
Landesarbeitsgemeinschaft
Selbsthilfe von Menschen mit
Behinderung und chronischer Erkrankung und ihrer Angehörigen in Bayern e.V.
Meldungen und Neuigkeiten (im Rückblick) vom
2.02.2000 - 31.12.2010
24.11.2010
Neueste Ausgabe der LAG Informationen 07/2010
Themen u.a.: Aus der
Arbeit der LAG; Landesbehindertenrat, ConSozial 2010....un vieles mehr
LAG
Informationen Nr. 07/2010
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22.11.2010
LAG Selbsthilfe Bayern hat
jetzt 102 Mitgliedsverbände
Bei der diesjährigen
Mitgliederversammlung am 18.11.2010 wurde der Verband
Defibrilator (ICD) Deutschland e.V.
als neues Mitglied aufgenommen. Damit
hat die LAG SELBSTHILFE 102 Mitgliedsverbände.
Außerdem wurde die Resolution:
Beschluss zu den
Einsparvorschlägen der Bayerischen Städte, Länder und Gemeinden
einstimmig verabschiedet.
Das Positionspapier der LAG SELBSTHILFE
Bayern e.V. zur
"Entwicklung der verbandlichen SELBSTHILFE" wurde
einhellig begrüßt.
22.11.2010
Vorankündigung Fachtag Inklusion
Beim Bezirk Oberbayern findet im Rahmen des
Gremiums zur Gesundheits-, Sozial- und Versorgungsplanung
Oberbayern (Gremium GSV) ein erster oberbayerischer Fachtag
"Wege zur Inklusion"
am Donnerstag, 03. März 2011
in der Prinzregentenstraße 14, München statt.
Die Behindertenbeauftragte der bayerischen Staatsregierung, Frau
Badura, hat die Schirmherrschaft für den Fachtag übernommen.
Auch die LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.
ist Mitveranstalter dieses Fachtages.
Weitere Informationen finden Sieh
hier.
18.11.2010
Referentin der BAG SELBSTHILFE
e.V. und Redakteurin der Zeitschrift Selbsthilfe
Frau Elisabeth Fischer
gestorben.
Mit tiefer Betroffenheit hat uns die Nachricht vom Tode von Frau
Elisabeth Fischer erreicht.
Der Tod von Frau Fischer, die im Alter von 51 Jahren gestorben
ist, erfüllt uns alle mit tiefer Trauer.
In der Zusammenarbeit mit Frau Fischer als Redakteurin der
Zeitschrift "Selbsthilfe" hat sich zwischen unserer
LAG SELBSTHILFE Bayern e. V. und Frau Fischer in den
zurückliegenden 18 Jahren ein kollegiales herzliche Verhältnis
entwickelt.
Wir verlieren mit Elisabeth Fischer
nicht nur eine kompetente Referentin der Öffentlichkeitsarbeit
bei der BAG SELBSTHILFE sondern auch eine engagierte Kollegin
für die Belange von Frauen mit Behinderung.
Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt den
Angehörigen von Frau Fischer insbesondere ihrem Mann und ihren
zwei Kindern.
18.11.2010
Ordentliche
Mitgliederversammlung der LAG SELBSTHILFE Bayern e. V.
Am Donnerstag, den 18.11.2010 findet in
den Räumen der LAG SELBSTHILFE Bayern e. V. am Orleansplatz 3,
81667 München die ordentliche Mitgliederversammlung statt.
Bei der diesjährigen
Mitgliederversammlung haben zwei neue Mitgliedverbände einen
Aufnahmeantrag gestellt:
> Sarkiodose Netzwerk e.V.
>Defibrilator (ICD) Deutschland e.V.
Sollten die Verbände aufgenommen werden, dann zählt die LAG
SELBSTHILFE Bayern e. V.
103 Mitgliedsverbände.
28.10.2010
ConSozial 2010
Sozialministerin Christine
Haderthauer besucht Stand der LAG SELBSTHILFE Bayern e. V.
Dank der Unterstützung durch das
Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung,
Familie und Frauen bei der Suche nach Sponsoren für die
Selbsthilfeplattform auf der ConSozial 2010 konnte die LAG
SELBSTHILFE Bayern e. V. mit sechs ihrer Mitgliedsverbände mit einem eigenen Ausstellungsstand teilnehmen.
Ein besonderer Dank gilt den
Sponsoren, die durch ihre Unterstützung eine Teilnahme der
Selbsthilfeverbände erst ermöglicht haben. Die Liste der
Sponsoren finden Sie hier.
Die LAG SELBSTHILFE Bayern e. V. hat aus
diesem Grund als Dank einen kleinen Empfang für die Sponsoren
organisiert, zu dem auch die Bayerische Sozialministerin Frau
Christine Haderthauer bei ihrem Messerundgang an den Stand der
LAG SELBSTHILFE Bayern e. V. gekommen ist.
Auch die Bayerische
Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Frau
Irmgard Badura, besuchte unseren Stand
Bilder von der ConSozial:
 |
 |
| Frau Staatsministerin
Haderthauer (li. Dr. Pettinger re. R. Kirchner) |
Frau
Staatsministerin Haderthauer |
 |
 |
| Frau Badura
Behindertenbeauftragte (li Kirchner re. Günther-Wick) |
Empfang
Sponsoren |
 |
 |
| Empfang Sponsoren
|
mit
Vertretern der Mitgliedsverbände der LAG SELBSTHILFE |
28.10.2010
ConSozial 2010
Vom 3. bis 4. November 2010
wird die mit einigen ihrer
Mitgliedsverbände auf einer gemeinsamen Selbsthilfeplattform auf
der ConSozial in Nürnberg vertreten sein (Halle 7, Stand-Nr.
1300)
Wir würden uns freuen, wenn
möglichst viele Interessierte unseren Stand besuchen.
28.10.2010
10-jähriges Jubiläum der Netzwerkfrauen in Bayern
Frauen Ministerin Haderthauer: „Gemeinsam gegen
die Diskriminierung von Frauen und Mädchen mit Behinderung!“
„Die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen
mit Behinderungen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe
ersten Ranges. Ich freue mich sehr, dass in der UN-Konvention
endlich international anerkannt ist, dass Frauen und Mädchen mit
Behinderung doppelt diskriminiert sind – sowohl wegen ihrer
Behinderung als auch in ihrer Rolle als Frau. Für sie ist es
besonders schwer, ihren Anspruch auf gesellschaftliche Teilhabe
durchzusetzen. Hier müssen wir ansetzen und die Barrieren nicht
nur in den Köpfen, sondern auch ganz real im öffentlichen Leben
beseitigen“, so Bayerns Frauen- und Sozialministerin Christine
Haderthauer, zugleich Frauenbeauftragte der Bayerischen
Staatsregierung, heute in München zum 10-jährigen Jubiläum des
Netzwerks von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in
Bayern.
Die Konvention habe den Grundstein gelegt, dass die
Lebenssituation von Frauen und Mädchen mit Behinderungen auf der
ganzen Welt weiter verbessert wird. „Bayern hat mit dem bereits
eingeleiteten Paradigmenwechsel von der Fürsorge hin zur
Teilhabe viele Zielvorgaben der Konvention vorweggenommen. Mein
Ziel ist, dass auch Frauen und Mädchen mit Behinderung ihr Leben
weitestgehend selbst gestalten und bestimmen können. Gemeinsam
mit den Netzwerkfrauen werde ich weiter nach innovativen und
kreativen Lösungsansätzen suchen, um die Ziele und Visionen der
Konvention in Bayern Realität werden zu lassen. Dazu gehört
auch, dass ich mich auf Bundesebene weiterhin für eine
Strukturreform der Eingliederungshilfe stark machen“, so die
Ministerin abschließend.
Die Netzwerkfrauen setzen sich dafür ein, dass Frauen und
Mädchen mit Behinderung gesellschaftlich gestärkt und vorhandene
Diskriminierungen abgebaut werden. Das Bayerische
Sozialministerium hat bisher über 450.000 Euro an Fördergeldern
für ihre Arbeit bereitgestellt.
28.10.2010
Kassenartenübergreifende
Gemeinschaftsförderung nach § 20 SGB V
Antragsunterlagen für die Förderung der Landesorganisationen im
Jahr 2011
Die Krankenkassen haben uns die neuesten Antragsformulare für
die Förderung von Landesverbänden zur Verfügung gestellt.
Diese Formulare können nachfolgend als PDF-Dateien downgeloadet
werden.
Antrag Landesorganisationen - Gemeinschaftsförderung
Antrag Landesorganisationen - Individuelle Projektförderung
Merkblatt 2011
28.10.2010
GKV-Finanzierungsgesetz
Unterschriftenaktion der Deutschen Rheuma-Liga
Der AK Chronische Erkrankungen der BAG SELBSTHILFE hat in seiner
letzten Sitzung am 25./26.10.2010 beschlossen, den
Mitgliedsorganisationen der BAG SELBSTHILFE zu empfehlen, sich
an der Unterschriftenaktion der Deutschen Rheuma-Liga
Bundesverband gegen das GKV-Finanzierungsgesetz zu beteiligen.
Diese und weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage
unter www.rheuma-liga.de.
Dr. Martin Danner
Bundesgeschäftsführer
8.10.2010
Neueste Ausgabe der LAG Informationen 06/2010
Themen ua.: Aus der
Arbeit der LAG; Landesbehindertenrat, ConSozial 2010....un vieles mehr
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Informationen Nr. 06/2010
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7.10.2010
Neuste Ausgabe der Zeitschrift
SELBSTHILFE 3/2010 erschienen

Themen u.a:
-
RehaCare 2010
-
Internet barrierefrei
- Freizeit/Reisen
- Verbandsrecht
Die Zeitschrift kann bei der
BAG SELBSTHILFE
abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme
der
7.10.2010
Das Gehörlosen Institut Bayern (GIB.) sucht zum 1.
Februar 2011 eine/n
Geschäftsführer/in
zur unbefristeten Einstellung.
Das GIB. ist ein gemeinnütziger Verein, dem neben dem Freistaat
Bayern und den bayerischen Bezirken Betroffenenverbände und
Fachverbände als Mitglieder angehören.
Das GIB. hat die Aufgabe, die Kommunikation zwischen gehörlosen und
schwerhörigen Menschen und deren hörender Umwelt zu fördern.
Die Aufgaben des/ der Geschäftsführers/in umfassen unter anderem:
Leitung des hauptamtlichen Teams
Laufende Unterrichtung des Vorstands, Erledigung der Aufträge des
Vorstands
Organisation und inhaltliche Bündelung der Gremienarbeit des GIB.
Beantragung und Verwaltung öffentlicher Mittel inkl. Erstellung
von Haushalts- und Arbeitsplan sowie dessen
Umsetzung
Außenvertretung des GIB.
Öffentlichkeitsarbeit
Ein abgeschlossenes Hochschulstudium oder ein vergleichbarer
Abschluss wird vorausgesetzt, die Beherrschung der Deutschen
Gebärdensprache (DGS) ist erwünscht,
aber keine Voraussetzung.
Die Aufgabe ist mit regelmäßigen Reisetätigkeiten innerhalb Bayerns
verbunden.
Für weitere Informationen zum GIB. sehen Sie bitte die Website
www.giby.de
Für detaillierte Rückfragen steht der Vorstandsvorsitzende Herr Dr.
Fürnthaler unter
089 59994959 zur Verfügung.
Die Einstellung erfolgt nach dem Tarifvertrag öffentlicher Dienst (TVÖD).
Ihre schriftliche Bewerbung (e-mails werden nicht
berücksichtigt) richten Sie bitte bis
8. November 2010 an den Vorstandsvorsitzenden:
Herrn Dr. Kurt Fürnthaler, Stockmannstraße 35, 81477 München.
27.09.2010
Vorankündigung
10 jähriges Jubiläum der
Netzwerkfauen-Bayern

Das Frauennetzwerk Bayern lädt herzlich zm 10-jährigen Jubiläum
am 28.10.2010 in der Hypo Vereinsbank ein.
Ein buntes Programm mit kulinarischen Köstlichkeiten und tollen
Showeinlagen bildet den Rahmen für die Feier.
Nähere Infos zu der Veranstaltung erhalten Sie im Netzwerkbüro.
Anmeldungen sind unbedingt erforderlich und werden ab dem 13.
09.2010 im Netzwerkbüro entgegengenommen.
zum Flyer...
16.09.2010

Barrierefreiheit ist Zukunftsinvestition – auf
steigende Zahlen schwerbehinderter Menschen
jetzt reagieren
„Politik für Menschen mit Behinderungen ist kein Randthema, sondern
betrifft angesichts des
demographischen Wandels längst breite Bevölkerungsteile. Wer jetzt
etwa für Barrierefreiheit im
Verkehrsraum, öffentlichen Personennahverkehr, in Gebäuden, aber
auch im Internet sorgt,
investiert in die Zukunft“, hob der Beauftragte der Bundesregierung
für die Belange behinderter
Menschen, Hubert Hüppe, angesichts neuester Veröffentlichungen des
Statistischen Bundesamtes
hervor. Hiernach lebten Ende 2009 7,1 Millionen schwerbehinderte
Menschen in
Deutschland, 2,7 % mehr als Ende 2007. Insbesondere gibt es laut
Statistischem Bundesamt
immer mehr ältere Menschen mit Behinderungen. „Hierauf muss reagiert
werden, etwa mit verstärkter
Förderung barrierefreien Wohnraums, wie im Koalitionsvertrag
vereinbart. Ältere Menschen
mit Behinderungen können dann länger selbständig in vertrauter
Umgebung leben“, erklärte
der Beauftragte.
20.08.2010
Ministerialrat Maximilian Weber
verstorben
Am 13. August 2010 ist Herr Maximilian Weber nach langer Krankheit
im Alter von 65 Jahren gestorben.
Maximilian Weber hat in seiner Funktion als Ministerialrat im
Bayerischen Sozialministerium für Arbeit, Familien und Frauen
wesentlich dazu beigetragen, dass die Landesarbeitsgemeinschaft
SELBSTHILFE Bayern e.V. und das Frauennetzwerk durch die Förderung
des Ministeriums ihren heutigen Stellenwert erreicht hat.
Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. verliert
dadurch nicht nur einen fachkundigen Ansprechpartner, sondern auch
einen Freund der SELBSTHILFE.
Wir trauen mit großer Anteilnahme.
20.08.2010
Neuste Ausgabe der Zeitschrift
SELBSTHILFE 2/2010 erschienen

Themen u.a:
- BAG
Mitgliederversammlung
- Studieren mit
Behinderung
- Freizeit/Reisen
- Verbandsrecht
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Neueste Ausgabe der LAG Informationen 05/2010
Themen ua.: Aus der
Arbeit der LAG; Landesbehindertenrat, Selbsthilfeförderung und vieles mehr....
LAG
Informationen Nr. 05/2010
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06.07.2010
Behindertenpolitik: Beauftragte der
Staatsregierung und kommunale Behindertenbeauftragte lehnen
Sparliste der kommunalen Spitzenverbände ab.
Anlässlich des jährlichen Treffens der
Beauftragten der Staatsregierung und der Kommunen für die Belange
von Menschen mit Behinderung waren auch die Sparvorschläge der
kommunalen Spitzenverbände Thema. „Es verwundert schon, wie solche
Vorschläge, die in die Rechte der Menschen mit Behinderung massiv
eingreifen, ohne Beteiligung von uns Experten an höchster Stelle
vorgebracht werden.“, so Irmgard Badura, Beauftragte der
Staatsregierung.
Die Sparliste befand sich im Anhang eines
Schreibens der Präsidenten der kommunalen Spitzenverbände
Bayerischer Landkreistag, Bayerischer Städtetagtag und Bayerischer
Gemeindetag an Ministerpräsident Horst Seehofer. Unter anderem wird
im Papier eine Einschränkung des gesetzlich verbrieften Wunsch- und
Wahlrechts vorgeschlagen. In letzter Konsequenz könnte dieser
Vorschlag der kommunalen Spitzenverbände bedeuten, dass Menschen mit
Behinderung gegen ihren Willen in Heimen untergebracht werden
können, anstatt zu Hause selbstbestimmt zu leben.
Eine solche Politik setze notwendige
gesetzliche Standards außer Kraft. „Das können wir nicht hinnehmen
und werden wir nicht akzeptieren!“ so einhellig die Beauftragten.
„Wir fordern die kommunalen Spitzenverbände zur Zusammenarbeit mit
uns auf.“ Die vorgeschlagene Sparpolitik der Spitzenverbände ist aus
Sicht der Beauftragten volkswirtschaftlich nicht sinnvoll. Ein
aktiver Dialog ist deshalb dringend erforderlich. Ziel ist eine
echte Teilhabe behinderter Menschen zu verwirklichen.
30.6.2010
Pressemitteilung des Deutschen Behindertenrates
Nr. 07 / 2010
Berlin, 18. Juni 2010
Integration behinderter Kinder muss an Fahrt
gewinnen
Zum Nationalen Bildungsbericht 2010 erklärt
Adolf Bauer, Vorsitzender des Sprecherrates des Deutschen
Behindertenrates (DBR):
Die Integration behinderter Kinder in
Regelschulen muss endlich an Fahrt gewinnen. Nur 18,4 Prozent der
behinderten Kinder können in Deutschland eine Regelschule besuchen.
Damit bleibt unser Land weiterhin ein Schlusslicht in Europa.
Gegenüber 2006 ist die Integrationsquote zwar
um 2,7 Prozent gestiegen. Doch das reicht nicht. Wenn wir so
weitermachen, erreichen wir die Ziele der
UN-Behindertenrechtskonvention erst in 25 Jahren.
Deshalb muss die inklusive Bildung jetzt
deutlich an Fahrt gewinnen. Hierzu kann und muss die Tagung der
Kultusministerkonferenz am 21./22. Juni 2010 in Bremen beitragen.
Der Deutsche Behindertenrat hofft, dass von der Tagung ein klares
politisches Signal zugunsten inklusiver Bildung ausgeht. Das
gemeinsame Lernen behinderter und nicht behinderter Kinder muss in
Deutschland endlich von der großen Ausnahme zur selbstverständlichen
Regel werden.
V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs
16.6.2010
Neueste Ausgabe der LAG Informationen 04/2010
Themen ua.: Aus der
Arbeit der LAG; Aktionstag 5. Mai 2010 und vieles mehr....
LAG
Informationen Nr. 04/2010
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16.6.2010
Hubert Hüppe, Behindertenbeauftragter de Bundesregierung:
Klares Signal auf
der Fachtagung der Kultusministerkonferenz für Einbeziehung von
Kindern mit Behinderungen erwartet
Pressemitteilung
Der Beauftragte der Bundesregierung für die
Belange behinderter Menschen, Hubert
Hüppe, erwartet von der am 21. und 22. Juni in
Bremen stattfindenden Fachtagung der
Kultusministerkonferenz ein klares Signal für
einen verbindlichen Plan zur Umsetzung
der UN-Konvention über die Rechte behinderter
Menschen.
„Art. 24 verpflichtet die Staaten dazu, ein
inklusives Schulsystem zu schaffen und zwar sofort. Der
Handlungsbedarf
ist offensichtlich. Immer noch gehen nur knapp
15 % aller Kinder und Jugendlichen
mit so genanntem ‚sonderpädagogischen
Förderbedarf’ auf allgemeine Schulen.
In anderen europäischen Ländern liegt der Wert
bei 90 %“, erklärt der Beauftragte. Hubert
Hüppe betont, dass jedem Kind ermöglicht werden
müsse, eine allgemeine Schule
zu besuchen. Es gehe dabei nicht um freiwillige
Zugeständnisse, sondern um einen
menschenrechtlichen Anspruch.
„Das Recht auf Bildung muss unter Beachtung des
Rechtes auf Teilhabe verwirklicht werden“, erklärt Hubert Hüppe.
Hierfür sei es erforderlich,dem einzelnen Kind die notwendige
Unterstützung bereitzustellen und, wenn nötig,
Barrieren zu beseitigen. Sonderpädagogische
Kompetenz müsse in die allgemeine
Schule verlagert werden, so der Beauftragte.
Das in Bremen zu diskutierende Positionspapier
der Kultusministerkonferenz zur Umsetzung
der Behindertenrechtskonvention bei der
schulischen Bildung enthalte gute
Ansätze, so der Beauftragte. Ausdrücklich sei
das grundsätzliche Bekenntnis zur Inklusion
im Schulbereich zu begrüßen. Außerdem
unterstütze er den von der Kultusministerkonferenz
eingeschlagenen Weg, bei der Erarbeitung des
Positionspapiers unter anderem
Verbände der Menschen mit Behinderungen
anzuhören.
„Ich vermisse allerdings klare Aussagen zum
Vorrang inklusiver Bildung gegenüber dem jetzigen System. Außerdem
ist es notwendig, klare zeitliche Vorgaben zu
den Umsetzungsschritten festzulegen“,
betont Hubert Hüppe. Das Positionspapier
erwecke dagegen den – vielleicht gar
nicht beabsichtigten – Eindruck, man wolle die
Einbeziehung von Kindern mit Behinderungen
auf die lange Bank schieben, da mehrfach betont
wird, die Herstellung inklusiven
Lernens sei eine längerfristig angelegte
Aufgabe.
11.05.2010
Bilder vom
Europaweiten Protesttag am 5. Mai 2010 auf dem Münchner Marienplatz
Trotz des schlechten Wetters war das Interesse groß.
 |
 |
 |
| Politikerrunde |
Kleinstkinder |
Gebärdenchor |
 |
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| Stand der LAG |
Kindertanz |
Publikum |
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| Zuschauer |
Interessierte |
Frauennetzwerk |
03.05.2010
Europaweiter Protesttag für die
Gleichstellung von Menschen mit Behinderung 5. Mai 2010 ab 10.00
Uhr
Zum Download
Programm
Lageplan
Presseerklärung

V.i.S.d.P.:
Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit
Behinderung und chronischer Erkrankung und ihrer Angehörigen in
Bayern e.V.
Orleansplatz 3, 81667 München, E-Mail: post@lag-selbsthilfe-bayern.deTelefon
(089) 459924-0, Telefax (089) 459924-13,
www.lag-selbsthilfe-bayern.de
Mitwirkende Vereine:
AKB – Arbeitskreis Behinderte | Arbeitsgemeinschaft Münchner
Gesundheitsinitiativen | Aphasie Landesverband Bayern e.V. + SHG
Junge Aphasiker | Bayerische Gesellschaft zur Förderung
Gehörloser und Schwerhöriger e.V. | Bayerischer Blinden- und
Sehbehindertenbund e.V., Bezirksgruppe Obb.-München |
Bayerischer Cochlear-Implant Verband e.V. | Behinderten- und
Rehabilitations-Sportverband Bayern e.V. | Behindertenbeirat und
Behindertenbeauftragter der LH München | Beratungsfachdienst
Integration, LH München-Schulreferat | Berufsfachschule für
Ergotherapie, LH München | BiB – Verein zur Betreuung und
Integration behinderter Kinder und Jugendlicher e.V. |
Bundesverband Neurofibromatose, Regionalgruppe Bayern – Von
Recklinghausen Gesellschaft e.V. | Club Behinderter und Ihrer
Freunde (CBF) e.V. | Deutsche Dystonie Gesellschaft e.V. |
Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Landesverband Bayern
e.V. | Deutsche Rheuma-Liga Landesverband Bayern e.V.,
Arbeitsgemeinschaft München |
Deutsche-Heredo-Ataxie-Gesellschaft, Regionalgruppe München e.V.
| Diabetikerbund Bayern e. V. | Die Nachbarschaftshilfe –
deutsche und ausländische Familien | Evang. Blinden- u.
Sehbehindertenseelsorge München | Evangelische Jugend München –
Soziale Rehabilitation | FortSchritt Starnberg e.V. |
Gehörlosenverband München und Umland e.V. | Gemeinnützige
Schul-GmbH, Aktion Sonnenschein | Gemeinsam Leben Lernen e.V. |
Gesundheitsladen München | Handicap International e.V. | LAG
SELBSTHILFE Bayern e.V. | Landesverband Bayern der Schwerhörigen
und Ertaubten e.V. | Lebenshilfe München | Münchner
Flüchtlingsrat | Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit
Behinderung in Bayern | Offene Behindertenarbeit evangelisch in
München | Osteoporose Selbsthilfegruppe München Süd | Pro Retina
Deutschland e.V., Regionalgruppe München/Südbayern | Projekt
Integration Taubblinder Menschen | Schwerhörigenverein München/Obb.
e.V. | Siloah, Begegnung behinderter und nichtbehinderter
Menschen | Verein für Sehgeschädigtenerziehung e.V. | VdK
Kreisverband München | Werkstattrat der WKM GmbH/Stiftung
Pfennigparade e.V.
20.04.2010
Neueste Ausgabe der LAG Informationen 03/2010
Themen ua.: Aus der
Arbeit der LAG; Aktionstag 5. Mai 2010 und vieles mehr....
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20.04.2010

Die Landesarbeitgemeinschaft Selbsthilfe Bayern e.V. war
Mitveranstalter der o.g. Veranstaltung.
Über 200 behinderte Menschen im Dialog mit den Politiker.
Im Bayerischen Fernsehen ist ein Bericht über den Tag
erschienen.
Bericht in der Abendschau hier
Mit einem Klick
hier oder auf das Bild oben
finden sich auch Berichte über die Veranstaltung.
08.04.2010
Neuste Ausgabe der Zeitschrift
SELBSTHILFE 1/2010 erschienen

Themen u.a:
- Der neue Behindertenbeauftragte der
Bundesregierung
- Leitideen einer liberalen
Gesundheitspolitik
- Un-Konvention
- Zwischen Bürgerversicherung und
Wahlfreiheit
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BAG SELBSTHILFE abboniert werden oder Sie können
gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer
Geschäftsstelle erhalten.
29.03.2010
Hüppe: „Menschen mit Behinderungen
sollen beim Aktionsplan zum VN-Behindertenrechtsübereinkommen
entscheidend mitwirken“
Seit dem 26. März 2009 ist das
Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von
Menschen mit Behinderungen für Deutschland verbindlich. Die
christlich-liberale Koalition hat sich im Koalitionsvertrag
ausdrücklich zur UN-Konvention bekannt und einen Aktionsplan zur
Umsetzung angekündigt. Dieser Aktionsplan soll jetzt erarbeitet
werden. „Die Menschen mit Behinderungen sollen hierbei nicht nur
am Rande beteiligt werden, sondern entscheidend mitwirken“, sagt
der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter
Menschen, Hubert Hüppe.
Das erste Gespräch zur Erarbeitung des
Aktionsplans fand in dieser Woche mit den Menschen mit
Behinderungen und ihren Vertretern statt. Eingeladen hatte der
Behindertenbeauftragte zusammen mit dem Bundesministerium für
Arbeit und Soziales. Ende April ist ein Gespräch mit
Wohlfahrtsverbänden, Sozialpartnern und weiteren Akteuren
geplant. Fachtagungen zur gemeinsamen Entwicklung des
Aktionsplans werden folgen. Möglichst zum Jahresende sollen der
Diskussionsprozess abgeschlossen sein und konkrete Eckpunkte
vorliegen. Der Beauftragte sieht bei der Umsetzung der
Konvention alle Beteiligten in der Pflicht: „Der
Umsetzungsprozess kann nur gelingen, wenn alle mitmachen, ob
Betroffene, Kostenträger, soziale Dienstleister, Kirchen, Bund,
Länder und Kommunen oder Sozialpartner“. Im Umsetzungsprozess
soll der Beauftragte der Bundesregierung die im Übereinkommen
vorgesehene Koordinierung mit der Zivilgesellschaft übernehmen.
„Ich werde in dieser Funktion versuchen, gemeinsam mit diesen
Akteuren die Arbeit am Aktionsplan voranzubringen“, so Hüppe.
Dazu betonte Bundesministerin für Arbeit
und Soziales, Ursula von der Leyen:
„Wenn die Bundesregierung den
Aktionsplan erarbeitet, setzt sie selbstverständlich auch auf
die große Expertise und Tatkraft der Verbände von und für
Menschen mit Behinderungen. Der Aktionsplan steht ganz oben auf
der behindertenpolitischen Agenda dieser Legislaturperiode.“
Die Generalversammlung der Vereinten
Nationen hatte nach vierjähriger Verhandlungszeit am 13.
Dezember 2006 das „Übereinkommen der Vereinten Nationen über die
Rechte von Menschen mit Behinderungen“ und das dazugehörige
Fakultativprotokoll angenommen. Am 30. März 2007 hat Deutschland
das Übereinkommen und das Protokoll unterzeichnet. Bundestag und
Bundesrat haben das Ratifikationsgesetz im Dezember 2008
verabschiedet. Es ist am 1. Januar 2009 in Kraft getreten. Die
Ratifikationsurkunde wurde am 24. Februar 2009 in New York
hinterlegt. Für Deutschland ist das Übereinkommen und das
Fakultativprotokoll nach Ablauf der 30-tägigen Frist seit dem
26. März 2009 für Deutschland verbindlich.
Das Übereinkommen stellt auf einen
inklusiven Ansatz in der Behindertenpolitik ab. Menschen mit
Behinderungen müssen von Anfang an in die Gesellschaft
einbezogen werden. Es stärkt die selbstbestimmte Teilhabe von
Menschen mit Behinderungen als Menschenrecht.
Pressemitteilung des Behindertenbeauftragen der
Bundesregierung vom 26. 03.201
23.03.2010
Jakob Muth-Preis für inklusive
Schule
Schulen, die den inklusiven Weg
eingeschlagen haben, können sich im Rahmen dieser Ausschreibung
um den Preis bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 14.05.2010.
Der Jury gehört neben dem Beauftragten des Bundes Hubert Hüppe
auch die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Irmgard
Badura, an.
Bewerbungsunterlagen, Auswahlkriterien
und weitere Informationen zum Preis erhalten Sie unter
www.jakobmuthpreis.de.
03.03.2010
Neueste Ausgabe der LAG Informationen 02/2010
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Arbeit der LAG; Tag der behinderten Menschen im bayerischen Landtag, Aktionstag 5. Mai 2010 und vieles mehr....
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24.02.2010
Inklusive Bildung - in Bayern
eine überparteiliche Aufgabe
Heute
hat sich der Bildungsausschuss des Bayerischen Landtags mit der
Inklusiven Bildung befasst. In einem entsprechenden
Entschließungsantrag wird der Staatsregierung aufgetragen, einen
Aktionsplan zu erstellen und die Lehrerbildung neu zu
konzipieren. Grundlage dafür soll der Artikel 24 der
UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen
sein. Hierin wird ein inklusives Bildungssystem gefordert, das
die gemeinsame Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit und
ohne Behinderung als Regelfall vorsieht.
Die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange
von Menschen mit Behinderung, Irmgard Badura, begrüßt
dieses parteiübergreifende Vorgehen und sieht darin das
politische Bewusstsein der Konventionsumsetzung als
gesamtbayerische Aufgabe ernst genommen. Badura: „Der schulische
Bereich nimmt eine Schlüsselrolle ein, wenn es darum geht, allen
Kindern und Jugendlichen eine gleichberechtigte Teilhabe in
unserer Gesellschaft zu ermöglichen. Je früher wir gemeinsames
Lernen ermöglichen, umso früher gelingt Inklusion in unseren
´erwachsenen` Köpfen.“ (Quelle Presseerklärung der
bayerischen behindertenbeauftragten vom 25.2.2010)
08.02.2010
Förderung der ehrenamtlichen
Strukturen und der Selbsthilfe in der Pflege (Entwurf)
Eckpunkte zur Umsetzung des § 45d SGB XI in der Verordnung zur
Ausführung der Sozialgesetze (AVSG) in Bayern
in der Anlage (LinK) finden Sie die oben
genannten Eckpunkte mit den Förderbedingunen der
"Pflegeselbsthilfe" und der "Angehörigenarbeit" in
Bayern.
Die geplanten Regelungen bedürfen noch
der Zustimmung des Staatsministeriums der Finanzen. Die
Behindertenverbände haben Gelegenheit bis 19.2.2010 eine
Stellungnahme abzugeben.
ECKPUNKTE
Angehörigenarbeit
12.01.2010
Neueste Ausgabe der LAG Informationen 01/2010
Themen ua.: Aus der
Arbeit der LAG; Seminar Pressearbeit, Aktionstag 5. Mai 2010 und vieles mehr....
LAG
Informationen Nr. 01/2010
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12.01.2010
Seminar „Pressearbeit – aber erfolgreich!“
Referent: Dietrich Mittler, Süddeutsche Zeitung
München
am 28.01.2010 von
13.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Geschäftsstelle der LAG SELBSTHILFE Bayern e. V.
Orleansplatz 3, 81667 München
Immer wieder müssen die
Selbsthilfeorganisationen chronisch kranker und behinderter Menschen
erfahren, dass es nur unzureichend gelingt, für wichtigen Probleme und
Anliegen chronisch kranker und behinderter Menschen in den Medien die
entsprechende Aufmerksamkeit zu erreichen.
Liegt es vielleicht daran, dass wir
elementare Grundsätze einer erfolgreichen Pressearbeit übersehen? Wie müssen
wir uns an die Medien wenden, damit wir die Aufmerksamkeit für die wichtigen
Themen der Selbsthilfeorganisationen erreichen? Auf welche Inhalte müssen
wir uns konzentrieren, damit unsere Themen auch in der Öffentlichkeit
wahrgenommen werden?
Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE
Bayern e. V. freut sich deshalb ganz besonders, dass der für den
Sozialbereich im Bayernteil der Süddeutschen Zeitung
zuständige Redakteur, Herr Dietrich Mittler, uns angeboten
hat, zum Thema „Pressearbeit – aber erfolgreich!“ eine Veranstaltung
für die Vertreter unserer Selbsthilfeorganisationen anzubieten.
Nach einem Einführungsreferat von Herrn
Mittler soll eine Diskussion zum Thema „Pressearbeit – aber erfolgreich“
anschließen und im letzten Teil wird Herr Mittler für ganz konkrete Fragen
beratend zur Verfügung stehen.
Anmeldungen für Vertreter und
Vertreterinnen von Selbsthilfegruppen bitte an unsere
Geschäftsstelle
12.01.2010
Fachbeiträge der LAG SELBSTHILFE Bayern in
Zeitschriften
In der Zeitschrift Fiduz der Arbeitsstelle Frühförderung Bayern
e.V. hat der Geschäftsführer, Herr Reinhard Kirchner
einen Artikel zum Thema: Organisationen mit Relevanz zur
Frühförderung - Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Bayern
geschrieben.
Sie können den Beitrag mit einem Klick
hier oder auf des unten
stehende Bild abrufen:

In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift "Selbsthilfe" 4/2009 hat
die Referentin der LAG SELBSTHILFE Bayern, Frau Nicole Lassal,
den Bericht von der Fachtagung "Selbsthilfe und Ärzte im Dialog"
veröffentlicht. Der Bericht ist
hier oder mit
einem Klick auf das unten stehend Bild abrufbar.

12.12.2009
Neueste Ausgabe der LAG Informationen 07/2009
Themen ua.: Aus der
Arbeit der LAG; Vorstand gewählt; Dr. Speanle im LBR bei der LAG
Publikationen Mitgliedsverbände, und vieles mehr....
LAG
Informationen Nr. 07/2009
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22.11.2009
Mitgliederversammlung der
Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. 2009
Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung
wurde der Vorstand neu gewählt.
Nach dem Ausscheiden von Frau Monika Müller wurden die bisherigen
Vorstandsmitglieder wiedergewählt. Herr Karlheinz
Möhrmann vom Landesverband der Angehörigen psychisch Kranker
e.V. wurde neu in den Vorstand gewählt.

Vorne links: Frau Jäniche Stellv. Vorsitzende
- Vorne rechts: Herr Dr. Pettinger Vorsitzender
Hinten von links: Herr Seuß, Herr Klingensteiner,
Frau Hirschmann, Frau Stuber, Herr Möhrmann
------------------
Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern
e.V. hat nun 101 landesweit tätige Mitgliedsverbände in
ihren Reihen
Als neuer Verband wurde einstimmig aufgenommen:
Endometriose –
Vereinigung Deutschland e.V.
------------------
Folgende Resolution wurde einstimmig
verabschiedet:
LAG Selbsthilfe
Bayern e.V. sagt „Nein!“ zu den Kürzungsplänen der
baden-württembergischen Landesregierung bei der
Freifahrtberechtigung für behinderte Menschen
Wie die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern durch
die Stuttgarter Zeitung erfahren hat, will die
CDU/FDP-Regierung in Baden-Württemberg einen gemeinsamen
Beschluss aller Bundesländer im Bundesrat herbeiführen und
die Abschaffung bzw. Einschränkung der Freifahrtregelung
erreichen.
Demnach prüft das Land im Südwesten, ob Behinderte künftig
nur noch Zuschüsse bekommen. Bisher können Bürgerinnen und
Bürger, die über einen Schwerbehindertenausweis und eine
entsprechende Wertmarke verfügen, 50 Kilometer rund um ihren
Wohnort sowie innerhalb von Deutschlands Verkehrsverbunden
Busse und Bahnen nutzen.
Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern, die mit
101 landesweit tätigen Selbsthilfeverbänden die Interessen
von 400.000 behinderten und chronisch kranken Menschen
vertritt, zeigt sich bestürzt, dass im Jahr der
Unterzeichnung der Behindertenrechtskonvention durch die
Bundesrepublik Deutschland, zur Gegenfinanzierung von
Haushaltslöchern, dieser Nachteilsausgleich zur Disposition
steht.
Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern fordert die
Bayerische Staatsregierung und alle im Bayerischen Landtag
vertretenen Parteien auf, dem Ansinnen des Landes Baden
Württemberg unmissverständlich eine Absage zu erteilen.
München 19.11.2009
Die Mitgliederversammlung der LAG Selbsthilfe Bayern
Die Resolution ist als PDF-Datei downloadbar
und kann gerne zum Zwecke der Unterstützung weiterverwendet
werden.
22.11.2009
Frau Ute Strittmatter, Leiterin des Büros des Netzwerks von und
für Frauen und Mädchen mit Behinderung, erhält für ihr
Engagement Bayerische Staatsmedaille
Herzlichen Glückwunsch!

Frau Strittmatter mit Sozialministerin Haderthauer und Frau Seehofer
22.10.2009
Bayerischer Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle diskutiert mit den
Teilnehmer des Bayerischen Landesbehindertenrates das Thema
"Inklusion"
In der gestrigen Sitzung des Bayerischen Landesbehindertenrates
in der GESCHÄFTSSTELLE der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE
Bayern e.V. wurde im Beisein des Bayerischen Kultusminister das
vom Landesbehindertenrat erarbeitete Thesenpapier zur
"inklusiven Bildung" diskutiert.
Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle versicherte, das sein Haus
durch die Ratifizierung der Un-Konvention durch die
Bundesrepublik Deutschland den Auftrag ernst nehme die
"inklusive Bildung und Ausbildung" von Kindern und Menschen mit
Behinderung in allen schulischen Bereichen voranzutreiben.
Dabei wird sich wegen der ernormen finanziellen Belastung und
der schwierigen organisatorischen Umsetzung allerdings zunächst
nur der Weg der kleinen Schritte verwirklichen lassen.
Der Bayerische Landesbehindertenrat und die Vertreter des
Kultusministerium vereinbarten, dass sie in einen
kontinuierlichem gemeinsamen Dialog des Thema verfolgen und
unter Einbeziehung der Kompetenz der im Bayerischen
Landesbehindertenrat vertretenen Mitglieder Lösungen bei der
Umsetzung der Un-Konvention erarbeiten werden.
|
Dr. Baumann StMAS
(links), Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle (Mitte)
Herr Weigl StMUK (rechts) |
Teilnehmer LBR |
 |
|
Frau Badura
Bayerische Behindertenbeauftragte |
5.10.2009
Neueste Ausgabe der LAG Informationen 06/2009
Themen ua.: Aus der
Arbeit der LAG; Selbsthilfeförderung SGB V;
ConSozial 2009,;Publikationen Mitgliedsverbände, und vieles mehr....
LAG
Informationen Nr. 06/2009
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16.09.2009
Seminar: Vereinsrecht
Thema „Vereins- und Steuerrecht für
Selbsthilfegruppen“
Für unsere
Mitgliedsverbände und Vertreter von Selbsthilfegruppen bieten wir
o.g. Seminar an. Wir freuen uns, dass Herr Peter Brünsing, Justitiar
der BAG SELBSTHILFE Düsseldorf, ins Thema: Vereins- und
Steuerrecht einführt und für Fragen zur Verfügung steht.
Samstag, 17. Oktober 2009
Geschäftsstelle der LAG SELBSTHILFE
Bayern e. V.
Orleansplatz 3, 81167 München
4. Stock (Aufzug über Kaufhaus)
Beginn: 10.30 Uhr
Ende: 12.45 Uhr
Interessenten
wende sich bitte an unsere
Geschäftsstelle
08.09.2009
Drei Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz -
Was hat es gebracht?
Drei Jahre nach dem Inkrafttreten des Allgemeinen
Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) erreichen die Beauftragte der
Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karin
Evers-Meyer, immer wieder Berichte über Diskriminierungen
behinderter Menschen bei den wichtigsten Geschäften des
täglichen Lebens. Und das, obwohl das AGG die Benachteiligung
wegen einer Behinderung bei sogenannten Massengeschäften
verbietet. Der Presse war jüngst die Schilderung eines
behinderten Mannes zu entnehmen, der ebenso wie seine
Begleiterin durch eine Hotelleitung gebeten wurde, die
hoteleigene Sauna nicht mehr zu nutzen. Der Betroffene ist
Rollstuhlfahrer; andere Hotelgäste fühlten sich durch seine
Anwesenheit belästigt.
Die Beauftragte der Bundesregierung für die
Belange behinderter Menschen, Karin Evers-Meyer, kommentierte
die einschlägigen Artikel heute in Berlin: „Es ist skandalös,
wie Menschen mit Behinderungen noch immer herabgewürdigt und
gedemütigt werden. Der Vorfall zeigt, dass Menschen mit
Behinderungen in unserer Gesellschaft nach wie vor ausgegrenzt
werden.“ Die Privatwirtschaft ignoriere offensichtlich die
Regelungen des AGG, nach denen eine Benachteiligung wegen einer
Behinderung nicht nur im Berufsleben, sondern auch im
allgemeinen Zivilrechtsverkehr verboten sei, ergänzte
Evers-Meyer.
Evers-Meyer berichtete von weiteren Beispielen,
wie Menschen mit Behinderungen von der Teilhabe am Leben in der
Gesellschaft abgeschnitten werden. Bezeichnend sei
beispielsweise die Mitteilung eines Betreuungsvereines, die die
Behindertenbeauftragte in diesen Tagen erreichte: Ein Verlag
teilte dem Verein mit, dass er grundsätzlich keine Verträge mehr
mit behinderten Menschen eingehe, die unter Betreuung stehen.
Ferner teilte eine Bank mit, dass sie ein bestimmtes Sparkonto
mit Karte nicht für betreute, behinderte Menschen anbiete. Viele
Menschen mit Behinderungen berichteten außerdem, dass sie
bestimmte Fahrgeschäfte in einem Vergnügungspark nicht nutzen
durften.
Den Betroffenen rät Evers-Meyer, sich gegen
Diskriminierungen mit den vom AGG vorgesehenen Mitteln zur Wehr
zu setzen, damit solche Verhaltensweisen abgestellt werden.
„Die Verbände behinderter Menschen haben so sehr
für das AGG gekämpft. Jetzt muss auch von den gesetzlichen
Möglichkeiten Gebrauch gemacht werden. Wir brauchen jetzt die
Entwicklung einer Rechtsprechung, die die Regelungen des AGG
ausfüllt, damit der Privatwirtschaft klare Vorgaben gemacht
werden“ betont Evers-Meyer.
Ausdrücklich wies die Behindertenbeauftragte
darauf hin, dass sich die betroffenen behinderten Menschen bei
einer Benachteiligung auf Grund ihrer Behinderung an sie wenden
können.
Weitere Informationen zum AGG können der
Internetseite der Behindertenbeauftragten unter http//:
www.behindertenbeauftragte.de entnommen werden.
06.09.2009
BAG SELBSTHILFE fordert harte Strafen für
bestechliche Ärzte
„Die
Täter müssen dingfest gemacht und bis hin zum Entzug der
Zulassung bestraft werden,“ fordert Dr. Martin Danner,
Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE, in Zusammenhang mit
der jetzt öffentlich gewordenen Praxis mancher Ärzte, sich dafür
bezahlen zu lassen, Patientinnen und Patienten nur in ganz
bestimmte Krankenhäuser zu überweisen.
„Wir lehnen solche Praktiken aufs Schärfste ab“,
so Danner weiter. „Überweisungen von Arztpraxen in Krankenhäuser
müssen sich ausschließlich daran orientieren, was für den
konkreten Patienten im Einzelfall am Besten ist. Das gehört zu
den Grundpfeilern einer guten Patientenversorgung.“
Der Bundesgeschäftsführer des Dachverbandes der
Selbsthilfeorganisationen behinderter und chronisch kranker
Menschen in Deutschland machte deutlich, dass solche Praktiken
auch ein Beleg dafür seien, dass Patienten in heutiger Zeit
immer höchst wachsam sein müssen. „Sie müssen das Steuer im
Medizinbetrieb möglichst selbst in die Hand nehmen.
Informationsplattformen wie die Weiße Liste und die
Beratungsarbeit der Selbsthilfeorganisationen in
Deutschland helfen, sich eine eigene Orientierung zu geben,
welches Krankenhaus geeignet ist,“ betonte Dr. Danner.
03.08.2009
Neueste Ausgabe der LAG Informationen 05/2009
Themen ua.: Aus der
Arbeit der LAG; Fachtagung Patientenorientierung: Selbsthilfeorganisationen und Ärzte im
Dialog;
Publikationen Mitgliedsverbände, und vieles mehr....
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Informationen Nr. 05/2009
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30.07.2009
Großes Interesse an der
Fachtagung Patientenorientierung
am 21.7.2009
Gemeinsame Veranstaltung der LAG SELBSTHILFE Bayern und der KVB

Unsere gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung
Bayerns durchgeführte Fachtagung „Patientenorientierung:
Selbsthilfeorganisationen und Ärzte im Dialog“, am 21. Juli 2009 war
ein großer Erfolg: Über 240 Teilnehmer aus ganz Bayern waren in die
Räume der KVB gekommen, um in sechs Workshops verschiedene Aspekte
des Vertrauensverhältnisses zwischen Arzt und Patient, den
alltäglichen Praxisablauf, Verordnungsrichtlinien, gemeinsame
Entscheidungsfindung, Beratungsmöglichkeiten sowie den Umgang mit
med. Informationen zu diskutieren.
Reinhard Kirchner, Geschäftsführer der LAG
SELBSTHILFE Bayern e. V., zum Ziel der Tagung: „Mit der verbandlich
organisierten Selbsthilfe haben sich chronisch kranke und behinderte
Menschen zu mündigen Patienten entwickelt, deren Kompetenz verstärkt
in ein Konzept der Patientenorientierung eingebunden werden soll“.
Rudi Bittner, der 2. Stellv.
Vorstandsvorsitzende der KVB erklärte: „Wir hoffen mit dieser
Veranstaltung wichtige Impulse zur Stärkung der
Patientenorientierung im Gesundheitswesen zu liefern“. Dafür werde
sich die KVB künftig noch stärker als bisher über die heutige
Veranstaltung hinaus engagieren.
Sie werden in Kürze die Beiträge der Referenten sowie
die Ergebnisse der Workshops auf der Internet-Seite der LAG
SELBSTHILFE abrufen können.
 |
 |
|
MinR.
Dr. Kratzer Gesundheitsministerium |
Reinhard Kirchner LAG SELBSTHILFE |
 |
 |
|
Dr.
med. Scholze KVB |
Christoph Nachtigäller Moderator |
 |
 |
| Volles Haus |
Ärzte Sketch |
 |
 |
| Anmeldung -
Infotisch |
Gruppenbild |
29.07.2009
Kassenförderung SGB V § 20c - Musterformular für Haushaltspläne
Nachdem einige der
(meist kleineren)
Selbsthilfe-Organisationen/-Kontaktstellen oft Schwierigkeiten mit
der Erstellung eines HH-Planes haben, haben uns die
Fördergemeinschaft der Krankenkassen/-Verbände ein Musterformular
zur Verfügung gestellt.
Das
Formular kann als Excel-Datei downgeladen werden.
23.07.2009
Mitgliedsbroschüre
erneut überarbeitet und aktualisiert Auflage 2009
- mit einem Grußwort von der
Bayerischen Staatsministerin Frau Christine Hadertauer
und der neuen Behindertenbeauftragten der
Bayerischen Staatsregierung, Frau Irmgard Badura -

Nachdem die letzte Auflage
der Broschüre aufgrund der großen Nachfrage schnell
vergriffen war, haben wir unser Standartwerk neu
aufgelegt. Wir freuen uns das wir nun die neu
überarbeitete und aktualisierte Ausgabe 100 Mitgliedsverbände der
Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern
kostenlos zu Verfügung
stellen können.
Die Broschüre kann bei unserer
Geschäftsstelle
bestellt werden.
17.07.2009
Fachtagung Patientenorientierung
Gemeinsame Veranstaltung der LAG SELBSTHILFE Bayern und der KVB


Anmeldungen und den kompletten Flyer können sie
bei unserer
Geschäftsstelle
anfordern.
17.07.2009
Neuste Ausgabe der Zeitschrift
SELBSTHILFE 2/2009 erschienen

Themen u.a:
Bericht: Frau
Ulrich von der Fachtagung der LAG SELBSTHILFE Bayern "Zur Situation alter
behinderter und chronisch kranker Menschen"
- BAG intern
- Bundestagswahl 2009
- Künstlersozialkasse
Der Artikel von
Frau Ulrich kann als PDF-Datei
downgeladen werden
Die Zeitschrift kann bei der
BAG SELBSTHILFE abboniert werden oder Sie können
gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer
Geschäftsstelle erhalten.
15.06.2009
Neueste Ausgabe der LAG Informationen 04/2009
Themen ua.:Europaweiter Protesttag;
Ankündigung der Fachtagung: Selbsthilfeorganisationen und Ärzte im
Dialog;
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01.06.2009
Bezirk Oberbayern Informiert
Nachdem auch die Landesarbeitsgemeinschaft
Selbsthilfe
Bayern im Gremium Gesundheits-Sozial-und Versorgungs-planung
mit vollem Stimmrecht vertreten ist werden wir an dieser Stelle über
die Arbeit dieses Gremiums berichten:
Der Bezirk Oberbayern hat einen neuen "Internet-Wegweiser
herausgegeben. Die Adresse der
Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe
Bayern findet sich an erster Stelle in diesem Flyer.

Mit einem Klick auf das Bild erhalten Sie den Flyer im PDF-format
Vernetzungstreffen

Programm mit einem Klick auf das Bild.
Anmeldung
hier
28.05.2009
Perspektivenwechsel: Un-Konvention und ihre
Auswirkung auf Frauen mit Behinderung

PODIUMSDISKUSSION MIT ANSCHLIESSENDER DISKUSSIONSRUNDE
Montag 15. Juni 2009 11.00Uhr - ca. 15.00 Uhr in München
07.05.2009
Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung
von Menschen mit Behinderung 05. Mai 2009
Wieder einmal hatten wir mit dem Wetter viel Glück. Die Stände
wurden gut besucht und auch unser Bühnenprogramm wurde mit
Interesse verfolgt. Auch die Medien, insbesondere die
Radiosender des Bayerischen Rundfunks, haben ausgiebig vom
Protesttag berichtet.
Auch die Bayerische Behindertenbeauftragte, Frau
Badura, hat mit
einem persönlichen Grußwort an der Veranstaltung mitgewirkt.
Hervorzuheben ist auch, dass von allen Fraktionen im Bayerischen
Landtag Vertreterinnen an der Diskussion auf der Bühne teilgenommen
haben (Frau Ackermann Die Grünen, Frau Steiger
SPD, Frau Meyer FDP, Frau Gottstein FW, Herr Unterländer CSU). Oswald
Utz, der Behindertenbeauftragte der
Landeshauptstadt München, hat mit einem eigenen Stand am
Protesttag teilgenommen und auch an der Politikerrunde
mitdiskutiert.
Alle Teilnehmer waren sich einig, dass noch erheblich
mehr getan werden muss, damit Menschen mit einer chronischen
Erkrankung oder Behinderung barrierefrei als Bürger
dieses Staates ihr Leben selbstbestimmt führen können.
Ein Investitionsprogramm für die Barrierefreiheit, zumindest
aber die Koppelung der Barrierefreiheit bei staatlichen
Investitionsmaßnahmen, wäre ein wichtiger politischer Schritt. Die
Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern e.V. wird jedenfalls
nicht nachlassen, sich für diese Ziele einzusetzen.
Bilder von der diesjährigen Veranstaltung
 |
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| Bay. Behindertenb.:Fr. Badura |
großes Interesse |
Kindertanz Int. TSt. München |
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| Politikerrunde
|
Trommelgruppe |
Moderator in Aktion |
 |
 |
 |
| Publikum |
Stand der LAG
SELBSTHILFE |
Melting Pot |
21.04.2009
Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung
von Menschen mit Behinderung 05. Mai 2009
Auch in diesem Jahr ist die
Landesarbeitsgemeinschaft
Selbsthilfe von Menschen mit
Behinderung und chronischer Erkrankung und ihrer Angehörigen in Bayern e.V.
die Ausrichterin der obigen
Veranstaltung.
Besuchen Sie uns auf dem Münchner Marienplatz.

17.04.2009
Neueste Ausgabe der LAG Informationen 03/2009
Themen ua.: ;Fachtagung
UN-Rechtskonvention der Behindertenbeauftragten; Europaweiter Protesttag;
Ankündigung der Fachtagung: Selbsthilfeorganisationen und Ärzte im
Dialog;
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16.04.2009
Antragsfrist der Förderanträge
(Staatliche Selbsthilfegruppenförderung) für das Kalenderjahr 2009
verlängert
Das Antragsverfahren der Richtlinie zur
Förderung von Selbsthilfegruppen für Menschen mit Behinderung oder
chronischer Krankheit vom 20.11. 2008 wurde verlängert.
Anträge können noch bis spätestens 01.Juni 2009
gestellt werden. Selbsthilfegruppen, die Ihre Anträge über unsere
Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern einreichen möchten
setzen sich bitte mit der
Geschäftstelle in
Verbindung.
06.04.2009
Neuste Ausgabe der Zeitschrift
SELBSTHILFE 4/2008 erschienen

Themen u.a:
- Bericht Frau Lassal von der Fachkonferenz "Alle inklusive in
München"
- Sprecherrat bei Angela
Merkel
- Medien: Superkrüppel
oder Sorgenkind
-Zielvereinbarungen und
Barrierefreiheit
Der Artikel von
Frau Lassal kann als PDF-Datei
downgeladen werden
Die Zeitschrift kann bei der
BAG SELBSTHILFE abboniert werden oder Sie können
gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer
Geschäftsstelle erhalten.
12.03.2009
Vorankündigung: Veranstaltung 30.3.2009
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Anmeldungsfaxvorllage
hier
06.03.200
Neueste Ausgabe der LAG Informationen 02/2009
Themen ua.: ;Fachkonferenz
"alle inklusive"; Europaweiter Protesttag; Reform der Eingliederungshilfe;
Publikationen Mitgliedsverbände, Neues aus der Presse; und vieles mehr....
LAG
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06.03.2009
„alle inklusive!
Die neue UN-Konvention … und die Gesundheitspolitik für
Menschen mit Behinderungen“
Bericht über die Fachkonferenz am 12.
Februar 2009 in der LAG SELBSTHILFE Bayern e. V. München von Nicole
LASSAL

 |
 |
 |
| Bundesbehindertenbeauftragte Frau Evers
Meyer |
Mitte: Frau Badura, Bayerische
Behindertenbeauftragte und Frau Evers-Meyer |
Grußworte Herr Kirchner, Geschäftsführer der
LAG SELBSTHILFE |
27.02.2009

Der Tagungsbericht kann im PDF-Format mit einem Klick
auf das Titelblatt downgeladen werden
Bundesbehindertenbeauftragte besucht neue
Mitstreiterin in Bayern
Am Montag trafen sich die
Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Karin Evers-Meyer und ihre
bayerische Amtskollegin Irmgard Badura zu einem ersten
Meinungsaustausch. Badura, die seit kurzem Behindertenbeauftragte der
bayerischen Staatsregierung ist, hatte ihre Kollegin aus Berlin zu einem
persönlichen Kennenlernen nach München eingeladen.
Im Mittelpunkt stand neben dem
persönlichen Kennenlernen die UN-Konvention über die Rechte von Menschen
mit Behinderungen und deren Umsetzung in Deutschland, bzw. Bayern.
Insbesondere wurde die schulische Situation angesprochen.
Hierzu berichtete Badura aus eigener
Erfahrung: „Trotz meiner hochgradigen Sehbehinderung war der
Regelschulbesuch für mich gut und richtig. Der spätere Wechsel an die
Sehbehindertenschule war rückwirkend betrachtet aber ebenfalls die
richtige Entscheidung“. Vor diesem Hintergrund unterstrichen beide
Politikerinnen, dass die Wahl der geeigneten Schule den Betroffenen
selbst bzw. ihren Eltern zuzusprechen ist.
Weiterhin bekräftigten Badura und
Evers-Meyer, dass sie künftig eng zusammen arbeiten werden. Das Ziel
müsse die gleichberechtigte Teilhabe in sämtlichen Lebensbereichen sein.
Zur UN-Konvention findet am
30. März in Nürnberg
eine bayernweite Fachtagung statt, zu der die Beauftragte der
bayerischen Staatsregierung einlädt. Nähere Informationen hierzu
erhalten Sie unter:
www.behindertenbeauftragte.bayern.de.
3.2.2009
Fachveranstaltung der
Bundesbehindertenbeauftragte in der
LAG SELBSTHILFE Bayern
am 12. Februar 2009

Einladungen und Flyer
22.1.2009
Neueste Ausgabe der LAG Informationen 01/2009
Themen u.a.: Neue
Behindertenbeauftragte; Grußwort des Vorsitzenden; aus der Arbeit der LAG
SELBSTHILFE; Fachtagung "alle inklusive";
Termine;
Meldungen aus der Presse etc.
LAG
Informationen Nr. 01/2009
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Frau Badura erhält Ernennungsurkunde zur Bayerischen
Behindertenbeauftragten

von links nach rechts
Herr Neumeyer (Integrationsbeauftragter), Frau Badura
(Behindertenbeauftragte), Frau Haderthauer (Sozialministerin)
20.1.2009
Frau Irmgard Badura ist neue Behindertenbeauftragte der
Bayerischen Staatsregierung

Wir freuen uns sehr, dass die von der Landesarbeitsgemeinschaft
SELBSTHILFE Bayern e.V. vorgeschlagene Kandidatin, Frau Irmgard Badura
vom Bayerischen Ministerpräsidenten, Herrn Horst Seehofer, zur
Bayerischen Behindertenbeauftragten ernannt wurde.
Frau Badura ist stark sehbehindert und durch ihr langjähriges
Engagement im Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund e.V. eine Frau der
Selbsthilfe. Wir wünschen Frau Badura alles Gute für ihr neues Amt und
freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit ihr und unserer
Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern.
Wir gratulieren recht herzlich zu ihrer Wahl.
9.1.2009
Jahrespressekonferenz der Bayerischen
Sozialministerin Christine Hadertauer
Sozialministerin Haderthauer: Wirtschaft gewinnt
in der Balance mit dem Sozialen – Aufstockung des Sozialhaushalts auf
2,28 Mrd. Euro in 2009 und 2,33 Mrd. Euro in 2010
„Zu Beginn des neuen Jahres stehen wir
angesichts der weltweiten Finanzkrise vor großen Herausforderungen.
Gerade jetzt dürfen wir nicht einseitig auf Wirtschaftspolitik setzen.
Denn die Wirtschaft kann auf Dauer nur in der Balance mit dem Sozialen
gewinnen. Weniger Gegeneinander, mehr Miteinander und Füreinander, das
sind die Maßstäbe, mit denen ich die bayerische Sozialpolitik im Jahr
2009 und darüber hinaus gestalten möchte“, erklärte Bayerns Arbeits-,
Sozial-, Familien- und Frauenministerin Christine Haderthauer auf ihrer
heutigen Pressekonferenz in München.
Haderthauer kündigte eine Aufstockung des
Sozialhaushalts an: „Vorbehaltlich der Beschlussfassung des Bayerischen
Landtags werden wir 2,28 Mrd. Euro in 2009 und 2,33 Mrd. Euro in 2010
für die Bayerische Sozialpolitik bereitstellen. Damit werden wir
wichtige und zukunftsweisende Investitionen wie beispielsweise den
Ausbau der Kindertagesbetreuung vorantreiben und die Qualität in diesem
wichtigen Bereich weiter verbessern. Der Haushaltsansatz steigt hier von
617,9 Mio. Euro im vergangenen Jahr auf 671,9 Mio. Euro in 2009 und 711
Mio. Euro in 2010.“ Wichtig sei aber auch, den Eltern Wahlfreiheit zu
ermöglichen. „Deshalb werden wir die Anhebung der Einkommensgrenzen beim
Landeserziehungsgeld um neun Monate vorziehen. Das heißt konkret:
Bereits für Eltern, deren Kindern nach dem 1. April 2008 geboren wurden,
gilt die höhere Einkommensgrenze von 25.000 Euro für Paare und von
22.000 Euro für Alleinerziehende.“
Die Integration von Migranten sei ein weiteres
Schlüsselthema. Haderthauer: „Ich halte es für ungemein wichtig, hier zu
einem offenen und echten Miteinander zu kommen. Denn wie wir Integration
meistern und auf welche Weise wir zusammenleben, wird die Gesellschaft
von morgen prägen.“ Integration könne nur dann glaubhaft eingefordert
werden, wenn Migranten auch die Möglichkeit gegeben wird, sich zu
integrieren. Daher sei jeder gefordert, seinen Beitrag für ein
harmonisches Zusammenleben zu leisten.
„Diese wie alle anderen Themen werde ich schnell
und beherzt anpacken und sie konsequenten, nachhaltigen Lösungen
zuführen“, so Haderthauer abschließend.
17.12.2008
Neuste Ausgabe der
Zeitschrift SELBSTHILFE 4/2008 erschienen

Themen u.a:
- BAG
Fachkonferenz "Pravention und Gesundheitsförderun" in Bonn
- Reha Care
- Fragen aus dem
Rechtsbereich
- Lautstarke
Frauen u.a.
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08.12.2008
Neueste Ausgabe der LAG Informationen 06/2008
Themen ua.:
;Besuch der neuen Sozialministerin Christine Haderthauer am Stand
der LAG SELBSTHILFE auf der ConSozial;
Bericht von der Fachtagung "Alte Menschen mit Behinderung am
20.11.2008; Mitgliederversammlung der LAG SELBSTHILFE; Termine;
Meldungen aus der Presse
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Eignet sich besonders
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03.12.2008
Frauennetzwerk erhält Preis der
Bayerischen Landesstiftung
Wir freuen uns, das das unter der
Trägerschaft der LAG SELBSTHILFE stehende Netzwerk von und für
Frauen und Mädchen mit Behinderung mit dem diesjährigen
Sozialpreis der Bayerischen Landesstiftung ausgezeichnet wurde.

