornogebühr von 50% des Teilnahmebeitrages einbehalten. Bei Fernbleiben ohne vorherige Abmeldung bzw. Abmeldung erst am Anreisetag erfolgt keine Rückerstattung.

Ausfall des Seminars: Bei zu geringer Teilnahmezahl oder in Fällen höherer Gewalt behalten wir uns die Absage des Seminars vor. Wir werden Sie zum frühestmöglichen Zeitpunkt informieren und den Teilnahmebeitrag zurückerstatten.

Bildungsurlaub

Bitte informieren Sie uns  u m g e h e n d , nach welchen bundes- oder landesrechtlichen Regelungen  Sie Bildungsurlaub beanspruchen möchten, damit wir rechtzeitig die Anerkennung des Seminars beantragen können!

Ein Anmeldeformular im Word-Format erhalten sie hier


12. Mai 2004

Großes Interesse am Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai in München

Trotz des schlechten Wetters fand der Europaweite Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung sowohl in den Medien als auch auf dem Münchner Marienplatz großes Interesse.

In den Beiträgen der Teilnehmer auf der Bühne wurde deutlich, dass sich die betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen nach dem nun seit einem Jahr in Kraft getretenen Bayerischen Gleichstellungsgesetz von der Politik und der Öffentlichkeit  entscheidende Impulse erwarten. Die Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung gab zu verstehen, dass Sie sich dafür einsetzen werde, dass in allen Landkreisen in Bayern Behindertenbeauftragte bestellt werden. Frau Ruge, Schirmfrau des Netzwerks von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung, forderte zum Engagement auf, Frauen und Mädchen mit Behinderung in ihrem Streben nach Selbstverwirklichung und Selbstbestimmung zu unterstützen.

Die Vertreter der Fraktionen im Bayerischen Landtag: Herr Unterländer (CSU), Frau Ackermann (Bündnis 90/Die Grünen), Frau Steiger (SPD) sicherten - trotz unterschiedlicher Meinung - den Betroffenenverbänden ihre Unterstützung bei der Umsetzung des BayBGG zu. Die Gleichstellung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und muss auch trotz begrenzt zur Verfügung stehender Mittel vorbehaltlos erreicht werden.

Mit über 40 Informationsständen der beteiligten Selbsthilfegruppen und einem Rahmenprogramm auf der Bühne mit Interviews, Musikdarbietungen und der Demonstration zum Odeonsplatz war die Veranstaltung wieder ein großer Erfolg.

Fernsehen, Rundfunk und die Presse berichteten über unsere Veranstaltung.

Die Presse Mitteilungen könne Sie als Word-Dokument oder als PDF-Datei downloaden.

Bilder vom 5. Mai 2004

 

Pressebeispiel DPA:

Situation der Menschen mit Behinderung nicht verbessert

Gleichstellungsgesetz: Nach einem Jahr zu viele Hürden.

Die Situation Behinderter hat sich nach Ansicht von Behindertenvertretern mit dem bayerischen Gleichstellungsgesetz kaum verbessert. „Wir haben jetzt ein Jahr ein Gleichstellungsgesetz — und es bewegt sich nichts”, sagte der Geschäftsführer der Lan­desarbeitsgemeinschaft „Hilfe für Behinderte” (LACH) in Bayern, Reinhard Kirchner, am Dienstag in München.

Im Zuge des Sparkurses der Staatsregierung seien in fast allen Bereichen vom Blindengeld bis zu Selbsthilfe die Mittel um rund fünf Prozent gekürzt worden, bei Behinderteneinrichtungen seien es bis zu 20 Prozent. Zum europaweiten Protesttag für die Gleichstellung von Behinderten an diesem Mittwoch wollen mehrere tausend Betroffene auf dem Münchner Marienplatz demonstrieren.

„Wir können Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung nicht erkennen, in denen das Gleichstellungsgesetz umgesetzt wird”, sagte Kirchner. Es gebe lediglich einige wenige Bereiche wie etwa bei der Gestaltung von Neubauten, in denen der Wille zur Verbesserung erkennbar sei. Behindert werde die Umset­zung der Gleichstellung aber auch durch die im Gesetz festgelegte Einschränkung, wonach Massnahmen von der technischen Machbar­keit und von der Haushaltslage abhängig sind. „Da ist gleich die Bremse mit eingebaut wor­den”, sagte Kirchner. Noch immer seien wich­tige Sendungen im Fernsehen nicht für Gehörlose untertitelt, berichtete der LAGH-Geschäftsführer weiter. In Gaststätten fehlten vielfach behindertengerechte Toiletten. Kino-Betreiber würden nicht aufgefordert, mehr als einen oder zwei Plätze für Rollstuhlfahrer be­reitzustellen.


4. Mai 2004

Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

Pressekonferenz 4.Mai 2004

Dienstag, 4. Mai 2004, 11.00 Uhr

Geschäftsstelle der LAGH/Zentrum der Bayerischen Behindertenverbände

Orleansplatz 3, 81667 München, 4. Stock

Zugang durch das Kaufhaus Kaufring

 

Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

am 5. Mai 2004

auf dem Marienplatz in München

 

 

Presseerklärung

Europaweiter Protesttag für die

Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

5. Mai 2004

auf dem Münchner Marienplatz

10.00 – 17.00 Uhr

 

Motto: Ein Jahr bayerisches Gleichstellungsgesetz: Wird die Gleichstellung kaputt gespart?

 

Seit mehreren Jahren führt das Aktionsbündnis der Selbsthilfeorganisationen, bestehend aus der Landesarbeitsgemeinschaft „Hilfe für Behinderte“ in Bayern e.V. mit ihren 89 landesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen und Münchner Selbsthilfeinitiativen den Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung auf dem Marienplatz durch.

 

Im Kampf um die Inanspruchnahme der Bürgerlichen Rechte, auch für Menschen mit chronischer Krankheit oder Behinderung haben wir mittlerweile erreicht:

  1. Benachteiligungsverbote in Art. 3, Abs. 3 GG und in Art. 118 a der Bayerischen Verfassung

  2. Das Inkrafttreten des Bundesgleichstellungsgesetzes im Jahr 2002

  3. Das Inkrafttreten des Bayerischen Gesetzes zur Gleichstellung, Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (BayGG) am 1. August 2003

Diese gesetzlichen Regelungen waren wichtige Schritte im Kampf gegen die Benachteiligung chronisch kranker und behinderter Menschen in der Bundesrepublik Deutschland und in Bayern.

Nach nunmehr fast einem Jahr wird am 5. Mai 2004 in München erstmalig Bilanz gezogen:

·      Hat das BayGG die Situation der chronisch kranken und behinderten Menschen in Bayern verbessert?

·      Sind Maßnahmen zur Barrierefreiheit (Öffentliche Gebäude, Verkehr, Kommunikation) im Land und in den Gemeinden in Gang gesetzt worden?

·      Ist der im BayGG geforderte Perspektivenwechsel vom chronisch kranken und behinderten Menschen als Objekt  des Hilfesystems hin zum aktiven handelnden mitbestimmenden Bürger erkennbar?

·      Bleibt zu befürchten, dass im Hinblick auf die großen finanziellen Probleme beim Bund, bei den Ländern und in den Gemeinden und dem von der Bayerischen Staatsregierung jetzt durchgesetzten Sparkurs, die „Gleichstellung kaputt gespart wird?“

 

Vertreter aus den unterschiedlichen Selbsthilfeorganisationen werden von ihren Erfahrungen berichten.

In einer Talkrunde werden auch Politiker aus den Fraktionen des Bayerischen Landtags zu diesen Fragen Stellung beziehen. Die neue Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Anita Knochner, wird zur Eröffnung der Veranstaltung ein Grußwort sprechen. Zu Gast ist außerdem die bekannte ZDF Moderatorin Nina Ruge, Schirmfrau des Netzwerkes von und für Frauen und Mädchen mit Behinderungen.

 

 

Der Protesttag

Der Europaweite Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung findet am 5. Mai 2004 von 10.00 – 17.00 Uhr auf dem Münchener Marienplatz statt.

Er wird ausschließlich von Organisationen selbst betroffener Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung organisiert und durchgeführt. Knapp 40 Selbsthilfeorganisationen des Aktionsbündnisses beteiligen sich mit Informationsständen.

Ein Rahmenprogramm mit verschiedenen Aktionen auf dem Marienplatz soll dazu anregen, mit den Betroffenen ins Gespräch zu kommen und Interesse für die Anliegen der Menschen mit Behinderung oder chronischer Krankheit zu wecken.

Ein Rollstuhlparcour macht Einschränkungen bei verschiedenen Behinderungen erfahrbar.

Um 15.00 Uhr findet eine Demonstration zum Odeonsplatz mit Kundgebung statt.

 


3. Mai 2004

Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE (1/2004) erschienen:

Inhalt u.a.:

 

In dieser Ausgabe finden sie einen Bericht im PDF-Format von der 30-Jahrfeier der LAGH-Bayern

Die Zeitschrift kann bei der BAGH abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäftsstelle erhalten.


23. April 2004

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 03/2004

{Lagh Informatioen 07.2003} LAGH Informationen Nr. 03/2004

Bitte Logo anklicken!

Die Datei kann auch gezippt (18 kb) im Word-Format heruntergeladen werden. (hierfür ist allerdings ein Programm zum entzippen der Datei notwendig. z.B. WinZip oder Windows XP)

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                        oder als PDF Datei (256 KB)  

 


22.4.2004

Gesetzliche Krankenversicherung

Sozialministerin Stewens weist auf die sechs wichtigsten ‚praxisgebührenfreien’ Fälle hin

Auf die „wichtigsten praxisgebührenfreien Fälle“ hat Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute in München hingewiesen: „Die sechs wesentlichen Ausnahmen von der Praxisgebühr sind:

­       Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr sind von allen Zuzahlungen und damit auch von der Praxisgebühr freigestellt.

­       Ebenfalls keine Praxisgebühr fällt bei Vorsorgeuntersuchungen - wie in der Zahnarztpraxis oder bei Schwangeren - an. Das schließt auch die Mitteilung des erhobenen Befundes und die Beratung des Patienten bzw. der Schwangeren im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung ein. Erst wenn danach eine weitere medizinische Behandlung notwendig wird, darf von Ihnen eine Praxisgebühr erhoben werden.

­       Auch bestimmte gesetzlich vorgesehene Untersuchungen etwa zur Früherkennung eines Herz- oder Nierenleidens, einer Zuckerkrankheit oder einer Krebserkrankung sind zuzahlungsfrei.

­       Zudem fällt bei den von der Kasse übernommenen Schutzimpfungen - wie beispielsweise gegen Tetanus, Virusgrippe oder Polio und gegen Kinderkrankheiten - keine Praxisgebühr an. Ich kann allen Eltern nur raten, im Interesse der Gesundheit ihrer Kinder auf einen ausreichenden Impfschutz zu achten - die Praxisgebühr kann jedenfalls keinen Grund darstellen, den Impfschutz bei Kindern und Jugendlichen zu vernachlässigen, da diese ohnehin befreit sind.

­       Muss man wegen einer Behandlung mehrere Fachärzte aufsuchen, fällt ebenfalls keine Praxisgebühr an, wenn entsprechende Überweisungen vorliegen. Lassen Sie sich also immer überweisen, wenn dies medizinisch angezeigt ist!

­       Und achten Sie darauf, dass Sie für jede Zuzahlung eine Quittung erhalten, damit sie diese gesammelt bei Ihrer Kasse einreichen können. Nach Erreichen ihrer Belastungsgrenze - das sind zwei Prozent ihres jährlichen Bruttoeinkommens, bei chronisch Kranken ein Prozent - wird Ihnen dann für den Rest des Jahres eine Bescheinigung über die Zuzahlungsbefreiung ausgestellt: Eine Praxisgebühr müssen Sie dann nicht mehr zahlen."

 


17.4.2004

EU-Osterweiterung

Sozialministerin Stewens weist auf Möglichkeiten und Grenzen beim Bezug von Gesundheitsleistungen in den EU-Beitrittsstaaten hin

Mit Blick auf die EU-Osterweiterung hat Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute in München auf neue Möglichkeiten - aber auch Grenzen - für die gesetzlich Krankenversicherten bei der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen in den Beitrittsstaaten hingewiesen.

Stewens: „Grundsätzlich erhalten deutsche Versicherte im Krankheitsfall bei einem vorübergehendem Aufenthalt - beispielsweise als Tourist - in allen EU-Staaten unverzüglich die notwendigen Leistungen. Dafür müssen sie die so genannte ‚E 111-Bescheinigung’ vorlegen. Die Kostenabrechnung erfolgt zwischen der ausländischen und der inländischen Krankenkasse nach den tatsächlich angefallenen Kosten. Die in Deutschland geltenden Zuzahlungen fallen dann nicht an, stattdessen jedoch die im Ausland eventuell bestehenden Zuzahlungen.“

Zudem könnten sich Versicherte ab Mai 2004 auch in den Beitrittsstaaten im ambulanten Bereich - also bei allen niedergelassenen Ärzten und Zahnärzten - ohne vorherige Genehmigung durch ihre Krankenkasse gezielt behandeln lassen; gezielt gesuchte Krankenhausbehandlungen im EU-Ausland seien hingegen grundsätzlich nur bei vorheriger Zustimmung durch die Kasse erstattungsfähig. Stewens: „Wer auf diesem Weg einen Arzt oder Zahnarzt im EU-Ausland aufsucht, bekommt eine Privatrechnung. Die anfallenden Kosten werden durch die Kasse erstattet - egal, ob die Versicherten in Deutschland Kostenerstattung gewählt haben oder nicht, jedoch höchstens in Höhe der Vergütung, die die Kasse im Inland zu tragen hätte. Hinzu kommen noch Abschläge für Verwaltungskosten, fehlende Wirtschaftlichkeitsprüfungen und für die in Deutschland bestehenden Zuzahlungen wie die Praxisgebühr.“

Die Ministerin machte deutlich, dass die Inanspruchnahme in den Beitrittsstaaten „nicht ohne Risiko ist“. Stewens: „So ist die Verfolgung von Behandlungsfehlern im EU-Ausland schwieriger als im Inland. Auch sind wegen der eventuell qualitativ schlechteren ärztlichen und zahnärztlichen Versorgung möglicherweise später Nachbehandlungen in Deutschland erforderlich. Vor einer gezielten Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen in den Beitrittsstaaten sollte man dies alles in seine Überlegungen einbeziehen.“

 


06.04. 2004

Fernsehinterview mit der neuen Behindertenbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung

Mit einem Klick auf das Bild können Sie das in der Fernsehsendung "Die LAGH informiert "ausgestrahlte Interview mit der Bayerischen Behindertenbeauftragten, Frau Anita Knochner sehen.

Der Film ist im WMV-Format (abspielbar mit dem Microsoft Media-Player) zu sehen und der Download kann mehrere Minuten in Anspruch nehmen (ca. 6MB)

 


01.04.2004

Bisherige Behindertenbeauftragte verabschiedet und neue Behindertenbeauftragte vorgestellt

Im Rahmen einer Feierstunde im Sozialministerium hat Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute die bisherige Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Ina Stein, verabschiedet. "Begleitet, gefördert und von Frau Stein angestoßen konnten in der Behindertenpolitik viele wichtige Vorhaben Realität werden", dankte die Ministerin Frau Stein für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und ihren engagierten Einsatz für behinderte Menschen. Höhepunkte seien das Bayerische Gesetz zur Gleichstellung, Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung (BayBGG) gewesen, aber auch die Anregung zur Gründung der Bioethik-Kommission und zur Schaffung des Netzwerkes von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern. "Weit über das übliche Maß hinaus hat Frau Stein dieses Ehrenamt fünf Jahre lang mit unermüdlichem Einsatz ausgeübt und dabei stets eigene Interessen zum Wohle anderer zurückgestellt", würdigte Stewens die Verdienste von Ina Stein.

Gleichzeitig stellte die Ministerin Anita Knochner als die neue "Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung" - das Amt ist im BayBGG erstmals gesetzlich verankert - den anwesenden Interessenvertretern der verschiedenen Verbände offiziell vor. Nicht zuletzt ihre eigene Betroffenheit als Rollstuhlfahrerin mache die 35-jährige Sozialpädagogin sensibel für die Belange behinderter Menschen. Auch ihre bisher ausgeübte Tätigkeit als freie Journalistin bei der abm - Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien e.V. werde sicherlich nützlich sein, wenn es um das breite Feld der Öffentlichkeitsarbeit gehe. Frau Knochner, die schon bislang als Behindertenbeauftragte des Landkreises Rosenheim tätig war, kündigte an, sich insbesondere um die Einrichtung von kommunalen Behindertenbeauftragten in den Landkreisen, kreisfreien Städten und Bezirken Bayerns zu bemühen. (Pressedienst StMAS)

 


26.3.2004

Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

am 5. Mai 2004

auf dem Marienplatz in München

Das Aktionsbündnis „Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen“, bestehend aus der Landesarbeitsgemeinschaft „Hilfe für Behinderte“ in Bayern e.V. (LAGH), Dachorganisation von 89 landesweit tätigen Selbsthilfeverbänden behinderter und chronisch kranker Menschen in Bayern, und den örtlichen Selbsthilfegruppen behinderter und chronisch kranker Menschen in München veranstaltet auch in diesem Jahr gemeinsam den

Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2004 in München

Motto: Ein Jahr bayerisches Gleichstellungsgesetz: Wird die Gleichstellung kaputtgespart?

Vergangenes Jahr ist das Bayerische Gleichstellungsgesetz in Kraft getreten. Die betroffenen behinderten und chronisch kranken Menschen haben damit erstmals eine gesetzliche Grundlage für die Gleichstellung erreicht. Trotzdem machen die Betroffenen die Erfahrung, dass sich im Alltag bisher wenig für sie verändert hat. Zudem gefährden Sparmaßnahmen in Bayern und in den Kommunen die Umsetzung des bayerischen Gleichstellungsgesetzes.

Mit Informationsständen auf dem Marienplatz werden sich die Vertreter der örtlichen Behinderteninitiativen, Gesundheitsgruppen und Projekten der Öffentlichkeit vorstellen und den Dialog mit der Öffentlichkeit suchen. Mit Interviews und Redebeiträgen sowie mit Musik, Tanz- und sportlichen Darbietungen wollen sich die Betroffenen dem Publikum Gelegenheit und Anlass bieten in Kommunikation mit chronisch kranken und behinderten Menschen zu treten. Ein Rollstuhlparcour soll den Besuchern den Alltag von Menschen im Rollstuhl nahe bringen.

Wie auch in den vergangenen Jahren soll am Vormittag der Veranstaltung eine Diskussionsrunde mit Politikern des Bayerischen Landtags auf der Bühne stattfinden.

Über weitere Details werden wir an dieser Stelle rechtzeitig informieren

 


24. März 2004

Verbesserung der Schlaganfallversorgung in Bayern
Sozialministerin Stewens zieht positive Zwischenbilanz zum telemedizinischen Pilotprojekt TEMPiS - mehr als 2.100 Telekonsultationen durchgeführt

Eine positive Zwischenbilanz zum Projekt TEMPiS (telemedizinisches Pilotprojekt zur integrierten Schlaganfallversorgung in der Region Süd-Ost-Bayern) hat Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute in München gezogen. "Die Akzeptanz des durch TEMPiS geschaffenen Netzwerkes war bei den teilnehmenden Krankenhäusern wie bei den Patienten in den ersten 12 Monaten der Laufzeit sehr hoch. Im internationalen Vergleich ist eine solche Nutzung der Telemedizin zur Verbesserung der Schlaganfallversorgung einzigartig", zeigte sich die Ministerin erfreut.

Im Rahmen des vom Sozialministerium, den Krankenkassen, der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe und den teilnehmenden Krankenhäusern gemeinsam finanzierten Projektes wurden 12 regionale Krankenhäuser (Bad Tölz, Burglengenfeld, Cham, Dachau, Ebersberg, Eggenfelden, Freising, Kelheim, Mühldorf, München-Pasing, Rosenheim und Straubing), überwiegend der Versorgungsstufe II, mit den Schlaganfallzentren des Universitätsklinikums Regensburg und des Städtischen Krankenhauses München-Harlaching vernetzt. Kooperationen mit elektronischer Bildübertragung bestehen auch mit dem Klinikum Deggendorf, dem Behandlungszentrum Vogtareuth und der Unfallklinik Murnau. In den 12 Kooperationskliniken wurden Schlaganfall-Schwerpunktstationen eingerichtet und ein Stroke-Team aus Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten gebildet.

"TEMPiS beweist, dass die Telemedizin ein großes Potenzial für Qualitätsverbesserungen im medizinischen Leistungsprozess birgt. Die Kliniken und Ärzte der regionalen Häuser können auf die Erfahrungen der überregionalen Kompetenzzentren im Wege der Telekonsultation zurückgreifen", erläuterte Stewens. Durch die Vermeidung von Krankentransporten und Doppeluntersuchungen sowie den Rückgriff auf andernorts vorhandenes Fachwissen werde ein wichtiger Beitrag zu Kosteneinsparungen geleistet.

"Im Jahr 2003 wurden über 2.100 Telekonsultationen durchgeführt und dabei mehr als 1.800 Patienten vorgestellt", bilanzierte die Ministerin. Die Telemedizin-Einrichtung mit Computer-basierten Videokonferenzen und Bildübertragung habe sich dabei als sehr anwenderfreundlich und stabil bewährt. In einer anonymisierten Beurteilung hätten alle Vertreter der Kooperationskliniken angegeben, dass sie ohne Einschränkungen wieder an dem Projekt teilnehmen würden.

 


 

18. März 2004

Großdemonstration gegen die Haushaltkürzungen im Freistaat Bayern

Über 10.000 Menschen haben gestern auf dem Münchner Marienplatz gegen die Haushaltskürzungen des Freistaates demonstriert. Vertreter der Gewerkschaften und der Wohlfahrtsverbände brachten zum Ausdruck, dass mit dem gegenwärtig eingeschlagenen Sparkurs das bisher in Bayern oftmals vorbildlich gestaltete Sozialsystem gefährdet und zerschlagen werde.

Die Caritas und das Diakonische Werk hatten bereits am Vorabend Sozialministerin Stewens eine Liste mit 90.000 Protestunterschriften übergeben. (Süddeutsche Zeitung vom 17.3.2004)

Wie bereits berichtet, muss auch die LAGH mit einer drastischen Kürzungen des staatlichen Zuschusses im Haushaltjahr 2004 rechnen. Wir können nur hoffen, dass rechtzeitig  erkannt wird, dass mit diesen Einschränkungen auch die durch  die LAGH unterstützten und aufgebauten Strukturen der ehrenamtlich geleistete "Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen" in Bayern ernsthaft beeinträchtigt werden.

 


16. März 2004

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 02/2004

{Lagh Informatioen 07.2003} LAGH Informationen Nr. 02/2004

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05. März 2004

Frauennetzwerk Erhält Spende aus "Na und - Aktion"

Im Beisein von Sozialministerin Christa Stewens und der Schrimfrau des Netzwerks von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung, Frau Nina Ruge hat die Diplomierungsgruppe 2003 der Bayerischen Beamtenfachhochschule in Hof, bestehend aus 14 jungen Frauen und Männern, eine Spende in Höhe von 1250 € überreicht.

Im Namen des Netzwerks und der LAGH möchten wir uns recht herzlich bedanken.

Bilder von der Scheckübergabe:

Zur Vergrößerung klicken sie auf das Bild

 

                                                               Ute Strittmatter, Christa Stewens, Nina Ruge


03. März 2004

Neue Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung

Frau Anita Knocher wird heute zur Behindertenbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung ernannt. Wie jetzt offiziell bekannt wurde, wird der selbst betroffenen Rollstuhlfahrerin und ehemaligen Behindertenbeauftragten im Landkreis Rosenheim heute von Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber die Berufungsurkunde überreicht.

Im Zusammenhang mit dem Bayerischen Gleichstellungsgesetz und dem damit angekündigten Perspektivenwechsel zur Teilhabe und Mitbestimmung chronisch kranker und behinderter Menschen hatten die Selbsthilfeorganisationen und Sozialverbände allerdings gehofft in die Diskussion um die Besetzung des/der Behindertenbeauftragten einbezogen zu werden.

Frau Ina Stein, die sich nicht mehr für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung gestellt hat, wird heute feierlich verabschiedet.

Wir wünschen der neuen Behindertenbeauftragen für ihr künftiges Amt einen guten Einstand und eine ebenso gute und enge Zusammenarbeit, wie mit der nun scheidenden Behindertenbeauftragten, Frau Ina Stein.


27. Februar 2004

Frauennetzwerk Erhält Spende aus "Na und - Aktion"

- Fototermin -

Die Diplomierungsgruppe 2003 der Bayerischen Beamtenfachhochschule in Hof, bestehend aus 14 jungen Frauen und Männern, hat sich mit ihrer Diplomierungsfeier am Aktionsprogramm „NA UND!“ der Bayerischen Staatsregierung zum Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003 beteiligt. In der Feier wurden über 1.000 Euro zusammengetragen, die die Gruppe dem „Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern“ spenden will.

Das Netzwerk -  ein Zusammenschluss von Frauen und Mädchen mit unterschiedlichen Behinderungen - wird überwiegend von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt und ist der Landesarbeitsgemeinschaft „Hilfe für Behinderte“ in Bayern e.V. (LAGH) angegliedert. Seit seiner Gründung im Jahr 1999 setzt sich das Netzwerk herausragend für die Belange behinderter Mädchen und Frauen ein.

Bayerns Sozial- und Frauenministerin Christa Stewens und Markus Heilmann, Absolvent der Beamtenfachhochschule, werden die Spende im Beisein der Schirmherrin des Netzwerks, der bekannten Fernseh-Moderatorin Nina Ruge,

am Mittwoch, den 3. März 2004, um 12.00 Uhr

(nicht, wie ursprünglich angekündigt: 13.30 Uhr)

im Bayerischen Sozialministerium, 4. Stock,

Winzererstr. 9, 80797 München

der Leiterin des Netzwerkbüros, Ute Strittmatter, sowie dem Geschäftsführer der LAGH, Reinhard Kirchner, überreichen.

Dabei stehen Ihnen die Beteiligten für Fragen gerne zur Verfügung.

Zu dieser Veranstaltung lade ich Sie sehr herzlich ein.

Bildberichterstatter erwünscht.

 


26. Februar 2004

 

Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns (KZVB) verstößt nach Auffassung des Bayerischen Sozialministeriums gegen geltendes Recht

Die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns (KZVB) hat nach Auffassung des Sozialministeriums in den letzten Wochen mehrfach massiv gegen geltendes Recht verstoßen: So wurden die bayerischen Zahnärzte aufgefordert, im Widerspruch zur gesetzlichen Regelung auch bei Vorsorgeuntersuchungen die Praxisgebühr einzuziehen.