In der Laudatio zur Preisverleihung hieß es:
„Als Selbstbetroffene wissen die Netzwerkerinnen um die besondere
Situation von Mädchen und Frauen mit Behinderungen in unserer
Gesellschaft. Gleichsam als Expertinnen in eigener Sache treten sie
auf, um Frauen und Mädchen in ähnlicher Lage zu unterstützen und
gemeinsame Lösungen für eine möglichst selbstbestimmte Lebensführung
zu erarbeiten.“
Vorstand, Geschäftsführung und Mitarbeiter
der LAG SELBSTHILFE gratulieren dem Netzwerk zu diesem Preis.
24.11.2008
Antragsformulare zur
Selbsthilfeförderung der Krankenkassen (SGB V) und neue Richtlinien
zur staatlichen Förderung von Selbsthilfegruppen in Bayern
verfügbar.
Die neune Formulare für die Kassenförderung
(Landesverbände und örtliche Selbsthilfegruppen) können
hier abgerufen werden. Außerdem können Sie unter dem gleichen
Link die neuesten Richtlinien zur staatlichen Förderung von
Selbsthilfegruppen in Bayern
downloaden.
19.11.2008
Neue Sozialministerin, Christine
Haderthauer, besucht Stand der LAG
Selbsthilfe Bayern auf der ConSozial 2008
28.10.2008

Unsere
liebe Mitstreiterin, Gründungsfrau und Sprecherin des Netzwerks von und
für Frauen und Mädchen mit Behinderung
Frau Rosi
Probst
ist heute
Früh verstorben
Mit großer Trauer und tiefem Schmerz mussten wir
heute erfahren, dass eine wichtige Persönlichkeit in der Bayerischen
Selbsthilfebewegung gestern gestorben ist.
Mit Frau
Rosi Probst verlieren wir eine unnachgiebige Kämpferin für die Belange
behinderter Frauen.
Als
selbst betroffene behinderte Frau hat Frau Probst ganz wesentlich dazu
beigetreten, dass das Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit
Behinderung unter der Trägerschaft der Landesarbeitsgemeinschaft
SELBSTHILFE Bayern durch seine Tätigkeit über die Grenzen Bayerns
bekannt ist.
Wir
trauern um eine echte Freundin
Reinhard
Kirchner, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE
Bayern
24.10.2008
Mitgliedsbroschüre völlig neu überarbeitet und aktualisiert

Wir freuen uns das wir nun die neu
überarbeitete und aktualisierte Ausgabe Mitgliedsverbände der
Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern kostenlos zu Verfügung
stellen können.
Die Broschüre kann bei unserer
Geschäftsstelle bestellt
werden.
Die Adressen im
Internet werden in Kürze an die aktualisierte Ausgabe angepasst.

Die LAG SELBSTHILFE hat mit ihrem
Arbeitskreis bereits im Jahr 2004 eine Denkschrift „Alte Menschen
mit Behinderung und chronischer Krankheit in Bayern“ verfasst und
eine erste Fachtagung zum Thema „Alt werden in unserer Gesellschaft
– Wo bleiben die alten Menschen mit Behinderung und chronischer
Krankheit?“ durchgeführt.
Nun soll in einer zweiten
Fachtagung diskutiert werden, welchen Beitrag die
Selbsthilfeorganisationen für chronisch kranke und behinderte
Menschen zur Verbesserung der Situation dieses Personenkreises im
Alter leisten können.
Mit Politikern, dem Bayerischen
Sozialministerium, den Wohlfahrtsverbänden und Einrichtungsträgern
soll diskutiert werden, mit welchen Angeboten die
Selbsthilfeorganisationen dazu beitragen können, die Betreuung und
Versorgung der chronisch kranken und behinderten Menschen zu
verbessern.
Wir möchten an drei Beispielen aus
den Selbsthilfeverbänden Möglichkeiten der Zusammenarbeit aufzeigen.
Wir erwarten eine spannende
Diskussion, bei der auch neben den Vertretern am Podium die
Teilnehmer der Veranstaltung die Möglichkeit erhalten sollen
ihre Gedanken und Vorschläge
in die Diskussion einzubringen.
Wir würden uns freuen, wenn Sie
unserer Einladung folgen und bitten um baldige Nachricht an
post@lag-sebsthilfe-bayern.de
Programmablauf
14.00 –14.30 Uhr
Begrüßung
Herr Dr. Josef Pettinger,
Vorsitzender des Vorstandes der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.
Inhaltliche Einführung
Frau Susanne Ulrich, Referentin der
LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.
14.30-15.20 Uhr
Kurzpräsentationen von Angeboten und
Leistungen der SELBSTHILFE am Beispiel von drei
Mitgliedsorganisationen der LAG SELBSTHILFE:
Frau Mia Schunk, 2. Vorsitzende, Dt.
Alzheimergesellschaft - Landesverband Bayern e.V.
Herr Christian Seuß, Geschäftsführer,
Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund e.V. (BBSB)
Frau Claudia Masling,
Projektleiterin, Stiftung Pfennigparade e.V.
15.20-17.00 Uhr
Podiumsdiskussion mit Nachfragen
Moderation:
Herr Reinhard Kirchner
auf dem Podium:
Frau Renate Ackermann, MDL, Bündnis
90/Grüne,
Herr Joachim Unterländer, MDL, CSU,
Frau Christa Steiger, MDL, SPD,
Herr Dr. Rolf Baumann, Ltd.
Ministerialrat, StMAS,
Frau Andrea Falkowsky, Referentin
Behindertenhilfe/Erwachsene, Dt. Caritasverband Bayern
Herr Gerd Peter, Geschäftsführer,
MÜNCHENSTIFT GmbH
17.00-17.15 Uhr
Zusammenfassung der Diskussion und weiteres
Vorgehen
Herr Reinhard Kirchner
23.10.2008
Bericht über die Fachtagung der LAG Selbsthilfe Bayern am 22. April
2008
Integration von chronisch kranken und
behinderten Menschen: (K)ein Thema?
Dieser Bericht ist als Pdf-Datei
HIER downloadbar (120 Kb)
23.10.2008
Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien e.V.
5 Minuten Alltag!
Film-Wettbewerb für Amateure 2008
Worum es geht:
Viele Menschen glauben, Menschen mit
Behinderungen sind krank. Das ist falsch!
Vielleicht wird die eine oder andere
Behinderung durch eine Krankheit ausgelöst, aber das heißt
nicht, dass der Mensch deswegen krank ist.
Menschen mit Behinderungen müssen oft
mehr als andere auf ihre Gesundheit achten. Zum Beispiel
regelmäßig Sport treiben, zur Physiotherapie gehen oder andere
Dinge beachten. Manche müssen Medikamente nehmen oder sich auf
besondere Weise ernähren
Machen Sie einen Film darüber. Erklären
Sie uns: Wie halten Sie sich gesund? Oder sagen Sie uns einfach,
was Gesundheit für Sie bedeutet.
Ernst oder unernst. Humorvoll oder
absurd. Ganz wie Sie wollen und was immer Ihnen zu dem Thema
einfällt.
Sprechen Sie, wie Ihnen der Schnabel
gewachsen ist und filmen Sie auf Ihre ganz persönliche Weise.
Wir erwarten keine Perfektion, aber viel Phantasie! Keine Sorge:
Alles ist erlaubt!
Eine Auswahl der Filme zeigen wir Anfang
des Jahres 2009 in unserer Sendung "Normal" im DSF.
Weitere Informationen unter
www.abm-alltag.de
17.10.2008
Neueste Ausgabe der LAG Informationen 05/2008
Themen ua.:
Fachtagung "Alte Menschen"; Mitgliederversammlung; Termine;
Meldungen aus der Presse
LAG Informationen Nr. 05/2008
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28.09.2008
Internationaler Tag der Gehörlosen am
27. September
Sozialministerin Stewens
fordert gleichberechtigte Teilhabe – Gebärdensprache als
eigenständige Sprache gesetzlich verankert
„Ziel
bayerischer Behindertenpolitik ist es, Menschen mit Behinderung das
Recht auf Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben in unserer
Gesellschaft zu sichern. Entscheidend hierfür ist eine größtmögliche
Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen. Um die Situation von
Menschen mit Hörbehinderung zu verbessern, hat der Freistaat
zahlreiche Maßnahmen ergriffen. So wurde beispielsweise die
Anerkennung der Deutschen Gebärdensprache als eigenständige Sprache
gesetzlich im Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetz
verankert.“ Darauf wies Bayerns Sozialministerin Christa Stewens
heute aus Anlass des Internationalen Tages der Gehörlosen hin, der
am kommenden Samstag, 27. September, begangen wird.
Durch das
Bayerische Behindertengleichstellungsgesetz aus dem Jahr 2003 und
den dazugehörigen Verordnungen seien auch für hörbehinderte Menschen
zahlreiche Verbesserungen erreicht worden. „Geregelt werden hier
beispielsweise die Voraussetzungen und der Umfang des Anspruchs auf
Kommunikation in Deutscher Gebärdensprache beim Umgang mit Behörden
sowie die Erstattung von notwendigen Aufwendungen für
Gebärdensprachdolmetscher. Am 31. Juni diesen Jahres ist nunmehr
die unbefristete Geltungsdauer des Gesetzes und seiner Verordnungen
zusammen mit qualitativen Verbesserungen in Kraft getreten“, betonte
die Ministerin.
„Dem Abbau von Kommunikationsschwierigkeiten dient auch die
Beratungsstelle für taubblinde
Menschen, die unter der
Trägerschaft der
Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Bayern e.V.
im November 2005 im Rahmen eines Modellprojekts ihre Arbeit
aufgenommen hat. Die Beratungsstelle vernetzt alle Hilfsangebote für
taubblinde Menschen und ihre Angehörigen. Außerdem werden gemeinsame
Unternehmungen wie beispielsweise Museumsbesuche organisiert.
Deshalb freue ich mich, dass wir dieses wichtige Hilfsangebot ab
2009 in die Regelförderung übernehmen und zusammen mit den
bayerischen Bezirken im Rahmen der Förderung für offene
Behindertenarbeit weiter finanzieren können“, erklärte die
Ministerin.
Stewens: „Trotz
dieser Fortschritte birgt Gehörlosigkeit immer noch die Gefahr, vom
Informations- und Kommunikationsfluss der Gesellschaft abgeschnitten
zu sein. Ein Gespräch unter
Kollegen, die Frage nach dem Weg in einer fremden Stadt oder der
Kinofilm ohne Untertitel stellen beispielsweise Situationen dar, in
denen Hörbehinderte ausgeschlossen und isoliert sein können. Neben
den notwendigen gesetzlichen Maßnahmen bleibt daher die
zwischenmenschliche Komponente – Verständnis, gegenseitiges Bemühen
und Rücksichtnahme – auch ein entscheidender Faktor, damit Menschen
mit einer Hörbehinderung
gleichberechtigt in unserer Gesellschaft teilnehmen können.“
22.09.2008
Neuste Ausgabe der Zeitschrift
SELBSTHILFE 3/2008 erschienen

Themen u.a:
- Wir sind Unternehmer
- Reha Care
- Fragen aus dem
Rechtsbereich
- Portrait über die
Schauspielerin Juliana Götze
Die Zeitschrift kann bei der
BAG SELBSTHILFE abboniert werden
oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei
unserer Geschäftsstelle
erhalten.
17.09.2008
Nach der Urlaubszeit nun wieder
aktuelle Informationen
Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung stellt
Wahlbroschüre in leichter Sprache vor:

Diese Broschüre kann der
Bayerischen Behindertenbeauftragen unter
www.behindertenbeauftragte.bayern.de downgeladen werden.
4.08.2008
Neueste Ausgabe der LAG Informationen 04/2008
Themen ua.:
Fachtagung "Alte Menschen"; Selbsthilfeförderung SGBV; Termine;
Meldungen aus der Presse
LAG Informationen Nr. 04/2008
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11.07.2008
Pressemitteilung BAG SELBSTHILFE
11.Juli 2008
Krankenhausfinanzierung:
Hochwertige und ortsnahe Versorgung muss erhalten bleiben
„Die freie Krankenhauswahl darf nicht aufgegeben werden.
Eine qualitativ hochwertige ortsnahe Versorgung der Patientinnen
und Patienten muss bei allen Finanzierungsproblemen aufrecht erhalten
werden,“ kommentierte Dr. Martin Danner, gesundheitspolitischer Sprecher
der BAG SELBSTHILFE den Kompromiss, auf den sich die
Gesundheitsminister der Länder zur Rettung der finanziell angeschlagenen
Krankenhäuser geeinigt haben.
Diskussionsgrundlage der Gesundheitsministerkonferenz war der Entwurf zu
„Eckpunkten für den ordnungspolitischen Rahmen der
Krankenhausfinanzierung ab dem Jahr 2009“. Hier war unter anderem die
Bereitschaft der Länder zur sukzessiven Einführung von bundesweit
gültigen Investitionspauschalen vorgeschlagen worden. Dagegen haben sich
die Länder entschieden, dass die Förderung der Klinikinvestitionen auch
weiterhin bei den Ländern bleiben solle, obwohl sie dieser Verpflichtung
vielfach nicht nachgekommen sind.
„Es kann nicht sein, dass sich die Bundesländer aus ihrer Pflicht
stehlen und ausschließlich die Beitragszahler der gesetzlichen
Krankenversicherungen belastet werden“, betont Dr. Martin Danner und
fordert die politisch Verantwortlichen auf, mehr in Richtung
Zukunftssicherung der Krankenhäuser zu unternehmen und für eine
tragfähige Finanzierung zu sorgen.
Die BAG SELBSTHILFE e.V. –
Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und
chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen – ist die Vereinigung der
Selbsthilfeverbände behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer
Angehörigen in Deutschland. Sie ist Dachverband von 104 bundesweit
tätigen Selbsthilfeorganisationen, 14 Landesarbeitsgemeinschaften und 4
Fachverbänden. Über ihre Mitgliedsverbände sind in der BAG SELBSTHILFE
mehr als eine Million Menschen mit körperlichen, seelischen und
geistigen sowie Sinnes-Behinderungen und Menschen mit
unterschiedlichsten chronischen Erkrankungen zusammengeschlossen.
Elisabeth Fischer
BAG SELBSTHILFE e.V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kirchfeldstraße 149
40215 Düsseldorf
Fon: 0211 3100625
Fax: 0211 3100634
www.bag-selbsthilfe.de
elisabeth.fischer@bag-selbsthilfe.de
02.07.2008
Neuste Ausgabe der Zeitschrift
SELBSTHILFE 2/2008 erschienen

Themen u.a:
- Christoph Nachtigäller
auf der Mitgliederversammlung 2008 verabschiedet
- Claus Fussek im
Interview
- Gewalt gegen Mädchen
und Frauen mit Behinderung
- Gewalt gegen
Psychiatrieerfahrene
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BAG SELBSTHILFE abboniert werden
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20.06.2008

2005 hat der Verband der bayerischen
Bezirke (VBB) den Gesamtplan nach § 58 SGB XII für erwachsene
Menschen mit seelischer Behinderung eingeführt. Nach diesem Vorbild
plant der VBB nun auch die Einführung eines Gesamtplanverfahrens für
geistig und körperlich behinderte (d.h. auch sinnesbehinderte)
Erwachsene.
Im Rahmen des Gesamtplanverfahrens
nach § 58 SGB XII soll der Hilfebedarf ermittelt und die
unterschiedlichen Leistungen (zunächst nur) im Rahmen der
Eingliederungshilfe koordiniert werden. Hat der Mensch mit
Behinderung auch noch Ansprüche auf Leistungen anderer
Rehabilitationsträger, erhält der Gesamtplan im Sinne des § 10 SGB
IX auch die Funktion der Koordination dieser Leistungen
untereinander. Der Träger der Eingliederungshilfe muss in Abstimmung
mit dem Leistungsberechtigten die notwendigen Leistungen schriftlich
feststellen und sicherstellen, dass sie nahtlos ineinander greifen.
Spätestens seit Einführung des SGB IX
sind Menschen mit Behinderungen nicht mehr als Objekte der Fürsorge,
sondern als anspruchsberechtigte Rechtssubjekte anzusehen. Sie haben
Wunsch- und Wahlrechte bezüglich der Leistungen. Sie werden sich
aber auch gegen unzureichende Leistungsbemessungen zunehmend wehren
müssen. Hierzu ist Transparenz zwischen den gewährten Leistungen und
dem zugrunde gelegten Bedarf nötig.
Hierin liegen die Chancen, die der
Gesamtplan bieten kann. Durch ihn erhält die Beteiligung der
Leistungsberechtigten im Vorfeld und eine nachvollziehbare
Leistungsgewährung endlich einen institutionellen Rahmen.
Im Rahmen der
Veranstaltung soll über den aktuellen Entwicklungsstand des
Gesamtplanverfahrens für geistig und körperlich behinderte Menschen
informiert werden und über Veränderungs- und Anpassungsforderungen
aus Sicht der Betroffenen diskutiert werden.
Wir freuen uns, dass wir Herrn Reiner
Ulbricht, Landesfachreferent Behindertenhilfe PARITÄTISCHER
Wohlfahrtsverband, Landesverband Bayern e.V., für diese
Veranstaltung gewinnen konnten, der sich als Experte mit diesem
Thema eingehend beschäftigt hat.
Senden Sie uns
möglichst bald die beiliegende
Rückantwort.
Gehörlose
Menschen bitten wir uns bis spätestens 18.6.2008 mitzuteilen, ob sie
einen Gebärdensprachdolmetscher benötigen.
Wir freuen uns
auf Ihr Kommen.
Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Kirchner
Geschäftsführer
20.6.2008
Frauennotruf München
sucht für das
„Krisentelefon bei Gewalt“ ab 01.05.08 oder später
eine
Diplom-Sozialpädagogin (FH)
oder Frau mit
vergleichbaren Qualifikationen à 22,5 Std./W.
Das Krisentelefon berät von Gewalt
betroffene Frauen und deren
Bezugspersonen täglich von 18:00 bis 24:00
Uhr.
Neben den Abenddiensten finden 1-2-mal
wöchentlich tagsüber Team- und Arbeitstreffen statt.
Wir wünschen uns:
- Erfahrung in der (Telefon-)Beratung
und Krisenintervention
- Fundierte Kenntnisse über
verschiedene Formen und Auswirkungen von Gewalt gegen Frauen
- Eine feministische Grundhaltung
- Interkulturelle/Diversity Kompetenz
- Fähigkeit zum selbstständigen und
strukturierten Arbeiten
- Kommunikations-, Reflexions- und
Teamfähigkeit
- Bereitschaft zu konzeptioneller
Arbeit und Öffentlichkeitsarbeit
- Belastbarkeit und Humor
Wir bieten:
- Fundierte Einarbeitung
- Interdisziplinäres,
multikulturelles, lebendiges Frauenteam
- Supervision, Fortbildung,
Bildungsurlaub
- Bezahlung nach TVöD, Zeitzuschläge,
betriebliche Altersversorgung
Frauen aus marginalisierten Gruppen wie Frauen mit Behinderung,
Lesben, Migrantinnen werden bei Eignung bevorzugt eingestellt.
Unsere Räumlichkeiten sind eingeschränkt barrierefrei.
Ihre Bewerbung schicken Sie bitte an:
Frauennotruf München
Fr. Ortner / Frau Ertl
Fürstenrieder Str. 84, 80686 München,
Tel. 089 / 76 70 30 48
info@frauennotrufmuenchen.de
10.6.2008
Neueste Ausgabe der LAG Informationen 03/2008
Themen ua.:
Europaweiter Protesttag; Fachtagung "Gesamtplan", ConSozial 2008
LAG Informationen Nr. 03/2008
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13.5.2008
5. Mai
2008 Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit
Behinderung in München wieder mit großer Resonanz.
Motto: 5 Jahre
Bayerisches Gleichstellungsgesetz:
Probezeit vorbei –
Gleichstellung sofort und überall umsetzen!
Die
Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE hat wieder mir großem Erfolg den
diesjährigen Europaweiten Protesttag auf dem Münchner Marienplatz
durchgeführt. Das Medieninteresse war enorm. So haben die
Süddeutsche Zeitung und der
Münchner
Merkur mehrfach über den Tag berichtet. Im Bayerischen Fernsehen in
der Abendschau als auch im Bayerischen Rundfunk und privaten Radiosender
wurde über diesen Tag berichtet.
Wieder
ist es uns gelungen der Öffentlichkeit der Presse und den Medien zu
verdeutlichen, dass Menschen mit einer chronischen Erkrankung oder
Behinderung nach wie vor in unserer Gesellschaft benachteiligt sind,
wenn Sie nicht eine barrierefreie Umwelt vorfinden. Im neuen BayGG
sollen zumindest die bisherigen wesentlichen Inhalte des bisherigen
Gesetztes - jetzt ohne zeitliche Einschränkung - im Juli dieses
Jahres Kraft treten. Das novellierte Gesetztes muss dann endlich
Wirkung zeigen und für chronisch kranke und behinderte Menschen spürbare
Verbesserungen im Bereich barrierefreier öffentlicher Verkehrsmittel,
barrierefreier Zugänglichkeit von öffentlichen Gebäuden und bei
optischen und visuellen und akustischen Hilfsmitteln für sehbehinderte,
blinde und gehörlose Menschen im öffentlichen Leben bringen.
Insbesondere sehbehinderte und blinde Menschen benötigen in
Brailleschrift lesbare Formulare und Schriftstücke von Behörden und ein
barrierefreies Internet. Hörgeschädigte und gehörlose Menschen brauchen
Dolmetscher auch im Bereich der Elternarbeit im Kindergarten und
Untertitelungen im Fernsehen. Nur durch diese und weitere Maßnahmen kann
der Anspruch auf ein selbstbestimmtes eigenständiges Leben von chronisch
kranken und behinderten Menschen Wirklichkeit werden.
Darüber
hinaus bot sich am 5. Mai auf dem Münchner Marienplatz für die
Öffentlichkeit die Gelegenheit mehr über das breite Spektrum der
Probleme und Wünsche von chronisch kranken und behinderten Menschen zu
erfahren. In Interviews auf der Bühne konnten einzelne Vertreter der
beteiligen Selbsthilfegruppen auf Ihre Probleme aufmerksam machen. Wie
vielfältig und unterschiedlich das Spektrum der Erfordernisse von
chronisch kranken und behinderten Menschen ist, lässt sich allein aus
der Mitgliedszahl 100 der in der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE
Bayern organisierten Behindertenverbänden erkennen.
Leider
wird der von der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern mit den
örtlichen Münchner Selbsthilfeorganisationen durchgeführte Europaweite
Protesttag insbesondere in den Medien noch nicht als das Ereignis
betrachte für das der 5. Mai steht: Als eine Veranstaltung von
betroffenen chronisch Kranken und behinderten Menschen, die durch
unentgeltliches Engagement der Gruppen- und Vereinsmitglieder darauf
aufmerksam machen wollen, dass chronisch kranke und behinderte
Menschen Bürger dieses Staates sind, die ihre Interessen eigenständig
und in Solidarität mit anderen Selbsthilfeorganisationen vertreten
können. In diesem Anspruch der eigenen Interessenvertretung, wird
von der Bevölkerung nicht Mitleid oder falsch verstandene altruistische
Hilfestellung erwartet, sondern Akzeptanz und Unterstützung bei der
Bereitstellung von Assistenz und Hilfsmitteln und -maßnahmen nach
den Bedürfnissen der Betroffenen.
Der
Bayerischen Stiftung für Kriegsopfer und Menschen mit Behinderung sei an
dieser Stelle gedankt für die finanzielle Unterstützung für die
Gesamtorganisationskosten. Zu erwähnen bleibt allerdings, dass es Dank
des bereits erwähnten ehrenamtlichen Engagements der
Selbsthilfeorganisationen in München sicherlich kaum eine Veranstaltung
in dieser Größenordnung auf dem Münchner Marienplatz gibt, die mit
derartig geringen Kosten auskommt.
Die
Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern hat gerne die
Gesamtorganisation und Koordination der Veranstaltung übernommen
übernommen und wir freuen uns, dass der Europaweite Protesttag in
München wieder eine der größten und meistbesuchtesten Veranstaltungen zu
diesem Tag in Europa war.
Hier ein
paar Bilder vom Europaweiten Protesttag:
o
8.5.2008
Pressemitteilung
Christoph Nachtigäller verabschiedet sich in der Mitgliederversammlung:
30 Jahre für die Selbsthilfe
30
Jahre – davon 19 als Bundesgeschäftsführer – arbeitet Christoph
Nachtigäller für die BAG SELBSTHILFE e.V.. In diesem Herbst wird er
65 Jahre alt und in den Ruhestand gehen. In der Mitgliederversammlung
2008 verabschiedete der sich schon einmal von den
VerbandsvertreterInnen. Für September ist der offizielle Ausstand
geplant.
Doch die Mitgliederversammlung 2008 galt nicht allein dem Abschied.
Bundesvorsitzender Friedel Rinn präsentierte den Selbsthilfe-Verbänden
den künftigen Geschäftsführer: Dr. Martin Danner, Leiter des
Referats Gesundheitspolitik und Selbsthilfeförderung der BAG
SELBSTHILFE, wird ab 1. Oktober 2008 den Dachverband der Selbsthilfe
behinderter und chronisch kranker Menschen in Deutschland führen.

Christoph Nachtigäller
links Dr. Martin Danner rechts
Zudem wurden drei neue Verbände in der Kreis der BAG SELBSTHILFE
aufgenommen: das Netzwerk Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen e.V.,
der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. und
Schädel-Hirnpatienten in Not e.V.. Nun zählt die BAG SELBSTHILFE 104
bundesweit tätige Selbsthilfeorganisationen behinderter und chronisch
kranker Menschen und ihrer Angehörigen.
Die
BAG SELBSTHILFE e.V. – Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von
Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren
Angehörigen – ist die Vereinigung der Selbsthilfeverbände behinderter
und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland. Sie
ist Dachverband von 104 bundesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen, 14
Landesarbeitsgemeinschaften und 4 Fachverbänden. Über ihre
Mitgliedsverbände sind in der BAG SELBSTHILFE mehr als eine Million
Menschen mit körperlichen, seelischen und geistigen sowie
Sinnes-Behinderungen und Menschen mit unterschiedlichsten chronischen
Erkrankungen zusammengeschlossen.
Elisabeth Fischer
BAG
SELBSTHILFE e.V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kirchfeldstraße 149
40215 Düsseldorf
Fon: 0211 3100625
Fax: 0211 3100634
www.bag-selbsthilfe.de
elisabeth.fischer@bag-selbsthilfe.de
28.4.2008

5. Mai
2008 Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit
Behinderung in München
Auch in diesem Jahr hat die LAGH wieder die federführende Organisation
für den Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung
von
Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2007 übernommen.
Im
Aktionsbündnis „Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von
Menschen mit Behinderung“, haben sich über 40 Selbsthilfeorganisationen
zusammengeschlossen um sich solidarisch für selbstbestimmte
Teilhabe von Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung in
unserer Gesellschaft einzusetzen.
Die
Veranstaltung findet statt, am Montag, den 05. Mai 2008, von 10.00 bis
17.00 Uhr auf dem Münchner Marienplatz.
Rund um die Mariensäule werden wieder Informationsstände der
verschiedenen Selbsthilfegruppen und Initiativen aus dem Bereich
Behinderung und chronischer Erkrankung vertreten sein.
Auf
einer Bühne wird wie üblich ein Programm stattfinden. Zwischen
musikalischen Vorführungen von Betroffenen und anderen, werden sich die
einzelnen Selbsthilfeinitiativen vorstellen. Außerdem wird auf der Bühne
auch mit Politikern und Behindertenbeauftragten über unsere Anliegen
diskutiert.
Presseerklärung
Europaweiter Protesttag für die
Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
5. Mai 2008 auf dem Münchner
Marienplatz, 10.00 – 17.00 Uhr
Motto: 5 Jahre
Bayerisches Gleichstellungsgesetz:
Probezeit vorbei –
Gleichstellung sofort und überall umsetzen!
Das Bayerische
Behindertengleichstellungsgesetz soll nach 5jähriger Erprobung nun neu
und ohne zeitliche Beschränkung in Kraft treten.
Die LAG
SELBSTHILFE Bayern e. V. mit ihren 100 landesweit tätigen
Selbsthilfeorganisationen und die Münchner Selbsthilfegruppen möchten
den Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen
zum Anlass nehmen, dass die Gleichstellung behinderter Menschen „sofort
und überall“ umgesetzt werden soll!
Trotz des
Gleichstellungsgesetzes treffen die betroffenen Menschen in ihrem Alltag
immer noch auf Barrieren, die ihnen Selbstbestimmung und Teilhabe an den
Angeboten der Gesellschaft verwähren. Nachdem das Bayerische
Behindertengleichstellungsgesetz bereits seit 5 Jahren im Freistaat in
Kraft ist, werden wir die Auswirkungen des Gesetzes kritisch
bilanzieren:
-
Hat das
Bayerische Gleichstellungsgesetz die Situation chronisch kranker und
behinderter Menschen in Bayern verbessert?
Der
Aktions- und Informationstag
Wir wollen auf dem
Münchner Marienplatz mit Politikern des Bayerischen Landtages und dem
Behindertenbeauftragten der Landeshauptstadt München diskutieren, wie
der Prozess der Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen und
chronischer Erkrankungen beschleunigt werden kann.
Die Vertreter aus
den unterschiedlichen Selbsthilfeorganisationen werden von ihren
Erfahrungen und den bestehenden Barrieren im Alltag berichten.
Ein Rahmenprogramm
mit verschiedenen Aktionen auf dem Marienplatz sowie die 25
Informationsstände sollen die Münchner Bürger dazu anregen, mit den
Betroffenen ins Gespräch zu kommen.
TAGESABLAUF
Marienplatz 5. Mai 2008
Moderation: Fr. Birgit
Kappel (Bayerischer Rundfunk)
Musikalisches
Rahmenprogramm:
Melting Pot, 10 bis 15 Uhr
Die Schmetterlinge, 15 bis 17.00 Uhr
| |
|
10:00 |
Eröffnung |
Herr
Reinhard Kirchner Geschäftsführer LAG SELBSTHILFE |
|
10:10 |
Grußwort auf der Bühne |
Stadtrat Siegfried Benker |
|
10:30 |
HPCA
Sitztanz-Gruppe |
Frau
Johanna Krimmer |
|
11:00 |
Glockenspiel (Rathaus) |
|
|
11:05 |
Statements v. Landtagspolitikern und dem
Behindertenbeauftragten der LH München (auf d.
Bühne mit Hr. Kirchner) |
Herr Joachim Unterländer
CSU,
Frau Theresa Schopper, Die
Grünen, Frau Karin Sonnenholzner, SPD,
Herr
Oswald Utz, Behindertenbeauftragter LHM |
|
11:30 |
Projekt ITM und Taubblinden Regionalgruppe Oberbayern
Interview |
Frau
Christine Meyer
Herr
Franz Kupka |
|
12:00 |
Glockenspiel (Rathaus) |
|
|
12:10 |
Multiple Sklerose Gesellschaft
Interview |
N.N. |
|
12:25 |
Blinden- und Sehbehindertenverbände
Interview |
Frau Dr. Mielke |
|
12:40 |
Siloah – 25jähriges Jubiläum
Interview |
Frau
Eva Huppmann
Frau
Wagner |
|
12:55 |
Gehörlosenverband Münch.Umland
Interview
|
Frau
Anke Hannig
Frau
Cornelia v.Papenheim |
|
13:10 |
Frauennetzwerk
Interview |
Frau Ute Strittmatter
Zum Assistenzleistungsgesetz: Frau Karin
Steinberg und Frau Lieve Leirs |
|
13:30 |
Berufsfachschule für Ergotherapie
Interview |
Frau Irene Henkes
|
|
13:45 |
Schwerhörigenverein München e.V.
Interview |
Herr
Thomas Harlander |
|
14:00 |
Deutsche Rheuma-Liga, Arbeitsgruppe München
Interview |
Frau
Marion Niemitz |
|
14:15 |
Behindertenbeirat der Stadt München
Münchner Bündnis gegen Depression
Interview |
Frau
Walla
Dr.
Joachim Hein
|
|
14:30 |
Verein Fortschritt
Interview |
Peter
v. Quadt |
|
14:45 |
Stotterer Selbsthilfe
Interview |
Bernd
Wingen |
|
(14:55 |
Aufruf zur Demonstration) |
|
|
15:00/
16:00 |
Demonstration oder
Kundgebung |
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17:00 |
Ende
der Veranstaltung |
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28.4.2008
Neueste Ausgabe der LAG Informationen 02/2008
Themen ua.:
Europaweiter Protesttag; Fachtagung "Integration",
Pflegequalitätsgesetz
LAGH Informationen Nr. 02/2008
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26.03.2008

Einladung:
Integration von chronisch kranken und behinderten Menschen: (K)Ein
Thema?
Dienstag, der 22. April 2008, 14.00 Uhr
Geschäftsstelle der LAG SELBSHILFE Bayern,
Orleansplatz 3, 81667 München
Bereits im Jahr 2004 hat sich auf Beschluss der
Mitgliederversammlung der LAG SELBSTHILFE, Dachorganisation von derzeit
100 landesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen, ein Arbeitskreis
gebildet mit dem Ziel, das Thema „Integration“ von Menschen mit
einer Behinderung oder chronischen Erkrankung umfassend zu beleuchten.
Dabei wurden drei Schwerpunkte gesetzt:
Zu allen drei Bereichen wurden mittlerweile
Ergebnispapiere verabschiedet und veröffentlicht.
Nun wollen wir diese Ergebnisse mit Vertretern/innen der
Politik und der Fachministerien diskutieren und Wege der Umsetzung
suchen. Im Zentrum der Fachtagung steht die Frage, wo und wie in Zeiten
der Globalisierung die Integration bzw. Inklusion chronisch kranker und
behinderter Menschen ihren Platz hat.
Nach den Impulsreferaten durch Vertreter unserer
Mitgliedsverbände wird eine Podiumsdiskussion stattfinden, bei der auch
Fragen der Teilnehmer der Veranstaltung in die Diskussion einbezogen
werden sollen.
Wir würden uns freuen, wenn Sie unserer Einladung folgen
und bitten um baldige Nachricht.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Josef
Pettinger Reinhard Kirchner
Vorsitzender der LAG SELBSTHILFE
Geschäftsführer
Programm
Integration von chronisch kranken und behinderten Menschen: (K)Ein
Thema?
1. Einführung (Reinhard Kirchner, LAG Selbsthilfe Bayern e.V.)
2. Impulsreferate der Vertreter der Mitgliedsverbände
Bereich
Schule:
Aaron Schaal, SHG Glutarazidurie e.V.: Erfahrungen eines betroffenen
Schülers mit der Förderschule und Integration in eine Regelschule
Martina Buchschuster, Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen e.V.: Möglichkeiten
und Grenzen der schulischen Integration aus rechtlicher Sicht
Bereich
Arbeit:
Franz Herrmann, Bayerischer Cochlear Implant Verband e.V. und Joachim
Weiß, Selbsthilfe Körperbehinderter Landesverband Bayern e.V.:
Beispiele von hör- und körperbehinderten Menschen im Arbeitsleben
Barbara Kanz, Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen e.V.,: Rechtliche
Aspekte der Integration behinderter und chronisch kranker Menschen ins
Arbeitsleben
Bereich
Gesellschaft:
Karl-Heinz Möhrmann, Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch Kranker e.V.:
Integration seelisch behinderter Menschen in die Gesellschaft
3. Podiumsdiskussion
Vertreter des
Landtages:
Joachim Wahnschaffe
(MdL) SPD – Vorsitzender
des Soz.pol.Ausschusses
Renate Ackermann
(MdL) Bündnis 90/ DIE GRÜNEN – sozialpol. Sprecherin
N.N.
(MdL) CSU-Mitglied des Aussch. Bildung Jugend und Sport
Vertreter
Fachministerien
Willi Johannes Kainz,
Referatsleiter StMAS (Sozialministerium)
NN.
Referatsleiter StMUK (Kultusministerium)
Moderation:
Reinhard Kirchner
LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.
Anmeldung: Bei unserer
Geschäftstelle
14.03.2008
Gesetz zur Förderung der Pflege-,
Betreuungs- und Wohnqualität im Alter und bei Behinderung (Heimgesetz)
im Ministerrat verabschiedet
Der Entwurf
des Pflegequalitätsgesetzes ist vom Ministerrat am 11.03.2008
verabschiedet worden und wird jetzt dem Landtag zugeleitet. Der
Gesetzentwurf kann ab sofort von der Internetseite des StMAS
www.stmas.bayern.de
heruntergeladen werden.
13.03.2008
Selbsthilfeförderung durch die
Krankenkassen nach
§ 20 c SGB V ab
dem 1. Januar 2008
Mittlerweile haben wir nähere
Informationen wie die Kassenförderung der Selbsthilfegruppen im Jahr
2008 aussieht.
Dabei ist zu
unterscheiden zwischen Förderung von Verbänden die landesweit
organisiert sind und sog örtliche Selbsthilfegruppen.
Die wichtigsten
Informationen finden sie wenn sie den links folgen.
-
Förderung
auf Landesebene
-
Förderung
auf Ortsebene
-
Antragstellung bei 12 regionalen Runden Tischen (Kontaktadressen)
-
Kontaktadressen Krankenkassen
Vertreter von
Selbsthilfeorganisationen, die auf örtlicher Ebene organisiert sind und
über einen Landesverband mittelbar Mitglied in der LAG SELBSTHILFE
Bayern sind können sichum einen Sitz im Vergabeausschuss an den Runden
tischen in einer der 12 Regionen bei unserer
Geschäftstelle bewerben.
10.02.2008
Die Grünen - Messe
"ALTERnativen - Perspektiven - Lebensentwürfe - Träume"
am 10. und 11.
März 2008 im Bayerischen Landtag.

Die LAG SELBSTHILFE
BAYERN beteiligt sich an dieser Messe. Weitere Informationen erhalten
Sie mit einem Klick auf den Flyer
8.02.2008
Der
Vorsitzende der LAG SELBSTHILFE Bayern, Herr Dr. Josef
Pettinger, hat das Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens
der Bundesrepublik Deutschland verliehen bekommen.

Die Bayerische
Staatsministerin, Frau Christa Stewens, hat im Rahmen einer
Feierstunde dem Vorsitzenden der LAG SELBSTHILFE, Herrn Dr. Josef
Pettinger in Vertretung des Bundespräsidenten Horst Köhler diese
hohe Auszeichnung als Anerkennung für seine langjährige
ehrenamtliche Tätigkeit - insbesondere auch im Dienste der LAG
Selbsthilfe - verliehen.
Herzliche
Gratulation!
8.02.2008
Reinhard
Kirchner – Geschäftsführer der LAG SEBSTHILFE feiert
20-jähriges
Dienstjubiläum

Der Vorsitzende
der LAG SELBSTHILFE hat in der neuesten Ausgabe der LAG
Informationen 01/2008 die Verdienste von Herr Kirchner zum
20-Jährigen Jubiläum gewürdigt (siehe unten).
8.02.2008
Neueste
Ausgabe der LAG Informationen 01/2008
Themen ua.:
Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für Dr. Pettinger, Besetzung der
runden Tische bei den Bayerischen Bezirken, Selbsthilfeförderung
nach SGB V
LAGH Informationen Nr. 01/2008
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8.01.2008
Ende des
Verschiebebahnhofs
Für die
Eingliederungshilfe für Behinderte sind jetzt nur noch die Bezirke
zuständig
In einem Artikel
in der Süddeutschen Zeitung geht Dietrich Mittler der Frage nach,
was Menschen mit Behinderung durch die Änderung der Zuständigkeit
für die Eingliederungshilfe bei den Bezirken zu erwarten haben.
Ein Beitrag der
sich nahtlos in die von uns geführte Diskussion bei der
Veranstaltung einfügt. (siehe unten)
De Artikel ist
als Pdf-Datei
hier
downloadbar
7.01.2008
Abendliche
Gesprächsrunde der LAG SELBSTHILFE
„Was bringt die neue Zuständigkeit der
Bayerischen Bezirke bei der ambulanten Eingliederungshilfe für
Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung ab dem
01.01.2008?“
Bericht über die Veranstaltung am 20.12.2007
Selbst der kurz
vor den Weihnachtsfeiertagen angesetzte Termin war für viele
geladenen Vertreter aus den Mitgliedsverbänden und interessierten
Gästen Anlass genug, um sich über die in Bayern ab dem 01.01.2008 in
Kraft tretenden Neuregelungen bei der Zuständigkeit der
Eingliederungshilfe zu informieren.
Der
Sozialreferent des Verbandes der Bayerischen Bezirke, Herr Reinhold
Frank, hat in seinem Einführungsreferat für alle Teilnehmer
verständlich aufgezeigt, wie in Bayern und auch in den anderen
Bundesländern die Zuständigkeiten für die Sozialhilfe und damit
verbunden der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung in
Bayern und in anderen Ländern geregelt sind.
Neu war sicher
auch für viele Teilnehmer, dass neben den Landkreisen und
kreisfreien Städten in Bayern auch die Bezirke zu den Kommunen
zählen und mit der Übertragbarkeit der Zuständigkeit für die
ambulante Eingliederungshilfe auf die Bezirke gewissermaßen eine
Konzentrierung der Aufgabengebiete und auch eine Entbürokratisierung
erwartet wird.
Im Jahr 2008
könne die Bezirke teilweise die ihnen neu übertragenen Aufgaben der
ambulanten Eingliederungshilfe an die Kommunen delegieren. Herr
Frank betonte, dass damit beabsichtigt ist einen sanften Übergang zu
erreichen und um sicher zu stellen, dass für einzelne betroffene
behinderte Menschen die Versorgung sichergestellt ist.
Ängste äußerten
einzelne Teilnehmer dahingehen, dass durch die sich im Jahr 2008
ändernde Zuständigkeit bei der Eingliederungshilfe gewachsene
Verbindungen und persönliche Kontakte mit den kommunalen
Verwaltungsbehörden nun abrechen. Hinzu kommt, dass bei Problemen
und bei einer persönliche Kontaktaufnahme mit den neuen zuständigen
Verwaltungsbeamten auch Fahrtkosten und große Zeitaufwendungen in
Kauf genommen werden müssen.
Herr Frank gab zu
verstehen, dass die Bezirke alles unternehmen werden um eine
möglichst für den Einzelnen freundliche und zumutbare Versorgung
sicher zu stellen, wie es die Bezirke in den anderen Bereichen in
der Vergangenheit auch geleistet haben.
Es sei
zuversichtlich, dass nach einigen Anfangsschwierigkeiten
alles in geordneten Bahnen verlaufen wird und große Probleme nicht
erkennbar seien.
Im weiteren
Verlauf der Diskussion wurden auch noch die positiv zu erwartenden
Veränderungen angesprochen. So wies Herr Frank darauf hin, dass
durch die Zusammenlegung der Zuständigkeit bei der ambulanten und
stationären Eingliederungshilfe nun nur noch ein Kostenträger
zuständig ist, mit dem Vorteil, dass das für den Einzelnen
maßgeschneiderte Lösungen auch beim Übergang von ambulanten zu
stationären Leistungen und umgekehrt leichter erfolgen könnten.
Herr Kirchner
machte zum Abschluss nochmals deutlich, dass die LAGH mit ihren 100
landesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen die weitere Entwicklung
kritisch aber konstruktiv verfolgen wird. Sie erwartet von den
Bezirken, dass durch die Bildung von Austausch- und
Erfahrungsgremien auch der LAG SELBSTHILFE mit ihren Organisationen
Gelegenheit gegeben wird ihre Erfahrung der unmittelbar betroffenen
chronisch kranken und behinderten Menschen in die weitere Diskussion
einzubinden.
Der Vorsitzende
bedankte sich bei Herrn Frank für die interessanten Ausführungen und
bei den Teilnehmern für die aktive Mitarbeit.
Mit
Weihnachtswünschen und besten Glückwünschen zum neuen Jahr und dem
Hinweis, dass die LAGH auch in den nächsten Jahren sich in die
Sozialpolitik einmischen wird, schloss er die Veranstaltung.
04.01.2008
Jahrespressekonferenz 2008
Sozialministerin
Stewens: Soziale Gerechtigkeit ist Wertentscheidung für
Chancengerechtigkeit - Verbesserung des Schutzes von Kindern und
Jugendlichen hat höchste Priorität - Pflegequalitätsgesetz stärkt
Lebensqualität von älteren und behinderten Menschen
„Soziale
Gerechtigkeit ist eine Wertentscheidung: eine Entscheidung für
Chancengerechtigkeit, für Teilhabegerechtigkeit, für
Leistungsgerechtigkeit und auch eine Entscheidung zur Hilfe für
sozial Schwache. Soziale Gerechtigkeit ist kein statisches
Gleichgewicht, sie bedarf vielmehr der Anpassung an die
Wertvorstellungen und Lebensentwürfe unserer Zeit.“ Mit diesen
grundsätzlichen Worten eröffnete Bayerns Sozialministerin Christa
Stewens heute in München ihre Jahrespressekonferenz, in der sie eine
Zwischenbilanz der Themen ihres Hauses zog und einen Ausblick auf
die nächsten Monate wagte.
In der
Kinderpolitik hat der Kinderschutz nach den Worten der Ministerin
eine traurige Aktualität erlangt. „Jeder Todesfall durch
Misshandlung, Missbrauch oder Verwahrlosung ist einer zuviel. Das
Ausschöpfen aller Handlungsmöglichkeiten zur Verbesserung des
Schutzes von Kindern und Jugendlichen ist deshalb ein
gesellschaftspolitischer Auftrag allerhöchster Priorität“, betonte
Stewens. Um eine noch stärkere Vernetzung von Kinder- und
Jugendhilfe, Gesundheitsbereich und allen anderen Beteiligten - wie
beispielsweise Schule, Polizei und Justiz - nachhaltig zu
unterstützen, hat das Sozialministerium die Handreichung
„Kinderschutz braucht starke Netze“ als Arbeitshilfe für die Praxis
erarbeitet. Nähere Informationen zum Kinderschutz sowie die
Handreichung sind abrufbar unter
www.kinderschutz.bayern.de. „Um die Bedeutung des Kinderschutzes
und der Kinderrechte zu unterstreichen, kann ich mir auch die
Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz vorstellen, wenn damit
wirkliche Verbesserungen erreicht werden können“, erklärte die
Ministerin.
Stewens: „Mehr
Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – das ist auch unser Ziel bei
der Pflege. Mit dem Entwurf eines Bayerischen
Pflegequalitätsgesetzes haben wir die Föderalisierung des Heimrechts
genutzt, um die Rahmenbedingungen zur Sicherung und Stärkung der
Lebensqualität älterer Menschen und von Menschen mit Behinderung
aktiv zu gestalten. Wir machen den Weg frei für neue Wohn-, Pflege-
und Betreuungsformen. Die Qualität der Versorgung unserer
pflegebedürftigen Mitmenschen bleibt dabei oberstes Gebot. Durch
mehr Transparenz bei der Leistungsqualität der Pflege und Betreuung
wird es zukünftig einen echten Qualitätswettbewerb geben. Als erstes
Land haben wir damit klare Qualitätsmaßstäbe für die Bewohner von
Alten- und Pflegeheimen in Bayern gesetzt. Konkret bedeutet dies
insbesondere, dass die Prüfberichte der Heimaufsichtsbehörden ab
2011 veröffentlicht werden müssen. Vorher ist es notwendig, die
Prüfberichte zu vereinheitlichen. An einheitlichen Prüfstandards und
Prüfleitfäden arbeiten wir gerade.“
17.12.2008
Neuste Ausgabe der Zeitschrift
SELBSTHILFE 4/2008 erschienen

Themen u.a:
- BAG Fachkonferenz "Pravention
und Gesundheitsförderun" in Bonn
- Reha Care
- Fragen aus dem
Rechtsbereich
- Lautstarke Frauen u.a.
Die Zeitschrift kann bei der
BAG SELBSTHILFE abboniert werden oder Sie können
gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer
Geschäftsstelle erhalten.
08.12.2008
Neueste Ausgabe der LAG Informationen 06/2008
Themen ua.: ;Besuch der neuen Sozialministerin Christine Haderthauer am Stand
der LAG SELBSTHILFE auf der ConSozial;
Bericht von der Fachtagung "Alte Menschen mit Behinderung am
20.11.2008; Mitgliederversammlung der LAG SELBSTHILFE; Termine;
Meldungen aus der Presse
LAG
Informationen Nr. 06/2008
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03.12.2008
Frauennetzwerk erhält Preis der
Bayerischen Landesstiftung
Wir freuen uns, das das unter der
Trägerschaft der LAG SELBSTHILFE stehende Netzwerk von und für
Frauen und Mädchen mit Behinderung mit dem diesjährigen
Sozialpreis der Bayerischen Landesstiftung ausgezeichnet wurde.

In der Laudatio zur Preisverleihung hieß es:
„Als Selbstbetroffene wissen die Netzwerkerinnen um die besondere
Situation von Mädchen und Frauen mit Behinderungen in unserer
Gesellschaft. Gleichsam als Expertinnen in eigener Sache treten sie
auf, um Frauen und Mädchen in ähnlicher Lage zu unterstützen und
gemeinsame Lösungen für eine möglichst selbstbestimmte Lebensführung
zu erarbeiten.“
Vorstand, Geschäftsführung und Mitarbeiter
der LAG SELBSTHILFE gratulieren dem Netzwerk zu diesem Preis.
24.11.2008
Antragsformulare zur
Selbsthilfeförderung der Krankenkassen (SGB V) und neue Richtlinien
zur staatlichen Förderung von Selbsthilfegruppen in Bayern
verfügbar.
Die neune Formulare für die Kassenförderung
(Landesverbände und örtliche Selbsthilfegruppen) können
hier abgerufen werden. Außerdem können
Sie unter dem gleichen Link die neuesten Richtlinien zur staatlichen
Förderung von Selbsthilfegruppen in Bayern
downloaden.
19.11.2008
Neue Sozialministerin, Christine
Haderthauer, besucht Stand der
LAG Selbsthilfe Bayern auf der ConSozial 2008
28.10.2008

Unsere
liebe Mitstreiterin, Gründungsfrau und Sprecherin des Netzwerks von und
für Frauen und Mädchen mit Behinderung
Frau Rosi
Probst
ist heute
Früh verstorben
Mit großer Trauer und tiefem Schmerz mussten wir
heute erfahren, dass eine wichtige Persönlichkeit in der Bayerischen
Selbsthilfebewegung gestern gestorben ist.
Mit Frau
Rosi Probst verlieren wir eine unnachgiebige Kämpferin für die Belange
behinderter Frauen.
Als
selbst betroffene behinderte Frau hat Frau Probst ganz wesentlich dazu
beigetreten, dass das Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit
Behinderung unter der Trägerschaft der Landesarbeitsgemeinschaft
SELBSTHILFE Bayern durch seine Tätigkeit über die Grenzen Bayerns bekannt ist.
Wir
trauern um eine echte Freundin
Reinhard
Kirchner, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE
Bayern
24.10.2008
Mitgliedsbroschüre völlig neu überarbeitet und aktualisiert

Wir freuen uns das wir nun die neu
überarbeitete und aktualisierte Ausgabe Mitgliedsverbände der
Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern kostenlos zu Verfügung
stellen können.
Die Broschüre kann bei unserer
Geschäftsstelle
bestellt werden.
Die Adressen im
Internet werden in Kürze an die aktualisierte Ausgabe angepasst.

Die LAG SELBSTHILFE hat mit ihrem
Arbeitskreis bereits im Jahr 2004 eine Denkschrift „Alte Menschen
mit Behinderung und chronischer Krankheit in Bayern“ verfasst und
eine erste Fachtagung zum Thema „Alt werden in unserer Gesellschaft
– Wo bleiben die alten Menschen mit Behinderung und chronischer
Krankheit?“ durchgeführt.
Nun soll in einer zweiten
Fachtagung diskutiert werden, welchen Beitrag die
Selbsthilfeorganisationen für chronisch kranke und behinderte
Menschen zur Verbesserung der Situation dieses Personenkreises im
Alter leisten können.
Mit Politikern, dem Bayerischen
Sozialministerium, den Wohlfahrtsverbänden und Einrichtungsträgern
soll diskutiert werden, mit welchen Angeboten die
Selbsthilfeorganisationen dazu beitragen können, die Betreuung und
Versorgung der chronisch kranken und behinderten Menschen zu
verbessern.
Wir möchten an drei Beispielen aus
den Selbsthilfeverbänden Möglichkeiten der Zusammenarbeit aufzeigen.
Wir erwarten eine spannende
Diskussion, bei der auch neben den Vertretern am Podium die
Teilnehmer der Veranstaltung die Möglichkeit erhalten sollen ihre
Gedanken und Vorschläge
in die Diskussion einzubringen.
Wir würden uns freuen, wenn Sie
unserer Einladung folgen und bitten um baldige Nachricht an
post@lag-sebsthilfe-bayern.de
Programmablauf
14.00 –14.30 Uhr
Begrüßung
Herr Dr. Josef Pettinger,
Vorsitzender des Vorstandes der LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.
Inhaltliche Einführung
Frau Susanne Ulrich, Referentin der
LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.
14.30-15.20 Uhr
Kurzpräsentationen von Angeboten und
Leistungen der SELBSTHILFE am Beispiel von drei
Mitgliedsorganisationen der LAG SELBSTHILFE:
Frau Mia Schunk, 2. Vorsitzende, Dt.
Alzheimergesellschaft - Landesverband Bayern e.V.
Herr Christian Seuß, Geschäftsführer,
Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund e.V. (BBSB)
Frau Claudia Masling,
Projektleiterin, Stiftung Pfennigparade e.V.
15.20-17.00 Uhr
Podiumsdiskussion mit Nachfragen
Moderation:
Herr Reinhard Kirchner
auf dem Podium:
Frau Renate Ackermann, MDL, Bündnis
90/Grüne,
Herr Joachim Unterländer, MDL, CSU,
Frau Christa Steiger, MDL, SPD,
Herr Dr. Rolf Baumann, Ltd.
Ministerialrat, StMAS,
Frau Andrea Falkowsky, Referentin
Behindertenhilfe/Erwachsene, Dt. Caritasverband Bayern
Herr Gerd Peter, Geschäftsführer,
MÜNCHENSTIFT GmbH
17.00-17.15 Uhr
Zusammenfassung der Diskussion und weiteres
Vorgehen
Herr Reinhard Kirchner
23.10.2008
Bericht über die Fachtagung der LAG Selbsthilfe Bayern am 22. April
2008
Integration von chronisch kranken und
behinderten Menschen: (K)ein Thema?
Dieser Bericht ist als Pdf-Datei
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downloadbar (120 Kb)
23.10.2008
Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien e.V.
5 Minuten Alltag!
Film-Wettbewerb für Amateure 2008
Worum es geht:
Viele Menschen glauben, Menschen mit
Behinderungen sind krank. Das ist falsch!
Vielleicht wird die eine oder andere
Behinderung durch eine Krankheit ausgelöst, aber das heißt
nicht, dass der Mensch deswegen krank ist.
Menschen mit Behinderungen müssen oft
mehr als andere auf ihre Gesundheit achten. Zum Beispiel
regelmäßig Sport treiben, zur Physiotherapie gehen oder andere
Dinge beachten. Manche müssen Medikamente nehmen oder sich auf
besondere Weise ernähren
Machen Sie einen Film darüber. Erklären
Sie uns: Wie halten Sie sich gesund? Oder sagen Sie uns einfach,
was Gesundheit für Sie bedeutet.
Ernst oder unernst. Humorvoll oder
absurd. Ganz wie Sie wollen und was immer Ihnen zu dem Thema
einfällt.
Sprechen Sie, wie Ihnen der Schnabel
gewachsen ist und filmen Sie auf Ihre ganz persönliche Weise.
Wir erwarten keine Perfektion, aber viel Phantasie! Keine Sorge:
Alles ist erlaubt!
Eine Auswahl der Filme zeigen wir Anfang
des Jahres 2009 in unserer Sendung "Normal" im DSF.
Weitere Informationen unter
www.abm-alltag.de
17.10.2008
Neueste Ausgabe der LAG Informationen 05/2008
Themen ua.:
Fachtagung "Alte Menschen"; Mitgliederversammlung;
Termine; Meldungen aus der Presse
LAG
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28.09.2008
Internationaler Tag der Gehörlosen am
27. September
Sozialministerin Stewens
fordert gleichberechtigte Teilhabe – Gebärdensprache als
eigenständige Sprache gesetzlich verankert
„Ziel
bayerischer Behindertenpolitik ist es, Menschen mit Behinderung das
Recht auf Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben in unserer
Gesellschaft zu sichern. Entscheidend hierfür ist eine größtmögliche
Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen. Um die Situation von
Menschen mit Hörbehinderung zu verbessern, hat der Freistaat
zahlreiche Maßnahmen ergriffen. So wurde beispielsweise die
Anerkennung der Deutschen Gebärdensprache als eigenständige Sprache
gesetzlich im Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetz
verankert.“ Darauf wies Bayerns Sozialministerin Christa Stewens
heute aus Anlass des Internationalen Tages der Gehörlosen hin, der
am kommenden Samstag, 27. September, begangen wird.
Durch das
Bayerische Behindertengleichstellungsgesetz aus dem Jahr 2003 und
den dazugehörigen Verordnungen seien auch für hörbehinderte Menschen
zahlreiche Verbesserungen erreicht worden. „Geregelt werden hier
beispielsweise die Voraussetzungen und der Umfang des Anspruchs auf
Kommunikation in Deutscher Gebärdensprache beim Umgang mit Behörden
sowie die Erstattung von notwendigen Aufwendungen für
Gebärdensprachdolmetscher. Am 31. Juni diesen Jahres ist nunmehr
die unbefristete Geltungsdauer des Gesetzes und seiner Verordnungen
zusammen mit qualitativen Verbesserungen in Kraft getreten“, betonte
die Ministerin.
„Dem Abbau von Kommunikationsschwierigkeiten dient auch die
Beratungsstelle für taubblinde
Menschen, die unter der
Trägerschaft der
Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Bayern e.V.
im November 2005 im Rahmen eines Modellprojekts ihre Arbeit
aufgenommen hat. Die Beratungsstelle vernetzt alle Hilfsangebote für
taubblinde Menschen und ihre Angehörigen. Außerdem werden gemeinsame
Unternehmungen wie beispielsweise Museumsbesuche organisiert.
Deshalb freue ich mich, dass wir dieses wichtige Hilfsangebot ab
2009 in die Regelförderung übernehmen und zusammen mit den
bayerischen Bezirken im Rahmen der Förderung für offene
Behindertenarbeit weiter finanzieren können“, erklärte die
Ministerin.
Stewens: „Trotz
dieser Fortschritte birgt Gehörlosigkeit immer noch die Gefahr, vom
Informations- und Kommunikationsfluss der Gesellschaft abgeschnitten
zu sein. Ein Gespräch unter
Kollegen, die Frage nach dem Weg in einer fremden Stadt oder der
Kinofilm ohne Untertitel stellen beispielsweise Situationen dar, in
denen Hörbehinderte ausgeschlossen und isoliert sein können. Neben
den notwendigen gesetzlichen Maßnahmen bleibt daher die
zwischenmenschliche Komponente – Verständnis, gegenseitiges Bemühen
und Rücksichtnahme – auch ein entscheidender Faktor, damit Menschen
mit einer Hörbehinderung
gleichberechtigt in unserer Gesellschaft teilnehmen können.“
22.09.2008
Neuste Ausgabe der Zeitschrift
SELBSTHILFE 3/2008 erschienen

Themen u.a:
- Wir sind Unternehmer
- Reha Care
- Fragen aus dem
Rechtsbereich
- Portrait über die
Schauspielerin Juliana Götze
Die Zeitschrift kann bei der
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Geschäftsstelle erhalten.
17.09.2008
Nach der Urlaubszeit nun wieder aktuelle Informationen
Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung stellt
Wahlbroschüre in leichter Sprache vor:

Diese Broschüre kann der
Bayerischen Behindertenbeauftragen unter
www.behindertenbeauftragte.bayern.de downgeladen werden.
4.08.2008
Neueste Ausgabe der LAG Informationen 04/2008
Themen ua.:
Fachtagung "Alte Menschen"; Selbsthilfeförderung SGBV;
Termine; Meldungen aus der Presse
LAG
Informationen Nr. 04/2008
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11.07.2008
Pressemitteilung BAG
SELBSTHILFE
11.Juli 2008
Krankenhausfinanzierung:
Hochwertige und ortsnahe Versorgung muss erhalten bleiben
„Die freie Krankenhauswahl darf nicht aufgegeben werden.
Eine qualitativ hochwertige ortsnahe Versorgung der Patientinnen und
Patienten muss bei allen Finanzierungsproblemen aufrecht erhalten
werden,“ kommentierte Dr. Martin Danner, gesundheitspolitischer Sprecher
der BAG SELBSTHILFE den Kompromiss, auf den sich die
Gesundheitsminister der Länder zur Rettung der finanziell angeschlagenen
Krankenhäuser geeinigt haben.
Diskussionsgrundlage der Gesundheitsministerkonferenz war der Entwurf zu
„Eckpunkten für den ordnungspolitischen Rahmen der
Krankenhausfinanzierung ab dem Jahr 2009“. Hier war unter anderem die
Bereitschaft der Länder zur sukzessiven Einführung von bundesweit
gültigen Investitionspauschalen vorgeschlagen worden. Dagegen haben sich
die Länder entschieden, dass die Förderung der Klinikinvestitionen auch
weiterhin bei den Ländern bleiben solle, obwohl sie dieser Verpflichtung
vielfach nicht nachgekommen sind.
„Es kann nicht sein, dass sich die Bundesländer aus ihrer Pflicht
stehlen und ausschließlich die Beitragszahler der gesetzlichen
Krankenversicherungen belastet werden“, betont Dr. Martin Danner und
fordert die politisch Verantwortlichen auf, mehr in Richtung
Zukunftssicherung der Krankenhäuser zu unternehmen und für eine
tragfähige Finanzierung zu sorgen.
Die BAG SELBSTHILFE e.V. –
Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und
chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen – ist die Vereinigung der
Selbsthilfeverbände behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer
Angehörigen in Deutschland. Sie ist Dachverband von 104 bundesweit
tätigen Selbsthilfeorganisationen, 14 Landesarbeitsgemeinschaften und 4
Fachverbänden. Über ihre Mitgliedsverbände sind in der BAG SELBSTHILFE
mehr als eine Million Menschen mit körperlichen, seelischen und
geistigen sowie Sinnes-Behinderungen und Menschen mit
unterschiedlichsten chronischen Erkrankungen zusammengeschlossen.
Elisabeth Fischer
BAG SELBSTHILFE e.V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kirchfeldstraße 149
40215 Düsseldorf
Fon: 0211 3100625
Fax: 0211 3100634
www.bag-selbsthilfe.de
elisabeth.fischer@bag-selbsthilfe.de
02.07.2008
Neuste Ausgabe der Zeitschrift
SELBSTHILFE 2/2008 erschienen

Themen u.a:
- Christoph Nachtigäller
auf der Mitgliederversammlung 2008 verabschiedet
- Claus Fussek im
Interview
- Gewalt gegen Mädchen
und Frauen mit Behinderung
- Gewalt gegen
Psychiatrieerfahrene
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20.06.2008

2005 hat der Verband der bayerischen
Bezirke (VBB) den Gesamtplan nach § 58 SGB XII für erwachsene
Menschen mit seelischer Behinderung eingeführt. Nach diesem Vorbild
plant der VBB nun auch die Einführung eines Gesamtplanverfahrens für
geistig und körperlich behinderte (d.h. auch sinnesbehinderte)
Erwachsene.
Im Rahmen des Gesamtplanverfahrens
nach § 58 SGB XII soll der Hilfebedarf ermittelt und die
unterschiedlichen Leistungen (zunächst nur) im Rahmen der
Eingliederungshilfe koordiniert werden. Hat der Mensch mit
Behinderung auch noch Ansprüche auf Leistungen anderer
Rehabilitationsträger, erhält der Gesamtplan im Sinne des § 10 SGB
IX auch die Funktion der Koordination dieser Leistungen
untereinander. Der Träger der Eingliederungshilfe muss in Abstimmung
mit dem Leistungsberechtigten die notwendigen Leistungen schriftlich
feststellen und sicherstellen, dass sie nahtlos ineinander greifen.
Spätestens seit Einführung des SGB IX
sind Menschen mit Behinderungen nicht mehr als Objekte der Fürsorge,
sondern als anspruchsberechtigte Rechtssubjekte anzusehen. Sie haben
Wunsch- und Wahlrechte bezüglich der Leistungen. Sie werden sich
aber auch gegen unzureichende Leistungsbemessungen zunehmend wehren
müssen. Hierzu ist Transparenz zwischen den gewährten Leistungen und
dem zugrunde gelegten Bedarf nötig.
Hierin liegen die Chancen, die der
Gesamtplan bieten kann. Durch ihn erhält die Beteiligung der
Leistungsberechtigten im Vorfeld und eine nachvollziehbare
Leistungsgewährung endlich einen institutionellen Rahmen.
Im Rahmen der
Veranstaltung soll über den aktuellen Entwicklungsstand des
Gesamtplanverfahrens für geistig und körperlich behinderte Menschen
informiert werden und über Veränderungs- und Anpassungsforderungen
aus Sicht der Betroffenen diskutiert werden.
Wir freuen uns, dass wir Herrn Reiner
Ulbricht, Landesfachreferent Behindertenhilfe PARITÄTISCHER
Wohlfahrtsverband, Landesverband Bayern e.V., für diese
Veranstaltung gewinnen konnten, der sich als Experte mit diesem
Thema eingehend beschäftigt hat.
Senden Sie uns
möglichst bald die beiliegende
Rückantwort.
Gehörlose
Menschen bitten wir uns bis spätestens 18.6.2008 mitzuteilen, ob sie
einen Gebärdensprachdolmetscher benötigen.
Wir freuen uns
auf Ihr Kommen.
Mit freundlichen Grüßen
Reinhard
Kirchner
Geschäftsführer
20.6.2008
Frauennotruf München
sucht für das „Krisentelefon bei Gewalt“ ab 01.05.08 oder
später
eine
Diplom-Sozialpädagogin (FH)
oder Frau mit
vergleichbaren Qualifikationen à 22,5 Std./W.
Das Krisentelefon berät von Gewalt
betroffene Frauen und deren
Bezugspersonen täglich von 18:00 bis
24:00 Uhr.
Neben den Abenddiensten finden 1-2-mal
wöchentlich tagsüber Team- und Arbeitstreffen statt.
Wir wünschen uns:
- Erfahrung in der (Telefon-)Beratung
und Krisenintervention
- Fundierte Kenntnisse über
verschiedene Formen und Auswirkungen von Gewalt gegen Frauen
- Eine feministische
Grundhaltung
- Interkulturelle/Diversity
Kompetenz
-
Fähigkeit zum selbstständigen
und strukturierten Arbeiten
-
Kommunikations-, Reflexions-
und Teamfähigkeit
-
Bereitschaft zu
konzeptioneller Arbeit und Öffentlichkeitsarbeit
- Belastbarkeit und Humor
Wir bieten:
- Fundierte Einarbeitung
- Interdisziplinäres,
multikulturelles, lebendiges Frauenteam
- Supervision, Fortbildung,
Bildungsurlaub
- Bezahlung nach TVöD,
Zeitzuschläge, betriebliche Altersversorgung
Frauen aus marginalisierten Gruppen wie Frauen mit Behinderung, Lesben,
Migrantinnen werden bei Eignung bevorzugt eingestellt. Unsere
Räumlichkeiten sind eingeschränkt barrierefrei.
Ihre Bewerbung schicken Sie bitte an:
Frauennotruf München
Fr. Ortner / Frau Ertl
Fürstenrieder Str. 84, 80686 München, Tel. 089 / 76 70 30 48
info@frauennotrufmuenchen.de
10.6.2008
Neueste Ausgabe der LAG Informationen 03/2008
Themen ua.:
Europaweiter Protesttag; Fachtagung "Gesamtplan",
ConSozial 2008
LAG
Informationen Nr. 03/2008
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13.5.2008
5. Mai
2008 Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit
Behinderung in München wieder mit großer Resonanz.
Motto: 5 Jahre
Bayerisches Gleichstellungsgesetz:
Probezeit vorbei –
Gleichstellung sofort und überall umsetzen!
Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE
hat wieder mir großem Erfolg den diesjährigen Europaweiten Protesttag
auf dem Münchner Marienplatz durchgeführt. Das Medieninteresse war
enorm. So haben die Süddeutsche Zeitung und der
Münchner Merkur mehrfach
über den Tag berichtet. Im Bayerischen Fernsehen in der Abendschau als
auch im Bayerischen Rundfunk und privaten Radiosender wurde über diesen
Tag berichtet.
Wieder ist es uns gelungen der
Öffentlichkeit der Presse und den Medien zu verdeutlichen, dass Menschen
mit einer chronischen Erkrankung oder Behinderung nach wie vor in
unserer Gesellschaft benachteiligt sind, wenn Sie nicht eine
barrierefreie Umwelt vorfinden. Im neuen BayGG sollen zumindest die
bisherigen wesentlichen Inhalte des bisherigen Gesetztes - jetzt ohne
zeitliche Einschränkung - im Juli dieses Jahres Kraft treten. Das
novellierte Gesetztes muss dann endlich Wirkung zeigen und für chronisch kranke und behinderte
Menschen spürbare Verbesserungen im Bereich barrierefreier öffentlicher
Verkehrsmittel, barrierefreier Zugänglichkeit von öffentlichen Gebäuden
und bei optischen und visuellen und akustischen Hilfsmitteln für
sehbehinderte, blinde und gehörlose Menschen im öffentlichen Leben
bringen.
Insbesondere sehbehinderte und blinde Menschen benötigen in Brailleschrift lesbare Formulare und Schriftstücke von Behörden und ein
barrierefreies Internet. Hörgeschädigte und gehörlose Menschen brauchen
Dolmetscher auch im Bereich der Elternarbeit im Kindergarten und
Untertitelungen im Fernsehen. Nur durch diese und weitere Maßnahmen kann der
Anspruch auf ein selbstbestimmtes eigenständiges Leben von chronisch
kranken und behinderten Menschen Wirklichkeit werden.
Darüber hinaus bot sich am 5. Mai auf dem
Münchner Marienplatz für die Öffentlichkeit die Gelegenheit mehr über
das breite Spektrum der Probleme und Wünsche von chronisch kranken
und behinderten Menschen zu erfahren. In Interviews auf der Bühne
konnten einzelne Vertreter der beteiligen Selbsthilfegruppen auf Ihre
Probleme aufmerksam machen. Wie vielfältig und unterschiedlich das
Spektrum der Erfordernisse von chronisch kranken und behinderten
Menschen ist, lässt sich allein aus der Mitgliedszahl 100 der in der
Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern organisierten
Behindertenverbänden erkennen.
Leider wird der von der
Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern mit den örtlichen Münchner
Selbsthilfeorganisationen durchgeführte Europaweite Protesttag
insbesondere in den Medien noch nicht als das Ereignis betrachte für das
der 5. Mai steht: Als eine Veranstaltung von betroffenen
chronisch Kranken und behinderten Menschen, die durch
unentgeltliches Engagement der Gruppen- und Vereinsmitglieder darauf aufmerksam machen
wollen, dass chronisch kranke und behinderte Menschen Bürger dieses
Staates sind, die ihre Interessen eigenständig und in Solidarität mit
anderen Selbsthilfeorganisationen vertreten können. In diesem
Anspruch der eigenen Interessenvertretung, wird von der Bevölkerung nicht Mitleid oder falsch
verstandene altruistische Hilfestellung erwartet, sondern Akzeptanz und
Unterstützung bei der Bereitstellung von Assistenz und
Hilfsmitteln und -maßnahmen nach den Bedürfnissen der Betroffenen.
Der Bayerischen Stiftung für Kriegsopfer
und Menschen mit Behinderung sei an dieser Stelle gedankt für die
finanzielle Unterstützung für die Gesamtorganisationskosten. Zu erwähnen
bleibt allerdings, dass es Dank des bereits erwähnten ehrenamtlichen
Engagements der Selbsthilfeorganisationen in München sicherlich kaum eine
Veranstaltung in dieser Größenordnung auf dem Münchner Marienplatz gibt,
die mit derartig geringen Kosten auskommt.
Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern hat gerne
die Gesamtorganisation und Koordination der Veranstaltung übernommen
übernommen und wir freuen uns, dass der Europaweite Protesttag in
München wieder eine der größten und meistbesuchtesten Veranstaltungen zu
diesem Tag in Europa war.
Hier ein paar Bilder vom Europaweiten
Protesttag:
o
8.5.2008
Pressemitteilung
Christoph Nachtigäller verabschiedet sich in der
Mitgliederversammlung: 30 Jahre für die Selbsthilfe
30 Jahre – davon 19 als Bundesgeschäftsführer –
arbeitet Christoph Nachtigäller für die BAG SELBSTHILFE e.V.. In
diesem Herbst wird er 65 Jahre alt und in den Ruhestand gehen. In
der Mitgliederversammlung 2008 verabschiedete der sich schon einmal
von den VerbandsvertreterInnen. Für September ist der offizielle
Ausstand geplant.
Doch die Mitgliederversammlung 2008 galt nicht allein
dem Abschied. Bundesvorsitzender Friedel Rinn präsentierte den
Selbsthilfe-Verbänden den künftigen Geschäftsführer: Dr. Martin Danner, Leiter des Referats Gesundheitspolitik und
Selbsthilfeförderung der BAG SELBSTHILFE, wird ab 1. Oktober 2008
den Dachverband der Selbsthilfe behinderter und chronisch kranker
Menschen in Deutschland führen.

Christoph Nachtigäller
links Dr. Martin Danner rechts
Zudem wurden drei neue Verbände in der Kreis der BAG
SELBSTHILFE aufgenommen: das Netzwerk Hypophysen- und
Nebennierenerkrankungen e.V., der Bundesverband Prostatakrebs
Selbsthilfe e.V. und Schädel-Hirnpatienten in Not e.V.. Nun zählt
die BAG SELBSTHILFE 104 bundesweit tätige Selbsthilfeorganisationen
behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen.
Die BAG SELBSTHILFE e.V. – Bundesarbeitsgemeinschaft
SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung
und ihren Angehörigen – ist die Vereinigung der Selbsthilfeverbände
behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in
Deutschland. Sie ist Dachverband von 104 bundesweit tätigen
Selbsthilfeorganisationen, 14 Landesarbeitsgemeinschaften und 4
Fachverbänden. Über ihre Mitgliedsverbände sind in der BAG
SELBSTHILFE mehr als eine Million Menschen mit körperlichen,
seelischen und geistigen sowie Sinnes-Behinderungen und Menschen mit
unterschiedlichsten chronischen Erkrankungen zusammengeschlossen.
Elisabeth Fischer
BAG SELBSTHILFE e.V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kirchfeldstraße 149
40215 Düsseldorf
Fon: 0211 3100625
Fax: 0211 3100634
www.bag-selbsthilfe.de
elisabeth.fischer@bag-selbsthilfe.de
28.4.2008

5. Mai
2008 Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit
Behinderung in München
Auch in diesem Jahr
hat die LAGH wieder die federführende Organisation für den Europaweiter
Protesttag für die Gleichstellung
von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai
2007 übernommen.
Im Aktionsbündnis
„Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit
Behinderung“, haben sich über 40 Selbsthilfeorganisationen
zusammengeschlossen um sich solidarisch für selbstbestimmte Teilhabe
von Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung in unserer
Gesellschaft einzusetzen.
Die Veranstaltung findet statt, am
Montag, den 05. Mai 2008, von
10.00 bis 17.00 Uhr auf dem Münchner Marienplatz.
Rund um die
Mariensäule werden wieder Informationsstände der verschiedenen
Selbsthilfegruppen und Initiativen aus dem Bereich Behinderung und
chronischer Erkrankung vertreten sein.
Auf einer Bühne wird
wie üblich ein Programm stattfinden. Zwischen musikalischen Vorführungen
von Betroffenen und anderen, werden sich die einzelnen
Selbsthilfeinitiativen vorstellen. Außerdem wird auf der Bühne auch mit
Politikern und Behindertenbeauftragten über unsere Anliegen diskutiert.
Presseerklärung
Europaweiter Protesttag für die
Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
5. Mai 2008 auf dem Münchner
Marienplatz, 10.00 – 17.00 Uhr
Motto: 5 Jahre
Bayerisches Gleichstellungsgesetz:
Probezeit vorbei –
Gleichstellung sofort und überall umsetzen!
Das Bayerische
Behindertengleichstellungsgesetz soll nach 5jähriger Erprobung nun neu
und ohne zeitliche Beschränkung in Kraft treten.
Die LAG
SELBSTHILFE Bayern e. V. mit ihren 100 landesweit tätigen
Selbsthilfeorganisationen und die Münchner Selbsthilfegruppen möchten
den Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen
zum Anlass nehmen, dass die Gleichstellung behinderter Menschen „sofort
und überall“ umgesetzt werden soll!
Trotz des
Gleichstellungsgesetzes treffen die betroffenen Menschen in ihrem Alltag
immer noch auf Barrieren, die ihnen Selbstbestimmung und Teilhabe an den
Angeboten der Gesellschaft verwähren. Nachdem das Bayerische
Behindertengleichstellungsgesetz bereits seit 5 Jahren im Freistaat in
Kraft ist, werden wir die Auswirkungen des Gesetzes kritisch
bilanzieren:
-
Hat das
Bayerische Gleichstellungsgesetz die Situation chronisch kranker und
behinderter Menschen in Bayern verbessert?
Der
Aktions- und Informationstag
Wir wollen auf dem
Münchner Marienplatz mit Politikern des Bayerischen Landtages und dem
Behindertenbeauftragten der Landeshauptstadt München diskutieren, wie
der Prozess der Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen und
chronischer Erkrankungen beschleunigt werden kann.
Die Vertreter aus
den unterschiedlichen Selbsthilfeorganisationen werden von ihren
Erfahrungen und den bestehenden Barrieren im Alltag berichten.
Ein Rahmenprogramm
mit verschiedenen Aktionen auf dem Marienplatz sowie die 25
Informationsstände sollen die Münchner Bürger dazu anregen, mit den
Betroffenen ins Gespräch zu kommen.
TAGESABLAUF
Marienplatz 5. Mai 2008
Moderation: Fr. Birgit
Kappel (Bayerischer Rundfunk)
Musikalisches Rahmenprogramm: Melting Pot, 10
bis 15 Uhr
Die Schmetterlinge, 15 bis 17.00 Uhr
| |
|
10:00 |
Eröffnung |
Herr
Reinhard Kirchner Geschäftsführer LAG SELBSTHILFE |
|
10:10 |
Grußwort auf der Bühne |
Stadtrat Siegfried Benker |
|
10:30 |
HPCA
Sitztanz-Gruppe |
Frau
Johanna Krimmer |
|
11:00 |
Glockenspiel (Rathaus) |
|
|
11:05 |
Statements v. Landtagspolitikern und dem
Behindertenbeauftragten der LH München (auf d. Bühne
mit Hr. Kirchner) |
Herr Joachim Unterländer
CSU,
Frau Theresa Schopper, Die
Grünen, Frau Karin Sonnenholzner, SPD,
Herr
Oswald Utz, Behindertenbeauftragter LHM |
|
11:30 |
Projekt ITM und Taubblinden Regionalgruppe Oberbayern
Interview |
Frau
Christine Meyer
Herr
Franz Kupka |
|
12:00 |
Glockenspiel (Rathaus) |
|
|
12:10 |
Multiple Sklerose Gesellschaft
Interview |
N.N. |
|
12:25 |
Blinden- und Sehbehindertenverbände
Interview |
Frau Dr. Mielke |
|
12:40 |
Siloah – 25jähriges Jubiläum
Interview |
Frau
Eva Huppmann
Frau
Wagner |
|
12:55 |
Gehörlosenverband Münch.Umland
Interview
|
Frau
Anke Hannig
Frau
Cornelia v.Papenheim |
|
13:10 |
Frauennetzwerk
Interview |
Frau Ute Strittmatter
Zum Assistenzleistungsgesetz: Frau Karin
Steinberg und Frau Lieve Leirs |
|
13:30 |
Berufsfachschule für Ergotherapie
Interview |
Frau Irene Henkes
|
|
13:45 |
Schwerhörigenverein München e.V.
Interview |
Herr
Thomas Harlander |
|
14:00 |
Deutsche Rheuma-Liga, Arbeitsgruppe München
Interview |
Frau
Marion Niemitz |
|
14:15 |
Behindertenbeirat der Stadt München
Münchner Bündnis gegen Depression
Interview |
Frau
Walla
Dr.
Joachim Hein
|
|
14:30 |
Verein Fortschritt
Interview |
Peter
v. Quadt |
|
14:45 |
Stotterer Selbsthilfe
Interview |
Bernd
Wingen |
|
(14:55 |
Aufruf zur Demonstration) |
|
|
15:00/
16:00 |
Demonstration oder
Kundgebung |
|
|
17:00 |
Ende
der Veranstaltung |
|
|
28.4.2008
Neueste Ausgabe der LAG Informationen 02/2008
Themen ua.:
Europaweiter Protesttag; Fachtagung "Integration",
Pflegequalitätsgesetz
LAGH
Informationen Nr. 02/2008
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26.03.2008
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22852950
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266
263
5
110183775
110178150

Einladung:
Integration von chronisch kranken und behinderten Menschen: (K)Ein
Thema?
Dienstag, der 22. April 2008, 14.00 Uhr
Geschäftsstelle der LAG SELBSHILFE Bayern,
Orleansplatz 3, 81667 München
Bereits im Jahr 2004 hat sich auf Beschluss der
Mitgliederversammlung der LAG SELBSTHILFE, Dachorganisation von derzeit
100 landesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen, ein Arbeitskreis
gebildet mit dem Ziel, das Thema „Integration“ von Menschen mit
einer Behinderung oder chronischen Erkrankung umfassend zu beleuchten.
Dabei wurden drei Schwerpunkte gesetzt:
Zu allen drei Bereichen wurden mittlerweile Ergebnispapiere verabschiedet und
veröffentlicht.
Nun wollen wir diese Ergebnisse mit Vertretern/innen der
Politik und der Fachministerien diskutieren und Wege der Umsetzung
suchen. Im Zentrum der Fachtagung steht die Frage, wo und wie in Zeiten
der Globalisierung die Integration bzw. Inklusion chronisch kranker und
behinderter Menschen ihren Platz hat.
Nach den Impulsreferaten durch Vertreter unserer
Mitgliedsverbände wird eine Podiumsdiskussion stattfinden, bei der auch
Fragen der Teilnehmer der Veranstaltung in die Diskussion einbezogen
werden sollen.
Wir würden uns freuen, wenn Sie unserer Einladung folgen
und bitten um baldige Nachricht.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Josef Pettinger Reinhard
Kirchner
Vorsitzender der LAG SELBSTHILFE
Geschäftsführer
Programm
Integration von chronisch kranken und behinderten Menschen: (K)Ein
Thema?
1. Einführung (Reinhard Kirchner, LAG Selbsthilfe Bayern e.V.)
2. Impulsreferate der Vertreter der Mitgliedsverbände
Bereich
Schule:
Aaron Schaal, SHG Glutarazidurie e.V.: Erfahrungen eines betroffenen
Schülers mit der Förderschule und Integration in eine Regelschule
Martina Buchschuster, Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen e.V.: Möglichkeiten
und Grenzen der schulischen Integration aus rechtlicher Sicht
Bereich
Arbeit:
Franz Herrmann, Bayerischer Cochlear Implant Verband e.V. und Joachim
Weiß, Selbsthilfe Körperbehinderter Landesverband Bayern e.V.:
Beispiele von hör- und körperbehinderten Menschen im Arbeitsleben
Barbara Kanz, Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen e.V.,: Rechtliche
Aspekte der Integration behinderter und chronisch kranker Menschen ins
Arbeitsleben
Bereich
Gesellschaft:
Karl-Heinz Möhrmann, Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch Kranker e.V.:
Integration seelisch behinderter Menschen in die Gesellschaft
3. Podiumsdiskussion
Vertreter des
Landtages:
Joachim Wahnschaffe
(MdL) SPD – Vorsitzender
des Soz.pol.Ausschusses
Renate Ackermann
(MdL) Bündnis 90/ DIE GRÜNEN – sozialpol. Sprecherin
N.N.
(MdL) CSU-Mitglied des Aussch. Bildung Jugend und Sport
Vertreter
Fachministerien
Willi Johannes Kainz,
Referatsleiter StMAS (Sozialministerium)
NN. Referatsleiter
StMUK (Kultusministerium)
Moderation:
Reinhard Kirchner
LAG SELBSTHILFE Bayern e.V.
Anmeldung: Bei unserer
Geschäftstelle
14.03.2008
Gesetz zur Förderung der Pflege-, Betreuungs- und
Wohnqualität im Alter und bei Behinderung (Heimgesetz) im Ministerrat
verabschiedet Der
Entwurf des Pflegequalitätsgesetzes ist vom Ministerrat am 11.03.2008
verabschiedet worden und wird jetzt dem Landtag zugeleitet. Der
Gesetzentwurf kann ab sofort von der Internetseite des StMAS
www.stmas.bayern.de
heruntergeladen werden.
13.03.2008
Selbsthilfeförderung durch die Krankenkassen nach
§ 20 c SGB V ab
dem 1. Januar 2008
Mittlerweile haben wir nähere Informationen wie die Kassenförderung der
Selbsthilfegruppen im Jahr 2008 aussieht.
Dabei ist zu
unterscheiden zwischen Förderung von Verbänden die landesweit
organisiert sind und sog örtliche Selbsthilfegruppen.
Die wichtigsten
Informationen finden sie wenn sie den links folgen.
-
Förderung auf Landesebene
-
Förderung auf Ortsebene
-
Antragstellung bei
12 regionalen Runden Tischen (Kontaktadressen)
-
Kontaktadressen Krankenkassen
Vertreter von
Selbsthilfeorganisationen, die auf örtlicher Ebene organisiert sind und
über einen Landesverband mittelbar Mitglied in der LAG SELBSTHILFE
Bayern sind können sichum einen Sitz im Vergabeausschuss an den Runden
tischen in einer der 12 Regionen bei unserer
Geschäftstelle
bewerben.
10.02.2008
Die Grünen - Messe
"ALTERnativen - Perspektiven - Lebensentwürfe - Träume"
am 10. und 11.
März 2008 im Bayerischen Landtag.

Die LAG SELBSTHILFE
BAYERN beteiligt sich an dieser Messe. Weitere Informationen erhalten
Sie mit einem Klick auf den Flyer
8.02.2008
Der
Vorsitzende der LAG SELBSTHILFE Bayern, Herr Dr. Josef Pettinger,
hat das Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der
Bundesrepublik Deutschland verliehen bekommen.

Die Bayerische
Staatsministerin, Frau Christa Stewens, hat im Rahmen einer
Feierstunde dem Vorsitzenden der LAG SELBSTHILFE, Herrn Dr. Josef
Pettinger in Vertretung des Bundespräsidenten Horst Köhler diese
hohe Auszeichnung als Anerkennung für seine langjährige
ehrenamtliche Tätigkeit - insbesondere auch im Dienste der LAG
Selbsthilfe - verliehen.
Herzliche
Gratulation!
8.02.2008
Reinhard
Kirchner – Geschäftsführer der LAG SEBSTHILFE feiert
20-jähriges
Dienstjubiläum

Der Vorsitzende
der LAG SELBSTHILFE hat in der neuesten Ausgabe der LAG Informationen 01/2008
die Verdienste von Herr Kirchner zum 20-Jährigen Jubiläum gewürdigt
(siehe unten).
8.02.2008
Neueste Ausgabe der LAG Informationen 01/2008
Themen ua.:
Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für Dr. Pettinger, Besetzung der
runden Tische bei den Bayerischen Bezirken, Selbsthilfeförderung
nach SGB V
LAGH
Informationen Nr. 01/2008
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8.01.2008
Ende des
Verschiebebahnhofs
Für die
Eingliederungshilfe für Behinderte sind jetzt nur noch die Bezirke
zuständig
In einem Artikel
in der Süddeutschen Zeitung geht Dietrich Mittler der Frage nach,
was Menschen mit Behinderung durch die Änderung der Zuständigkeit
für die Eingliederungshilfe bei den Bezirken zu erwarten haben.
Ein Beitrag der
sich nahtlos in die von uns geführte Diskussion bei der
Veranstaltung einfügt. (siehe unten)
De Artikel ist
als Pdf-Datei
hier
downloadbar
7.01.2008
Abendliche
Gesprächsrunde der LAG SELBSTHILFE
„Was bringt die neue
Zuständigkeit der Bayerischen Bezirke bei der ambulanten
Eingliederungshilfe für Menschen mit chronischer Krankheit
und Behinderung ab dem 01.01.2008?“
Bericht über die Veranstaltung am
20.12.2007
Selbst der kurz
vor den Weihnachtsfeiertagen angesetzte Termin war für viele
geladenen Vertreter aus den Mitgliedsverbänden und interessierten
Gästen Anlass genug, um sich über die in Bayern ab dem 01.01.2008 in
Kraft tretenden Neuregelungen bei der Zuständigkeit der
Eingliederungshilfe zu informieren.
Der
Sozialreferent des Verbandes der Bayerischen Bezirke, Herr Reinhold
Frank, hat in seinem Einführungsreferat für alle Teilnehmer
verständlich aufgezeigt, wie in Bayern und auch in den anderen
Bundesländern die Zuständigkeiten für die Sozialhilfe und damit
verbunden der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung in
Bayern und in anderen Ländern geregelt sind.
Neu war sicher
auch für viele Teilnehmer, dass neben den Landkreisen und
kreisfreien Städten in Bayern auch die Bezirke zu den Kommunen
zählen und mit der Übertragbarkeit der Zuständigkeit für die
ambulante Eingliederungshilfe auf die Bezirke gewissermaßen eine
Konzentrierung der Aufgabengebiete und auch eine Entbürokratisierung
erwartet wird.
Im Jahr 2008
könne die Bezirke teilweise die ihnen neu übertragenen Aufgaben der
ambulanten Eingliederungshilfe an die Kommunen delegieren. Herr
Frank betonte, dass damit beabsichtigt ist einen sanften Übergang zu
erreichen und um sicher zu stellen, dass für einzelne betroffene
behinderte Menschen die Versorgung sichergestellt ist.
Ängste äußerten
einzelne Teilnehmer dahingehen, dass durch die sich im Jahr 2008
ändernde Zuständigkeit bei der Eingliederungshilfe gewachsene
Verbindungen und persönliche Kontakte mit den kommunalen
Verwaltungsbehörden nun abrechen. Hinzu kommt, dass bei Problemen
und bei einer persönliche Kontaktaufnahme mit den neuen zuständigen
Verwaltungsbeamten auch Fahrtkosten und große Zeitaufwendungen in
Kauf genommen werden müssen.
Herr Frank gab zu
verstehen, dass die Bezirke alles unternehmen werden um eine
möglichst für den Einzelnen freundliche und zumutbare Versorgung
sicher zu stellen, wie es die Bezirke in den anderen Bereichen in
der Vergangenheit auch geleistet haben.
Es sei
zuversichtlich, dass nach einigen Anfangsschwierigkeiten alles in
geordneten Bahnen verlaufen wird und große Probleme nicht erkennbar
seien.
Im weiteren
Verlauf der Diskussion wurden auch noch die positiv zu erwartenden
Veränderungen angesprochen. So wies Herr Frank darauf hin, dass
durch die Zusammenlegung der Zuständigkeit bei der ambulanten und
stationären Eingliederungshilfe nun nur noch ein Kostenträger
zuständig ist, mit dem Vorteil, dass das für den Einzelnen
maßgeschneiderte Lösungen auch beim Übergang von ambulanten zu
stationären Leistungen und umgekehrt leichter erfolgen könnten.
Herr Kirchner
machte zum Abschluss nochmals deutlich, dass die LAGH mit ihren 100
landesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen die weitere Entwicklung
kritisch aber konstruktiv verfolgen wird. Sie erwartet von den
Bezirken, dass durch die Bildung von Austausch- und
Erfahrungsgremien auch der LAG SELBSTHILFE mit ihren Organisationen
Gelegenheit gegeben wird ihre Erfahrung der unmittelbar betroffenen
chronisch kranken und behinderten Menschen in die weitere Diskussion
einzubinden.
Der Vorsitzende
bedankte sich bei Herrn Frank für die interessanten Ausführungen und
bei den Teilnehmern für die aktive Mitarbeit.
Mit
Weihnachtswünschen und besten Glückwünschen zum neuen Jahr und dem
Hinweis, dass die LAGH auch in den nächsten Jahren sich in die
Sozialpolitik einmischen wird, schloss er die Veranstaltung.
04.01.2008
Jahrespressekonferenz 2008
Sozialministerin
Stewens: Soziale Gerechtigkeit ist Wertentscheidung für
Chancengerechtigkeit - Verbesserung des Schutzes von Kindern und
Jugendlichen hat höchste Priorität - Pflegequalitätsgesetz stärkt
Lebensqualität von älteren und behinderten Menschen
„Soziale
Gerechtigkeit ist eine Wertentscheidung: eine Entscheidung für
Chancengerechtigkeit, für Teilhabegerechtigkeit, für
Leistungsgerechtigkeit und auch eine Entscheidung zur Hilfe für
sozial Schwache. Soziale Gerechtigkeit ist kein statisches
Gleichgewicht, sie bedarf vielmehr der Anpassung an die
Wertvorstellungen und Lebensentwürfe unserer Zeit.“ Mit diesen
grundsätzlichen Worten eröffnete Bayerns Sozialministerin Christa
Stewens heute in München ihre Jahrespressekonferenz, in der sie eine
Zwischenbilanz der Themen ihres Hauses zog und einen Ausblick auf
die nächsten Monate wagte.
In der
Kinderpolitik hat der Kinderschutz nach den Worten der Ministerin
eine traurige Aktualität erlangt. „Jeder Todesfall durch
Misshandlung, Missbrauch oder Verwahrlosung ist einer zuviel. Das
Ausschöpfen aller Handlungsmöglichkeiten zur Verbesserung des
Schutzes von Kindern und Jugendlichen ist deshalb ein
gesellschaftspolitischer Auftrag allerhöchster Priorität“, betonte
Stewens. Um eine noch stärkere Vernetzung von Kinder- und
Jugendhilfe, Gesundheitsbereich und allen anderen Beteiligten - wie
beispielsweise Schule, Polizei und Justiz - nachhaltig zu
unterstützen, hat das Sozialministerium die Handreichung
„Kinderschutz braucht starke Netze“ als Arbeitshilfe für die Praxis
erarbeitet. Nähere Informationen zum Kinderschutz sowie die
Handreichung sind abrufbar unter
www.kinderschutz.bayern.de. „Um die Bedeutung des Kinderschutzes
und der Kinderrechte zu unterstreichen, kann ich mir auch die
Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz vorstellen, wenn damit
wirkliche Verbesserungen erreicht werden können“, erklärte die
Ministerin.
Stewens: „Mehr
Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – das ist auch unser Ziel bei
der Pflege. Mit dem Entwurf eines Bayerischen
Pflegequalitätsgesetzes haben wir die Föderalisierung des Heimrechts
genutzt, um die Rahmenbedingungen zur Sicherung und Stärkung der
Lebensqualität älterer Menschen und von Menschen mit Behinderung
aktiv zu gestalten. Wir machen den Weg frei für neue Wohn-, Pflege-
und Betreuungsformen. Die Qualität der Versorgung unserer
pflegebedürftigen Mitmenschen bleibt dabei oberstes Gebot. Durch
mehr Transparenz bei der Leistungsqualität der Pflege und Betreuung
wird es zukünftig einen echten Qualitätswettbewerb geben. Als erstes
Land haben wir damit klare Qualitätsmaßstäbe für die Bewohner von
Alten- und Pflegeheimen in Bayern gesetzt. Konkret bedeutet dies
insbesondere, dass die Prüfberichte der Heimaufsichtsbehörden ab
2011 veröffentlicht werden müssen. Vorher ist es notwendig, die
Prüfberichte zu vereinheitlichen. An einheitlichen Prüfstandards und
Prüfleitfäden arbeiten wir gerade.“
21.12.2007
Entwurf: Änderung des
Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetzes
mit heutiger
Post haben wir den o.g. Entwurf mit der Möglichkeit zur
Stellungnahme bis 25 Januar 2008 erhalten.
Unsere
Mitgliedsorganisationen werden geben uns Ihre Stellungnahmen
zukommen zu lassen.
Der Entwurf ist
hier
als PDF-Datei downloadbar ( 13 Seiten)
18.12.2007
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 08/2007
Themen ua.:
Landesgesundheitsrat - Veranstaltung:
neue Zuständigkeit der ambulanten
Eingliederungshilfe
LAGH Informationen Nr. 08/2007
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13.12.2007
Verbandsanhörung zu
dem Gesetzentwurf für ein Pflegequalitätsgesetz (Heimgesetz)
mit dem
Inkrafttreten der Förderalismusreform I zum 1.9.2006 ist die
Gesetzgebungskompetenz für das Heimrecht insgesamt auf die Länder
übergegangen und das Heimgesetz kann nun durch Landesrecht ersetzt
werden. Der Gesetzesentwurf nimmt die auf die Länder übertragenen
Gesetzgebungskompetenz für das Heimrecht auf und gestaltet für
Bayern die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Sicherung und Stärkung
der Lebensqualität neu.
Die Verbände
haben nun Gelegenheit Ihre Stellungnahme zum Entwurf abzugeben.
Mitgliedsorganisationen unsere LAG SELBSTHILFE werden gebeten uns
ihre Stellungnahmen zu Kenntnis zukommen zu lassen.
Den Entwurf des
Gesetzes finden Sie unter folgendem Link!
http://www.arbeitsministerium.bayern.de/pflege/pflegequalg-e.pdf
12.12.2007
LAG SELBSTHILFE Bayern erhält Sitz im
Bayerischen Landesgesundheitsrat
Sicherlich hat auch unsere gut besuchte Veranstaltung zum
35-jährigen Jubiläum mit der Teilnahme von den Vertretern der
politischen Parteien im Bayerischen Landtag (siehe LAG Informationen
7/2007) dazu beigetragen, dass unsere Kritik an der Besetzung des
Bayerischen Landesgesundheitsrates (eine Beteiligung der LAG
SELBSTHILFE Bayern war nicht vorgesehen) Früchte getragen hat.
Mittlerweile haben wir ein Schreiben des sozialpolitischen Sprechers
der CSU-Fraktion erhalten, in dem uns mitgeteilt wurde, dass
fraktionsübergreifend unser Anliegen auf eine eigenständige
Vertretung in diesem Gremium nun doch unterstützt wird. Hierzu wird
es auch Änderung des Gesetzes zum Landesgesundheitsrats geben..
Es ist
in politischen Parteien im Bayerischen Landtag hoch anzurechnen,
dass sie bereit sind, durch unsere Argumente, eine getroffene
Entscheidung zu modifizieren und zu ändern.
29.11.2007
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Abendliche
Gesprächsrunde der LAG SELBSTHILFE
Was bringt die
neue Zuständigkeit der Bayerischen Bezirke bei der ambulanten
Eingliederungshilfe für Menschen mit chronischer Krankheit und
Behinderung ab dem 1.1.2008 ?
Gast:
Reinhold Frank
Verband der
Bayerischen Bezirke
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Donnerstag, 20. Dezember 2007,
17.00
–19.30 Uhr
Geschäftsstelle der LAG SELBSTHILFE,
Orleansplatz
3, 81667 München
Tel.:
089/459924-0; Fax: 089/459924-13
Anmeldungen bitte per Mail mit Name und
Adresse an unsere
Geschäftstelle
Zur gleichen
Thematik hat der Bezirk Oberbayern ein
Informationsschreiben mit den geplanten Änderungen ab dem 1.1.2008
herausgegeben.
Sie können es
hier downloaden
25.11.2007
Neuesten Ausgabe der LAGH Informationen 07/2007
Themen ua.: Berichte
von der 35-Jahfeier...Consozial 2007 ...Abeitsschwerpunkte der LAGH
LAGH Informationen Nr. 07/2007
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Eignet sich besonders gut
für den Ausdruck
21.11.2007
35 Jahre
Landesarbeitsgemeinschaft
SELBSTHILFE Bayern
und ordentliche
Mitgliederversammlung am 14.11.2007
in der LAGH haben sich
nun 100
landesweit tätige Selbsthilfeorganisationen zusammengeschlossen:
Mit großem
Interesse wurde die Veranstaltung zur 35-Jahrfeier unter Beteiligung
maßgeblicher Vertreter der Fraktionen im Bayerischen Landtag:
Franz
Maget, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion
Joachim
Unterländer, Sozialpolitischer Sprecher, CSU-Landtagsfraktion
Renate
Ackermann, Sozialpolitische Sprecherin, Bündnis 90/Die Grünen
und Herrn Ministerialdirigent Burkhard
Rappl vom StMAS
verfolgt.
In einem Grußwort hat
die Bayerische Sozialministerin, Frau Christa Stewens, die Rolle
und Bedeutung der LAGH SELBSTHILFE für die Behindertenpolitik
hervorgehoben.
Ein Bericht und
weitere Informationen über die Veranstaltungen folgen in Kürze!
Pressemitteilung zur
35-Jahrfeier
Die Landesarbeitsgemeinschaft
SELBSTHILFE von chronisch kranken und behinderten Menschen und ihren
Angehörigen in Bayern e.V. (LAG SELBSTHILFE), hat am1 4. November
2007 ihr 35-jähriges Jubiläum gefeiert. Der Tag wurde zum Anlass
genommen um zu verdeutlichen, dass durch die
Selbsthilfe betroffener
chronisch kranker und behinderter Menschen in Bayern eine Organisation
existiert, die als Interessen- und Solidargemeinschaft der
SELSTHILFE-ORGANISATIONEN in Bayern die Anliegen und Forderungen der
unterschiedlich betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen
in Bayern vertritt.
Die Bayerische Staatsministerin, Frau
Christa Stewens, hat in ihrem schriftlichen Grußwort zum Ausdruck
gebracht, welchen Stellenwert und Bedeutung die
Selbsthilfe von
chronisch kranken und behinderten Menschen auch als konstruktiver
Partner in der Bayerischen Behindertenpolitik hat: Zitat „In der
Kooperation mit Partnern aus Politik und Gesellschaft hat sie (die
LAG SELBSTHILFE) entscheidend daran mitgewirkt,
dass für die Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer
Krankheit eine tragfähige Infrastruktur aufgebaut wird“.
Der Geschäftsführer der LAG SELBSTHILFE,
Herr Reinhard Kirchner, hat den anwesenden Teilnehmern die Geschichte
Struktur und Zielsetzung der LAG SELBSTHILFE erläutert. So können
beispielsweise – was in der Öffentlichkeit nur wenig bekannt ist -
Mitglied in der LAG SELBST-HILFE Bayern nur landesweit tätige
Selbsthilfeorganisationen werden, die mehrheitlich von
betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen geführt
werden. Ebenso betonte er, dass die LAG SELBSTHILFE weiterhin
unnachgiebig die Zielsetzung Selbstbestimmung, Teilhabe und
Mitbestimmung von chronisch kranken und behinderten Menschen und
ihren Angehörigen auch bei künftigen Reformen (Pflege,
Eingliederungshilfe, Persönliches Budget, Heimgesetze etc.)verfolgen
wird.
Beispielhaft für die mittlerweile 100
landesweit tätigen Mitgliedsorganisationen der
LAG SELBSTHILFE
haben Franz Hermann, Bayerischer Cochlear Implant Verband e.V.
(BAYCIV), Karl-Heinz Möhrmann, Landesverband Bayern e.V. der
Angehörigen psychisch Kranker, Dr. Nicosia Nieß, Hilfe für das
autistische Kind, Landesverband Bayern e.V. zum Ausdruck gebracht, dass
die Anliegen und Probleme der unterschiedlich betroffenen chronisch
kranken und behinderten Menschen nur im Verbund mit der Dachorganisation
LAG SELBSTHILFE Chancen haben
entsprechendes Gehör zu finden.
In der Diskussion zur 35-Jahrfeier zum
Thema
„Die
SELBSTHILFE betroffener chronisch kranker und
behinderter
Menschen, eine Kraft in Bayern“
unter Beteiligung des
Fraktionsvorsitzenden der SPD, Herrn Franz Maget, Herrn
Joachim Unterländer, sozialpolitischer Sprecher der
CSU-Landtagsfraktion, der sozialpolitischen Sprecherin vom
Bündnis 90/Die Grünen Frau Renate Ackermann und dem
Ministerialdirigenten Burkhard Rappl vom StMAS wurde
herausgearbeitet, dass durch den im Bund und in den Ländern eingeleitete
Perspektivenwandel (weg von der Betrachtung Objekt der Hilfe hin zum
Bürger mit gleichen Rechten) die chronisch kranken und behinderten
Menschen bei den sie betreffenden Maßnahmen beteiligt werden.
Die LAG SELBSTHILFE Bayern hatte im
Vorfeld der Veranstaltung den interfraktionellen Beschluss des
Bayerischen Landtages zur Zusammensetzung des Landesgesundheitsrates
kritisiert. Im Landesgesundheitsrat sind nur die Unterstützer und
Fürsprecher der SELBST-HILFE, nicht jedoch die Patienten (die
betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen) durch ihre
Interessenstruktur, die LAG SELBSTHILFE, vertreten.
Alle Politiker betonten, wie wichtig die
Arbeit, der von den Betroffenen selbst gebildeten Selbsthilfestrukturen
sei und waren sich einig, dass künftig noch mehr darauf geachtet werden
müsse, dass die SELBSTHILFE von chronisch kranken und behinderten
Menschen und ihrer Angehörigen beteiligt werden.
Am Nachmittag des gleichen Tages hat die
LAG SELBSTHILFE ihre ordentlichen Mitgliederversammlung durchgeführt und
2 neue landesweit tätige Selbsthilfeorganisationen aufgenommen. Die LAG
SELBSTHILE hat somit 100 Mitgliedsverbände.
Weitere Informationen finden Sie unter
www.lagh-bayern.de
19.11.2007
Ordentliche Mitgliederversammlung am 14.11.2007
Beschlüsse der
ordentlichen Mitgliederversammlung der LAGH am 14.11.2007
I.
Neuaufnahmen:
Deutsche Selbsthilfe Angeborene Immundefekte e.V.
Netzwerk Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen e.V.
Somit zählt die
LAGH 100 landesweit tätige
Mitgliedsorganisationen in ihren Reihen.
II.
Landesgesundheitsrat:
Die
Mitgliederversammlung der LAGH beschloss einstimmig und ohne
Gegenstimme:
"Die LAGH missbilligt
die Entscheidung des Bayerischen Landtages, dass im Landesgesundheitsrat
die LAGH und somit die originäre SELBSTHILFE mit ihren
Patientenverbänden im Landesgesundheitsrat nicht vertreten ist.
Die Politiker werden
aufgefordert sich für eine Änderung der Gesetzesvorlage zum LGR
einzusetzen und der LAGH im Landesgesundheitsrat Sitz- und Stimmrecht zu
gewähren".
12.11.2007
Beteiligung der LAGH
und BAG SELBSTHILFE und Mitgliedsorganisationen auf der diesjährigen
ConSozial in Nürnberg vom 7. - 8. November wird mit großer
Aufmerksamkeit zu Kenntnis genommen.
Die Bayerische
Sozialministerin Christa Stewens bringt in Ihrer Begrüßung und in Ihrer
Eröffnungsrede Ihre Freude über die Beteiligung der BAG und LAGH
SELBSTHILFE mit 10 repräsentativen Mitgliedsorganisationen zum Ausdruck
und weist auf die Bedeutung der SELBSTHILFE in der Gesundheits-
Behinderten- und Sozialpolitik hin.
Sozialministerin Christa Stewens
besucht bei Ihrem Messerundgang
auch den Stand der LAGH
 |
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| Kirchner - Frau Ministerin
- Probst |
Sozialministerin Christa
Stewens |
Sozialministerin Christa Stewens
|
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 |
 |
| ITM - LAGH und
Netzwerkfrau |
BAG (GF) und Team LAGH |
Interessierte Besucher |
Die Pressemitteilung
des Sozialministeriums zur ConSozial finden sie
hier.
2.11.2007
35 Jahre
Landesarbeitsgemeinschaft
SELBSTHILFE Bayern
Die
Selbsthilfe
betroffener chronisch kranker und behinderter Menschen – eine
Kraft in Bayern!
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Mittwoch,
14. November 2007,
09.30 –12.30 Uhr
Geschäftsstelle der LAGH, Orleansplatz 3
81667 München
Tel. 089/459924-0; Fax: 089/459924-13
wir laden herzlich
ein zu unserer Jubiläumsveranstaltung
35 Jahre Landesarbeitsgemeinschaft
SELBSTHILFE Bayern.
Die
Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und
chronischer Erkrankung und ihrer Angehörigen in Bayern e.V. (LAGH)
besteht in diesem Jahr seit 35 Jahren. Als Dachorganisation von derzeit
98 landesweit tätigen Behinderten-Selbsthilfeorganisationen vertritt sie
in Bayern ca. 400.000 chronisch kranke und behinderte Menschen und deren
Angehörige.
In den letzten
Jahrzehnten wurde anerkannt, dass die SELBSTHILFE chronisch kranker und
behinderter Menschen und deren Angehörige durch ihre eigene
BETROFFENHEIT eine Kompetenz besitzen, die zunehmend auch in der
fachlichen Diskussion Einklang findet. Chronisch kranke und behinderte
Menschen sind als Experten in eigener Sache der Motor für
Chancengleichheit und Teilhabe in unserer Gesellschaft.
Nicht zuletzt war es
unsere LAGH, die in Bayern die Diskussion für ein Bayerisches
Gleichstellungsgesetz eröffnet und sich nachhaltig für deren
Realisierung eingesetzt hat.
Wir wollen das
35-jährige Bestehen unserer LAGH zum Anlass nehmen und mit Politikern
aus dem Bayerischen Landtag und Vertretern aus den
Mitgliedsorganisationen der LAGH über den Stellenwert und die künftigen
Aufgaben der originären Selbsthilfe im Rahmen der Bayerischen
Sozialpolitik diskutieren:
14. November 2007, 9.30 - 12.30 Uhr,
Geschäftsstelle und Zentrum der
Bayerischen Behindertenverbände
Orleansplatz 3, 81667 München
Wir würden uns über
Ihr Kommen sehr freuen.
Bitte teilen Sie uns
auf der beigefügten Rückantwort mit, ob wir mit Ihrer Teilnahme rechnen
können. Gehörlose Menschen bitten wir uns rechtzeitig mitzuteilen, ob
sie einen Gebärdensprachdolmetscher benötigen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Josef
Pettinger Reinhard
Kirchner
Vorstandsvorsitzender
Geschäftsführer
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35 Jahre
Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern
Die
SELBSTHILFE betroffener chronisch kranker und behinderter
Menschen – eine Kraft in Bayern!
Mittwoch, 14. November 2007, 9.30-12.30 Uhr
Geschäftsstelle der LAGH
Programm
9.30 Uhr – 9.40 Uhr
Begrüßung
Dr. Josef
Pettinger, Vorstandsvorsitzender der LAGH
9.40 Uhr -10.10 Uhr
Einführung
Reinhard
Kirchner, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE
Bayern:
Selbstverständnis und Struktur der LAGH als Dachorganisation der
Selbsthilfeverbände betroffener chronisch kranker und behinderter
Menschen
10.10 Uhr – 12.00 Uhr
Diskussion
„Stellenwert und Aufgaben der originären
SELBSTHILFE im Rahmen der Bayerischen Sozialpolitik“
Politiker:
Franz
Maget, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion
Joachim
Unterländer, Sozialpolitischer Sprecher, CSU-Landtagsfraktion
Renate
Ackermann, Sozialpolitische Sprecherin, Bündnis 90/Die Grünen
Verbandsvertreter:
Franz
Hermann, Bayerischer Cochlear Implant Verband e.V. (BAYCIV)
Karl-Heinz
Möhrmann, Landesverband Bayern e.V. der Angehörigen psychisch
Kranker
Dr. Nicosia
Nieß, Hilfe für das autistische Kind, Landesverband Bayern e.V.
Moderation:
Reinhard Kirchner, Geschäftsführer
der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE Bayern
12.00 Uhr – 12.30 Uhr
Worte zum Jubiläum
Friedel
Rinn, Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE e.V.
Ministerialdirigent Burkhard
Rappl, StMAS (angefragt)
ab 12.30 Uhr
Kleiner
Imbiss
Anmeldungen bitte
bei unserer
Geschäftstelle
2.11.2007
Landesbehindertenrat Bayern vom 16. -17 Oktober in Brüssel
Stellv.
Vorsitzende , Frau Helga Jäniche, und der Geschäftsführer der LAGH, Herr
Reinhard Kirchner, waren dabei.

Anlässlich es Europäischen
Jahres der Chancengleichheit informierte sich der bayerische
Landesbehindertenrat auf einer zweitägigen Reise in Brüssel über die
aktuellen Entwicklungen der europäischen Politik für Menschen mit
Behinderung. Die Mitglieder des Landesbehindertenrats diskutierten mit
Vertretern des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission
insbesondere über die Stärkung der Rechte von Menschen mit Behinderung
im vereinten Europa.
Thematisiert wurden vor
allem auch die Auswirkungen der europäischen Rechtsetzung zur
Integration von behinderten Menschen auf die Mitgliedsstaaten der EU
sowie die EU-Nichtdiskriminierungs-Politik. Zudem konnte der
Landesbehindertenrat die Barrierefreiheit des Europäischen Parlaments
testen. "Der Landesbehindertenrat setzt sich für mehr Chancengleichheit
sowie eine bessere Integration und Teilhabe der Menschen mit Behinderung
ein. Mit seiner Fachkompetenz unterstützt und berät er die Bayerische
Staatsregierung in allen Fragen der Behindertenpolitik. Nun zeigt sich
der Landesbehindertenrat auch als Schrittmacher auf europäischer Ebene",
erklärte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens.
Der Landesbehindertenrat
wurde durch das Bayerische Behindertengleichstellungsgesetz vom 9. Juli
2003 installiert. Neben der Behindertenbeauftragten der Bayerischen
Staatsregierung, Anita Knochner, gehören dem Gremium 15 weitere
Mitglieder an, die sich aus Vertretern der Betroffenen wie
beispielsweise der Behindertenverbände, der Selbsthilfeorganisationen
und der kommunalen Beauftragten für die Belange von Menschen mit
Behinderung sowie aus Vertretern der Freien und Öffentlichen
Wohlfahrtspflege zusammensetzen.
Den Vorsitz führt
Sozialministerin Stewens. Unter
www.stmas.bayern.de/behinderte/politik/rat.htm finden Sie die
Zusammensetzung des Landesbehindertenrats. (Pressetext StMAS)
2.11.2007
LAGH mit
Mitgliedsorganisationen auf der diesjährigen ConSozial in Nürnberg vom
7. - 8. November vertreten.
Unter
der
Federführung der LAGH SELBSTHILFE Bayern
konnte bei der diesjährigen ConSozial zusammen mit der BAG SELBSTHILFE
und 10 weiteren Mitgliedsorganisationen ein eigenständiger Messebereich
mit Ständen organisiert werden. Die Stände sind in einem großen Block
unter dem Thema SELBSTHILFE zusammengefasst.
Mitglieder aus den Mitgliedsorganisationen
der LAGH oder aus Selbsthilfegruppen können eine Tageskarte zum
kostenlosen Messebesuch (ohne Kongress)
bei unserer
Geschäftstelle
anfordern. Allerdings verfügen wir nur über ein begrenztes Kontingent
und Karten gibt es nur solange der Vorrat reicht.
Weitere Informationen zur ConSozial erhalten Sie
mit einem Klick hier oder auf das
folgende Bild.

20.10.2007
6. Internationales
Kurzfilmfestival Wie wir leben, Filmmuseum München
07.-10.11.2007,
Vorstellungen jew. 18 Uhr und 21 Uhr
Das Festival zeigt 27
Filme aus 16 Ländern, die sich auf außergewöhnliche Weise mit dem Thema
Behinderung auseinandersetzen Die Bandbreite reicht vom aufklärerischen
Rap-Video Difference Is Normal aus dem Libanon über die bewegende
deutsche Dokumentation Die Gedanken sind frei, die das von Ängsten und
Zwängen bestimmte Leben einer Frau zeigt, hin zu einer mitreißenden
Folge der britischen TV-Serie Desperados über ein jugendliches
Rollstuhlbasketball-Team. Eine internationale Jury vergibt Preise von
mehr als 9000 Euro.
Neben dem
Wettbewerbsprogramm bietet das Festival Sondervorführungen an, u.a. den
umstrittenen WDR-Zweiteiler „Contergan“.
Das Festival ist eine
Veranstaltung der abm - arbeitsgemeinschaft behinderung und medien e.v.
15.10.2007
Pressemitteilung der
BAG SELBSTHILFE
11.10.2007
Ulla Schmidt: Die
Arbeit der BAG SELBSTHILFE ist unverzichtbar
Friedel Rinn: Dies
gilt ebenso für die Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit der Finanzierung
„Die Arbeit, die Sie
leisten, ist unverzichtbar für diese Gesellschaft“, betonte
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt in ihrem Festvortrag auf der
Tagung zum 40jährigen Jubiläum der BAG SELBSTHILFE am 5. Oktober 2007 in
Düsseldorf. Dabei habe die Selbsthilfe den Weg von der Enttabuisierung
von Behinderung über Fürsorge und Wohlfahrtsstaat bis hin zur
selbstbestimmten Teilhabe behinderter und chronisch kranker Menschen am
Leben dieser Gesellschaft geschafft.
Das Prinzip
Selbsthilfe brachte Ulla Schmidt mit dem Zitat eines chinesischen
Sprichwortes auf den Punkt: „Wenn Du etwas lernen willst, dann frage
einen Erfahrenen und nicht einen Gelehrten.“ Denn es seien die
Betroffenen, die selbst erlebt hätten, was Diskriminierung sei, die
Hürden erfahren hätten, und aus dieser Position heraus wüssten, welche
Rahmenbedingungen wie geändert werden müssten, um zu Selbstbestimmung,
Teilhabe und Gleichberechtigung beizutragen. Die
Bundesgesundheitsministerin: „Wir können auf die Selbsthilfe und auf
zivilgesellschaftliches Engagement gar nicht verzichten, wenn wir auch
in Zukunft eine qualitativ hochstehende Versorgung gewährleisten
wollen.“
Ein gutes Beispiel
sei die Gesundheitspolitik. Hier habe sich die Selbsthilfe zu einem
ernstzunehmenden Partner im Gesundheitswesen entwickelt. „Das
Gesundheitssystem der Zukunft wird ohne den informierten Patienten nicht
funktionieren“, so Ulla Schmidt. Aufgabe der Selbsthilfe sei es, durch
Aufklärung und Information diese Partnerfunktion der Patientinnen und
Patienten zu stärken.
Doch die Arbeit in
der Selbsthilfe behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer
Angehörigen wird zu 90 Prozent von Ehrenamtlern getragen, und so rückt
die Finanzierung ihrer unverzichtbaren Leistungen in den Fokus. „Wir
freuen uns, dass die Selbsthilfe einen so hohen Stellenwert genießt und
zahlreiche Verbesserungen Eingang in die letzte Gesundheitsreform
gefunden haben, doch für uns ist auf der einen Seite eine verlässliche
und nachhaltige Förderung der Selbsthilfe und auf der anderen Seite die
unbürokratische und zeitnahe Umsetzung der gesetzlichen Regelungen
dringend notwendig,“ erklärte Friedel Rinn, Bundesvorsitzender der BAG
SELBSTHILFE, auch mit Blick auf die Krankenkassen.
Bei der Sicherung der
Finanzierung des zivilgesellschaftlichen Engagements der BAG SELBSTHILFE
stellte die Ministerin noch einmal die notwendige Unabhängigkeit des
Dachverbandes und seiner Mitgliedsverbände heraus. Sie sei dankbar für
den Kodex der BAG SELBSTHILFE, der die unabhängige und transparente
Zusammenarbeit mit der privaten Wirtschaft und anderen Beteiligten im
Gesundheitswesen klar regle.
Die BAG
SELBSTHILFE e.V. – Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen
mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen – ist
die Vereinigung der Selbsthilfeverbände behinderter und chronisch
kranker Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland. Sie ist
Dachverband von 101 bundesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen, 14
Landesarbeitsgemeinschaften und 4 Fachverbänden. Über ihre
Mitgliedsverbände sind in der BAG SELBSTHILFE mehr als eine Million
Menschen mit körperlichen, seelischen und geistigen sowie
Sinnes-Behinderungen und Menschen mit unterschiedlichsten chronischen
Erkrankungen zusammengeschlossen.
Elisabeth Fischer
BAG
SELBSTHILFE e.V.
Presse-
und Öffentlichkeitsarbeit
Kirchfeldstraße 149
40215
Düsseldorf
Fon:
0211 3100625
Fax:
0211 3100634
www.bag-selbsthilfe.de
elisabeth.fischer@bag-selbsthilfe.de
12.10.2007
Neuesten Ausgabe der LAGH Informationen 06/2007
Themen ua.:
35-Jahfeier...Consozial...Abeitsschwerpunkte der LAGH
LAGH Informationen Nr. 06/2007
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Eignet sich besonders gut
für den Ausdruck
04.10.2007

Zukunftskongress Soziales Netz Bayern
„Bildung, Arbeit, soziale Gerechtigkeit“
11. Oktober 2007 in München
Aktuelle Informationen zu dieser Veranstaltung mitteilen.
Der Zukunftskongress wird von Herrn
Dominik Schott moderiert. Herr Schott ist Rundfunkjournalist.
An der Verbandsdiskussion im dritten Teil
unseres Kongresses nehmen teil:
-
Frau Birgit Löwe, Vorstand
Diakonisches Werk Bayern
-
Herr Robert Günthner,
Abteilungsleiter Arbeitsmarktpolitik DGB Bezirk Bayern
-
Frau Ulrike Mascher,
Vorsitzende des VdK
-
Herr Reinhard Kirchner,
Geschäftsführer der LAGH
-
Frau Gisela Thiel,
Sozialpolitische Referentin AWO Landesverband Bayern
Es ist uns ein großes Anliegen, dass den
Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit gegeben wird, sich
verbandsübergreifend bei Gesprächen auszutauschen. Daher lädt das
Soziale Netz Bayern im Anschluss an den Zukunftskongress noch zu einem
kleinen Imbiss vor Ort ein.
Unser Veranstaltungsraum ist der
Konzertsaal des BRK-Seniorenheimes im Kieferngarten.
Nachdem beim Seniorenheim nur sehr wenige
Parkmöglichkeiten bestehen, bitten wir herzlich, die öffentlichen
Verkehrsmittel zu nutzen.
Das BRK-Heim am Kieferngarten hat einen
behindertengerechten Zugang.
Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des
Kongresses, die aufgrund einer Behinderung mit dem Auto anreisen, kann
das Haus jedoch nur zwei Parkplätze zur Verfügung stellen.
Damit wir diese Parkmöglichkeit
organisieren können, wären wir über eine kurze Rückmeldung der
betreffenden Personen dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Lorenz Ganterer
GF Soziales Netz Bayern
Haltestelle Kieferngarten der
Linien 170 und 171 (von und nach Feldmoching). Fußweg ca. fünf
Minuten.
U-Bahn
Haltestelle Kieferngarten der
U 6. Fußweg ca. drei Minuten durch den Park.
Pkw
BAB (9) Nürnberg-München,
Abfahrt (74) Freimann, rechts in die Heidemannstraße, nächste Kreuzung
rechts in die Kieferngartenstraße, nächste Straße rechts in die
Burmesterstraße, nächste Straße links in die Bauernfeindstraße,
Haupteingang und Empfang im Haus D, Hausnummer 15 (Flaggen).
21.9.2007
Integrationsartikel der LAGH auch in den
Bayerischen
Sozialnachrichten veröffentlicht:
wir freuen uns, dass unser Beitrag zur
allgemeinen Integration nun auch in den Bayerischen Sozialnachrichten
veröffentlicht wurde.