 Die Vertreterversammlung der KZVB fasste sogar förmliche Beschlüsse, die sich gegen die Gesundheitsreform richten und den Vorstand der KZVB auffordern, aktiv und öffentlich gegen deren Umsetzung vorzugehen. Obwohl auch das Sozialgericht München am 20. Februar 2004 unmissverständlich die Rechtsauffassung des Bayerischen Sozialministeriums bestätigte, weigern sich die Funktionäre der KZVB nach wie vor, geltendes Recht zu beachten.

Bayerns Sozialministerin Christa Stewens gibt eine Pressekonferenz:

Donnerstag, den 26. Februar 2004, 10.00 Uhr

im Raum 0062/0064 des Bayerischen Sozialministeriums,

Winzererstr. 9, 80797 München

 

 


20. Februar 2004

Netzwerk von Frauen und Mädchen mit Behinderung lädt zum Plenum ein

Liebe Netzwerkfrauen, liebe Interessierte,

ich möchte im Namen des Netzwerkes recht herzlich zu unserem nächsten Plenum einladen.

Es findet statt am

Samstag, den 13. März 04 von 11:00 bis 17 Uhr

in den Geschäftsräumen der LAGH, Orleansplatz 3, 81667 München

(Zugang über das Kaufhaus „Kaufring“, 4. Stock)

Thema des Plenums wird sein

Wir knüpfen gemeinsam unser Netzwerk weiter

und

Wahl der Sprecherinnen

Weitere Informationen erhalten sie unter www.netzwerkfrauen-bayern.de

 

 


19. Februar 2004

Über 2000 blinde und sehbehinderte Menschen bei der Demonstration gegen die Kürzung des Blindengeldes

Mit einen Demonstrationszug durch die Münchner Innenstadt und mit eine Kundgebung auf dem Münchner Odeonsplatz haben am Samstag den 14.2.2004 über 2000 Teilnehmer gegen die geplante 15%-ige Kürzung des Blindengeldes demonstriert. Berichte über den Verlauf der Veranstaltung finden sie unter http://www.bbsb.org.

Der Geschäftsführer der LAGH hat sich im Namen der 89 Mitgliedsverbände mit der Aktion der blinden Menschen solidarisch erklärt: "...behinderungsbedingte Nachteilsausgleiche dürfen nicht zur Disposition stehen. Wer beim Blindengeld kürzt der läuft Gefahr das neu in Kraft getretenen Bayerische Gleichstellungsgesetz zur Makulatur werden zu lassen. 

Der Paradigmenwechsel in der Betrachtung chronisch kranker und behinderter Menschen vom Objekt zum aktiv handelnden Subjekt (BayGG) kann nur vollzogen werden, wenn blinden und sehbehinderten Menschen durch die  seit Jahren bewährten Blindengeldzahlungen die Möglichkeit zur Teilhabe und Selbstbestimmung in vollem Umfang erhalten bleibt"

Bilder von der Veranstaltung:

   

Sammeln vor der Demo

                  Vorsitzende und Geschäftsführer des BBSB

                                                 

Auch der Geschäftsführer der LAGH hat ein Grußwort gesprochen:

 


12. Februar 2004

Blinde Menschen demonstrieren gegen die 15%-ige Kürzung des Blindengeldes in München

Der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund e.V. führt am 14.2.2004 eine Demonstration und eine Kundgebung in München gegen die geplante Kürzung des Blindengeldes in Bayern durch.

11.00Uhr Sammeln auf der Theresienwiese

11.30 Uhr Abmarsch durch die Innenstadt

13.00 Uhr Kundgebung auf dem Odeonsplatz

 

Weitere Infos unter http://www.bbsb.org

 

 


09. Februar 2004

Sitzverteilung im Bayerischen Landesbehindertenrat wird neu diskutiert!

Das Bayerische Gesetz zur Gleichstellung, Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung sieht  in Artikel 19 die Gründung eines Bayerischen Landesbehindertenrates (LBR) vor, der in einer Rechtsverordnung zu konkretisieren ist. Am Runden Tisch der Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Frau Ina Stein, hatten sich die Vertreter der Selbsthilfeorganisationen, der Sozialverbände, der Vertreter der kommunalen Behindertenbeauftragten, des Frauennetzwerks und der freien Wohlfahrtspflege auf die Sitzverteilung geeinigt. Nun soll auf Vorschlag der Öffentlichen Wohlfahrtspflege die Sitzverteilung am Runden Tisch der Behindertenbeauftragten am 9. Februar 2004 neu diskutiert werden, da diese 4 der im Gesetz festgelegten 17 Sitze beanspruchen.

Die LAGH hat im Gesetzgebungsverfahren gefordert, dass im LBR ausschließlich Vertreter der Selbsthilfe und der Sozialverbände vertreten sein sollten.  Sie konnte sich jedoch mit dieser Forderung nicht durchsetzen und war aufgrund der Zusicherung von Vertretern der Regierungspartei im Bayerischen Landtag zu dem Kompromiss bereit, dass die Mehrzahl der Sitze von Vertretern der Selbsthilfe und der Sozialverbände besetzt wird.

Nun droht durch das Ansinnen der Öffentlichen Wohlfahrtspflege die Mehrheit der Betroffenenverbände im LBR in Frage gestellt zu werden.

Wir werden über diese Thema weiter berichten.

 


03. Februar 2004

Die Stadt für alle - barrierefreie Gestaltung in der städtebaulichen Sanierung und Erneuerung

 

Die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Inneren hat eine Informationsschrift zur o.g. Thematik herausgegeben.

Die Informationen sind entweder als PDF-Datei abrufbar oder können kostenlos bestellt werden bei:

Ernst Vögel GmbH,

Kalvarienberg 22,

93491 Stamsried. voegel@voegel.com

 


27.1.2004

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 01/2004

{Lagh Informatioen 07.2003} LAGH Informationen Nr. 01/2004

Bitte Logo anklicken!

Die Datei kann auch gezippt (18 kb) im Word-Format heruntergeladen werden. (hierfür ist allerdings ein Programm zum entzippen der Datei notwendig. z.B. WinZip oder Windows XP)

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22.1.2004

Sozialministerin Christa Stewens: "Einsparungen gefährden die sozialen Strukturen nicht"

Keine Kürzungen bei der Selbsthilfe!

Wie die Süddeutsche Zeitung (20.1.2004) berichtet, soll bei personalintensiven Projekten und bei Initiativen zur Unterstützung von Ehrenamt und Selbsthilfe nicht gekürzt werden. Allerdings soll beim Blindengeld eine 15%-ige Kürzung vorgenommen werden.

Den genauen Wortlaut des Zeitungsartikels können Sie in Kopie bei  uns beziehen.


21.1.2004

Pflegeversicherung

Sozialministerin Stewens stellt Bayerisches Pflegekonzept vor

„Die Pflegequalität in Bayern verbessert sich insbesondere durch unangemeldete Heimnachschauen, Fortbildung in der Pflege und eine Pflegekampagne im vergangenen Jahr“, erklärte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute in ihrer Jahrespressekonferenz in München.

In den rund 1.300 bayerischen Alten- und Pflegeheimen werde die Qualitätssicherung durch eine engmaschige Kontrolle der Heimaufsicht zusammen mit dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung gewährleistet. Im Jahr 2002 führten allein die Landratsämter und die kreisfreien Städte 1.500 Heimnachschauen durch. Die von den Einrichtungsträgern einzuhaltende Fachkraftquote wird inzwischen von rund 90 Prozent der Heime erreicht. Das gesamte Dienstleistungsspektrum stationärer Pflege, einschließlich der Qualifizierung des Personals, werde verstärkt auf die Belange demenziell erkrankter älterer Menschen ausgerichtet.

„Allerdings wird der Rahmen für die Pflege durch die bundesgesetzlich geregelte Pflegeversicherung vorgegeben. Wie bei der Rente und der Gesundheit ist auch im Bereich Pflege eine Reform dringend notwendig“, betonte Stewens. Das bayerische Konzept sieht nach Worten der Ministerin vor, die Pflegeversicherung auch künftig als einen eigenständigen Zweig der sozialen Sicherungssysteme zu belassen. Der Arbeitgeberbeitrag soll – wie in der Gesetzlichen Krankenversicherung – auch in der Pflegeversicherung auf dem jetzigen Niveau von 0,85 Beitragssatzpunkten festgeschrieben werden. Leistungsverbesserungen könne es nur geben, wenn die hierfür erforderlichen Mittel durch Umschichtungen innerhalb des Systems bereitgestellt werden könnten. Stewens: "Ein besonderes Anliegen ist mir die Entlastung der Familien während der Erziehungsphase mit einem Kinderbonus. Auch die häusliche Pflege muss weiter gestärkt werden, dabei gilt der Grundsatz ‚ambulant vor stationär’. Die geriatrische Rehabilitation muss ausgebaut werden und die Bedürfnisse demenzkranker Menschen bei der Einstufung besser berücksichtigt werden. Gleichzeitig ist es erforderlich, den Verwaltungsaufwand zu reduzieren.“

Die Refinanzierung der Leistungsverbesserungen soll nach Stewens´ Worten dadurch erfolgen, dass der hauswirtschaftliche Bedarf bei der Einstufung in die Pflegeversicherung nur noch anteilig berücksichtigt wird und die Leistung bei Stufe I im Falle stationärer Unterbringung auf monatlich 500 € abgesenkt wird.

 

 


20.1.2004

2/2004                                                                                                 Berlin, Anlässlich der zweiten und dritten Lesung des Gesetzentwurfes zur Förderung der Ausbildung und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen erklärt der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karl Hermann Haack:

„Die Bundesregierung hat gemeinsam mit den Koalitionsfraktionen, den Verbänden der behinderten Menschen und den Sozialpartnern in der vergangenen Legislatur­periode Erfolge in der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen erzielt, die wenige für möglich gehalten haben. Gerade angesichts der Schwierigkeiten, mit denen wir auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt konfrontiert sind, muss dies noch einmal in Erinnerung gerufen werden

Der Gesetzentwurf zur Förderung der Ausbildung und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen steht in dieser Tradition. Er wird die inzwischen bewährten Instru­mentarien der Beschäftigungsförderung behinderter Menschen weiterentwickeln, die gesetzlichen Rahmenbedingungen verbessern und die verantwortlich Handelnden in Betrieben und Institutionen zielgenau zusammenführen.

U. a. an diesen entschei­denden Punkten werden die Weichen gestellt:

Wir setzen wirksame Maßnahmen und Anreize in Kraft, um den Anteil behin­derter Jugendlicher bei den Auszubildenden zu erhöhen. Die ausbildenden Betriebe werden unterstützt durch Prämien und Zuschüsse und die Integration von behinderten Auszubildenden und ihre Vermittlungschancen werden durch eine stärkere Verzahnung von betrieblicher und überbetrieblicher Ausbildung verbessert.

Die Integrationsfachdienste werden stärker mit den Rehabilitationsträgern ver­zahnt, die zu deren Inanspruchnahme mit den Integrationsämtern gemein­same Empfeh­lungen zu erarbeiten haben. Die Aufgaben der Integrationsämter werden gestärkt und präzisiert.

Die Stellung der Schwerbehindertenvertretungen werden z. B. durch die Fest­schreibung ihrer Funktion bei der betrieblichen Prävention gestärkt; die Um­setzung der Bestimmungen aber auch durch eine Erhöhung des Bußgeld­rahmens angereizt, um somit stärker in das Bewusstsein und die betriebliche Praxis Eingang zu finden. Die von vielen geforderte Änderung des § 95 ist nach langen Diskus­sionen nicht vorgenommen worden; hier ist auch der weitere Rahmen im Vergleich mit der allgemeinen betrieblichen Mitbe­stimmung zu beachten.

In den Betrieben selbst wird die Prävention durch das Gesetz als ein wesent­liches Instrument zur Sicherung der Beschäftigung schwerbehinderter Men­schen entscheidend gestärkt und praxisnah weiterentwickelt. Hier werden die Rollen der betrieblichen und außerbetrieblichen Institutionen miteinander verzahnt.

Die Integrationsprojekte zur Beschäftigung besonders betroffener schwerbehinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt werden durch die Änderung der Abgabeverordnung nunmehr auf eine sichere steuerrechtliche Grundlage gestellt. Sie sind dann als Zweckbetriebe zu behandeln, wenn sie mindestens 40 vom Hundert schwerbehinderte Menschen der Zielgruppe im Sinne von § 132 Abs. 1 und 2 SGB IX beschäftigen.

Es ist mir bei diesem Gesetzentwurf allerdings auch wichtig zu betonen, dass er nicht isoliert betrachtet, sondern als ein Modul in dem gesamten Paradigmenwechsel in der Politik für Menschen mit Behinderungen und der Modernisierung in der Gesell­schafts- und Arbeitsmarktpolitik im Rahmen der Agenda 2010 gesehen wird.

Und schließlich ist Folgendes zu beachten: Die Europäische Kommission hat einen Europäischen Aktionsplan zur Chancengleichheit behinderter Menschen vorgelegt. Nicht nur in der Arbeitswelt, sondern in allen gesellschaftlichen und politischen Bereichen muss die Situation behinderter Menschen im Sinne eines „Mainstreaming“ einbezogen werden. Eine solche umfassende Perspektive muss künftig Maßstab und Ziel von unserer Politik auch auf nationaler Ebene sein und in einem Teilhabeplan umrissen werden.“


13. Januar 2004

Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE (1/2004) erschienen:

Inhalt u.a.:

 

 

Die Zeitschrift kann bei der BAGH abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäftsstelle erhalten

 


09. Januar 2004

Stellungnahme der LAGH zu den Kürzungsabsichten der Bayerischen Staatsregierung im Sozialbereich

 

Pressemitteilung

Die Landesarbeitsgemeinschaft „Hilfe für Behinderte“ in Bayern e.V. (LAGH) und die ihr angeschlossenen 89 Selbsthilfeorganisationen sind sich einig darin, die von der Bayerischen Staatsregierung geplante Kürzung in Höhe von 10% im Sozial- und Behindertenbereich nicht widerstandslos hinzunehmen. Die Öffentlichkeit muss erfahren, dass Kürzungen und Einschränkungen in diesen Bereichen - trotz aller Beschwichtigungen - Strukturen zerstören, die sich nicht nur auf chronisch kranke und behinderte Menschen auswirken, sondern potentiell kann jedes Mitglied unserer Gesellschaft schon morgen selbst schwer krank oder behindert sein.

Wir sind sehr betroffen, dass das Blindengeld, das zum Ausgleich der blindheitsbedingten Mehraufwendungen dient, um 30 % gekürzt werden sollen. Eine solche Kürzung stellt ein unzumutbares Sonderopfer für diesen Personenkreis dar, der nicht zu rechtfertigen ist. Die in der LAGH zusammengeschlossenen Verbände werden in diesem Zusammenhang alle Aktionen des Bayerischen Blinden und Sehbehindertenbundes gegen die geplante Kürzung solidarisch unterstützen.

Deshalb:

Keine Kürzung des Blindengeldes!

Die institutionell geförderten Behindertenselbsthilfeverbände, wie auch unsere LAGH oder die mit hauptamtlichem Personal besetzten überregionalen Dienste der Offenen Behindertenarbeit unser Mitgliedsverbände können eine 10%ige Kürzung nicht mehr kompensieren.

Rückläufige Spendeneinnahmen und die ständig geforderte Erhöhung des Eigenmittelanteils bei diesen Förderungen stellen schon heute viele Behindertenselbsthilfeorganisationen vor unlösbare Aufgaben.

Eine 10%ige Kürzung hätte für viele Verbände zur Folge, dass Beratungs- und Unterstützungsdienstleistung nicht mehr angeboten werden können. Bei der Einsparungsdiskussion wird übersehen, dass gerade diese Dienste das größte Potential ehrenamtlichen Engagements und damit unentgeltliche Dienstleistung binden. Eine Einsparung in diesen Bereichen erzeugt nicht nur höhere Kosten sondern wäre allein schon kontraproduktiv im Hinblick auf die Bestrebungen der Bayerischen Staatsregierung das bürgerliche ehrenamtliche Engagement zu fördern

Deshalb:

Anpassung der gegenwärtigen Zuschüsse für die Verbandsförderung und der offenen Dienste der Behindertenarbeit an die ständig wachsenden Kosten!

Die LAGH und die ihr angeschlossenen Verbände sehen im Abbau von Bürokratie und Verwaltung  große Einsparpotentiale. So werden nach wie vor bei Fördermaßnahmen mit bescheidenen Zuschussbeträgen die gleichen Vorschriften des Haushaltsrechts angewendet, wie sie auch bei der Investitionsförderung von Einrichtungen zum Tragen kommen. Wenn beispielsweise im Vorjahr beantragte Zuschüsse erst zum Ende des laufenden Jahres gewährt werden, können kleinere Behindertenselbsthilfeverbände mit ehrenamtlichem, besonders aber mit hauptamtlichem Personal nicht mehr wirtschaftlich planen.

Deshalb:

Fortsetzung, bzw. Entbürokratisierung der Richtlinie zur staatlichen Förderung von Selbsthilfegruppen chronisch kranker und behinderter Menschen!

Hier wären Überlegungen einer Poolförderung „SELBSTHILFE“, in der die unterschiedlichen Maßnahmen in diesem Bereich zusammengefasst werden, sinnvolle Ansätze. Die Verteilung, Verwendung und Nachweisung der Fördermittel könnte dann den beteiligten Organisationen, für den Bereich der Selbsthilfe z.B. unserer Landesarbeitsgemeinschaft "Hilfe für Behinderte" in Bayern e.V. als Dachorganisation von derzeit 89 Behindertenselbsthilfeorganisationen übertragen werden.

Die LAGH hat in diesem Zusammenhang immer wieder gefordert und nachgewiesen, dass durch die Beteiligung und Mitwirkung der betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen und deren Organisationen bei den sie betreffenden Maßnahmen am meisten eingespart werden kann.

Mit der Änderung von Artikel 118a der Bayerischen Verfassung in dem über den Gleichstellungsgrundsatz des Artikel 3 Abs. 3 des GG hinaus die Verpflichtung zur Schaffung gleichwertiger Lebensbedingungen für chronisch kranke und behinderte Menschen festgeschrieben worden ist und zusätzlich in dem ab 1. August 2003 in Kraft getretenen BayBGG ein Perspektivenwandel im Sinne der Teilhabe und Beteiligung behinderter Menschen vollzogen werden soll, steht der Freistaat Bayern in der Verpflichtung in diesen Bereichen zu investieren anstatt zu  kürzen.

Es geht um die Zukunft unserer humanen Gesellschaft. Die Gelder, die in den Sozialbereich eingebracht werden sind ja nicht nur Kosten sondern produktives Kapital.

Wenn die gesetzlichen Regelungen vorgeben behinderungsbedingte Nachteile auszugleichen oder vom Grundsatz der individuellen Bedarfsdeckung ausgehen, dann hat sich der Staat damit eine Verpflichtung auferlegt. Begriffe wie „Luxusleistungen für behinderte Menschen“ in diesem Zusammenhang wirken zynisch. Wer bei den Nachteilsausgleichen oder bei der Grundbedarfsdeckung für chronisch kranke und behinderte Menschen sparen will, der muss sich darüber klar sein, dass er diesen Menschen die Teilhabe und Teilnahme an den gesellschaftlichen Angeboten verwehrt.

Deshalb:

Notwendig ist ein staatliches Konzept zur Umsetzung des Bayerischen Gesetzes zur Gleichstellung, Integration und Teilhabe von Menschen mit einer Behinderung und chronische Erkrankung BayBGG!

Wir rufen deshalb alle im Freistaat Bayern verantwortlichen Politiker auf, den 1998 in die Bayerische Verfassung aufgenommenen Artikel 118a als ernste Verpflichtung für das politische Handeln zu sehen und verstärkt Anstrengungen zur Gleichstellung und Teilhabe von Menschen mit chronischer Krankheit oder Behinderung zu unternehmen. Das BayGG ist am 25.6.03 über die Fraktionsgrenzen hinweg einstimmig verabschiedet worden.

Nicht Sparen, sondern Investieren lautet deshalb nach dem „Jahr der Menschen mit Behinderung“ unser dringender Appell an die Landespolitiker in Bayern.

 

 

 


30. Dezember 2003

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 09/2003

{Lagh Informatioen 07.2003} LAGH Informationen Nr. 09/2003

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11. Dezember 2003

Bayerischer Blinden und Sehbehindertenbund e.V. protestiert gegen geplante 30 %-ige Kürzungen des Blindengeldes

Bei der Diskussion um die geplanten Haushaltseinsparungen im Sozialbereich bleibt zu befürchten, das auch die Gruppe der blinden- und sehbehinderten Menschen besonders große Opfer bringen soll.

Die betroffenen blinden und sehbehinderten Menschen werden sich mit allen Mitteln gegen dieses unzumutbare Sonderopfer wehren. Geplant ist auch eine Demonstration.

Die LAGH wird unseren Mitgliedsverband solidarisch unterstützen.

Weitere Informationen erhalten sie unter www.bbsb.org.

 

 


05. Dezember 2003

Fachtagung des DGB Bayern Freitag 5. Dezember 2003

 

DGB - Gewerkschaftshaus, München Schwanthaler Str. 64

Anmeldungen unter martha.buellesbach@dgb.de

 


05. Dezember 2003

Einsparungen zum Nachtragshaushalt 2004

Die Bayerische Sozialministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Frau Christa Stewens hat die Behindertenselbsthilfeverbände  am 01. Dezember 2003 zu einem Gespräch ins Sozialministerium eingeladen, um mitzuteilen, dass im Haushaltsjahr 2004 in allen Bereichen mit Kürzungen in Höhe von 10% zu rechnen ist.

Gleichzeitig hat die Sozialministerin jedoch deutlich gemacht, dass sie sich dafür einsetzt im Bereich der offenen Behindertenarbeit, in der Selbsthilfe und bei den Beratungsstellen die mühevoll entwickelten und mittlerweile gut funktionierenden Strukturen zu erhalten. Da im Dezember 2003 und Anfang Januar 2004 in den unterschiedlichen politischen und parteipolitischen Gremien bezüglich des Nachtragshaushaltes 2004 mehrere Entscheidungen fallen werden, hat die Bayerische Sozialministerin Christa Stewens angeboten, Ende Januar nochmals die Verbände einzuladen und darüber zu informieren, wie nun die entschiedenen Kürzungen letztendlich aussehen werden.

Die Behindertenselbsthilfeorganisationen betrachten die Haushaltskürzungen im Sozialbereich dennoch mit großer Sorge. Die LAGH wird sich noch im Dezember mit ihren Mitgliedsverbänden zusammensetzen um eine gemeinsame Stellungnahme zu erarbeiten.

 


04. Dezember 2003

Jahresspiegel 2003 der BAGH erschienen:

Im Jahresspiegel finden Sie eine Ausstellung aller Mitgliedsverbände der BAGH (Bundesverbände chronisch kranke und behinderter Menschen und Landesarbeitsgemeinschaften) sowie Berichte über Tätigkeiten der SELBSTHILFE im Bund und in den Länder. Die Broschüre kann gegen Übernahme der Versandkosten kostenlos bei uns angefordert werden.

 

 


25. November 2003

89 Behindertenselbsthilfeverbände sind Mitglied in der LAGH

Bei der Mitgliederversammlung der LAGH am 12. November 2003 hat die LAGH zwei neue Verbände aufgenommen:

Landesarbeitsgemeinschaft (Lag) Bayern GEMEINSAM LEBEN - GEMEINSAM LERNEN  e.V.   

Herr Wolfgang Sattich-Jaklin

Gottfried-Keller-Straße 41c

94315 Straubing

Tel.: 09421/42823

Fax: 09421/182588

E-Mail: sattich-jaklin@t-online.de

Internet: www.integration-bayern.de

 

Selbsthilfe-Initative HFI e.V.   
 

Postfach 111322
40513 Düsseldorf
Tel.: 02117592127
Fax: 0211/592494

E-Mail  Info@hf-initiative.org

Internet: http://www.hf-initiative.org

 

 

Somit haben sich 89 Mitgliedsorganisationen der LAGH angeschlossen.

 


20. November 2003

Selbsthilfetag Bayern - 30 Jahre LAGH 16. Oktober 2003

Hier können sie den Beitrag der BR-Rundschau von unserer Veranstaltung sehen.

Klicken sie auf das Bild!

 

 

Allerdings benötigen sie den  Real Player. Sie können ihn kostenlos hier:  Real Player. downloaden. Nach der Installation müßten sie den Film ansehen können.

Das laden des Filmes kann jedoch bis zu 3 Minuten dauern!
 

 


14. November 2003

Veranstaltungshinweis:

Sonderveranstaltung „Barrierefrei! wohnen und bauen“

vom 14. – 16. November 2003, 9.30 – 18.00 Uhr, im Bauzentrum

Bei der Sonderveranstaltung „Barrierefrei! wohnen und bauen“ präsentieren in der Ausstellung die Hersteller und ausführenden Betriebe sowie Verbände, Vereine und Beratungsinstitutionen ihre Produkte und Dienstleistungen.

Das begleitende Vortragsprogramm bietet an allen drei Veranstaltungstagen sowohl dem Fachpublikum als auch den Endkunden wichtige Informationen zum barrierefreien Wohnen und Bauen.

Die Rahmenbedingungen für die Sonderveranstaltung „Barrierefrei! wohnen und bauen“ im Bauzentrum sind ideal: Die EU hat das Jahr 2003 zum „Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderung“ ausgerufen. Letztes Jahr wurde das Bundesgleichstellungsgesetz verabschiedet, mit dem vorrangigen Ziel, die Barrierefreiheit in den Bereichen Bau und Verkehr herzustellen. Am 1. August ist auch das Bayerische Behindertengleichstellungsgesetz in Kraft getreten, das u.a. wesentliche Änderungen in der Bayerischen Bauordnung vorsieht, die der Barrierefreiheit ebenfalls besondere Bedeutung einräumen.

Unter der Schirmherrschaft der Behindertenbeauftragten der bayerischen Staatsregierung, Frau Ina Stein, und in enger Kooperation mit einer großen Zahl von Institutionen, Verbänden und Vereinen (u.a. Sozialreferat der Stadt München, Bayerische Architektenkammer, Sozialverband VdK Bayern e.V., Deutsches Museum – Verkehrszentrum) bietet das Bauzentrum mit der Sonderveranstaltung “Barrierefrei! wohnen und bauen” Haus- und Wohnungsbesitzern, Mietern, aber auch Planern, Handwerkern und Vertretern der Wohnungswirtschaft umfassende Informationsmöglichkeiten. Den Besuchern werden – bei freiem Eintritt - Kenntnisse über die gesamte Palette von einfachen Maßnahmen bis hin zu kompletten Konzepten vermittelt.

Wir freuen uns Sie und Ihre Mitarbeiter als Gast bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen zu dieser Sonderveranstaltung inkl. dem kompletten Vortragsprogramm finden Sie im Internet:
http://www.barrierefrei-wohnen-und-bauen.de

 

Auch der Geschäftsführer der LAGH wird am Sonntag den 16.11.2003    11.10 Uhr zum Thema referieren: "Was bringt das neue bayerische Behindertengleichstellungsgesetz aus der Sicht der Behindertenverbände."