Mit einem Klick auf das Titelblatt können
sie den Beitrag im PDF-Format
downloaden.
Die Bayerischen Sozialnachrichten können
kostenpflichtig bezogen werden bei:
LAG der öffentlichen und freien
Wohlfahrtspflege
Nördliche Auffahrtsalle 14, 80638 München
19.9.2007
Behindertenbeauftragte: Arbeitskreis
Eingliederungshilfe stellt seine
Arbeit ein
Der Ende August konstituierte Arbeitskreis
"Eingliederungshilfereform" bei der Beauftragten der Bundesregierung für
die Belange behinderter Menschen hat heute seine Arbeit eingestellt.
Grund sind derzeit unüberwindbare Meinungsunterschiede hinsichtlich der
inhaltlichen Ziele dieses Arbeitskreises.
Ziel der Beauftragten Karin Evers-Meyer
war es nach eigenen Angaben, im Vorfeld der anstehenden Reform der
Eingliederungshilfe konkrete Anforderungen zu formulieren. "Angesichts
der ernormen Kostenlast, besteht die Gefahr, dass eine Weiterentwicklung
der Eingliederungshilfe nur aus Kostensicht diskutiert wird. Das wäre
aus meiner Sicht ein Fehler. Ich wollte daher ganz konkret definieren,
welche Leistungen künftig wie erbracht werden sollten, welche
Verbesserungen möglich sind und welche Mindeststandards gelten müssen",
so Evers-Meyer.
Der Deutsche Behindertenrat (DBR) forderte
nunmehr ein politisches Signal in Richtung eines eigenständigen
Leistungsgesetzes. In einem Schreiben an die Beauftragte heißt es: "Für
die Verbände ist eine Reform der Eingliederungshilfe nur dann ernsthaft,
wenn diese nicht weiter im SGB XII (Sozialhilfe) verbleibt. Ein
Beibehalten der Ansiedlung im SGB XII widerspricht dem Paradigmenwechsel
in der Behindertenpolitik von der Fürsorge zur Selbstbestimmung."
Die Beauftragte der Bundesregierung
äußerte Verständnis für die Position des DBR, bedauerte jedoch den
vorliegenden Beschluss. Auch aus ihrer Sicht müsse langfristig eine
Herauslösung der Eingliederungshilfe aus der Sozialhilfe das Ziel sein.
Dies sei logische Konsequenz des Paradigmenwechsels in der
Behindertenpolitik. Evers-Meyer: "Jedoch gibt es in dieser
Legislaturperiode keinen Auftrag für einen solchen Systemwechsel. Der
Koalitionsvertrag spricht eindeutig von einer Weiterentwicklung der
Eingliederungshilfe. Ein Systemwechsel ist nicht vorgesehen. Daher
erscheint es aus meiner Sicht nicht sinnvoll, heute ein Papier zu
erarbeiten, dass die derzeitigen politischen Begebenheiten ignoriert."
Aus Sicht der Beauftragten kommt es nun
darauf an, über etwaige Reformvorschläge zur Eingliederungshilfe im
Gespräch zu bleiben. "Wir werden weiterhin eng mit dem DBR und seinen
Mitgliedsverbänden zusammenarbeiten und auf Reformvorschläge zur
Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe reagieren", so Evers-Meyer.
Die Eingliederungshilfe nach dem
Sozialgesetzbuch XII. Buch umfasst Leistungen zur Teilhabe behinderter
Menschen. Dazu gehören beispielsweise Assistenzleistungen zur Teilhabe
an Ausbildung und am Arbeitsleben. Getragen wird die Eingliederungshilfe
von den Kommunen. Im Jahr 2003 betrugen die Gesamtkosten rund 11,5
Milliarden Euro. Bis 2010 rechnen Experten bereits mit einem Anstieg auf
mehr als 14,5 Milliarden Euro. Gründe für den rasanten Anstieg sind vor
allem die höhere Lebenserwartung und eine spürbare Zunahme an seelischen
Behinderungen. Derzeit erarbeitet eine Arbeitsgruppe, der Fachleute aus
der Bundes- und Landesverwaltung angehören, Vorschläge zu einer
Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe.
Viele Behindertenverbände fordern seit
Jahren eine Herauslösung der Eingliederungshilfe aus der Sozialhilfe.
Unterstützungsleistungen für behinderten Menschen sollen als
Nachteilsausgleich in einem eigenständigen Leistungsgesetz geregelt
werden.
18.9.2007
Deutscher Behindertenrat
Deutscher
Behindertenrat hofft auf Engagement der Bundeskanzlerin für die Rechte
behinderter Menschen
Der Deutsche
Behindertenrat hofft auf das Engagement von Bundeskanzlerin Angela
Merkel für die Stärkung der Rechte behinderter Menschen. Dies teilte der
Vorsitzende des Sprecherrates des Deutschen Behindertenrates, Horst
Frehe, nach dem Gespräch des Aktionsbündnisses der deutschen
Behindertenverbände mit der Bundeskanzlerin am 18. September im
Bundeskanzleramt mit.
„Wir freuen
uns, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel zugesagt hat, die Ratifizierung
der im Dezember letzten Jahres von der Generalversammlung der Vereinten
Nationen verabschiedeten UN-Konvention zum Schutz der Rechte behinderter
Menschen so schnell wie möglich voran zu treiben. Das ist ein wichtiges
Signal an behinderte Menschen in Deutschland und in der ganzen Welt, die
nach wie vor erhebliche Benachteiligungen erleben müssen“, erklärte
Horst Frehe. Vor allem im Bereich der schulischen Integration und der
Herstellung einer barrierefreien Umwelt habe Deutschland noch viel
aufzuholen. „Deshalb ist es auch unbedingt nötig, dass das
Behindertengleichstellungsgesetz auf Bundesebene mit schärferen Zähnen
ausgestattet wird. Denn viele Bahnhöfe, Busse und Bahnen und öffentliche
Einrichtungen sind nach wie vor für behinderte Menschen in Deutschland
nicht gleichberechtigt nutzbar“, so Horst Frehe
Der Deutsche
Behindertenrat erklärte, dass er den von der Bundeskanzlerin
angekündigten Ratifizierungsprozess für die UN-Konvention auch weiterhin
engagiert begleiten werde. „Bereits im bisherigen Prozess für die
Entwicklung der Konvention hat es einen sehr engagierten und fruchtbaren
Prozess der Zusammenarbeit zwischen Regierung und Behindertenverbänden
gegeben. Wir hoffen, dass sich dieser auch bei der Ratifizierung und
dann vor allem bei der Umsetzung der Konvention in Deutschland so
fortsetzen lässt“, erklärte Horst Frehe.
11.09.2007
Die "Welt am Sonntag" greift Kritik der
LAGH an der Besetzung des Landesgesundheitsrates auf.
Am 18. August wurde folgender Artikel
veröffentlicht:

Der Artikel kann mit einen
Klick auf das Bild im Pdf-Format gelesen werden
10.09.2007

Zukunftskongress
Bildung,
Arbeit,
soziale
Gerechtigkeit
Donnerstag,
11. Oktober 2007
von 10.00 bis
13.15 Uhr
München
Bauernfeindstr. 15
BRK-Seniorenheim
Die LAGH ist Mitglied im Sozialen Netz Bayern
und hat maßgeblich an der Vorbereitung der Veranstaltung mitgewirkt. Wir
würden uns freuen, wenn möglichst viele Vertreter der SELBSTHILFE an der
Veranstaltung teilnehmen würden.
Der Flyer mit dem Programmablauf ist
hier erhältlich.
Anmeldebogen
02.08. 2007
LAGH mit ihren Patientenverbänden nicht
im Landesgesundheitsrat vertreten
Die von den chronisch kranken und behinderten
Menschen unter der LAGH zusammengeschlossenen Patientenverbände sind im
neu zusammengesetzten Landesgesundheitsrat nicht vertreten.
Die Änderung des Landesgesundheitsrates ist im
Bayerischen Landtag parteiübergreifend initiiert worden, da die
bisherige Zusammensetzung „…nicht mehr den gesundheitspolitischen
Realitäten und der gesundheitspolitischen Ausrichtung…“ entsprochen hat.
Neben „Patientenfürsprechern“ soll die
SELBSTHILFE im Gesundheitswesen nur durch die „Selbsthilfeunterstützung“
vertreten sein.
Die LAGH hat sich in einem Schreiben an die im
Landtag vertretenen Parteien gewandt und neben ihrer Enttäuschung über
die neue Zusammensetzung deutlich zum Ausdruck gebracht, dass die
betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen sich nur durch
die von ihnen gebildeten Organisationen und ihre gewählte Vertreter
vertreten lassen möchten.
Andere Organisationen haben das Mandat zur
Interessenvertretung nicht erhalten.
31.07.2007
Neuesten Ausgabe der LAGH Informationen 05/2007
Themen ua.: LAGH
nicht im neu zusammengesetzten Landesgesundheitsrat vertreten
LAGH Informationen Nr. 05/2007
Bitte Logo anklicken!
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ausgegeben. Sie benötigen hierfür den Acrobat-Reader, den Sie
kostenlos im Internet
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Eignet sich besonders gut
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31.07.2007

Das
Soziale Netz Bayern (SNB) ist eine Aktionsgemeinschaft von
Wohlfahrtsverbänden, DGB, kirchlichen Gemeinschaften, VdK, dem
Bayerischen Jugendring u.a. und unserer LAGH. Das SNB setzt sich für den
Erhalt und Ausbau des Sozialstaates ein.
Unter der aktiven Mitarbeit der LAGH wurde jetzt ein Flyer mit den
inhaltlichen Grundlagen des Sozialen Netzes Bayern veröffentlicht.
Download: Klicken Sie auf das Bild oben!
23.07.2007
Neues
Mitgliederverzeichnis der LAGH soeben erschienen (98
Mitgliedsorganisationen)
Wir freuen uns, dass die aktualisierte Ausgabe
unserer Broschüre Mitgliedsverbände nun verfügbar ist.
In der Broschüre finden Sie nicht nur
Informationen über Erkrankungen und Behinderungen der
Selbsthilfeorganisationen in unserer LAGH sondern Auch Kontaktadressen
und Ansprechpartner. Außerdem erhalten sie Informationen über die Arbeit
der LAGH und der in unserer Trägerschaft stehenden Projekte wie das
Netzwerks von Frauen und Mädchen mit Behinderung und dem Projekt
Integration taubblinder Menschen.

Die Broschüre kann auch in größerer Anzahl bei
unserer Geschäftstelle
kostenlos angefordert werden
06.07.2007
Neues
Modellprogramm „Innovative Altenhilfekonzepte“
Sozialministerin
Stewens: Weiterentwicklung zukunftsfähiger Wohn- und Betreuungsformen
für ältere Menschen - Einrichtungen der Altenhilfe und Kommunen
können sich bis 1. Oktober 2007 bewerben
„Die Staatsregierung hat das neue Modellprogramm
‚Innovative Altenhilfekonzepte’ aufgelegt. Wir wollen - auf der
Grundlage von integrativen, regionalen Gesamtkonzepten - neue Modelle
finden, um zukunftsfähige Wohn- und Betreuungsformen für ältere Menschen
zu erschließen.“ Dies gab Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute
in München bekannt. „Die demografische Entwicklung stellt für unsere
Gesellschaft eine große humane und ethische Herausforderung dar. Der
Leitgedanke der bayerischen Seniorenpolitik orientiert sich am Wunsch
der meisten Seniorinnen und Senioren, möglichst lange in ihrer
vertrauten häuslichen Umgebung leben zu können.“
„Mit den drei Schwerpunkten ‚Kommunale
Altenhilfekonzepte’, ‚Weiterentwicklung von Betreuungsformen für ältere
Menschen’ und ‚Neue Wohnformen im Alter’ richtet sich das Modellprogramm
an Träger und Einrichtungen der Altenhilfe sowie an Kommunen. Im Rahmen
des Modellprogramms sollen kommunale, integrative Altenhilfekonzepte
entwickelt werden, die zu einer seniorengerechten Infrastruktur führen.
Zu denken ist hier beispielsweise an die Einrichtung lokaler Bündnisse,
also an die Vernetzung und Kooperation aller in der Altenhilfe
beteiligten Akteure“, erklärte Stewens und fügte hinzu: „Wir brauchen
zukünftig Betreuungsformen, die älteren Menschen - trotz ihres Hilfs-
und Pflegebedarfs - ein Leben zu Hause ermöglichen. Dazu müssen
bedürfnisorientierte Unterstützungs- und Betreuungsleistungen sicher
gestellt werden. Vorhandene Angebote für Seniorinnen und Senioren müssen
durch eine trägerübergreifende Netzwerkarbeit gestärkt, gebündelt und
ausgebaut werden.“ Außerdem sei auch die Entwicklung altersgerechter,
qualitätsgesicherter und zukunftsorientierter Wohnkonzepte im ambulanten
Bereich erforderlich, insbesondere um die Eigenkompetenz älterer
Menschen zu stärken und um bürgerschaftliches Engagement einzubeziehen.
Dazu müssten bedarfsgerechte Wohnkonzepte für ältere Menschen mit Hilfe
unterschiedlicher Akteure im Wohnungswesen und im Altenhilfebereich
sowie mit Hilfe von Freiwilligen und Angehörigen erprobt werden.
Das Modellprogramm sieht ausschließlich
Personal- und Sachkostenförderung vor, eine Förderung von
Investitionskosten ist nicht möglich. Wer teilnehmen möchte, wird
gebeten, sein Interesse bis spätestens
1. Oktober 2007 anzuzeigen.
Nähere Informationen sind unter
www.stmas.bayern.de/senioren/modellprogramm.htm im Internet
abrufbar.
(Quelle: Pressedienst StMAS)
06.07.2007
Neueste Ausgabe der Zeitschrift
SELBSTHILFE
(2/2007) erschienen:

In dieser Ausgabe haben der Geschäftsführer R.
Kirchner und die Referentin N. Lassal die Ergebnisse des Arbeitskreises
"Integration" veröffentlicht. Der Artikel ist als
PDF-Datei (64KB) downloadbar. folgen Sie
den Links oder klicken Sie auf das Bild.
Themen:
Die Zeitschrift kann bei der
BAG SELBSTHILFE
abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten
ein Probeheft bei unserer
Geschäftsstelle
erhalten.
02.07.2007
Neuesten Ausgabe der LAGH Informationen 04/2007
Themen: Arbeitskreise der LAGH - ConSozial
2007 - Pflegeversicherung ua.
LAGH Informationen Nr. 04/2007
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28.06.2007
Reform zur
nachhaltigen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung
Unter dem folgenden
Link des BMG können Sie zusammengefasst die wichtigsten Neuerungen der
"Mini-Pflegeversicherungsreform" einsehen.
BMG - Pflege
27.06.2007
Warnung vor
angeblichen „Mitarbeitern der Elterngeldstelle“
Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS):
Beratung zum Elterngeld findet nicht im Rahmen von Hausbesuchen
statt
26.6.2007
Reform der Pflegeversicherung
Sozialministerin Stewens begrüßt Einigung im Koalitionsausschuss -
Stärkung der ambulanten Strukturen - Verbesserungen für Demenzkranke –
Pflegezeit Durchbruch für häusliche Pflege
Als „guten und
wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen sozialen
Pflegeversicherung“ begrüßte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens
heute in München die gestrige Einigung im Koalitionsausschuss. „Die
Stärkung der ambulanten Strukturen entspricht genau dem Wunsch der
Betroffenen. Durch die Schaffung von wohnortnahen Pflegestützpunkten
können die Angebote für Pflegebedürftige zukünftig besser aufeinander
abgestimmt und vernetzt werden“, erklärte die Ministerin.
„Die Leistungen der
Pflegeversicherung sind seit ihrer Einführung vor zwölf Jahren weder im
ambulanten noch im stationären Bereich erhöht worden. Es freut mich
daher, dass wir nun eine Anhebung der ambulanten Leistungen, des
Pflegegeldes sowie der Leistungen für schwerste Pflegefälle im
stationären Bereich erzielen konnten“, betonte Stewens und wies darauf
hin, dass die erhöhten Leistungen nicht nur den Pflegebedürftigen selbst
zugute kämen: „Dies entlastet nicht nur die Selbstzahler, sondern auch
die unterhaltspflichtigen Angehörigen.“
„Wichtig und
dringlich sind zudem die Verbesserungen für Demenzkranke, denn deren
Zahl wird sich von heute einer Million bis zum Jahr 2050 auf mehr als
zwei Millionen erhöhen. Allerdings haben Demenzkranke einen erheblichen
allgemeinen Hilfe- und Betreuungsbedarf, der letztlich nur durch eine
Überarbeitung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs berücksichtigt werden
kann. Denn der Leistungsbezug aus der gesetzlichen Pflegeversicherung
ist bislang von einem konkret festzustellenden zeitlichen Pflegebedarf
abhängig. Unser Vorschlag ist, bei der Einstufung von Demenzkranken auf
deren verbliebene Alltagskompetenz abzustellen“, betonte die Ministerin.
Stewens: „Mit der
Einführung einer Pflegezeit von bis zu sechs Monaten, auf die Angehörige
künftig in Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten einen
Rechtsanspruch haben, kommen wir dem Wunsch vieler Menschen entgegen,
die Pflege zu Hause zu erleichtern – aus sozialpolitischer Sicht ist
dies ein Durchbruch zur Stärkung der häuslichen Pflege. Denn die
Angehörigen sind und bleiben der größte Pflegedienst in unserem Land.
Sie zu stärken, hat hohe Priorität.“
Pressedienst StMAS
26.6.2007
Noch Plätze frei –
jetzt anmelden:
Fachtagung der
Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft am 07. Juli 2007
München – Multiple
Sklerose (MS) ist seit über 150 Jahren eine lebensbegleitende und noch
unheilbare Erkrankung. Die Auseinandersetzung mit MS ist etwas
Einzigartiges und eng an den Lebensstil des Betroffenen gebunden.
Menschen mit Multipler Sklerose benötigen Hilfe, bestehende oder zu
erwartende krankheitsbedingte Belastungen psychisch oder durch
zielgerichtetes Handeln aufzufangen
Die Fachtagung
der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG Landesverband
Bayern e.V.) am Samstag, 07. Juli 2007, im Marriott Hotel
(Berliner Straße 93, 80805 München) informiert mit Vorträgen
internationaler Referenten über Themen der Lebensgestaltung und
Krankheitsbewältigung.
Vom Umgang mit
Traurigkeit und Depression über die Entdeckung des inneren Heilers,
Wissenswertes über ganzheitliche Therapien und den aktuellen Stand aus
Medizin und Forschung: die Referenten und das Team der DMSG werden die
Tagungsteilnehmer dabei bestärken, eigene Ressourcen zu aktivieren, um
ein Plus an Lebensqualität zu bewirken
Diese Fachtagung bietet eine ideale Kontaktmöglichkeit für
Neubetroffene und Interessierte, die Hilfe suchen oder sich über die
Krankheit MS informieren wollen.
Tagungsgebühr (inkl. Kaffee, Gebäck und Mittagsbüfett): € 18.- für
Mitglieder, € 25.- für Nichtmitglieder.
Anmeldung und
alle Informationen unter der Tel. 089-23 66 41-0, Fax 089-23 66 41-33,
E-Mail
dmsg-bayern@dmsg.de. Das Programm zum Download gibt es auch
auf der Homepage des Landesverbandes:
www.dmsg-bayern.de.
Hintergrund:
Die Deutsche
Multiple Sklerose Gesellschaft in Bayern:
Die Deutsche
Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) ist die älteste Hilfsorganisation
für Menschen mit Multipler Sklerose (MS) in Deutschland. Trotz
Fortschritten in der Medizin erkranken rund 15 Menschen täglich
deutschlandweit an MS - und die Dunkelziffer ist weitaus höher.
MS trifft alle
Altersgruppen und gesellschaftlichen Schichten. Was oft mit einem
leichten Taubheitsgefühl beginnt, kann in unregelmäßigen Schüben über
Funktionsstörungen der Sinnesorgane bis zu massivsten körperlichen
Behinderungen führen. Ursache ist eine Störung des Immunsystems, dessen
Aufgabe eigentlich darin besteht, Krankheitserreger zu bekämpfen und
den Organismus so vor Infektionen zu schützen. Bei MS richtet sich das
Immunsystem jedoch aus noch unbekannten Gründen gegen Strukturen des
eigenen Körpers, weshalb man auch von einer Autoimmunerkrankung spricht.
Multiple Sklerose ist derzeit nicht heilbar, nicht ansteckend und wird
nicht vererbt. Problematisch ist der sprunghafte und unvorhersehbare
Ablauf dieser Krankheit.
MS hat sehr
viele Gesichter:
Lisa,
16 Jahre, hat vor zwei Wochen beim Neurologen erfahren, dass die
Taubheitsgefühle in ihren Beinen nicht von zuviel Tanzen kommen. Auf
der Homepage der DMSG findet sie Informationen zur
Neubetroffenen-Gruppe.
Markus,
32 Jahre, muss seinem Arbeitgeber erklären, dass er seit seinem letztem
Schub alles wie durch eine Milchglasscheibe sieht und den Lkw nicht mehr
fahren kann. Die Sozialpädagogin der DMSG hat ihn auf das Gespräch
vorbereitet.
Astrid,
43 Jahre, hat sich im Pflegeheim für junge MS-Patienten eingelebt und
schätzt die Hilfen beim Essen, Trinken und Waschen. Das Pflegeheim ist
eine Einrichtung der DMSG.
Diese Menschen
haben es leichter, mit der Diagnose MS zu leben, weil es die DMSG gibt.
Gerade junge Menschen benötigen die Hilfe eines starken Verbandes, um
durch lebenspraktische Beratung Ängste abzubauen, Perspektiven zu
eröffnen und Lösungswege zur Bewältigung akuter Probleme aufzuzeigen.
Ihre Ansprechpartnerin: Stephanie
Bessner-Varga M.A.
DMSG Landesverband Bayern e.V., 80331
München
Telefon:
0 89 / 23 66 41-24
Telefax:
0 89 / 23 66 41-33
E-Mail: dmsg-bayern@dmsg.de
Homepage: www.dmsg-bayern.de
01.06.2007
Behindertenbeauftragter der Landeshauptstadt München, Herr Oswald Utz
ruft zum Protest gegen den geplanten Wechsel der Zuständigkeiten für die
ambulante Eingliederungshilfe nach SGB XII auf
Entgegen dem in Fachkreisen und
von Wohlfahrtsverbänden begrüßten geplanten Wechsel der Zuständigkeiten
für die ambulante Eingliederungshilfe nach SGB XII befürchten
insbesondere betroffene behinderte Menschen in der LH München, dass das
bisher gut funktionierende System der ambulanten Hilfen durch diesen
Wechsel Qualitätseinbußen zur Folge haben könnten.
Weitere Informationen finden Sie
unter www.bb-m.info
23.5.2007
5. Mai
2007 Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit
Behinderung in München - große Aufmerksamkeit erreicht!
Der diesjährige
Europaweiter Protesttag
für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. mai 2007 auf
dem Münchner Marienplatz hat trotz der schlechten Wetters viele
interessierte - betroffene - Menschen mit und ohne Behinderung zur
Teilnahme bewegt.
Auf einer Bühne fand wieder
ein buntes Rahmenprogramm statt und nach einer Podiumsdiskussion mit
Politikern des Bayerischen Landtages Herr Unterländer (CSU), Frau
Ackermann Bündnis 90 DIE GRÜNEN und dem Behindertenbeauftragten der LH
München, Herrn Utz spielten u.a. die Blinde Musiker München gGmbH, der
bekannte Saxophonist und Klarinettist im Rollstuhl Herr Klaus Kreuzeder
spielen und fanden andere Aktionen statt.
Ein Höhepunkt bei
der diesjährigen Veranstaltung war die gemeinsame Aktion von LAGH und
der Vereinigung kommunaler Interessensvertreter von Menschen mit
Behinderung in Bayern (VKIB) mit Demonstration und Kundgebung zum Thema
"Barrierefreie Bahnhöfe". Im folgenden ein paar Bilder vom 5. MAI 2007.
Ein Klick auf das Bild vergrößert die Ansicht
Sie können einen Mitschnitt der
Aufzeichnung von Radio Lora downloaden. Die
Audiodatei ist
allerdings 35 MB groß. Also bitte nur bei echtem Interesse downloaden.
Information zum Festival und Einladung zur Filmeinsendung
29.5.2007
Bundesagentur
für Arbeit ordnet unterstützende Dienstleistungen für
Hochschulabsolventinnen und –absolventen mit Behinderung neu
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Bundesagentur für
Arbeit (BA) hat zum Bedauern vieler schwerbehinderter
Hochschulabsolvent/innen und ihrer Verbände den bewährten, bundesweit
agierenden Vermittlungsdienst für Akademiker/innen mit Schwerbehinderung
in der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) zum 1. Mai 2007
aufgelöst. Künftig sind die Agenturen für Arbeit bzw. die Träger der
Grundsicherung für Arbeitssuchende am jeweiligen Wohnort verantwortlich
für die Beratung, Vermittlung und Förderung schwerbehinderter
Akademiker/innen.
Nach dem Willen der BA soll sich die ZAV
künftig auf andere Weise für die Integration von Akademiker/innen mit
Behinderung einsetzen. Neuer Schwerpunkt wird die Weiterbildung,
Beratung und Unterstützung der Vermittlungskräfte vor Ort sein. Wie
bisher soll die ZAV darüber hinaus Stellen für Menschen mit Behinderung
akquirieren, (potentielle) Arbeitgeber in Fragen der
Personalrekrutierung und Stellenbesetzung unterstützen und
Behindertenverbände bei der Abwicklung einschlägiger Projekte beraten.
Kontakte der ZAV zu den Behindertenverbänden, Behindertenbeauftragten
und anderen Selbsthilfeorganisationen sollen weiter gepflegt und
ausgebaut werden.
Offene Stellen für behinderte Arbeitssuchende
werden – statt wie bisher in einem speziellen Newsletter – zukünftig
ausschließlich im virtuellen Stellenmarkt der BA unter
http://www.arbeitsagentur.de/ veröffentlicht.
Mit freundlichen Grüßen
Renate Langweg-Berhörster
---------------------------------------
Deutsches Studentenwerk
Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung
Monbijouplatz 11
10178 Berlin
Tel.: 030/ 29 77 27-64
Fax: 030/ 29 77 27-69
studium-behinderung@studentenwerke.de
http://www.studentenwerke.de
Aufruf des EUROPÄISCHES
BEHINDERTENFORUM
EUROPÄISCHES BEHINDERTENFORUM 1997-2007: ZEHN
JAHRE KAMPF UM BEHINDERTENRECHTE Lasst die Diskriminierung von Menschen
mit Behinderungen der Vergangenheit angehören Die Bekämpfung der
Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen geht uns ALLE an
Die
Deklaration zum 10 -jährigen bestehen
und die
Unterschriftenformulare können Sie als PDF-Datei downloaden
23.5.2007
Teilhabe
am Umweltschutz
Behinderte Menschen
bekommen 330 Euro Rabatt beim Einbau eines Rußpartikelfilters -
Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen
begrüßt Rabattregelung – "Teilhabe bedeutet auch Teilnahme am
Umweltschutz."
Die Beauftragte der
Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karin
Evers-Meyer (SPD), begrüßt die Rabattregelung zu Gunsten behinderter
Menschen, die der Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V.
und A.T.U Auto-Teile-Unger heute in Berlin präsentiert haben. Behinderte
Menschen bekommen danach für den Filtereinbau eine Ermäßigung der Kosten
von bis zu 330€.
Für die Nachrüstung
eines Fahrzeugs mit einem Rußpartikelfilter wurden steuerliche Anreize
von bis zu 330€ geschaffen. Ziel ist die Reduzierung der
Umweltbelastungen und Gesundheitsschädigungen durch Partikelemissionen
aus Dieselfahrzeugen. Menschen mit Behinderungen und ihre Fahrdienste
können davon jedoch in vielen Fällen nicht oder nur in geringem Umfang
profitieren, das sie von der Kraftfahrzeugsteuer befreit sind. Sie
wurden daher von der Einbaupflicht grundsätzlich befreit, die aktive
Teilnahme am Umweltschutz bleibt ihnen damit jedoch verwehrt.
Karin Evers-Meyer:
"Gesellschaftliche Teilhabe bedeutet auch, sich aktiv am Schutz der
Umwelt beteiligen zu können. Moderne Behindertenpolitik befasst sich
eben längst nicht mehr nur mit Fragen der Fürsorge oder dem Ausgleich
von Nachteilen. Moderne Behindertenpolitik will Gleichstellung, Teilhabe
und Selbstbestimmung ermöglichen. Mit dem Rabatt erhalten behinderte
Menschen die gleichen Anreize wie nicht behinderte Menschen, am
Umweltschutz teilzunehmen. Sie erhalten eine Ermäßigung für den
Filtereinbau von bis zu 330€, was den steuerlichen Vorteilen
entspricht."
Und so soll es
funktionieren: Der Kunde/ die Kundin wendet sich an eine A.T.U-Werkstatt
und bittet um die Nachrüstung des Fahrzeuges mit einem
Rußpartikelfilter. Gleichzeitig wird der aktuelle Kfz-Steuerbescheid
eingereicht, anhand dessen die Steuerbefreiung deutlich wird. Bei einer
100%igen Befreiung wird von der Werkstatt ein Nachlass von 330€ auf die
anfallenden Kosten gewährt, bei 50%iger Befreiung ein Nachlass in Höhe
von 165€. Der Rabatt wird direkt von der Rechnung abgezogen. Die
verbleibenden Kosten bis zum Höchstbetrag von 330€ können über die
Kraftfahrzeugsteuer beim Finanzamt geltend gemacht werden.
Die Regelungen
betreffen alle behinderten Menschen, die im Besitz eines
Schwerbehindertenausweises mit den Merkzeichen "aG", "H", "Bl", "G",
"Gl" sind und denen eine (teilweise) Befreiung von der Kfz-Steuer
gewährt wurde.
23.5.2007
Chancen des
trägerübergreifenden persönlichen Budgets für Studierende mit
Behinderung/ Rechtsanspruch ab 1.1.2008
ab 1. Januar 2008
haben Menschen mit Behinderung einen gesetzlich geregelten Anspruch, auf
Wunsch die individuell erforderlichen Teilhabe- und Reha-Leistungen –
soweit es sich um alltägliche und regelmäßig wiederkehrende Bedarfe
handelt – in Form eines (trägerübergreifenden) persönlichen Budgets zu
beziehen.
Das persönliche Budget ist eine Chance für Menschen
mit Behinderung, ein hohes Maß an Selbstbestimmung und
Eigenverantwortung zu gewinnen. Insbesondere Studierende mit
Behinderung, die aufgrund ihrer Studiensituation i. d. R. auf hohe
Flexibilität ihrer Dienstleister angewiesen sind und/oder die
Finanzierung ihres behinderungsbedingten Mehrbedarfs mit verschiedenen
Kostenträgern absprechen müssen, können vom neuen Modell, das Leistungen
aus einer Hand verspricht, profitieren. Damit haben sie als Expert/innen
in eigener Sache endlich die Möglichkeit, die notwendigen
Unterstützungsangebote ihren besonderen Bedürfnissen entsprechend und
weitgehend unabhängig von Vorgaben der Leistungserbringer selbst
auswählen und einkaufen zu können. Gleichzeitig werden sich behinderte
Studierende, die oft schon auf ihrem Weg zum Studium ein besonders hohes
Maß an Selbstständigkeit, Durchsetzungskraft und Organisationstalent
entwickeln mussten, mit ihrer neuen Rolle als Arbeitgeber und
eigenverantwortlicher Budgetverwalter mit hoher Wahrscheinlichkeit
schnell vertraut machen und eigene Erfahrungen aktiv in den Prozess der
Weiterentwicklung des persönlichen Budgets einbringen können. Sie
sollten deshalb möglichst umfassend auf die Chancen (und Risiken) des
persönlichen Budgets aufmerksam gemacht und für die Teilnahme an dem
neuen Leistungsmodell gewonnen werden.
Um eine Weiterentwicklung des persönlichen Budgets auch im Sinne von
behinderten Studierenden begleiten und Interessierte kompetent
informieren zu können, sind die Berater/innen auf entsprechende
Erfahrungsberichte von studierenden Nutzer/innen des persönlichen
Budgets angewiesen. Informationen aus erster Hand nimmt die
Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung gern entgegen.
Alternativ besteht die Möglichkeit für Beauftragte und Berater/innen von
behinderten Studierenden in Hochschulen und Studentenwerken, sich
mittels der geschlossenen Mailingliste
liste@studium-behinderung.de über das Thema auszutauschen.
Interessierte, die noch keinen Zugang haben, melden sich bitte unter
studium-behinderung@studentenwerke.de.
Informationen zum Thema „Persönliches Budget“ und Links auf
weiterführende Seiten finden Interessierte unter:
http://www.bmas.bund.de/BMAS/Navigation/Teilhabe-behinderter-Menschen/persoenliches-budget.html
auf den Seiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, das
außerdem einen Flyer zum Thema herausgegeben hat:
http://www.bmas.bund.de/BMAS/Redaktion/Pdf/Publikationen/das-traegeruebergreifende-persoenliche-budget,property=pdf,bereich=bmas,sprache=de,rwb=true.pdf.
Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge hat in
seiner Empfehlung zur Umsetzung des persönlichen Budgets vom 7.03.2007
Defizite des Modellprojekts – insbesondere bei Beratung und
Unterstützung von Interessierten, aber auch rechtliche bzw.
verwaltungstechnische Umsetzungshindernisse – zusammengefasst und
notwendige Maßnahmen zur Verbesserung aufgezeigt. Sie finden die
Empfehlung unter:
http://www.deutscher-verein.de/05-empfehlungen/2007/pdf/persoenliches_budget.pdf
.
Mit freundlichen Grüßen
Renate
Langweg-Berhörster
---------------------------------------
Deutsches Studentenwerk
Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung
Monbijouplatz 11
10178 Berlin
Tel. 030/ 29 77 27-64
Fax: 030/ 29 77 27-69
studium-behinderung@studentenwerke.de
www.studentenwerke.de/behinderung
22.5.2007
Wie wir leben! zeigt in seinem internationalen
Wettbewerb eine Auswahl von ca. 30 Dokumentar-, Spiel- und
Animationsfilmen aus der ganzen Welt. Es zeigt die neuesten Trends in
der filmischen Auseinandersetzung mit dem Thema Behinderung und
beleuchtet es aus vielen Blickwinkeln – authentisch, kontrovers und
künstlerisch wertvoll.
Damit verbunden lädt das Festival Filmemacher
ein, geeignete Filme für die Vorauswahl einzureichen. Diese können bis
zum 17. Juli 2007 eingereicht werden. Die Bedingungen finden Sie im
beiliegenden Faltblatt und im Internet unter www.abm-festival.de
und Bilder, Grafiken und weiteres Pressematerial unter www.abm-festival.de/presse .
Wie wir leben! die Produktion,
Aufführung und Verbreitung authentischer Filme von, mit oder über
Menschen mit einer Behinderung. Das Festival bringt professionelle
Filmemacherinnen und Filmemacher und Betroffene miteinander in Kontakt
und will sie zur Zusammenarbeit anregen. Damit ist Wie wir
leben! weiterhin ein wichtiges Forum für Filmschaffende und Menschen mit
Behinderungen und schlägt eine Brücke zwischen Filmemachern und Menschen
mit und ohne Behinderungen, zwischen unterschiedlichen Kulturen und
Lebenswelten.
Wir würden uns freuen, wenn Sie auf unser
Festival hinweisen oder darüber berichten könnten. Wir werden Sie, falls
Sie dies wünschen, über den Fortgang des Wettbewerbs auf dem Laufenden
halten. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Wie wir
leben! , abm, Bonner Platz 1, 80636 München
Gregor
Kern, Festivalleiter, Tel. 089 - 307 992-20
Steffi
Wagner, Presse, Tel.: 089- 307 992 -16
Fax. 089
- 307 992-22
Email: info@abm-medien.de
Web: www.abm-festival.de
22.5.2007
Das trägerübergreifende Persönliche
Budget
Der Flyer mit den wichtigsten Informationen und
Ansprechpartnern kann mit einem Klick auf das Bild als PDF-Datei (700
Kb) downgeladen werden.

22.5.2007
Barrierefrei Mit S. und U-Bahn im
Gesamtnetz München
Der Flyer mit den wichtigsten Informationen und
Ansprechpartnern kann mit einem Klick auf das Bild als PDF-Datei (14 Mb)
downgeladen werden.

Bayerische Ehrenamtsversicherung
Der Flyer mit den wichtigsten Informationen und
Ansprechpartnern kann mit einem Klick auf das Bild als PDF-Datei (13 MB)
downgeladen werden.

09.5.2007
Sozialminsterin Stewens und Dr. Heene
stellen neue Versicherung für Ehrenamtliche vor: Meilenstein für das
Ehrenamt in Bayern – Auffangnetz für 3,8 Millionen Engagierte - 1,2
Millionen nun neu unfallversichert
Als „Meilenstein für das
Ehrenamt in Bayern“ bezeichnete Bayerns Sozialministerin Christa Stewens
heute die neue Bayerische Ehrenamtsversicherung bei deren Präsentation
in Bamberg. „Seit 1. April 2007 schließen wir mit dieser Versicherung,
die der Freistaat bei der Versicherungskammer Bayern abgeschlossen hat,
Lücken in der Absicherung ehrenamtlich Tätiger gegen Unfall- und
Haftpflichtrisiken. Die Beiträge übernimmt der Freistaat. Und der
Versicherungsschutz tritt automatisch ein – es bedarf also keines
Antrags“, erklärte Stewens und wies darauf hin, dass in Bayern seit 1.
April 1,2 Millionen ehrenamtlich Tätige, die bislang nicht
unfallversichert waren, sowie 450.000 bürgerschaftlich Engagierte, die
keine Absicherung gegen Haftpflichtrisiken hatten, jetzt geschützt sind.
"Keiner, der sich in
Vereinigungen ehrenamtlich engagiert, muss in Zukunft im Schadenfall
finanzielle Nachteile befürchten. Die Bayerische Ehrenamtsversicherung
ist damit ein sicheres Auffangnetz, durch das keiner fällt und das jeden
trägt", erklärte Dr. Robert Heene, Vorstandsmitglied der
Versicherungskammer Bayern.
Die Bayerische
Ehrenamtsversicherung greife für ehrenamtlich Tätige, die ihre Tätigkeit
in Bayern ausübten oder deren Engagement von Bayern ausgehe. Rechtlich
selbständige Vereinigungen, also insbesondere Vereine, müssten ihre
ehrenamtlich Tätigen weiterhin selbst gegen Haftpflichtrisiken
versichern; im Unfallbereich bestehe dagegen auch für diesen
Personenkreis Versicherungsschutz. Stewens: „Die Bayerische
Ehrenamtsversicherung hilft als Auffangversicherung denjenigen, die
uneigennützig anderen helfen. Sie sichert die, die selbstlos andere
sichern. Sie leistet für die, die so vieles unentgeltlich für unsere
Gesellschaft leisten. Denn die freiwillig Engagierten in unserem Land
sollen wissen: Wenn alle Stricke reißen – wir fangen Sie auf!“
„In Bayern engagieren sich
rund 3,8 Millionen Menschen mit einem zeitlichen Umfang von insgesamt
ca. 75 Millionen Stunden pro Monat ehrenamtlich. Setzt man als Wert
einer ehrenamtlich geleisteten Stunde nur fünf Euro an, summiert sich
der Wert des Bürgerschaftlichen Engagements in Bayern auf rund 4,5
Milliarden Euro pro Jahr“, teilte die Ministerin mit.
Vorankündigung:
Sozialministerin Stewens steht allen Bürgerinnen und Bürgern am
Dienstag, 12. Juni 2007, zwischen 15 und 16 Uhr, am Expertentelefon der
Staatsregierung unter der Servicehotline 01801/201010 Rede und Antwort
zu allen Fragen rund um die Bayerische Ehrenamtsversicherung sowie zum
ehrenamtlichen Engagement. Fachleute des Sozialministeriums und der
Versicherungskammer sind am selben Tag zwischen 11 und 17 Uhr unter
derselben Telefonnummer erreichbar.
09.5.2007
40 Jahre BAG
SELBSTHILFE e.V. – Dachverband behinderter und chronisch kranker
Menschen zählt 101 Bundesverbände
101 Bundesverbände, vier
Fachverbände und 14 Landesarbeitsgemeinschaften haben sich unter dem
Dach der BAG SELBSTHILFE im 40. Jahr ihres Bestehens
zusammengeschlossen. Sechs neue bundesweit tätige
Selbsthilfeorganisationen behinderter und chronisch kranker Menschen und
ihrer Angehörigen und ein Fachverband wurden in der
Mitgliederversammlung Ende April im Bonner Gustav-Stresemann-Institut in
die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung
und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V. aufgenommen.
Angefangen hatte die BAG – damals noch Hilfe für Behinderte – mit acht
Verbänden.
Am 19. April 1967 waren es vor
allem Elternselbsthilfeorganisationen wie der Bundesverband der Eltern
körpergeschädigter Kinder – Conterganhilfswerk, die Bundesvereinigung
„Lebenshilfe“ für das geistig behinderte Kind oder der Verband Deutscher
Vereine zur Förderung und Betreuung spastisch gelähmter Kinder gewesen,
die die Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte – BAGH – e.V.
gegründet hatten.
Heute werden durch die
Dachorganisation neben körper-, sinnes-, psychisch- und lernbehinderten
Menschen vor allem Selbsthilfebundesverbände chronisch kranker Menschen
und zunehmend Menschen mit besonders seltenen chronischen Erkrankungen
vertreten. So wurden in der jüngsten Mitgliederversammlung die Deutsche
Selbsthilfe Angeborene Immundefekte e.V., die Gesellschaft für
Mukopolysaccharidosen (MPS) e.V., die Guillan-Barré Syndrom GBS
Initiative e.V., die Interessengemeinschaft Hämophiler (IGH) e.V.,
KiDS-22q11 e.V. und Phoenix Deutschland - Hilfe für Brandverletzte e.V.
aufgenommen. Als neuer Fachverband gehört nun auch Mobil mit Behinderung
e.V. dazu.
„Vor 40 Jahren haben wir den
viel zitierten Paradigmenwechsel angestoßen, der unter anderem zu einem
Behindergleichstellungsgesetz geführt hat. Inzwischen gibt es einige
Gesetze, die die Teilhabe behinderter Menschen am Leben in der
Gesellschaft verbessern sollen, und die Selbsthilfe behinderter und
chronisch kranker Menschen ist gut beraten daran zu arbeiten, dass das,
was in den Gesetzen steht, auch umgesetzt wird“, gab Friedel Rinn,
Bundesvorsitzender der BAG SELBSTHILFE, seinen Mitstreiterinnen und
Mitstreitern während der Mitgliederversammlung mit auf den Weg.
Die BAG
SELBSTHILFE e.V. – Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen
mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen – ist
die Vereinigung der Selbsthilfeverbände behinderter und chronisch
kranker Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland. Sie ist
Dachverband von 101 bundesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen, 14
Landesarbeitsgemeinschaften und 4 Fachverbänden. Über ihre
Mitgliedsverbände sind in der BAG SELBSTHILFE mehr als eine Million
Menschen mit körperlichen, seelischen und geistigen sowie
Sinnes-Behinderungen und Menschen mit unterschiedlichsten chronischen
Erkrankungen zusammengeschlossen.
Elisabeth Fischer
BAG
SELBSTHILFE e.V.
Presse-
und Öffentlichkeitsarbeit
Kirchfeldstraße 149
40215
Düsseldorf
Fon:
0211 3100625
Fax:
0211 3100634
www.bag-selbsthilfe.de
elisabeth.fischer@bag-selbsthilfe.de
25.4.2007
Europaweiten Protesttag und u.a.
Themenschwerpunkt: UN-Konvention zum Schutz der Rechte behinderter
Menschen
in der
Neuesten Ausgabe der LAGH Informationen 03/2007
LAGH Informationen Nr. 03/2007
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16.4.2007

5. Mai
2007 Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit
Behinderung in München
Auch in diesem
Jahr hat die LAGH wieder die federführende Organisation für den
Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung
von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai
2007 übernommen.
Im Aktionsbündnis
„Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit
Behinderung“, haben sich über 40 Selbsthilfeorganisationen
zusammengeschlossen um sich solidarisch für selbstbestimmte
Teilhabe von Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung in
unserer Gesellschaft einzusetzen.
Vorläufige Planungen: Die Veranstaltung findet statt, am Samstag, den
05. Mai 2007, von 10.00 bis 17.00 Uhr auf dem Münchner Marienplatz.
Rund um die
Mariensäule werden wieder Informationsstände der verschiedenen
Selbsthilfegruppen und Initiativen aus dem Bereich Behinderung und
chronischer Erkrankung vertreten sein.
Auf einer Bühne
wird wie üblich ein Programm stattfinden. Zwischen musikalischen
Vorführungen von Betroffenen und anderen, werden sich die einzelnen
Selbsthilfeinitiativen vorstellen. Außerdem wird auf der Bühne auch mit
Politikern und Behindertenbeauftragten über unsere Anliegen diskutiert.
Der
Verband der kommunalen Behindertenbeauftragten (VKIB)
plant ebenfalls zum 5. Mai 2007 eine Aktion gegen die bestehenden
Barrieren bei den Bahnhöfen und Verkehrsmitteln der DEUTSCHEN
BUNDESBAHN.
Auf dem Münchner
Marienplatz ist eine gemeinsame Kundgebung geplant.
Weitere
Informationen erhalten Sie in der Geschäftsstelle der LAGH.
16.4.2007
Neueste Ausgabe der Zeitschrift
SELBSTHILFE (1/2007) erschienen:

Themen:
- Workshops von Transparancy
- Reisetipps
- 10 Jahre Kampf um
Behindertenrechte
- Rechtsinformationen
- Hilfsmitteltipps für
Sehbehinderte und Blinde
- Art award
- u.a.
Die Zeitschrift kann bei der
BAG SELBSTHILFE
abboniert werden oder Sie können gegen Übernahme der
Versandkosten ein Probeheft bei unserer
Geschäftsstelle
erhalten.
Bericht und Bilder über den Empfang
anlässlich des 70 Geburtstags vom Vorsitzenden der LAGH und der am
gleichen Tag stattgefundenen Fachtagung:
Was bringt die Gesundheitsreform für chronisch kranke und
behinderte Menschen?
in der
Neuesten Ausgabe der LAGH Informationen 02/2007
LAGH Informationen Nr. 02/2007
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Pressekonferenz
Reform
der Pflegeversicherung
Bei der
Pressekonferenz am 19.3.2007 hat die Sozialministerin Christa Stewens
den Bayerischen Reformvorschlag für die Pflegeversicherung vorgestellt.
Anschließend wurden von der Expertengruppe des MDK Bayern die Ergebnisse
einer wissenschaftlichen Studie über die Eingruppierung der
pflegebedürftigen Menschen diskutiert.
Das Bayerische
Konzept, das mittlerweile unionsintern abgestimmt ist, sieht unter
anderem vor, die soziale Pflegeversicherung als eigenständige 5. Säule
der Sozialversicherung beizubehalten und dadurch ein zweites Standbein,
nämlich eine Kapitaldeckende Zusatzversicherung zu stärken. Durch die
Kapital gedeckte Zusatzversicherung, die als individuell bezogene
Zusatzversicherung konzipiert werden soll, soll erreicht werden, dass
künftig auch der Standard in der Pflegeversicherung erhalten und
ausgeweitet werden soll.
Interessant ist,
dass in diesem Modellvorschlag der Pflegebedürftigkeitsbegriff neu
definiert werden soll. In Abkehr zum verrichtungsbezogenen Pflegebegriff
soll sich künftig der Schweregrad der Pflegebedürftigkeit am Ausmaß der
Abhängigkeit des Pflegebedürftigen von anderen Menschen orientieren.
„Pflegebedürftigkeit liegt vor, wenn die Schädigungen der
Körperstrukturen oder der Körperfunktionen, der kognitiven Fähigkeiten
oder der seelischen Gesundheit die Alltagsaktivitäten und die Teilhabe
am gesellschaftlichen Leben beeinträchtigen, so dass personelle Hilfe
zur Kompensation erforderlich ist.“
Es ist zu
begrüßen, dass mit dieser begrifflichen Neusetzung endlich auch
demenzkranke Personen und Personen mit kognitiven oder seelischen
Beeinträchtigungen eine adäquate Unterstützung erhalten können.
Im Zusammenhang
für Menschen mit Behinderung muss sich aber zeigen, wie zukünftig die
Leistungen der Eingliederungshilfe von den neu definierten Leistungen
der Pflegeversicherung abgegrenzt werden.
Auf die Frage des
Geschäftsführers der LAGH wurde versichert, dass es durch die Ausweitung
des Pflegebedürftigkeitsbegriffes künftig auch möglich sein kann,Mittel
aus der Pflegeversicherung auch in Bereiche wie Werkstätten, ja sogar in
den Bereich der frühkindlichen Erziehung von Menschen mit Behinderung
einfließen könnten.
Dies wäre zu
wünschen, denn es muss endlich damit Schluss sein, dass Menschen, die
ihr Leben lang in einer Eingliederungseinrichtung waren, im Alter auf
Grund der Schwere ihrer Behinderung wegen des hohen Pflegebedarfs in
eine Pflegeeinrichtung übergeführt werden. Der vorgelegte Vorschlag ist
sicher interessant und wir werden mit Spannung die weitere Entwicklung
zur Modifizierung der Pflegeversicherung verfolgen.
12.03.2007
Tipps
zum Umgang mit taubblinden und hörsehbehinderten Menschen

Das Projekt "Integration
taubblinder Menschen (ITM)" hat die oben genannte Broschüre
herausgegeben. Sie soll allen Personen aufzeigen, dass der Umgang mit
taubblinden Menschen nicht so schwierig ist wie man sich das vielleicht
zunächst vorstellet.
Sie können die Broschüre als
PDF-Datei downloaden oder bei unserer
Geschäftsstelle
anfordern.
02.03.2007
5. Mai
2007 Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit
Behinderung in München
Auch in diesem
Jahr hat die LAGH wieder die federführende Organisation für den
Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung
von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai
2007 übernommen.
Im Aktionsbündnis
„Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit
Behinderung“, haben sich über 40 Selbsthilfeorganisationen
zusammengeschlossen um sich solidarisch für selbstbestimmte
Teilhabe von Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung in
unserer Gesellschaft einzusetzen.
Vorläufige Planungen: Die Veranstaltung findet statt, am Samstag, den
05. Mai 2007, von 10.00 bis 17.00 Uhr auf dem Münchner Marienplatz.
Rund um die
Mariensäule werden wieder Informationsstände der verschiedenen
Selbsthilfegruppen und Initiativen aus dem Bereich Behinderung und
chronischer Erkrankung vertreten sein.
Auf einer Bühne
wird wie üblich ein Programm stattfinden. Zwischen musikalischen
Vorführungen von Betroffenen und anderen, werden sich die einzelnen
Selbsthilfeinitiativen vorstellen. Außerdem wird auf der Bühne auch mit
Politikern und Behindertenbeauftragten über unsere Anliegen diskutiert.
Der Verband der kommunalen Behindertenbeauftragten (VKIB) plant
ebenfalls zum 5. Mai 2007 eine Aktion gegen die bestehenden Barrieren
bei den Bahnhöfen und Verkehrsmitteln der DEUTSCHEN BUNDESBAHN.
Auf dem Münchner
Marienplatz ist eine gemeinsame Kundgebung geplant.
Weitere
Informationen erhalten Sie in der Geschäftsstelle der LAGH.
21.02.2007

Fachtagung der LAGH
Was bringt die
Gesundheitsreform für chronisch kranke und behinderte Menschen?
mit anschließendem
Empfang
anlässlich des 70. Geburtstages von Herrn Dr. Josef Pettinger,
Vorsitzender der LAGH
Mittwoch, 21. März 2007
13.30 –16.30 Uhr
Fachtagung
16.45 – 18.00 Uhr
Geburtstagsfeier
Geschäftsstelle
der LAGH, Orleansplatz 3
81667 München
Tel. 089/459924-0;
Fax: 089/459924-13
Die Gesundheitsreform
ist in diesen Tagen verabschiedet worden. Den bisherigen Verlautbarungen
der Presse war zu entnehmen, dass sich einerseits für die Versorgung
chronisch kranker und behinderter Menschen künftig Verbesserungen
ergeben sollen. Andererseits ist es nur schwer durchschaubar, ob es
beispielsweise bei Hilfsmitteln und Medikamenten zu
Leistungseinschränkungen kommt.
Wir haben deshalb einen
Experten eingeladen, der bei den Anhörungen und in der Diskussion zur
Gesundheitsreform von Anfang an dabei war.
Wir freuen
uns, dass wir
Herrn
Dr. Martin Danner,
Leiter des Referats Gesundheitspolitik und Selbsthilfeförderung der BAG
SELBSTHILFE
für unsere
Veranstaltung gewinnen konnten. Er wird das Thema im Überblick
darstellen. Den Teilnehmern der Veranstaltung soll ausreichend
Möglichkeit gegeben werden Fragen zu stellen.
Bitte melden Sie sich
mit beigefügtem
Anmeldebogen
zur Veranstaltung und zum Empfang an.
Hörbehinderte oder gehörlose Menschen bitten wir rechtzeitig ihre
Teilnahme mitzuteilen, damit wir für die Veranstaltung entsprechend
Gebärdendolmetscher organisieren können.
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 01/2007
LAGH Informationen Nr. 01/2007
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06.02.2007
Tagungsbericht
zur Fachtagung am 9.11.2006
Persönliches Budget – ein Weg zu mehr
Selbstbestimmung?!

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Eignet sich besonders gut
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01.02.2007
Neuer Service des Bayerischen
Arbeitsministeriums - Pressekonferenz als Audiodatei abrufbar
Von der
morgigen PRESSEKONFERENZ
Freitag, 2.
Februar, 10.00 Uhr, im Clubraum der IHK für München und Oberbayern,
Max-Joseph-Str. 2, 80333 München,
zur Bilanz über das
Ausbildungsjahr 2006 können Sie die Hauptaussagen der Teilnehmer als
Audiodatei im Internet abrufen.
Ab etwa 13.00 Uhr können Sie einen
Mitschnitt der Statements
* von Bayerns Arbeitsstaatssekretär Jürgen W. Heike,
* von Dr.
Andreas Stöhr, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion
Bayern der Bundesagentur für Arbeit,
* von Dr. Reinhard Dörfler,
Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages
(BIHK),
* von Dr. Christof Prechtl, Geschäftsführer der Abteilung
Bildung der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw), sowie
* von Dr. Lothar Semper, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer der
Handwerkskammer für München und Oberbayern
unter
www.stmas.bayern.de -> Presse
-> Audiodaten abrufen.
30.1.2007
Petition zum "barrierefreien Bauen"
Eine wichtige Petition zum "barrierefreien
Bauen"
kann auf den Seiten des "Deutschen Bundestages" im Internet
unterzeichnet werden.
Mit der Petition soll erreicht
werden, dass die Aufnahme des grundsätzlichen Vorrangs der DIN 18025
(Barrierefreies Bauen) in das Baugesetz bei Neubauten grundsätzlich
Standard wird, nicht nur in öffentlichen Gebäuden, sondern auch im
privaten Bereich. Das Wissen zur Anwendung der Normen und Regeln des
barrierefreien Bauens soll Planern und Handwerkern schon während der
Ausbildung / des Studiums vermittelt werden. Außerdem soll es eine
Aufklärungspflicht gegenüber den Bauherren über barrierefreies Wohnen
geben.
http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=361
18.1.2007
Gesundheitsreform



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Gesundheitsreform
Fragen und Antworten zur
Gesundheitsreform
Was ändert sich für gesetzlich Versicherte?
Bieten alle Kassen
das gleiche?
Die Grundleistungen
bleiben, wie jetzt schon, überall gleich. Die Kassen
können aber verschiedene Zusatzleistungen anbieten.
Auch Tarifminderungen durch einen Selbstbehalt sind
möglich.
Sind künftig
Krankheiten von der Behandlung ausgeschlossen?
Nein. Lediglich Folgeerkrankungen von "unnötigen"
Eingriffen wie Piercings, Tattoos oder nicht
ärztlich verordnete Schönheitsoperationen können
teilweise dem Patienten auferlegt werden. In welchem
Umfang steht noch nicht fest.
Was ändert sich für
chronisch Kranke?
Wer als solcher nicht
an Vorsorgeuntersuchungen oder speziellen
Chronikerprogrammen teilnimmt, muss gegebenenfalls
mehr Zuzahlungen hinnehmen: Die Überforderungsgrenze
für Zuzahlungen liegt dann bei jährlich zwei Prozent
des Einkommens statt nur bei einem Prozent.
Was ändert sich bei
Vorsorge-Untersuchungen?
Wer von den 45-
bis 55-Jährigen nicht daran teilnimmt, muss bei
einer späteren Erkrankung eventuell mehr zuzahlen.
Für sie gilt dann ebenfalls eine Begrenzung der
Zuzahlungen von jährlich zwei Prozent statt einem
Prozent des Einkommens. Allerdings gilt diese
Bonusregelungen bei Krebserkrankungen nur, wenn dort
Vorsorgeuntersuchungen auch sinnvoll sind.
Was ändert sich für
Kinder?
Zur Krankheitsvorbeugung
empfohlene Impfungen gehören künftig zur
Kassenleistung. Auch Mutter-Vater-Kind-Kuren sind
künftig eine Regelleistung, auf die es einen
Anspruch gibt.
Was ändert sich für
alte Menschen?
Ältere und
Pflegebedürftige haben künftig unter anderem einen
Rechtsanspruch auf Rehabilitationsmaßnahmen. Für
Pflegeheimbewohner und die Mitglieder von
Alten-Wohngemeinschaften soll die Pflege und die
Versorgung mit Hilfsmitteln verbessert werden.
Meine Kasse bietet
ein so genanntes Hausarztmodell. Bleibt das?
Ja. Solche Modelle, in denen der Hausarzt
der zentrale Ansprechpartner ist, müssen künftig
sogar von allen Kassen angeboten werden.
Bleibt die
Praxisgebühr?
Ja.
Muss ich beim Arzt
etwas anders machen?
Nein. Für den Arzt
ändert sich allerdings ab 2009 das
Abrechnungssystem. Bisher erhält er für jede
Behandlung Punkte, die am Quartalsende in einen
Geldbetrag umgerechnet werden - je nachdem, wie viel
die Ärzte in seinem Bezirk insgesamt ausgegeben
haben. Künftig gilt ein fester Preis.
Ich brauche sehr
teure Medikamente bzw. eine aufwändige Untersuchung.
Ändert sich etwas für mich?
Ja. Der
behandelnde Arzt muss künftig eine Zweitmeinung
einholen. Ein zweiter "fachlich besonders
ausgewiesener" Arzt muss also die Notwendigkeit der
Maßnahme bestätigen. Wie das genaue Verfahren
aussieht, steht noch nicht fest.
Was bedeutet der
Gesundheitsfonds für mich, wenn ich ALG II erhalte?
Durch den Gesundheitsfonds ändert sich
nichts.
Was bedeutet der
neue Risikostrukturausgleich für mich?
Dadurch werden die Kosten für unterschiedliche
Krankheiten zwischen den Kassen ausgeglichen. Die
Krankenkassen ziehen natürlich gesunde Versicherte
vor. Bereits jetzt können aber auch Schwerkranke zu
einer anderen Kasse zu wechseln. Das könnte künftig
problemloser werden, da ein Schwerkranker durch den
Ausgleich keine oder nur noch wenig Zusatzkosten
bedeutet. Eine Kasse, die sich auf eine bestimmte
Gruppe von Kranken spezialisiert, könnte das
möglicherweise sogar zu einem Wettbewerbsvorteil
machen
Was ändert sich bei den Beiträgen?
Gibt es weiter
unterschiedliche Beitragssätze?
Nein.
Mit dem Gesundheitsfonds 2009 wird der Beitragssatz
der gesetzlichen Krankenkasse in ganz Deutschland
der gleiche sein. Nur die Zusatzbeiträge, die die
Kassen erheben dürfen, können unterschiedlich hoch
sein.
Erhöht sich mein
Beitrag 2007?
Ja. Bereits jetzt ist
klar, dass die Kassen ihre Beiträge erhöhen müssen.
Erhöht sich mein
Beitrag durch den Gesundheitsfonds 2009?
Kommt drauf an. Mit dem Fonds gibt es nur noch einen
einheitlichen Beitragssatz. Der errechnet sich aus
den Kosten, die die Gesamtheit aller Versicherten
verusacht, bildet also einen Durchschnittswert. Wer
jetzt in einer sehr teuren Kasse ist, wird weniger
bezahlen, wer in einer sehr preiswerten ist, mehr.
Wie hoch der Beitrag genau liegen wird, kann man
derzeit nicht sagen.
Gilt bei der
Beitragshöhe weiterhin die Beitragsbemessungsgrenze?
Ja. Diese liegt 2006 bei 3562,50 Euro. Bis
zu diesem Betrag wird der prozentuale Beitrag
fällig. Darüber hinaus gehender Verdienst bleibt
beitragsfrei.
Bleiben Kinder
beitragsfrei mitversichert?
Ja.
Beteiligt sich der
Arbeitgeber weiter an meinem Kassenbeitrag?
Ja, allerdings gibt es bereits seit der letzten
Reform 2004 keine "paritätische" Lastenteilung mehr.
Der Arbeitgeber zahlt also etwas weniger als die
Hälfte, weil der bereits jetzt bestehende
Sonderbeitrag (0,9 Prozent) für Zahnersatz und
Krankengeld bestehen bleibt.
Beteiligt sich der
Arbeitgeber am Zusatzbeitrag?
Nein.
Ab wann kann auf
mich ein Zusatzbeitrag zukommen?
Mit dem
Gesundheitsfonds 2009. Allerdings nur, wenn Ihrer
Kasse die Überweisungen aus dem Fonds nicht
ausreichen! Dann kann sie sich zusätzliches Geld
über einen Zusatzbeitrag verschaffen.
Wie hoch könnte der
Zusatzbeitrag werden?
Maximal ein
Prozent des beitragspflichtigen Einkommens- das
entspricht beim Pflichtversicherten meist dem
Bruttoeinkommen. Die Einprozent-Regel ist die so
genannte Überforderungsklausel. Wer also 2000 Euro
verdient, zahlt maximal 20 Euro monatlich. Es gilt
aber eine Ausnahme: Acht Euro kann die Kasse
verlangen, ohne eine Überforderung der Versicherten
prüfen zu müssen. Verlangt sie allerdings 8,50 Euro
gilt diese Klausel wieder. Wer nur 620 Euro
Einkommen hat, zahlt dann auch nur 6,20 Euro.
Wird der
Zusatzbeitrag als Pauschale oder prozentual
festgelegt?
Beides ist erlaubt. Eine Krankenkasse kann
einen festen Betrag - zum Beispiel fünf Euro pro
Mitglied - verlangen. Möglich ist auch eine
Extraprämie, zum Beispiel 0,5 Prozent Zusatzbeitrag.
Das wären bei 1000 Euro brutto dann fünf Euro
zusätzlich, bei 3000 Euro 15 Euro.
Was passiert, wenn
der Kasse auch der Zusatzbeitrag nicht reicht?
Dann heißt es sparen - oder Pleite gehen. Wenn viele
oder alle Kassen mit dem Geld nicht auskommen, weil
die Kosten steigen, muss der für alle geltende
Beitragssatz erhöht werden. Dann ist mehr Geld im
Gesundheitsfonds.
Muss ich einen
Zusatzbeitrag für meine Kinder zahlen?
Nein.
Kann ich die
Krankenkasse wechseln, wenn diese einen
Zusatzbeitrag von mir verlangt?
Ja. Für
die Versicherten soll es ein Sonderkündigungsrecht
geben.
Muss ich
Zusatzbeitrag bezahlen, wenn ich ALG-II-Empfänger
bin?
Ja. Sie können aber ebenfalls zu
einer Kasse wechseln, die keinen Zusatzbeitrag
verlangt. Für Sozialhilfe oder Grundsicherung
bezieht, wird vom Zusatzbeitrag befreit.
Was ändert sich für privat Versicherte?
Wann kann ich in
eine private Kasse (PKV) wechseln?
Es
gilt weiter die Versicherungspflichtgrenze. Diese
liegt 2006 bei 3937,50 Euro monatlich oder 47.250
Euro jährlich. Nur wer drei Jahre lang mehr verdient
oder selbstständig ist, kann in die private Kasse
wechseln.
Was verändert sich
beim Wechsel von PKV zu PKV?
Der soll
leichter werden. Bisher ist der Wechsel nicht
attraktiv, weil die für das Alter zurückgelegten
Gelder nicht mitgenommen werden können, sondern der
Versicherung zufallen. Mit einem Rechenmodell, das
auf einem Basis-Tarif beruht, sollen diese Ansprüche
künftig ermittelt und zur neuen Versicherung
transferiert werden. Details stehen noch nicht fest.
Was verändert sich
beim Wechsel von PKV zur "Gesetzlichen"?
Voraussichtlich wenig. Der Wechsel wird nur unter
ähnlichen schwierigen Bedingungen verlaufen wie
jetzt. Derzeit ist das beispielsweise nur möglich,
wenn eine versicherungspflichtige Arbeit aufgenommen
wird.
Wird die PKV für
Neukunden teurer?
Nach Angaben der
privaten Versicherer: ja. Vor allem jüngere
Neukunden müssen wohl mit deutlich höheren Tarifen
rechnen, unter anderem da das Mitnehmen der
Altersrückstellungen in der bisherigen Kalkulation
der Unternehmen nicht berücksichtigt war. Die
"verfallenen" Altersrückstellungen trugen zur
Kostensenkung bei.
Wird die PKV auch
für bereits privat Versicherte teurer?
Nach Angaben der privaten Versicherer: ja.
Was ist der neue
"Basis-Tarif" bei der PKV?
Jeder
Versicherte der PKV kann diesen Tarif wählen, etwa
wenn ihm sein ursprünglich gewählter Tarif in der
PKV zu teuer wird. Der Basis-Tarif bietet die
Grundleistungen der gesetzlichen Kassen. Auch
diejenigen, die derzeit freiwillig in einer
gesetzlichen Kasse sind - also über der
Versicherungspflichtgrenze liegen - können diesen
Tarif wählen. Ehemals privat Versicherte sollen
unter bestimmten Bedingungen in diesen Tarif
zurückkehren dürfen.
Bei der PKV richtet
sich der Beitrag nach dem Gesundheitszustand. Gibt
es diese Risikozuschläge auch beim Basis-Tarif?
Nein. Hier gibt es nur Unterscheidungen nach Alter
und Geschlecht.
Was passiert, wenn
ich den Basis-Tarif nicht mehr bezahlen kann?
Dann greift eine Härtefallregelung. In einem ersten
Schritt wäre dann nur noch die Hälfte der Prämie zu
zahlen.
Quelle: Tagesschau.de (12.1.2007)
4.01.2007
Neueste Ausgabe der Zeitschrift
SELBSTHILFE (4/2006) erschienen:

Themen:
- Stellungnahme der
Patientenbeauftragten
- Reha care
- Kontakbörse Herzflimmern
- Rechtsinformationen
- 25 Jahre behinderte Frauen
- Jobs ohne Barrieren
- u.a.
Die Zeitschrift kann bei der
BAG SELBSTHILFE abboniert
werden oder Sie können gegen Übernahme der Versandkosten ein
Probeheft bei unserer
Geschäftsstelle
erhalten.
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 08/2006
LAGH Informationen Nr. 08/2006
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ist allerdings ein Programm zum entzippen der Datei notwendig. z.B.
WinZip oder Windows XP)

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21.12.2006
Sozialhilfe
Sozialministerin Stewens:
Einheitliche Grundlage für die Festsetzung der Sozialhilfe-Regelsätze in
Ost und West – Landesregelsatz in Bayern künftig 345 Euro
„Ab 1. Januar
2007 wird die Festsetzung der Regelsätze in der Sozialhilfe auf einer
einheitlichen Grundlage für Ost und West erfolgen. Der Landesregelsatz
in Bayern wird auf 345 Euro monatlich für den Haushaltsvorstand und für
Alleinstehende festgesetzt.“ Dies gab Bayerns Sozialministerin
Christa Stewens heute in München bekannt. Entsprechend den Vorgaben
in dem vor zwei Wochen, am 7. Dezember, in Kraft getretenen Gesetz zur
Änderung des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII – Sozialhilfe)
bildete hierfür die bundesweite Auswertung der Einkommens- und
Verbrauchsstichprobe 2003 die Grundlage. Für Kinder bis 14 Jahre beträgt
der Sozialhilfe-Regelsatz vom 1. Januar 2007 an monatlich 207 Euro, für
Haushaltsangehörige ab 14 Jahren monatlich 276 Euro.
Im Rahmen der
Sozialhilfe erhalten – Bedürftigkeit vorausgesetzt – Personen, die erwerbsgemindert sind, sowie ältere Personen über 65 Leistungen zum
Lebensunterhalt. Der Regelsatz für diesen Personenkreis wird auf
Länderebene festgelegt und betrug in Bayern bisher 341 Euro. Zwölf
bayerische Kommunen hatten diesen Betrag auf 345 Euro aufgestockt. Für
alle erwerbsfähigen Personen zwischen 15 und 65 Jahren sowie für
ihre nicht-erwerbsfähigen Angehörigen in einer Bedarfsgemeinschaft wird
dagegen der notwendige Lebensunterhalt durch die Grundsicherung für
Arbeitsuchende (Hartz IV) sichergestellt. Diese Leistung wird auf
Bundesebene festgelegt und beträgt 345 Euro – sie entspricht damit exakt
der Höhe des monatlichen Regelsatzes, wie er nun auch für
Sozialhilfeempfänger gezahlt wird.
Quelle Pressemitteilung StMAS 21.12.2006
15.12.2006
Gesundheitsreform im Bundesrat
Sozialministerin Stewens: Bayern
mahnt Änderungen am Gesetzentwurf an – Korrekturen bei Krankenhäusern,
Insolvenzfähigkeit, PKV und Rettungsdienst notwendig
„Die heute
geäußerten Erkenntnisse der Stiftung ‚Neue Soziale Marktwirtschaft’,
Bayern werde durch den Gesundheitsfonds mit 1,04 Milliarden Euro
belastet, ist nicht neu. Diese Zahlen bestätigen unsere früheren
Einschätzungen. Dies war ja auch der Grund für die Lösung, auf die sich
die Koalitionsspitzen Anfang Oktober verständigt hatten, nämlich die
Länder pro Jahr nicht mit mehr als 100 Millionen Euro zu belasten“,
erklärte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute in
München.
„Darüber hinaus
gibt es gravierende Punkte, die wir am vorliegenden Gesetzentwurf für
das ‚Wettbewerbsstärkungsgesetz der Gesetzlichen Krankenversicherung’ (GKV-WSG),
also am Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform, ändern wollen. Hierauf
werde ich in der morgigen Bundesratssitzung deutlich hinweisen“,
kündigte Stewens an und nannte als Punkte im Einzelnen:
„Bayern wird
sich für die Streichung des dreiprozentigen Abschlags für rettungsdienstliche Leistungen einsetzen. Notarzt- und
Rettungsdienst müssen als eigenständiges Leistungssegment in der
gesetzlichen Krankenversicherung anerkannt bleiben.“
„Der einprozentige
Abschlag bei den Krankenhäusern, der den
Krankenhäusern bundesweit 500 Millionen Euro abverlangen würde, darf so
nicht kommen. Er würde die Leistungsfähigkeit unserer stationären
Einrichtungen bei weitem übersteigen.“
„Die im GKV-WSG
vorgesehenen Änderungen bedeuteten zudem eine Abschaffung des
derzeitigen Geschäftsmodells der Privaten Krankenversicherung
(PKV). Hier bestehen verfassungsrechtliche Bedenken. In die Rechte von
Bürgerinnen und Bürgern darf nur eingegriffen werden, wenn der Eingriff
für diese noch tragbar ist und die Tragweite des Eingriffs vor Erlass
des Gesetzes auch abschätzbar ist.“
„Die vorgesehene
Regelung, nach der die landesunmittelbaren Krankenkassen ab dem Jahr
2008 insolvenzfähig sein sollen, ist ohne ausreichende
Übergangsfrist unverantwortlich.“
„Bayern tritt für
ein eigenes Verhandlungsmandat der Hausärzte ein. Im Rahmen der
Kassenärztlichen Vereinigungen sollten die Hausärzte ihre
Angelegenheiten mit den Krankenkassen
selbst regeln, aber auch verantworten können.
„Im Bereich der Arzneimittelversorgung ist uns sehr wichtig, dass in das
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG)
zur Erhöhung dessen Objektivität
auch externe
Sachverständige eingebunden werden.“
„Das Wettbewerbsrecht sollte künftig auch im Bereich der gesetzlichen
Krankenversicherung gelten. Es darf weder einen Monopolmissbrauch noch
Aufrufe zu einem Boykott geben, die dann nicht geahndet werden können.“
„Schließlich
darf die bundesweit einheitliche Festschreibung des Beitragssatzes
nur mit Zustimmung des Bundesrates erfolgen. Nachgerade skandalös ist,
dass das Bundesgesundheitsministerium noch immer keine Berechnungen über
die Höhe des Beitragssatzes vorgelegt hat.“
Quelle Pressemitteilung StMAS 14.12.2006
12.12.2006
Deutscher Behindertenrat - Das
Aktionsbündnis Deutscher Behindertenverbände
Kassel, den 12.12.2006
Presseinformation
Protestbesuch behinderter Menschen bei der Bundesagentur für Arbeit
für den Erhalt der Vermittlung schwerbehinderter Akademiker am
14.12.2006 um 11.00 Uhr in der Zentrale der BA, Regensburger Straße 104,
in Nürnberg
Der Deutsche Behindertenrat führt am Donnerstag, 14.12., um 11.00 Uhr
einen Protestbesuch von behinderten Menschen in der Zentrale der
Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg anlässlich der nächsten
Verwaltungsratssitzung der Bundesagentur für Arbeit durch. Damit
protestiert das Aktionsbündnis Deutscher Behindertenverbände gegen die
Pläne der Bundesagentur für Arbeit, den Bereich der "Vermittlung
schwerbehinderter Akademiker" bei der Zentralstelle für
Arbeitsvermittlung (ZAV) zu reduzieren oder gar ganz zu streichen. Dies
wäre eine fatale Fehlentscheidung, so dass die Mitglieder des
Verwaltungsrates aufgefordert werden, sich direkt den Betroffenen zum
Gespräch zu stellen.
"Gerade im Hinblick auf die Tatsache, dass der Abbau der
Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen im Gegensatz zur allgemeinen
Entwicklung in den letzten Monaten auf der Stelle trat, ist es unsinnig
eine Abteilung aufzulösen, die in den letzten Jahren äußerst gute Arbeit
geleistet hat. Vor allem für schwerbehinderte AkademikerInnen, die auf
eine bundesweite Vermittlung angewiesen sind, wäre das Aus für diese
Stelle fatal", erklärte Horst Frehe, Vorsitzender des Sprecherrates des
Deutschen Behindertenrates. Trotz einer Personalreduzierung auf
lediglich noch drei Mitarbeiter und gesetzlich eingeschränkter
Möglichkeiten habe die Zentralvermittlungsstelle für schwerbehinderte
AkademikerInnen im Jahre 2005 mehr als 200 Stellensuchende mit
verschiedenen Behinderungen nachhaltig auf den ersten Arbeitsmarkt
vermittelt. Im persönlichen Gespräch werden Stärken und Schwächen,
persönliche Präferenzen und Qualifikationen sowie die Spezifika der
Behinderu ng analysiert. Dann stellt die ZAV für die arbeitssuchende
Person gezielt Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern her, zu denen diese
gute und vertrauensvolle Kontakte unterhält.
"Statt über Kürzungen der Schwerbehindertenvermittlung nachzudenken,
muss es vielmehr Ziel sein, die erfolgreichen Methoden der Vermittlung
in den örtlichen Arbeitsagenturen ebenfalls anzuwenden. Die Bündelung
der Fachkompetenz bei der zentralen Vermittlungsstelle ist eine der
entscheidenden Gründe für die erfolgreiche Vermittlungstätigkeit. Deren
Zerschlagung ließe Schlimmes befürchten", so Horst Frehe. Die zentrale
Vermittlungsstelle müsse daher mit ihren finanziellen Möglichkeiten
langfristig erhalten bleiben und gestärkt werden, alles andere wäre
arbeitsmarktpolitischer Unsinn.
Wir würden uns über eine Berichterstattung freuen. Treffpunkt ist am
14.12. um 11.00 Uhr der Haupteingang der Bundesagentur für Arbeit. Für
Rückfragen steht Ihnen Ottmar Miles-Paul vom Sekretariat des Deutschen
Behindertenrates unter 0179-235 1063 zur Verfügung.
__________________________________________________
Deutscher Behindertenrat c/o Sekretariat: Interessenvertretung
Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. - ISL, Hermann-Pistor-Straße 1,
07745 Jena, Tel.: 0561/9977127, Fax: 0561/72885-29, E-Mail:
ottmar.miles-paul@bifos.de, www.deutscher-behindertenrat.de
4.12.2006
Vorsitzender der LAGH, Dr. Josef
Pettinger feiert heute seinen 70. Geburtstag

Das Gründungsmitglied,
Stellvertretender Vorsitzender (seit 1982) und seit Oktober 2001 Erster
Vorsitzender der LAGH, feiert heute seinen 70. Geburtstag. Dr. Pettinger
hat maßgeblich am Auf – und Ausbau der Landesarbeitsgemeinschaft
SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und
ihrer Angehörigen in Bayern e.V. (LAGH) mitgewirkt. Er hat wesentlich
dazu beigetragen, dass die LAGH mit heute 98 landesweit tätigen
Selbsthilfeorganisationen ein wichtiger Vertreter für die Belange der
betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen in Bayern
geworden ist.
Wir gratulieren ihm zu seinem
Jubiläumstag recht herzlich und wünschen ihm weiterhin beste Gesundheit,
die Ausdauer und die Kraft für dieses bedeutende Ehrenamt im Dienste der
betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen in Bayern.
30.11.2006
Stellungnahme
der
Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE e.V.
zu dem
Bericht der
Bundesregierung über die Ausführungen der
Leistungen des
Persönlichen Budgets nach
§ 17 des Neunten
Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX)
Stellungnahme hier:

30.11.2006
29.11.2006
Politik für Menschen mit
Behinderung
Sozialministerin Stewens: Projekt „pERSPEKTIVwECHSEL“
durch Selbsthilfepreis ausgezeichnet - Akzeptanz in der täglichen
Begegnung zwischen nicht behinderten und behinderten Menschen
„Der Verein
Gemeinsam Mensch e.V. fördert mit seinen Initiativen das Wissen um
Behinderung, schärft das Bewusstsein und erhöht die Aufmerksamkeit für
Menschen mit Behinderung. Mit dem Projekt ‚pERSPEKTIVwECHSEL“ werden
junge Menschen durch Simulationsübungen spielerisch in die
Lebenssituation von behinderten Menschen versetzt. Dies fördert die
Akzeptanz in der täglichen Begegnung zwischen behinderten und nicht
behinderten Menschen.“ Mit diesen Worten würdigte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute in München das Engagement des
Vereins. Der Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V. hatte
den Verein vor wenigen Wochen für das Projekt „pERSPEKTIVwECHSEL“ mit
seinem Selbsthilfepreis ausgezeichnet.
„Die Initiative für
das Projekt geht von Menschen aus, die unmittelbar von einer Behinderung
betroffen sind. Sie können am glaubwürdigsten vermitteln, was bestimmte
Handicaps für ihr Leben bedeuten und so auf eine Veränderung der
Einstellungen und des Verhaltens nicht behinderter Menschen gegenüber
behinderten Menschen hinwirken“, betonte Stewens. Der Verein habe
bislang in Eigenregie 24 Schulklassen besucht und damit 385 Schülerinnen
und Schüler sowie 51 Schulleiter erreicht. Künftig sollen auch
Kindertagesstätten in das Projekt einbezogen werden. Stewens:
„Integration hat in der vorschulischen Bildung, Erziehung und Betreuung
einen hohen Stellenwert, weshalb sie auch im Bayerischen Bildungs- und
Erziehungsplan verankert ist. Durch integrative Erziehung lernen Kinder
einen unbefangenen Umgang mit behinderten Kindern, sie lernen, dass
Schwächen und Behinderungen ein Teil von ‚Normalität’ sind und nicht zu
sozialem Ausschluss führen. Gerade bei integrativ arbeitenden
Kindertagesstätten ist für das Anliegen des Fördervereins der Boden
bereits bereitet“, erklärte die Staatsministerin.
Stewens: „Wichtigste
Ziele der Bayerischen Behindertenpolitik sind mehr Chancengleichheit und
eine bessere Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung an
der Gesellschaft. Mit dem Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetz
wurde hier ein entscheidender Schritt getan. Integration erfordert
jedoch mehr als gesetzliche Regelungen, finanzielle Absicherung und
individuelle Dienstleistungen. Selbsthilfeinitiativen tragen viel dazu
bei, ein akzeptierter Teil der Gesellschaft zu sein.“
Quelle: Pressemitteilung des StMAS vom
28.11.2006
27.11.2006
Der
Sozialstaat hat Zukunft!
17.11.2006
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 07/2006
Zentrale Themen:
LAGH
Informationen Nr. 07/2006
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17.11.2006
Der
Sozialstaat hat Zukunft!
Das Aktionsbündnis
„Soziales Netz Bayern“ hat mit Beteiligung der LAGH SELBSTHILFE eine
gemeinsame Veranstaltung organisiert und lädt alle Interessenten – auch aus
dem Bereich der Selbsthilfe – herzlich ein.
Der Sozialstaat hat
Zukunft
Chancen nutzen –
Ressourcen schaffen
Montag, den 27. November
2006
10.00 bis 16.00 Uhr,
München,
Agentur für Arbeit,
Kapuzinerstr. 26
Programm:
10.00 Uhr:
Eröffnung und Begrüßung
10.15 Uhr:
Die Bundesrepublik
Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat
Dr.
Hans-Jochen Vogel, ehem. Bundesjustizminister
11.15 Uhr:
Krise und Zukunft des
Sozialstaates
Prof.
Dr. Christoph Butterwegge
Universität Köln,
Seminar für Sozialwissenschaften
12.15 Uhr:
Diskussion
12.45 Uhr: Mittagspause
13.30 Uhr:
Podiumsdiskussion
·
Dr. Sepp Dürr
Fraktionsvorsitzender
der Grünen im Bay. Landtag
·
Franz
Maget
Fraktionsvorsitzender
der SPD im Bay. Landtag
·
Joachim Unterländer
Vorsitzender des
Arbeitskreises
Sozial-, Gesundheits-
und Familienpolitik der
CSU im Bayerischen
Landtag
16.00 Uhr: Ende
Die Teilnahme ist kostenlos
Mitgliederversammlung und Fachtagung der
LAGH am 9.11. 2006
Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der
LAGH wurden 6 neue Mitgliedsorganisationen aufgenommen:
BFG - Selbsthilfeorganisation der
Rollstuhlfahrer und ihrer Freunde e.V.
Deutsche Fibromyalgie Vereinigung (DFV) e.V.
Deutsche Selbsthilfe
Sauerstoff-Langzeit-Therapie (LOT) e.V
Gesellschaft für Mukopolysaccaridosen e.V.
Interessengemeinschaft Epidermolysis Bullosa
e.V. (I.E.B.) debra
KiDS-22q11 e.V.
Damit haben sich
98 Selbsthilfeorganisationen in der LAGH zusammengeschlossen und unsere
Position als Dachorganisation der SELBSTHILFE von Menschen mit
Behinderung und chronischer Erkrankung und Ihrer Angehörigen gestärkt.
Die Adressenliste mit den neuen Mitgliedsverbänden wird in den nächsten
Tagen aktualisiert.
---------------------------------------------------------------------
Fachtagung der LAGH
"Persönliches Budget- ein Weg zur
mehr Selbstbestimmung?
| Möhrmann,
Kirchner, Polifka, Troppmann |
volles Haus
|
Teilnehmer |
Der vollbesetzte Tagungsraum im
Zentrum der Bayerischen Behindertenverbände in der LAGH hat verdeutlich
wie hoch der Informationsbedarf zu diesem Thema ist.
Die Veranstaltung hat gezeigt, dass mit dem "Persönlichen Budget" ab dem 1.1.2008,
alternativ zu dem bisherigen reinen Sachleistungsprinzip, möglicherweise
erstmalig ein hoffnungsvolles Instrument zu mehr Selbstbestimmung bei
der Erfüllung des individuellen Assistenz- und Hilfebedarfs zur
Verfügung steht.
Dennoch haben die Ausführungen
der Referentin und der Referenten sowie die Beiträge aus den Reihen
Teilnehmer der Fachveranstaltung gezeigt, dass viele Fragen bei
der Umsetzung des "Persönlichen Budgets" noch nicht eindeutig
beantwortet werden können. Zur Zeit läuft noch die Modellphase in
verschiedenen Ländern und es sind trotz des kürzlich erschienenen
Zwischenberichtes der Bundesregierung (Ergebnisse der Begleitforschung)
insbesondere die Fragen der Finanzierung der Assistenzleitungen für das
"Persönlichen Budgets" als auch die Umsetzung im stationären Bereich
ungenügend oder überhaupt nicht geklärt.
Darüber hinaus wurden
Befürchtungen geäußert, dass möglicherweise das "Persönlichen Budget"
von den Kostenträgen als "Sparinstrument" verstanden wird und bei
bestimmten Personengruppen schwerstbehinderter Menschen durch das
"Persönlichen Budget" eine Vollversorgung nicht mehr gewährleistet ist.
Ein Bericht über die Tagung wird
in den nächsten Wochen erscheinen.
24.10.2006

Ab 01. Januar
2008 soll das „Persönliche Budget“ als Regelleistung in Kraft
treten. Mit dem „Persönlichen Budget“ wird die Hoffnung verbunden,
dass Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung in
Eigenverantwortlichkeit durch Geldleistung anstelle der bisherigen
Sachleistung, ihre Hilfen selbst organisieren können. Das
„Persönlichen Budget“ soll die Selbständigkeit und die
Eigenverantwortung von Menschen mit chronischer Krankheit und
Behinderung stärken und die Teilhabe in die Gesellschaft
ermöglichen.
Die LAGH hat
in einem ersten Arbeitskreis das Thema aufgegriffen und möchte nun
mit Vertretern aus den Mitgliedsverbänden über das „Persönlichen
Budget“ informieren, das Thema kritisch durchleuchten und die ersten
Erfahrungen unserer Mitgliedsverbände mit dem „Persönlichen Budget“
austauschen und diskutieren.
Die
Veranstaltung versteht sich als Einstieg für eine Positionierung der
LAGH zu diesem Thema. Es soll in einem Arbeitskreis der LAGH
fortgeführt werden.
Folgender
Ablauf ist geplant:
Einführung in die Thematik
Reinhard Kirchner,
Geschäftsführer der LAGH
Die gesetzlichen Grundlagen und
Verordnungen zum Persönlichen Budget
Ilse Polifka,
Stiftung Pfennigparade e.V.
Das Persönliche Budget, ein
Fortschritt für Menschen mit psychischer Erkrankung?
Karl-Heinz Möhrmann,
Landesverband Bayern e.V. der
Angehörigen psychisch Kranker
Lässt sich die Situation von
sehbehinderten und blinden Menschen durch das Persönliche Budget
verbessern?
Max Troppmann,
Bayerischer Blinden- und
Sehbehindertenbund e.V.
Anschließend: Offene
Diskussion.
Zusammenfassung der Ergebnisse und
Planung der weiteren Vorgehensweise
Wir würden uns freuen, wenn sie
sich mit dem beigefügten Anmeldebogen zur Veranstaltung anmelden.

18.10.2006
Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE
(3/2006) erschienen:

Themen:
- Gesundheitsreform
- Aktionsbündnis Patientensicherheit
- Forschung an embryonalen Stammzellen
- Rechtsinformationen
- WDR Rundfunkrat
- Was Frauen mit Behinderung bewegt
- u.a.
Die Zeitschrift kann bei der
BAG SELBSTHILFE abboniert werden oder Sie können
gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer
Geschäftsstelle erhalten.
Referentenentwurf zum
Gesundheitsreformgesetz
Der jüngste Entwurf zum Gesundheitsreformgesetz
liegt nun vor. Sie können Ihn als Pdf-Datei downloaden:

Ein gute Zusammenfassung der wichtigsten
Kernpunkte de Gesundheitsreform finden Sie unter:
Was ändert sich auf Webseite der Tagesschau.
03.10.2006
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 06/2006
LAGH
Informationen Nr. 06/2006
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20.9.2006
Weltalzheimertag
am 21. September
Sozialministerin Stewens:
Medizinische und medikamentöse Versorgung von Menschen mit Demenz muss
verbessert werden
„Auch Alzheimerkranke haben ein
Recht auf eine Therapie, die den neuesten wissenschaftlichen
Erkenntnissen entspricht. Gerade für die betreuenden Angehörigen ist es
eine große Erleichterung, wenn der Erkrankte sich beispielsweise noch
selbst anziehen, waschen oder essen kann oder sich weniger aggressiv
verhält. Voraussetzung dafür ist eine frühzeitige Diagnosestellung und
eine angemessene und wirksame Therapie“, erklärte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens
heute aus Anlass des Weltalzheimertags am Donnerstag, 21. September.
„Ich appelliere eindringlich an
die zuständigen Gremien, bei der Entscheidung die erkrankten Menschen
und ihre pflegenden Angehörigen nicht aus den Augen zu verlieren“,
betonte die Ministerin und bezog sich damit insbesondere auf das
Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, das
derzeit den Nutzen verschiedener Antidementiva prüft, sowie den
Gemeinsamen Bundesausschuss, der sich mit der Erstattungsfähigkeit von
Arzneimittelkosten durch die Gesetzliche Krankenversicherung befasst.
Insbesondere neue Medikamente wie Cholinesterasehemmer oder Memantine
könnten für Patienten oder Angehörige zu einer Erleichterung führen.
Derzeit leben nach den Worten der
Ministerin rund eine Million altersverwirrte Menschen in Deutschland.
Laut Prognosen werden dies in 20 Jahren bereits etwa 1,5 Millionen
Menschen sein. Morbus Alzheimer, benannt nach dem Arzt Alois Alzheimer,
der vor genau 100 Jahren das Krankheitsbild zum ersten Mal beschrieben
hat, ist dabei die häufigste Form der Demenz. Jedes Jahr erkranken rund
100.000 Menschen an Alzheimer.
Stewens: „Morbus Alzheimer ist
nicht heilbar. Wir können aber den Verlauf verzögern, das heißt, die
geistigen Fähigkeiten und das Verhalten zumindest über einen gewissen
Zeitraum stabilisieren oder sogar verbessern. Die Therapie von
Demenzerkrankungen ist dabei oft noch unzureichend.“ Die zur Verfügung
stehenden Medikamente, so genannte Antidementiva, seien teilweise sehr
umstritten. Nach einer Studie des Bundesministeriums für Gesundheit und
soziale Sicherung sei es zwischen 1993 und 2001 sogar zu einem
dramatischen Rückgang der Anzahl der Verordnungen gekommen, weil zwar
umstrittene Substanzen signifikant weniger, empfohlene Substanzen jedoch
nicht in gleichem Maße mehr eingesetzt worden seien.
11.8.2006
Integration von Menschen mit
Behinderung
Integration von Menschen mit Behinderung
Sozialministerin Stewens: Maßnahmenpaket schafft
Barrierefreiheit in der gesamten bayerischen Verwaltung –
Ausführungsverordnungen beschlossen
„Das am 1. August 2003 in Kraft
getretene Bayerische Gesetz zur Gleichstellung, Integration und Teilhabe
von Menschen mit Behinderung (BayBGG) hat erstmals Ansprüche von
Menschen mit Behinderung auf Barrierefreiheit in möglichst vielen
Lebensbereichen festgelegt. Das bayerische Kabinett hat nun ein
Maßnahmenpaket beschlossen, das diese Ansprüche konkretisiert. So haben
Menschen mit Behinderung ab dem 1. September Anspruch darauf, im
Verwaltungsverfahren die Gebärdensprache und andere Kommunikationshilfen
zu verwenden“, erklärte Bayerns
Sozialministerin Christa Stewens heute in
München.
Auch würden blinden und
sehbehinderten Menschen nun im Verwaltungsverfahren Dokumente
barrierefrei zugänglich gemacht. „Diese Verpflichtung aller Behörden und
Schulen schafft in der gesamten Verwaltung Barrierefreiheit und stellt
so einen weiteren wichtigen Schritt zur gleichwertigen Teilhabe von
Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft dar“, betonte
Stewens und fügte hinzu: „Wichtig ist mir dabei auch, dass
beispielsweise hör- oder sprachbehinderte Eltern von nicht behinderten
Kindern künftig kostenfrei durch Gebärdensprachdolmetscher bei der
Kommunikation mit der Schule unterstützt werden.“
Im Einzelnen regeln die zwei
Verordnungen folgende Sachverhalte: Die Bayerische
Kommunikationshilfenverordnung (BayKHV) bestimmt die Voraussetzungen und
den Umfang des Anspruchs auf Aufwendungserstattung der
Kommunikationshilfen im Rahmen eines Verwaltungsverfahrens sowie im
Rahmen der Kommunikation von hör- oder sprachbehinderten Eltern, die
nicht hör- oder sprachbehinderte Kinder haben, mit deren Schule.
Die Bayerische Verordnung zur
Zugänglichmachung von Dokumenten für blinde, erblindete und
sehbehinderte Menschen im Verwaltungsverfahren (BayDokZugV) regelt die
Art und Weise (schriftlich, elektronisch, akustisch, mündlich, sonstige
Weise), wie blinden und sehbehinderten Menschen Bescheide,
öffentlich-rechtliche Verträge und Vordrucke ohne zusätzliche Kosten in
einer für sie wahrnehmbaren Form zugänglich gemacht werden, soweit dies
zur Wahrung eigener Rechte im Verwaltungsverfahren erforderlich ist.
„Das am 1. August 2003 in Kraft
getretene Bayerische Gesetz zur Gleichstellung, Integration und Teilhabe
von Menschen mit Behinderung (BayBGG) hat erstmals Ansprüche von
Menschen mit Behinderung auf Barrierefreiheit in möglichst vielen
Lebensbereichen festgelegt. Das bayerische Kabinett hat nun ein
Maßnahmenpaket beschlossen, das diese Ansprüche konkretisiert. So haben
Menschen mit Behinderung ab dem 1. September Anspruch darauf, im
Verwaltungsverfahren die Gebärdensprache und andere Kommunikationshilfen
zu verwenden“, erklärte Bayerns
Sozialministerin Christa Stewens heute in
München.
Auch würden blinden und
sehbehinderten Menschen nun im Verwaltungsverfahren Dokumente
barrierefrei zugänglich gemacht. „Diese Verpflichtung aller Behörden und
Schulen schafft in der gesamten Verwaltung Barrierefreiheit und stellt
so einen weiteren wichtigen Schritt zur gleichwertigen Teilhabe von
Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft dar“, betonte
Stewens und fügte hinzu: „Wichtig ist mir dabei auch, dass
beispielsweise hör- oder sprachbehinderte Eltern von nicht behinderten
Kindern künftig kostenfrei durch Gebärdensprachdolmetscher bei der
Kommunikation mit der Schule unterstützt werden.“
Im Einzelnen regeln die zwei
Verordnungen folgende Sachverhalte: Die Bayerische
Kommunikationshilfenverordnung (BayKHV) bestimmt die Voraussetzungen und
den Umfang des Anspruchs auf Aufwendungserstattung der
Kommunikationshilfen im Rahmen eines Verwaltungsverfahrens sowie im
Rahmen der Kommunikation von hör- oder sprachbehinderten Eltern, die
nicht hör- oder sprachbehinderte Kinder haben, mit deren Schule.
Die Bayerische Verordnung zur
Zugänglichmachung von Dokumenten für blinde, erblindete und
sehbehinderte Menschen im Verwaltungsverfahren (BayDokZugV) regelt die
Art und Weise (schriftlich, elektronisch, akustisch, mündlich, sonstige
Weise), wie blinden und sehbehinderten Menschen Bescheide,
öffentlich-rechtliche Verträge und Vordrucke ohne zusätzliche Kosten in
einer für sie wahrnehmbaren Form zugänglich gemacht werden, soweit dies
zur Wahrung eigener Rechte im Verwaltungsverfahren erforderlich ist.
(Pressemitteilung StMAS
vom 10.8.2006)
11.8.2006
Behindertenbeauftragte widerspricht
Vorstandsvorsitzendem der Bundesagentur für Arbeit Frank-Jürgen Weise
Karin Evers-Meyer: "Die Erstausbildung junger Menschen mit
Lernbehinderung ist kein Gnadenakt, der sich nach der jeweiligen
Kassenlage richten kann. Wer die Ausbildungsförderung für behinderte
Menschen mit falschen Zahlen öffentlich kompromittiert, schadet
denjenigen, die es ohnehin schwerer haben als andere, eine Arbeit zu
finden."
In einem Schreiben an die
Bundesagentur für Arbeit wirft die Behindertenbeauftragte der
Bundesregierung, Karin Evers-Meyer (SPD), dem Vorstandsvorsitzenden
Frank-Jürgen Weise vor, mit unrichtigen Zahlen die Förderung von
Integration behinderter Menschen am Arbeitsmarkt in der Öffentlichkeit
zu kompromittieren. In einem Zeitungsinterview vom 7. August 2006 in der
WELT hatte Weise mit Blick auf die Ausbildung behinderter Jugendlicher
in Berufsbildungswerken gesagt: "Das kostet 120.000 Euro, die wenigsten
finden aber hinterher einen Job."
Nach Informationen der
Beauftragten würden die Kosten einer dreijährigen Ausbildung mit
Internatsunterbringung lediglich zwischen 82.000 Euro und 105.000 Euro
liegen, je nach dem gewählten Berufsfeld. Die reinen Ausbildungskosten
ohne Unterbringung lägen mit 42.000 Euro bis 61.000 Euro noch weiter
darunter. In den vielen Fällen, in denen die Ausbildung nur zwei Jahre
dauert, würden sich die Maßnahmekosten sogar auf 28.000 Euro bis 41.000
Euro reduzieren.
Völlig falsch sei nach Auffassung
von Karin Evers-Meyer auch, dass nur die wenigsten nach der Ausbildung
einen Job finden würden. "Nach meinen Informationen, die inzwischen auch
von der BA bestätigt wurden, finden knapp 50 Prozent der Jugendlichen
nach einer Ausbildung im Berufsbildungswerk eine
sozialversicherungspflichtige Beschäftigung", so die Beauftragte.
Nach Ansicht von Karin Evers-Meyer
schafften die Äußerungen von Herrn Weise nicht nur ein falsches Bild in
der Öffentlichkeit, sondern würden grundsätzlich in eine Richtung
zeigen, die der Behindertenpolitik der Bundesregierung widerspricht.
"Natürlich unterstütze ich die Bemühungen der BA, Einsparpotentiale zu
erschließen und Effizienzreserven zu mobilisieren. Vor dem Hintergrund
der tatsächlichen Zahlen ist es jedoch nicht hinnehmbar, wenn im Rahmen
der Diskussion um die berufliche Integration junger, lernbehinderter
Menschen der Eindruck erweckt wird, die Ausbildungsfinanzierung sei von
vornherein eine Fehlinvestition und in der heutigen, angespannten
finanziellen Situation nicht mehr tragbar."
Die Beauftragte sieht in der
Ausbildungsförderung für behinderte Jugendliche eine schwierige und im
Einzelfall auch kostenintensive Aufgabe. "Diese Förderung ist jedoch
kein Gnadenakt, der sich nach der jeweiligen Kassenlage richten kann.
Der Nachteilsausgleich für behinderte Menschen ist eine
gesamtgesellschaftliche Pflichtaufgabe. Ausbildungsunterstützung
ermöglicht lernbehinderten Menschen eine berufliche Zukunft. Sie werden
so, im Gegensatz zu nicht behinderten Jugendlichen, überhaupt erst in
die Lage versetzt, ein eigenständiges Leben zu führen und als
ausgebildete Fachkräfte einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.
Diese Eigenständigkeit unterstütze die Bundesregierung seit Jahren mit
einem behindertenpolitischen Paradigmenwechsel, weg vom Fürsorgeprinzip,
hin zum Recht auf gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der
Gesellschaft. "Ich hoffe sehr, dass Herr Weise mit seinen Äußerungen
diese Entwicklung nicht wieder umkehren will", so Evers-Meyer
abschließend.
(Pressemitteilung der
Bundesbehindertenbeauftragten vom 10.8.2006)
03.8.2006
Allgemeines
Gleichbehandlungsgesetz kann nicht in Kraft treten.
Pannen bei der Bundesregierung
Wie die Süddeutsche Zeitung heute
meldet kann das Gleichbehandlungsgesetz entgegen allen Ankündigungen
heute nicht zum 1. August in kraft treten. Der Bundespräsident müsse
noch prüfen ob das Gesetz verfassungsgemäß sei.
"....Wegen des hektischen Prozederes
unterliefen den zuständigen Beamten im
Bundesjustizministerium dabei. Fehler. An mehreren Stellen
des Gesetzes wurden die Änderungen, die Union und SPD in
letzter Minute vereinbart hatten, nicht eingearbeitet: Da
Bundestag und Bundesrat das Werk aber in dieser Form
verabschiedeten, muss das Gesetz jetzt in der fehlerhaften
und teils widersprüchlichen Fassung in Kraft treten. Im
Justizministerium wird bereits an einem Korrekturgesetz
gearbeitet. „Wir werden das in Ruhe anschauen und nach der
Sommerpause die notwendigen Änderungen in Angriff nehmen",
ließ Zypries die SZ wissen.
Die Opposition reagierte auf die
Pannen mit Häme. FDP-Generalsekretär Dirk Niebel sagte, das Gesetz sei
„Flickwerk bis zur letzten Minute". Die große Koalition knüpfe nicht
nur in der Sache an das gescheiterte rot-grüne Gesetz an, sondern auch
beim „Regierungspfusch". Die Grünen erklärten, mit der großen Koalition
sei „es immer das Gleiche: Schlamperei und Murks." ...."(SZ vom 2. 8.
2006)
28.7.2006
Behindertenbeauftragter der
Landeshauptstadt München jetzt online!
Letzten Freitag bin ich unter
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Der Behindertenbeauftragte der Stadt München
Herr Oswald Utz
Burgstr. 4
80331 München
Telefon 089 / 233 244 52
Telefax 089 / 233 212 66
E-Mail:
behindertenbeauftragter.soz@muenchen.de
Bürgersprechstunde:
Montag: 15:00 bis 18.30 Uhr
Donnerstag: 9:00 bis 12:00 Uhr
und nach Vereinbarung
25.7.2006
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 05/2006
LAGH
Informationen Nr. 05/2006
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21.7.2006
Deutscher Diabetikerbund Bund e.V.
protestiert gegen Streichung kurzwirksamer Insulinanaloga
Pressemitteilung
Politik muss die
Entscheidung stoppen
Der Gemeinsame
Bundesausschuss (G-BA) hat am 18. Juli seine Entscheidung bezüglich der
Streichung kurzwirksamer Insulinanaloga aus dem Leistungskatalog der
gesetzlichen Krankenkassen bekannt gegeben. Ab voraussichtlich September
dieses Jahres dürfen Ärzte kurzwirksame Insulinanaloga nur noch in
Ausnahmefällen an Diabetiker Typ-2 verschreiben; somit bleibt einem
Großteil der betroffenen Patienten der Zugang zu diesen modernen
Medikamenten verwehrt. „Jetzt ist die Politik in der Verantwortung, dem
Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Verordnungsfähigkeit
kurzwirksamer Insulinanaloga entgegen zu wirken.“, kommentiert der
Vorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB), Manfred Wölfert,
diese Entscheidung. „Kein verantwortlicher Politiker kann dabei zusehen,
wie Hunderttausenden chronisch Kranken ein wichtiges Medikament
vorenthalten wird.“ so Wölfert.
Die abweichende
Meinung des DDB, auf die bei der Pressekonferenz des G-BA am 19.07.06 in
Berlin hingewiesen wurde, kritisiert die vom G-BA definierten Ausnahmen,
nach denen die kurzwirksamen Analoga für Typ-2-Diabetiker nur dann
erstattet werden, wenn eine Behandlung mit herkömmlichen Humaninsulinen
erfolglos bleibt; ein solches Hin und Her in der Therapie mache die
Betroffenen zu Versuchskaninchen. „Der DDB“, so Wölfert, „fordert nicht
alles für alle. Aber der Arzt muss entscheiden können, welches Mittel
für welchen Patienten am wirksamsten und für seinen Lebensalltag optimal
ist.“
Der DDB-Vorsitzende
kritisiert zudem die Ergebnisse des für die Bewertung von Insulinanaloga
zuständigen Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im
Gesundheitswesen (IQWIG) aufs schärfste. Das Institut kam zu dem
Schluss, dass die Analoga keinen zusätzlichen Nutzen für die Patienten
brächten. In einer groß angelegten Protestaktion hatten annähernd
200.000 Patienten anhand ihrer Unterschriften die eindeutig höhere
Lebensqualität dank der Analoga hervorgehoben. „Durch diese Rationierung
würde die Politik das Leben vieler Diabetiker in zynischer Weise negativ
beeinflussen.“, so Manfred Wölfert „Wir hoffen darauf, dass die
Kompetenz und die Erfahrungen der Betroffenen im Parlament und in der
Regierung nicht ignoriert werden. Deshalb werden wir unsere Stimme
weiter erheben. Wir wenden uns dabei auch an die Hersteller der
Analoginsuline, denn laut G-BA-Beschluss wären sie weiterhin
verordnungsfähig, wenn sie nicht teurer wären als Humaninsuline.
Rationierung auf der einen Seite und Festhalten am Preis auf der anderen
geht deutlich zu Lasten der Betroffenen – und das sind chronisch kranke
Menschen, die sich dank der Analoga gleichberechtigt in die
Solidargemeinschaft einbringen können und wollen.
19.7.2006
Stellungnahme des Nationalen Ethikrats
zur Sterbebegleitung
Sozialministerin Stewens: Mit
Palliativmedizin und Hospizarbeit gegen aktive Sterbehilfe und ärztlich
assistierte Selbsttötung
„Jeder unheilbar kranke und sterbende
Mensch hat Anspruch darauf, unter menschenwürdigen Bedingungen
behandelt, gepflegt und begleitet zu werden. Jedem unheilbar kranken und
sterbenden Menschen muss eine ausreichende palliativmedizinische und
hospizliche Versorgung gewährt werden.“ Mit diesen Worten kommentierte
Bayerns Sozialministerin Christa Stewens
heute in München die Stellungnahme des Nationalen Ethikrats zum Thema
„Selbstbestimmung und Fürsorge am Lebensende“, die am gestrigen
Donnerstag veröffentlicht wurde.
„Nicht nur die aktive Sterbehilfe,
sondern auch die ärztlich assistierte Selbsttötung sind strikt
abzulehnen“, erklärte Stewens und fügte hinzu: „In Deutschland ist die
Tötung auf Verlangen aus gutem Grund unter Strafe gestellt, weil die
Missbrauchsgefahr zu hoch und kaum zu beherrschen ist. Dies zeigen
insbesondere die Erfahrungen aus den Niederlanden und aus Belgien, wo
die aktive Sterbehilfe legalisiert ist. Ebenso lehnen wir die ärztlich
assistierte Selbsttötung, wie sie durch Sterbehilfeorganisationen wie ‚Dignitas’
propagiert wird, entschieden ab. Stattdessen muss der Lebensschutz in
den Mittelpunkt gerückt werden.“
Stewens: „Die Staatsregierung setzt
stattdessen auf eine mitfühlende und qualitativ hochwertige Begleitung,
auf gute palliativpflegerische Betreuung und auf eine effektive
Palliativmedizin, die ein würdiges und schmerzfreies Leben bis zuletzt
ermöglicht. Die Weiterentwicklung der Palliativmedizin und des
Hospizwesens ist das überzeugende Gegenkonzept zur aktiven Sterbehilfe.
„
An den bayerischen Krankenhäusern
werden nach den Worten der Ministerin - insbesondere aufgrund der
finanziellen Anstrengungen der letzten Jahre - 23 Palliativstationen
betrieben. Im Mai 2006 habe der Krakenhausplanungsausschuss ein
Fachprogramm für Palliativstationen beschlossen. „Das Sozialministerium
fördert aber nicht nur die Errichtung von Palliativstationen, sondern
auch die Qualifizierung von Ärzten, Pflegepersonal und verschiedenen
psycho-sozialen Berufsgruppen in Palliative Care, indem es die vier
bayerischen Akademien für Palliativmedizin, Palliativpflege und
Hospizarbeit finanziell unterstützt. Insgesamt hat das Sozialministerium
in den letzten Jahren rund fünf Millionen Euro in die Verbesserung der
Versorgung Schwerstkranker und Sterbender investiert“, teilte Stewens
mit.
(Quelle: Presseerklärung
StMAS vom 17.7.2006)
17.7.2006
Nachfolger für den Ethikrat
Kabinett beschließt Einrichtung eines neuen Gremiums
Von Christoph Hickmann Süddeutsche Zeitung 13.7.2006
Berlin - Ein Deutscher Ethikrat soll als
Nachfolger des Nationalen Ethikrates künftig Bundestag und
Bundesregierung in Fragen der Bioethik beraten. Einen entsprechenden
Gesetzentwurf hat das Bundeskabinett am Mittwoch beschlos,sen. Das
Gremium soll vom 1. Juli 2007 an zu Fragen der Bio- und Gentechnologie,
der Genom- und Hirnforschung sowie der Reproduktionsmedizin Stellung
nehmen. Mit dem Gesetzentwurf wolle die Regierung „eine wirklich
überzeugende Legitimation für dieses Gremium schaffen", sagte
Bundesforschungsministerin
Annette Schavan (CDU) am Mittwoch in Berlin. Der vom Kabinett einstimmig
beschlossene Entwurf soll im Herbst in den Bundestag kommen.
Der Deutsche Ethikrat soll aus 24 Sachverständigen bestehen, die je zur
Hälfte von der Regierung und den Bundestagsfraktionen vorgeschlagen
sowie vom Bundestagspräsidenten berufen werden. Nach welchem Schlüssel
die einzelnen Fraktionen Mitglieder vorschlagen dürfen, wird nicht
festgeschrieben. Dies werde der Bundestagspräsident mit den Fraktionen
besprechen, sagte Schavan. Parlamentarier sollen nicht Mitglied des
Der bisherige Ethikrat wird bis Ende Juni 2007 weiterarbeiten. Er
bereite bis dahin eine internationale Tagung vor, sagte Schavan.
Eingerichtet hatte ihn der damalige Bundeskanzler Schröder 2001. Seither
hatte es Kritik daran gegeben, dass der Kanzler die Mitglieder ohne
Mitwirkung des Bundestags berufen konnte. Das Parlament werde somit
weiter geschwächt. Der Grünen-Abgeordnete Reinhard Loske kritisierte mm
auch den neuen Gesetzentwurf: Der Bundestag solle Schröders Ethikrat
nachträglich den Segen geben, die Mitwirkung der Abgeordneten sei auf
das Vorschlagsrecht begrenzt und somit eine „Pseudo Beteiligung". Er
kündigte einen Antrag von Abgeordneten der SPD, der Grünen und der
Linkspartei an, mit dem man eine Zusammenarbeit von Experten, und
Abgeordneten erreichen wolle.
Im Deutschen Ethikrat sollen außer Wissenschaftlern Vertreter etwa von
Behindertenverbänden, der Hospizarbeit und der Kirchen sitzen. Sie
sollen für vier Jahre berufen werden, danach wäre eine einmalige
Wiederberufung möglich. Dies wird auch für die bisher im Nationalen
Ethikrat vertretenen Sachverständigen gelten. Zu deren Chancen auf eine
Berufung sagte Schavan: „Es wird hier sicher eine gewisse Kontinuität
geben."
17.7.2006
Allgemeines
Gleichbehandlungsgesetz endlich verabschiedet
Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am
vergangenen Freitag endlich das Allgemeine
Gleichbehandlungsgesetz verabschiedet. Damit kann es – wie
geplant – am 1. August 2006 in Kraft treten. Mit dieser
Entscheidung endet ein jahrelanger Kampf um das Gesetz.
Schließlich ist Deutschland mit der Umsetzung der
EU-Richtlinien zur Antidiskriminierung schon einige Jahre in
Verzug. „Wir begrüßen die Verabschiedung des Allgemeinen
Gleichbehandlungsgesetzes, geht von diesem Gesetz doch eine
deutliche Botschaft aus: Das Gleichbehandlungsgebot des
Grundgesetzes gilt jetzt auch im Zivilrecht, Diskriminierung
behinderter Menschen ist ungesetzlich“, erklärt Christoph
Nachtigäller, Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE.
Allerdings hätten sich die
Behindertenverbände weniger Ausnahmemöglichkeiten und
stärkere – nämlich wirksame, verhältnismäßige und
abschreckende – Sanktionsmaßnahmen gewünscht. „Leider
bezieht sich das zivilrechtliche Benachteiligungsverbot nur
auf Massengeschäfte und ein Verbandsklagerecht wurde nicht –
wie von uns gefordert – in die Hände der Behindertenverbände
gegeben“, so Christoph Nachtigäller weiter. Auch sind die
Versicherungen nicht verbindlich verpflichtet worden, klar,
transparent und objektiv nachvollziehbar
Versicherungsrisiken zu begrenzen.
Die Möglichkeit der Unterstützung
durch Antidiskriminierungsverbände als „Bevollmächtigte“
wurde bedauerlicherweise ebenfalls gestrichen. „Damit bleibt
das Gesetz hinter den Möglichkeiten zurück, die sich aus dem
Sozialgesrichtsgesetz bereits jetzt für die Vereinigungen
behinderter Menschen ergeben“, erläutert Christoph
Nachtigäller. Auch die Beweislastregelung zum Nachweis einer
Diskriminierung wurde zu Lasten der betroffenen Menschen
abgeschwächt.
17.7.2006
"Düsseldorf, 10.07.2006:
Föderalismusreform darf nicht bundeseinheitliche Standards
der Förderung behinderter Menschen zunichte machen"
Getrübt wird die Freude behinderter
Menschen über das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz durch
die Föderalismusreform, die der Bundesrat ebenfalls am
vergangenen Freitag beschlossen hat. „Wir fürchten einen
massiven Rückschlag für die Rechte behinderter Menschen“, so
Christoph Nachtigäller, Bundesgeschäftsführer der BAG
SELBSTHILFE.
Mit der Änderung des Grundgesetzes
wird die Verwaltungszuständigkeit der Bundesländer gerade im
sozialen Leistungsbereich erweitert. Das hat zur Folge, dass
die Bundesländer von Vorgaben des Bundes im Sozialrecht
abweichen können, beispielsweise bei der bisher üblichen
Vorgehensweise der Leistungsbemessung und -gewährung. Dies
ist besonders bedeutsam bei der Eingliederungshilfe für
behinderte Menschen.
Daher appelliert die BAG SELBSTHILFE
als Dachorganisation der Verbände behinderter und chronisch
kranker Menschen an die Länderparlamente und –regierungen,
keine Entscheidungen zu treffen, die zu uneinheitlichen
Lebensverhältnissen in den Bundesländern und insgesamt zu
Verschlechterungen für die Betroffenen führen.
06.07.2006
Dokumentation über die Eröffnungsfeier
des Modellprojekts am 17. Mai 2006

Die Dokumentation erhalten Sie hier
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Oder klicken Sie auf die Grafik oben!
05.07.2006
Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE
(2/2006) erschienen:

In dieser Ausgabe sind zwei Artikel
der LAGH SELBSTHILFE Bayern erschienen:
Frau Ulrich:
"Alt werden
in unserer Gesellschaft" - Fachtagung der LAGH
Frau Lassal:
"Frühe
Integration vorantreiben" - Behindertenbeauftragte Karin Evers- Meyer in
Bayern zu Gast
.
Beide Artikel können im PDF-Format
downgeladen werden. Klicken Sie auf die Diskette.
Themen:
- Mitgliederversammlung der BAG - Karin
Evers-Meyer zu Besuch
- 95 Selbsthilfeorganisationen unter
einem Dach
- Kampagne: Wir sind Gesellschafter
- Rechtsinformationen
- Frauen
- u.a.
Die Zeitschrift kann bei der
BAG SELBSTHILFE abboniert werden oder Sie können
gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer
Geschäftsstelle erhalten.
03.07.2006
Grünes Licht für
Antidiskriminierungsgesetz
Behindertenbeauftragte begrüßt Entscheidung des Deutschen
Bundestages zur Umsetzung der EU-Antidiskriminierungsrichtlinien
in einem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz
"Mehr als zwei Jahre zermürbende Verhandlungen
haben endlich einen guten Abschluss
gefunden. Ich freue mich über dieses klare Bekenntnis des Deutschen
Bundestages zu einer
modernen und toleranten Gesellschaft. Das ist ein riesiger Fortschritt
für behinderte
Menschen und für unser Land insgesamt", so die Beauftragte der
Bundesregierung für die
Belange behinderter Menschen, Karin Evers-Meyer (SPD), heute in Berlin,
anlässlich der
Verabschiedung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes im Deutschen
Bundestag.
Mit der Zustimmung im Bundestag habe das Gesetz
nach Ansicht der Beauftragten die entscheidende
Hürde genommen. Nachdem Anfang der Woche in Verhandlungen mit der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion noch einmal Zugeständnisse gemacht worden
waren, rechne
sie nicht mehr damit, dass der Bundesrat das Gesetz in seiner nächsten
Sitzung am 7. Juli
2006 aufhalten werde. Evers-Meyer: "Die endgültige Entscheidung fällt
natürlich erst am
7. Juli im Bundesrat. Ich gehe heute aber davon aus, dass wir an diesem
Tag ein Antidiskriminierungsgesetz
haben werden."
Das Gesetz sei nach Aussage der Beauftragten die
lang ersehnte dritte Säule eines Umdenkungsprozessesi in der
Behindertenpolitik. "Wir wollen weg vom reinen Fürsorgegedanken,
hin zu mehr Selbstbestimmung und Teilhabe. Behinderte Menschen sind ein
gleichberechtigter
Teil dieser Gesellschaft. Sie haben das Recht auf ein selbst bestimmtes
Leben, auf
gesellschaftliche Teilhabe und darauf, dass sie nicht von ihrer Umwelt
diskriminiert werden",
so Evers-Meyer.
Diesen Prozess habe man 2001 mit dem SGB IX
eingeleitet. Ein Jahr darauf
wurde das Behindertengleichstellungsgesetz verabschiedet. Evers-Meyer:
"Wenn im
August das Gleichbehandlungsgesetz in Kraft tritt, wäre der Dreiklang
endlich komplett."
Auf die Kritik an dem Gesetzentwurf wollte die Beauftragte heute nicht
eingehen: "Natürlich
wollten viele einen weitergehenden Diskriminierungsschutz.
Diese Wünsche haben aber
derzeit keine Mehrheit. Das muss man akzeptieren. Was heute geschafft
wurde, ist ein
großer Erfolg und natürlich auch ein Stück weit ganz persönliche
Genugtuung. Ich habe mich
sehr intensiv für dieses Gesetz engagiert. Die Verhandlungen und
Diskussionen waren teilweise
sehr verfahren. Angesichts dessen bin ich wirklich glücklich und stolz
auf das, was am
Ende dabei herausgekommen ist."
(Quelle Presseerklärung der BBA)
23.06. 2006
Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz: Politiker sollen
Koalitionsvorschlag folgen
„Die Mitglieder
des Bundestages sollten sich durch die Ablehnung der CDU-Länderchefs
nicht verunsichern lassen und dem Vorschlag des Koalitionsausschusses
folgen“, erklärte Christoph Nachtigäller, Bundesgeschäftsführer der BAG
SELBSTHILFE, angesichts der Debatte um das Antidiskriminierungsgesetz,
das jetzt Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz heißt und am 20. Juni in
erster Lesung im Parlament beraten wurde.
Kein
Positivbeispiel für die Integrationspolitik in Deutschland sei das
Verhalten der CDU-Länderchefs im Bundesrat gewesen. Die hatten nämlich
Mitte Juni darauf bestanden, dass die Europäischen
Antidiskriminierungsrichtlinien im Entwurf des Allgemeinen
Gleichbehandlungsgesetzes „grundsätzlich ein-zu-eins“ umgesetzt werden
sollen. Den weitergehenderen Entwurf der Regierungskoalition, die
bekanntermaßen aus CDU und SPD PolitikerInnen besteht, lehnten die
CDU-geführten Bundesländer ab.
Anfang Mai hatte
sich der Koalitionsausschuss darauf geeinigt, dass das
Benachteiligungsverbot über die EU-Vorgabe hinaus auch homosexuelle,
alte und behinderte Menschen schützen soll. Mit dem Gesetzentwurf
entspricht die Bundesregierung den Wertungen des
Gleichbehandlungsgrundsatzes in Artikel 3 des Grundgesetzes und folgt
EU-Staaten wie etwa Großbritannien, den Niederlanden und Frankreich, die
ebenfalls über die EU-Vorgabe hinaus entschieden haben. Dabei kann die
Länderkammer wenig gegen das geplante Gesetz ausrichten, schließlich
bedarf es nicht der Zustimmung des Bundesrates.
Die BAG SELBSTHILFE e.V. –
Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und
chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen – ist die Vereinigung der
Selbsthilfeverbände behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer
Angehörigen in Deutschland. Sie ist Dachverband von 95 bundesweit
tätigen Selbsthilfeorganisationen,
14 Landesarbeitsgemeinschaften und drei
Fachverbänden. Über ihre Mitgliedsverbände sind in der BAG SELBSTHILFE
mehr als eine Million Menschen mit körperlichen, seelischen und
geistigen sowie Sinnes-Behinderungen und Menschen mit
unterschiedlichsten chronischen Erkrankungen zusammengeschlossen.
Die
LAGH SELBSTHILFE Bayern unterstützt uneingeschränkt die Forderungen der
BAG SELBSTHILFE und fordert die Politiker in Bayern auf, sich für das
Inkrafttreten des gegenwärtigen Gesetzesentwurfes einzusetzen.
21.06. 2006
Gesundheitsfonds: BAG SELBSTHILFE
fürchtet Risikozuschläge und steigende Zuzahlungen für chronisch
Kranke
„Kommt der Gesundheitsfonds, werden
chronisch Kranke von Risikozuschlägen und Zuzahlungen
überschüttet werden“, fürchtet Dr. Martin Danner,
gesundheitspolitischer Sprecher der BAG SELBSTHILFE e.V. „Das
von der großen Koalition favorisierte Fondsmodell ist der Anfang
vom Ausstieg aus der paritätischen Finanzierung der
Krankenversicherung in Deutschland und zutiefst ungerecht.“
Bislang zahlen die Versicherten je nach
Krankenkasse unterschiedliche Beiträge in Höhe von
durchschnittlich 13,3 Prozent an ihre Kasse, von denen der
Arbeitgeber die Hälfte trägt. Darüber hinaus zahlen alle
Versicherten seit 2004 einen für alle Kassen einheitlichen
Zusatzbetrag von 0,9 Prozent. Dieses Beitragsmodell soll nach
den Plänen der Bundesregierung durch einen Fonds abgelöst
werden, in den die Arbeitsgeber pauschal rund sechs Prozent der
Lohnsumme und die Versicherten einen einheitlichen Prozentsatz
ihres Lohns und anderer bisher nicht der Beitragspflicht
unterliegenden Einkommen zahlen müssen. Außerdem sollen
Steuergelder in den Fonds fließen, etwa für die zurzeit noch
über Beiträge finanzierte Versicherung für Kinder.
Aus diesem Topf sollen die Krankenkassen
einen Betrag erhalten, der irgendwo zwischen 150 und 170 Euro
liegen und die durchschnittlichen Behandlungskosten pro Patient
abdecken soll. Kassen, die mit diesem Geld nicht auskommen,
müssten zusätzlich bei ihren Versicherten einen Extrabetrag etwa
als Kopfpauschale erheben.
„Wir befürchten, dass Krankenkassen wenig
Interesse an unliebsamen weil teuren chronisch kranken Patienten
haben werden“, sagte Dr. Martin Danner. Er vermutet, dass es
vielmehr einen Wettbewerb um die „gesunden“ Versicherten und
weitere Leistungseinschränkungen geben wird.
12.06. 2006

Geschäftstelle des Projektes „Integration Taubblinder Menschen“
offiziell eröffnet
Am 17. Mai 2006
wurde die unter der Trägerschaft der LAGH stehende Geschäftsstelle
des Projektes „Integration Taubblinder Menschen“ offiziell mit einem
Festakt und einem Tag der offenen Tür eröffnet.
Begrüßung:
-
Dr. Josef Pettinger,
Vorsitzender der LAGH,
Persönliche
Grußworte sprachen:
-
Franz Kupka Taubblindengruppe
Oberbayern
-
Joachim Unterländer
CSU-Fraktion,
-
Christa Steiger SPD-Fraktion,
-
Renate Ackermann Bündnis 90/Die
Grünen,
-
Ltd. Ministerialrat Rolf
Baumann, StMAS
-
Präsident Bernd Linstädt,
Zentrum Bayern für Familie und Soziales
Moderation:
-
Reinhard Kirchner,
Geschäftsführer der LAGH
Die
Projektleiterin Christine Meyer gab einen kurzen Überblick über die
Aufgaben und die Arbeit des Projektes. Interessierte können sich im
Internet unter
www.projekt-itm.de oder direkt bei der Geschäftsstelle
informieren: Projekt-itm, Schwanthalerstr. 76/Rgb., 80336
München, Tel.: 089/551966-82/-83, Fax: 089/551966-84, E-Mail:
info@projekt-itm.de
 |
 |
 |
| Vorsitzender
(LAGH) Herr Dr. Pettinger |
Herr Kupka
(taubblind) |
CSU-Fraktion, Herr
Unterländer |
 |
 |
 |
| SPD-Fraktion,
Frau Steiger |
Bündnis 90/DIE
Grünen, Frau Ackermann |
Herr Präsident Linstädt (ZBFS) |
 |
 |
 |
| Ldt. Minrat Herr
Dr. Baumann (StMAS) |
Projektmitarbeiterinnen, Frau Achterkamp, Frau Meyer
(Leiterin) |
Kooperationspartnerin, Frau
v. Pappenheim |
 |
 |
 |
| Gäste |
Herr Kupka mit
Begleitung |
Herr Dr. Pettinger,
Moderator: Herr Kirchner |
12.06. 2006
Pressemitteilung der Beauftragten
der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Frau Karin
Evers-Meyer.
Gleichbehandlungsgesetz nicht totverhandeln
"Einige wollen wohl so lange
verhandeln, bis gar nichts mehr drin steht." So reagierte die
Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter
Menschen, Karin Evers-Meyer (SPD), heute in Berlin auf die jüngsten
Forderungen aus Bund und Ländern, das Gleichbehandlungsgesetz noch
einmal nachzuverhandeln. "Wir verhandeln seit vielen Jahren. Dann
gibt es endlich eine Entscheidung auf Bundesebene und jetzt fällt
einigen ein, dass zu viel grün im Gesetz stehe. Ich kann nicht
glauben, wie viel Wirbel um dieses Gleichbehandlungsgesetz gemacht
wird. Das gab es in keinem anderen Land der Welt", so Evers-Meyer.
Für sie, so die Beauftragte weiter, stehe die Notwendigkeit,
Diskriminierung behinderter Menschen im Alltag sichtbar zu machen
und dagegen vorzugehen, außer Frage. Evers-Meyer: "Wir könnten in
Deutschland eigentlich stolz sein auf ein solches Gesetz. Wir
schaffen damit weder ein Bürokratiemonster noch ein
Wachstumshemmnis, sondern ein klares Bekenntnis zu einer modernen
und toleranten Gesellschaft."
Die Beauftragte sprach sich gegen
neue Verhandlungen mit dem Bundesrat aus. "Über dieses Gesetz wird
im Bundestag entschieden, es sollte auch dort verhandelt werden", so
Evers-Meyer. Sie wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der
Bundesrat das Gesetz lediglich verzögern, nicht aber blockieren
könne. Evers-Meyer: "Uns drohen Strafzahlungen in Millionenhöhe.
Ich hoffe nicht, dass gegen Deutschland Strafen verhängt werden,
weil es sich nicht darauf verständigen kann, behinderte Menschen vor
Diskriminierung zu schützen. Das wäre beschämend."
Die Beauftragte nutzte die
Gelegenheit auch noch einmal, um die Kritik an den Inhalten des
Gesetzentwurfs zurückzuweisen:
"Die derzeit geäußerte Kritik ist
vor allem gerichtet auf die Mitwirkungsmöglichkeiten von
Betriebsräten und Gewerkschaften, auf die Sorge vor einer Klageflut
und auf die Regelung zur Beweislast.
Dazu ist festzustellen, dass die
Umsetzung aller Richtlinien im arbeitsrechtlichen Bereich
weitestgehend den Vorgaben der Richtlinien entspricht. So enthalten
drei der vier umzusetzenden EU-Antidiskriminierungsrichtlinien eine
ausdrückliche Aufforderung an die Tarifvertragsparteien,
Arbeitgeber, Beschäftigten und deren Vertretungen, ihren Beitrag
zur Verwirklichung des Ziels der Richtlinien zu leisten. Der
Gesetzentwurf sieht daher vor, zur Betonung ihrer Verantwortlichkeit
den Betriebsräten und den im Betrieb vertretenen Gewerkschaften die
Möglichkeit zu eröffnen, unter der Voraussetzung des § 23 Abs. 3
Satz 1 des Betriebsverfassungsgesetzes die dort genannten Rechte
gerichtlich geltend zu machen. Damit wird nach allgemeinem
Verständnis kein Verbandsklagerecht geschaffen. Lediglich
Betriebsrat und im Betrieb vertretene Gewerkschaften erhalten unter
den Voraussetzungen einer bereits bestehenden Regelung aus dem
Betriebsverfassungsgesetz eine Klagemöglichkeit.
Internationale Erfahrungen aus
Ländern mit entsprechenden Regelungen (USA, Großbritannien)
belegen, dass Opfern von Diskriminierung im Arbeitsleben
systematischer und effektiver geholfen werden kann, wenn sie das
Recht haben, sich von sachkundigen Institutionen vertreten zu
lassen.
Eine Klageflut ist nicht zu
erwarten. In den Bereichen, in denen in der Vergangenheit ein echtes
Verbandsklagerecht geschaffen wurde, hat es bisher kaum Klagen
gegeben. Beispielsweise liegt die Zahl der Verbandsklagen auf der
Grundlage des im Jahre 2002 geschaffenen
Behindertengleichstellungsgesetz bei unter fünf.
Entgegen anders lautenden
Behauptungen ist im Entwurf für ein Allgemeines
Gleichbehandlungsgesetz auch keine Umkehr der Beweislast, sondern
lediglich eine Beweislastverschiebung vorgesehen. Diese
Beweislastverschiebung entspricht den bekannten Regelungen des §
611 a BGB und ist somit seit einem Vierteljahrhundert praktiziertes
Recht. Der Betroffene muss dem Gericht danach Tatsachen glaubhaft
machen, die eine Diskriminierung vermuten lassen. Die Gerichte gehen
in der Praxis sehr sorgfältig mit dieser Voraussetzung um. Es ist
nicht zu erwarten, dass sich dies in Zukunft ändert.
In den 25 Jahren seit Bestehen des §
611 a BGB, der Klagen wegen Ungleichbehandlung auf Grund des
Geschlechts ermöglicht, wurden nur etwa 100 Gerichtsprozesse
geführt.
Ein Hinausgehen über die
europäischen Vorgaben ist bei der Gestaltung des zivilrechtlichen
Benachteiligungsverbotes vorgesehen. So wurde der Schutzbereich über
die Merkmale Rasse und Geschlecht hinaus um weitere, wie Behinderung
und Alter, aber auch Weltanschauung, Religion und sexuelle
Orientierung, erweitert.
Wichtig ist jedoch in diesem
Zusammenhang, dass die Erweiterung lediglich zwei Arten von
zivilrechtlichen Verträgen betrifft:
Dazu gehören zum einen die so
genannten Massengeschäfte, also solche Geschäfte, die typischerweise
ohne Ansehung der Person abgeschlossen werden, wie zum Beispiel der
Besuch in einem Restaurant, die Aufnahme eines Kredits oder der
Einkauf in einem Supermarkt. Die Vermietung einer Einliegerwohnung
gehört nicht dazu.
Zum anderen
zählen Verträge mit privaten Versicherungen dazu. Im Bereich der
Versicherungsverträge wird den Versicherungen nicht die Möglichkeit
genommen, ihre Tarife an einer individuellen Risikokalkulation zu
orientieren. Sie werden lediglich angehalten, ihre Tarife bzw. eine
Vertragsablehnung für den Betroffenen nachvollziehbar zu begründen.
Im Entwurf heißt es: "Eine unterschiedliche Behandlung wegen der
Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der
sexuellen Identität ist im Falle des § 19 Abs. 1 Nr. 2 nur zulässig,
wenn diese auf anerkannten Prinzipien risikoadäquater Kalkulation
beruht, insbesondere auf einer versicherungsmathematisch
ermittelten Risikobewertung unter Heranziehung statistischer
Erhebungen."
Schließlich will ich in Bezug auf
die Hinweise zu den Vorgaben des Koalitionsvertrages anmerken, dass
dort steht, dass wir die Europäischen Gleichbehandlungsrichtlinien
umsetzen wollen.
Und es steht an anderer Stelle im Koalitionsvertrag, dass wir die
Umsetzung europäischen Rechts auf das tatsächlich Notwendige
beschränken wollen. Von einer so genannten Eins-zu-Eins-Umsetzung
ist in diesem Zusammenhang nicht die Rede."
08.06. 2006
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 04/2006
LAGH
Informationen Nr. 04/2006
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07.06. 2006
Bilder vom Europaweiten Protesttag für die
Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2006 auf dem
Münchner Marienplatz
11. Mai 2005
Kritik
am Allgemeinen Gleichstellungsgesetz (ADG)
Angesichts der bereits wieder laut
werdenden Kritik aus einigen CDU regierten Ländern, dass mit der
Aufnahme der Diskriminierungsmerkmale Behinderung, Religion und
Weltanschauung, Alter, sexuelle Identität und Geschlecht die Tatbestände
der EU-Richtlinien erheblich überschritten würden halten wir es für
sinnvoll und wichtig, dass möglichst viele Organisationen dieser
Argumentation entgegentreten und für die Beibehaltung nicht nur dieser
Diskriminierungsmerkmale, sondern darüber hinaus auch dafür eintreten,
·
dass der Titel
„Antidiskriminierungsgesetz“ statt „Allgemeines Gleichstellungsgesetz“
lauten sollte,
·
dass Begrifflichkeiten
klarer gefasst werden,
·
dass sich das
zivilrechtliche Benachteiligungsverbot nicht nur auf Massengeschäfte
bezieht,
·
dass die
Möglichkeit der Versicherungen, Risiken zu begrenzen klar definiert
werden, dafür objektiv erstellte öffentliche Statistiken verwendet
werden müssen, die von Interessierten eingesehen und nachvollzogen
werden können,
·
dass
als Ausnahmetatbestand einer erlaubten unterschiedlichen Verfahrensweise
(„legitime Benachteiligung“) nicht jeder „sachliche Grund“, sondern
lediglich ein „unabweisbarer sachlicher Grund“, wie z.B. Gefahr für Leib
und Leben, herangezogen werden kann,
·
dass sich aus dem Gesetz
merkliche Sanktionen ergeben, so wie dies in den EU-Richtlinien
gefordert wird („wirksam, verhältnismäßig und abschreckend“),
·
dass ein
Verbandsklagerecht für Behindertenverbände als
Antidiskriminierungsverbände eingefügt wird.
Quelle: BAG Selbsthilfe
Eine ausführliche Begründung können sie
hier downloaden.
09. Mai 2006
Neue Broschüre "PERSPEKTIVEN 6 - Neue
Beiträge zur Selbsthilfe" erschienen

|
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Dr.
Josef Pettinger
Beiträge zur Selbsthilfe:
SELBSTHILFE chronisch kranker und
behinderter Menschen als
eigenständige Säule im
System des bürgerlichen Engagements?
Entwicklung der Selbsthilfebewegung
behinderter Menschen,
Reinhard Kirchner
1 x Normalität und zurück mit Freifahrschein.
Reinhard Kirchner
Was erwarten betroffene chronisch kranke und behinderte
Menschen
vom bayerischen Gleichstellungsgesetz?
Reinhard Kirchner
Das SGB IX — Rehabilitation und
Teilhabe behinderter Menschen,
Reinhard Kirchner
Struktur der
Selbsthilfeorganisationen im Bereich chronisch
kranker
und behinderter Menschen in Europa,
Bericht aus dem
Workshop beim
Kongress: „Selbsthilfe in Europa"
Herausforderung für
eine menschenwürdige Politik und
Gesellschaft,
Susanne Ulrich
Schulische Integration in Bayern,
Nicole Lassal
Positionspapiere:
Denkschrift Alte Menschen mit chronischer Krankheit und
Behinderung
in Bayern
Stellungsnahmen der LAGH im Forum Soziales Bayern.
Bürgerliches Engagement, Teilhabe und
Selbstbestimmung
Deregulierung, Entbürokratisierung und Strukturgesetz
für
Menschen mit Behinderung
Stellungnahme der LAGH zur den Kürzungsabsichten der
Bayerischen Staatsregierung im Sozialbereich
Anhang
Mitgliedsverbände der LAGH
Vorstand und Geschäftsführung der LAGH
Impressum
|
Die Broschüre kann
kostenlos bei der
Geschäftsstelle
der LAGH angefordert
werden
05. Mai 2006

Pressemitteilung
zum Europaweiten Protesttag für die
Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2006 auf dem
Münchner Marienplatz
Motto: Wo bleibt das
Antidiskriminierungsgesetz?
Antidiskriminierungsgesetz:
Der Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von
Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihrer
Angehörigen in Bayern e.V. (LAGH), Herr Reinhard Kirchner, hat in
der heutigen Pressekonferenz erklärt, dass der Europaweite
Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung bereits vor seiner morgigen Durchführung erste Wirkung zeigt.
Vermutlich ganz bewusst hat die neue Bundesregierung noch vor dem 5.
Mai 2006 einen ersten Entwurf für ein Allgemeines
Gleichbehandlungsgesetz in das parlamentarische
Gesetzgebungsverfahren eingebracht.
Auf den ersten Blick scheint sich der vorgelegte Entwurf von dem von
der rot/grünen Koalition eingebrachten Gesetzesentwurf nur
unwesentlich zu unterscheiden.
Die explizite Aufnahme chronisch kranker und behinderter Menschen in
den zivilrechtlichen Diskriminierungsschutz ist neben dem
Sozialgesetzbuch IX und dem Behindertengleichstellungsgesetz die 3.
Säule für einen Paradigmenwechsel, hin zu mehr Selbstbestimmung und
zur gesellschaftlichen Teilhabe
Erfreulich ist, dass die neue Gesetzesvorlage das Verbandsklagerecht
einräumt und auch die Beweislast bei Diskriminierungen dem
Verursacher zuordnet. Was den Gleichbehandlungsgrundsatz von
Menschen mit chronischer Erkrankung und Behinderung bei
versicherungsrechtlichen Verträgen betrifft, so ist in diesem
Zusammenhang der sog. Risikofaktor nach wie vor ein „Grund für eine
unterschiedliche Behandlung“ von Menschen mit Behinderung.
Kirchner betonte, dass die LAGH mit ihren Organisationen chronisch
kranker und behinderter Menschen das Gleichbehandlungsgesetz noch
genau ansehen, abwägen und kritisch verfolgen werden. Es wird sich
zeigen, ob das Gesetz ausreicht, Diskriminierungen chronisch kranker
und behinderter Menschen im Alltag zu verhindern.
Bayerisches Gesetz zur Gleichstellung, Integration und
Teilhabe von Menschen mit Behinderung und zur Änderung anderer
Gesetze (BayBGG)
In Bezug auf das seit nunmehr 3 Jahren in Kraft getretene
Bayerische Gesetz zur Gleichstellung,
Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung und zur
Änderung anderer Gesetze (BayBGG) soll auf der morgigen
Veranstaltung auf dem Münchner Marienplatz Bilanz gezogen werden.
Die an der Pressekonferenz beteiligten Vertreterinnen und Vertreter
aus Selbsthilfeorganisationen von Menschen mit
Stoffwechselerkrankungen, Hör- und Sehbehinderungen und
körperlichen Behinderungen brachten zum Ausdruck, dass zwar die
Absicht des Gesetzgebers erkennbar sei, das BayBGG auch umzusetzen,
es fehlen aber nach wie vor für die Umsetzung der gesetzlichen
Regelungen die notwendigen Verordnungen. Bisher ist erst die
Verordnung zur Konstituierung des Landesbehindertenrates in Kraft
getreten.
Im Alltag der Betroffenen sind allerdings die Auswirkungen des
Bayerischen Gleichstellungsgesetzes noch nicht angekommen. Der
Europaweite Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit
Behinderung soll deshalb dazu beitragen, der Öffentlichkeit die
Probleme von Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung ins
Bewusstsein zu bringen.
Mit über 40 Informationsständen und einem bunten Rahmenprogramm
möchten die Organisationen chronisch kranker und behinderter
Menschen mit der Bevölkerung ins Gespräch kommen. Neben einer
Podiumsdiskussion mit Politikern des Bayerischen Landtages wird sich
auch der vom Bayerischen Rundfunk bekannte Moderator Christoph
Süß von der Sendung „Quer“ auf der Bühne zum Europaweiten
Protesttag äußern. Auch die Musik soll an diesem Tag nicht zu kurz
kommen, es spielen u.a. die Blinde Musiker GmbH und der bekannte
Saxophonist und Klarinettist im Rollstuhl, Klaus Kreuzeder.
Wir hoffen auf einen starken Besuch und Zuspruch zu unseren
Forderungen.
Einladung

Europaweiter
Protesttag für die
Gleichstellung
von
Menschen mit
Behinderung
Motto: Wo bleibt das
Antidiskriminierungsgesetz?
5. Mai 2006
auf dem Münchner Marienplatz
10.00 – 17.00 Uhr
Die LAGH
SELBSTHILFE Bayern e.V. mit ihren 92 landesweit tätigen
Selbsthilfeorganisationen und den Münchner Selbsthilfeinitiativen
haben sich in den letzten Jahren dafür eingesetzt, dass das seit 3
Jahren in Kraft getretene Bayerische Gleichstellungsgesetz (BayBGG)
zügig umgesetzt wird. Mittlerweile ist zumindest die
Rechtsverordnung zum Landesbehindertenrat in Kraft getreten und die
Bayerischen Ministerien und Landesbehörden haben in
Absichtserklärungen und Erlassen die Weichen für die Umsetzung des
BayBGG gestellt.
Wir werden
deshalb an diesem Tag Bilanz ziehen, ob sich auch im konkreten
Alltag für chronisch kranke und behinderte Menschen Verbesserungen
ergeben haben.
Im Zentrum
unserer diesjährigen Veranstaltung steht jedoch die Forderung
nach einem Antidiskriminierungsgesetz. Denn ohne die Verankerung des Verbotes von Diskriminierung auch im
zivilrechtlichen Bereich wird es keine echte Gleichstellung geben.
Wir fordern,
dass die neu gewählte Bundesregierung einen entsprechenden
Gesetzesentwurf noch vor der Sommerpause in den Bundestag einbringt.
Der noch von der rot/grünen Koalition eingebrachte Entwurf eines
Antidiskriminierungsgesetzes (ADG) fand zwar bei fast allen
Organisationen von chronisch kranken und behinderten Menschen die
volle Zustimmung, ist aber mittlerweile vom Tisch.
Bei der Umsetzung der EU-Antidiskriminierungsrichtlinien muss auf jeden
Fall sichergestellt werden, dass chronisch kranke, behinderte und
ältere Menschen explizit in das neue Gesetz mit aufgenommen werden.
Es muss selbstverständlich werden, dass Menschen mit chronischer
Krankheit und Behinderung z.B. einen Kredit erhalten können, dass
sie Wohnungen anmieten und mit einer Lebensversicherung private
Vorsorge betreiben können.
- Auf dem
Protesttag werden Vertreter aus den unterschiedlichen
Selbsthilfeorganisationen von ihren Erfahrungen und
Diskriminierungen im Alltag berichten.
- Ein
Rahmenprogramm mit verschiedenen Aktionen auf dem Marienplatz
soll die Münchner Bürger dazu anregen, mit den Betroffenen ins
Gespräch zu kommen und die Anliegen der Menschen mit Behinderung
und chronischer Krankheit zu verstehen.
- Dazwischen
sorgen Musik- und Theatergruppen von Betroffenen für ein
künstlerisches Programm. Vor der Bühne finden Tanz- und
Sportvorführungen statt. Mit einem Rollstuhlparcour und einem
Sinnenfeld wird der Alltag von betroffenen behinderten Menschen
für die Besucher veranschaulicht.
- Wie in
jedem Jahr wird auch auf dem diesjährigen Aktionstag ein
Demonstrationszug stattfinden.
Unterstützen Sie
uns!
20. April 2006
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 03/2006
LAGH Informationen Nr. 03/2006
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20. April 2006
Tagungsbericht
zur Fachtagung der LAGH:
Alt werden in unserer
Gesellschaft – Wo bleiben die Menschen mit Behinderung und chronischer
Krankheit?
am 30.
November 2005,
in der
Geschäftsstelle der LAGH
Susanne Ulrich
Download hier:
PDF-Datei
ZiP-Datei (Word komprimiert)
Vorankündigung
Eine
Veranstaltung der Netzwerkfrauen Bayern in Kooperation mit der
Beratungsstelle für Natürliche Geburt und Elternsein e.V. und dem AK
"Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen mit Behinderung"
Dienstag 16. Mai 2006 19.30 Uhr
München HypoVereinsbank

Das Programm mit der Anmeldung
können sie als PDF-Datei downloaden

Pressemeldung
vom 31.03.2006
BAG SELBSTHILFE e.V.
zu Gesundheitsreform:
Chronisch Kranke und Behinderte schon
jetzt über die Maßen belastet
Anlässlich des schwarz-roten
Spitzengesprächs zur Gesundheitsreform und der Ankündigung von
Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Gesundheit wir künftig teurer!“ fürchtet
die BAG SELBSTHILFE, der Dachverband der Selbsthilfeorganisationen
behinderter und chronisch kranker Menschen in Deutschland, dass
chronisch kranke und behinderte Patienten noch stärker als bisher zur
Kasse gebeten werden.
„Gerade chronisch kranke und
behinderte Menschen, Heimbewohner, Patienten mit
Mobilitätseinschränkungen, Menschen, die von seltenen Erkrankungen
betroffen sind, werden schon heute über die Maßen belastet“, erklärt Dr.
Martin Danner, gesundheitspolitischer Referent der BAG SELBSTHILFE.
Dagegen würden gesunde Versicherte über Bonustarife und
Privatversicherungsmodelle begünstigt.
Die BAG SELBSTHILFE appelliert
an die politisch Verantwortlichen die paritätisch finanzierte
solidarische Krankenversicherung, unter Einschluss der
Familienversicherung, beizubehalten. Sie tritt dafür ein, konsequent
Wirtschaftlichkeitsreserven im Gesundheitswesen zu erschließen,
beispielsweise über Nutzungsbewertungen medizinischer Leistungen, über
eine verbesserte Information von Patientinnen und Patienten zu Fragen
der Kosten-Nutzen-Risiko-Abwägung, über den Abbau überflüssiger
Verwaltungsstrukturen und über die Stärkung von Prävention und
Rehabilitation im Gesundheitswesen.
Die BAG SELBSTHILFE e.V. – Bundesarbeitsgemeinschaft
SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und
ihren Angehörigen – ist die Vereinigung der Selbsthilfeverbände
behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in
Deutschland. Sie ist Dachverband von 91 bundesweit tätigen
Selbsthilfeorganisationen, 14 Landesarbeitsgemeinschaften und drei
Fachverbänden. Über ihre Mitgliedsverbände sind in der BAG SELBSTHILFE
mehr als eine Million Menschen mit körperlichen, seelischen und
geistigen sowie Sinnes-Behinderungen und Menschen mit
unterschiedlichsten chronischen Erkrankungen zusammengeschlossen.
Elisabeth Fischer
BAG SELBSTHILFE e.V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kirchfeldstraße 149
40215 Düsseldorf
Fon: 0211 3100625
Fax: 0211
3100634
www.bag-selbsthilfe.de
elisabeth.fischer@bag-selbsthilfe.de
31. März 2006

Ein Zusammenschluss von Patientenorganisationen
in Bayern:
Einladung zum Pressegespräch
des Patienten Netzwerk Bayern PNB
Donnerstag,
6. April, 11 h
Patienten fordern Stimmrecht-
Ein Jahr Patientenbeteiligung in Bayern
Sehr geehrte Damen und Herren,
Eine der positiven Änderungen
des letzten Gesundheitsmodernisierungsgesetzes GMG ist die Beteiligung
von Patientenvertretern in wesentlichen Gremien. 2004 wurde auf der
Bundesebene, beispielsweise im Gemeinsamen Bundesausschuss, damit
begonnen.
Vor einem Jahr war es auch in
Bayern soweit: Die Patientenbeteiligung wird hier vom Patienten Netzwerk
Bayern PNB, einem Zusammenschluss der in der
Patientenbeteiligungsverordnung genannten Organisationen, realisiert.
Wir wollen mit Ihnen Bilanz
ziehen:
- Welche Erfahrungen haben die
Patientenvertreter gemacht?
- Was können Sie überhaupt
erreichen?
- Was muss besser werden?
und laden Sie deshalb zu diesem
Pressegespräch bei Brotzeit und Getränken ein.
Es findet am Donnerstag, den 6. April um 11 h
statt bei der
LAGH (Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Bayern
e.V.),
Orleansplatz 3, 81667 München (am Ostbahnhof) im
Kaufhaus Kaufring 4. Stock
Es grüßt Sie sehr herzlich und
freut sich auf zahlreiches Erscheinen
Ihr
Peter Friemelt, Koordinator PNB
P.S.
Zum gleichen Thema
findet parallel für Nordbayern auch ein Gespräch in Würzburg
im
Selbsthilfehaus (oranger Saal),
Scanzonistraße 4, 97080 Würzburg ebenfalls am 6. April zur gleichen
Uhrzeit statt.
31. März 2006
Pressemeldung
BAG
SELBSTHILFE e.V.:
Heilmittel für behinderte Kinder
sicherstellen
Mit Sorge beobachtet die BAG
SELBSTHILFE, der Dachverband der Selbsthilfeorganisationen behinderter
und chronisch kranker Menschen in Deutschland, die Praxis verschiedener
Ärzte, bestimmte Heilmittel, wie beispielsweise Physiotherapie,
Ergotherapie oder Logopädie, nicht mehr zu verordnen, weil die
Heilmittelbudgets angeblich im Vergleich zum Vorjahr stark gekürzt
worden seien. Von den Auswirkungen einer solchen Verordnungspraxis sind
vor allem behinderte Menschen und - ganz besonders - behinderte Kinder
betroffen.
Gerade sie sind auf die
kontinuierliche Versorgung mit Heilmitteln angewiesen, vor allem, wenn
sie von schweren chronischen Erkrankungen und bestimmten Behinderungen
betroffen sind. „In einigen Fällen ist eine auf die konkrete Entwicklung
abgestimmte und durchgängige Versorgung absolut notwendig“, betont Dr.
Martin Danner, gesundheitspolitischer Referent der BAG SELBSTHILFE.
„Unterbleibt sie, können schwere Schäden eintreten.“
Die BAG SELBSTHILFE gegrüßt
daher auch den Vorstoß und die Forderung von Karin Evers-Meyer, der
Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, die Versorgung behinderter
Menschen mit Heilmitteln sicher zu stellen. Nach den ihr vorliegenden
Informationen seien die Budgets keineswegs derart gesenkt worden, dass
sie ein solches Verordnungsverhalten rechtfertigen würden. Für sie sei
es unerträglich, dass die Probleme beim „Herunterbrechen“ der
Gesamtbudgets auf die einzelnen Arztgruppen und Praxen sich zu Lasten
schwerstbehinderter Kinder auswirken würden.
Die BAG SELBSTHILFE e.V. – Bundesarbeitsgemeinschaft
SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und
ihren Angehörigen – ist die Vereinigung der Selbsthilfeverbände
behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in
Deutschland. Sie ist Dachverband von 91 bundesweit tätigen
Selbsthilfeorganisationen, 14 Landesarbeitsgemeinschaften und drei
Fachverbänden. Über ihre Mitgliedsverbände sind in der BAG SELBSTHILFE
mehr als eine Million Menschen mit körperlichen, seelischen und
geistigen sowie Sinnes-Behinderungen und Menschen mit
unterschiedlichsten chronischen Erkrankungen zusammengeschlossen.
Elisabeth Fischer
BAG SELBSTHILFE e.V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE
(1/2006) erschienen:

Themen:
- Parlamentarierabend
- Mario Adorf überreicht 4. Hörfilmpreis
- Selbsthilfeförderrung
- Rechtsinformationen
- Fußball WM
- u.a.
Die Zeitschrift kann bei der
BAGH abboniert werden oder Sie können
gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer
Geschäftsstelle erhalten.
15. März 2006
Die
neue
Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen,
Frau Karin Evers-Meyer, besuchte unsere LAGH
Frau Karin Evers-Meyer war sichtlich beeindruckt
von der Arbeit der SELBSTHILFEORGANISATIONEN in unserem Zentrum der
Bayerischen Behindertenverbände und dem Netzwerk von und für Frauen und
Mädchen mit Behinderung unter der Trägerschaft der LAGH. Die
Bundesbehindertenbeauftragte hat Bayern als erstes Bundesland besucht
und Bündnispartner gefunden im Kampf um die Verbesserung der Situation
chronisch kranker und behinderter Menschen.
Sie berichtete über den neuesten Stand der
Föderalismusdiskussion und der Gefahr, dass durch mögliche Stärkung der
Kompetenz der Bundesländer die Qualitätsstandards für die Förderung,
Eingliederung und Integration behinderter und chronisch kranker Menschen
in den einzelnen Ländern auf der Strecke bleiben könnten (Beispiel: das
Bundesheimgesetz, das künftig in die Kompetenz der Länder übergeht).
Außerdem liegt ihr die Integration in der
schulischen und beruflichen Bildung besonders am Herzen.
Ebenso warb sie für die möglichst breite Umsetzung
der Modellphase des "Persönlichen Budgets", bei dem die Betroffenen
innerhalb bestimmter Leistungsbereiche (Eingliederungshilfe, Pflege etc.)
zwischen Sach- und Geldleistung selbstbestimmt die für sie geeignetsten
Hilfen organisieren können und eine Heimunterbringung für immer mehr
behinderte Menschen vermieden werden kann.
Nach der Pressekonferenz in der LAGH hat sich Frau
Karin Evers-Meyer am Nachmittag die Sorgen und Probleme der Vertreter
der Mitgliedsorganisationen der LAGH angehört. Die massiven Kürzungen im
Bereich der SELBSTHILFE aber auch die Entwicklungen in der Sozial- und
Behindertenpolitik im Bund und in den Ländern werden mit großer Sorge
betrachtet. In fast allen Bereichen deuten sich Leistungskürzungen an
und auch Modelle wie das "Persönliche BUDGET" werden, wie der
Geschäftsführer der LAGH ausführte, nicht unkritisch gesehen, wenn damit
und mit den Schlagworten "ambulant vor stationär" in erster Linie
Einsparungen auf Seiten der Kosten- und Einrichtungsträger verfolgt
werden.
Frau Karin Evers-Meyer sicherte der LAGH und den
ihr angeschlossenen SELBSTHILFEVERBÄNDEN ihre Unterstützung zu. Nur ein
permanenter Erfahrungsaustausch und die Bündelung der gemeinsamen
Interessen können sicherstellen, dass bisher erreichte Ziele wie die
Gleichstellungsgesetze im Bund und in den Ländern auch umgesetzt werden
und chronisch kranke und behinderte Menschen nicht Bürger "zweiter
Klasse" bleiben.
In diesem Zusammenhang sei es auch wichtig, dass
die Selbsthilfeorganisationen sich dafür stark machen, dass das in der
letzten Legislaturperiode geplante "Antidiskriminierungsgesetz" als
zweiter Pfeiler der Gleichstellung (Zivilrecht) nun von der großen
Koalition verabschiedet wird.
Bilder von der PRESSEKONFERENZ und der
Veranstaltung mit den Vertretern der Mitgliedsverbänden der LAGH:
 |
 |
 |
| Pressekonferenz:
Kirchner LAGH, Everts-Meyer BA,
Rapke SPD, Steiger SPD |
LAGH Vertreter/innen
|
Podium:
Dr. Pettinger LAGH, Everts-Meyer
BA, Steiger SPD, Kirchner LAGH |
20. März 2006
Tourismus für Alle in Bayern
Da
die DEHOGA-Broschüre
„Mindeststandards für die Kategorisierung barrierefreier
Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe in Deutschland“
aus Budgetgründen nicht mehr aufgelegt wird, soll die Broschüre
für Bayern mit identischen
fachlichen Inhalten nachgedruckt werden. Ziel ist,
die Kriterien der Aktion bekannt zu machen und noch mehr
Betriebe zu gewinnen, die sich an der Aktion beteiligen.
Die LAGH unterstützt die Aktion und beteiligt
sich als Aktionspartner:

Die Broschüre kann als
PDF - Datei downgeladen werden.
15. März 2006

Perspektiven
10. Bayerisches Integrations-Symposium
Schirmherrschaft: Behindertenbeauftragte
der Bayerischen Staatsregierung
Frau Anita Knochner
31. März und 01. April 2006
Grundschule Polling
Tiefenbach-Halle
Anmeldung und Programm hier
"Perspektiven" - die Einladung zum Symposium 2006
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 02/2006
LAGH Informationen Nr. 02/2006
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09. März 2006
Gespräch mit der
neuen Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter
Menschen, Frau Karin Evers-Meyer in der LAGH
Wir freuen
uns, dass die neue Beauftragte der Bundesregierung für die Belange
behinderter Menschen, Frau Karin Evers-Meyer, im Rahmen einer
Einladung durch die SPD Landtagsfraktion auch mit unserer LAGH und
unseren Mitgliedsorganisationen ins Gespräch kommen will.
Wir laden Sie deshalb recht
herzlich ein zur Gesprächsrunde mit Frau Karin Evers-Meyer, am
Montag, den 13.
März 2006, um 14.00 Uhr,
Geschäftsstelle der LAGH
Orleansplatz 3, 81667 München
Tel.: 089/459924-0
Fax: 089/459924-13
E-Mail: post@lagh-bayern.de
Frau Karin Evers-Meyer möchte sich
über die Arbeit der Selbsthilfegruppen in Bayern informieren, und
Sie haben als Vertreter unserer Mitgliedsverbände die Möglichkeit,
Fragen an die neue Behindertenbeauftragte zu stellen.
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 01/2006
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23. Jan 2006
Jahrespressekonferenz der
Bayerischen Staatsministerin Christa Stewens
In der gut besuchten Pressekonferenz hat
die Bayerische Sozialministerin unter dem Titel "Sozialstaat heute -
zwischen Baustelle und Bastion" grundlegende Aussagen über die künftige
bayerische Sozialpolitik getroffen. Schwerpunkt war die Familienpolitik.
Der Wortlaut der Rede kann unter
folgender Adresse downgeladen werden:
http://www.stmas.bayern.de/sozialpolitik/pk060119.htm
Erfreulich für die Selbsthilfe ist, dass
auf nachfragen des Geschäftsführers der LAGH, die Ministerin versichert hat,
das in diesem Bereich keine weiteren Kürzungen vorgenommen werden und sie
persönlich "ihre schützende Hand" über diesen für die Sozial- und
Behindertenpolitik besonders wichtigen Bereich hält.
Kritik an den Äußerungen der Ministerin
in der Pressekonferenz kam von Seiten der Bayern SPD. (Pressemitteilung
10.1.2006)
"Die Bayerische Sozialbilanz für das Jahr
2005 falle insgesamt bei weitem nicht so gut aus wie die Ministerin Stewens
glauben machen will....Noch immer fehle der Bayerische Sozialbericht, der
die Lage der der Familie, insbesondere der Alleinerziehenden realistisch
darstellt.....
17. Jan 2006
Verstehen Sie Alzheimer
Die Informationskampagne für besseres Verstehen und
mehr Verständnis
Auftaktveranstaltung
19. Januar 2006
SV-Forum München
Auftaktveranstaltung
19. Januar 2006
14 - 19 Uhr
Süddeutscher Verlag Mediengruppe
SV-Forum München
Eingang über Färbergraben 14
Veranstalter:
Bayerisches Staatsministerium für
Arbeit und
Sozialordnung,
Familie und Frauen
Schirmherrschaft
Oberbürgermeister
Christian Ude
Moderation
Dr. Marianne Koch
Aktionspartner
Alzheimer
Gesellschaft München e.V.
Institut TTN Technik
- Theologie -
Naturwissenschaften
an der LMU
Landeshauptstadt
München
Mit freundlicher
Unterstützung von
Novartis Pharma
GmbH, Nürnberg
Anmeldung
siehe Flyer
(dowloadbar)
Fax:
089 / 1261-2077
E-Mail:
ursula.heger@stmas.bayern.de
Die Teilnahme ist
kostenlos.
Die Teilnehmerzahl
ist begrenzt.
Verkehrsanbindung:
S / U Marienplatz
Parkgarage Färbergraben
Flyern und Programm zum downloaden:

10. Jan 2006
Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE
(4/2005) erschienen:

Weitere Themen:
- Welttag der Behinderten in Berlin
- Zielvereinbarungen "Wohnen wo ich will"
- Reha Care
- Rechtsinformationen
- Theater ohne Barrieren
- Internetangebot in leichter Sprache
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gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer
Geschäftsstelle erhalten.
24. Dezember 2005
Wir wünschen den Besuchern unserer Webseiten
Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr 2006
Ab dem 9. Januar 2006 sind wir wieder für Sie
da!!
16. Dezember 2005
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 08/2005
LAGH
Informationen Nr. 08/2005
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28. November 2005
Fachtagung der LAGH
"Alt
werden in unserer Gesellschaft- Wo bleiben die Menschen mit Behinderung und
chronischer Krankheit?"
Mittwoch, 30. November 2005,
18.00-21.00 Uhr, Geschäftsstelle der LAGH
Orleansplatz 3
81667 München
Tel.: 089/459924-0, Fax: 089/459924-13
Die LAGH hat
bereits im Jahr 2002 einen Arbeitskreis „Alte Menschen mit chronischer
Krankheit und Behinderung” gebildet und die besonderen Probleme der älter
werdenden Menschen mit einer chronischen Krankheit oder Behinderung
diskutiert. In einer im Jahr 2004 veröffentlichten Denkschrift der
LAGH: “Alte Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung in Bayern“
wurden die Probleme beschrieben und Forderungen für eine Alten- und
Behindertenpolitik aufgestellt.
Denkschrift und Forderungen zum Download
komprimiert
(Word)
oder als
PDF-Datei
In einer Fachtagung soll das Thema
vertieft und in einer Podiumsdiskussion mit Politikern aus den Fraktionen
des Landtages, Vertretern des Ministeriums und einem Vertreter des Verbandes
der Bayerischen Bezirke diskutiert werden. Ziel der Veranstaltung ist es,
Perspektiven einer Alten- und Behindertenpolitik für chronisch kranke und
behinderte Menschen aufzuzeigen.
In der Tagung werden Vertreter aus
unseren Mitgliedsverbänden anhand von Beispielen die unterschiedlichen
Probleme von chronisch kranken und behinderten Menschen darstellen.
Wir würden uns über Ihre Teilnahme
freuen und bitten Sie den beigelegten Anmeldebogen an uns zurückzusenden.
Programmablauf
18.00 – 18.30 Uhr
Begrüßung
Herr Dr. Josef Pettinger, Vorsitzender des Vorstandes LAGH
Inhaltliche Einführung
Herr Reinhard Kirchner, Geschäftsführer LAGH
18.30 – 18.45 Uhr
Kurzpräsentationen der spezifischen Problematik „Alter und
Behinderung/chronische Krankheit“ aus den Verbänden
-
Bayerische Gesellschaft für psychische
Gesundheit e.V.,
-
LV Bayern der Gehörlosen e.V.,
-
Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenverband Bayern e.V.,
-
Stotterer Selbsthilfe Bayern e.V.,
-
Hilfe für das autistische Kind e.V.
18.45 – 20.15 Uhr
Podiumsdiskussion
auf
dem Podium:
Herr Joachim Unterländer, MDL, CSU,
Frau Christa Steiger, MDL, SPD,
Frau Renate Ackermann, MDL, Bündnis 90/Grüne,
Herr Dr. Rolf Baumann, Ltd. Ministerialrat, StMAS,
Herr Franz Wölfel, Ltd. Ministerialrat, StMAS,
Herr Reinhold Frank,
Verband der Bayerischen Bezirke
Moderation:
Reinhard Kirchner
20.15 - 21.00 Uhr
Diskussion in der großen Runde
Anmeldeformular hier:

28. November 2005
Jahresspiegel 2005 der BAG SELBSTHILFE
erschienen

Im Jahresspiegel der BAG SELBSTHILFE werden
jährlich die Berichte der Mitgliedsorganisationen veröffentlicht. Er ist ein
gutes Nachschlagewerk für die Daten der bundesweit tätigen
Behindertenselbsthilfeverbände und der Landesarbeitsgemeinschaften in der BAG
SELBSTHILFE.
Die LAGH SELBSTHILFE Bayern hat auch ihren
Jahresbericht darin veröffentlicht. Download als PDF-Datei

Der Jahresspiegel kann gegen Übernahme der
Versandkosten bei uns angefordert werden.
LAGH hat nun
92
Mitgliedsverbände
Bei der Mitgliederversammlung der LAGH am 17.11.2005 sind
zwei neue Mitgliedsverbände aufgenommen worden:
Damit haben sich
92 Mitgliedsverbände
unter dem Dach der LAGH zusammengeschlossen.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Bei der Vorstandswahl wurde der alte Vorstand wieder
komplett in seinem Amt für die nächsten 4 Jahre bestätigt.
Vorstand
(17.11.2005)
Dr. Josef Pettinger,
Vorsitzender
Helga Jäniche,
Stellvertretende Vorsitzende
Weitere Vorstandsmitglieder
Peter Klingensteiner, Schatzmeister
Brigitta Stuber,
Schriftführerin
Anne Hirschmann
Monika Müller
Christian Seuß
23. November 2005

Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 07/2005
LAGH
Informationen Nr. 07/2005
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Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE
(3/2005) erschienen:

Inhalt u. a.:
Schulische Integration In
Bayern
"Noch in den Kinderschuhen?"
Die Referentin der LAGH, Frau Nicole
Lassal hat in einem Artikel die Ergebnisse der Arbeit des Arbeitskreises
"Integration" dargestellt

Netzwerk von
und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern feiert 5. Geburtstag
Auch dieser Artikel kann kann auch
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Soziale
Arbeit in der Frühförderung und Sozialpädiatrie
(Weiß/Neuhäuser/Sohns)
Eine Rezension von
Reinhard Kirchner
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Weitere Themen:
- Jugend der Welt
- 50Jahre BSK
- Aktuelles
- Info Spezial
- Sport
- Bücher Meldungen u.a.
Die Zeitschrift kann bei der
BAGH abboniert werden oder Sie können gegen
Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer
Geschäftsstelle erhalten.
06. Oktober 2005
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 06/2005
LAGH
Informationen Nr. 06/2005
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allerdings ein Programm zum entzippen der Datei notwendig. z.B. WinZip oder
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06. Oktober 2005
Landesnetzwerk Bürgerliches
Engagement mit neuer Homepage
www.wir-fuer-uns.net:
Das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern (LBE) ist eine
eigenständige, politisch und konfessionell unabhängige Einrichtung in
Trägerschaft des Instituts für soziale und kulturelle Arbeit (ISKA). Das
Landesnetzwerk wird vom Freistaat Bayern und von der Stadt Nürnberg
gefördert.
Mitglieder des LBE Bayern sind bislang die Landesarbeitsgemeinschaft der
Freiwilligenzentren/-agenturen (lagfa) mit Sitz in Augsburg, die
Landesstelle der Familien- und Mütterzentren in München, die
Selbsthilfe-Koordination Bayern (SeKo) in Würzburg sowie die Landesstelle
der Seniorenbüros in Erlangen. Das LBE ist grundsätzlich für die Anbindung
weiterer Netzwerk-"knoten" offen.
Das LBE ist eine landesweite Servicestelle für Einrichtungen (Vereine,
Verbände, Institutionen, Organisationen), die mit Freiwilligen arbeiten bzw.
in Zukunft mit Freiwilligen arbeiten wollen. Das LBEstellt seine
Kenntnisse und Erfahrungen aber u.a. auch den Kommunen und Ministerien zur
Verfügung und arbeitet insbesondere eng mit dem Bayerischen
Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Frauen und Familie zusammen.
Die Aufgaben des Landesnetzwerkes im Überblick:
- Information: Auf einer eigenen Homepage (www.wir-fuer-uns.net
bzw.
www.wir-fuer-uns.bayern.de) werden alle wichtigen Informationen rund
um das Thema Ehrenamt und Bürgerschaftliches Engagement gesammelt; der
vierteljährlich erscheinende Newsletter „Engagiert in Bayern“ widmet
sich verschiedenen Schwerpunktthemen und wird bayernweit an alle
Bürgermeister, Gemeinden und andere Multiplikatoren verschickt
- Beratung: Organisationen, Städte, Gemeinden,
Verbände werden auf Anfrage bei der Einführung oder Weiterentwicklung
von Freiwilligenarbeit beraten
- Fortbildung: Tagungen und Workshops zu
verschiedenen Themenbereichen, Recherche und Veröffentlichung von
Qualifizierungsangeboten für Haupt- und Ehrenamtliche
- Bürgerschaftliches Engagement als
Querschnittsaufgabe: Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und
Ministerien, z.B. im Gesundheits-, Umwelt- und im Wirtschaftsbereich
--
Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement
Torsten Groß
Gostenhofer Hauptstr. 61
90443 Nürnberg
Tel. 0911/272998-24
Fax 0911/9296690
email: gross@iska-nuernberg.de
homepage: www.wir-fuer-uns.net
26. September 2005
Steuertipps für Menschen
mit Behinderung

Die neueste Ausgabe dieser Broschüre kann
bestellt werden bei:
Bayerisches Staatsministerium der Finanzen
20. September 2005
TERMINE
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Mit dem Rollstuhl auf die Wies'n - Beitrag im
Bayerischen Fernsehen
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| Renate Brandl
- testet die Wies'n im Rollstuhl |
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Unser Mitglied Renate Brandl machte den
Selbsttest:
- Lohnt sich ein Besuch auf dem Oktoberfest
für Rollstuhlfahrer?
- Wie ist die Akzeptanz und Hilfsbereitschaft
von Schaustellern, Wies'n-Personal oder Mitbesuchern?
- Komme ich mit dem Rollstuhl in das
Riesenrad?
- In welchem Zustand sind die barrierefreien
Toiletten?
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Fernsehjournalistin Dr. Patrizia Wackers begleitete Renate
Brandl einen ganzen Tag lang und wird in ihrem Beitrag auf die positiven
Erlebnisse, aber auch auf die Schwachstellen hinweisen, die Menschen mit
Handicap auf dem größten Bierfest der Welt erwarten.
Nähere Infos unter:
www.dmsg-bayern.de
01. August 2005
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 05/2005
LAGH
Informationen Nr. 05/2005
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1. August 2005
Presseerklärung des StMAS vom 29. Juli 2005
Zwischenbilanz zum „Forum Soziales
Bayern“
Sozialministerin Stewens:
Wirksamkeit sozialpolitischer Maßnahmen feststellen - Vorschläge zum
Bürokratieabbau umsetzen – Tag der Offenen Tür am 15. Oktober
Nach einem halben Jahr zog Bayerns
Sozialministerin Christa Stewens
heute eine positive Zwischenbilanz des „Forums Soziales
Bayern“. „Seit der Auftaktveranstaltung am 1. Februar dieses Jahres
wurde in den Arbeitsgruppen sehr gut und zielorientiert gearbeitet.
Allen Teilnehmern danke ich herzlich für ihre engagierte Mitarbeit“,
erklärte Stewens in München.
In der gestrigen Plenumsversammlung
des Forums wurden nach den Worten der Ministerin die in den vier
Arbeitsgruppen erzielten Zwischenergebnisse einvernehmlich als gute
Ausgangsbasis für die künftigen Diskussionen eingestuft. „Wir haben
vereinbart, die Arbeit des Forums fortzusetzen und uns dabei auch neuen
Themenbereichen zuzuwenden. So soll sich das Forum mit der Frage
befassen, wie die Wirksamkeit und Zielgenauigkeit sozialpolitischer
Maßnahmen festgestellt werden können. In welcher Form auch immer – ob
über Effizienzbetrachtungen oder einen generellen ´Sozialstaats-TÜV´:
wichtig ist, dass die Auswirkungen von Entscheidungen auf den sozialen
Bereich genau analysiert werden“, erklärte Stewens.
Die Arbeitsgruppen 1
(Grundsatzfragen), 3 (Hartz IV) und 4 (AGSGB) tagen künftig zur
Vertiefung ihrer Ergebnisse oder auch zu neuen Themen weiter. „Die
Arbeitsgruppe 2, die sich mit dem dringend notwendigen Abbau von
Bürokratie befasst hat, steht als Expertengremium weiter zur Verfügung.
Allerdings wollen wir nun erst einmal ein Jahr lang versuchen, die in
der Arbeitsgruppe gemachten Abbauvorschläge auch umzusetzen, etwa die
Harmonisierung von Vorschriften des Heimgesetzes mit denen des
11. Buches des Sozialgesetzbuchs (SGB XI)“, teilte die Ministerin mit.
Wie Stewens ausführte, setzte sich
die Plenumsrunde mit von der Arbeiterwohlfahrt geäußerten Bedenken
auseinander: „Wir sind uns alle einig, dass die im Forum bisher
gefundenen Positionen Zwischenergebnisse sind - sie sind noch nicht reif
für verbindliche Festlegungen. Deswegen werden die Arbeitsgruppen weiter
tagen. Die nächste Zusammenkunft des Plenums ist für Januar 2006
geplant“, gab die Ministerin bekannt und wies gleichzeitig auf den „Tag
der Offenen Tür“ hin, der am 15. Oktober unter dem Signet „Forum
Soziales Bayern“ in etwa 150 sozialen Einrichtungen Bayerns stattfinden
soll. Stewens: „Für die Bürgerinnen und Bürger wird an diesem Tag die
Möglichkeit bestehen, Einblick in soziale Einrichtungen zu nehmen.
Insbesondere für die Entscheidungsträger, ganz gleich aus welchen
gesellschaftlichen Bereichen, ist dieser Tag der Offenen Tür eine gute
Gelegenheit, soziales Wirken in der Praxis kennen zu lernen.“
Die LAGH
hat im „Forum Soziales Bayern“ aktiv in der Arbeitsgruppe 1
(Grundsatzfragen) und in der Arbeitsgruppe 2 (Deregulierung) mitgewirkt.
Das Positionspapier zum Bürgerlichen Engagement (Selbsthilfe) vom
Geschäftsführer, Herrn Reinhard Kirchner, und der Beitrag vom
Vorstandsmitglied der LAGH, Herrn Seuß, wurden einvernehmlich
verabschiedet.
26. Juli 2005
Bayerische Initiative:
"Behindertenfreundlicher und barrierefreier Hotel- und Gaststättenbetrieb"
Bei einer Pressekonferenz der Bayerischen
Staatsministerin, Frau Christa Stewens, und dem Präsidenten des Bayerischen
Hotel- und Gaststättenverbandes e.V. (BHG) wurde die Initiative
"Behindertenfreundlicher und barrierefreier Hotel- und Gaststättenbetrieb"
vorgestellt.
Die LAGH begrüßt diese Aktion und hat deutlich
gemacht, dass sie zu einer Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Hotel- und
Gaststättenverband gerne bereit ist. So könnte beispielsweise schon bei der
Planung von Neu- und Umbauten von Gaststätten und Hotels die Kompetenz der
betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen einbezogen werden.
Die Bayerische Staatsministerin hat zugesagt dafür zu
sorgen, dass die im Zuge der Umsetzung des Bayerischen
Gleichstellungsgesetzes (BayBGG) fälligen Rechtsverordnungen schon
bald in Kraft treten werden.
Auszug aus der Presseerklärung des StMAS:
„Urlaub und Freizeit hat für
Menschen mit Behinderung einen ebenso hohen Stellenwert wie für nicht
behinderte Menschen. Allerdings verhindern noch vorhandene Barrieren
oftmals die aktive und gleichberechtigte Teilnahme am touristischen
Angebot.“ Mit diesen Worten unterstrich Bayerns Sozialministerin
Christa Stewens heute bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem
Präsidenten des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands e.V. (BHG),
Ludwig Hagn, die Bedeutung eines barrierefreien Tourismus.
Stewens wies darauf hin, dass
in Deutschland rund zehn Millionen Menschen in ihrer Mobilität
eingeschränkt sind; etwa 6,7 Millionen davon seien schwer behindert.
„Auch aufgrund der demographischen Entwicklung wird es an Bedeutung
gewinnen, dass Hotels und Gaststätten barrierefrei sind. Zunehmend muss
daher behinderten und älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern die
Möglichkeit gegeben werden, die vielfältigen touristischen Angebote ohne
Einschränkungen nutzen zu können. Umgekehrt würde die Tourismusbranche
eine große Zielgruppe vernachlässigen und damit wirtschaftliche Chancen
vertun, wenn sie nicht verstärkt auf barrierefreie Angebote setzen
würde“, sagte Stewens.
„Barrieren können bei
zwischenmenschlichen Problemen beginnen und reichen bis zu baulichen
Hindernissen. Diese zu vermeiden und abzubauen ist das Ziel des BHG“,
erläuterte Hagn und verdeutlichte: „Behindertenfreundlichkeit, der
barrierefreie Zugang und die barrierefreie Nutzung der Angebote sind
inzwischen zu allgemeinen Qualitätsmerkmalen geworden. Derzeit bescheren
3,64 Millionen schwerbehinderte Reisende dem deutschen Tourismus einen
Umsatz von 2,5 Milliarden Euro und sichern damit 65.000
Vollzeitarbeitsplätze“, so Hagn. „Dennoch könnten die Geschäfte mit
Gästen, die in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind, noch besser
laufen. Es sind meist Vorurteile oder einfach nur Gedankenlosigkeit, die
diesen Reisenden das Leben schwer machen.“
„Wir sind auf einem guten
Weg, unser Ziel haben wird jedoch längst nicht erreicht“, erklärte
Stewens. Derzeit sind landesweit lediglich 23 Betriebe zertifiziert. Die
Ministerin appellierte daher an die Hotel- und Gaststättenbetreiber, die
Menschen mit Behinderung und ihre spezifischen Belange stärker zu
berücksichtigen. „Gerade Bayern als Urlaubsland Nummer eins ist
gefordert, Flagge für Menschen mit einer Behinderung zu zeigen.“
19. Juli 2005
Vorankündigung
5 Jahre
Netzwerks von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung
Das
Netzwerk feiert im Herbst das fünfjährige Bestehen. Aus diesem Anlass findet
eine Jubiläumsfeier am
Montag, den 17. Oktober 2005 von 15 bis ca. 22 Uhr
in den
Räumen der Hypovereinsbank, Haus Ost (großer Sitzungssaal), Arabellastraße
14, 81925 München statt.
Nina
Ruge, bekannte TV-Moderatorin/Journalistin und Schirmherrin unseres
Netzwerkes leitet den geselligen Teil ein. Für die Unterhaltung sorgen die
Musikerin Jolanta Szczelkun, die Autorin Fabienne Pakleppa,
die Sambagruppe Rüttmix sowie das Männerballett der
Faschingsgesellschaft Würmesia.
Birgit Kappel, Mitarbeiterin
des Bayerischen Fernsehens wird durch das gesamte Programm führen.
Wir
bedanken uns recht herzlich bei Feinkost Käfer und Alfons
Schuhbeck, die das Buffet gestiftet haben, sowie bei der
Hypovereinsbank für die Unterstützung bei den Getränken und die
kostenlose Überlassung der Räumlichkeiten inklusive Technik.
Anmeldungen sind unbedingt
erforderlich!!! (Die Anmeldungen können ausgedruckt werden).
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Im Namen des Netzwerkes
Ute Strittmatter
Anmeldungsformular
bitte downloaden:

14. Juli 2005
Antidiskriminierungsgesetz (ADG) in den
Vermittlungsausschuss überwiesen
Zur heutigen (8. Juli
2005) Entscheidung des Bundesrates, den Gesetzentwurf der Bundesregierung
zur Umsetzung der Europäischen Antidiskriminierungsrichtlinien (ADG) in den
Vermittlungsausschuss zu überweisen, erklärt der Beauftragte der
Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karl Hermann Haack:
"Ich
bedauere es zutiefst, dass die CDU/CSU/FDP geführten Länder im Bundesrat
nicht dem Gebot der Vernunft, sondern dem Willen der CDU-Parteivorsitzenden,
Frau Angela Merkel, gefolgt sind. Gerade christlich denkende Politiker
sollten sich doch eigentlich nicht der Einsicht verschließen, dass die
offene Diskriminierung behinderter Menschen in vielen Bereichen des
Zivilrechts, wie z. B. im Versicherungsbereich oder im Hotel- und
Gaststättengewerbe einen gesellschaftspolitischen Skandal darstellt.
Statt
einer Blockadehaltung fordere ich von der Opposition klare Pläne, wie sie
diese Missstände anders als mit dem vorliegenden Gesetzentwurf abstellen
will.
Die
Koalition jedenfalls steht zu ihrem Gesetz und wird es im Interesse der 8
Millionen behinderten Menschen und einer offenen, teilhabeorientierten
Gesellschaft weiter verfolgen".
01. Juli 2005
Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE (2/2005)
erschienen:
Inhalt u. a.:
10 Jahre Europaweiter Protesttag auf dem Münchner
Marienplatz - Bayerisches Gleichstellungsgesetz
"Viele Worte - wenig Taten?"
Der Geschäftsführer der LAGH, Herr Reinhard Kirchner
hat einen Bericht - mit Bildern - über die diesjährige Veranstaltung am 4.
Mai 2005 verfasst.
Der der kann als Pdf-Datei downgeladen werden

Weitere Themen:
- Namensänderung der BAGH
- Gleichstellung
- Aktuelles
- Hilfsmitteltipps
- Sport
- Reisetipps u.a.

Die Zeitschrift kann bei der
BAGH abboniert werden oder Sie können gegen
Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer
Geschäftsstelle erhalten.
24. Juni 2005
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 04/2005
LAGH
Informationen Nr. 04/2005
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Eignet sich besonders gut für den Ausdruck
Die Behindertenbeauftragte
der Bayer. Staatsregierung fordert die
Verantwortlichen auf, den Integrationsgedanken ernst zu nehmen und
barrierefrei zu planen. G8 erfordert Baumaßnahmen
an Gymnasien -
Vergangene Woche tagte das
Beratungsgremium „Barrierefreies Bauen“ unter der Leitung der
Behindertenbeauftragten der Bayer. Staatsregierung Anita Knochner. Das
Gremium trifft sich regelmäßig im Sozialministerium und setzt sich zusammen
aus Vertretern der Ministerien, der Bayer. Obersten Baubehörde, der Bayer.
Architektenkammer, Behindertenorganisationen und dem Technischen
Überwachungsverein. Die derzeitigen Bauvorhaben an Gymnasien in vielen
Kommunen Bayerns standen im Mittelpunkt der Beratung.
Um ein selbstverständliches Miteinander
zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen im alltäglichen Leben zu
erreichen und gedankliche Barrieren abbauen zu können, müssen die
Voraussetzungen stimmen, so die Behindertenbeauftragte. “Eine dieser
unabdingbaren Voraussetzungen ist die Barrierefreiheit am Bau. Denn nur wenn
bauliche, räumliche und technische Hürden beiseite geschafft werden, kann
behinderten Menschen eine Teilhabe an der Gesellschaft, wie z.B. im
Kindergarten und in der Schule, ermöglicht werden.“
Obwohl mit dem Bayer.
Behindertengleichstellungsgesetz die gesetzlichen Rahmenbedingungen
geschaffen wurden - die Kommunen sind verpflichtet, entsprechend den
allgemein anerkannten Regeln der Technik Neubauten sowie große Um- oder
Erweiterungsbauten barrierefrei zu gestalten-, ist die bauliche
Barrierefreiheit an Schulen noch immer nicht selbstverständlich.
Dringender Handlungsbedarf besteht vor
allem darin, und da waren sich die Mitglieder des Gremiums einig, im
Hinblick auf die Förderung der ganztägigen Betreuung an Schulen und der
Einführung des G8, besonderes Augenmerk darauf zu legen, ob Schüler im
Rollstuhl ohne fremde Hilfe zurecht kommen. Die Ganztagsbetreuung sowie das
G8 bringen es mit sich, dass Schüler vermehrt Unterricht am Nachmittag
haben. Es müssen neue Funktionsräume für die Schüler geschaffen werden, neue
Klassenräume, Aufenthaltsräume, Speiseräume für die Mittagsverpflegung,
Cafeterien usw. Beim Neubau oder Umbau der Schulen muss, um die Integration
behinderter Schüler zu gewährleisten, auf deren besonderen Belange Rücksicht
genommen und entsprechend geplant werden.
Die Investitionen der Schulen werden u.a.
im Rahmen des Investitionsprogramms „Zukunft Bildung und Betreuung“
staatlich gefördert. Eine Vielzahl von Anträgen wurde von den Regierungen
als Bewilligungsbehörden bereits verbeschieden. Für die Einhaltung der
Standards zur Herstellung der Barrierefreiheit sind die Antragsteller selbst
verantwortlich. Bei der Ausführung der Baumaßnahmen hat sich leider gezeigt,
dass der Barrierefreiheit nicht ausreichend Rechnung getragen wird.
Schulleitungen bieten häufig an, dem
behinderten Kind eine Person zur Seite zu stellen, die behilflich ist,
Treppen in den Unterrichtsraum oder zu den Toiletten zu überwinden. Dieses
kann mittelfristig nicht als Lösung akzeptiert werden. Das Beratungsgremium
wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass grundsätzlich nur dann von
Barrierefreiheit gesprochen werden kann, wenn der behinderte Schüler
selbständig, ohne fremde Hilfe und auf die allgemein übliche Weise - also
nicht grundsätzlich durch den Hintereingang - sein Klassenzimmer erreichen
kann.
Sind diese Voraussetzungen nicht gegeben,
so wird der Schüler nicht selten die vorhandenen Stufen zu den
Klassenzimmern täglich hoch und herunter getragen. Anzuerkennen ist sicher,
dass die Lehrer sich hier mit Erfolg für ein „schulisches Miteinander“ von
behinderten und nicht behinderten Kindern einsetzten. Diese Bemühungen
können jedoch keinen Ausgleich schaffen für die fehlende Barrierefreiheit.
Vor allem ist zu bedenken, dass der Schüler aufgrund seines Wachstums in
absehbarer Zeit nicht mehr vom Schulpersonal getragen werden kann und als
Alternativlösung letztendlich doch nur noch der Einbau eines Aufzuges
gegeben wäre. „Das Tragen eines Schülers im Rollstuhl vermittelt keineswegs
das Bild eines selbst bestimmten Lebens und stärkt sicher nicht das
Selbstbewusstsein des Betroffenen. Allein schon diese beiden Aspekte sollten
Anlass zum Umdenken bieten“, so die Behindertenbeauftragte Anita Knochner.
Besonders ärgerlich sei, dass die
Baupläne häufig schon vorliegen oder gar die Umbaumaßnahmen bereits
durchgeführt werden, ohne dass bei der Ausführung der Baumaßnahme dem
Grundsatz der Barrierefreiheit Rechnung getragen werde. Sofortiges Handeln
der kommunalen Behindertenbeauftragten
ist daher notwendig. „Mein dringender Appell richtet sich an die
Verantwortlichen in den Kommunen, auf eine barrierefreie Gestaltung der
Baumaßnahmen zu achten und insbesondere die kommunalen
Behindertenbeauftragten frühzeitig in die Planungen mit einzubeziehen, um
deren Sachkompetenz zu nutzen“, so die Behindertenbeauftragte. „Wird von
vornherein barrierefrei geplant, halten sich die Kosten in vertretbarem
Rahmen. Barrierefreiheit nach Abschluss der Bauarbeiten herzustellen, ist
wesentlich teurer.“
21. Juni 2005
Antidiskriminierungsgesetz im Deutschen Bundestag verabschiedet!
Zur heutigen Verabschiedung des Antidiskriminierungsgesetzes
(ADG) im Deutschen Bundestag erklärt der Beauftragte der Bundesregierung für
die Belange behinderter Menschen, Karl Hermann Haack:
"Die
Bundesregierung steht dazu konsequent Teilhabe, Gleichstellung und
Selbstbestimmung behinderter Menschen zu verwirklichen. Deshalb ist es
notwendig und richtig die EU-Antidiskriminierungsrichtlinien so umzusetzen,
dass die Diskriminierung behinderter Menschen auch im Zivilrecht
sanktioniert wird.
Die
Politik der vergangenen sieben Jahre wird geradlinig fortgesetzt. Neben das
Sozialgesetzbuch IX und das Behindertengleichstellungsgesetz tritt das ADG
als dritte, zivilrechtliche Säule. Das ist aktive Bürgerrechtspolitik.
Das ADG
bietet die Grundlage, Auswüchse von Vertragsfreiheit wie die Verweigerung
von Versicherungen für behinderte Menschen oder den Verweis aus Gaststätten
oder Diskotheken ohne sachliche Gründe zukünftig zu unterbinden.
Gleichzeitig ist das Gesetz ein Gesetz mit Augenmaß, da alle
privatrechtlichen Rechtsgeschäfte im Nahbereich ausgeklammert wurden.
Nun ist
der Bundesrat am Zuge. Ich warne die CDU/CSU ausdrücklich davor, jetzt durch
Tricks und Verzögerungen das Inkrafttreten dieses nicht
zustimmungspflichtigen Gesetzes zu sabotieren.
Kommt das
Gesetz nicht zustande, so wird der Europäische Gerichthof gegen die
Bundesrepublik ein Zwangsgeld verhängen. Es kann sich dabei nach
realistischer Einschätzung um mehr als eine halbe Million Euro pro Tag der
Nichtumsetzung handeln. Wie wollen Frau Merkel und Co. dies eigentlich
gegenüber den Steuerzahlern rechtfertigen?
Die
Opposition hat angekündigt, im Falle einer Regierungsübernahme eine
"Eins-zu-eins-Umsetzung" der EU-Richtlinien zu betreiben, das heißt,
behinderte Menschen nicht vor zivilrechtlicher Diskriminierung zu schützen.
Ich kann
mir nicht vorstellen, dass die Behinderten- und Sozialverbände dies ohne
Protest hinnehmen werden. Der Druck wird sich jetzt auf die Mehrheit der
CDU-geführten Länder im Bundesrat richten. Die Argumente und Fallbeispiele
dafür, dass behinderte Menschen dieses Gesetz dringend benötigen, liegen auf
dem Tisch und füllen Bände.
Mir
persönlich war und ist das Antidiskriminierungsgesetz auch wegen der
dahinter stehenden menschlichen Schicksale eine Herzensangelegenheit und ich
kann der Opposition nur raten: Besinnen Sie sich eines Besseren, sonst wird
es für Sie ein verdammt heißer Sommer!"
Wissen nützt – Wissen schützt:
Fachtagung der Deutschen Multiple
Sklerose Gesellschaft vom 24. – 25. Juni 2005 in München
München
– Die Diagnose Multiple Sklerose (MS) – für viele Betroffene zunächst ein
Schock. Menschen mit der noch unheilbaren MS leben in ständiger
Ungewissheit. Nur eines ist gewiss: alles wird schwieriger. MS-Betroffene
müssen sich für lebenslange Therapien entscheiden, Arbeitsverhältnisse und
Partnerschaften ändern sich – oft müssen auch familiäre Strukturen neu
definiert werden.
Die
zweitägige Fachtagung der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft
(DMSG Landesverband Bayern e.V.) von Freitag, 24. bis Samstag, 25.
Juni 2005 im Marriott Hotel (Berliner Straße 93, 80805 München)
bietet Vorträge mit internationalen Referenten zu den wichtigsten Themen
aus Forschung, Medizin, Therapie und neuen Ansätzen spiritueller
Lebenshilfe.
Neben
neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Therapie der Multiplen
Sklerose stehen Referate aus der MS-Forschung, der symptomatischen Therapie
oder dem Thema „MS und Schmerz“ am Freitag, 24. Juni 2005 auf dem
Programm. Aktive Mitarbeit erfordern die Workshops an diesem Tag: ob
Familientherapie, Arbeitsrecht, Gedächtnistraining,
Bewegungstherapie oder Stressbewältigung: MS-Patienten und
Interessierten wird ein aktueller Wissensstand vermittelt und es werden
Wege ermutigender ganzheitlicher Behandlungsweisen aufgezeigt.
Fernsehmoderatorin Daniela Noack
wird am Freitag Abend ab 18:00 Uhr durch den festlichen Teil der Fachtagung
führen: Prof. Dr. Klaus Toyka (Universität Würzburg) erhält für seinen
außergewöhnlichen Verdienst im Bereich der MS-Forschung die Goldene
Ehrennadel der DMSG Landesverband Bayern e.V. verliehen. Für ihr großes
Engagement werden acht Mitglieder des Landesverbandes mit dem
Pflegepreis der Bayerischen Multiple Sklerose Stiftung ausgezeichnet:
sie betreuen seit vielen Jahren ihre von MS schwerbetroffenen Ehepartner.
Der
Samstagvormittag, 25. Juni 2005, bietet alle Workshops vom Freitag mit der
Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit einem zweiten, individuell gewählten
Thema. Der Nachmittag setzt die
Vortragsreihe fort mit Themen über Kernspintomographie (Bedeutung für
Studien und Behandlung), kognitive Störungen bei MS und einem Vortrag über
„Wege zur Achtsamkeit“, einem spirituellen Ansatz zur Krankheitsbewältigung
bei Multipler Sklerose.
Mit
dieser Fachtagung bietet der DMSG Landesverband Bayern e.V. eine ideale
Kontaktmöglichkeit für Interessierte, die Hilfe suchen oder sich über
die Krankheit MS informieren wollen.
Anmeldung und Informationen zur Tagungsgebühr unter Tel.
089-23 66 41-0, Fax 089-23 66 41-33, E-Mail
dmsg-bayern@dmsg.de. Das Programm der
Fachtagung zum Download gibt es auch auf der Homepage des
Landesverbandes:
www.dmsg-bayern.de.
Hintergrund:
Multiple Sklerose und der DMSG
Landesverband Bayern e.V.
Weltweit sind mehr als 2,5 Millionen
Menschen an MS erkrankt - und diese Zahl steigt täglich.
MS trifft alle Altersgruppen und
gesellschaftlichen Schichten. Was oft mit einem leichten Taubheits-Gefühl
beginnt, kann in unregelmäßigen Schüben über Funktionsstörungen der
Sinnesorgane bis zu massivsten körperlichen Behinderungen führen. Ursache
ist eine Störung des Immunsystems, dessen Aufgabe eigentlich darin besteht,
Krankheitserreger zu bekämpfen und den Organismus so vor Infektionen zu
schützen. Bei MS richtet sich das Immunsystem jedoch aus noch unbekannten
Gründen gegen Strukturen des eigenen Körpers, weshalb man auch von einer
Autoimmunerkrankung spricht. Das Haupterkrankungsalter liegt zwischen dem
20. und 40. Lebensjahr. Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie
Männer.
Multiple Sklerose ist derzeit nicht
heilbar. MS ist nicht ansteckend und wird nicht vererbt. Problematisch ist
der sprunghafte und unvorhersehbare Ablauf dieser Krankheit.
Die Krankheit verändert bei den Betroffenen das gesamte Leben. Alle
Zukunftspläne in Bezug auf Beruf, Partnerschaft und Familie sind mit einem
Schlag hinfällig. Das ist schwer zu verkraften, es kann aber dennoch viel
getan werden. Den DMSG Landesverband Bayern e.V. gibt es bereits seit 45
Jahren. Ihm gehören über 7.000 Mitglieder an; 188 angegliederte
Selbsthilfegruppen bieten vor Ort Ratsuchenden das hilfreiche Gespräch.
i. A.
Stephanie Bessner-Varga M.A.
Öffentlichkeitsarbeit
DAPR
Tel.:
+49 89 236641-24
Fax:
+49 89 236641-33
E-mail:
dmsg-bayern@dmsg.de
Internet:
www.dmsg-bayern.de
08. Juni 2005
Lesung
Axel Brauns Buntschatten und Fledermäuse
„Als ich zwei Jahre alt war, verloren die
Menschen um mich herum ihr Aussehen. Ihre Augen lösten sich in Luft auf.
Nebel verschleierte ihre Gesichter. Die Stimmen verdunsteten.“
Mit diesen Worten beginnt ein poetisches und
anrührendes Buch, „Buntschatten und Fledermäuse“, die Erinnerungen des
Hamburgers Axel Brauns an seine autistische Kindheit und Jugend.
Ein solches Buch dürfte es eigentlich gar
nicht geben, denn Sprachlosigkeit und Unfähigkeit zu kommunizieren sind die
Merkmale eines Autisten. Als kleiner Junge kann Axel Brauns zwar hören und
mit den Lippen Laute formen, aber er versteht nicht, was Menschen sprechen
und handeln lässt und ihren Worten, Gesichtern und Gesten Bedeutung
einhaucht: Gefühle.
In Zusammenarbeit mit dem Verein „Hilfe für
das autistische Kind e.V.“, Regionalverband München
AG 550
Innenstadt
Volkshochschule + Gasteig +
Vortragssaal der Stadtbibliothek +
Rosenheimer Str. 5 + sa 18.00 bis
21.00 Uhr + 18.6.2005 + € 8.-
bei Anmeldung oder am
Veranstaltungsort + ermäßigt € 6.- + @ + T
25. Mai 2005
Hörertipp: Bayerischer Rundfunk B 5 aktuell
Am Sonntag, den 29. Mai 2005,
9.15 Uhr bringt der Bayerische Rundfunk in seinem Programm B 5 im
Zusammenhang mit den Gleichstellungsgesetzen ein Feature zum Thema:
"Behindertengerechte
Verkehrssysteme?"
Auch Vertreter unserer Mitgliedsverbände und der
Geschäftsführer der LAGH werden sich zu Wort melden.
23. Mai 2005
Diskussionspapier der LAGH zur
schulischen Integration verabschiedet
Die LAGH hat in einem Arbeitkreis unter Beteiligung
unserer Mitgliedsorganisationen ein Arbeitspapier erarbeitet, das nun in die
politische und öffentliche Diskussion eingebracht werden soll.
Sie können das Papier als
Word-
oder PDF-Datei
downloaden.
23. Mai 2005
Kostenloses "Pflegehandbuch" downloadbar; "Der große Ratgeber für
Behinderte und Pflegebedürftige" wieder verfügbar
Es wurde für das Bayerische Sozialministerium völlig kostenlos
geschrieben und zur Verfügung gestellt. Es ist leider nur in der
Online-Version erhältlich. Bei Bedarf könnten sie es als pdf-Dokument
herunterladen und dann einfach die entsprechenden Seiten ausdrucken.
http://www.stmas.bayern.de/pflege/ambulant/pflegeinfo.pdf
17. Mai 2005
Unglaublich aber wahr!
Süddeutsche Zeitung vom 13.5.2005:

An diesem Urteil kann man erkennen wie wichtig die die
Rechtsverordnungen für die Gleichstellungsgesetze sind.
Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung
von Menschen mit Behinderung am 4. Mai 2005 in
München - über 1000 Teilnehmer!
hier: eine Kurzreportage über den 4. Mai
2005 von RTL (klicken Sie auf das Bild)

Zeitungsmeldungen über den 4. Mai 2005
Bilder über den 4. Mai siehe weiter
unten
11. Mai 2005
Unser Bundesdachverband hat
neuen Namen
BAG SELBSTHILFE
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für
Behinderte – BAGH – e.V. hat einen neuen Namen: In ihrer
Mitgliederversammlung am vergangenen Samstag in Königswinter bei Bonn
beschloss der Dachverband der Selbsthilfeorganisationen behinderter und
chronisch kranker Menschen in Deutschland den Namen „BAG SELBSTHILFE –
Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und
chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V.“
Mit dem neuen Namen zeigt die BAG
SELBSTHILFE ein Selbstverständnis, das seit Jahren Realität ist: Die 1967
als Dachverband von acht bundesweiten Organisationen vorwiegend von Eltern
behinderter Kinder gegründete Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte
entwickelte sich bald zur bundesweiten Vereinigung von Verbänden, die nicht
die Hilfe, sondern die Selbsthilfe in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellten.
„Selbsthilfe besteht nicht nur in
Erfahrungsaustausch und wechselseitiger Unterstützung der einzelnen
Betroffenen untereinander. Selbsthilfe im Verband bündelt das wertvolle
Erfahrungswissen dieser Fachleute in eigener Sache und schafft so eine
kompetente Interessenvertretung chronisch kranker und behinderter Menschen“,
erklärt Friedel Rinn, Vorsitzender der BAG SELBSTHILFE. Wie groß die
Kompetenz ist, zeigt nicht erst die Beteiligung behinderter und chronisch
kranker Menschen im Gemeinsamen Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen.
Diese Beteiligung von Patientinnen und Patienten an den Entscheidungen im
Gesundheitswesen wird von der BAG SELBSTHILFE organisiert.
Die BAG SELBSTHILFE –
Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und
chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e. V. – ist die Vereinigung der
Selbsthilfeverbände behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer
Angehörigen in Deutschland. Sie ist Dachverband von 91 bundesweit tätigen
Selbsthilfeorganisationen, 14 Landesarbeitsgemeinschaften und drei
Fachverbänden. Über ihre Mitgliedsverbände sind in der BAG SELBSTHILFE mehr
als eine Million Menschen mit körperlichen, seelischen und geistigen sowie
Sinnes-Behinderungen und Menschen mit unterschiedlichsten chronischen
Erkrankungen zusammengeschlossen.
11. Mai 2005
Miteinander - füreinander – gegeneinander
Ein Seminar für
Frauen in Selbsthilfegruppen
Die Gesellschaft für
Politische Bildung e.V.
veranstaltet
in
Kooperation mit der
Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte e.V.
BAGH
vom
29.05. – 02.06. 2005
in
der Akademie Frankenwarte, Würzburg
Anmeldungen und weitere Infos siehe

09. Mai 2005
Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung
von Menschen mit Behinderung am 4. Mai 2005 in
München - über 1000 Teilnehmer!
Hier ein paar Bilder von der Veranstaltung:

Nina Ruge mit Frau Kappl (Mod.) und Ute
Strittmatter
|

Aktion Sonnenschein
|

Rollstuhlbasketball |

Politikerrunde |

Aktion Sonnenschein |

K und K - Kirchner und Klaus
Kreuzeder |

Herr Kupka mit Lormdolmetscherin und MOD. |

Trommelgruppe der Landeschule f. Gehörlose |

Demo |

Musikgruppe: Blue Frogs |

Blinde Musiker |

Maltisch |
Über die Veranstaltung wurden Berichte im Fernsehen und
auf verschiedenen Radiostationen gesendet.
Die DPA war vor ORT und in der SZ und Münchner Merkur
sind Kurzberichte erschienen.
03. Mai 2005
Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung
von Menschen mit Behinderung am 4. Mai 2005 in
München
Presseerklärung:
Motto: Zwei
Jahre Bayerisches Gleichstellungsgesetz:
Viele Worte – wenig Taten?!
4. Mai 2005
auf
dem Münchner Marienplatz
10.00 – 17.00 Uhr
Der LAGH SELBSTHILFE
Bayern e.V. mit ihren 90 landesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen und
die Münchner Selbsthilfeinitiativen geht die Umsetzung des Bayerischen
Gleichstellungsgesetzes zu langsam voran.
Obwohl bereits die
erste konstituierende Sitzung des im Gesetz verankerten
Landesbehindertenrates stattgefunden hat und in den nächsten Monaten mit dem
Inkrafttreten von weiteren Verordnungen zum Gleichstellungsgesetz zu rechnen
ist, können die chronisch kranken und behinderten Menschen noch keine
spürbaren Verbesserungen wahrnehmen.
Die LAGH SELBSTHILFE
Bayern wird deshalb wieder zusammen mit über 45 Initiativen die
Öffentlichkeit auf die Probleme von Menschen mit chronischer Krankheit und
Behinderung aufmerksam machen und darauf hinweisen, wie notwendig die
Umsetzung des Bayerischen Gleichstellungsgesetzes für diesen Personenkreis
ist.
Gemäß dem Motto unserer
Veranstaltung:
Zwei Jahre
Bayerisches Gleichstellungsgesetz: Viele Worte – wenig Taten?!
werden wir folgenden
Fragen nachgehen:
-
Hat das Bayerische Gleichstellungsgesetz
die Situation chronisch kranker und behinderter Menschen in Bayern
verbessert?
-
Sind Maßnahmen zur Barrierefreiheit
(öffentliche Gebäude, Verkehr, Kommunikationen) im Land und in den
Gemeinden in Gang gesetzt worden?
-
Ist der im BayGG geforderte
Perspektivenwandel von chronisch kranken und behinderten Menschen als
Objekt der Hilfesysteme hin zum aktiven handelnden mitbestimmenden
Bürger erkennbar?
-
Wie stellen sich die Politik und
Öffentlichkeit zu der Forderung chronisch kranker und behinderter
Menschen nach einem Antidiskriminierungsgesetz?
Der Protesttag
Der Europaweite
Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung wird
ausschließlich von Organisationen selbst betroffener Menschen mit
Behinderung oder chronischer Erkrankung organisiert und durchgeführt.
Ungefähr 45 Selbsthilfeorganisationen des Aktionsbündnisses beteiligen sich
mit Informationsständen.
Vertreter aus den
unterschiedlichen Selbsthilfeorganisationen werden von ihren Erfahrungen
berichten.
In einer Talkrunde
werden Politiker aus den Fraktionen des Bayerischen Landtags
und der neue Behindertenbeauftragte der Stadt München, Oswald Utz,
zu diesen Fragen Stellung beziehen. Gast ist auch die Schirmfrau des
Netzwerkes von und für Frauen und Mädchen mit Behinderungen in Bayern,
Nina Ruge.
Ein Höhepunkt des
diesjährigen Aktionstages wird die von der Aktion Sonnenschein organisierte
Menschenkette von über 1000 Betroffenen und Nichtbetroffenen rund um den
Münchner Marienplatz sein!
Ein Rahmenprogramm mit
verschiedenen Aktionen auf dem Marienplatz soll dazu anregen, mit den
Betroffenen ins Gespräch zu kommen und Interesse für die Anliegen der
Menschen mit Behinderung oder chronischer Krankheit zu wecken.
Ein Rollstuhlparcour
macht Einschränkungen bei verschiedenen Behinderungen erfahrbar.
Um 15.00 Uhr findet eine Demonstration zum
Odeonsplatz mit Kundgebung statt.
Voraussichtlicher
Programmablauf:
Dazwischen immer wieder Musik
|
10:00 |
Auftritt der Blinden
Musiker |
|
|
10:10 |
Eröffnung (auf der Bühne) |
Hr. Kirchner |
|
10:30 |
Grußwort (auf d. Bühne)
|
Stadträtin Fr.
Gebhardt in Vertretung des Ob der LH München |
|
|
Zw ischen 10.00 u.
11.00 Uhr Frau |
Nina Ruge |
|
10:45 |
Rollstuhl-Sitztanz (vor
der Bühne) |
VdK |
|
11:00 |
Glockenspiel
(Rathaus) |
|
|
11:05 |
Statements v.
Landtagspolitikern (auf d.Bühne mit Hr.
Kirchner) |
Vorgesehen:
Fr. Ackermann, Herr Unterländer, Hr. Utz (Behinderten-A.) |
|
11:30 |
Integrativer
Montessori Schulchor |
Hr.Kullmann /
Menschenkette |
|
11:50 |
Rollstuhlbasketball |
Ernst-Barlach-Schulen
(Pfennigparade)
Hr.Christian Sellmair |
|
12:00 |
Glockenspiel
(Rathaus) |
|
|
12:10 |
Gedichte v. Anke Sander
Stefan Schmölz / Radio
Lora (Bühne) |
Heredo-Ataxie-Gruppe
Fr. Anke Sander
Hr. Stefan Schmölz |
|
12:20 |
Vorführung von Fr.
Ibrahim und Frau Zink |
Beratungsfachdienst
Integration
DMSG/Multiples. Frau Schnitzler |
|
12:35 |
Interview/BFG Büro
f.Gesundheits-Fragen |
Hr. Simon/Hr. Wimmer/Hr.Grillenbeck |
|
12:45 |
Interview |
Gehörlosenverband Mü.
u. Umland Fr. v. Pappen |
|
13:00 |
Interview m.
behinderten Flüchtlingen Hr. Darwisch u. Fr. Steinhauser |
HANDYCAP Fr. Wank |
|
13:10 |
Interview (auf der
Bühne) Fr. Krone |
Krone-Stiftung Fr. Dworzak |
|
13:20 |
Interview (auf der
Bühne) Bayerischer Blinden und Sehbehindertenbund |
Frau Vormisano |
|
13:30 |
Interview (auf der
Bühne)
Schwerhörigenverein München/Obb. |
Hr. Harlander |
|
13:40 |
Beitrag (auf der Bühne)
|
Hr. Kupka, Herr Schenk
Taubblinden |
|
14:00 |
Interview (auf der
Bühne)
|
Gemeinsam Mensch
Fr. Anita Donabauer |
|
14:20 |
Vereinigung d. Eltern
Hörgeschädigter |
Fr. Straub /
Fr. Hillmeyer Trommlergruppe
|
|
14.35 |
Hiphop-Tänzerin |
Gehörlosenverband
Mü.u.UmlandFr. Hannig |
|
14:50 |
Aufstellung für die
Demo
bei der Bühne!!
Sparkassen-Auszub. tragen evtl. Transparente |
|
|
15:00
|
D E M
O
Verlauf: Marienplatz - Dienersstr. - Residenzstr. – Odeonsplatz
Residenzstr. – Dienerstr. – Marienplatz (Ansprache Dr. Kai Daucher)
„Rolligang“ -
Gesangsgruppe
u. „Blue Frogs“ |
Hr. Dr. Kai Daucher
Fr. Monika Müller
Fr. Doris Schmölz
15 – 16 Uhr
Hr. Vollmer
|
|
16:00 |
Schlußkundgebung
auf dem |
Marienplatz
Hr. Kirchner
|

Die LAGH und über 40 Selbsthilfegruppen werden
mit ihren Ständen am Marienplatz die Bevölkerung über die Gleichstellung von
Menschen mit Behinderung informieren.
Auf der Bühne findet ein buntes Rahmenprogramm
statt.
25. April 2005
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 03/2005
LAGH Informationen Nr. 03/2005
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20. April 2005
Vorankündigung:
Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung
von Menschen mit Behinderung am 4. Mai 2005 in
München

Die LAGH und über 40 Selbsthilfegruppen werden
mit ihren Ständen am Marienplatz die Bevölkerung über die Gleichstellung von
Menschen mit Behinderung informieren.
Auf der Bühne findet ein buntes Rahmenprogramm
statt.
Weitere Informationen in den nächsten Tagen.
12. April 2005
Fernsehtipp:
Das Programm der ABM (Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien e.V.)
auf dem Fernsehkanal des Deutschen-Sport-Fernsehens (DSF) hat einen Film
zur medizinischen Versorgung behinderter Frauen gedreht, mit dem Titel
„BEHANDLUNG – GLÜCKSSACHE“
. Dieser
Film wird am
Samstag, den 16.04.05
um
11:45 Uhr
im
DSF-Kanal im Rahmen des Behindertenmagazins „Normal“ ausgestrahlt.
Dieser Film ist auf Initiative unseres Netzwerks von und für Frauen und
Mädchen mit Behinderung entstanden
Über zahlreiche Zuschauer würde das Netzwerk sich freuen.
05. April 2005
Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE
(1/2005) erschienen:
Inhalt u. a.:
Zum Thema "Alte Menschen mit
chronischer Krankheit und Behinderung in Bayern" hat Frau Ulrich,
Referentin bei der LAGH, in dieser Ausgabe einen Artikel über die
Ergebnisse des gleichnamigen Arbeitskreises der LAGH veröffentlicht.
Der Artikel kann als Pdf-Datei downgeladen werden

Weitere Themen:
- Ein schöner Weg Familie zu werden
- Hartz IV
- Patientenrechte - Zwischenbilanz
- Rechtsinformationen
- Antidiskriminierung
- Barrierefreie Internetseilten u.a.

Die Zeitschrift kann bei der
BAGH abboniert werden oder Sie können
gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer
Geschäftsstelle erhalten.
30. März 2005
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 02/2005
LAGH Informationen Nr. 02/2005
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11. März 2005
Großes Interesse bei der
Veranstaltung aus Anlass der Namensänderung der LAGH am 10. März 2004
Über 100 Teilnehmer haben unsere Veranstaltung anlässlich
der Namensänderung besucht. Die Bayerische Staatsministerin für Arbeit und
Sozialordnung, Familie und Frauen, Frau Christa Stewens, hat in ihrer Rede
die Bedeutung der LAGH SELBSTHILFE Bayern für die Bayerische
Behindertenpolitik hervorgehoben.
Zitat der Presseerklärung des StMAS:
"Mittlerweile haben sich nach den Worten der Ministerin in Bayern
ausgeprägte Selbsthilfestrukturen entwickelt. Hier sei die LAGH als
Dachorganisation von derzeit 90 Landesbehindertenverbänden in Bayern an
erster Stelle zu nennen. „Sie tritt als Sprachrohr für diese Verbände und
deren Mitglieder auf, artikuliert und vertritt deren Anliegen in der
Öffentlichkeit."
„Dem
Prinzip der Selbsthilfe kommt im Rahmen der Hilfen für Menschen mit
Behinderung oder chronischer Erkrankung eine herausgehobene Bedeutung zu.
Selbsthilfe ist eine besondere Form des bürgerschaftlichen Engagements,
nämlich eine, bei der die engagierten Bürger direkt betroffen sind. Sie
werden so zu Experten in eigener Sache.“ Darauf wies Bayerns
Sozialministerin Christa Stewens gestern Abend bei einer Veranstaltung der
„Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und
chronischer Erkrankung und ihrer Angehörigen in Bayern e.V. (LAGH)“ in
München hin.
In der
anschließenden Podiumsdiskussion unter der Moderation des Geschäftsführers
der LAGH, Herrn Reinhard Kirchner
Podiumsteilnehmer:
Herr Joachim
Unterländer, MdL, CSU-Fraktion
Frau Christa Steiger, MdL,
SPD-Fraktion (angefragt)
Frau Kamm,
MdL, Bündnis 90/ DIE GRÜNEN (angefragt)
Herr Oswald Utz,
Behindertenbeauftragte der LH München
Herr Christoph
Nachtigäller, Geschäftsführer der
BAGH
wurde dann
kontrovers die Spar- und Behindertenpolitik der Bayerischen Staatsregierung diskutiert.
Chronisch
kranke und behinderte Menschen befürchten, dass auf der Grundlage einer
ausgesprochenen oder unausgesprochenen "Wirtschaftsethik" die notwendigen
Leistungen und Unterstützungen für chronisch kranke und behinderte Menschen
auf der Strecke bleiben oder einer minimalen Grundversorgung weichen müssen.
Kann sich
unser Staat überhaupt noch chronisch kranke und behinderte Menschen leisten?
Eine Sparpolitik die einseitig zu Lasten der sozial schwachen, chronisch
kranken und behinderten Menschen geht, muss sich schon fragen lassen, von
welchem Menschenbild sich eine solche Politik leiten lässt. Die in den
Gleichstellungsgesetzen für behinderte Menschen erkämpften Ziele, wie
Teilhabe und Selbstbestimmung, dürfen nicht nur Worte bleiben, sondern müssen
Taten zur Folge haben.
Insbesondere im Zusammenhang mit der Diskussion um den gegenwärtigen Entwurf
des Antidiskriminierungsgesetzes gaben die Betroffenen zu verstehen,
dass sie enttäuscht sind, dass die Bayerische Staatsregierung dem angeblich
wirtschaftsschädigenden Auswirkungen des Gesetzes mehr Bedeutung einräumt als
den im Gesetz formulierten Schutzbestimmungen für behinderte Menschen.
Bilder von
der Veranstaltung:
 Dr. Pettinger
bei der Begrüßung
|
 |
|
|
Frau Staatsministerin Christa Stewens |
 |
 |
| von rechts Oswald
Utz, Christoph Nachtigäller |
Teilnehmer und Gäste |
 |
 |
| H. Unterländer, Fr.
Steiger, H. Kirchner, Fr Kamm |
Blinde Musiker |
08. März 2005
Der Behindertenbeauftragte der
Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen
Maßvoll,
realistisch und notwendig:
Der
Gesetzentwurf zur Umsetzung der EU-Antidiskriminierungsrichtlinien findet
Bestätigung. Behinderte Menschen müssen auch im Zivilrecht vor
Diskriminierung geschützt werden
Zur heutigen Anhörung des Ausschusses für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Entwurf eines
Antidiskriminierungsgesetzes (ADG) erklärt der Behindertenbeauftragte der
Bundesregierung, Karl Hermann Haack:
„Die überwiegende Zahl der Sachverständigen
und die Vertreter der behinderten Menschen haben in der Anhörung anschaulich
unterstrichen, dass ein besserer Schutz behinderter Menschen im Zivilrecht
nötig ist. Heute sind auch im Bundestag die Fakten auf den Tisch gekommen,
die hoffentlich nun endlich zu einer Versachlichung der Diskussion führen
werden:
-
Behinderten Menschen werden regelmäßig Versicherungen
verwehrt und eine Risikoprüfung von vorneherein mit Verweis auf die
Behinderung abgelehnt.
-
Reise- und Fluggesellschaften verweigern den Abschluss
von Reiseverträgen.
-
Behinderte Menschen werden wegen angeblicher Belästigung
aus Gaststätten und Hotels verwiesen.
-
Wohnungsgesellschaften vermieten oft prinzipiell nicht an
behinderte Menschen.
Das Gesetz kann also, wie Christoph
Nachtigäller vom Deutschen Behindertenrat in der Anhörung ausführte,
„den individuellen Rechtsschutz verbessern
und gesellschaftliche Breitenwirkung im Sinne der Gleichstellung behinderter
Menschen entfalten."
Dabei geht es um Veränderungen bei sog.
Massengeschäften, nicht darum, den durch den Eigentumsschutz garantierten
Nahbereich zu regeln. So ist etwa die Vermietung der Einliegerwohnung im
eigenen Haus von dem Gesetz überhaupt nicht betroffen. Dieser Mythos wird
auch durch wiederholte Behauptung nicht wahrer.
Die Anhörung hat mit einer ganzen Reihe
weiterer Mythen und Horrorszenarien aufgeräumt: Mit dem
Antidiskriminierungsgesetz werden - was die Kommission gegenüber Deutschland
schon auf dem Klagewege angemahnt hatte - nun endlich EU-Richtlinien
umgesetzt. Dies geschieht keineswegs in einer „überschießenden“ Manier. Dass
von den Regelungen im zivilrechtlichen Teil des Gesetzes auch
Diskriminierung aufgrund von Behinderung erfasst werden soll, stellt eine
auch in anderen EU-Mitgliedsstaaten praktizierte horizontale Erweiterung der
Richtlinien und eine konsequente Umsetzung der europarechtlichen und
verfassungsrechtlichen Gebote des Grundgesetzes (Artikel 3) dar: Niemand
darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Auch der Artikel 13 der
zukünftigen EU Verfassung erfordert einen Diskriminierungsschutz für
behinderte Menschen.
Prof. Dr. Christian Armbrüster von der
Freien Universität Berlin leitet aus diesen menschenrechtlichen Vorgaben
sogar eine Verpflichtung des Staates ab, den Diskriminierungsschutz auf
behinderte Menschen auszuweiten. Mit dem ADG findet Deutschland somit
Anschluss an die Menschenrechtsstandards, wie sie in anderen europäischen
Staaten und in den USA z. T. schon lange bestehen. Diese Beispiele zeigen
auch, dass dort keinerlei wirtschaftsschädigende Wirkungen eingetreten sind.
Das Gegenteil ist richtig: Es hat sich eine Kultur des „Diversity-Managements“
entwickelt, die gerade von global agierenden Unternehmen als
Wettbewerbsvorteil betrachtet wird.
Die Anhörung hat ebenfalls widerlegt, dass
die Vertragsfreiheit in unzulässiger Weise beeinträchtigt wird. Vielmehr
attestierten die Sachverständigen dem Gesetzentwurf ein „gesundes Augenmaß“
(z. B. Prof. Dr. Heide Pfarr) und den „Gebrauch ausgewogener Instrumente“
(Prof. Dr. Ursula Rust). Dass im Kampf gegen Diskriminierung eine
Beweiserleichterung eingeführt wird, d. h., dass Tatsachen glaubhaft
gemacht werden müssen, steht ebenfalls in „vollem Einklang mit den
EU-Vorgaben““ (Prof. Dr. Sibylle Raasch) und bedeutet keinesfalls eine
Beweislastumkehr, wie fälschlicherweise in den letzten Tagen von
Oppositionspolitikern und Medien verbreitet wurde.
Schließlich wurde auch die Behauptung, dass
eine Klagewelle drohe, mit Erfahrungswerten überzeugend widerlegt. Prof.
Dr. Ursula Rust führte aus, dass in der arbeitsgerichtlichen
Rechtsprechung, wo es bereits seit über 30 Jahren ein Verbot der
geschlechtlichen Diskriminierung gibt, weniger als 0,1 % der Klagen auf dem
§ 611 a BGB basieren. Die Antwort auf die Frage, warum dies nun durch das
ADG anders werden sollte, blieben die von der Opposition benannten
Sachverständigen und Verbandsvertreter schuldig.
Fazit: Der Forderung von Frau Professor Rust
an die Adresse der Kritiker, „das Gesetz zu lesen“, kann ich mich nur
anschließen. Unredlich ist es aber, ein Gesetz, mit dem Deutschland in
notwendiger und maßvoller Weise die Chance hat, den Anschluss an
internationale Menschenrechtsstandards zu finden, mit bewusst falschen
Behauptungen zu diffamieren, Diskriminierungen Vorschub zu leisten und
dadurch das Ansehen Deutschlands in Europa - wo man die hier geführte
Gespensterdiskussion mit Kopfschütteln verfolgt - in unverantwortlicher
Weise zu schmälern."
08. März 2005
Der Behindertenbeauftragte der
Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen
Das Zivilrechtliche
Antidiskriminierungsgesetz muss kommen und behinderte Menschen mit
einschließen
Zur anhaltenden Diskussion über die Umsetzung der
EU-Antidiskriminierungsrichtlinien in Deutschland erklärt der Beauftragte
der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karl Hermann Haack
(SPD):
"Nach zwei vergeblichen Anläufen ist es jetzt den
Koalitionsfraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen gelungen, einen
Gesetzentwurf vorzulegen, der gleichzeitig Augenmaß beweist und konsequent
die Bekämpfung von Intoleranz und Diskriminierung einzelner Gruppen in
unserer Gesellschaft umsetzt.
Dass dabei im zivilrechtlichen Teil auch behinderte
Menschen mit eingeschlossen werden, zeigt, dass die Koalitionsfraktionen es
ernst meinen mit mehr Teilhabe und Gleichstellung behinderter Menschen.
Dafür hat sich auch die von mir geleitete rot-grüne Koalitionsarbeitsgruppe
stets vehement und erfolgreich eingesetzt.
Der jetzt vorliegende Gesetzentwurf ist in seiner
Gesamtheit ein gemeinsames rot-grünes Projekt und nicht etwa ein
Zugeständnis an die Grünen, wie in den vergangenen Tagen in Medienberichten
kolportiert wurde.
Das Gesetz zeigt Augenmaß, weil es sich auf
Massengeschäfte beschränkt. Der gesamte Nahbereich jedoch, das heißt z.B die
Vermietung einer Einliegerwohnung im eigenen Haus, bleibt ausdrücklich
ausgenommen.
Ich frage die Kritiker des Gesetzes, wie sie es
eigentlich rechtfertigen wollen, dass zukünftig bei einer von ihnen
geforderten 1: 1 Umsetzung der EU-Richtlinie ein farbiger Diskothek- , Kino,
oder Gaststättenbesucher nicht mehr mit Verweis auf seine ethnische Herkunft
abgewiesen werden dürfte, wohl aber der Rollstuhlfahrer, der sehbehinderte,
gehörlose oder geistig behinderte Mensch mit Verweis auf seine Behinderung?
Ist das die Gesellschaft, in der wir zukünftig leben
wollen?
Alle diejenigen Mitglieder der Bundesregierung, die jetzt
fordern, das Antidiskriminierungsgesetz zu kippen oder sich erklärtermaßen
bedeckt halten, fordere ich auf, mir zu erklären, wieso sie beim notwendigen
Umbau des Sozialstaates gemeinsam mit mir für mehr Eigenverantwortung und
Privatisierung von Risiken etwa bei der Kranken- und Rentenversicherung auch
für behinderte Menschen eingetreten sind, jetzt aber Vorschub leisten, dass
behinderten Menschen auch zukünftig private (dazu zählt im übrigen auch die
alltägliche Auslandskrankenversicherung) oder berufsständische
Versicherungen verweigert werden und ihnen zahlreiche Formen der privaten
Altersicherung lediglich unter Verweis auf ihre Behinderung verwehrt
bleiben.
Als Beauftragter der Bundesregierung für die Belange
behinderter Menschen sehe ich mich als Fürsprecher der 8 Millionen
behinderten Menschen in Deutschland. Ein Schicksal, das im übrigen jeden von
uns jederzeit treffen kann.
Es macht mich wütend, miterleben zu müssen, wie meine
eigenen Fraktionskollegen auf das Funktionärsgequatsche der Kritiker aus den
Wirtschaftverbänden hereinfallen und gemeinsam mit der CDU/CSU/FDP
Opposition sachlich in keiner Weise zu belegende Horrorszenarien entwerfen."
07. März 2005
Veranstaltung aus Anlass der Namensänderung der LAGH
Donnerstag, 10. März 2005, 18.00 Uhr
Geschäftsstelle der LAGH
Orleansplatz 3, 81667 München
Thema:
„Die SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und
ihrer Angehörigen - eine Chance für die Sozial- und Behindertenpolitik?“
Wir freuen uns sehr, dass Frau
Staatsministerin Christa Stewens ihre persönliche Teilnahme zugesagt
hat und eine Rede halten wird.
Außerdem werden an der
Veranstaltung teilnehmen.
Der Vorsitzende
der SPD-Landtagsfraktion, Herr Franz Maget, die
Landesvorsitzende von Bündnis 90/ die Grünen, Frau
Theresa Schopper (angefragt),
und bei der Podiumsdiskussion:
Herr Joachim Unterländer,
MdL, CSU-Fraktion
Frau Christa Steiger, MdL,
SPD-Fraktion
Frau Kamm,
MdL, Bündnis 90/ DIE GRÜNEN
Frau Anita Knochner,
Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung
Herr Christoph Nachtigäller,
Geschäftsführer der BAGH
Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der
LAGH, Herrn Dr. Josef Pettinger, der Rede von Frau
Sozialministerin Christa Stewens, den Grußworten des
Fraktionsvorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Herrn Franz Maget,
und der Landesvorsitzenden vom Bündnis90/ DIE GRÜNEN, Frau Theresa
Schopper, findet eine Podiumsdiskussion statt zum Thema:
„Die SELBSTHILFE von
Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihrer Angehörigen -
eine Chance für die Sozial- und Behindertenpolitik?“
Sie wird vom Geschäftsführer der LAGH, Herrn
Reinhard Kirchner, moderiert.
Auf dem
Podium soll die Frage diskutiert werden, wie zusammen mit den Betroffenen
die künftig anstehenden Probleme in der Behinderten- und Sozialpolitik
gelöst werden können. Hierbei soll auch sowohl auf die aktuellen politischen
Themen wie Behindertengeld, Neuordnung der Pflegeversicherung, Versorgung
von chronisch kranken und behinderten Menschen als auch auf die künftige
Förderung der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen
eingegangen werden.
Den
geladenen Teilnehmern soll die Möglichkeit geboten werden, Fragen an die
Vertreter der politischen Parteien zu stellen.
Im Anschluss an die Veranstaltung, bei einem
kleinen Umtrunk, gibt es genügend Gelegenheit zu informellen Gesprächen.
27. Februar 2005
Verband der bayerischen Bezirke
Resolution des Verbands der bayerischen
Bezirke
Weißenburg, 25.02.2005
Der Verband der bayerischen Bezirke
fordert die Bayerische Staatsregierung auf, sich konstruktiv für den Erhalt
der Bezirke als kommunale Ebene mit eigenen Aufgaben und eigenen
Beschlussorganen einzusetzen sowie eine sachgerechte Finanzierung ihrer
Aufgaben sicherzustellen. Die Bezirke sind ein bedeutender Bestandteil im
demokratischen Bayern.
Mit Nachdruck weist der
Hauptausschuss des Verbands der bayerischen Bezirke im mittelfränkischen
Weißenburg den Vorwurf aus Teilen der kommunalen Familie sowie der
Bayerischen Staatsregierung zurück, die dritte kommunale Ebene zeige nicht
genügenden Reform- und Sparwillen.
Die Bezirke sind auch für die
Zukunft unerlässlich, weil bestimmte Aufgaben in den Bereichen Soziales,
Gesundheit und Kultur aufgrund ihres überregionalen
Charakters nur von den Bezirken sinnvoll und effektiv erfüllt werden
können.
Aufgrund der aktuellen Diskussion
auch über die Existenzberechtigung der Bezirke wird betont, dass der Verband
gegenüber der Bayerischen Staatsregierung stets seine Bereitschaft bekundet
hat, Aufgaben an Landkreise und kreisfreie Städte abzugeben. Diese
sinnvollen Vorschläge hat die Staatsregierung aber bislang abgelehnt. Die
Bezirke haben sich stets reformbereit gezeigt; so haben sie die
Bezirkskrankenhäuser ganz überwiegend in moderne Betriebsformen, wie zum
Beispiel Kommunalunternehmen und Eigenbetriebe umgewandelt,
die ein wirtschaftliches Handeln sicherstellen. Auch genießt die Forderung
im Bereich der Eingliederungshilfe „ambulant vor stationär“
unbedingten Vorrang, was ebenfalls zu einer Entlastung der Bezirkshaushalte
und damit aller Kommunalhaushalte beitragen würde. Andererseits muss auch
zur Kenntnis genommen werden, dass der Anstieg der Ausgaben im Sozialbereich
vor allem durch die demographische Entwicklung bedingt ist.
Im Zuge der Spardiskussion weist der
Hauptausschuss auf die bereits seit geraumer Zeit harten und intensiven
Verhandlungen mit den freien Wohlfahrtsverbänden hin. Dies zeigt ebenfalls
den eisernen Willen zu sparen, wo irgend möglich. Elementarer Grundsatz der
Bezirke ist, dass es nicht nur um die Kosten geht, sondern vornehmlich um
die Menschen, um Einzel- und Familienschicksale. Hauptaufgabe der Bezirke
war und ist es, denen gemeinsam zu helfen, die sich nicht selbst helfen
können. Diesem Prinzip werden sich die Bezirke bei aller Bereitschaft zu
Gesprächen über Reformen immer zu vorderst verpflichtet fühlen.
Bayern lehnt Antidiskriminierungsgesetz im
Bundesrat ab
Der Ministerrat hat letzte Woche beschlossen den von der
Bundesregierung vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zum Schutz vor
Diskriminierungen (Antidiskriminierungsgesetz ADG) im Bundesrat abzulehnen.
Die Bayerische Staatsregierung befürchtet, dass das Gesetz für den
Arbeitsmarkt schädlich sei und dass angesichts der hohen Arbeitslosigkeit immer
neue Hürden für Wachstum und Beschäftigung errichtet werden.
Die Behindertenverbände auf Bundes- und Landesebene hatten
sich in den vergangenen Jahren für ein solches Gesetz stark gemacht und
befürchten nun, dass im Falle eines Scheiterns des Gesetzes die Diskriminierung
behinderter Menschen in der Bundesrepublik Deutschland weiterhin legal ist.
Weitere Informationen können Sie der Pressemitteilung der
Bayerischen Staatskanzlei vom 15.2.2005 - Bericht aus der Kabinettssitzung unter
www.bayern.de erhalten.
14. Februar 2005
Stellenausschreibung
für das Beratungs- und Begegnungszentrum in Würzburg des Bayerischen
Blinden- und Sehbehindertenbundes e.V.
Der Bayerische Blinden- und
Sehbehindertenbund e. V. (BBSB) sucht für das Beratungs- und
Begegnungszentrum (BBZ) in Würzburg (mit dem Betreuungsgebiet
Regierungsbezirk Unterfranken) zum 01.04.2005 oder später eine(n)
BBZ-Leiter(in).
Wir bieten
eine interessante und abwechslungsreiche Teilzeitbeschäftigung
(25-Stunden-Woche)
Voraussetzungen:
Ø
Abgeschlossene
Berufsausbildung im kaufmännischen Bereich oder
Ø
Abgeschlossene
Berufsausbildung mit mehrjähriger Erfahrung in der Teamleitung
Ø
Fundierte Kenntnisse in den
Bereichen Personalführung, Büroorganisation und Verwaltung
Ø
Umgang mit Kunden und Behörden
Ø
Beratung von blinden und
sehbehinderten Menschen
Wir erwarten
einen kontaktfreudigen Menschen, der gerne
im Team arbeitet.
Vergütung nach BAT mit zusätzlicher
Altersversorgung und Beihilfeversicherung.
Bewerbungen mit den
üblichen Unterlagen an den Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund e.V.,
Landesgeschäftsführung, Arnulfstr. 22, 80335 München.
Blinde und
sehbehinderte Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt beschäftigt.
10. Februar 2005
Eckpunktepapier zur Fortentwicklung des SGB IX
Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange
behinderter Menschen hat das mit der Koalitionsarbeitsgruppe Menschen mit
Behinderung entwickelte Eckpunktepapier herausgegeben.
In 19 Eckpunkten sind Forderungen nach
verbesserten Wahl-, Gestaltungs- und Selbstbestimmungsmöglichkeiten, dem Ausbau
der gemeinsamen Servicestellen, dem Ausbau von Teilhabeleistungen als
Komplexleistungen, dem persönlichen Budget, der Errichtung von Kompetenzzentren
und weiteren Fragen enthalten.
Sie finden das Papier unter folgender
Adresse:
http://www.sgb-ix-umsetzen.de/index.php/nav/tpc/aid/488
7. Februar 2005
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
01/2005
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31
. Januar 2005
Deutsches Studentenwerk
Tipps und Informationen Nr. 2/2005
Für eine barrierefreie Hochschule –
Eckpunkte und Maßnahmenkatalog zur
Schaffung gleichberechtigter Teilhabemöglichkeiten für Studienbewerber/innen
und Studierende mit Behinderung und chronischer Krankheit
Die Mitgliederversammlung des Deutschen Studentenwerks hat
im Dezember 2004 den Eckpunkte- und Maßnahmenkatalog „Für eine barrierefreie
Hochschule" gebilligt. Das Papier, Ergebnis einer intensiven Diskussion im
Beirat der Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung unter
Beteiligung weiterer Fachleute, reagiert damit auf aktuelle Veränderungen im
Hochschulbereich und in der Sozialgesetzgebung und benennt mögliche
Auswirkungen auf das Studium mit Behinderung.
Für Berater und Beraterinnen in Hochschulen und
Studentenwerken soll das Eckpunktepapier Richtschnur für die künftige Arbeit
vor Ort sein. Es benennt mögliche Problemfelder, die z.T. neue
Handlungskonzepte erforderlich machen, damit die Teilhabe von Studierenden
mit Behinderung am Hochschulleben sicher gestellt und fortentwickelt werden
kann. Im Zuge des Autonomiezuwachses der einzelnen Hochschulen werden sich
Beauftragte für die Belange von Studierenden mit Behinderung in Zukunft
verstärkt darum bemühen müssen, den Prozess der Neustrukturierung der
eigenen Hochschule hinsichtlich der aufgezeigten Maßnahmen aktiv zu
begleiten und dabei die Belange der Studierenden mit Behinderung
abzusichern.
Um einen Erfahrungsaustausch unter den am Prozess
Beteiligten unterstützen zu können, bittet die Informations- und
Beratungsstelle um entsprechende Rückmeldungen, z.B. per E-Mail an
studium-behinderung@studentenwerke.de.
Sie finden den Eckpunkte- und Maßnahmenkatalog inkl.
Beschluss der Mitgliederversammlung des Deutschen Studentenwerks als
pdf-Dokument im Internet unter
www.studentenwerke.de/pdf/Eckpunkte_Barrierefreie_Hochschule_Dez.2004.pdf.
17. Januar 2005
Jahrespressekonferenz 2005
Sozialministerin Stewens schlägt pauschales
Behindertengeld als neue Form der Eingliederungshilfe vor - Riester-Rente
vereinfachen - Dank an Spender und Helfer nach der Flutkatastrophe
Ein „pauschales Behindertengeld
als neue Form der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung“ schlug
Bayerns Sozialministerin Christa Stewens auf ihrer heutigen
Jahrespressekonferenz in München vor. Stewens: „Wir stellen uns vor, dass
anstelle der vielen Einzelleistungen der Eingliederungshilfe künftig ein
pauschaliertes und bedarfsdeckendes Budget für verschiedene
Behindertenstufen - ähnlich den Pflegestufen - gezahlt wird.“ Gemeinsam mit
anderen unionsgeführten Ländern werde derzeit geprüft, welche Vorschläge für
Gesetzesänderungen auf Bundesebene unterbreitet werden können.
Der behinderte Mensch würde nach
den Worten der Ministerin mit einem solchen Budget vom Leistungsempfänger,
der eine begrenzte Auswahl aus dem insbesondere von Wohlfahrtsverbänden
geschaffenen Angebot hat, zum aktiven Marktteilnehmer und Nachfrager. „Diese
neue Position stärkt seine Eigenverantwortung und gibt ihm darüber hinaus
die Möglichkeit, auf das Angebot einzuwirken und den Markt zu beeinflussen“,
erläuterte Stewens und fügte hinzu: „Wir erhoffen uns hiervon viele
Vorteile: Einen einfachen Vollzug für die Leistungsträger, ein
differenzierteres Angebot an Hilfemöglichkeiten und mehr
Gestaltungsmöglichkeiten für die Menschen mit Behinderung.“
Als einen weiteren Schwerpunkt der
Sozialpolitik des kommenden Jahres bezeichnete Stewens die Reform der
sozialen Sicherungssysteme aufgrund des immer drängender werdenden
demographischen Wandels. Stewens: „So wird die gesetzliche Rente gerade für
die jüngere Generation ihre bisherige Funktion, im Alter umfassend den
Lebensstandard zu sichern, nicht mehr so wie gewohnt erfüllen können. Ich
appelliere daher an die junge Generation, möglichst frühzeitig für ihren
Lebensstandard im Alter auch privat vorzusorgen.“ Zudem müsse die
‚Riester-Rente’ vereinfacht werden, damit künftig mehr Menschen als bisher
eine private Vorsorge abschließen. Stewens: „So sollten die Bürgerinnen und
Bürger - anders als im Riester-Modell - nach Vollendung des 60. Lebensjahres
ihr angespartes Kapital auch in Form einer Einmalauszahlung zurückerhalten
können, um damit beispielsweise einen Kredit zurückzuzahlen.“ Beim
Riester-Modell ist dies nur für 30 Prozent des angesparten Kapitals möglich.
14. Januar 2004
Deutsches Studentenwerk
Informations- und Beratungsstelle Studium
und Behinderung Monbijouplatz 11
in10178 Berlin
Tipps und
Informationen Nr. 1/2005
-
Veranstaltungen der Informations- und
Beratungsstelle 2005
-
Unterstützung von barrierefreien Informationsangeboten der Hochschulen und
Studentenwerke - Zuschüsse für Gebärdensprachdolmetscher/innen- und
Assistenzkosten für Informationsveranstaltungen der Hochschulen und
Studentenwerk
-
Ergänzung des Informationsangebots
Veranstaltungen der
Informations- und Beratungsstelle 2005
Die
Informations- und Beratungsstelle bietet 2005 folgende Veranstaltungen
an:
info.studieren:
Seminar zum Studieneinstieg mit
Behinderung und chronischer Krankheit vom 4. bis 5. März 2005 in Dresden für
Studieninteressierte und Studierende
http://www.studentenwerke.de/pdf/seminar_info_studieren_2005.doc
info.karriere:
Seminar zum Berufseinstieg mit Behinderung und chronischer Krankheit vom 21.
bis 23. März 2005 in Bonn für Studierende und Hochschulabsolventen
http://www.studentenwerke.de/pdf/seminar_info_karriere_2005.doc
beratung.kompakt:
Seminar für Beauftragte/r für Behindertenfragen in Hochschulen und
Studentenwerken vom 8. bis 10. Juni 2005 in Mainz
tagung.aktuell:
Eine Tagung zu aktuellem Thema wird vom 14. bis 16. September 2005 in Berlin
für Beauftragte/r für Behindertenfragen in Hochschulen und Studentenwerken
stattfinden.
Der kurze Überblick
soll Ihnen die Möglichkeit geben, die für Sie wichtigen Termine bei Ihrer
Jahresplanung zu berücksichtigen. Die Links führen zu den ausführlichen
Programmen, Anmeldeformularen und weiteren Informationen. Die Programme für
beratung.kompakt und für die tagung.aktuell erhalten Sie nach Fertigstellung
mit Tipps und Informationen zugesandt. Für inhaltliche Fragen stehen Ihnen
Frau Jonas unter 030/29 77 27-61 oder
jonas@studentenwerke.de und für organisatorische Fragen Frau Rosenstiel
unter 030/29 77 27-64 oder
rosenstiel@studentenwerkde.de gerne zur Verfügung.
Die Informations- und
Beratungsstelle bietet den Studentenwerken und Hochschulen finanzielle und
inhaltliche Unterstützung bei der Durchführung von barrierefreien
Informationsveranstaltungen zum Studien- und Berufseinstieg an.
Grundlage für eine
mögliche Bezuschussung ist, dass bereits in der Konzeption der
Veranstaltungen und in der Ankündigung der Angebote die Belange der
Teilnehmer/innen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten
berücksichtigt werden. Dazu gehört der Hinweis, dass der spezifische Bedarf
angemeldet werden kann, wie beispielsweise Gebärdensprachdolmetscher/innen
oder die Umsetzung der Unterlagen in Punktschrift.
Die in diesem
Zusammenhang anfallende Kosten können von den Career Centern, Zentralen
Studienberatungsstellen oder den Beauftragten für Behindertenfragen
beantragt werden.
Finanzielle Mittel
stehen für die Übernahme der Kosten für Gebärdensprachdolmetscher/innen, für
Assistenzen, die Umsetzung in Braille-Schrift und für Fahrt- und
Übernachtungskosten auswärtiger Teilnehmer/innen zur Verfügung. Das Budget
ist begrenzt. Die Kosten sind zu beantragen bei der Informations- und
Beratungsstelle Studium und Behinderung, Monbijouplatz 11, 10178 Berlin.
Frau Rosenstiel gibt Ihnen gerne Auskunft unter 030/297727-64 oder
studium-behinderung@studentenwerke.de.
Nutzen Sie auch das
Angebot, Ihre Veranstaltungen auf den Seiten des Deutschen Studentenwerks
anzukündigen.
·
Ergänzung des Informationsangebots
Auf unseren Internetseiten ist die Liste aller
Beauftragten für Behindertenfragen in Hochschulen und Studentenwerken bisher
mit Adresse und E-Mail zu finden:
http://www.studentenwerke.de/adressen/bfb.asp
Um das Informationsangebot zu erweitern, bitten wir
Sie, uns den Link zu senden, der auf Ihre Internetseite als Beauftragte für
Behindertenfragen führt. Wir werden die Liste um diesen Link erweitern.
Interessierte können dann direkt auf Ihre Seite zugreifen.
4. Januar 2005
Presseinformation des Bundesbehindertenbeauftragten: Medizinische Versorgung
muss barrierefrei werden
· Menschen,
die auf die Nutzung eines Rollstuhls angewiesen sind, finden immer noch kaum
Praxen von Ärzten oder Heilmittelerbringern vor, in die sie problemlos
hineingelangen können.
· Diagnose-
und Therapiegeräte und Toiletten in Praxen können selten von Menschen mit
Behinderungen genutzt werden.
· Gehörlose
Menschen berichten, dass sie häufig nicht ausreichend mit den Ärzten
kommunizieren können und so z.B. im Krankenhaus eingeliefert werden, ohne
die Diagnose zu kennen.
Diese und ähnliche Erfahrungen berichteten Menschen mit
Behinderungen in einem Fachgespräch „Barrierefreie Gesundheitsversorgung“
zu dem die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Helga Kühn-Mengel, und
der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Karl Hermann Haack, in der
vergangenen Woche eingeladen hatten. Die Beauftragten wollten von
behinderten Menschen, Vertretern der Krankenkassen und der Kassenärzte
erfahren, inwieweit Barrierefreiheit in unserem Gesundheitssystem umgesetzt
ist und was an konkreten Schritten zur Schaffung von Barrierefreiheit von
allen Beteiligten unternommen werden kann.
Der Gesetzesgeber hat bereits wesentliche
Rahmenbedingungen für eine barrierefrei medizinische Versorgung geschaffen:
Seit nunmehr dreieinhalb Jahren sind alle Sozialleistungsträger, also auch
die gesetzlichen Krankenkassen, gesetzlich verpflichtet, darauf hinzuwirken,
dass Leistungen in barrierefreien Räumen erbracht werden (§ 17 Erstes Buch
Sozialgesetzbuch - SGB I). Nach dem gleichen Paragraphen haben hörbehinderte
Menschen das Recht, Gebärdensprachdolmetscher und andere
Kommunikationshilfen zu verwenden; die Kosten dafür muss die Krankenkasse
tragen.
Das Resümee des Fachgesprächs war eindeutig: Die
bestehenden gesetzlichen Vorgaben werden nur unzureichend umgesetzt. Die
anwesende Vertreterin des Ministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung
unterstützte die Forderung nach mehr Barrierefreiheit. Sowohl die
Vertreterin der Gesetzlichen Krankenkassen als auch die der Kassenärztlichen
Bundesvereinigung sagten eine Prüfung zu, wie barrierefreie
Leistungserbringung möglichst schnell fester Bestandteil der Verträge werden
kann, die zwischen den Kassen und den Leistungserbringern die Versorgung der
Versicherten und die Vergütung regeln.
Die Vertreterinnen und Vertreter der Selbsthilfe
chronisch kranker und behinderter Menschen begrüßten dies und boten ihre
Mitarbeit bei der Erarbeitung von Standards und Kriterien für
Barrierefreiheit an.
Karl Hermann Haack und Helga Kühn-Mengel kündigten an,
die konstruktiven Ansätze in der Diskussion aufzugreifen und forderten die
Verantwortlichen auf, das Machbare so schnell wie möglich umzusetzen:
„Informationen, welche Praxen mit dem Rollstuhl erreichbar sind, ein
Verzeichnis von unbürokratisch zu bestellenden Gebärdendolmetschern, wären
erste Schritte. Alle Verantwortlichen sollten jedoch auch konkrete Ziele und
Zeitrahmen vereinbaren, um sicherzustellen, dass medizinische Leistungen in
naher Zukunft entsprechend den gesetzlichen Vorschriften barrierefrei
erbracht werden. Der Gemeinsamen Bundesausschuss bietet seit Anfang diesen
Jahres ein gutes Vorbild, wie die Verbände chronisch kranker und behinderter
Menschen als Expertinnen und Experten in eigener Sache in diese Überlegungen
miteinbezogen werden können. Es gilt diese Kompetenz ernst zu nehmen und zu
nutzen“ appellieren die Beauftragten an die Krankenkassen und Ärzte.
24. Dezember 2004
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 08/2004
16. Dezember 2004
Informationen 8/2004