12. November 2003

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 08/2003

{Lagh Informatioen 07.2003} LAGH Informationen Nr. 08/2003

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Die Datei kann auch gezippt (18 kb) im Word-Format heruntergeladen werden. (hierfür ist allerdings ein Programm zum entzippen der Datei notwendig. z.B. WinZip oder Windows XP)

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6. November 2003

Tätigkeitsbericht der LAGH 2002/2003

Im Zusammenhang mit der diesjährigen Mitgliederversammlung der LAGH am 12.11.2003 wir der Tätigkeitsbericht von Vorstand und Geschäftsführung veröffentlicht. Der Bericht kann Im Wordformat downgeladen werden.

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23. Oktober 2003

Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE (3/2003) erschienen:

Inhalt u.a.:

 

 

Die Zeitschrift kann bei der BAGH abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäftsstelle erhalten

 


20. Oktober 2003

Selbsthilfetag Bayern - 30 Jahre LAGH 16. Oktober 2003 ein großer Erfolg

 

 

Fast 400 Teilnehmer haben unsere Jubiläumsveranstaltung besucht und waren von dem gebotenen Rahmenprogramm begeistert.

Sozialministerin Christa Stewens, Fraktionsvorsitzender Franz Maget von der SPD-Landtagsfraktion,  Joachim Unterländer CSU Landtagsabgeordneter, die Referentin, Frau Häusler von Bündnis 90/ die Grünen und der Vorsitzende der BAGH, Friedel Rinn, brachten zum Ausdruck welche Bedeutung die LAGH als Dachorganisation von derzeit 87 Behindertenselbsthilfeverbänden in Bayern erreicht hat. Alle  Redner betonten, dass ohne die Vorschläge und das frühzeitige Eintreten für ein Bayerisches Gleichstellungsgesetz durch die LAGH der jetzige Erfolg des am 1. August in Kraft getretenen Gleichstellungsgesetzes nicht erreicht worden wäre. Die Rede der Ministerin sowie die Grußworte werden wir in Kürze im Originaltext zum Abrufen hier bereitstellen.

 

Presseerklärung der LAGH zum Selbsthilfetag:

                                               

 

Selbsthilfetag Bayern –

30 Jahre Landesarbeitsgemeinschaft "Hilfe für Behinderte" in Bayern e.V. (LAGH)

16.10.2003  10.00-16.30 Uhr im Münchner Gasteig

Es waren vor 30 Jahren insbesondere Vertreter der Organisationen körperbehinderter, hörgeschädigter und geistig behinderter Menschen, die erkannten, dass nur in Solidarität und in gemeinsamer Aktion die unterschiedlichen und gemeinsamen Interessen durchgesetzt werden können. Dies war die Geburtsstunde der LAGH. Bis heute haben sich aus dem breiten Spektrum von chronischer Erkrankung und Behinderung 87 Selbsthilfeorganisationen unter dem Dach unserer LAGH zusammengeschlossen.

Die LAGH versteht sich mit ihren 87 Behindertenselbsthilfeverbänden und damit mit 350 – 400 000 Einzelmitgliedern in den Verbänden als Interessensvertreter chronisch kranker und behinderter Menschen in Bayern und als die gewachsene Struktur der originären Selbsthilfe. Mit der LAGH besteht erstmalig eine Organisation aus Vereinen und Verbänden betroffener chronisch kranker und behinderter Menschen. Selbsthilfeorganisationen repräsentieren die „Kompetenz der Betroffenheit“, die notwendigerweise im Bereich der Behindertenhilfe die professionellen und fachlichen Hilfen ergänzen und unterstützen.  Als Organisation der Betroffenen unterscheidet sich die LAGH von den Helferorganisationen und Wohlfahrtsverbänden. Sie ist die Spitzenorganisation der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen und ihrer Angehörigen.

Die LAGH hat in den zurückliegenden 30 Jahren immer wieder darauf hingewiesen, dass chronisch kranke und behinderte Menschen nicht „Behinderte“ sind, sondern Menschen und Bürger dieses Staates, deren Ansprüche auf die Realisierung eines soweit wie möglich eigenständigen, selbstbestimmten Lebens Grundlage für jede Art der Hilfestellung sein muss.

Zunächst war es der Kampf, dass in der Öffentlichkeit deutlich gemacht werden musste, dass das Spektrum von chronischen Erkrankungen und Behinderungen sehr weit gefächert ist und dass Menschen mit einer Behinderung nicht nur Rollstuhlfahrer oder blinde Menschen sind. In zahlreichen Fachtagungen und Veranstaltungen haben wir immer wieder deutlich gemacht, welche Probleme beispielsweise auch Menschen mit einer nicht sichtbaren Behinderung haben oder dass bei der erneut beginnenden Diskussion um lebenswertes und lebensunwertes Leben im Zusammenhang mit schwerstbehinderten Menschen an den Fundamenten unserer humanen Gesellschaft gerüttelt wird. Auch schwerstbehinderte Menschen sind Bürger unserer Gesellschaft und haben ohne Ausnahme Anspruch auf Förderung und Rehabilitation.

Im Rahmen der neueren gesetzlichen Regelungen (SGB XI, SGB IX, SGB V) haben wir uns zusammen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte e.V. und den Landesarbeitsgemeinschaften stets eingemischt und unsere Forderungen formuliert. Vieles ist erreicht worden! Andererseits besteht die Gefahr, dass bei allen Reformbemühungen letztendlich wieder die chronisch kranken und behinderten Menschen nicht die Hilfen und Unterstützungen erhalten, die für sie notwendig wären. In der Diskussion um Kosteneinsparung im Gesundheitswesen und den Vorschlägen um einen finanzierbaren behinderungsbedingten Nachteilsausgleich, werden wir nicht hinnehmen, dass chronisch kranke und behinderte Menschen wegen ihrer Krankheit oder Behinderung mit ihrem Einkommen oder mit ihrem Vermögen herangezogen werden.

Wir werden deshalb bei der Forderung nach einem eigenen, alle Bereiche umfassenden

Leistungsgesetz (Gesundheit, Pflege, Rehabilitation) für chronisch kranke und behinderte Menschen bleiben. Nur dadurch kann sichergestellt werden, dass alle notwendigen Leistungen zur Sicherung der Teilhabe und zum selbstbestimmten Leben nicht als Luxus, sondern als notwendige Voraussetzung für ein menschenwürdiges Dasein angesehen werden.

In Bayern haben wir erreicht, dass nach der Änderung des Grundgesetzes Artikel 3 Abs. 3 auch in der Bayerischen Verfassung Art. 118A das Gleichstellungsgebot aufgenommen wurde und nun am 1. August diesen Jahres das Bayerische Gleichstellungsgesetz in Kraft getreten ist. Beim Bayerischen Gleichstellungsgesetz hat die LAGH als erste Behindertenorganisation einen Vorschlag für dieses Gesetz in die Diskussion eingebracht. Unsere Anregungen haben teilweise im neuen Gesetz ihren Niederschlag gefunden und mit dem Gesetz ist ein erster wichtiger Schritt für Gleichstellung erreicht worden. Leider steht das neue Gesetz noch zu stark unter den Vorbehalten der technischen und finanziellen Machbarkeit. Die integrative Erziehung und Ausbildung ist nur unzulänglich geregelt. Auch was die Zusammensetzung eines Landesbehindertenrates Art. 19 (BAYGG) betrifft, konnten wir nicht erreichen, dass dieser Rat ausschließlich von den Organisationen chronisch kranker und behinderter Menschen und der Sozialverbände besetzt wird. Zumindest scheint jedoch gewährleistet zu sein, dass in diesem Rat die Selbsthilfeorganisationen die Mehrheit bilden.

Für die konkrete Umsetzung des Bayerischen Gleichstellungsgesetzes wird die LAGH ihre konstruktive Mitwirkung anbieten. Sie wird sich aber auch als Interessensvetreter in diesen Prozess kritisch einmischen.

Den Selbsthilfeorganisationen wird in Art. 8 des Bayerischen Gleichstellungsgesetzes eine besondere Bedeutung zugeschrieben. Wir hoffen, dass verstanden wird, dass die Selbsthilfeorganisationen nur dann den im Gleichstellungsgesetz und den von der Politik geforderten Beitrag leisten können, wenn sie finanziell dazu in die Lage versetzt werden.

Wir fordern eine Weiterführung der zum Jahresende auslaufenden staatlichen Selbsthilfegruppenförderung und eine Abstimmung bei der Förderung der Selbsthilfegruppen nach den Regelungen des SGB V durch die Krankenkassen.

Die Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen wird in Zukunft im Rahmen der Diskussion um das bürgerliche Engagement eine entscheidende Rolle spielen.

Ohne die Mitwirkung und Beteiligung von chronisch kranken und behinderten Menschen bei den sie betreffenden Maßnahmen werden viele Reformbemühungen ins Leere laufen. Auch unter dem Gesichtspunkt von kostengünstigen Lösungen muss die Politik endlich erkennen, dass die Stärkung von Patientenrechten, die Einbeziehung von Menschen mit einer Behinderung in den Diskussionsprozess, Mitsprache und Anhörungsrechte letztendlich auch diesen Prozess fördern. Die LAGH fordert deshalb Mitsprache und Beteiligungsrechte für Patienten und Menschen mit Behinderung.

Die LAGH wird sich auch in Zukunft nicht davon abhalten lassen, die Interessen der betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen zu vertreten und sich hartnäckig dafür einsetzen, dass Ziele wie Teilhabe, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung auch für den von uns vertretenen Personenkreis in allen Bereichen der Gesellschaft Normalität werden.

 

 

 


22. September  2003

Selbsthilfetag Bayern - 30 Jahre LAGH 16. Oktober 2003

Unsere Jubiläumsveranstaltung rückt immer näher. Sie haben noch die Gelegenheit sich für unsere Veranstaltung anzumelden.

Die Einladung mit Programm können Sie Im PDF-Format ausdrucken oder sich per E-Mail bei uns anmelden.

 


15. September 2003

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 07/2003

{Lagh Informatioen 07.2003} LAGH Informationen Nr. 07/2003

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14. August 2003

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 06/2003

{Lagh Informatioen 06.2003} LAGH Informationen Nr. 06/2003

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06. August 2003

Anti-Stigma-Aktion-München und Bayerische Anti Stigma Aktion

 

                                   Pressemitteilung,

Referentenliste und Programm der Filmreihe

„Psychiatrie im Film“ vom 11. – 14.08.2003

zu den Münchner Filmkunstwochen

 

Die im letzten Jahr erfolgreich gestartete Filmreihe “Psychiatrie im Film” wird fortgesetzt! In Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der LH München und mit Unterstützung des “Na und” Programms der Bayerischen Staatsregierung zum Anlass des “Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderung” zeigen wir vom 11.08. bis 14.08.03 jeweils um 20.00 Uhr vier ausgewählte Filme.

 

Die zunehmende Bedeutung von Filmen und Fernsehen als Medium der Welterfahrung für den Menschen regt dazu an, diesen Bereich auch im Hinblick auf seine Bedeutung für die Mitarbeiter und Patienten der Psychiatrie zu betrachten. Verschafft man sich einen Überblick über das Filmangebot, zeigt sich, dass in vielen Filmen psychisch Kranke und die Psychiatrie vorkommen. Vor allem werden in amerikanischen Filmproduktionen psychische Störungen mit herausragenden Schauspielern und gutem kommerziellen Erfolg gezeigt.  In der Grundtendenz hat aber die Darstellung psychisch kranker Menschen in der modernen Kinogeschichte wenig mit der Realität zu tun. Sie regen jedoch den Zuschauer an, über die Realität psychischer Krankheiten nachzudenken und zu sprechen - vielleicht auch die Betroffenen mit diesen Erkrankungen in einem anderen Licht zu sehen. Vieles über Ursachen, Verlauf und Prognose psychiatrischer Erkrankungen ist der Allgemeinheit immer noch unbekannt und daraus folgen wie bisher Unwissen, Misstrauen und der Verdacht der Gemeingefährlichkeit, allesamt Faktoren, die im Ergebnis das Stigma psychisch Erkrankter kennzeichnen.

 

Konsequenzen der Stigmatisierung

 

Eines der Haupthindernisse für eine erfolgreiche Behandlung und Handhabung psychischer Erkrankungen ist das Stigma, das oft mit der Erkrankung assoziiert wird. Diese Stigmatisierung kann zu ernsthafter Diskriminierung führen, die unnötigerweise die Probleme psychisch Erkrankter verschlimmert. Diskriminierung dieser Art schränken die Ressourcen für eine umfassende Behandlung,  die Verfügbarkeit von Wohnmöglichkeiten, für Beschäftigungsmöglichkeiten und für soziale Interaktionen ein und stellen Probleme dar, die sich wiederum steigernd auf das mit der Krankheit assoziierte Stigma auswirken. Dies führt zu einer falschen Darstellung in den Medien, was dazu beiträgt, negative Klischees fortbestehen zu lassen. Schließlich und endlich betrifft die Stigmatisierung nicht nur die von der Krankheit direkt Betroffenen sondern auch deren Familien, Betreuer und Einrichtungen des Gesundheitswesens.

Teil eines weltweiten Aufklärungsprogrammes

Die Anti-Stigma-Aktion München und die Bayerische Anti-Stigma Aktion sind Teil eines internationalen Programms, das der Weltverband für Psychiatrie (WPA) 1998 in Kanada gestartet hat. Das Programm wird zur Zeit in 20 Ländern umgesetzt. In Deutschland finden unter dem Dach des Vereins „Open the doors“ e.V. verschiedene Projekte in München, Düsseldorf, Leipzig, Hamburg, Itzehoe und Kiel statt. Koordiniert werden diese Aktivitäten von der Psychiatrischen Klinik der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Hier ist außerdem die Zentrale des „Kompetenznetzes Schizophrenie“ angesiedelt – eines bundesweiten Forschungsverbundes mit dem Ziel, Diagnostik, Prävention, Therapie und Rehabilitation schizophrener Störungen zu optimieren. Das Anti-Stigma-Programm richtet sich an die breite Bevölkerung ebenso wie an spezielle Zielgruppen und Multiplikatoren wie Ärzte, Lehrer oder Journalisten.

Wichtige Internetadressen zu diesen Themen:

http://psywifo.klinikum.uni-muenchen.de/open

http://psywifo.klinikum.uni-muenchen.de/fetz

www.openthedoors.de

www.kompetenznetz-schizophrenie.de

http://psywifo.klinikum-uni-muenchen.de/forschung/demenzforschung/index.html

Alzheimer-ges.muenchen@t-online.de

www.agm-online.de

www.kompetenznetz-depression.d

 

Kontaktadresse:

Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der LMU

Anti-Stigma-Aktion-München

Petra U.Decker MA Psychology

Nussbaumstr. 7

80803 München

Tel. 089/5160-5780

Fax 089/5160-5875

e-Mail petra.decker@psy.med.uni-muenchen.de

 


28. Juli 2003

Selbsthilfetag Bayern - 30 Jahre LAGH 16. Oktober 2003

Veranstaltungsankündigung und vorläufiges Programm:

 

 

Seit 30 Jahren besteht die Landesarbeitsgemeinschaft „Hilfe für Behinderte“ in Bayern e.V. (LAGH). Sie vertritt als Dachorganisation mittlerweile 87 landesweit tätige Behinderten-Selbsthilfeverbände. Damit haben sich unter dem Dach der LAGH rund 350 000 Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten sowie deren Angehörige in Bayern zusammengefunden.

Zu ihrem 30-jährigen Jubiläum möchte die LAGH im Rahmen der  Kampagne „Na und!“ der Bayerischen Staatsregierung unter dem Motto „Selbsthilfetag Bayern – 30 Jahre LAGH“ durch Aktionen und ein buntes Rahmenprogramm Einblicke in die Geschichte, Bedeutung  und Arbeit der LAGH und der ihr angeschlossenen Selbsthilfeverbände in Bayern geben.

Theatervorführungen, musikalische Darbietungen und live moderierte Interviews mit Persönlichkeiten, die den Erfolg und die Geschichte der LAGH auf ihrem 30 jährigen Weg geprägt haben,  gewähren einen lebendigen und abwechslungsreichen Einblick in unsere Arbeit und kommende Aufgaben.

 Auch das vor kurzem in Kraft getretene Bayerische Gleichstellungsgesetz ist Beleg dafür, was mit einer Dachorganisation wie der LAGH erreicht werden kann. Denn in Solidarität mit den Mitgliedsverbänden wurden gemeinsam maßgebliche Vorschläge zu diesem Gesetz entwickelt. Alle Parteien im Bayerischen Landtag haben die Bedeutung der Arbeit der LAGH besonders für dieses Gesetz immer wieder ausdrücklich betont.

 


Programm

 

10.00 Uhr       Begrüßung Dr. Josef Pettinger, Vorsitzender des Vorstandes der LAGH

                        Vorstellung der Mitgliedsverbände der LAG

 

                        Festvortrag:   Christa Stewens, Bayerische Staatsministerin für Arbeit und

                        Sozialordnung, Familie und Frauen

                        Grußworte:      Friedel Rinn, Vorsitzender der BAGH

                                                Vertreter der Fraktionen im Bayerischen Landtag

13.00 Uhr                                 Mittagspause

14.00 Uhr       Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen in Bayern:

                        30 Jahre LAGH

                        Theatervorführungen, musikalische Darbietungen und live moderierte

                        Interviews mit Persönlichkeiten aus der Geschichte der LAGH, u.a.

  • ·        Gebärdensprachtheater thow & show

  • ·        Blinde Musiker gGmbH

  • ·        Rollstuhltanz

  • ·        Klaus Kreuzeder

  • ·        Präsentation „Singende Frösche“

  • ·        Pianist Martin Keller

  • ·        Blinde Bühne München

  • ·        Rollstuhlbasketball

17.00 Uhr       Ende der Veranstaltung

 Foyer: Informationsstände und Ausstellung der 87. Mitgliedsverbände der LAGH


Einladungen ergehen in den nächsten Wochen. Nach Fertigstellung der Einladung ( Pdf-Format) können sie sich auch über das Internet bei uns anmelden. Weitere Auskünfte erhalten Sie bei unserer

 Geschäftsstelle

 


15. Juli 2003

Fachtagung zum Bayerischen Gesetz zur Gleichstellung, Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung am 16. und 17. Juli 2003 in Würzburg

Die vom Bayerischen StMAS durchgeführte Veranstaltung zu diesem Gesetz, vom 16. und 17. Juli 2003 im Congress Centrum Würzburg, soll allen Interessierten die Gelegenheit geben, die Inhalte dieses Gesetzes näher kennen zu lernen und an der Diskussion über die weiterführenden Verordnungen teilzuhaben, die aufgrund dieses Gesetzes entwickelt werden müssen.

Die LAGH führt den Workshop "Behindertenbeauftragte" durch und er Geschäftsführer nimmt auch an der Podiumsdiskussion am 17. Juli 2003 teil.

Weitere Informationen erhalten sie unter www.stmas.bayern.de/veranstalt/index.htm


14. Juli  2003

          

Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE (2/2003) erschienen:

Inhalt u.a.:

 

 

Die Zeitschrift kann bei der BAGH abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäftsstelle erhalten

 


10.07.2003

Bayerisches Gleichstellungsgesetz verabschiedet

der Bayerische Landtag hat am 25.06.2003 das

Bayerisches Gesetz zur Gleichstellung, Integration
und Teilhabe von Menschen mit Behinderung (Bayerisches Behindertengleichstellungsgesetz
BayBGG)

verabschiedet.

Die LAGH ist sehr zufrieden, dass sich ihr Kampf für ein Gleichstellungsgesetz gelohnt hat. Bekanntlich war die LAGH die erste Behindertenorganisation, die Vorschläge für ein Gleichstellungsgesetz in die politische Diskussion eingebracht hat. Alle Parteien im Bayerischen Landtag haben dies lobend hervorgehoben.

Obwohl in den Bereichen:

  • schulische Integration

  • Verkehr

  • Bauen

das Gesetz nur unzureichend eine echte Gleichstellung sicherstellt, wertet die LAGH das neue Gesetz als einen guten Anfang.

Was den von der LAGH geforderten, ausschließlich von den Organisationen der betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen gebildeten LANDESBEHINDERTENRAT betrifft, so können wir unsere Enttäuschung über den in Art. 19 verankerten LANDESBEHINDERTENRAT nicht verbergen.

Mit dem Inkrafttreten beginnt nun die eigentliche Arbeit. Wir müssen sicherstellen und uns kritisch einmischen, damit die Gleichstellung für chronisch kranke und behinderte Menschen auch konkret umgesetzt und realisiert wird.

Den Gesetzestext können sie hier im Word-Format abrufen.

Floppy Disk

 


01.07.2003

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 05/2003

{Lagh Informatioen 04.2002} LAGH Informationen Nr. 05/2003

Bitte Logo anklicken!

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13.06.2003

Abschlussbesprechung Aktionsbündnis "Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung"

Die LAGH lädt alle am diesjährigen "Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung" beteiligten Selbsthilfegruppen (Vertreter) zur traditionellen Abschlussbesprechung ein:

24. Juli 2003, 14.30 Uhr

Geschäftsstelle der LAGH

Orleansplatz 3, 81667 München

Tel.: 098/45 99 24 0

 

Die Selbsthilfegruppenvertreter werden gebeten sich telefonisch anzumelden

 


05.06.2003

Wer ist schon normal?

Veranstaltung des Institut für Jugendarbeit in Gauting vom 3. Juli 2003 - 4. Juli 2003 in Gauting.

Das Programm sowie Hinweise zur Tagung können sie entweder beim Institut für Jugendarbeit des BJR oder über unsere Geschäftsstelle erhalten.


05.06.2003

Bayern SPD

L A N D T A G S F R A K T I O N

Einladung zur

Wilhelm-Hoegner-Preisverleihung

am Dienstag, 1. Juli 2003, 10.30 Uhr, im Senatssaal des Bayerischen Landtags

 

VERLEIHUNG DES WILHELM-HOEGNER-PREISES 2003

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Wilhelm-Högner-Preis 2003 wird an

Brigitte Dorschner, Gebärdenlehrerin

Klaus Kreuzeder, Musiker

Max Weber, ehem. Mitglied des Bayerischen Landtages verliehen.

 

Wir ehren drei Persönlichkeiten, die sich durch ihr soziales, kulturelles und poltisches

Engagement in hervoragenderd Weise für die Verwirklichung von Bürger- und Freiheitsrechten

verdient gemacht haben.

Wir laden Sie recht herzlich zur Feierstunde ein.

Franz Maget Dr. Hermann Glaser Dieter Hildebrandt

Harald Hoegner Dr. Diemut Schnetz Kuratoriumsmitglieder

P R O G R AMM

Begrüßung: Johanna Werner-Muggendorfer, stellvertretende Fraktionvorsitzende

Laudatio: Franz Maget, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion

Preisverleihung

Dankesworte der Preisträger

Musikalische Umrahmung „Mehlprimeln"

Im Anschluß laden wir Sie zum Empfang im Steinernen Saal

 

Vertreter von Behindertenselbsthilfeverbänden sind herzlich eingeladen

 

Die Einladung und das Programm  können sie als PDF- Datei downloaden.


27.05.2003

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 04/2003

{Lagh Informatioen 04.2002} LAGH Informationen Nr. 04/2003

Bitte Logo anklicken!

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23.05.2003

"Partnerschaft, Sexualität und Kinderwunsch behinderter Frauen" - Fachtagung des Netzwerk von Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern" am 31.05.2003 in Nürnberg

 

Wir möchten Sie im Folgenden nochmals auf unsere große Veranstaltung
 "Partnerschaft, Sexualität und Kinderwunsch behinderter Frauen"  hinweisen.

 

Diese findet statt am 31.05.03 von 10-16 Uhr im

 

 

Bildungszentrum der Volkshochschule, Fabersaal, Gewerbemuseumsplatz 2, 90403 Nürnberg

 

 

 

Kurzbeschreibung

 

Veranstaltung mit Referaten von betroffenen Frauen. Betroffene Frauen werden über sehr sensible Themen informiert und können sich im Rahmen der Tagung darüber austauschen.

Kosten für Teilnehmer

 

10 € Teilnehmerbeitrag

 

 

 

Veranstalter

 

Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern in Kooperation mit dem Bildungszentrum Nürnberg in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen

Ansprechpartner

 

Ute Strittmatter, M.A.
Orleansplatz 3
81667 München
Telefon
089/4599 2427
Fax
089/4599 2428
E-Mail
info@netzwerkfrauen-bayern.de

 

 

 

„Partnerschaft, Sexualität und Kinderwunsch behinderter Frauen“

Fachtagung am 31.05.03 von 10 – 16 Uhr im Bildungszentrum Nürnberg,

Gewerbemuseumsplatz 2, Fabersaal

Frauen mit Behinderung erfahren in allen Lebensbereichen eine doppelte Diskriminierung. Sie werden zum einen in der Rolle als Frau und zum anderen als Behinderte benachteiligt. So werden sie u. a. als geschlechtsneutrale Wesen und als sog. Fürsorgeobjekt wahrgenommen, das nicht in der Lage ist, für sich selbst, geschweige denn für andere zu sorgen.

Daraus ergeben sich viele Defizite. Es mangelt beispielsweise an barrierefreien gynäkologischen Arztpraxen, Kindergärten oder Schulen und Beratungsstellen, die auf die Bedürfnisse der behinderten Frauen zugeschnitten sind sowie an Unterstützung und Hilfsmitteln für behinderte Mütter zur Versorgung der Kinder.  

Das Netzwerk will mit dieser Tagung alle betroffenen und am Thema interessierten Menschen sensibel informieren und die Möglichkeit zu gegenseitigem Austausch geben. Die Veranstaltung gliedert sich in Vorträge betroffener Fachfrauen und anschließenden Diskussionen der Teilnehmer und Referentinnen. 

 

Erfreulicherweise ist es uns gelungen, Nina Ruge, Journalistin, Autorin und Fernsehmoderatorin als Schirmherrin für das Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern (netzwerkfrauen-bayern) zu gewinnen.

 


 

 

Nina Ruge zu der Tagung:

 

 

 

 

"Ich finde es mutig, wichtig und vor allem bewundernswert, dass das Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung eine Tagung mit diesem Thema auf die Beine stellt. Mutig, weil vor allem wir, die Menschen ohne Behinderung, so gerne jedes Bild von Sexualität und Kinderwunsch verdrängen wollen, das nicht den Hochglanz-Idealen entspricht. Wichtig, weil der offene Austausch über die Weiblichkeit und Erotik von Mädchen und Frauen mit Behinderung hilft, ihre Träume und Wünsche wahr werden zu lassen - und uns Menschen ohne Behinderung die merkwürdige Verklemmtheit nimmt. Und bewundernswert, weil dieses Netzwerk auf einem so vielfältigen und so unglaublichen Engagement beruht: Diese Tagung ist bestes Beispiel für gelungene Eigeninitiative. 

"Was immer du tun kannst oder träumst es zu können, fang damit an! Mut hat Genie, Kraft und Zauber in sich." (J. W. v. Goethe)


23.05.2002

Seko - Selbsthilfekoordination Bayern (Selbsthilfeunterstützung)

Wichtige Adressen von Selbsthilfegruppen und Angebote der Selbsthilfeunterstützung finden Sie bei der Seko Bayern -  Mit einem Klick auf das Bild kommen sie auf die Homepage von SEKO

 


22.05.2002

Ein wichtiges Buch zum Jahr der Menschen mit Behinderung

 


16. Mai 2003

Fachhochschule München führt anlässlich des Europäischen Jahres für Menschen mit Behinderung am 6. Juni 2003 Begegnungstag durch

Selbsthilfegruppen aus München und Umgebung können sich mit einem Infostand an dem Begegnungstag beteiligen. Kontaktadresse: stefferl@web.de

 

 

 

 


12. Mai 2003

Behindertengerechte Wohnung zu vermieten

Wo?

Wohnanlage Aischgrund

Große Bauerngasse 1 - 3

91315 Höchstadt/Aisch

 Leistungen?

  • 2 Zimmer, 44qm,

  • Küche, Dusche/WC,

  • Balkon, Lift, rollstuhlgeeignet,

  • Stellplatz in hauseigener Tiefgarage möglich,

  • professionelle (Pflege-)Betreuung vor Ort

  • Die Wohnung liegt im ersten OG.

Sämtliche Räume, Türe, Schnitt der Wohnung und auch die sanitären Anlagen wie Sitzdusche, Waschbecken und WC sind behindertengerecht. Auch ein behindertergerechter voll funktionsfähiger Aufzug existiert.

 

Weitere Fragen?

Gerne: 09135/8212

 


8. Mai 2003

6. Mai 2003

Grosses Interesse am

„Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“ 

auf dem Münchner Marienplatz

 

Nachfolgend können sie ein paar Bilder von unserer Veranstaltung betrachten. Außerdem können Sie die zum Protesttag erschienenen Zeitungsartikel im PDF-Format lesen und ausdrucken.

Floppy Disk

 

                            

Bühne

 

Sitztanz
 

Publikum

 

Politiker
Trommler  

Demo

 

   

Demo                                                                        Mitarbeiterinnen de LAGH

 

 

 


8. Mai 2003

 


06. Mai  2003

6. Mai 2003

LAGH organisiert Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung auf dem Münchner Marienplatz

 

Bayerisches Gleichstellungsgesetzt durchgesetzt !   -   Alles erreicht  ?

 

 

 

Presseerklärung

„Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“ 

6. Mai 2003

auf dem Münchener Marienplatz

10.00 – 17.00 Uhr

Unser Motto: Bayerisches Gleichstellungsgesetz durchgesetzt: Alles erreicht? 

Seit mehreren Jahren hat ein Aktionsbündnis der Selbsthilfeorganisationen, bestehend aus der Landesarbeitsgemeinschaft „Hilfe für Behinderte“ in Bayern e.V. und Münchner Initiativen, den Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung für Menschen mit Behinderung auf dem Münchener Marienplatz durchgeführt.

Im Kampf um die Inanspruchnahme der bürgerlichen Rechte, auch für Menschen mit                       Behinderung, haben wir mittlerweile erreicht:

1. Benachteiligungsverbote in Art. 3, Abs. 3 GG und in Art. 118 a der Bayerischen Verfassung

2. Das Bundesgleichstellungsgesetz im Jahr 2002.

3. Die Ankündigung der Bayerischen Staatsregierung noch in dieser Legislaturperiode ein   Bayerisches Gleichstellungsgesetz zu verabschieden.

Man könnte zu dem Schluss kommen, dass mit dem Bundesgleichstellungsgesetz und den nun in Kraft tretenden Landesgleichstellungsgesetzen künftig Benachteiligungen für chronisch kranke und behinderte Menschen ausgeschlossen sind.

Die gesetzlichen Regelungen sind ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung für die Gleichstellung von chronisch Kranken und behinderten Menschen. Die allgemeinen Bestimmungen zur Gleichstellung stehen jedoch unter dem Vorbehalt der technischen Machbarkeit und der Finanzierbarkeit.

Außerdem ist in dem vorliegenden Entwurf unserer Meinung nach unzureichend geregelt:

  • der barrierefreie Raum sowie der öffentliche Fern- und Nahverkehr
  • barrierefreies Wohnen
  • die Interessenvertretung auf Landes- und Kommunalebene, sowie der Beteiligungsrechte und Mitwirkungsrechte von chronisch Kranken und behinderten Menschen in den sie betreffenden Belangen
  • die schulische Integration

Mit dem in Kraft treten des Bayerisches Gleichstellungsgesetzes ist nur ein erster Schritt im  Kampf um die tatsächliche Gleichstellung und Normalisierung im Leben behinderter und chronisch kranker Menschen erreicht worden.

Mit unserer Veranstaltung am 6. Mai 2003 auf dem Münchener Marienplatz möchten wir auf diese Problematik hinweisen und mit der Öffentlichkeit ins Gespräch kommen.

Der Protesttag

Der Europaweite Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung findet am 6. Mai 2003 von 10.00 bis 17.00 Uhr auf dem Münchner Marienplatz statt.

Er wird ausschließlich von Organisationen selbst betroffener Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung organisiert und durchgeführt.

Knapp 50 Selbsthilfeorganisationen des Aktionsbündnisses beteiligen sich mit Informationsständen.

Politiker des Bayerischen Landtags und der Landeshauptstadt München geben ihr Statement zu einem bayerischen Gleichstellungsgesetz ab.

Ein Rahmenprogramm mit Musikdarbietungen, Theater und Tanz sowie verschiedenen Aktionen auf dem Marienplatz soll dazu anregen, mit betroffenen Menschen ins Gespräch zu kommen, und Interesse für die Anliegen der Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung wecken.

Ein Blindenpfad als Taststrecke zur Galerie der Sinne und ein Rollstuhlparcour machen  Einschränkungen bei verschiedenen Behinderungen erfahrbar.

Um 15.00 Uhr findet eine Demonstration zum Odeonsplatz mit Kundgebung statt.

Die federführende Organisation liegt bei der LAGH mit ihren 87 landesweit tätigen Selbsthilfeverbänden von Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung und deren Angehörigen.

  

_______________________________________________________________________

Aktionsbündnis 6. Mai c/o Landesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte in Bayern e. V.

Orleansplatz 3 (Zugang durch das Kaufhaus, 4. Stock), 81667 München

Tel.: 089/45 99 24 – 0; Fax: 089/45 99 24 – 13

E-Mail: post@lagh-bayern.de; www.lagh-bayern.de

 


 

TAGESABLAUF Marienplatz 6. Mai 2003

 

Moderation: Frau  Kirschenhhofer

Musikalisches Rahmenprogramm:          

Blinde Musiker GmbH  10:00 bis 13:00 Uhr

Melting Pot            ab 13:00 bis 17:00 Uhr
 

Aufbau ab 8.00 Uhr .

Ansprechpartner für Programmablauf:    Frau Doris Schmölz Tel. 08106-358366, Handy 0173-7550289

 

10:00

Eröffnung (auf der Bühne)
 
 

Moderatoren  und  Herr  Kirchner (LAGH)

 

089/459924-0

10:15

Auftritt der Blinden-Musiker             (vor der Bühne)

 

Blindenbund Herr Schachtner

089/177845

10:30

Grußwort (auf der  Bühne)


 

Frau Meyer - Stadträtin

089/693825-0

10:45

Rollstuhl-Sitztanz (vor der Bühne)


 

VdK – Frau Johanna Krimmer

089/3101621

11:00

Glockenspiel (Rathaus)


 

 

 

11:10

Tanz

Beratungsfachdienst Integration    Frau Meyer                                 Frau Schneider

         089/23328-673  089/23328-669

 

 

 

 

11:30       Statements v. Landtagspolitikern  (auf d.Bühne).  Vorgesehen: Frau Schopper (Bündnis 90/ die Grünen) Herr   Unterländer (CSU),  Frau Steiger (SPD)                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               

12:00

Glockenspiel (Rathaus)

 

 

 

12:10

Interview (auf der Bühne)

 

AK Integr.Behind.in die Gesellschaft, Frau Anita Donaubauer 

O89/693825-231

 

12:20

Interview (auf der Bühne)
mit Dolmetscher

VAN-Akustikus           VRG                 Frau Traudi Hörburger /Fr.Sommer

089/186990

 

12:35

Interview (auf der Bühne)

 

HANDYCAP / Frau Silvia Schlund,

Frau Irmtraud Lechner

089/5476o6-0

FAX:547606-20

12:45

Präsentation: „Singende Frösche“

 

Heredo-Ataxie-Gruppe, Doris Schmölz, Claudia Reinhardt,Monika Müller, Christel Beck

08106/358366

Mo0173/7550289

13:00

Gebärdenkurs auf der Bühne

mit Dolmetscher

Gehörlosenverband München und Umland – Frau Johanna Weber,    Frau von Pappenheim

089/992698-14 Fax:089/99269811

13:10

Interview (auf der Bühne)

Bayer. Blinden- und Sehbehinderten-bund e.V. Fr. E. Schaafhausen

089/55988-0

13:20

Interview (auf der Bühne)

 

PRO-Retina                        Dr.Brigitte Mielke

 

13:30

Interview (auf der Bühne)

Schwerhörigenverein Mü/Obb.e.V.
Hr. T. Harlander

089/7809508
Fax 089/9576268

13:40

Zirkus „Trau Dich“

 

Herr Orkun Yüregir

089/537102

14:00

Rollstuhlbasketball

 

Ernst-Barlach-Schulen                   Frau Schubert-Bös

089/304680

14:20

Beitrag (auf der Bühne)

 

Herr Kupka, Herr Schenk

Fax: 089/63894531

14:30

Sammeln der Trommler/Afrikaner

 

Zum Auftakt......... für die Demo

 

14:45

 

Aufstellung  für die DEMO

bei der Bühne !

 

 

15:00



 

D  E  M  O

Verlauf: Dienersstr. -  Residenzstr. – Odeonsplatz  (kurze Kundgebung von Dr.K. Daucher) Residenzstr. – Dienerstr. – Marienplatz

 

Herr Dr. Kaj Daucher                     Frau Monika Müller                              Frau Doris Schmölz

 



 

089/6373705        089/7698303 0173-7550289

16:00
)

 Schlußkundgebung auf dem Marienplatz

16:30

Forderung zum „Bayerisches Gleichstellungsgesetz“

 


17:00


Veranstaltungsende (Bitte erst ab 17:00 Uhr mit dem Abbau beginnen!)

Verabschiedung

Bitte die Müllsäcke (die in der Früh ausgegeben wurden) zu Hause entsorgen.



Zwischeneinlagen: 
Melting Pot (Musik)  - (Frau Hergit Albrecht -Gedichte ? )

Aktionen auf dem Marienplatz:
Zirkus „Trau-Dich“,  Stelzenläufer, Töpfertisch, Maltisch,
                                                  Galerie der Sinne , Rollstuhl-Parcour

 

Bayerisches Gleichstellungsgesetzt durchgesetzt !   -   Alles erreicht  ?

     


02. Mai  2003

ÜBER MENSCHEN – SOZIALES AUF DEM DOK.FEST

  

Elisabeth Kübler-Ross – Dem Tod ins Gesicht sehen

Stefan Haupt. Schweiz 2002. 94 min.

Ein Leben für die Sterbenden. Nach mehreren Schlaganfällen lebt Elisabeth Kübler-Ross zurückgezogen in der Wüste Arizonas und wartet auf ihren Tod. Leidenschaftlich und unbeirrbar hat sich die 1926 in Zürich geborene Ärztin mit dem Sterben beschäftigt und damit Weltberühmtheit erlangt. Im Zentrum des Films stehen Gespräche mit der Sterbeforscherin, die sich zeitlebens für einen humanen Umgang mit Sterbenden eingesetzt hat. Sie blickt auf ihr Leben zurück, erzählt von ihrer Kindheit, ihrer Arbeit mit Todkranken. Interviews mit ihren Schwestern, mit Freunden und ehemaligen Kollegen geben Einblicke in das Lebenswerk einer außergewöhnlichen Frau, die den Tod enttabuisiert hat und nun selbst vor dem "Übergang" steht, den sie voller Engagement erforschte.

Sonntag 4. Mai 18.00  Filmmuseum


Montag 5. Mai 20.00  Arri

Ich kann das schon

Heide Breitel. Deutschland 2002. 87 min.

Diagnose: Trisomie 21. Ein Schock für die Eltern. Ihre bisherigen Wertvorstellungen und Lebensperspektiven geraten ins Wanken. Das Kind ist so anders als erwartet. Seine Entwicklung wird anders verlaufen und es wird besondere Unterstützung benötigen.

Der Film begleitet drei Kinder von Frühjahr 2001 bis Herbst 2002. Er dokumentiert ein Stück ihres Lebensweges, zeigt, wie sie sich mit ihren Eltern verständigen und vermittelt die Freude, die sie am Lernen haben.

Sonntag 4. Mai 15.00  Vortragssaal der Bibliothek am Gasteig


Contergan: Die Eltern

Andreas Fischer. Deutschland 2002. 100 min.

1957 kommt das Schlaf- und Beruhigungsmittel "Contergan" in Deutschland auf den Markt.  Es  versprach werdenden Müttern eine ruhige und angenehme Nacht. Die Folge: etwa 5000 missgebildete Kinder werden in den nachfolgenden Jahren geboren. In Contergan: Die Eltern erzählen Mütter und Väter, wie das Leben mit einem behinderten Kind in den 60er Jahren aussah. Sie erinnern sich an den schwierigen Moment, als sie ihren Kindern von der Einnahme von Contergan erzählt haben. Sie beschreiben, wie es selbst in ihrem Inneren aussieht: ihr Leben in der Schuld, ihre Gefühle gegenüber ihren Kindern.

Der Film entstand im Auftrag des Bundesverbandes Contergangeschädigte e.V. und wurde vom Bundesfamilienministerium gefördert.

Sonntag 4. Mai 17.00  Vortragssaal der Bibliothek am Gasteig


 

Nähere Auskünfte:

 

Internationales Dokumentarfilmfestival München

Landwehrstrasse 79

D-80336 München

GERMANY

 

fon +49 89 51 39 97 88

fax +49 89 51  56 39 36

url http://www.dokfest-muenchen.de

 

 

 


29. April 2003

Soeben erschienen !

        Broschüre: Mitgliedsverbände - Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen

 

 

 

Diese völlig überarbeitete Broschüre enthält alle aktuellen Daten unserer 87 Mitgliedsverbände. Sie kann bei unserer Geschäftsstelle  angefordert werden

 


17. April  2003

          

Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE (1/2003) erschienen:

Inhalt u.a.:

 

 

Die Zeitschrift kann bei der BAGH abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäftsstelle erhalten

       


16. April  2003

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 03/2003

{Lagh Informatioen 04.2002} LAGH Informationen Nr. 03/2003

Bitte Logo anklicken!

Die Datei kann auch gezippt (18 kb) im Word-Format heruntergeladen werden. (hierfür ist allerdings ein Programm zum entzippen der Datei notwendig. z.B. WinZip oder Windows XP)

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                        oder als PDF - Datei (256 KB)  

 


16. April  2003

Epilepsie  Bundeselternvereinigung e.V. startet Aktion gegen die Abschaffung der Pflegeversicherung

In einem offenen Brief spricht  sich der o.g. Verein gegen die Abschaffung der Pflegeversicherung aus. Weitere Informationen eine Unterschriftenliste finden sie unter folgendem Link

www.epilepsie-elternverband.de

 


11. April  2003

 

Änderungsanträge zum Bayerischen Gleichstellungsgesetz im sozialpolitischen Ausschuss des Bayerischen Landtags verabschiedet:

Erfreulicherweise wurden viele weitergehende Verbesserungsvorschläge zu den einzelnen Artikeln des Gesetzesentwurfes der Bayerischen Staatsregierung vom sozialpolitischen Ausschuss  beschlossen.

Bezüglich des von uns geforderten Landesbehindertenrates, bestehend aus den Organisationen chronisch Kranker und behinderter Menschen, mussten wir eine Enttäuschung hinnehmen.

Art. 19 (3): ...Der Landesbehindertenrat (LBR) soll sich aus "Vertretern der Selbsthilfe, der freien und öffentlichen Wohlfahrtspflege sowie der kommunalen Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung zusammensetzen"....

Die LAGH wird sich in ihren Gremien mit dem Vorschlag beschäftigen und schon bald Stellungnahme abgeben.

Die Drucksache mit den Änderungsvorschlägen können unter dem folgenden Link einsehen.

Drucksache 12097 - Änderungsantrag zum Bayerischen Gleichstellungsgesetz


09. April  2003

 

 

 

                                                                                                               Soziales-Gesundheit-Bildung-Kultur-Heimatpflege-Umwelt

BAYERISCHER LANDTAG                                                    BEZIRKSTAG VON OBERBAYERN

ABGEORDNETER                                                                        BEZIRKSRÄTIN

HERMANN MEMMEL                                                ISOLDE ZINS                                                         

              


Einladung

zu einem öffentlichen Fachgespräch

 

Menschen mit Handicaps: Recht auf Gleichstellung und Selbstbestimmung

 

am Mittwoch, 23. April, 19.30 Uhr

im Kulturhaus Ramersdorf Perlach, Hanns-Seidel-Platz 1, 81737 München

 

2003 ist das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen. In diesem Rahmen wollen wir eine neue Orientierung in der Politik: Weg von ausgrenzender Fürsorge, hin zu uneingeschränkter Teilhabe. Weg von abwertendem Mitleid, hin zu völliger Gleichstellung. Weg von wohlmeinender Bevormundung, hin zum Recht auf Selbstbestimmung.

Wie weit Menschen mit Handicaps noch von diesen Zielen entfernt sind, welche Wege die Politik gehen muss und welche Forderungen hierzu Fachfrauen und Fachmänner im Behindertenbereich erheben, wollen wir in einer Expertenrunde öffentlich diskutieren.

 

Es diskutieren mit Ihnen

Sandra Ullmann, Sozialpädagogin, Leiterin d. Caritas-Tagesstätte f. Körperbehinderte

Bettina Ehrt, niedergelassene Allgemeinärztin und Psychotherapeutin

Hermann Memmel, Landtagsabgeordneter

Reinhard Kirchner, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft „Hilfe für Behinderte Bayern e.V.

Peter Michael Hilmer, Behindertenbeauftragter des Bezirksausschusses Haidhausen

Moderation: Isolde Zins, Bezirksrätin

Es freuen sich auf Ihre Teilnahme

 

Gez. Hermann Memmel, MdL                                     Gez. Isolde Zins, Bezirksrätin

 

Sie erreichen uns:

Isolde Zins, Bezirksrätin, Curd-Jürgens-Str. 4, 81739 München

Hermann Memmel, MdL, Bürgerbüro, Melusinenstr. 18, 81671 München, Tel. 089/40908130

 

 

 


03. April  2003

Wie steht es mit den Rechten von Patienten bei angeordneten Massenimpfungen z.B. gegen Pocken

In dem von der Rechtsanwältin, Frau Anja Dornhoff, herausgegebenen Artikel wird beschrieben, welche Rechte Patienten haben und welche Informationspflicht Ärzte erfüllen müssen.

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20. März 2003

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 02/2003

{Lagh Informatioen 04.2002} LAGH Informationen Nr. 02/2003

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19. März 2003

Integration von Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung

 

Die Zeitschrift des Bayerischen Jugendrings beschäftigt sich in seiner Ausgabe 3-2003 mit dem Thema "Junge Menschen mit Behinderung". Interessenten können die Zeitschrift unter folgender E-Mail Adresse beziehen: juna@bjr.de

Der Geschäftsführer der LAGH hat sich in dieser Ausgabe zum Thema: "Integration mit chronischer krankheit und Behindeung" geäußert. Der Artikel ist als Word-Datei oder als PDF-Datei downloadbar und kann dann ausgedruckt werden.

 


  28. Februar 2003

Beschäftigung schwerbehinderter Menschen

Bericht an den Bayerischen Landtag über die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen im öffentlichen dienst für die Jahre 2000 und 2001.

Dieser Bericht kann gegen Übernahme der Portokosten bei unserer Geschäftsstelle angefordert werden.

 


  20. Februar 2003

Vermögen behinderter volljähriger Kinder schließt Kindergeldanspruch ihrer Eltern nicht aus

Wie in einer Presseveröffentlichung des Bayerischen Sozialministeriums mitgeteilt wurde, haben Eltern einen Anspruch auf Kindergeld unter Umständen auch dann, wenn ihre behinderten, volljährigen Kinder über Vermögen verfügen. Eine Pflicht, vorrangig das eigene Vermögen für den Lebensunterhalt zu verbrauche, besteht für behinderte volljährige Kinder ebenso wenig wie für nicht behinderte volljährige Kinder.

Die Presseerklärung der Bayerischen Sozialministerin Frau Christa Stewens, sowie weiterführende Details der Entscheidung des Bundesfinanzhofes erhalten unter Pressestelle@stmas.bayern.de

 


  06. Februar 2003

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 01/2003

{Lagh Informatioen 04.2002} LAGH Informationen Nr. 01/2003

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16. Januar 2003

Vorbereitungen der Veranstaltung "Selbsthilfetag Bayern 30 Jahre LAGH" im Rahmen des europäischen Jahres der Menschen mit Behinderung laufen an.

In der ersten Arbeitkreissitzung am 14. Januar zur Vorbereitung der 30 Jahrfeier der LAGH wurde das grobe Konzept für die Durchführung dieser Veranstaltung durchgesprochen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Na Und ! Kampagne der Bayerischen Staatsregierung statt und wird am 16. Oktober 2003 10.00 - 17.00 im Gasteig (Kulturzentrum) in München:

Die Broschüre über die Veranstaltungen der Bayerischen Staatsregierung sowie weitere Informationen (siehe Umschlag unten) können sie anfordern unter www.naund.bayern.de Sie ereichen die Adresse auch wenn sie auf das Bild klicken.

 

 

 


 

 

 

10. Januar 2003

Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE (4/2002) erschienen:

Inhalt u.a.:

 

 

Die Zeitschrift kann bei der BAGH abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäftsstelle erhalten



 


          13. Dezember 2002

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 07/2002

{Lagh Informatioen 04.2002} LAGH Informationen Nr. 08/2002

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08. Dezember 2002

Fernseh-Tipp - Sonntag im Bayerischen Fernsehen

Titel: "Eine fröhliche Frau"

"Junge Behinderte kämpft für Integration"

                    Sendetermin: Sonntag 8. Dezember 2002

                    21:30 im 3. Programm des Bayerischen Fernsehens

                    (Wiederholung am Montag den 9.12.2002,         11.00 Uhr)

 

Die mit unserer LAGH eng zusammenarbeitende Frau Anita Donaubauer wird bei Ihrem Kampf um Integration mit der Kamera begleitet. Es gibt z. B.  Bilder vom "Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung" am 6. Mai 2002 in München und beeindruckende Aufnahmen vom Engagement von Frau Donaubauer.

 


02. Dezember 2002

Blindengeld bleibt unangetastet

Nachdem in der Presse zu angekündigt worden war, dass aufgrund der geplanten Kürzungen im Sozialhaushalt auch das Bayerische Blindengeld zur Disposition steht, hat die LAGH auf ihrer Mitgliederversammlung am 14. November 2002 eine Resolution in Solidarität mit dem Bayerischen Blinden- und Säbehindertenbund e.V. verabschiedet, in der zum Ausdruck gebracht wurde, dass eine Kürzung des Blindengeldes von allen Mitgliedsorganisationen in der LAGH missbilligt wird.

In der Ausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 29 November 2002 hat sich die Bayerische Sozialministerin, Frau Christa Stewens geäußert, dass trotz der geplanten Kürzungen das Landesblindengeld unangetastet bleibt.

Die LAGH begrüßt diesen Entschluss. Wieder einmal zeigt sich, dass durch Solidarität und Geschlossenheit der Behindertenselbsthilfeverbände politisch Wirkungen zu erzielen sind.

 


22. November 2002

Adressen der Mitgliedsverbände der LAGH aktualisiert

Die LAGH hat bei ihrer Mitgliederversammlung am 14. November 2002 die

Arbeitsgemeinschaft Bamberger Selbsthilfegruppen körperbehinderter Menschen e.V.

als kooptiertes Mitglied aufgenommen. Damit haben sich 87 Behindertenselbsthilfeorganisationen der LAGH an geschlossen.

Die Aktualisierte Adressenliste finden Sie entweder mit einem Klick auf den Schalter Mitgliedsverbände (links) oder Mit einem Klick auf das Emblem unten:

                                                                            {Lagh Informatioen 04.2002}    Liste der Mitgliedsverbände der LAGH

 


 

19. November 2002

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 07/2002

{Lagh Informatioen 04.2002} LAGH Informationen Nr. 07/2002

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07. November 2002

Jahresprogramm Wartaweil

Der Landesverband für Körper und Mehrfachbehinderte e.V. hat sein Jahresprogramm 2003 herausgebracht.

Unter den Rubriken:

finden Fachleute, Eltern und Menschen mit einer chronischen Krankheit und Behinderung ein reichhaltiges Programm vor.

 

 

Bestellt kann dieses Programm werden unter info@lvkm.de

 

 


 

22. Oktober 2002

 www.bayris.de

Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen hat mit bayris ein Projekt begonnen, das in seiner Bedeutung für die zukünftige Entwicklung des sozialen Arbeit in Bayern nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.

Konzipiert als Internetplattform zur Darstellung des breit gefächerten Leistungsangebotes sozialer Anbieter in Bayern will bayris Rat und Hilfe suchende Bürgerinnen und Bürger bei der Suche nach wohnortnahen, geeigneten Leistungen unterstützen

                                                   

 


 

9. Oktober 2002

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 06/2002

{Lagh Informatioen 04.2002} LAGH Informationen Nr. 06/2002

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04. Oktober  2002

Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE (3/2002) erschienen:

Inhalt u.a.:

 

 

 

Die Zeitschrift kann bei der BAGH abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäfsstelle erhalten

 


 

20. September  2002

Eingeschränktes Wahlrecht:

Der Bayrische Verfassungsgerichtshof hat in seinem Urteil Vf. 9-VII-01 bestätigt, dass geistig behinderte Menschen vom Wahlrecht ausgeschlossen werden können.

Die entsprechende Passage im Landeswahlgesetz hierzu knüpft an das Merkmal an, dass Personen, für die Betreuung rundum die Uhr angeordnet wurde, ausgeschlossen werden.

Nach Ansicht des Gerichts handelt es sich um ein „klares und einfach feststellbares Merkmal“; das nicht gegen das Verbot der Benachteiligung behinderter Menschen verstoße. Das Gericht wies daher die Popularklage gegen die Regelungen des Gesetzes zurück.

(Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 16.Juli 2002)

 


19. September  2002

Pflegebedürftige können Erleichterungen bei der Hilfsmittelversorgung erwarten

Vom Ministerrat wurde auf Vorschlag von Sozialministerin Christa Stewens hin eine Initiative in den Bundestag eingebracht die zum Ziel hat, gesetzlichen Vorlagen festzulegen, ob ein Hilfsmittel von der Krankenkasse oder von der Pflegekasse zu bezahlen ist, oder ob es vom Pflegeheim vorzuhalten ist.

Nach der derzeitigen Rechtslage gibt es keine Vorgaben, welche Hilfsmittel (z B. Rollstühle, Spezialpflegebetten uä.) von der Kranken- bzw. Pflegekasse oder vom Heimträger (als Grundausstattung) getragen werden müssen. Dies führt oft zu einem Ping-Pong-Spiel auf dem Rücken der Pflegebedürftigen.

Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass künftig gemeinsam von den Sozialhilfeträgern, Pflegekassen und Heimträgern eine Liste mit der Grundausstattung, die Pflegeheime vorhalten müssen verbindlich festgelegt wird. Darin enthalten sein sollen vor allem solche Hilfsmittel, die hauptsächlich der Erleichterung der Pflege dienen (z B Pflegebetten).

Der  darüber hinausgehende Bedarf der Patienten an Hilfsmitteln, soll, soweit sie dem Ausgleich einer Behinderung, oder der Sicherstellung einer ärztlichen Behandlung dienen weiterhin von den Krankenkassen getragen werden.

Für den Bereich der häuslichen Pflege ist in dem Gesetzesentwurf eine Klarstellung vorgesehen, dass Hilfsmittel, die den Erfolg der Krankenbehandlung sichern oder eine (drohende) Behinderung vorbeugen, bzw. eine bestehende Behinderung ausgleichen von der Kranken- und nicht von der Pflegekasse zu bezahlen sind.

(Quelle: Bayrischer Staatsanzeiger vom 9.August 2002)

 


 




17. August 2002

Betriebsurlaub

Wegen der Sommerferien wird unser Internetangebot erst wieder am dem 16. September 2002 aktualisiert. 

Wir hoffen, daß Sie unserer Seiten dann wieder regelmäßig für neueste Informationen aus den Sebsthilfeverbänden der LAGH aufsuchen

 


15. August 2002

Entwurf der Bayerischen Staatsregierung:

Bayerisches Gesetz zur Gleichstellung, Integration und teilhabe von Menschen mit Behinderung und zur Änderung anderer Gesetze

liegt nun vor.

Der Entwurf ( 62 Seiten) kann gegen Übernahme der Kopier- und Versandkosten bei unserer Geschäftstelle oder direkt beim Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung angefordert werden.


06. August 2002

Erster Entwurf der Bayerischen Staatsregierung für ein Bayerisches Gleichstellungsgesetz vom Ministerrat gebillgt.

Der Ministerrat hat den unter der Federführung des StMAS entwickelten ersten Entwurf für ein Bayerisches Gleichstellungsgesetz gebilligt.

Die LAGH wird so bald wir den Entwurf erhalten haben darüber berichten und eine Stellungnahme dazu abgeben.




27. Juli 2002

Startschuß für eine etwas andere Hotel-Kette

Der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund hat mit der Schaffung des Aura-Hotel in Saulgrub ein einmaliges Angebot für Blinde- und Sehbehinderte Menschen geschaffen.

Wer im AURA-Hotel Saulgrub einfach Urlaub machen möchte kann am abwechslungsreichen Ausflugsprogramm teilnehmen. Hier wird auf Wunsch übrigens gerne eine Begleitperson bereitgestellt. Wer sich körperlich und geistig fit machen möchte, kann die vielfältigen Fortbildungsprogramme nutzen.

Nähere Auskünfte erhalten Sie unter http://www.bbsb.org oder unter mailto:saulgrub@bbsb.org




17. Juli 2002

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 05/2002

{Lagh Informatioen 04.2002} LAGH Informationen Nr. 05/2002

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15. Juli 2002

Rheumakrake fürchten um ihre alltägliche Versorgung

Versorgung Rheumakranker sichern

Absehbare Entwicklungen in der Gesundheitspolitik werden zu weiteren Einschränkungen führen. Von Seiten des Gesetzgebers und auch von den Gremien der Selbstverwaltung sind klare Schritte zur Sicherung der Versorgung erforderlich.

Sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich zeichnet sich eine drohende Unterversorgung von Patienten mit rheumatischen Erkrankungen ab. Die Versorgungslage hat sich in den letzten Monaten für viele Betroffene bereits verschlechtert.

Allein im, Rahmen der ergänzenden Leistungen zur Rehabilitation werden durch einige Krankenkassen gravierende Einschnitte vollzogen, die der in der Regel langfristig und kontinuierlich angelegten Notwendigkeit der rheumatologischen Rehabilitation widerspricht.

Aus der Gesamtvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining bzw. der Vereinbarung zur Förderung des Funktionstrainings für Rheumakranke in Bayern geht hervor, dass bei progredienten rheumatischen Erkrankungen Funktionstraining wiederholt verordnet werden und eine Selbständigkeit zum "eigenständigen Üben" bei bestimmten chronischen Krankheiten dauerhaft fehlen kann.

Im Bereich von Funktionstraining und Rehabilitationssport werden jedoch seit über einem Jahr insbesondere Folgeverordnungen durch einzelne Krankenkassen nur noch sehr restriktiv bewilligt. Betroffene werden zunehmend auf die Eigenübung verwiesen, die jedoch bei Wassergymnastik nicht realisierbar ist.

Obwohl die Wirksamkeit von zusätzlicher Gruppengymnastik im Vergleich zu alleinigen Übungen in Eigenregie für einzelne rheumatische Krankheitsbilder nicht nur bewährt, sondern auch wissenschaftlich belegt ist, ist es unverständlich, warum gerade diese kostengünstigen Folgeverordnungen nicht mehr bewilligt werden. Zumal die signifikanten Therapieeffekte die zur Verbesserung der Beweglichkeit führen und den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen nach Beendigung der Gruppentherapie zum Teil verloren gehen, sodass analog zu einer Dauermedikation auch hier durchaus eine Therapie über lange Zeit oder gar auf Dauer erforderlich werden kann.

Allein in Bayern sparen die Krankenkassen durch das von der Rheuma Liga durchgeführte Funktionstraining in Gruppen jährlich 4,45 Mio. Euro.

Einige Krankenkassen nehmen mit der restriktiven Genehmigungspraxis bei Folgeverordnungen jedoch mittel? und langfristig sogar höhere Kosten in Kauf. Die einzelnen menschlichen Schicksale bleiben hierbei völlig unberücksichtigt.

Die Politik darf nicht zusehen, wie die medizinische Versorgung chronisch Rheumakranker durch die Entscheidung der Selbstverwaltung ins Abseits gedrängt wird und der gesundheitsfördemde, bisher flächendeckende Zugang zur Bewegungstherapie unmöglich gemacht wird. Die Rheumaliga Landesverband Bayern e.v. forderr deshalb die verantwortlichen Politiker auf, im Sinne der Kostendämpfung und Stabilisierung der Kassenbeiträge, aber auch im Interesse der rheumakranken Patienten zu handeln und auf eine vernünftige ökonomisch richtige Entscheidung bei den Krankenkassen hinzuwirken.

Personen, die sich mit der Petition der Deutschen Rheumaliga, Landesverband Bayern solidarisch erklären, können eine Unterschriftenliste hier als Word-Dokument abrufen und ausdrucken und an die Rheumaliga senden. (Adresse siehe Unterschriftenliste)




08. Juli 2002

Protokoll über die Anhörung im Bayerischen Landtages zum "geplanten Bayerischen Gleichstellungsgesetz für Menschen mit Behinderung" erhältlich!

Im Ausschuß für Sozial, Gesundheits- und Familienpolitik des Bayerischen Landtages hat am 16. Mai 2002 eine erste Anhörung stattgefunden.

Das Protokoll über diese Sitzung ist nun verfügbar. Darin ist nachzulesen, wie die LAGH mit Nachdruck ihre Position für ein Gleichstellungsgesetz vertreten hat.

Das 130 Seiten starke Protokoll kann nur gegen Übernahme der Kopier- und Versandkosten bei unserer Geschäftstelle angefordert werden



 




14.Juni 2002

Vorläufiger Fahrplan für die Umsetzung eines Bayerischen Gleichstellungsgesetzes

Wie die LAGH bei der letzen Sitzung des Runden Tisches (11. Juni 2002) der Behindertenbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung erfahren hat, gibt es bereits einen groben Zeitplan für die Realisierung des Bayerischen Gleichstellungsgesetzes.

Juni 2002:
StMAS gibt ersten Vorschlag in die Ressorts

16.Juli 2002
Ministerrat (Ersatz/Zusatztermine: 23.7 und 30.7.2002)

Ende Juli:
Vorlage an die Verbände

bis September
Stellungnahme der Verbände

Oktober 2002
1. Lesung im Landtag

ab Mai 2003
Verweisung in die Ausschüsse, Beschlußempfehlung

2. Lesung im Landtag

3. Lesung im Landtag




24. Mai 2002

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 04/2002

{Lagh Informatioen 04.2002} LAGH Informationen Nr. 04/2002

Bitte Logo anklicken!

Die Datei kann auch gezippt (18 kb) im Word-Format heruntergeladen werden

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24. Mai 2002

Stellungnahme der LAGH vom 16.5.2002 für die erste Anhörung zum Bayerischen Gleichstellungsgesetz im Sozialpolitischen Ausschuß des Bayerischen Landtags erhältlich

Die og. Stellungnahme können Sie als Word-Dokument (84kb) oder als Zip-Datei (20kb) abrufen und ausdrucken


14. Mai 2002

Am 16. Mai 2002 - Erste Anhörung zum Bayerischen Gleichstellungsgesetz im Sozialpolitischen Ausschuß des Bayerischen Landtags

Der Vorsitzende des sozialpolitischen Ausschusses im Bayerischen Landtag hat am 16. Mai 2002 zu einer ersten Anhörung die Behindertenverbände eingeladen.

Die LAGH ist zu einer Stellungnahme aufgefordert worden.


Diese Stellungnahme können Sie nach dem 15. Mai 2002 hier auf unseren Seiten abrufen.




14. Mai 2002

Adressen der Mitgliedsvebände der LAGH aktualisiert

Die Adressen der Mitgliedsverbände der LAGH wurden überarbeitet und aktualisiert:

Aktualisierte Adessenliste unser 86 Mitgliedsverbände




08. Mai 2002

Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am6. Mai 2002 - München- ein voller Erfolg

Der diesjährige Protestag auf dem Münchner Marienplatz hat noch nie so viele Besucher angelockt wie in diesem Jahr.

Mit über 40 Informationständen, einem buntenBühnenprogramm und einer mit mehreren hundert Teilnehmern durchgeführten Demonstrationsmarsch vom Marienplatz zum Odeonsplatz konnten wirkungsvoll unsere Anliegen vorgetragen werden.

Einen kleinen Eindruck von diesem Tag geben die folgenden Bilder wieder.

Das Presseecho und weitere Informatioen folgen in Kürze.



{Moderatoren}

Moderatoren: Frau Ferlemann und Herr Kreuzeder

{Blick auf das Publikum}

Blick aufs Publikum

{stand der LAGH}

Stand der LAGH


{Zuschauerinteresse}

So groß war das Zuschauerinteresse

{Zuschauer}
Blick auf die Zuschauer


{Frau Donaubauer}

Frau Donaubauer, unsere engagierte Mitorganisatorin

{Blick auf die Bühne}

Blick auf die Bühne

{Blick über den Platz}

Blick über den Platz




08. Mai 2002

Günstige Reiseangebote für Behinderte in die Türkei



Mit einem Klick auf das Enblem finden Sie spezielle Reiseangebote für Behinderte in die Türkei

{Enblem Reiseveranstalter}




03. Mai 2002

Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung - 6. Mai 2002 - München

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Der 6. Mai 2002 rückt immer näher. Mittlerweile ist das Programm fertiggestellt. Sie finden es hier.


PRESSEERKLÄRUNG HIER!




26. April 2002

Mit und ohne Handicap - Sportangebote, Aktionen, Veranstaltungen

{Titelblatt Menschen mit und ohne Handicap}

Die Landeshauptstadt München für den Zeitraum Mai - Oktober 2002 einen Veranstaltungskalender für Menschen mit und ohne Handicap herausgebracht.

Weitere Informationen sowie das Programm erhalten Sie unter www.sport-muenchen.de/freizeitsport




24. April 2002

Voll Normal! - behindert im Landkreis Starnberg

Die Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen im Landkreis Starnberg veranstaltet am Samstag den 4. Mai am Starnberger Kirchplatz ein Aktionsfest.

Im Rahmen des 100-jährigen Bestehens des Lankreises Starnberg wird mit Informationeständen, LIve Musik , Theatergruppen, Zirkus Gniztut, Kichenchor Fortschritt, Blinde Musiker GmbH das Aktionsfest durchgeführt.

Nähere Infos erhalten sie unter der Tel. Nr. 08151/9137-13




20. April 2002

Fernsehsendung "die LAGH informiert" auf DSF am Samstag um 11.30 Uhr

In dieser Sendung haben wir eine neue Moderatorin.

Vorgestellt wir in dem Sendefenster, das im Rahmen des Behindertenmagazin NORMAL der Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien e.V. gesendet wird, der neue vorsitzende der LAGH, Herr Dr. Josef Pettinger




12. April 2002

Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung - 6. Mai 2002 - München

Wir möchten Sie schon heute auf den Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung aufmerksam machen.

Das Aktionsbündnis: "LAGH zusammen mit den Münchner Selbsthilfegruppen" veranstaltet auch dieses Jahr auf dem Münchner Marienplatz am 6. Mai 2002 den Protesttag.

Der Protesttag steht in diesem Jahr unter dem Motto:

Bayerisches Gleichstellungsgesetz - nur mit uns!

{short description of image}




08. April 2002

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 03/2002

{Lagh Informatioen 02.2001} LAGH Informationen Nr. 03/2002

Bitte Logo anklicken!

Die Datei kann auch gezippt (18 kb) im Word-Format heruntergeladen werden

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28. März 2002

Bundesgleichstellungsgesetz kann in Kraft treten - Bundesrat stimmt zu!.

Wir haben es geschafft! Fast unbemekt von der Öffentlichkeit wurde bei der denkwürdigen Sitzung im Bundesrat am 22.03.2002 (Zuwanderungsgesetz) dem Bundesgleichstellungsgesetz zugestimmt.

Damit kann noch in diesem Jahr das Gleichstellungsgesetz in Kraft treten. Weitere Informationen erhalten Sie unter:

http://www.behindertenbeauftragter.de/bundesgleich.stm


Die LAGH wird nun alles dransetzen, daß auch in Bayern zügig ein Landesgleichstellunggesetz geschaffen wird.

Im "Runden Tisch ", einem Zusammenschluß der Behindertenbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Vetretern des StMAS, der Regierungen, der LAGH, dem Frauennetzwerk, den Sozialverbänden, den kommunalen Vetretern der Behindertenbeiräte, örtlichen Behindertenbeauftragten und den örtlichen Arbeitsgemeinschaften der Selbsthilfe, intensiv an einem abgestimmten Entwurf als Vorlage für parlamentarische Diskussion.




21. März 2002

Bayerischer Ministerat hat beschlossen, dem Gesetz zur Gleichstellung Behinderter Menschen (Bundesgesetz) zuzustimmen!

Mit großer Erleichterung hat die LAGH die Nachricht aufgenommen, daß trotz der anfangs geäußerten Bedenken der Bayerischen Staatsregierung hinsichtlich des Verbandklagerechtes nun ein Beschluß gefallen ist, dem Bundesgleichstellungsgesetz im Bundesrat (letzte Hürde)am 22.03. 2002 zuzustimmen.

Unter diesen Prämissen können wir nun auch in Bayern beruhigt die Schaffung eines Bayerischen Gleichstellungsgesetzes angehen.

Die letzte Fassungen des Bundesgelichstellungsgesetzes finden Sie übrigends unter: http://www.behindertenbeauftragter.de/bundesgleich.stm




11. März 2002

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 02/2002

{Lagh Informatioen 02.2001} LAGH Informationen Nr. 02/2002

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05. März 2002

Sendeplätze der Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien (ABM)

weitere Informationen erhalten Sie unter www.abm-medien.de

{Bild Sendeplätze}




04. März 2002

Bundestag verabschiedet Gleichstellungsgesetz!

Mit der Zustimmung aller Parteien bei Enthaltung der PDS hat der Bundestag am Donnerstag das von unseren Mitgliedsverbänden auf Bundes- und Landesbebene schon lange geforderte Bundesgleichstellungsgesetz verabschiedet.

Eine Hürde ist allerdings noch zu überwinden. Es liegt jetzt vor allem an den Bundesländern, ob sie im Bundesrat dem Gesetz zustimmen.

Einzelne Länder haben Vorbehalte, da sie befürchten, daß erhebliche Kosten auf die sie zukommen.

Die LAGH begrüßt die Verabschiedung des Bundesgleichstellungsgesetzes. Sie wird sich vehement dafür einsetzen und konstruktiv mitwirken, damit möglichst bald auch in Bayern - wie von der Bayerischen Staatsregierlung angekündigt - ein Bayerisches Gleichstellungsgesetz Realität wird.




28. Februar 2002

Fachtagung:"interdisziplinäre Beratung bei pränataler Diagnostik"

11. März 2002, 10.00 Uhr -17.00 Uhr

Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule
Saal L 005 Erdgeschoß
Bahnhofstr. 87
90121 Nürnberg

Referenten:

Christa Stewens - Sozialministerin
PD Dr. med.Josef Wisser
Prof. Dr.med. Sabine Stengel-Rutkowski
Prof.Dr.theol.Siegfried Scharrer
Margaretha Kurmann
Prof.Dr.med.Manfred Cierpka


Das Programm und die Anmeldeunterlagen können angefordert werden beim StMAS Referat VI 3 Frau Carola Rose Tel. 089/1261-2076




 

22. Februar 2002

"Normal" kommt von Norm

Eine Initiative des Beschäftigungspakts Bayern

Diese vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung herausgegebene Broschüre enthält wichtige Informationen zur Beschäftigung Schwerbehinderter.

{Titelseite Borschüre Beschäftigung Behinderter}

Darüber hinaus finden Sie wertvolle Adressen:

http://www.aktion-mensch.de

http://www.rehadat.de

http://www.bma.bund.de

http://www.zb-net.de

http://www.arbeitswissenschaft.de

http://www.bayris.baynet.de

http://www.integrationsaemter.de

http://www.integrationsfachdienste.de

http://www.stmas.bayern.de

http://www.arbeitsamt.de



Die Broschüre kann bestellt werden unter:

Broschueren@stmas.bayern.de





07. Februar 2002

Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen seit 1999 um 22 000 gesunken

Wie der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung in seiner neuesten Pressemitteilung 2/2002 bekanngibt, sind trotz des saisonal und konjukturell bedingten allgemeinen Rückganges der Beschäftigung im Januar 2002 ca. 22 000 weniger arbeitslose schwerbehinderte Menschen im Oktober 1999 registriert worden.

Nähere Informationen erhalten sie unter http://www.behindertenbeauftragter.de


Wir können nur hoffen, daß die Arbeitverwaltung sich nicht verzählt hat!




 

 

04. Februar 2002

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 01/2002

{Lagh Informatioen 02.2001} LAGH Informationen Nr. 01/2002

Bitte Logo anklicken!

Die Datei kann auch gezippt (18 kb) im Word-Format heruntergeladen werden

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28. Januar 2002

Erste Servicestelle für Rehabilitation in München eröffnet

In der Hauptverwaltung der Landesversicherungsanstalt (LVA) in Oberbayern, Thomas-Dehler-Straße 3, 81737 München, wurde am 21. Januar 2002 die erste Servicestelle für Rehabilitation in München eröffnet.

Für unsere LAGH wäre es interessant zu erfahren, ob schon Kontakte zwischen Behindertenselbsthilfegruppen und den Servicestellen enstanden sind.

Für Rückmeldung über Ihre Erfahrungen mit den neu eingerichteten Servicestellen an unsere Geschäftsstelle wären wir sehr dankbar.

Unsere LAGH wird sich bemühen, die im SGB IX geforderte enge Zusammenarbeit zwischen den Servicestellen und den Selbsthilfeorganisationen herszustellen.




22. Januar 2002

Einladung zum 2. Plenum des Netzwerkes von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung

 

Das Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern (netzwerkfrauen-bayern) veranstaltet am Samstag, den 16.03.02 von 11 - 18 Uhr sein 2. Plenum. Es findet in den Geschäftsräumen der LAGH, Orleansplatz 3 (Zugang über das Kaufhaus "Kaufring", 4. Stock) in München statt.

Einer der Schwerpunkte dieses Plenums liegt bei dem Thema "Gleichstellung behinderter Menschen in Deutschland". Frau Dr. Sigrid Arnade vom Netzwerk Art. 3 aus Berlin wird hierzu ein Vortrag halten mit dem Titel "Die rot-grüne Regierung hat Gesetze zur Gleichstellung behinderter Menschen auf den Weg gebracht. Was bedeutet das für Frauen mit Behinderung?". Es bleibt auch Raum für Fragen und Diskussionen.

Ferner wird in diesem Plenum der Sprecherinnenrat gewählt. Das Netzwerk ist unter anderem eine politische Interessenvertretung, die sich für die Aktivierung von Frauen- und Behindertenpolitik bemüht, um der doppelten Diskriminierung von Frauen mit Behinderung entgegenzuwirken. Wichtige Organe des Netzwerkes sind dabei das Plenum und der Sprecherinnenrat.


Das Plenum wählt mindestens 3 Sprecherinnen sowie 2 Stellvertreterinnen für die Dauer von 2 Jahren.

Aufgaben der Sprecherinnen werden dabei sein:

  1. Übernahme der Öffentlichkeitsarbeit, d.h. die Interessen und Belange des Netzwerkes nach außen hin vertreten, um die Gesellschaft über die Situation von Frauen und Mädchen mit Behinderung zu informieren.
  2. Durchführung der Arbeitsgruppen, d.h. die Bildung von Arbeitsgruppen anregen, Hilfestellung bei der Bildung von Arbeitsgruppen geben, diesen bei der Öffentlichkeitsarbeit behilflich sein und als Ansprechpartnerinnen bei Problemen von Arbeitsgruppen präsent sein.
  3. Berichtspflicht über die jeweiligen Tätigkeiten der Sprecherinnen gegenüber dem Plenum
  4. Enge Zusammenarbeit mit dem Netzwerkbüro
  5. Regelmäßige Treffen zum Zwecke des Informationsaustausches

Für Speis und Trank sowie für Kinderbetreuung ist gesorgt.

Interessierte Frauen aus Bayern, die gerne an diesem Plenum teilnehmen möchten, wenden sich bitte bis spätestens. 21. Februar ´02 an das Netzwerkbüro:

netzwerkfrauen-bayern

c/o LAGH

Orleansplatz 3

81667 München

Tel.: 089/45 99 24 27

Fax: 089/45 99 24 28

E-Mail: frauennetzwerk@lagh-bayern.de

Öffnungszeiten: Mo-Do 10-14 Uhr; Fr 10-13:15 Uhr




22.01.2002

Sozialministerin Stewens unterstützt das Anliegen der Gleichstellung behinderter Menschen

"Bayern steht schon seit Jahren dem Anliegen der Gleichstellung behinderter Menschen - sowohl auf Bundes- wie auch auf Landesebene - sehr aufgeschlossen gegenüber."
Mit diesen Worten wies Sozialministerin Christa Stewesn heute für Bayern die kritik von Behindertenverbänden an den Bundesländern zurück.....

"Noch in dieser Legislaturperiode wird ein
bayerisches Landesgleichstellungsgesetz
erarbeitet."(Pressemitteilung StMAS vom 16.1.2002)




21.01.2002

Droht das Bundesgleichstellungsgesetz zu scheitern?

Der behindertepolitische Beauftragte der Bundesregierung, Karl Hermann Haack, befürchtet eine Scheitern des Gleichstellungsgesetzes. wegen des Widerstandes der Länder im Bundesrat "könnten wir auf den letzten Metern ins Stolpern kommen", sagte Haack bei einer vorläufigen Bilanz zum Ende der Legislaturperiode. (SZ 16 Januar 2002)

Die Furcht der Länder von einer Finanzierungs- und Prozeßlawine ist unbegründet, da Gleichstellungs-Regelungen bisher an keinen Termin gebunden worden sind, also selbst nach Inkrafttreten des Gesetzes ist eine sofortige Umsetzung - leider - nicht vorgeschrieben.

Im Übrigen: Auch nach Neuregelungen im Naturschutz hat es keine Prozeßlawine gegeben




18.01.2002

Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE (1/2002)

Inhalt u.a.

{Titelblatt Selbsthilfe 1/2002}

Die Zeitschrift kann bei der BAGH abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäfsstelle erhalten


16. 01 2002

Rollstuhlfahrerin sucht Tätigkeit

Rollstuhlfahrerin sucht für max. 5 Stunden/Woche eine sinnvolle Tätigkeit, die Kontakt mit Menschen gewährleistet.

Kontaktaufnahme über das Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung unter der Tel.: 089/45 99 24 27




13.01.2002

An alle gesundheitsbewussten und interessierten Menschen

Eine ehemalige Krankengymnastin, die inzwischen in den USA lebt, wird am Sonntag,20.01.02 gemeinsam mit einem deutschen Kollegen, eine kostenlose Präsentation über eine japanische Gesundheits- und Wellnessproduktfirma (mit Magnetfeldwirkung) geben.

Termin: Sonntag, um 18:00 Uhr (Präsentation); Einlass: 17:00 Uhr Ort: LAGH, Orleansplatz 3, 81667 München


11.01.2002

Postitionspapier der LAGH zur Interessenvertretung von chronisch kranken und behinderten Menschen und deren Angehörigen auf überregionaler und kommunaler Ebene hier: Arbeitsgemeinschaften und BEHINDERTENRÄTE


Dieses Postitionspapier können sie als Zip-Datei (48 kb) oder als Word-Dokument (79 kb) downloaden



10.01.2002

Bayerische Architektenkammer gibt neue Broschüre heraus "Barrierefreies Bauen 3 - Straßen, Plätze, Verkehrs und Grünanlagen sowie Sportplätze" heraus.

{Broschüre Barrierefreies Bauen}

Die Broschüre kann kostenlos angefordert werden unter presse@byak.de



14.12.2001

Jahressspiegel 2001 - der BAGH erschienen

{Titelblatt Jahresspiegel}

Diese Broschüre gibt einen guten Überblick über die Aktivitäten der Mitgliedsverbände und der Landesarbeitsgemeinschften im zurückligenden Jahr.

Auch von unserer LAGH ist der Jahresbericht mit Fotos von Verstaltungen der LAGH abgedruckt.

Der Jahresspiegel 2001 kann bei unserer Geschäfsstelle angefordert werden




07.12.2001

Vorläufiger Diskussionsentwurf eines Gesetzes zur Verminderung der Diskriminierung im Zivilrecht erschienen

Dieser Diskussionsentwurf liegt der Geschäfsstelle der LAGH vor. Gegen Übernahme der Kosten können wir Ihnen diesen Entwurf auch zukommen lassen.

Die zivilrechtlichen Regelung zur Verhinderung von Diskrimierungen bilden neben dem Bundesgleichstellungsgesetz die zweite wichtige Säule für eine möglichst umfassende Gleichstellung von Menschen mit einer chronischen Krankheit oder Behinderung.

Die wichtigsten Informationen hierzu finden Sie auch unter http://www.bundesjustizministerium.de




03.12.2001

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 7/2001

{Lagh Informatioen 02.2001} LAGH Informationen Nr. 07/2001

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Die Datei kann auch gezippt im Word-Format heruntergeladen werden

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26.11.2001

Neueste Ausgabe des Buches "Die Rechte behinderter Menschen und Ihrer Angehörigen (29. Auflage 2001)" erschienen

{short description of image}


Das Buch kann zum Preis von 10,-- DM zuzüglich Versandkosten bei der Geschäfsstelle der LAGH angefordert werden.




22.11.2001

Neues Angebot des Netzwerkes von und für Frauen und Mädchen mit Behinderungen

Ab sofort wird auch das unter der Trägerschaft der LAGH tätige Frauennetzwerk aktuelle Informationen auf den Seiten unseres Internetangebotes zur Verfügung stellen

Klicken Sie entweder auf den Botton "Frauennetzwerk" auf der Startseite unseres LAGH-Angebotes (Laufleiste links) oder auf das Bild unten

{frauennetzwerk}




21.11.2001

Neuer Vorstand der LAGH gewählt - 5 neue Mitgliedsverbände

Bei der Mitgliederversammlung der LAGH am 15.11. 2001wurde folgenden folgende Vorstandsmitglieder gewählt:

Vorsitzender:

Dr. Josef Pettinger Lebenshilfe für Menschen mit geistiger behinderung, Landesverband Bayern e.V.

Stellvertretende Vorsitzende:

Frau Helga Jäniche
Deutsche Rheuma Liga, Landesverband Bayeren.ev.


5 Beisitzer:

Jürgen Falkenhagen Bayerischer Landesverband für die Wohlfahrt Gehörgeschädigter e.v.

Peter Klingensteiner Deutsche Hämophiliegesellschaft zur bekämpfung von Blutungskrankheiten e.V.

Monika Müller Deutsche Heredo-Ataxie Gesellschaft e.v., regionalverband München

Brigitta Stuber Hilfe für das autistische Kind, Regionalverband München e.V.

Christian Seuß Bayerischer Blinden und Sehbehindertenbund e.V.


Neue Mitgliedsverbände:

Ehlers-Danlos Initiative e.V.

Schädel Hirnpatienten in Not

Selbstbsthilfegruppe Glutarazidurie e.V.

Unfall-Opfer Bayern e.V.

Verein für Hirn-Aneurisma--Erkrankte - Der Lebensweg - e.V.

Damit haben sich 86 Mitgliedsverbände unter dem Dach der LAGH zusammengeschlossen

Die aktualisierten Adressen der Mitgliedsverbände finden Sie hier !




12.11.2001

Tätigkeitsbericht der LAGH 2000 / 2001

der Tätigkeitsbericht der LAGH über den oben genannten Zeitraum ist als Zip-Datei (23 kb) oder als Word-Datei (107 kb) verfügbar. Folgen sie den entsprechenden Links




08.11.2001

Netzwerk von Frauen und Mädchen mit Behinderung ab sofort mit einem eigenen Internetangebot

Das unter der Trägerschaft der LAGH tätige Frauennetzwerk hat nun eine eigene Hompage.

Klicken auf den Button "Frauennetzwerk" auf der linken Frameleiste oder auf das kleine Bild mit dem Enblem:

{Frauennetzwerk}




03.11.2001

Entwurf eines zivilrechtlichen Antidiskrimminierungsgesetzes

Das Bundesministerium der Justiz hat ein

Eckpunkteprogramm zur Umsetzung der Richtlinie 2000/43/EG des Rates vom 29. Juni 2000 zur Anwendung des Gleichbehandlungsgrundsatzes ohne Unterschied der Rasse oder der ethnischen Herkunft

herausgegeben.

Die Richtlinie wie das Eckpunktepapier können über die LAGH-Geschäfsstelle gegen Übernahme der Portokosten bezogen werden.




21.10.2001

Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE (3/2001)

{Titelblat Selbsthilfe 3/2001}



Inhalt u.a.

Die Zeitschrift kann bei der BAGH abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer Geschäfsstelle erhalten




17.10.2001

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 6/2001

{Lagh Informatioen 02.2001} LAGH Informationen Nr. 06/2001

Bitte Logo anklicken!




12.10.2001

Internet Ohne Barrieren

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technollogie hat eine Broschüre herausgegeben, die dazu beitragen soll, Menschen mit Behinderung den Einstieg ins Internet zu erleichtern.

Hierzu werden eine Hotline und diverse Beratungsangebote angeboten.

Schauen Sie einfach mal rein unter http://www.internet-ohne-barrieren.de

9.10.2001

Zeitplan für ein Bayerisches Gleichstellungsgesetz

Wie der Bayerischen Staatszeitung in der neuesten Ausgabe (Nr. 40) zu entnehmen ist, soll noch bis Ende dieses Jahres ein Zwischenbericht der interministeriellen Arbeitsgruppe dem Parlament vorgelegt werden.

Im ersten Quartal 2002 soll im Landtag eine große Anhörung stattfinden, zu der "nicht nur Bedenkenträger, wie die kommunalen Spitzenverbände eingeladen werden sollen, sondern auch alle Behindertenverbände ...." (BStz S. 8)

Die LAGH hat als erste Behindertenorganisation in Bayern einen Vorschlag für ein Bayerisches Gleichstellungsgesetz in einem Grundsatzpapier den politischen Parteien und der Öffentlichkeit unterbreitet. Sie wird versuchen, die dort formulierten Forderungen in die Diskussion einzubringen.

Nachdem die SPD - Fraktion bereits einen ersten Gesetztesentwurf - auf der Grundlage des LAGH-Grundsatzpapieres - in die Diskussion eingebracht hat, freuen wir uns, daß besonders dieser Entwurf Grundlage der parlamentarischen Diskussion sein soll.




7.10.2001

Vorsitzender der LAGH feiert 80. Geburtstag

Maximilian H. MaurerMitbegründer der LAGH und seit der Vereinsgründung im Jahr 1982 bis heute Vorsitzender, feiert am 07.10.2001 seinen 80. Geburtstag.

Wir wünschen Herrn Maurer alles Gute zu seinem Geburtstag.

Wir bedanken uns für sein unermüdliches Engagement in unserer LAGH zur Verbesserung der Situation von chronisch kranken und behinderten Menschen.

Glückwünsche an Herrn Maurer bitten wir an unsere Geschäftstellenadresse zu richten.




27.09.2001

Bayerische Staatsregierung beschließt Schaffung eines Gleichstellungsgesetzes für Menschen mit Behinderung

Bayerns Sozialministerin Christa Stewens kündigte am 25.09.2001 an, das die Staatsregierung ein bayerisches Gleichstellungsgesetz für Behinderte auf den Weg bringen will.
Zugleich hat die Staatsregierung in der gleichen Sitzung fünfzehn Eckpunkte bayerischer Behindertenpolitik beschlossen.

Wir freuen uns und betrachten die jetzige Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung auch als einen Erfolg unserer LAGH.

Die Landesarbeitsgemeinschaft "Hilfe für Behinderte" in Bayern e.V., Dachorganisation von derzeit 81 Behindertenselbsthilfeverbänden hat sich seit Jahren dafür eingesetzt, daß chronisch kranke und behinderte Menschen bei der Wahrnehmung ihrer bürgerlichen Rechte mit allen Bürgern in Bayern gleichgestellt werden.

Die LAGH hat als erste Behindertenorganisation in Bayern einen Vorschlag für eine Bayerisches Gleichstellungsgesetz in einem Grundsatzpapier den politischen Parteien und der Öffentlichkeit unterbreitet. Dieser Vorschlag war bisher auch von der SPD-Fraktion und von Bündnis 90/DIE GRÜNEN aufgegriffen und in die politische Diskussion eingebracht worden.

Wir waren zuversichtlich, daß gerade der Freistaat Bayern, der in vielen Bereichen der Behindertenpolitik Vorbild für andere Bundesländer ist, sich dem Wunsch der chronisch kranken und behinderten Menschen in Bayern nach einem Gleichstellungsgesetz nicht verschließen wird.

Den Bericht von der Kabinettssitzung und die 15 Eckpunkte finden sie hier




20.09.2001

Das SGB IX - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen. Ein Überblick über die wesentlichen Änderungen


Die BAGH hat uns die wesentlichen Änderungen des SGB IX in einer Zusammenfassung zu Verfügung gestellt. Sie können diese als Word-Dokument HIER ansehen und nach Bedarf ausdrucken lassen.




14.09.2001

Adressenliste der Mitgliedsverbände der LAGH aktualisiert.

Die Adressenliste der
81 Mitgliedsverbände der LAGH
wurde insbesondere hinsichtlich der E-mail- und Internetadressen aktualisiert. Wir bitten unsere Mitgliedsverbände die Angaben zu überprüfen.




13.09.2001

Bayerische Sozialministerin Stewens: Gleichstellungsgesetz kann weiter sinnvoller Beitrag zu einer modernen Behindertenpolitik sein.

In einer Pressemitteilung vom 5. September 2001 hat die Bayerische Sozialministerin geäußert, daß in allen Bereichen geprüft werden muß, wie den berechtigten Interessen behinderter Menschen Rechnung getragen werden kann und ein Bayerisches Gleichstellungsgesetz ein sinnvoller Beitrag zu einer modernen Behindertenpolitik sein kann.

Diese Äußerungen lassen hoffen, daß nun auch in Bayern bald ein Bayerisches Gleichstellungsgesetz kommt, wie es auch unserer LAGH seit langem fordert.




13.09.2001

Menschen mit Behinderung nicht ausgrenzen - Änderung der Gaststättenverordnung

Die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag hat einen Antrag eingebracht, der für Gaststättenneubauten ab einer Größenordnung von 80 Gastplätzen und mehr als 30 Gastbetten zwingend behindertengerechte Toiletten und die barrierefreie Zugänglichkeit für mobilitätsbeeinträchtigte Personen vorschreibt.

Die Landtagsdrucksache erhalten Sie im vollständigen Wortlaut hier.




15.08.2001

Positionspapier der LAGH:

{Lagh Informatioen 07.2000} Positionspapier der LAGH

Interessenvertretung und Mitwirkung von chronisch kranken und behinderten Menschen und deren Angehörigen in kommunalen Gebietskörperschaften

Die Landesarbeitsgemeinschaft "Hilfe für Behinderte" in Bayern e.V. hat als erste Behindertenorganisation in Bayern ein Grundsatzpapier für ein Bayerisches Gleichstellungsgesetz für Menschen mit Behinderung vorgelegt. Von allen politischen Parteien im Bayerischen Landtag sind die dort formulierten Vorschläge der LAGH aufgegriffen und diskutiert worden; dies belegen eindrucksvoll die erst kürzlich eingebrachten Entwürfe bzw. Anträge aller Fraktionen zu diesem Thema.

Von einer gesetzlichen Regelung der "Gleichstellung von chronisch kranken und behinderten Menschen" in einem Bayerischen Gleichstellungsgesetz erhoffen sich die Behindertenselbsthilfeorganisationen auch die Regelung der Interessenvertretung und Mitwirkung betroffener chronisch kranker und behinderter Menschen.

Insbesondere innerhalb der Selbsthilfeorganisationen und der Gruppe der kommunalen Behindertenbeauftragten und -beiräte wird in diesem Zusammenhang die Frage der Interessenvertretung und Mitwirkung von chronisch kranken und behinderten Menschen und deren Angehörigen auf kommunaler Ebene diskutiert.

Nachdem die Landesarbeitsgemeinschaft "Hilfe für Behinderte" in Bayern e.V., Dachorganisation von derzeit 81 landesweit tätigen Behindertenselbsthilfeorganisationen die Interessenvertretung und Mitwirkung von chronisch kranken und behinderten Menschen bereits in ihrem Grundsatzpapier zu einer ihrer zentralen Forderungen in einem Bayerischen Gleichstellungsgesetz erhoben hat, möchte sie ihre Position zu diesem Thema detailliert darstellen:

{Lagh Informatioen 07.2000} Positionspapier der LAGH



15.08.2001

Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung

Das Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern veranstaltet

am Samstag, den 20.10.01
von 11.00 bis 18.00 Uhr
in den Geschäftsräumen der LAGH,
Orleansplatz 3
(Zugang über das Kaufhaus "Kaufring")
81667 München

das erste Plenum.

Interessierte Frauen und Mädchen mit Behinderung sind herzlich dazu eingeladen.

Anmeldungen müssen aus organisatorischen Gründen bis spätestens 18.09.01 eingehen.

Interessentinnen wenden sich bitte an das

Netzwerkbüro, c/o LAGH, Orleansplatz 3, 81667 München, Tel.: 089/45992427 (das Netzwerkbüro ist vom 16.08.01 bis 07.09.01 wegen Urlaub nicht besetzt).

Öffnungszeiten (ab 10.09.01): Montag bis Donnerstag 10.00 bis 14.00 Uhr; Freitag von 10.00 bis 13.15 Uhr.

Ansprechpartnerin: Ute Strittmatter.




13.08.2001

Arbeitskreis Integration behinderter Menschen in die Gesellschaft - München sucht Menschen mit Sozialengagement

Welche/r SchülerIn, StudentIn, RentnerIn, ist bereit ehrenamtlich mit Menschen mit einer Behinderung zu arbeiten?

Haben Sie Lust mit dem Ak Integration ins Kino, Konzert, Cafe, Essen ... zu gehen, an Sitzungen teilzunehmen, Schreibarbeiten zu erledigen, Projekte zu planen,
dann wenden Sie sich an folgende Adresse

Frau Anita Donaubauer
St.-Qurin-Str. 19,
81549 München
Tel.: 089/693825 - 114
Fax: 089/ 693825 - 230




10.08.2001

Neueste Ausgabe der Zeitschrift "Selbsthilfe" erschienen

{Titelblatt Selbsthilfe 2/01}

Die neueste Ausgabe der Zeitschrift der BAGH "Selbsthilfe" beschäftigt sich mit folgenden Themen:

Die Zeitschrift kann bei der BAGH abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unsererGeschäfsstelle erhalten




09.08.2001

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 5/2001

{Lagh Informatioen 02.2001} LAGH Informationen Nr. 05/2001




09.08.2001

Bayerischer Landtag - Drucksachen


08.08.2001

Beratungsstelle Wohnen - Wohnberatung und Wohnungsanpassung im Alter, bei Krankheit und Behinderung.

Die Beratungsstelle Wohnen

Korbinianplatz 15 a, 80807 München Tel. 089 - 35 70 43 13, Fax 089 - 35 70 43 29 bietet folgende Broschüre zum Unkostenbeitrag von 10,-- DM an

"Wohnberatung und Wohnungsanpassung bei Demenzerkrankung"



Weitere Informationen entnehmen sie der Pressemitteilung


27.07.2001

Gemeinsame Erklärung von BAGH und Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt

Mehr Qualität im Gesundheitswesen durch Patientenorientierung Dieses gemeinsame Ziel nennen die Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinder-te und die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt nach einem Meinungsaus-tausch.

Laut einer Pressemitteilung der BAGH sprechen sich die Bundesgesundheitsministerin und die BAGH gegen die Aufteiliung in Grund- und Wahlleistungen aus. Eine Ausgrenzung von Therapierichtungen ist abzulehnen. Vor allen Dingen sollen die Patientinnen und Patienten stärker als bisher in die Entscheidungen einbezogen werden.

Der Vorsitzende der BAGH, Friedel Rinn, begrüßt im Namen der Patientinnen und Patienten die stärkere Berücksichtigung von Patienteninteressen, insbesondere die vorgesehenen Neuregelungen im Risikostrukturausgleich (RSA) Krankenkassen.




25.07.2001

Dringlichkeitsantrag der CSU - Entschließung zur Weiterentwicklung der Behindertenpolitik

Der Dringlichkeitsantrag enthält Eckpunkte, die der ständigen Überprüfung und Weiterentwicklung der Behindertenpolitik des Freistaates Bayern dienen sollen.

Den vollständigen Text erhalten sie hier: Drucksache 14/7176

 



13.07.2001

SPD und Bündnis 90/ DIE GRÜNEN bringen Enwürfe für ein "Bayerisches Gleichstellungsgesetz für Menschen mit Behinderung" in den Landtag ein.

Christa Steigervon der SPD-Fraktion und Frau Theresa Schopper, Bündnis 90/ DIE GRÜNEN, haben auf der Grundlage des Grundsatzpapieres der LAGH einen ersten Gesetzesentwurf (SPD) bzw. ein Eckpunktepapier (GRÜNE) im Landtag eingebracht. Der Geschäftsführer und die Referentin der LAGH waren als Gäste in den Landtag eingeladen worden. Erfreulich war, daß alle Parteien erwähnten, wie hilfreich die Vorschäge der LAGH für den Gesetzesentwurf seien

Auch die Sozialministerin, Frau Christa Stewens und der CSU-Abgeordnete Unterländer lieferten zum Thema Redebeiträge. Beide betonten, daß die CSU erst abwarten wolle bis das bundesweite Gleichstellungsgesetz verabschiedet wird. "Zunächst müsse man einen ergebnisorientierten Dialog mit den Verbänden und Institutionen führen. ...Entscheidend sei, daß Verbesserungen erreicht würden, der Weg dahin sei zweitrangig." (SZ vom 11.07.2001)

Die Entwürfe von SPD und Bündnis90 / Die GRÜNEN, sowie Pressemeldungen und Kommentare können Sie lesen, wenn Sie den angegebenen Links folgen.


 

07.07.2001

Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordung, Familie und Frauen mit eigenständigem Angebot für Menschen mit Behinderung

Mit einem Klick auf das Wappen gelangen Sie direkt auf die oben genannten Seiten. Auf die LAGH ist auf diese Seite über das Enblem gut erreichbar.

{short description of image}




07.07.2001

Zivildienstleistender im Raum München gesucht!!

Folgender Hilferuf ist an uns gegangen:

"guten tag, wir suchen für sept. einen zivildienstleistenden zur schulbegleitung "regelschule" 1.klasse. wir freuen uns, für unseren körperbehinderten sohn eine regeschule gefunden zu haben, um die gleichen chancen auf bildung zu haben. wir suchen sehr dringend einen netten menschen, der ab herbst zivildienst macht und uns bei dieser aufgabe der integration unterstützen kann, für weitere fragen tel: 089-581233 erika sturm

Bitte geben Sie diese Informationen in Ihrem Bekanntenkreis weiter.




29.06.2001

Erster Dikussionentwurf der Arbeitsgruppe - Bundesgleichstellungsgesetz und vollständiger Text des SGB IX verfügbar

Unter dem folgenden Links können sie den neuesten Entwurf für ein Bundesgleichstellungsgesetz bzw. den Text des SGB IX abrufen:




27.06.2001

Ab sofort wieder aktuelle Informationen !

Bedingt durch die Urlaubszeit mußte unserer Internetangebot etwas kürzer treten.

Ab sofort sind wir aber wieder aktuell für Sie da.

Sie können jederzeit Fragen oder Beiträge in unser Diskussionsforum stellen.

Schauen Sie mal rein !




27.06.2001

Pro-Retina Jugendgruppe betreibt eigene Web-Seiten

Mit einem Klick auf das Enblem gelangen Sie direkt zu einem interessanten Angebot.

Sie können auf dieser dort sehen wie man für Menschen mit einer Sehbehinderung optimale Webseiten gestaltet.

{enblem pro-retina}




07.06.2001

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 4/2001

{Lagh Informatioen 02.2001} LAGH Informationen Nr. 04/2001




31.05.2001

Steuertipps für Menschen mit Behinderung

{Titelbild Brosschüre Steuertipps}

Diese Broschüre des

Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen

wurde neu aufgelegt und kann kostenlos unter folgender E-Mail Adresse:

info@stmf.bayern.de

bezogen werden.




28.05.2001

Ständiger Ausschuß (STAU) der Landesarbeitsgemeinschaftden der LAGH tagte in München

Die Frühjahrstagung der Vertreter der Landesarbeitsgemeinschaften tagte vom 20. - 22. Mai im Zentrum der Bayerischen Behindertenverbände der LAGH in München.

Behandelt wurden u. a. folgende Themen:

Patientenberatungsstellen

Selbshilfeföderung nach dem SGB V

Gleichstellungsgesetze in den einzelnen Bundesländern

SGB IX

Im Politirkergespäch an dem die Referenten der SPD-Fraktion und Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Herr Ministeraldirigent Dr. Dr. Hölzel vom StMAS und die Behindertenbeauftragte, Frau Ina Stein teilnahmen, konnten die o.g. Themen weiter vertieft und diskutiert werden.

Wieder einmal hat sich gezeigt, wie wertvoll der Austausch zwischen Vertretern der Landesarbeitsgemeinschaften und der BAGH ist.

{Teilnehmer an der stau Tagung}




28.05.2001

Zivildienstleistender gesucht!!!!

Unsere Leiterin des Netzwerks für Frauen und Mädchen mit Behinderungen sucht ab August / September einen Zivildienstleistenden zur Berufs- und Freizeitbegleitung.

Interessenten mit Füherschein Klasse 3 können folgende Nummern anrufen:

089/45992427

089/455428 ab 18.00 Uhr

0170/9616772 (Mailbox)

 




 

17.05.2001

Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung Behinderter Menschen - ein voller Erfolg

Der Europaweite Protesttag für die Gleichstellung Behinderter Menschen auf dem Münchner Marienplatz wurde mit großem Interesse von der Bevölkerung und auch in den Medien aufgenommen. Zahlreiche Radiostationen haben über unseren Tag berichtet. Auch im Münchener Merkur ist ein Artikel über unserer Veranstaltung erschienen.

Leider müssen wir immer wieder feststellen, daß die Zeitungen immer nur über einzelne Schicksale von Menschen mit einer Behinderung brichten möchten und so - bewußt oder unbewußt - suggerieren, daß "Behinderung" schicksalshaft das Problem einzelner Menschen sei.

Die Emanzipationsbestrebungen von Betroffenen und deren Angehörigen, der Kampf um ihre Gleichstellung scheint die Medien in dieser Form weniger zu interessieren.

Niemand käme jedoch bei einer Veranstaltung der Gewerkschaften auf die Idee über die Einzelschicksale von Arbeitnehmern zu berichten. Hier ist es möglich, daß über die Zielsetzung und das Programm der Gewerkschaften berichtet wird.

WARUM GEHT DAS NICHT AUCH BEI EINER VERANSTALTUNG, IN DER UM DIE BÜRGERLICHEN RECHTE VON MENSCHEN MIT BEHINDERUNG GEKÄMPFT WIRD?.


Bilder von unserer Veranstaltung:

{Blick auf die Bühne}

Blick auf die Bühne

stand der LAGH

Stand der LAGH

Politikerinnen

Frau Schopper (GRÜNE) und Frau Steiger (SPD)

Rollstuhltanz

Ein Highligt :Rollstuhltanz in Vollendung

Klaus Kreuzeder

Klaus Kreuzeder in Aktion

Rollstuhltanz

Akrobatik im Rollstuhl

Bürgermeisterin

Bürgermeisterin Fr. Dr. Burkhadt

Zuschauer

Das Interesse war rießengroß

 


05.05.2001

5. Mai 2001

Kommen Sie auf den Münchner Marienplatz zum Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung Behinderter Menschen

In unserer Pressekonferenz am 3.5.2001 ist der Protesttag mit großem Interesse aufgenommen worden. Besuchen Sie uns und unterstützen sie solidarisch unserer Forderung nach einem Bayerischen Gelichstellungsgesetz

Plakat Protesttag

Programm:

VORSTELLUNG VON SELBSTHILFEVERBÄNDEN UND INITIATIVEN

DEMONSTRATION

GALERIE DER SINNE MIT ROLLSTUHL - UND BLINDENPFAD

MAL- UND TÖPFERTISCH - ROLLSTUHLTANZ

GEBÄRDENSPRACHKURS - SCHWERHÖRIGEN-DIALOG - SITZTANZ

FEUERTEUFEL MIT KINDERSCHMINKEN,

JONGLIEREN, EINR - TROMMELGRUPPE SAMBA

BLINDE MUSIKER gGmbH - BAND "MELTING POT"

Teilnehmer:

Arbeitsgemeinschaft Spina bifida und Hydrocephalus e. V MünchenOberbayern " Arbeitskreis Behinderte e. V " Arbeitskreis Integration behinderter Menschen in die Gesellschaft " Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund e. V, Bezirksgruppe Oberbayern-München "4 Bayerischer Landesverband für die Rehabilitation der Aphasiker e. V, Regionalgruppe München " Behinderten- und VersehrtenSportverband Bayern e. V. (BVS) " Bundesverband der Organtransplantierten e. V, Regionalgruppe Bayern " Bundesverband Kleinwüchsige Menschen und ihre Familien e. V. (BKMF), Landesverband Bayern " Deutsche Heredo-Ataxie Gesellschaft e. V , Regionalgruppe München " Deutsche Rheuma-Liga Landesverband Bayern e. V, Arbeitsgemeinschaft München " Die Nachbarschaftshilfe " Eltern und Kinder des städtischen Willy-Althof-Kindergartens München " Feuerteufel " Fortschritte. V " Gehörlosenverband München und Umland e. V. " Gemeinsam leben lernen e. V., Integ im Reichsbund, Landesarbeitsgemeinschaft "Hilfe für Behinderte" in Bayern e.V.;Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mitBehinderung in Bayern,Offene Behindertenarbeit Dekanat München, Prader Willi Syndrom Vereinigung Deutschland e. V, RegionalgruppeSüd " Pro Retina Deutschland e. V ", Schwerhörigenverein MünchenOberbayern e. V, Selbsthilfegruppe für Taubblinde,Selbsthilfegruppe Zöliakie, Sklerodomie Selbsthilfegruppe,Vereinfür Sehgeschädigtenerziehung,VdK Kreisverband München,Vereinigung der Eltern Hörgeschädigter in Bayern e. V.

Organisation:Landesarbeitsgemeinschaft "Hilfe für Behinderte" in Bayern e. V.

LAGH Orleansplatz 3 81667 München Tel. 089/ 45 99 24-0




26.04.2001

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 3/2001

{Lagh Informatioen 02.2001} LAGH Informationen Nr. 03/2001




26.04.2001

Selbsthilfe 1/2001 - Zeitschrift der BAGH

{Titelbild Selbsthilfe 1/001}

Die Ausgabe der SELBSTHILFE Nr. 1/2001 ist soeben erschienen und kann bei der BAGH bezogen werden .

Inhalt u. a.:

  • Bericht über die Tagung „Patente Gene?“ des Deutschen Behindertenrates
  • „Der (im-)perfekte Mensch“ – Ausstellung im Deutschen Hygiene-Museum Dresden
  • Weglaufhaus Berlin – Schutz für Psychatrie-Erfahrene
  • Im Test: Autos von der Stange für mobilitätseingeschränkte Menschen
  • Informationen aus dem Rechtsbereich




23.04.2001

Fernsehaufnahmen von der offiziellen Eröffnungsfeier der LAGH und des Netzwerks von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung am 28.3.2001

Die Fernsehaufnahmen können sie mit einem Klick auf das Bild sehen

Film von der Eröffnungsfeier


Allerdings muß der Real Player installiert sein. Sie können ihn kostenlos downloaden. Nach der Installation müßten sie den Film ansehen können.

Das laden des Filmes kann jedoch bis zu 3 Minuten dauern!

Fallls Sie keine Bilder zu sehen bekommmen, dann versuchen Sie es mit einem Klick hier.




11.04.2001

Sozialgesetzbuch IX - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen in dritter Lesung Im Deutschen Bundestag verabschiedet

Wenn man der Bundesregierung und den Äußerungen des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Behinderten, Karl Hermann Haack, Glauben schenken darf,

"..dann wird mit dem neuen SGB IX das Benachteiligungsverbot des Artikel 3 Abs. 3 des grundgesetzes im Bereich der Sozialpolitik umgesetzt und eine Plattform errichtet, auf der durch Koordination und Kooperation und Konvergenz ein gemeinsames Recht und eine einhaeitliche Praxis der Rehabilitation und der Behindertenpolitik enstehen werden." (Pressemitteilung des Beauftragten der Bundesregierung f. d. B. B. vom 6.4.2001)


Die LAGH wird die Umsetzung des SGB IX kritisch verfolgen.

Uns würde Ihre Meinung zum neunen SGB IX interessieren.
Stellen Sie Ihre Meinung in unser Diskussionsforum.




03.04.2001

Offizielle Eröffnungsfeier der des neuen Zentrums der Bayerischen Behindertenverbände der LAGH und des Netzwerks von und für Frauen und Mädchen mit Behinderungen - ein voller Erfolg.

Wie bereits berichtet, fand die Eröffnungsfeier am 28. 3.2001, 10.30 Uhr in der Geschätstelle der LAGH statt.

Über 200 Besucher haben an unserer Eröffnungsfeier teilgenommen. In den Reden und Grußworten wurde die LAGH für ihr Wirken in den letzten Jahren sehr gelobt.

Den Programmablauf können Sie hier einsehen.

Hier ein paar Bilder von der Veranstaltung.

{Pressekonferenz}

Ansprache des Vorsitzenden - Maximilian H. Maurer

{Plenum}

Blick aufs Plenum mit Gebädendolmetscher

{Dr. Dr. Hölzel und dr. Fürnthaler}

Die Empfänger der Dankesmünze - Dr. Dr. Hölzel und Dr. Fürnthaler

{Staatsekretär Georg Schmid}

Herr
Staatsekretär
Georg Schmid

{Unsere Nachbarn}

Frau Bürgermeisterin Dr. Burkert

Frau Steiger

Frau Steiger von der SPD-Fraktion

{Plenum}

Für alle Gäste war kein Platz

{Plenum}

Der überfüllte Tagungsraum

23.03.2001

Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai 2001 - in München

Wie in den letzten Jahren hat sich die LAGH bereiterklärt federführend die Organisation für den Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai 2001 am Münchner Marienplatz zu übernehmen.

Das nächste Vorbereitungstreffen des Aktionsbündnis 5. Mai (einen Zusammenschluß von Münchner Selbsthilfevereinen und der LAGH) findet statt am in der

29. 3. 2001, 15.00 Uhr

Geschäftsstelle der LAGH
Orleansplatz 3
81667 München

Selbsthilfegruppen aus dem Großraum München können sich noch beteiligen, wenn sie sich umgehend anmelden.




20.03.2001

Netzwerkfrauen - Bayern

Das Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern hat einen Folder herausgebracht, auf dem die

des Frauennetzwerk zusammengefaßt sind.

{Netzwerk Leporello Vorderseite}

Der Folder kann direkt über frauennetzwerk@lagh-bayern.de oder über die Adresse unserer LAGH bezogen werden.




15.03.2001

Stellungnahme der LAGH zur Musterbauordnung

Die LAGH hat in einem Arbeitskreis "Musterbauordnung" eine Stellungnahme erstellt.

Diese können Sie als Word Dokument hier abrufen.

STELLUNGNAHME DER LAGH ZUR MUSTERBAUORDNUNG

Den fast 200 Seiten umfassenden Entwurf der Musterbauordnung können Sie als komprimierte Zip-Datei (150 KB - also Download ca. 5-10 Minuten) hier abrufen. MUSTERBAUORDNUNG




15.03.2001

Internetschulung für Selbsthilfegruppen

Nachdem die Nachfrage nach den Kursen "internetschulung für Selbsthilfegruppen alle unsere Erwartungen übetrifft, bitten wir Interessenten von Selbsthilfegruppen aus dem Bereich chronisch Kranker und behinderter Menschen sich möglichst schnell anzumelden..

Alle Informationen finden Sie, wenn Sie die folgenden Dateien abrufen:

Die aktualisierten Kurslistenkönnen Sie als Excel Datei downloaden. Die Anmeldeunterlagen und weitere Infomtionen finden Sie in der Word Datei

Oder Sie laden sich beide Dateien gezippt. (schnellerer Download)

 




6.3.2001

Fachtagung "Patente Gene? Ethische Grenzen für moderne Medizin und Forschung"

Diese Fachtagung wird in Berlin vom 12. -13.2001 vom Deutschen Behindertenrat durchgeführt. Das Programm und nähere Informationen erhlaten Sie unter folgender Adresse:

http://www.behindertenrat.de/010221patgen.html




2.3.2001

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 2/2001

{Lagh Informatioen 02.2001} LAGH Informationen Nr. 02/2001




26.2.2001

Anmeldung für Internetschulung angelaufen

Die Anmeldung für die Internstschulung für Selbsthilfegruppen ist in vollem Gange. Interessenten müssen sich mit der Anmeldung beeilen, da ein reges Interesse an diesen Schulungen besteht.

Weitere Informationen erhalten Sie in der folgenden Meldung,




20.02.2001

Interneteinstieg für Selbsthilfegruppen

{short description of image}

LAGH
{short description of image}

Bürgernetzverband

Eins Schulungsangebot für die Mitglieder von Selbsthilfegruppen chronisch kranker und behinderter Menschen und deren Angehörigen

die Landesarbeitsgemeinschaft "Hilfe für Behinderte" in Bayern e.V. (LAGH), Dachorganisati-on von derzeit 81 bayernweit tätigen Behindertenselbsthilfeorganisationen bietet in Zusammenarbeit mit dem Bürgenetzverband 40 Interneteinsteigerkurse für Selbsthilfegruppen chro-nisch kranker und behinderter Menschen in Bayern an.

Da das Projekt Interneteinstieg für Selbsthilfegruppen durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit gefördert wird, können die Mitglieder von Selbsthilfegruppen kostenlos daran teilnehmen.

Mit der von der Bayerischen Staatsregierung geplanten Einrichtung eines virtuellen Marktplatzes im Internet soll auch den Selbsthilfegruppen von chronisch kranken und behinderten Men-schen die Möglichkeit geboten werden, dort gezielt Informationen abzurufen und andererseits die eigenen Angebote einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

DAS INTERNET BIETET NEUE CHANCEN - GERADE FÜR DIE SELBSTHILFEGRUPPEN

Für die Bedürfnisse und die Arbeit von Selbsthilfegruppen chronisch kranker und behinderter Menschen ist das Internet ein geeignetes Medium für den schnellen und kostengünstigen Informations- und Erfahrungsaustausch.

Die LAGH hat sich deshalb zusammen mit dem Bürgernetzverband bereit erklärt, die Träger-schaft für das Projekt Interneteinstieg für Selbsthilfegruppen zu übernehmen und bayernweit Schulungen anzubieten.

NUTZEN SIE DIESE EINMALIGE GELEGENHEIT !

Interessierte Mitglieder von Selbsthilfegruppen können kostenlos an einer Schulung teilnehmen.

Die Schulungen finden im 1. Halbjahr 2001 statt. Sie werden von den Bürgernetzvereinen flächendeckend in ganz Bayern durchgeführt und orientieren sich speziell an den Bedürfnissen von Selbsthilfegruppen. Die Schulung besteht aus drei Kursteilen:

- Basiskurs - Einführung in das Internet (3 Stunden)
- Aufbaukurs 1 - Effektive Beschaffung von Informationen (3 Std.)
- Aufbaukurs 2 - Informationen im Internet veröffentlichen (4 Std.)

Selbst wenn Sie noch keinen Computer zuhause haben, erfahren Sie in diesen Kursen, wie Sie Informationen im Internet finden und zukünftig Ihre Arbeit vereinfachen und effizienter ge-stalten können.

WER KANN AN DIESEN KURSEN TEILNEHMEN ? WELCHE VORAUSSETZUNGEN MÜSSEN ERFÜLLT WERDEN ?

Einzelheiten erfahren Sie auf dem Informationsblatt, das Sie ebenso wie den Anmeldebogen hier als Word Datei abrufen könnnen. Die Kursliste könnnen Sie als Excel Datei abrufen.

Oder Sie erhalten beide Dateien gezippt. (schnellerer Download)




20.2.2001

Grundsatzpapier der LAGH für ein Bayerisches Gleichstellungsgesetz

{Broschüre Gleichstellung}

Diese Broschüre können Sie bei der Geschäfsstelle LAGH bestellen.

Bitte Postadresse angeben.

Sie erhält den Text des Grundsatzpapieres, Beiträge von der Pressekonferenz und Rückmeldungen von Politikern im Bayerischen Landtag.



Die BAGH und die Landesarbeitsgemeinschaften führen in Berlin eine Fachkonferenz "Selbsthilfe behinderter und chronisch kranker Menschen in bund und Ländern" durch. Ziel dieser Veranstaltung ist es zusammen mit Vertetern der für die Förderung der Selbsthilfe zuständigen Fachministerien im Bund und in den Ländern die Situation der der organisierten SEBSTHILFE zu erörtern. Hierbei sollen auch Fragen hinsichtlich einer staatlichen Unterstützung der Landesarbeitsgemeinschaften erörtert werden.

Wir werden über die Ergebnisse dieser Fachtagung berichten.


26.04.2001

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 3/2001

{Lagh Informatioen 02.2001} LAGH Informationen Nr. 03/2001




26.04.2001

Selbsthilfe 1/2001 - Zeitschrift der BAGH

{Titelbild Selbsthilfe 1/001}

Die Ausgabe der SELBSTHILFE Nr. 1/2001 ist soeben erschienen und kann bei der BAGH bezogen werden .

Inhalt u. a.:

  • Bericht über die Tagung „Patente Gene?“ des Deutschen Behindertenrates
  • „Der (im-)perfekte Mensch“ – Ausstellung im Deutschen Hygiene-Museum Dresden
  • Weglaufhaus Berlin – Schutz für Psychatrie-Erfahrene
  • Im Test: Autos von der Stange für mobilitätseingeschränkte Menschen
  • Informationen aus dem Rechtsbereich



23.04.2001

Fernsehaufnahmen von der offiziellen Eröffnungsfeier der LAGH und des Netzwerks von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung am 28.3.2001

Die Fernsehaufnahmen können sie mit einem Klick auf das Bild sehen

Film von der Eröffnungsfeier

Allerdings muß der Real Player installiert sein. Sie können ihn kostenlos downloaden. Nach der Installation müßten sie den Film ansehen können.

Das laden des Filmes kann jedoch bis zu 3 Minuten dauern!

Fallls Sie keine Bilder zu sehen bekommmen, dann versuchen Sie es mit einem Klick hier.




11.04.2001

Sozialgesetzbuch IX - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen in dritter Lesung Im Deutschen Bundestag verabschiedet

Wenn man der Bundesregierung und den Äußerungen des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Behinderten, Karl Hermann Haack, Glauben schenken darf,

"..dann wird mit dem neuen SGB IX das Benachteiligungsverbot des Artikel 3 Abs. 3 des grundgesetzes im Bereich der Sozialpolitik umgesetzt und eine Plattform errichtet, auf der durch Koordination und Kooperation und Konvergenz ein gemeinsames Recht und eine einhaeitliche Praxis der Rehabilitation und der Behindertenpolitik enstehen werden." (Pressemitteilung des Beauftragten der Bundesregierung f. d. B. B. vom 6.4.2001)


Die LAGH wird die Umsetzung des SGB IX kritisch verfolgen.

Uns würde Ihre Meinung zum neunen SGB IX interessieren.
Stellen Sie Ihre Meinung in unser Diskussionsforum.



03.04.2001

Offizielle Eröffnungsfeier der des neuen Zentrums der Bayerischen Behindertenverbände der LAGH und des Netzwerks von und für Frauen und Mädchen mit Behinderungen - ein voller Erfolg.

Wie bereits berichtet, fand die Eröffnungsfeier am 28. 3.2001, 10.30 Uhr in der Geschätstelle der LAGH statt.

Über 200 Besucher haben an unserer Eröffnungsfeier teilgenommen. In den Reden und Grußworten wurde die LAGH für ihr Wirken in den letzten Jahren sehr gelobt.

Den Programmablauf können Sie hier einsehen.

Hier ein paar Bilder von der Veranstaltung.

{Pressekonferenz}

Ansprache des Vorsitzenden - Maximilian H. Maurer

{Plenum}

Blick aufs Plenum mit Gebädendolmetscher

{Dr. Dr. Hölzel und dr. Fürnthaler}

Die Empfänger der Dankesmünze - Dr. Dr. Hölzel und Dr. Fürnthaler

{Staatsekretär Georg Schmid}

Herr
Staatsekretär
Georg Schmid

{Unsere Nachbarn}

Frau Bürgermeisterin Dr. Burkert

Frau Steiger

Frau Steiger von der SPD-Fraktion

{Plenum}

Für alle Gäste war kein Platz

{Plenum}

Der überfüllte Tagungsraum


Auch die Nachrichtensendung des BR und die ABM haben Fernsehaufnahmen von der Veranstaltung gemacht.


23.03.2001

Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai 2001 - in München

Wie in den letzten Jahren hat sich die LAGH bereiterklärt federführend die Organisation für den Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai 2001 am Münchner Marienplatz zu übernehmen.

Das nächste Vorbereitungstreffen des Aktionsbündnis 5. Mai (einen Zusammenschluß von Münchner Selbsthilfevereinen und der LAGH) findet statt am in der

29. 3. 2001, 15.00 Uhr

Geschäftsstelle der LAGH
Orleansplatz 3
81667 München

Selbsthilfegruppen aus dem Großraum München können sich noch beteiligen, wenn sie sich umgehend anmelden.



20.03.2001

Netzwerkfrauen - Bayern

Das Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern hat einen Folder herausgebracht, auf dem die

des Frauennetzwerk zusammengefaßt sind.

{Netzwerk Leporello Vorderseite}

Der Folder kann direkt über frauennetzwerk@lagh-bayern.de oder über die Adresse unserer LAGH bezogen werden.




15.03.2001

Stellungnahme der LAGH zur Musterbauordnung

Die LAGH hat in einem Arbeitskreis "Musterbauordnung" eine Stellungnahme erstellt.

Diese können Sie als Word Dokument hier abrufen.

STELLUNGNAHME DER LAGH ZUR MUSTERBAUORDNUNG

Den fast 200 Seiten umfassenden Entwurf der Musterbauordnung können Sie als komprimierte Zip-Datei (150 KB - also Download ca. 5-10 Minuten) hier abrufen. MUSTERBAUORDNUNG



15.03.2001

Internetschulung für Selbsthilfegruppen

Nachdem die Nachfrage nach den Kursen "internetschulung für Selbsthilfegruppen alle unsere Erwartungen übetrifft, bitten wir Interessenten von Selbsthilfegruppen aus dem Bereich chronisch Kranker und behinderter Menschen sich möglichst schnell anzumelden..

Alle Informationen finden Sie, wenn Sie die folgenden Dateien abrufen:

Die aktualisierten Kurslistenkönnen Sie als Excel Datei downloaden. Die Anmeldeunterlagen und weitere Infomtionen finden Sie in der Word Datei

Oder Sie laden sich beide Dateien gezippt. (schnellerer Download)




6.3.2001

Fachtagung "Patente Gene? Ethische Grenzen für moderne Medizin und Forschung"

Diese Fachtagung wird in Berlin vom 12. -13.2001 vom Deutschen Behindertenrat durchgeführt. Das Programm und nähere Informationen erhlaten Sie unter folgender Adresse:

http://www.behindertenrat.de/010221patgen.html




2.3.2001

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 2/2001

{Lagh Informatioen 02.2001} LAGH Informationen Nr. 02/2001




26.2.2001

Anmeldung für Internetschulung angelaufen

Die Anmeldung für die Internstschulung für Selbsthilfegruppen ist in vollem Gange. Interessenten müssen sich mit der Anmeldung beeilen, da ein reges Interesse an diesen Schulungen besteht.

Weitere Informationen erhalten Sie in der folgenden Meldung,




20.02.2001

Interneteinstieg für Selbsthilfegruppen

{short description of image}

LAGH
{short description of image}

Bürgernetzverband

Eins Schulungsangebot für die Mitglieder von Selbsthilfegruppen chronisch kranker und behinderter Menschen und deren Angehörigen

die Landesarbeitsgemeinschaft "Hilfe für Behinderte" in Bayern e.V. (LAGH), Dachorganisati-on von derzeit 81 bayernweit tätigen Behindertenselbsthilfeorganisationen bietet in Zusammenarbeit mit dem Bürgenetzverband 40 Interneteinsteigerkurse für Selbsthilfegruppen chro-nisch kranker und behinderter Menschen in Bayern an.

Da das Projekt Interneteinstieg für Selbsthilfegruppen durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit gefördert wird, können die Mitglieder von Selbsthilfegruppen kostenlos daran teilnehmen.

Mit der von der Bayerischen Staatsregierung geplanten Einrichtung eines virtuellen Marktplatzes im Internet soll auch den Selbsthilfegruppen von chronisch kranken und behinderten Men-schen die Möglichkeit geboten werden, dort gezielt Informationen abzurufen und andererseits die eigenen Angebote einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

DAS INTERNET BIETET NEUE CHANCEN - GERADE FÜR DIE SELBSTHILFEGRUPPEN

Für die Bedürfnisse und die Arbeit von Selbsthilfegruppen chronisch kranker und behinderter Menschen ist das Internet ein geeignetes Medium für den schnellen und kostengünstigen Informations- und Erfahrungsaustausch.

Die LAGH hat sich deshalb zusammen mit dem Bürgernetzverband bereit erklärt, die Träger-schaft für das Projekt Interneteinstieg für Selbsthilfegruppen zu übernehmen und bayernweit Schulungen anzubieten.

NUTZEN SIE DIESE EINMALIGE GELEGENHEIT !

Interessierte Mitglieder von Selbsthilfegruppen können kostenlos an einer Schulung teilnehmen.

Die Schulungen finden im 1. Halbjahr 2001 statt. Sie werden von den Bürgernetzvereinen flächendeckend in ganz Bayern durchgeführt und orientieren sich speziell an den Bedürfnissen von Selbsthilfegruppen. Die Schulung besteht aus drei Kursteilen:

- Basiskurs - Einführung in das Internet (3 Stunden)
- Aufbaukurs 1 - Effektive Beschaffung von Informationen (3 Std.)
- Aufbaukurs 2 - Informationen im Internet veröffentlichen (4 Std.)

Selbst wenn Sie noch keinen Computer zuhause haben, erfahren Sie in diesen Kursen, wie Sie Informationen im Internet finden und zukünftig Ihre Arbeit vereinfachen und effizienter ge-stalten können.

WER KANN AN DIESEN KURSEN TEILNEHMEN ? WELCHE VORAUSSETZUNGEN MÜSSEN ERFÜLLT WERDEN ?

Einzelheiten erfahren Sie auf dem Informationsblatt, das Sie ebenso wie den Anmeldebogen hier als Word Datei abrufen könnnen. Die Kursliste könnnen Sie als Excel Datei abrufen.

Oder Sie erhalten beide Dateien gezippt. (schnellerer Download)



20.2.2001

Grundsatzpapier der LAGH für ein Bayerisches Gleichstellungsgesetz

{Broschüre Gleichstellung}
Diese Broschüre können Sie bei der Geschäfsstelle LAGH bestellen.

Bitte Postadresse angeben.

Sie erhält den Text des Grundsatzpapieres, Beiträge von der Pressekonferenz und Rückmeldungen von Politikern im Bayerischen Landtag.



7.02.2001

Seminarangebot des Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern.

Wenig oder kein Selbstbewusstsein?

Strategien zur Aneignung von mehr Selbstbewusstsein

Dieses Seminar soll Frauen mit Behinderung die Möglichkeit geben, zu reflektieren, wie stark das eigene Selbstbewusstsein ausgeprägt ist, es aufzubauen und zu stärken.

Frauen mit Behinderung sind oftmals vielfältigen Diskriminierungen und Gewalterfahrungen ausgesetzt. Sie werden meist mit ihren "Defiziten" konfrontiert und in der Regel nicht als vollwertige Frauen angesehen. Allesamt Gründe, warum es für Frauen mit Behinderung oft schwierig bis unmöglich ist, ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen, für ihre Rechte einzustehen und eine positive Beziehung zu ihrem eigenen Körper herzustellen.

Dabei ist Selbstbewusstsein ? also die Fähigkeit, für die eigenen Rechte zu kämpfen ?die Voraussetzung für ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben. In einer Gruppe von 8?10 Frauen mit Behinderung sollen diese Zeit und Raum finden, ihr Selbstbewusstsein aufzubauen. Das Seminar umfasst einen Zeitraum von 10 Sitzungen.


Ort der Veranstaltung:

Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern in zusammenarbeit mit Vba Selbstbestimmt leben c/o LAGH

Orleansplatz 3 81667 München Tel.: 089/ 45 99 24 27 ; Fax: 089/45992428


Leitung: Inge Plangger, Dipl. -Psych. Ute Strittmatter M.A., Dipl. -Sozialpäd. (FH)

Zeit: Beginn: Mo., 05.03.2001, und dann jeweils montags (ausser in den Osterferien) Uhrzeit: 15:30-17:00 Uhr Tel.

Rückfragen und Anmeldung: Ute Strittmatter: 089/ 45 99 24 27 Fax: 089/45992428 Inge Plangger: 089/ 448 0416 (ab 17 Uhr)

6.01.2001

Sport und Freizeitangebote , Seminare und Kurse des BVS

{Titelblatt Broschüre Rehasport}

Der BVS Bayern hat seine neue Broschüre mit einen reichhaltigen Programm an Sport und Freizeitangeboten, Seminaren und Kursen herausgegeben. interessenten können dieses direkt beim BVS bestellt werden. Übrigens könne Sie den BVSauch unter folgender Adresse erreichen www.BVS-bayern.de




01.02.2001

Neueste Ausgabe der LAGH - Informationen

{Lagh Informatioen 10.2000} LAGH Informationen Nr. 01/2001


Sie können die Datei auch im Orginal als Zip.Datei downloaden.



25.1.2001

Überarbeitung der Musterbauordnung - Stellungnahme der Behindertenselbsthilfeverbände gewünscht

Das Bayerische Staatsministerium des Innneren hat uns gebeten zu dem von der 102 Bauministerkonferenz vorgestellten Diskussionsentwurf Stellung zu nehmen.

Die LAGH wird am 22. 2. 2001 in der Geschäfsstelle der LAGH einen Arbeitskreis zu diesem Thema einberufen und mit den Vertretern unserer Mitgliedsverbände eine gemeinsame Stellungnahme entwerfen..

Den fast 200 Seiten umfassenden Entwurf der Musterbauordnung können Sie als komprimierte Zip-Datei (150 KB - also Download ca. 5-10 Minuten) hier abrufen. MUSTERBAUORDNUNG

Selbstverständlich interresiert uns aber auch die Meinung von betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen. Sehen Sie sich die MUSTERBAUORDNUNG an und schreiben Sie uns LAGH


18.1.2001

Bundeskabinet verabschiedet SGB IX

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Behinderten, Karl Herrmann Haack begrüßt die Verabschiedung des Entwurfes eines Neunten Sozialgesetzbuches SGB IX - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen.

Wie Haack betont, bedeutet dies ein Paradigmenwechsel in der Behindertenpolitik. Chronisch kranke und behinderte Menschen erhalten nun ein Mitwirkungs- und Beteiligungsrecht an der Festlegung von Inhalten und Zielen der sie betreffenden sozialen Leistungen.

Die LAGH hofft, daß in der Praxis bei der Mitwirkung auch die BAGH und die Landesarbeitgemeinschaften als Dachorganisation der Behindertenselbshilfeverbände rechtzeitig in die Beratungen einbezogen werden.


17.01.2001


Fachkonferenz Selbsthilfe behinderter und chronisch kranker Menschen in bund und Ländern

Die BAGH und die Landesarbeitsgemeinschaften führen in Berlin eine Fachkonferenz "Selbsthilfe behinderter und chronisch kranker Menschen in bund und Ländern" durch. Ziel dieser Veranstaltung ist es zusammen mit Vertetern der für die Förderung der Selbsthilfe zuständigen Fachministerien im Bund und in den Ländern die Situation der der organisierten SEBSTHILFE zu erörtern. Hierbei sollen auch Fragen hinsichtlich einer staatlichen Unterstützung der Landesarbeitsgemeinschaften erörtert werden.

Wir werden über die Ergebnisse dieser Fachtagung berichten.


10.1.2001

Neueste Ausgabe des Schwerbehindertegesetzes erhältlich (Stand: Oktober 2000)

{Scherbehindertengesetz}

Diese Broschüre ist gegen Übernahme der Versandkosten bei der Geschäftstelle der LAGH erhältlich. Bestellungen bitte mit Name und Anschrift ( E-Mail Adresse genügt nicht) an unsere LAGH


04.01.2001

Wir sind wieder für Sie da!

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch im Neuen Jahr möchten wir für Sie wieder Ansprechpartner und Informationslieferant in Sachen "Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen" sein. Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen und sind für alle Anregungen sehr dankbar.

Im Neuen Jahr sind wieder viele Aktivitäten unserer LAGH und unserer Mitgliedsverbände geplant. Geben Sie uns rechtzeitig Ihre Termine bekannt, damit wir diese immer aktuell veröffentlichen können.

Die Vielzahl der Besucher unserer Seiten im vergangenen Jahr hat bewiesen, daß eine Dachorganisation der Behindertenselbsthilfeverbände wie unsere LAGH verstärkt das Medium Internet bedienen und nutzen muß. Wir werden deshalb unser Angebot weiter ausbauen.

In Zusammenarbeit mit den Bürgenetzvereinen in Bayern wird die LAGH im Auftrag des Bayerischen Staastsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit im Neuen Jahr eine kostenlose Internetschulung für Selbsthilfegruppen anbieten. Dadurch soll erreicht werden, daß besonders auch die vor Ort tätigen Selbsthilfegruppen chronisch kranker und behinderter Menschen das Internet für Ihren Erfahrungsaustausch nutzen können.

Bitte beachten Sie hierzu die Veröffentlichungen in den kommenden Wochen.


4.1.2001

Neueste Auflage des Rechtsratgebers der BAGH erschienen

{Broschüre. Die Rechte behinderter Menschen und ihrer Angehörigen.}

Diese Broschüre können Sie zum Preis von 10,-- DM erhalten. Bestellungen bitte mit Name und Anschrift ( E-Mail Adresse genügt nicht) an unsere LAGH


20.12.2000

Die letzte Ausgabe in diesem Jahr

{Lagh Informatioen 10.2000} LAGH Informationen Nr. 10/2000


Sie können die Datei auch im Orginal als Zip.Datei downloaden.



20.12.2000

Netzwek von und für Frauen und Mädchen mit Behinderungen in Bayern

Der vollständige Prospekt kann bei der LAGH angefordert werden:

{Titelblatt Prospekt Netzwerk}

12.12.2000

"Hilfe für das autistische Kind" sucht Verbände die speziell für Geschister der Behinderten ( Kinder oder Erwachsene) Angebote machen?

Es liegt dem Verband sehr darn, alle Veranstalter zu dieser Problematik gemeinsam zu vernetzen.

Für das Jahr 2001 sind zwei Treffen des Arbeitskreises "Geschwisterkinder" geplant.

Interessierte Verbände können sich an folgende Adresse wenden:

Frau Ilse Achilles

Tel.: 089/7607234


11.12.2000

{Lagh Informatioen 04.2000} LAGH Informationen Nr. 09/2000


Sie können die Datei auch im Orginal als Zip.Datei downloaden.



6.12.2000

"Bayerisches Gleichstellungsgesetz für Menschen mit Behinderung - jetzt!"

Grundsatzpapier der LAGH der Presse und Öffentlichkeit vorgestellt.

Die LAGH hat als erste Behindertenorganisation in Bayern einen Entwurf für ein Bayerisches Gleichstellungsgesetz für Menschen mit Behinderung in Form eines Grundsatzpapieres vorgelegt.

{Grundsatzpapier}

GRUNDSATZPAPIER - Klicken sie auf das Logo


{Artikel Süddeutsche Zeitung}

PRESSEECHO: Süddeutsche Zeitung 1.12.2000

{Artikel Süddeutsche Zeitung}

PRESSEECHO: Münchner Merkur 30.11.2000

Das Papier können Sie auch als "zip Datei" in Form eines Word Dokumentes downloaden: HIER(52 kb)

Trotz des in der Öffentlichkeit beherrschenden Themas BSE wurde der Vorstoß der LAGH für ein Bayerische Gleichstellungsgesetz mit großem Intersse zu Kenntnis genommen.


Unter Beteiligung von Angeordneten des Bayerischen Landtags und der Behindertenbeauftragen der Bayerischen Staatsregeirung wurde das Papier in einer Pressekonferenz am Dienstag den 28.11.2000 in den Räumen der LAGH diskutiert.

{Podium}

Teilnehmer am Podium von links nach rechts:

{Teilnehmer der Pressekonferenz} {short description of image}


1.12.2000

Na klaro ! - eine Angebot für Menschen mit geistiger Behinderung

Na klaro! ist das erste Web FÜR Menschen mit geistiger Behinderung. Die Navigation ist übersichtlich aufgebaut, die Links selbsterklärend und die NutzerInnen können sich über eine spezielle Sprachausgabe sämtliche Texte vorlesen lassen. Das Web besteht aus Infos, Tips und Trends aus vielen Bereichen und verfügt zudem über einen speziell für unsere Klientel generierten Chatraum



Adresse: http://www.naklaro.de


27.11.2000

Interneteinstieg für Selbsthilfegruppen im Jahr 2001

Am Samstag den 26.11.2000 haben sich die Referenten für die Internetschulung von Selbsthilfegruppen zu einem ersten Erfahrungsaustausch im unserem Zentrum der Bayerischen behindertenverbände getroffen.

Die ersten Schulungen werden vorraussichtlich Ende Januar 2000 beginnen. Wir werden Sie rechtzeitig über das Anmeldeverfahren zur Teilnahme an den Schulungen in Bayern unterrichten.

Die Teilnahme für Mitglieder von Selbsthilfegruppen wird kostenlos sein.


21.11.2000

MS-Treffpunkt Freundschaft

Nicht nur für an Multiple Sklerose erkrankte Personen finden unter folgender Adresse http://www.ms-treffpunkt-freundschaft.de/ein interessantes Forum. Unter der angegebenen Homepage wird Menschen mit Behinderung und chronischer Krankheit die Möglichkeit gegeben, sich kennenzulernen und Freundschaften zu schließen.


19.11.2000

Wer macht mit?

Die ABM - Arbeitsgemeinschaft Behinderte in den Medien e.V. betreibt gegenwärtig das Projekt "Objektiv - Filme zum Thema ‚Behinderung' im Unterricht".

Nähere Informationen erhalten sie hier


12.11.2000

Neueste Ausgabe der Zeischrift "SELBSTHILFE 3/2000" der BAGH erschienen

{Selbsthilfe 3/2000}
Themenschwerpunkte u.a.:

Die Zeitschrift kann gegen Übernahme der Kosten angefordert werden unter : info@bagh.de


8.11.2000

Vor-Referentenentwurf eines Sozialgesetzbuches-Neuntes Buch - (SGB IX) - Rehabilitaion und Teilhabe behinderter Menschen: Stand 27. September 2000

Nachdem der neueste Entwurf noch nicht im Internet abrufbar ist bieten wir an diesen - umfangreichen - Entwurf bei uns gegen Übernahme der Kopier und Versandkosten (10,-- DM) anzuforden.

Darüber hinaus können Sie die von der BAGH mit den Spitzenverbänden der Wohlfahrtspflege u.a. Behindertenorganisationen entwickelten Anregungen und Forderungenzur Gestaltung des Referentenentwurfs "SGB IX" erhalten


03.11.2000

{Lagh Informatioen 07.2000} LAGH Informationen Nr. 08/2000



Sie können die Datei auch im Orginal als Zip.Datei downloaden.


29.10.2000

1. Sitzung zur Vorbereitung des "Europweiten Protestag für die Gleichstellung behinderter Menschen", 5. Mai 2001

Die erste Sitzung des Aktionsbündnisses zur Vorbereitung des "Europweiten Protestag für die Gleichstellung behinderter Menschen"findet statt am 16. November 2000, 15.00 Uhr, Geschäftsstelle der LAGH, Orleansplatz 3, 81667 München.


Bitte melden Sie ihre Teilnahme telefonisch an: 089/4599240


25.10.2000

Einladung zur Eröffnung der Fotoausstellung

„Behinderte Menschen in Beschäftigung“

am Montag, 30. Oktober 2000, um 16.30 Uhr im Besucherzentrum des Presse- und Informationsamts der Bundesregierung, Reichstagsufer 14, 10117 Berlin


18. Oktober 2000

Die wichtigsten Beschlüsse der Mitgliederversammlung der LAGH vom 12. Oktober 2000

Insgesamt 81 Behindertenselbsthilfeverbände unter dem Dach der LAGH

7 neue Mitgliedsverbände

Folgende Verbände wurden aufgenommen:

Bayerischer Cochlear Implant Verband (BAYCIV e. V.)

Bundesverband Poliomyelitis e. V. - Interessengemeinschaft von Personen mit Kinderlähmungsfolgen

DS down-syndrom Netzwerk Deutschland e. V.

GGD Gaucher Gesellschaft Deutschland e. V.

Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch Kranker e. V.

Neurofibromatose-Selbsthilfegruppe München, von Recklinghausen Gesellschaft e. V.

Notgemeinschaft Medizingeschädigter in Bayern e. V.

Damit haben sich haben sich 81 Behindertenselbsthilfeverbände der LAGH angeschlossen

----------------------

Grundsatzpapier für ein einem Bayerischen Gleichstellungsgesetz verabschiedet

Die Mitgliederversammlung der LAGH hat das im Arbeitskreis "Gleichstellung" entwickelte "Grundsatzpapierfür ein einem Bayerischen Gleichstellungsgesetz " einstimmig verabschiedet.

Nach der offiziellen Veröffentlichung in Form einer Pressekonferenz können Sie das Papier auch auf unseren Seiten abrufen.


12.10.2000

Ein Klick auf das blinkende Logo öffnet den Tätigkeitsbericht.

{Tätigkeitsbericht 99/2000} Tätigkeitsbericht der LAGH 1999/2000

Sie können den Tätigkkeitsbericht auch als Zip-Datei downloaden! (28 kB)

10.10. 2000

Mitgliederversammlung der LAGH im Jahr 2000

Wir möchten unserer Mitgliedsverbände darauf aufmerksam machen, daß wie angekündigt, die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung am 12. Oktober 2000, 14.00 Uhr in unserem Zentrum der Bayerischen Behindertenverbände stattfindet.

Die Versammlungsunterlagen sind fristgerecht an alle Mitgliedsverbände gegangen. Die Teilnahme an der Mitgliederversammlung ist nur offiziellen Vetreter/Innen unserer Mitgliedsverbände möglich.


30.9.2000

Presseerklärung

der BAGH und der Landesarbeitsgemeinschaften anläßlich des Tagung des Ständigen Ausschusses der Landesarbeitsgemeinschaften in Rerik, Mecklenburg - Vorpommern am 25. und 26. September 2000.

Hier :


20.09.2000

{Lagh Informatioen 07.2000} LAGH Informationen Nr. 07/2000



Sie können die Datei auch im Orginal als Zip.Datei downloaden.


15.09.2000

Neues Diskussionsforum

Mit Hilfe des Bürgernetzverbandes Ingolstadt wurde ein NEUES DISKUSSIONFORUM auf unseren Internetseiten eingerichtet. Wir hoffen damit auch regionaler ebene eine Plattform des gegenseitigen Informationsaustausches zu schaffen.

Schauen Sie hier hinein.


11.8.2000

{Lagh Informatioen 05.2000} LAGH Informationen Nr. 06/2000

Sie können die Datei auch im Orginal als Zip.Datei downloaden.


11.8.2000

{Fernsehsendung}

Videoclips der Fernsehsendung"Die LAGH informiert" vom Europaweiten Protestag für die Gleichstellung Behinderter am 5.Mai 2000 und vom 5. Mai 1999 zum Download und Ansehen bereit:

Zum Ansehen benötigen Sie allerdings den "real player" der kostenlos unter folgender Adresse erhältlich ist: www.real.com

Klicken Sie auf das Bild und wählen Sie dann aus ob Sie den Clip direkt ansehen oder downloaden wollen.

{Europaweiter Protesttag}
Downloadzeit 2 - 3 Minuten


29.7.2000

Die LAGH beim Fest der Bayern 21.7. - 23.7.2000 in Regensburg

{short description of image}

Über 500.000 Besucher zählte der Veranstalter beim Fest der Bayern. Auch der Stand der LAGH wurde gut besucht. Die folgenden Bildern geben einen Eindruck davon

{Pressekonferenz}

Standbesetzung

{Blick vom Stand}

Blick vom Stand

{Liebe Besucher}

Liebe Besucher

{Stand der LAGH}

Stand der LAGH

{Blick auf dei Straße}

Blick auf die Straße

Standbesetzung

Standbesetzung

{Unsere Nachbarn}

Unsere Nachbarn

{Pressekonferenz}

Steinerne Brücke


27.7.2000

Die LAGH wird am 5. Mai 2001 wieder federführend den "Europweiten Protestag für die Gleichstellung behinderter Menschen" organisieren

In der Sitzung am 25.7.2000 hat das Aktionsbündnis aus LAGH und den Münchner Selbsthilfeinitiativen beschlossen den "Europweiten Protestag für die Gleichstellung behinderter Menschen" wiederm am Marienplatz durchzuführen.


19.7.2000

Projekt: Interneteinstieg für Selbsthilfegruppen

Die LAGH wird in Zusammenarbeit mit dem www.buerger.net und den Telezentrenein vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozailordnung, Familie, Frauen und Gesundheit gefördertes Projekt in Trägerschaft übernehmen, bei dem örliche Selbsthifgruppen durch Schulung und Informationsveranstaltungen der Einsteig in Internet erleichtert werden soll.

Wir werden Sie über dieses Projekt auf dem Laufenden halten.


14.7.2000

Keine Unterstützung der CSU-Fraktion für einen Sitz der Behindertenverbände im Rundkfunkrat

Wie bereits an dieser Stelle berichtet, haben Bündnis 90/Die GRÜNEN eine Gesetezesinitiative eingeleitet, um die Sitzverteilung im Rundfunkrat neu zu regeln.

Ziel der Initiative ist es einerseits, die Vertreter und Vertreterinnen des Bayerischen Landtags in diesem Gremium zu verringern, andererseits soll die Landesarbeitsgemeinschaft "Hilfe für Behinderte" in Bayern e.V. (LAGH) einen Sitz im Rundfunkrat erhalten.


Nach dem CSU- und SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag den Anträgen von Bündnis 90/Die GRÜNEN nicht zugestimmt haben, hat sich die LAGH dirket an den Vorsitzenden der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Herrn Alois Glück, gewandt mit der Bitte, sich dafür einzusetzten, dass die LAGH als Dachorganisation der Behindertenselbsthilfeverbände einen Sitz im Rundfunkrat erhält.

Herr Fraktionsvorsitzender Alois Glück hat uns mitgeteilt:

...."Es ist aus grundsätzlichen Überlegungen nicht vorstellbar, die Gremienbesetzung für die Selbsthilfeorganisation Behinderter zu öffnen. Andere Organisationen und Verbände würden umgehend die berechtigte Frage stellen, weshalb ihre Beteiligungswünsche nicht berücksichtigt werden. Würde man diesen Wünschen nachkommen, hätte der Rundfunkrat eine Größenordnung, die die Arbeitsfähigkeit des Gremiums, insbesondere eine effiziente Kontroll- und Beratungstätigkeit, nachhaltig in Frage stellt......."


Die LAGH wir sich nicht entmutigen lassen und weiter dafür kämpfen, daß chronisch krenke und behinderte Menschen im bayerischen Rundfunkrat ihre Stimme einbringen können.


12.07.2000

Die BAGH hat zu beiden Entwürfen Stellung bezogen

Diese Stellungnahmen sind bei unserer Geschäftsstelle erhältlich


12.07.2000

Arbeitskreis Gleichstellung der LAGH

der Arbeitskreis der LAGH hatte am Donnerstag, 6. Juli 2000 getagt. Diskutiert wurde der erste Entwurf für notwendige Bestandteile und Inhalte für ein Bayerisches Gleichstellungsgesetz.

Die LAGH wird noch in diesem Jahr Ihren Entwurf für ein Bayerisches Gleichstellungsgesetztes der Öffentlichkeit vorlegen.

Der Arbeitskreis tifft sich deshalb erneut

Mittwoch, 13. September 2000

13.30 Uhr

Zentrum der Bayerischen Behindertenverbände

Orleansplatz 3, 81667 München

Anmedung bei der Geschäftsstelle unbedingt erforderlich.


11.07.2000

{Lagh Informatioen 05.2000} LAGH Informationen Nr. 05/2000


09.07.2000

Neueste Ausgabe der Zeitschrift der BAGH "Selbsthilfe 2/2000" soeben erschienen

{Selbsthilfe 2/2000}

Auszug aus den Themenbereichen:

Die Selbsthilfe 2/2000kann gegen Übernahme der Versandkostenbei unserer Geschäftsstelle angefordert werden


03.07.2000

Folgende Broschüre unserer Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte (BAGH):

"Ratgeber Vereinsrecht - Ein praxisorientierter Leitfaden zur Gründung und Führung von gemeinnützigen Vereinen"


kann gegen Übernahme der Versandkosten bei der Geschäfstelle der LAGH angefordert werden

{Ratgeber vereinsrecht}

07.06.2000

{Lagh Informatioen 01.2000} LAGH Informationen Nr. 04/2000


06.06.2000

Neueste Ausgabe der Zeitschrift der BAGH "Selbsthilfe 1/2000" soeben erschienen

{Selbsthilfe 1/2000}

Auszug aus den Themenbereichen:

Die Selbsthilfe 1/2000 kann gegen Übernahme der Versandkosten bei unserer Geschäftsstelle angefordert werden


26.05.2000


Referentenentwürfe der Bundesregierung:

können gegen Übernahme der Kopier- und Versandgebühren bei unserer Geschäftsstelle angefordert werden.


24.5.2000

Presseecho: Europaweiter Protestag für die Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai 2000 in München



Zum Lesen bitte auf das verkleinerte Bild unten oder hier klicken:

{Zeitungsartikel}

21.5.2000

Aufnahme der Fernsehsendung "Die LAGH informiert"


Am 18. 5. 2000 wurde die Sendung "Die LAGH informiert"im Zentrum der Bayerischen Vehindertenverbände aufgenommen. Gesendet werden die Aufnahmen im Rahmen des Programmes der Abrbeitsgemeinschaft Behinderte in den Medien e.V. im Deutschen Sportfernsehen (DSF):



Studiogast ist Herr Dr. Scheel von unserem Verband "Schiffergilde e.V.

Hier ein paar Fotos vom Aufnahmetag:

{Gang zum Stodio "Tagungsraum"}

in unserem Zentrum

Anbringen der Mikrofone

Vorbereitung

{Regisseur und Kamaramann}

Regisseur und Kameramann

{Das Moderatorenteam}

Das
Moderatorenteam

{unser Studiogast wird verkabelt}

Unser Studiogast wird verkabelt

Stand der LAGH

kurz vor
der Aufnahme


17.05.2000

Gleichstellungsgesetzentwürfe in Hessen:

Die Fraktion der SPD und Bundnis 90/Die Grünen im Hessichen Landtag haben Gesetzentwürfe für ein Hessisches Gleichstellungsgesetz für Behinderte vorgelegt.

Dies Vorlagen waren Diskussionsgrundläge des Arbeitskreises "Gleichstellung" der BAGH am 06.05.2000 in Frankfurt.

Interessenten können dei beiden Entwürfe bei der Geschäftsstelle der LAGH anfordern


17.05.2000

Der Gehörlosenverband München und Umland e.V. hatte zu einer internationalen politischen Diskussionsveranstaltung am 12. Mai 2000 um 18.00 Uhrin München eingeladen:

"Menschenrechte - Sprache - Gleichstellung"


In dem mit über 300 Teilnehmern vollbesetzen Hörssal der LMU, haben die Gehörlosenvertreter noch einmal eindrucksvoll deutlich gemacht, daß die Gebärdensprache endlich die uneingeschränkte Anerkennung von Staat und Gesellschaft erhalten muß. Menschen mit Hörschädigung dürfen nicht wegen ihrer Sprache diskriminiert werden. Der Schutz der Menschenrechte muß sich auch auf das SOSEINS der Gehörlosen, iher Äußerungen mittels Gebärden erstrecken. Es ist die Aufgabe der Gesellschaft, dafür zu sorgen, das hörgeschädigte Menschen uneingeschränkt an den Angeboten der Kommunikation in der Gesellschaft teilhaben können. Es abernicht ihre Aufgabe darüber zu richten wie Gehörlose sprachlich erzogen werden sollen und zu sprechen haben. Dies muß die alleinige Entscheidung der Betroffenen sein. Wenn über 90% der Gehörlosen seit Jahren permanent erklären, daß die Gebärdensprache ihre Sprache ist, dann kann man nicht verstehen, daß diese eindeutige Votum der Gehörlosen für ihre Sprache überhaupt noch in Frage gestellt wird.

Deshalb brauchen wir auch in Bayern ein "Gleichstellungsgesetz"


10.05.2000

Europaweiter Protestag für die Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai 2000 in München

Bei schönem Wetter fand Protestag am Münchener Odeonsplatz statt.

Hier Bilder von der Veranstaltung:

{Pressekonferenz}

Pressekonferenz

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Pressekonferenz im Bus

{Blick auf den Odeonsplatz}

Blick auf den Odeonsplatz

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Blick auf den Odeonsplatz

{Blick von der Bühne}

Blick von der Bühne

Stand der LAGH

Stand der LAGH

{Odeonsplatz}

Odeonsplatz

{Odeonsplatz aus anderer Perspektive}

Andere Perspektive




VORSTELLUNG VON SELBSTHILFEVERBÄNDEN UND INITIATIVEN

DEMONSTRATION · MAL- UND TÖPFERTISCH · ZIRKUS »TRAU DICH«

SITZTANZ · GEBÄRDENKURS · SCHWERHÖRIGEN-DIALOG

ASSISTENZHUNDE · BLINDE MUSIKER MÜNCHEN gGmbH

BAND »MELTING POT« · AKTIONEN


Arbeitsgemeinschaft Spina bifida und Hydrocephalus e.V., München-Oberbayern · Arbeitskreis für Integration behinderter Menschen in die Gesellschaft Bayerischer Blindenund Sehbehindertenbund e.V., Bezirksgruppe OberbayernMünchen · Bayerischer Landesverband für die Rehabilitation der Aphasiker e.V., Regionalgruppe München · Bayerisches Rotes Kreuz, Kreisverband München Offene Behindertenarbeit · BIB e.V., Verein zur Betreuung und Integration behinderter Kinder · Bundesverband der Organtransplantierten e.V_ Regionalgruppe Bayern · Deutsche Heredo-Ataxie Gesellschaft e.V., Regionalgruppe München Deutsche Rheuma-Liga, Landesverband Bayern e.V Arbeitsgemeinschaft München · Gehörlosenverband München und Umland e.V. · Gemeinsam leben lernen e.V, · Hilfe für das autistische Kind, Regionalverband München e.V. · INTEL im Reichsbund · KlinikClowns e,V. · Landesarbeitsgemeinschaft »Hilfe für Behinderte« in Bayern e.V. · Münchner Initiative gegen die Menschenrechtskonvention zur Biomedizin · Nachbarschaftshilfe deutscher und ausländischer Familien · Prader Willi Syndrom, Vereinigung Deutschland e.V., Regionalgruppe Süd · Pro Retina Deutschland e.V. · Schwerhörigenverein MünchenOberbayern e.V. · Sklerodermie Selbsthilfegruppe e.V. · Taubblinde, Regionalgruppe Oberbayern · VbA - Selbstbestimmt Leben e.V, · VdK Kreisverband München · Verein Fortschritt e.V., Verein zur Verbreitung der konduktiven Förderung · Vereinigung der Eltern Hörgeschädigter in Bayern e.V.


Ansprechpartner: LAGH Landesarbeitsgemeinschaft »Hilfe für Behinderte« in Bayern e.V. Orleansplatz 3 81667 München Telefon 089/45 99 24-0 Plakat: Gruppe KiR (Kunst im Rollstuhl) mit Studenten des Instituts für Kunstpädagogik der LMU München Putzbrunner Straße 74 Telefon 089/637 37 05
Herstellung und Druck: PROJEKT PRINT Satz & Druck Integrationsfirma
Volkartstraße 53 80636 München Telefon129 60 46


19.04.2000

Presseerklärung

des Aktionsbündnisses 5 Mai (LAGH und Münchner Selbsthilfeinitiativen) zum Europaweiten Protestag für die Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai 2000 auf dem Münchner Odeonsplatz: hier


18. 4.2000

Tagungsdokumentation

der Veranstaltung der BAGh vom 24./25. September 1999 bei der Geschäftsstelle der LAGH erhältlich:

Patentenrechte - Broschüre


18.03.2000

Bayerische CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag hatte am 13. März 2000 die Landesarbeitsgemeinschaft "Hilfe für Behinderte" in Bayern e.V. (LAGH) und den VDK Bayern zurExpertenanhörung zum SGB IX eingeladen

Ein wichtiges Ergebnis dieser Anhörung war, daß die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag und die CSU-Abgeordneten im Bundestag sich dafür stark machen werden, daß die im SGB IX geplante Beratung durch die Behindertenverbände wahrgenommen werden soll. So wäre es unsinnig, wenn bei den geplanten Reha-Beratungsstellen nicht die bereits im Behindertenbereich bestehenden Strukturen der organisierten Behindertenselbsthilfe in Form der LAGH und die Beratungsangebote des Sozialverbandes VDK genutzt werden würden, um an deren Stelle eine neue Organisation der Rehaberatung zu etablieren.

Gerade die Behindertenselbsthilfeverbände sind mit ihrem Anspuch der Behindertenselbsthilfe: "Betroffene als Experten beraten Betroffene" der kompetente Ansprechpartner schlechthin.

So sagte der CSU-Landtagsabgeornete Joachim Unterländer gegenüber der Presse: "Wenn die Behinderten durch Ihre eigenen Verbände beraten werden, verrringert das Wartezeiten und hilft Kosten sparen".


18.3.2000

Bündnis 90/ Die GRÜNEN planen einen Vorstoß hinsichtlich der Änderung des Bayerischen Rundfunkgesetzes

Zielder Initiative ist es einerseits die Vertreter und Vertreterinnen des Bayerischen Landtags in diesem Gremium zu verringern, andererseits soll unter anderem die Landesarbeitsgemeinschaft "Hilfe für Behinderte" in Bayern e.V. (LAGH) einen Sitz im Rundfunkrat erhalten.

Um ihren Gesetzesentwurf vorzustellen hatte die Partei speziell auch die LAGH zu einer Anhörung eingeladen.

Wir begrüßen die Initiative und hoffen, daß auch die anderen Fraktionen im Bayerischen Landtag diesen Antrg mittragen werden.

Der Antrag von Bündnis 90/ Die GRÜNEN kann bei der Geschäftsstelle angeforderte werden


08.02.2000

Bayerisches Landesamt für Versorgung und Familienförderung jetzt im Internet erreichbar:

http://www.lvf.bayern.de


Soeben erschienen

{Mitgliedsverbände - Spektrum unserer Arbeit}

PERSPEKTIVEN 5 "Selbsthilfe für eine selbstbestimmtes Leben"

{Mitgliedsverbände - Spektrum unserer Arbeit}

MITGLIEDSVERBÄNDE - Spektrum unserer Arbeit


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