Sehr geehrte Damen und
Herren,
wir nähern uns
wiedereinmal dem Ende eines ereignisreichen Jahres. Neben den zahlreichen
Aktivitäten auf den bereits seit Jahren virulenten Politikfeldern konnte
die LAGH sich in der aktuellen Politikszene artikulieren. So wurden z. B.
eine Denkschrift erarbeitet über „Alte Menschen mit chronischer Krankheit
und Behinderung in Bayern“ oder im Auftrag des Runden Tisches „Zukunft der
Behindertenhilfe“ beim Sozialministerium Arbeitspapiere entwickelt zu
„Wohnformen für Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung“.
Das Entscheidene an
der Erarbeitung dieser Papiere, wie aller anderen auch, ist die
Arbeitsweise der LAGH: Immer werden alle eingeladen ihre spezielle Sicht
der Dinge einzubringen, dafür stehen die Arbeitskreise. Hier werden dann,
wie in einem Brennglas, die einzelnen Sichtweisen eines Problems zu einer
authentischen und kompetenten Aussage verdichtet. Dass dies in immer
besserem Maße gelingt ist Ihr Verdienst, verehrte Mitglieder, Sie sind es,
die sich in die Arbeitskreise einbringen.
Es gibt keine andere
Gemeinschaft innerhalb der Gruppierungen im Bereich von Menschen mit
Behinderung und chronisch Kranken, die auf soviel originäre Erfahrungen
auf allen Gebieten zurückgreifen kann wie die LAGH. Nicht zuletzt aus
diesem Grunde haben wir alle gemeinsam in der Mitgliederversammlung, nach
mehr als 30 Jahren, den Namen geändert: Selbsthilfe ist es, was
hier geleistet wird, authentisch, kompetent und demokratisch legitimiert.
Die Gesamtheit der 90
Verbände befindet sich unter dem Dach der LAGH.
Unser aller Dank
gebührt unserer Geschäftsstelle: Herr Kirchner und seine Damen haben weit
mehr geleistet als man ihnen je abverlangen könnte.
Das Jahr 2004 war für
die LAGH ein erfolgreiches Jahr. Im neuen Jahr erwarten uns alle sicher
nicht unbedeutendere Aufgaben, einiges ist bereits absehbar, anderes im
Dunkel der Zukunft noch verborgen.
Ich wünsche Ihnen und
Ihren Familien
Frohe Weihnachten und
ein gutes Neues Jahr Ihr Josef Pettinger (Vorsitzender)
LAGH Informationen Nr. 08/2004
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10. Dezember 2004
Bericht von der
Pressekonferenz:
Reform der
Pflegeversicherung – Bayerisches Konzept zu einer grundlegenden Reform der
Pflegeversicherung
Bei der Pressekonferenz am 8.
Dezember 2004 hat die Bayerische Sozialministerin Christa Stewens das
Bayerische Konzept zu einer grundlegenden Reform der Pflegeversicherung
vorgestellt.
Aufgrund der Finanzsituation der
sozialen Pflegeversicherung, die seit 1990 defizitär ist und bei der im Jahr
2004 mit einem Defizit in Höhe von 1 Mrd. € gerechnet werden muss sowie
aufgrund der demographischen Entwicklung (die Zahl der Menschen die über 60
Jahre und älter sind nimmt ständig zu und somit auch das Risiko der
Pflegebedürftigkeit), ist nach Aussagen der Sozialministerin eine Reform
unumgänglich.
Das unter dem Begriff
Ergänzungsmodell in die Diskussion eingebrachte Bayerische Konzept soll
- festhalten an der sozialen
Pflegeversicherung als fünfte Säule der Sozialversicherung
- nicht mit den Leistungen der
gesetzlichen Krankenkassen zusammengefasst werden
Das Konzept unterscheidet zwischen
jüngeren und älteren Versicherten:
a) Jüngere
Alle Versicherten, die zum Stichtag
ein bestimmtes Lebensalter noch nicht vollendet haben (z.B. das 60.
Lebensjahr), sind verpflichtet eine kapitaldeckende private
Zusatzversicherung abzuschließen.
b) Ältere
Alle Versicherten, die nicht zum
Kreis der Jüngeren gehören, müssen keine kapitalgedeckte private
Zusatzversicherung abschließen.
Entsprechend dem vom Bundestag
beschlossenen Kinderberücksichtigungsgesetz sollen Eltern gegenüber
Kinderlosen entlastet werden:
- Gewährung eines Kinderbonus in
Höhe von 5,-- € pro Monat für Kinder, die das 18. Lebensjahr noch nicht
vollendet haben
- Die Refinanzierung soll durch die
Erhöhung des Beitragssatzes für alle Versicherten um 0,1% erfolgen
Neben der Angleichung der
Leistungen im ambulanten und stationären Bereich sollen die
Leistungen dynamisiert werden und regelmäßig der Kaufkraftentwicklung
angepasst werden.
Dadurch soll erreicht werden, dass
künftig eine gleich bleibende Qualität der Pflegeleistungen erreicht wird
und mögliche Kostensteigerungen von der sozialen Pflegeversicherung
abgedeckt sind.
Darüber hinaus soll eine
verbesserte Situation der dementen Menschen in der
Pflegeversicherung erreicht werden und die häusliche Pflege gestärkt werden.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil
des Modells ist der Ausbau der geriatrischen Rehabilitation.
Künftig soll auch die Pflegeversicherung die Kosten der geriatrischen
Rehabilitation tragen. Die Träger der Pflegeversicherungen sollen
verpflichtet werden jede geriatrische Rehabilitationsmaßnahme durchzuführen,
die der MDK im Rahmen der Einstufung oder nach Begutachtung für erforderlich
hält.
Soweit aus unserer Sicht das neue
Modell beurteilt werden kann ist zu begrüßen, dass
Überlegungen angestellt werden, wie
künftig eine qualitativ hochwertige Pflege auch für Menschen mit chronischer
Erkrankung und Behinderung sichergestellt werden kann. Allerdings muss
unbedingt vermieden werden, dass möglicherweise durch neue bürokratische
Hürden oder durch Abgrenzung zwischen Pflegeleistung und Leistungen der
geriatrischen Rehabilitation hoffentlich nicht die ganzheitliche Pflege und
die Förderung auf der Strecke bleibt.
Die LAGH Selbsthilfe wird sich in
ihren Reihen mit den vorgeschlagenen Modellen auseinandersetzen und bietet
gerne ihre Kompetenz und ihre konstruktive Mitarbeit zur Schaffung eines
auch für die Zukunft tragfähigen Pflegeversicherungsmodells an.
Das Konzept sowie das
Pressestatement der Staatsministerin kann bei der
Geschäftsstelle der LAGH
angefordert werden.
09. Dezember 2004
Bayerische Behindertenbeauftragte, Frau
Anita Knochner, zu Besuch bei der LAGH
Die Bayerische Behindertenbeauftragte der Bayerischen
Staatsregierung hat am 6.12.2004 den Vorstand und die Geschäftsführung der
LAGH im Zentrum der Bayerischen Behindertenverbände besucht.
Frau Knochner berichtete von ihrer Arbeit von ihren
Bemühungen zur schnellen Umsetzung des Bayerischen Gleichstellungsgesetzes
(BayBGG). Einig war man sich darüber, dass darauf hingewirkt werden muss, dass im
Zuge der Umsetzung des Gesetzes endlich die Rechtsverordnungen in Kraft
treten müssen.
Ein Grund für die Verzögerung der Erlassung der
Rechtsverordnungen muss laut Auskunft von Frau Knocher darin gesehen werden,
dass eine unterschiedliche Rechtsauffassung darüber herrscht, ob die
Rechtsverordnungen zu den Artikeln des BayBGG im Paket gemeinsam oder einzeln
verabschiedet werden müssen.
Die LAGH hat deutlich gemacht, dass sie sich unnachgiebig
dafür einsetzen wird, dass keine weitere Einschränkungen bei den Leistungen
oder bei den Maßnahmen für Menschen mit chronischer Erkrankung oder
Behinderung vorgenommen werden und dass sie auf die solidarischen Unterstützung bei
diesen Bemühungen durch die Bayerische Behindertenbeauftragte hofft.
Einig war man sich, dass die gegenwärtige Sparpolitik
auf keinen Fall zu Lasten der nach wie vor notwendigen Nachteilsausgleiche
für Menschen mit chronischer Erkrankung oder Behinderung durchgesetzt werden
darf.
Mit dem Inkrafttreten des BayBGG hat sich die Bayerische Staatsregierung
selbst in die Pflicht genommen den Anspruch auf Teilhabe und
Selbstbestimmung von Menschen mit chronischer Erkrankung oder Behinderung
konsequent voranzutreiben.
Im Gespräch mit Frau Knochner wurde vereinbart künftig einen
regelmäßigen Informations- und Erfahrungsaustausch durchzuführen.
Frau Knochner mit Vorstand und Geschäftsführung
der LAGH
Sozialministerin Stewens:
Landesbehindertenrat nimmt in Kürze Arbeit auf - gemeinsamer Einsatz für
mehr Chancengleichheit
"Wichtigste Ziele unserer Politik für Menschen mit
Behinderung sind mehr Chancengleichheit sowie eine bessere Integration und
Teilhabe der Menschen mit Behinderung. Die Umsetzung dieser Ziele wird der
neue Bayerische Landesbehindertenrat begleiten, der in wenigen Wochen seine
Arbeit aufnehmen wird. Die entsprechende Rechtsverordnung wird in Kürze im
Ministerialblatt bekannt gemacht und damit in Kraft treten". Dies gab
Bayerns Sozialministerin Christa Stewens
heute zum Internationalen Tag der Menschen mit
Behinderungen am morgigen Freitag,
3. Dezember 2004,
bekannt.
"Mit seiner Fachkompetenz wird der
Landesbehindertenrat die Staatsregierung in allen Fragen der
Behindertenpolitik unterstützen und beraten", teilte die Ministerin heute in
München mit. Neben der Behindertenbeauftragten der Bayerischen
Staatsregierung, Anita Knochner,
werden dem Gremium 15 weitere Mitglieder angehören, die sich aus Vertretern
der Betroffenen wie beispielsweise der Behindertenverbände, der
Selbsthilfeorganisationen und der kommunalen Beauftragten für die Belange
von Menschen mit Behinderung sowie aus Vertretern der Freien und
Öffentlichen Wohlfahrtspflege zusammensetzen. Den Vorsitz führt
Sozialministerin Stewens. "Der Landesbehindertenrat wird je nach Bedarf zu
einer Sitzung zusammenkommen und kann so auch auf aktuelle, für die
Behindertenpolitik relevante Ereignisse reagieren", so Stewens.
Die Errichtung des Landesbehindertenrates ist nach den
Worten der Ministerin ein "weiteres wichtiges Signal für den Fortschritt der
bayerischen Behindertenpolitik." Gemeinsam werde so in Zukunft noch enger an
der Umsetzung des Bayerischen Gesetzes zur Gleichstellung, Integration und
Teilhabe von Menschen mit Behinderung gearbeitet, das seit 1. August 2003 in
Kraft ist. Stewens: "Der Landesbehindertenrat wird hier mit seinen
Vorschlägen eine wichtige Rolle spielen. Ich freue mich auf die
Zusammenarbeit - zum Wohle der mehr als eine Million schwerbehinderten
Menschen in Bayern."
06. Dezember 2004
Behindertenpolitik
Sozialministerin Stewens kündigt für
2005 Arbeitsmarktprogramm für schwerbehinderte Menschen an - Förderung mit
drei Millionen Euro
"Um schwerbehinderten Menschen in Bayern bessere
Chancen auf dem Arbeits- und Ausbildungsstellenmarkt zu geben, wollen wir
für 2005 gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit ein spezielles
Arbeitsmarktprogramm auflegen - ausgestattet mit drei Millionen Euro",
kündigte Bayerns Arbeits- und Sozialministerin
Christa Stewens heute in München an.
Gegenwärtig sind in Bayern 20.812 schwerbehinderte Menschen arbeitslos
gemeldet. Stewens: "Erfahrungsgemäß wird diese Zahl in den Wintermonaten
sogar noch zunehmen. Insgesamt ist festzustellen, dass schwerbehinderte
Menschen wegen des besonderen Kündigungsschutzes zwar später arbeitslos
werden, aber dann umso schwieriger wieder eingegliedert werden können."
Ziel des Programms ist es nach den Worten der
Ministerin, Arbeits- und Ausbildungsplätzen für schwerbehinderte Menschen zu
erschließen. "Wir wollen die Information und Beratung der Klein- und
Mittelbetriebe über die Möglichkeiten zur Einstellung von schwerbehinderten
Menschen und ihrer behinderungsgerechten Beschäftigung konsequent verbessern
- denn wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass es hier an sowohl an
Information als auch an Beratung mangelt. Gerade in den Klein- und
Mittelbetrieben sehe ich daher noch ein großes Einstellungspotenzial",
betonte Stewens und fügte hinzu: "Hierzu werden die Integrationsfachdienste
in den Betrieben mit gezielten Informationen und maßgeschneiderten
Unterstützungsangeboten die staatlichen Hilfemöglichkeiten aufzeigen wie
beispielsweise die psychosoziale Betreuung am Arbeitsplatz oder dessen
behindertengerechte Gestaltung."
Die Fördergelder für das Programm stammen aus den
Mitteln der Ausgleichsabgabe. Nach dem Neunten Buch des Sozialgesetzbuchs
müssen alle Betriebe mit mindestens 20 Mitarbeitern auf wenigstens fünf
Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen beschäftigen (sog.
Pflichtquote). Arbeitgeber, die diese Beschäftigungspflicht nicht erfüllen,
sind zur Zahlung einer Ausgleichsabgabe verpflichtet.
23. November 2004
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen 07/2004
LAGH Informationen Nr. 07/2004
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23. November 2004
Tätigkeitsbericht der LAGH 2004 von Vorstand und
Geschäftsführung
Den bei der Mitgliederversammlung der LAGH
verabschiedeten Tätigkeitsbericht der LAGH können Sie sich als
Word-Datei,
Zip-Datei
oder als PDF-Datei downloaden.
17. November 2004
NAMENSÄNDERUNG beschlossen!
Die Landesarbeitsgemeinschaft
„Hilfe für Behinderte“ in Bayern e.V. hat sich auf ihrer
Mitgliederversammlung am 10. November 2004 umbenannt.
Nach über 30 Jahren, seit dem
Bestehen der Landesarbeitsgemeinschaft „Hilfe für Behinderte“ in Bayern
e.V., wurde die Namensänderung beschlossen.
Der neue Name lautet:
Landesarbeitsgemeinschaft
Selbsthilfe von Menschen
mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihrer Angehörigen in Bayern
e.V. (LAGH).
kurz: „LAGH
Selbsthilfe Bayern“
Der eigentliche Charakter unserer
Organisation, nämlich Spitzenorganisation und Interessenvertreter der
landesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen behinderter und chronisch
kranker Menschen zu sein, war bisher schwer erkennbar.
Auch der Begriff „Behinderte“ im
alten Namen entspricht auch nicht unserem Verständnis vom Menschen
mit Behinderung, da der Begriff „Behinderte“
unterschwellig impliziert, dass das Wesensmerkmal eines Menschen seine
Behinderung sei.
Mit dem neuen Namen wird sich an
der Zielsetzung unserer Dachorganisation nichts verändern.
Bitte haben Sie Verständnis,
wenn in den Publikationen und auf auf unserer Homepage teilweise noch der
alte Namen zu finden sein wird. Die Veränderung wird noch einige Zeit in
Anspruch nehmen.
Mitgliederversammlung der LAGH
Unsere Landesarbeitsgemeinschaft "Hilfe für Behinderte" in
Bayern e.V. führt am Donnerstag, den 10. November 2004 ihre
Mitgliederversammlung im Zentrum der Bayerischen Behindertenverbände durch.
Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung steht
die Namensänderung zur Abstimmung. Der Begriff "Selbsthilfe" soll in
Zentrum der Namens der LAGH rücken.
Teilnahme- und wahlberichtigt sind allerdings nur
die ordentlichen Mitgliedsverbände der LAGH.
21. Oktober 2004
Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE
(3/2004) erschienen:
Inhalt u.a.:
- Barrierefreies Internet
- RehaCare
- Patientenrechte
- Rechtsinformationen
- Filmtipp
- Essen auf Rädern

Die Zeitschrift kann bei der
BAGH abboniert werden oder Sie können
gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer
Geschäftsstelle erhalten.
14. Oktober 2004
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
06/2004
LAGH Informationen Nr. 06/2004
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28. September 2004
Welttag der Gehörlosen am 28. September
2004
Sozialministerin Stewens: Gehörlosigkeit bedeutet nicht Sprachlosigkeit -
Gebärdensprache durch Gleichstellungsgesetz anerkannt
"Das wichtigste Ziel des am 1. August 2003 in Kraft
getretenen Bayerischen Gesetzes zur Gleichstellung, Integration und Teilhabe
von Menschen mit Behinderung ist Barrierefreiheit. Barrieren können nicht
nur physische Barrieren sein, wie beispielsweise Treppen oder
Bordsteinkanten, sondern - für hörbehinderte Menschen - auch kommunikative
Schranken wie fehlende Gebärdensprachdolmetscher oder fehlende Untertitel
bei Fernsehfilmen. Durch die Anerkennung der Deutschen Gebärdensprache und
das Recht, diese und auch andere Kommunikationsformen wie z.B.
lautsprachbegleitendes Gebärden, gegenüber Landesbehörden zu benutzen, ist
ein wichtiger Schritt hin zu mehr Teilhabe von Menschen mit Hörbehinderung
an der Gesellschaft erreicht worden", erklärte
Bayerns Sozialministerin Christa Stewens
heute in München zum Welttag der Gehörlosen am kommenden Dienstag, 28.
September.
Hörgeschädigte Menschen bemühten sich seit Jahren
darum, ihre besonderen Anliegen und Probleme, vor allem auf dem Gebiet der
Kommunikation, in einer hörenden Welt verständlich zu machen. Gehörlose
Menschen seien von vielen Kommunikationsquellen abgeschnitten, ohne dass
hörende Menschen sich dies überhaupt bewusst machten. "Der Plausch mit
Kollegen, die Durchsagen in der Bahn oder Diskussionen im Fernsehen stellen
oft schwierige Situationen dar, in denen sich Hörbehinderte ausgeschlossen
und isoliert fühlen können", gab Stewens zu bedenken.
"Dass Gehörlosigkeit nicht Sprachlosigkeit bedeutet,
dass Gebärdensprachen vollwertige und eigenständige Kommunikationsformen
sind, ist inzwischen einer breiteren Öffentlichkeit bewusster geworden.
Einen wichtigen Beitrag hierfür hat sicherlich das im letzten Jahr begangene
Europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen geleistet. Das sehr
erfolgreiche "NA UND!"-Programm der Bayerischen Staatsregierung ist in einer
Vielzahl von Aktionen auf die nicht behinderten Menschen zugegangen und hat
für mehr Verständnis für die Belange behinderter Menschen geworben",
erklärte die Ministerin.
Stewens: "Neben den sicherlich notwendigen rechtlichen
Rahmenbedingungen bleibt jedoch die zwischenmenschliche Komponente -
Verständnis für die Belange behinderter Menschen und gegenseitige
Rücksichtnahme - der entscheidende Faktor, damit Menschen mit Behinderung
gleichberechtigt an unserer Gesellschaft teilhaben können."
16. September 2004
„Ganz Frau und behindert“
Ist
Gesundheitsversorgung Glücksache?
Informationsveranstaltung über die Situation der
gynäkologischen Versorgung von Frauen und Mädchen mit Behinderungen in
Bayern
Veranstaltungsort:
HypoVereinsbank Haus Ost
Großer
Sitzungssaal
Arabellastr.
14
81925 München
Datum / Zeit:
5. Oktober 2004, 19:30-22:00 Uhr
Einlaß ab
19.00 Uhr
Anmeldung dringend
erforderlich (bis spätestens 30.09.04) bei den netzwerkfrauen-bayern über
info@netzwerkfrauen-bayern.de oder unter Tel.: 089/ 45992427 oder über
Fax 089/45992428
Das Netzwerk von und
für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern L.A.G.H. , Städtisches
Krankenhaus München Neuperlach, Pro Familia e.V., der CeBeef e.V. sowie der
Deutscher Ärztinnenbund e.V. – Gruppe Bayern Süd planen und organisieren
diese gemeinsame Veranstaltung mit dem Ziel auf die mangelhafte Situation
der gynäkologischen Versorgung von Frauen und Mädchen mit Behinderungen in
Bayern aufmerksam zu machen. Geplant ist, eine interdisziplinäre
Schwerpunktsprechstunde bzw. eine gynäkologische Ambulanz für Frauen und
Mädchen mit Behinderungen am KH München Neuperlach einrichten. Zusammen mit
anderen Partnern (niedergelassene HausärztInnen, FrauenärztInnen,
TherapeutInnen, Beratungsstellen, Universitätskliniken, ...) wollen wir
eine integrierte Versorgungskette aufbauen, die den betroffenen Frauen und
Mädchen eine, im Vergleich zu organisch „gesunden“ Frauen, zumindest
qualitativ gleichwertige gynäkologische Versorgung garantiert.
Mit dieser Veranstaltung wollen wir eine
breite Öffentlichkeit gewinnen und zur Diskussion anregen.
Vorläufige Planung
für das Programm:
-
Begrüßung
durch die 2. Bürgermeisterin der LH München
Frau Dr. Gertraud Burkert (angefragt)
Referat:
„Warum ist die gynäkologische Versorgung von Frauen mit Behinderungen
Glückssache ?- Erfahrungen Betroffener“; Dipl. Soz. Päd. Ute Strittmatter
- Referat:
Ergebnisse einer Umfrage bei niedergelassenen FrauenärztenInnen und
betroffenen Frauen und Mädchen; Doktorandin KMN
- Podiumsdiskussion:
Moderation Nina Ruge, Schirmherrin der „netzwerkfrauen-bayern“
Podiumsteilnehmerinnen (geplant):
-
Staatsministerin Christa
Stewens
-
PD. Dr. Gerlinde Debus,
Chefärztin der Frauenklinik am KH München
Neuperlach
-
Ute Strittmatter, Netzwerk
Mädchen und Frauen mit Behinderungen in Bayern e.V., Sozialpädagogin und
Rollstuhlfahrerin
-
Ärztin von Pro Familia e.V.,
Berlin, Leiterin der gynäkologischen Ambulanz für behinderte Frauen
-
Dr. Brigitte Delisle,
niedergelassene Frauenärztin in München
-
Frau Renate Geifrig,
Psychotherapeutin und Rollstuhlfahrerin
-
Frau Doktor Leitner, CBF,
Rollstuhlfahrerin
Einladungen können
ab dem 20. September bei den Netzwerkfrauen-Bayern unter der Telephonnummer
089/45992427 angefordert werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit zur
Voranmeldung (können runtergeladen und ausgedruckt werden).
Anmeldung hier

Ab sofort wieder aktuelle Informationen
Nachdem die Urlaubszeit zu ende ist werden wir Sie wieder
regelmäßig mit Informationen versorgen. Schauen öfters auf unsere Seiten.
15. September 2004
PSYCHOTHERAPIE HEUTE
HILFE FÜR BETROFFENE
UND ANGEHÖRIGE
Einladung zum
Bayerischen Landestreffen 2004
der Angehörigen psychisch Kranker
Samstag, 2. Oktober 2004
Klinikum am Europakanal
-Festsaal Haus 1-
Am Europakanal 71
91056 Erlangen
VERANSTALTER
Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch
Kranker e.V.,
Pappenheimstraße 7, 80335 München,
Tel.: (0 89) 51 08 63 25, Fax: (0 89) 51 08 63 28,
E-Mail:
lvbayern_apk@t-online.de,
Homepage:
www.lvbayern-apk.de
Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 700 205 00, Konto Nr. 78 18 100
Landesverband Bayern ApK
Pappenheimstraße 7
80335 München
NFORMATIONEN
Anmeldungen bitte bis spätestens 27.09.04
mit anhängender Rückantwortkarte, telefonisch, per Fax
oder per E-Mail an die Geschäftsstelle des Landesverbands:
Tel.: (0 89) 51 08 63 25, Fax: (0 89) 51 08 63 28,
E-Mail:
lvbayern_apk@t-online.de
Tagungsgebühr
Einzelteilnehmer/-in 10,00
€
Familie pro Person 5,00
€
Die Tagungsgebühr ist vor Ort zu entrichten.
Mittagessen und Tagungsgetränke sind kostenfrei.
05. August 2004
Denkschrift:
Landesarbeitsgemeinschaft „Hilfe für Behinderte“ in Bayern e.V. – Alte
Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung in Bayern.
In fast zweijähriger Arbeit mit
unseren Mitgliedsorganisationen erstellte Denkschrift:
Landesarbeitsgemeinschaft „Hilfe für Behinderte“ in Bayern e.V. –
Alte Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung in Bayern.
Die
beigefügte Denkschrift versucht deutlich zu machen, dass auch chronisch
kranke und behinderte Menschen immer älter werden und dass die Alten- und
Behindertenpolitik künftig vor neue Aufgaben gestellt werden wird.
Die
Behindertenselbsthilfeverbände in der LAGH möchten mit der Denkschrift einen
konstruktiven Beitrag leisten und Impulse setzen, indem aus der Sicht der
betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen und deren Angehörigen
der künftige Bedarf an speziellen Leistungen für diesen Personenkreis im
Alter diskutiert und beschrieben wird.
Die LAGH
setzt sich ganz besonders dafür ein, dass auch für chronisch kranke und
behinderte Menschen im Alter die Ansprüche auf Eigenständigkeit,
Selbstbestimmung und Teilhabe bis zum Lebensende erfüllt werden müssen.
Die
Denkschrift steht entweder als PDF-Datei oder als Word-Datei (gezippt) zum
Download bereit.

PDF-Datei
05. August 2004
Beratungs- und Fachzentrum FRAUENNOTRUF München bei
Sexueller Gewalt
Sucht für das Projekt
„Krisentelefon bei Gewalt“ möglichst ab 1. Oktober 2004
eine feministische
Diplom-
Sozialpädagogin (FH)
oder Frau mit
vergleichbaren Qualifikationen à 22,5 Std./W.
Wir erwarten:
·
Fundierte
Kenntnisse in (Telefon-)Beratung und Krisenintervention
·
Intensive
Beschäftigung mit den verschiedenen Formen der Gewalt
gegen Frauen
·
Fähigkeit zum
selbstständigen Arbeiten
·
Bereitschaft zu
ungewöhnlichen Arbeitszeiten (Mo.-So./17.30 – 24 Uhr)
·
Kommunikations-,
Reflexions- und Teamfähigkeit
·
Bereitschaft zu
konzeptioneller Arbeit und Öffentlichkeitsarbeit
·
Belastbarkeit und
Humor
Wir bieten:
·
Fundierte
Einarbeitung
·
Eigenständige
Dienstplangestaltung
·
Supervision,
Fortbildung
·
Bezahlung nach BAT
4b, Zeitzuschläge, betriebliche Altersversorgung
Migrantinnen, schwarze Frauen oder Frauen mit Behinderung werden
bevorzugt eingestellt! Unsere Räumlichkeiten sind zwar nicht optimal
ausgestattet, Absprache ist jedoch möglich.
Ihre Bewerbung schicken Sie bitte an:
Frauennotruf München
Fr.
Wieninger / Frau Ertl
Fürstenrieder Str. 84, 80686 München
Tel.
089 / 76 70 30 48
05. August 2004
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
05/2004
LAGH Informationen Nr. 05/2004
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27. Juli 2004
Unser Protest hat gewirkt!
Einschränkung der Freifahrtregelung für
Menschen mit Behinderung zurückgenommen.
wie den heutigen Pressemitteilungen zu entnehmen ist hat
die Bundessozialministerin Ulla Schmidt die geplanten Einschränkungen bei der
Freifahrtregelung zurückgenommen.
Menschen mit Behinderung und Ihre Begleiter können weiter
für 60 € im Jahr durch das Bundesgebiet reisen. (Sz Nr. 171 v. 27.7.2003
Die LAGH hat auch in Ihren Schreiben an die Politiker dazu
beigetragen, das die geplanten Einschränkungen zurückgenommen wurden.
19. Juli 2004
Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE
(2/2004) erschienen:
Inhalt u.a.:
- Gesundheitspolitik
- Mitgliederversammlung der BAGH
- Rechtsinformationen
- Audiodiskription im Kino
- Barrierefrei Reisen

Die Zeitschrift kann bei der
BAGH abboniert werden oder Sie können
gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer
Geschäftsstelle erhalten.
29 Juni 2004
Behindertenbeauftragte, Frau Anita Knochner
100 Tage im Amt.
Pressekonferenz am 28.6.2004 mit Sozialministerin
Christa Stewens und der Behindertenbeauftragten Anita Knochner
Bei der Pressekonferenz anlässlich der ersten 100 Tage
ihrer Amtszeit als Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung hat
Frau Knochner deutlich gemacht, dass ihr vorrangiges Ziel die Umsetzung des
Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetzes ist. Hierbei ist es ihr in erster
Linie wichtig, dass in allen Landkreisen und kreisfreien Städten und in den
Bezirken Behindertenbeauftragte installiert werden.
Nach Meinung der LAGH - in diese Richtung ging die Frage
des Geschäftführers der LAGH bei der Pressekonferenz - wäre es jedoch in diesem
Zusammenhang genauso wichtig, dass die örtlichen Arbeitsgemeinschaften der
Selbsthilfegruppen und Verbände als originäre Interessensvertreter der
betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen vor Ort in den
Behindertenräten und -beiräten mit Stimmenmehrheit an der behindertenpolitischen
Diskussion in den Städten und Gemeinden beteiligt werden.
Frau Sozialministerin Christa Stewens gab zu verstehen,
dass die Mitwirkung der Selbsthilfeverbände ein wichtiges Ziel in der Umsetzung
des BayBGG sei. In der in Kürze verabschiedeten Verwaltungsverordnung zum
Bayerischen Landesbehindertenrat wird - so die Sozialministerin - diesem
Ansinnen Rechnung getragen, indem mit großer Wahrscheinlichkeit den
Selbsthilfeverbänden (LAGH, Frauennetzwerk) und den Sozialverbänden (VDK, SoVD),
die Stimmenmehrheit zugebilligt werden wird.
Auch die Sparpolitik der Bayerischen Staatsregierung war
Gegenstand der Fragen bei der Pressekonferenz. Frau Christa Stewens sicherte zu,
dass weitere Kürzungen, z.B. im Bereich des Blinden- und des
Landeserziehungsgeldes mit ihr nicht zu machen sind.
Auf die Frage ob künftig die Wahlfreiheit der Betroffenen
bzw. Angehörigen bei Leistungen von ambulanter und stationärer Hilfe künftig von
der finanziellen Situation der Leistungserbringer abhängig gemacht werden soll,
wurde einerseits versichert, dass künftig kein chronisch kranker und behinderter
Mensch fürchten muss, dass ihm notwendige Leistungen vorenthalten werden,
anderseits wurde nicht dementiert, dass solche Überlegungen derzeit in der
politischen Diskussion stehen.
Die Statements von Frau Sozialministerin Christa Stewens
und Frau Anita Knochner sind in schriftlicher Form bei der
Geschäftstelle der LAGH erhältlich
23. Juni 2004
Bilanz der ersten 100 Tage der "Beauftragten
der Bayerischen Staatsregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung",
Frau Anita Knochner
Aus Anlass der ersten 100 Tage als neue
Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung zieht Frau Anita
Knochner zusammen mit Bayerns
Sozialministerin Frau Christa Stewens in einer
Pressekonferenz
am Montag, 28. Juni 2004, 9.30 Uhr
Bilanz und gibt einen Ausblick auf die künftigen
Schwerpunkte Ihrer Arbeit.
Die LAGH wird bei der Pressekonferenz dabei sein und
über die Ergebnisse berichten.
10. Juni 2004
Arbeitsmarktzahlen für Mai 2004
Arbeitsministerin Stewens: Entwicklung auf bayerischem
Arbeitsmarkt relativ günstig
Als „relativ günstig“ bewertete
Bayerns Arbeitsministerin Christa Stewens die Entwicklung auf dem
bayerischen Arbeitsmarkt im Monat Mai. „Bereits zum vierten Mal in Folge liegt
die Arbeitslosenquote in Bayern unter dem Vorjahreswert - diesmal waren es 0,1
Prozent weniger“, betonte Stewens. Im Mai waren in Bayern 423 665 Menschen
arbeitslos; das entspricht einer Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent. „Bayern
hat damit bundesweit weiterhin die zweitbeste Quote“, so die Ministerin.
Nach Auffassung der Ministerin sind
hierfür vor allem die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Bayern
ursächlich. „Die Wirtschaft im Freistaat ist besser in Tritt gekommen als
anderswo - so ging die Zahl der Firmenpleiten im ersten Quartal 2004 im
Freistaat gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 5 Prozent zurück.
Wenn die Arbeitslosigkeit in Deutschland bayerisches Niveau erreichen würde,
hätten wir bundesweit etwa 1,5 Millionen Arbeitslose weniger“, erläuterte
Stewens und forderte „endlich tragfähige Reformen auf dem Arbeitsmarkt wie ein
flexibleres Arbeitsrecht.“ Stewens: „Rot-grün hat immer noch nicht begriffen,
dass damit die Beschäftigungschancen jedes Einzelnen steigen würden.“
10. Juni 2004
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
04/2004
LAGH Informationen Nr. 04/2004
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25. Mai 2004
Fachtagung zur Umsetzung des
Pflegeleistungs-Ergänzungsgesetzes
Sozialministerin Stewens: Bayern geht bei Verbesserung
ambulanter Versorgungsstrukturen voran – Startschuss für 9 Modellprojekte
„Derzeit leben rund eine Million
altersverwirrte Menschen in Deutschland. Die Versorgung gerontopsychiatrisch
erkrankter Menschen ist nach wie vor defizitär. Neben strukturellen Mängeln in
der stationären Altenhilfe und Defiziten im Bereich der medizinischen und
medikamentösen Versorgung gibt es insbesondere unzureichende ambulante
Versorgungsstrukturen. Und das, obwohl rund 80 Prozent der pflegebedürftigen
Menschen zu Hause versorgt werden“, erklärte Bayerns Sozialministerin
Christa Stewens heute auf einer Auftaktveranstaltung zur Umsetzung des
Pflegeleistungs-Ergänzungsgesetzes in München.
Der Freistaat fördert deshalb seit
1998 Angehörigenfachstellen im Rahmen des Bayerischen Netzwerkes Pflege.
Inzwischen gebe es bereits 80 Angehörigenfachstellen, 149 Angehörigengruppen,
61 Betreuungsgruppen für verwirrte ältere Menschen und erstmals 22
ehrenamtliche Helferkreise zur stundenweisen Entlastung der pflegenden
Angehörigen. Die staatliche Förderung lag 2003 insgesamt bei rund 1.060.000
Euro. Diese Mittel seien gut investiert, denn in bis zu 60 Prozent der
Beratungen könne stationäre Unterbringung vermieden oder hinausgezögert
werden. „Im Jahr 2002 ist das Pflegeleistungs-Ergänzungsgesetz mit der
Förderung von niedrigschwelligen Betreuungsangeboten und von Modellprojekten
zur Erprobung neuer Versorgungskonzepte und Versorgungsstrukturen,
insbesondere für Demenzkranke, hinzugekommen. Von den heute hier vorgestellten
neun Modellprojekten, die seit Beginn dieses Jahres laufen und an deren
Finanzierung sich der Freistaat mit 645.000 Euro, die Kommunen mit 80.000 Euro
sowie die Pflegekassen mit 725.000 Euro beteiligen, erwarten wir neue Impulse,
um die Weichen für künftige Versorgungsstrukturen zu stellen“, betonte die
Ministerin.
Stewens: „Ziel ist es, in ganz
Bayern Netzwerke im Sinne von gemeinwesenorientierten Verbundsystemen zu
schaffen. Die Angehörigenfachstellen mit den Betreuungsgruppen, mit den
Angehörigengruppen und den Helferkreisen werden dabei ein ganz wesentliches
Element, ja das Kernelement bilden. In dieses Netzwerk müssen aber auch die
niedergelassene Ärzteschaft, die Bezirkskrankenhäuser, die Sozialstationen,
Tages- und Kurzzeitpflegeeinrichtungen usw. integriert werden. Die Kooperation
und Vernetzung aller in die Betreuung altersverwirrter Menschen involvierten
Disziplinen ist notwendig. Schnittstellen müssen zu Nahtstellen werden, denn
nur so kann ein tragfähiges Versorgungsnetz entstehen.“
Quelle: Pressedienst STMAS
22. Mai 2004

Nächste Sendung, Folge 1180 :
Samstag, 22. Mai 2004, 10.00 bis 10.30 Uhr
EUROPA-PROTESTTAG DER BEHINDERTEN
Seit zwei Jahren ist die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
Bundesgesetz, in Bayern wie in einigen anderen Bundesländern sind
Landes-Gleichstellungsgesetze in Kraft. Behindertenorganisationen weisen auf
Probleme bei der Umsetzung hin und sehen vor allem durch die aktuellen Kürzungen
im sozialen Bereich die Gleichstellung in Gefahr. Beim Europa-Protesttag am 5.
Mai gingen sie an die Öffentlichkeit. Hanna Piringer (Moderation) und Elke
Marquardt(Regie) waren in München dabei und haben u.a. die neue bayerische
Behindertenbeauftragte Anita Knochner sowie den Organisator Reinhard Kirchner
von der LAGH dazu befragt.
www.behindertenbeauftragte.bayern.de
www.lagh-bayern.de
21. Mai 2004
Die
Münchner Volkshochschule präsentiert:
Quartett
Imperfekt -- eine Gesprächsreihe mit Gästen aus Showbiz, Wissenschaft und
Politik
Quartett Imperfekt mit Prof. Dr. Spiros Simitis
Vision: Der ideale Mensch?
Therapeutische Klonen, Heilungserfolge auf Grund embryonaler
Stammzelltherapie, pränatale Erkennung genetischer Defekte - viele Menschen
setzen großes Vertrauen in die Fortschritte bioenergetischer Forschung. Doch
gleichzeitig wächst auch die Angst, dass die Möglichkeit des Alles-Machbaren
zu einer grundlegenden Veränderung des Menschenbildes und letztendlich zur
Zerstörung unserer gesellschaftlichen Kultur führen könnte. Insbesondere
behinderte Menschen fühlen sich durch die modernen Entwicklungen in ihrer
Daseinsberechtigung bedroht. Der Vorsitzende des Nationalen Ethikrates, Prof.
Dr. h.c. Spiros Simitis, wird sich als Gast des "Quartett Imperfekt" den
Fragen von Dr. Peter Radtke (Rollstuhlfahrer), Ulrich Hase (gehörlos) und
Ottmar Miles-Paul (sehbehindert) stellen.
In Zusammenarbeit mit der "Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien"
AG 400 am Dienstag, den 22.6.2004 von 20.00 bis 21.30 Uhr in der
Blackbox im Gasteig. Eintritt € 6.00 +
Anmeldung: Münchner Volkshochschule, Telefon: 48006-6239 und an allen
Anmeldestellen der Volkshochschule
Anmeldung für Rollstuhlfahrer/innen bitte ausschließlich telefonisch unter
089/30 20 08.
17. Mai 2004
Einladung
Die
Gesellschaft für Politische Bildung e.V.
veranstaltet in Kooperation mit der
Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte e.V.
vom 14. – 18. Juni
2004
in der Akademie
Frankenwarte, Würzburg ein Seminar für Frauen mit und ohne Behinderung
Empowerment fürs
Engagement !
Ein Seminar für Frauen
in Selbsthilfegruppen
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Montag, 14.06.2004
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Anreise bis 14.15 Uhr |
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14.30 Uhr |
Begrüßung
Brigitte Nake-Mann, Akademie
Frankenwarte
Kaffee/Tee und Kuchen |
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15.00
– 18.00 Uhr |
Warum „Empowerment“?
– ein Gruß von der internationalen Frauenbewegung!
Brigitte Nake-Mann
Vorstellung der Teilnehmerinnen
Klärung der Erwartungen an das Seminar
Übersicht über die Seminarwoche
Moderation:
Anne Leipert, Dipl.Pädagogin und Kommunikationstrainerin, Memmingen |
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A b e n d e s s e n |
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Abend
zur freien Verfügung:
z.B.
Spaziergang im Park der Frankenwarte,
zum „Käppele“
mit Blick auf die Stadt Würzburg;
Entspannung in der Sauna, im Sportraum oder in
der
Weinstube der Akademie Frankenwarte |
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Dienstag,
15.06.2004
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Ab 7.45 Uhr |
F r ü h s t
ü c k |
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9.00– 12.30 Uhr |
Engagement bringt Erfolg!
Rückblick auf 30 Jahre Selbsthilfebewegung
Elisabeth Fischer, BAGH
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M i t t a g
e s s e n |
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14.00 – 15.45 Uhr
16.00 – 18.30 Uhr
18.45 Uhr |
BürgerInnenEngagement
- in
Geschichte und Gegenwart
an Gebäuden und Stadtgestalt ablesen lernen
Historisch-politischer
Stadtrundgang in Würzburg mit Christine Weisner MA
Gespräch bei WüSL,
Selbstbestimmt Leben e.V. Würzburg
Rückkehr in
die Akademie Frankenwarte |
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19.00 Uhr |
A b e n d e
s s e n |
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Mittwoch,
16.06.2004
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9.00 – 12.30 Uhr |
Wir haben Rechte – doch wie setzen wir sie durch?
Anne Leipert
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M i t t a g
e s s e n |
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14.30 – 17.45 Uhr |
Durchsetzungs- und Konfliktstrategien fürs
gesellschaftliche Engagement
Etwas Theorie und viele Übungen
Anne Leipert
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18.00 Uhr |
A b e n d e
s s e n |
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20.00 Uhr |
Vorschlag für den Abend:
Mit dem Würzburger Nachtwächter in der Innenstadt unterwegs |
Donnerstag, 17.06.2004
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9.00 – 10.30 Uhr
11.00 – 12.30 Uhr |
Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit von Selbsthilfegruppe
Anne Leipert
Kommunale Lobbyarbeit
für Frauen- und Selbsthilfeprojekte
Stadträtin Eva-Maria Fabisch-Uthe |
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M i t t a g
e s s e n |
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14.30 – 17.45 Uhr |
Öffentlichkeitsarbeit
-
gute Beispiele und praktische Übungen
Anne Leipert |
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18.00 Uhr |
A b e n d e
s s e n |
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19.15 – 21.00 Uhr |
Wendo Kurs für behinderte Frauen
leider nicht praktisch, aber informativ: Erfahrungsaustausch mit
Teilnehmerinnen
OBA – Offene Behindertenarbeit des Diakonischen Werks Würzburg,
Henrike Staab und andere
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Freitag, 18.06.04
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9.00 – 12.30 Uhr |
Verhandeln und Durchhalten
Strategien, Tipps und Übungen
Anne Leipert
Seminarrückblick und
Ausblick,
Verabschiedung
Brigitte Nake-Mann und Elisabeth Fischer
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M
i t t a g e s s e n , danach Abreise |
Bitte schicken Sie uns
Ihre verbindliche Anmeldung bald zu; die Seminarplätze werden
nach Posteingang vergeben.
Teilnahmebeitrag
Der Teilnahmebeitrag beträgt EURO 160,00.Für
Übernachtung im Zweibettzimmer und Verpflegung (ohne Getränke) in unserer
Akademie entstehen Ihnen keine zusätzlichen Kosten.
Bei Übernachtung im Einzelzimmer beträgt der Teilnahmebeitrag EURO 220,00.
Anmeldung
Bitte melden Sie sich
mit u.a. Anmeldeabschnitt und überweisen Sie den Teilnahmebeitrag mit Vermerk
der Seminarnummer W 2506 auf dem Überweisungsbeleg (Kto-Nr. 61176 bei
der Sparkasse MainFranken, Würzburg, BLZ 790 500 00) schicken Sie uns bitte
eine Kopie des quittierten Überweisungsauftrages zu. Falls Sie keine Quittung
von Ihrer Bank erhalten, vermerken Sie bitte das Überweisungsdatum auf dem
Anmeldeabschnitt.Nach Erhalt Ihrer verbindlichen Anmeldung - und
Gutschrift des Teilnahmebeitrages auf unserem Konto - reservieren wir Ihnen
einen Seminarplatz.
Eine evtl.
Stornierung Ihrer verbindlichen Anmeldung muss schriftlich erfolgen (Brief
oder Fax 0931 / 80464-44). Geht Ihre Abmeldung später als zwei Wochen vor
Seminarbeginn ein, müssen wir eine Stornogebühr von 50% des Teilnahmebeitrages
einbehalten. Bei Fernbleiben ohne vorherige Abmeldung bzw. Abmeldung erst am
Anreisetag erfolgt keine Rückerstattung.
Ausfall
des Seminars: Bei zu geringer Teilnahmezahl
oder in Fällen höherer Gewalt behalten wir uns die Absage des Seminars vor.
Wir werden Sie zum frühestmöglichen Zeitpunkt informieren und den
Teilnahmebeitrag zurückerstatten.
Bildungsurlaub
Bitte informieren Sie uns u m g e h e n d ,
nach welchen bundes- oder landesrechtlichen Regelungen Sie
Bildungsurlaub beanspruchen möchten, damit wir rechtzeitig die Anerkennung des
Seminars beantragen können!
Ein Anmeldeformular im Word-Format erhalten
sie hier
12. Mai 2004
Großes
Interesse am Europaweiten Protesttag für die
Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai in München
Trotz des schlechten Wetters fand der Europaweite Protesttag für die Gleichstellung
von Menschen mit Behinderung sowohl in den Medien als auch auf dem
Münchner Marienplatz großes Interesse.
In den Beiträgen der Teilnehmer auf der
Bühne wurde deutlich, dass sich die betroffenen chronisch kranken und
behinderten Menschen nach dem nun seit einem Jahr in Kraft getretenen
Bayerischen Gleichstellungsgesetz von der Politik und der Öffentlichkeit
entscheidende Impulse erwarten. Die Behindertenbeauftragte der Bayerischen
Staatsregierung gab zu verstehen, dass Sie sich dafür einsetzen werde, dass in
allen Landkreisen in Bayern Behindertenbeauftragte bestellt werden. Frau Ruge,
Schirmfrau des Netzwerks von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung,
forderte zum Engagement auf, Frauen und Mädchen mit Behinderung in ihrem
Streben nach Selbstverwirklichung und Selbstbestimmung zu unterstützen.
Die Vertreter der Fraktionen im Bayerischen
Landtag: Herr Unterländer (CSU), Frau Ackermann (Bündnis 90/Die Grünen), Frau
Steiger (SPD) sicherten - trotz unterschiedlicher Meinung - den
Betroffenenverbänden ihre Unterstützung bei der Umsetzung des BayBGG zu. Die
Gleichstellung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und muss auch trotz
begrenzt zur Verfügung stehender Mittel vorbehaltlos erreicht werden.
Mit über 40 Informationsständen der
beteiligten Selbsthilfegruppen und einem Rahmenprogramm auf der Bühne mit
Interviews, Musikdarbietungen und der Demonstration zum Odeonsplatz war die
Veranstaltung wieder ein großer Erfolg.
Fernsehen, Rundfunk und die Presse
berichteten über unsere Veranstaltung.
Die Presse Mitteilungen könne Sie als
Word-Dokument oder als
PDF-Datei downloaden.
Bilder vom 5. Mai 2004
Pressebeispiel DPA:
Situation
der Menschen mit Behinderung nicht verbessert
Gleichstellungsgesetz:
Nach einem Jahr zu viele Hürden.
Die Situation Behinderter hat sich nach Ansicht
von Behindertenvertretern mit dem bayerischen Gleichstellungsgesetz kaum
verbessert. „Wir haben jetzt ein Jahr ein
Gleichstellungsgesetz — und es bewegt sich
nichts”, sagte der Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft
„Hilfe für Behinderte” (LACH) in
Bayern, Reinhard Kirchner, am Dienstag
in München.
Im Zuge
des Sparkurses der Staatsregierung
seien in fast allen Bereichen vom
Blindengeld
bis zu Selbsthilfe die Mittel um rund fünf
Prozent gekürzt worden, bei
Behinderteneinrichtungen seien es bis zu 20 Prozent. Zum europaweiten Protesttag
für die Gleichstellung von Behinderten an diesem Mittwoch wollen mehrere tausend
Betroffene auf dem Münchner Marienplatz demonstrieren.
„Wir
können Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung nicht erkennen, in denen das
Gleichstellungsgesetz umgesetzt wird”,
sagte
Kirchner. Es gebe lediglich einige wenige Bereiche
wie etwa bei der Gestaltung von Neubauten, in denen der Wille zur Verbesserung
erkennbar sei. Behindert werde die Umsetzung der Gleichstellung aber auch durch
die im Gesetz festgelegte
Einschränkung, wonach Massnahmen von
der technischen Machbarkeit und von
der Haushaltslage abhängig sind. „Da
ist gleich die Bremse mit eingebaut worden”,
sagte Kirchner. Noch immer seien wichtige
Sendungen im Fernsehen nicht für Gehörlose untertitelt, berichtete der
LAGH-Geschäftsführer weiter. In Gaststätten fehlten
vielfach behindertengerechte Toiletten. Kino-Betreiber
würden nicht aufgefordert, mehr als
einen oder zwei Plätze für
Rollstuhlfahrer bereitzustellen.
4. Mai 2004
Europaweiter Protesttag für die
Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen
Pressekonferenz 4.Mai 2004
Dienstag,
4. Mai 2004, 11.00 Uhr
Geschäftsstelle der LAGH/Zentrum der
Bayerischen Behindertenverbände
Orleansplatz 3, 81667 München, 4. Stock
Zugang durch das Kaufhaus
Kaufring
Europaweiter Protesttag für die
Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen
am 5. Mai 2004
auf dem Marienplatz in München

Presseerklärung
Europaweiter Protesttag für
die
Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
5. Mai 2004
auf dem Münchner Marienplatz
10.00 – 17.00 Uhr
Motto: Ein Jahr bayerisches
Gleichstellungsgesetz: Wird die Gleichstellung kaputt gespart?
Seit mehreren Jahren
führt das Aktionsbündnis der Selbsthilfeorganisationen, bestehend aus der
Landesarbeitsgemeinschaft „Hilfe für Behinderte“ in Bayern e.V. mit ihren 89
landesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen und Münchner
Selbsthilfeinitiativen den Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung
von Menschen mit Behinderung auf dem Marienplatz durch.
Im Kampf um die
Inanspruchnahme der Bürgerlichen Rechte, auch für Menschen mit chronischer
Krankheit oder Behinderung haben wir mittlerweile erreicht:
-
Benachteiligungsverbote in Art. 3, Abs. 3 GG und in Art. 118 a der
Bayerischen Verfassung
-
Das
Inkrafttreten des Bundesgleichstellungsgesetzes im Jahr 2002
- Das Inkrafttreten
des Bayerischen Gesetzes zur Gleichstellung, Integration und Teilhabe von
Menschen mit Behinderungen (BayGG) am 1. August 2003
Diese gesetzlichen
Regelungen waren wichtige Schritte im Kampf gegen die Benachteiligung
chronisch kranker und behinderter Menschen in der Bundesrepublik Deutschland
und in Bayern.
Nach nunmehr fast einem
Jahr wird am 5. Mai 2004 in München erstmalig Bilanz gezogen:
·
Hat das BayGG die Situation
der chronisch kranken und behinderten Menschen in Bayern verbessert?
·
Sind Maßnahmen zur
Barrierefreiheit (Öffentliche Gebäude, Verkehr, Kommunikation) im Land und
in den Gemeinden in Gang gesetzt worden?
·
Ist der im BayGG geforderte
Perspektivenwechsel vom chronisch kranken und behinderten Menschen als
Objekt des Hilfesystems hin zum aktiven handelnden mitbestimmenden Bürger
erkennbar?
·
Bleibt zu befürchten, dass
im Hinblick auf die großen finanziellen Probleme beim Bund, bei den Ländern
und in den Gemeinden und dem von der Bayerischen Staatsregierung jetzt
durchgesetzten Sparkurs, die „Gleichstellung kaputt gespart wird?“
Vertreter aus den unterschiedlichen
Selbsthilfeorganisationen werden von ihren Erfahrungen berichten.
In einer Talkrunde werden auch Politiker aus
den Fraktionen des Bayerischen Landtags zu diesen Fragen Stellung
beziehen. Die neue Behindertenbeauftragte der Bayerischen
Staatsregierung, Anita Knochner, wird zur Eröffnung der
Veranstaltung ein Grußwort sprechen. Zu Gast ist außerdem die bekannte
ZDF Moderatorin Nina Ruge, Schirmfrau des Netzwerkes von und
für Frauen und Mädchen mit Behinderungen.
Der Protesttag
Der Europaweite
Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung findet am 5.
Mai 2004 von 10.00 – 17.00 Uhr auf dem Münchener Marienplatz statt.
Er wird ausschließlich
von Organisationen selbst betroffener Menschen mit Behinderung oder
chronischer Erkrankung organisiert und durchgeführt. Knapp 40
Selbsthilfeorganisationen des Aktionsbündnisses beteiligen sich mit
Informationsständen.
Ein Rahmenprogramm mit
verschiedenen Aktionen auf dem Marienplatz soll dazu anregen, mit den
Betroffenen ins Gespräch zu kommen und Interesse für die Anliegen der
Menschen mit Behinderung oder chronischer Krankheit zu wecken.
Ein Rollstuhlparcour
macht Einschränkungen bei verschiedenen Behinderungen erfahrbar.
Um 15.00 Uhr findet
eine Demonstration zum Odeonsplatz mit Kundgebung statt.
3. Mai 2004
Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE
(1/2004) erschienen:
Inhalt u.a.:
- Schwerpunkt Patientenrechte
-
- Rechtsinformationen
- Europäisches Jahr
- Ein Camp für krebskranke Kinder

In dieser Ausgabe finden sie einen Bericht im
PDF-Format von der 30-Jahrfeier der
LAGH-Bayern
Die Zeitschrift kann bei der
BAGH abboniert werden oder Sie können
gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer
Geschäftsstelle erhalten.
23. April 2004
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
03/2004
LAGH Informationen Nr. 03/2004
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22.4.2004
Gesetzliche Krankenversicherung
Sozialministerin Stewens weist auf die sechs
wichtigsten ‚praxisgebührenfreien’ Fälle hin
Auf die „wichtigsten
praxisgebührenfreien Fälle“ hat Bayerns Sozialministerin Christa Stewens
heute in München hingewiesen: „Die sechs wesentlichen Ausnahmen von der
Praxisgebühr sind:
Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr sind
von allen Zuzahlungen und damit auch von der Praxisgebühr freigestellt.
Ebenfalls keine Praxisgebühr fällt bei
Vorsorgeuntersuchungen - wie in der Zahnarztpraxis oder bei Schwangeren -
an. Das schließt auch die Mitteilung des erhobenen Befundes und die Beratung
des Patienten bzw. der Schwangeren im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung ein.
Erst wenn danach eine weitere medizinische Behandlung notwendig wird, darf
von Ihnen eine Praxisgebühr erhoben werden.
Auch bestimmte gesetzlich vorgesehene
Untersuchungen etwa zur Früherkennung eines Herz- oder Nierenleidens, einer
Zuckerkrankheit oder einer Krebserkrankung sind zuzahlungsfrei.
Zudem fällt bei den von der Kasse übernommenen
Schutzimpfungen - wie beispielsweise gegen Tetanus, Virusgrippe oder Polio
und gegen Kinderkrankheiten - keine Praxisgebühr an. Ich kann allen Eltern
nur raten, im Interesse der Gesundheit ihrer Kinder auf einen ausreichenden
Impfschutz zu achten - die Praxisgebühr kann jedenfalls keinen Grund
darstellen, den Impfschutz bei Kindern und Jugendlichen zu vernachlässigen,
da diese ohnehin befreit sind.
Muss man wegen einer Behandlung mehrere Fachärzte
aufsuchen, fällt ebenfalls keine Praxisgebühr an, wenn entsprechende
Überweisungen vorliegen. Lassen Sie sich also immer überweisen, wenn dies
medizinisch angezeigt ist!
Und achten Sie darauf, dass Sie für jede Zuzahlung
eine Quittung erhalten, damit sie diese gesammelt bei Ihrer Kasse einreichen
können. Nach Erreichen ihrer Belastungsgrenze - das sind zwei Prozent ihres
jährlichen Bruttoeinkommens, bei chronisch Kranken ein Prozent - wird
Ihnen dann für den Rest des Jahres eine Bescheinigung über die
Zuzahlungsbefreiung ausgestellt: Eine Praxisgebühr müssen Sie dann nicht
mehr zahlen."
17.4.2004
EU-Osterweiterung
Sozialministerin Stewens weist auf Möglichkeiten und
Grenzen beim Bezug von Gesundheitsleistungen in den EU-Beitrittsstaaten hin
Mit Blick auf die
EU-Osterweiterung hat Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute
in München auf neue Möglichkeiten - aber auch Grenzen - für die gesetzlich
Krankenversicherten bei der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen in den
Beitrittsstaaten hingewiesen.
Stewens: „Grundsätzlich erhalten
deutsche Versicherte im Krankheitsfall bei einem vorübergehendem Aufenthalt
- beispielsweise als Tourist - in allen EU-Staaten unverzüglich die
notwendigen Leistungen. Dafür müssen sie die so genannte ‚E
111-Bescheinigung’ vorlegen. Die Kostenabrechnung erfolgt zwischen der
ausländischen und der inländischen Krankenkasse nach den tatsächlich
angefallenen Kosten. Die in Deutschland geltenden Zuzahlungen fallen dann
nicht an, stattdessen jedoch die im Ausland eventuell bestehenden
Zuzahlungen.“
Zudem könnten sich Versicherte ab
Mai 2004 auch in den Beitrittsstaaten im ambulanten Bereich - also bei allen
niedergelassenen Ärzten und Zahnärzten - ohne vorherige Genehmigung durch
ihre Krankenkasse gezielt behandeln lassen; gezielt gesuchte
Krankenhausbehandlungen im EU-Ausland seien hingegen grundsätzlich nur bei
vorheriger Zustimmung durch die Kasse erstattungsfähig. Stewens: „Wer auf
diesem Weg einen Arzt oder Zahnarzt im EU-Ausland aufsucht, bekommt eine
Privatrechnung. Die anfallenden Kosten werden durch die Kasse erstattet -
egal, ob die Versicherten in Deutschland Kostenerstattung gewählt haben oder
nicht, jedoch höchstens in Höhe der Vergütung, die die Kasse im Inland zu
tragen hätte. Hinzu kommen noch Abschläge für Verwaltungskosten, fehlende
Wirtschaftlichkeitsprüfungen und für die in Deutschland bestehenden
Zuzahlungen wie die Praxisgebühr.“
Die Ministerin machte deutlich,
dass die Inanspruchnahme in den Beitrittsstaaten „nicht ohne Risiko ist“.
Stewens: „So ist die Verfolgung von Behandlungsfehlern im EU-Ausland
schwieriger als im Inland. Auch sind wegen der eventuell qualitativ
schlechteren ärztlichen und zahnärztlichen Versorgung möglicherweise später
Nachbehandlungen in Deutschland erforderlich. Vor einer gezielten
Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen in den Beitrittsstaaten sollte man
dies alles in seine Überlegungen einbeziehen.“
06.04. 2004
Fernsehinterview mit der neuen
Behindertenbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung
Mit einem Klick auf das Bild können Sie das in der
Fernsehsendung "Die LAGH informiert "ausgestrahlte Interview mit der Bayerischen
Behindertenbeauftragten, Frau Anita Knochner sehen.

Der Film ist im WMV-Format (abspielbar mit dem Microsoft
Media-Player) zu sehen und der Download kann mehrere Minuten in Anspruch nehmen
(ca. 6MB)
01.04.2004
Bisherige Behindertenbeauftragte verabschiedet
und neue Behindertenbeauftragte vorgestellt
Im Rahmen einer Feierstunde im Sozialministerium hat
Bayerns Sozialministerin Christa Stewens
heute die bisherige Behindertenbeauftragte der
Bayerischen Staatsregierung, Ina Stein,
verabschiedet. "Begleitet, gefördert und von Frau Stein angestoßen konnten
in der Behindertenpolitik viele wichtige Vorhaben Realität werden", dankte
die Ministerin Frau Stein für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und ihren
engagierten Einsatz für behinderte Menschen. Höhepunkte seien das Bayerische
Gesetz zur Gleichstellung, Integration und Teilhabe von Menschen mit
Behinderung (BayBGG) gewesen, aber auch die Anregung zur Gründung der
Bioethik-Kommission und zur Schaffung des Netzwerkes von und für Frauen und
Mädchen mit Behinderung in Bayern. "Weit über das übliche Maß hinaus hat
Frau Stein dieses Ehrenamt fünf Jahre lang mit unermüdlichem Einsatz
ausgeübt und dabei stets eigene Interessen zum Wohle anderer
zurückgestellt", würdigte Stewens die Verdienste von Ina Stein.
Gleichzeitig stellte die Ministerin Anita Knochner als
die neue "Beauftragte der Bayerischen
Staatsregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung"
- das Amt ist im BayBGG erstmals gesetzlich verankert -
den anwesenden Interessenvertretern der verschiedenen Verbände offiziell
vor. Nicht zuletzt ihre eigene Betroffenheit als Rollstuhlfahrerin mache die
35-jährige Sozialpädagogin sensibel für die Belange behinderter Menschen.
Auch ihre bisher ausgeübte Tätigkeit als freie Journalistin bei der abm -
Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien e.V. werde sicherlich nützlich
sein, wenn es um das breite Feld der Öffentlichkeitsarbeit gehe. Frau
Knochner, die schon bislang als Behindertenbeauftragte des Landkreises
Rosenheim tätig war, kündigte an, sich insbesondere um die Einrichtung von
kommunalen Behindertenbeauftragten in den Landkreisen, kreisfreien Städten
und Bezirken Bayerns zu bemühen. (Pressedienst StMAS)
26.3.2004
Europaweiten Protesttag für die
Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen
am 5. Mai 2004
auf dem Marienplatz in München
Das Aktionsbündnis „Europaweiter
Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen“, bestehend
aus der Landesarbeitsgemeinschaft „Hilfe für Behinderte“ in Bayern e.V.
(LAGH), Dachorganisation von 89 landesweit tätigen Selbsthilfeverbänden
behinderter und chronisch kranker Menschen in Bayern, und den örtlichen
Selbsthilfegruppen behinderter und chronisch kranker Menschen in München
veranstaltet auch in diesem Jahr gemeinsam den
Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung von
Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2004 in München
Motto: Ein Jahr
bayerisches Gleichstellungsgesetz: Wird die Gleichstellung kaputtgespart?
Vergangenes Jahr ist
das Bayerische Gleichstellungsgesetz in Kraft getreten. Die betroffenen
behinderten und chronisch kranken Menschen haben damit erstmals eine
gesetzliche Grundlage für die Gleichstellung erreicht. Trotzdem machen die
Betroffenen die Erfahrung, dass sich im Alltag bisher wenig für sie
verändert hat. Zudem gefährden Sparmaßnahmen in Bayern und in den Kommunen
die Umsetzung des bayerischen Gleichstellungsgesetzes.
Mit Informationsständen auf dem
Marienplatz werden sich die Vertreter der örtlichen Behinderteninitiativen,
Gesundheitsgruppen und Projekten der Öffentlichkeit vorstellen und den
Dialog mit der Öffentlichkeit suchen. Mit Interviews und Redebeiträgen sowie
mit Musik, Tanz- und sportlichen Darbietungen wollen sich die Betroffenen
dem Publikum Gelegenheit und Anlass bieten in Kommunikation mit chronisch
kranken und behinderten Menschen zu treten. Ein Rollstuhlparcour soll den
Besuchern den Alltag von Menschen im Rollstuhl nahe bringen.
Wie auch in den vergangenen Jahren
soll am Vormittag der Veranstaltung eine Diskussionsrunde mit Politikern des
Bayerischen Landtags auf der Bühne stattfinden.
Über weitere Details werden wir an
dieser Stelle rechtzeitig informieren
24. März 2004
Verbesserung der Schlaganfallversorgung in
Bayern
Sozialministerin Stewens zieht
positive Zwischenbilanz zum telemedizinischen Pilotprojekt TEMPiS - mehr als
2.100 Telekonsultationen durchgeführt
Eine positive Zwischenbilanz zum Projekt TEMPiS (telemedizinisches
Pilotprojekt zur
integrierten Schlaganfallversorgung
in der Region Süd-Ost-Bayern) hat Bayerns
Sozialministerin Christa Stewens heute in
München gezogen. "Die Akzeptanz des durch TEMPiS geschaffenen Netzwerkes war
bei den teilnehmenden Krankenhäusern wie bei den Patienten in den ersten 12
Monaten der Laufzeit sehr hoch. Im internationalen Vergleich ist eine solche
Nutzung der Telemedizin zur Verbesserung der Schlaganfallversorgung
einzigartig", zeigte sich die Ministerin erfreut.
Im Rahmen des vom Sozialministerium, den
Krankenkassen, der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe und den teilnehmenden
Krankenhäusern gemeinsam finanzierten Projektes wurden 12 regionale
Krankenhäuser (Bad Tölz, Burglengenfeld, Cham, Dachau, Ebersberg,
Eggenfelden, Freising, Kelheim, Mühldorf, München-Pasing, Rosenheim und
Straubing), überwiegend der Versorgungsstufe II, mit den Schlaganfallzentren
des Universitätsklinikums Regensburg und des Städtischen Krankenhauses
München-Harlaching vernetzt. Kooperationen mit elektronischer
Bildübertragung bestehen auch mit dem Klinikum Deggendorf, dem
Behandlungszentrum Vogtareuth und der Unfallklinik Murnau. In den 12
Kooperationskliniken wurden Schlaganfall-Schwerpunktstationen eingerichtet
und ein Stroke-Team aus Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten gebildet.
"TEMPiS beweist, dass die Telemedizin ein großes
Potenzial für Qualitätsverbesserungen im medizinischen Leistungsprozess
birgt. Die Kliniken und Ärzte der regionalen Häuser können auf die
Erfahrungen der überregionalen Kompetenzzentren im Wege der Telekonsultation
zurückgreifen", erläuterte Stewens. Durch die Vermeidung von
Krankentransporten und Doppeluntersuchungen sowie den Rückgriff auf
andernorts vorhandenes Fachwissen werde ein wichtiger Beitrag zu
Kosteneinsparungen geleistet.
"Im Jahr 2003 wurden über 2.100 Telekonsultationen
durchgeführt und dabei mehr als 1.800 Patienten vorgestellt", bilanzierte
die Ministerin. Die Telemedizin-Einrichtung mit Computer-basierten
Videokonferenzen und Bildübertragung habe sich dabei als sehr
anwenderfreundlich und stabil bewährt. In einer anonymisierten Beurteilung
hätten alle Vertreter der Kooperationskliniken angegeben, dass sie ohne
Einschränkungen wieder an dem Projekt teilnehmen würden.
18. März 2004
Großdemonstration gegen die Haushaltkürzungen
im Freistaat Bayern
Über 10.000 Menschen haben gestern auf dem Münchner
Marienplatz gegen die Haushaltskürzungen des Freistaates demonstriert. Vertreter
der Gewerkschaften und der Wohlfahrtsverbände brachten zum Ausdruck, dass mit
dem gegenwärtig eingeschlagenen Sparkurs das bisher in Bayern oftmals
vorbildlich gestaltete Sozialsystem gefährdet und zerschlagen werde.
Die Caritas und das Diakonische Werk hatten bereits am
Vorabend Sozialministerin Stewens eine Liste mit 90.000 Protestunterschriften
übergeben. (Süddeutsche Zeitung vom 17.3.2004)
Wie bereits berichtet, muss auch die LAGH mit einer
drastischen Kürzungen des staatlichen Zuschusses im Haushaltjahr 2004 rechnen.
Wir können nur hoffen, dass rechtzeitig erkannt wird, dass mit diesen
Einschränkungen auch die durch die LAGH unterstützten und aufgebauten
Strukturen der ehrenamtlich geleistete "Selbsthilfe chronisch kranker und
behinderter Menschen" in Bayern ernsthaft beeinträchtigt werden.
16. März 2004
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
02/2004
LAGH Informationen Nr. 02/2004
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05. März 2004
Frauennetzwerk Erhält Spende aus "Na und
- Aktion"
Im Beisein von Sozialministerin Christa Stewens und der Schrimfrau des Netzwerks von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung, Frau
Nina Ruge hat die
Diplomierungsgruppe 2003 der Bayerischen Beamtenfachhochschule in Hof,
bestehend aus 14 jungen Frauen und Männern, eine Spende in Höhe von
1250 € überreicht.
Im Namen des Netzwerks und der LAGH möchten wir uns recht
herzlich bedanken.
Bilder von der Scheckübergabe:
Zur Vergrößerung klicken sie auf das Bild
Ute Strittmatter, Christa Stewens, Nina Ruge
03. März 2004
Neue Behindertenbeauftragte der Bayerischen
Staatsregierung
Frau Anita Knocher wird heute zur Behindertenbeauftragten
der Bayerischen Staatsregierung ernannt. Wie jetzt offiziell bekannt wurde, wird
der selbst betroffenen Rollstuhlfahrerin und ehemaligen Behindertenbeauftragten
im Landkreis Rosenheim heute von Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber die
Berufungsurkunde überreicht.
Im Zusammenhang mit dem Bayerischen Gleichstellungsgesetz
und dem damit angekündigten Perspektivenwechsel zur Teilhabe und Mitbestimmung
chronisch kranker und behinderter Menschen hatten die Selbsthilfeorganisationen
und Sozialverbände allerdings gehofft in die Diskussion um die Besetzung des/der
Behindertenbeauftragten einbezogen zu werden.
Frau Ina Stein, die sich nicht mehr für eine weitere
Amtsperiode zur Verfügung gestellt hat, wird heute feierlich verabschiedet.
Wir wünschen der neuen Behindertenbeauftragen für ihr
künftiges Amt einen guten Einstand und eine ebenso gute und enge Zusammenarbeit,
wie mit der nun scheidenden Behindertenbeauftragten, Frau Ina Stein.
27. Februar 2004
Frauennetzwerk Erhält Spende aus "Na und
- Aktion"
- Fototermin -
Die
Diplomierungsgruppe 2003 der Bayerischen Beamtenfachhochschule in Hof,
bestehend aus 14 jungen Frauen und Männern, hat sich mit ihrer
Diplomierungsfeier am Aktionsprogramm „NA UND!“ der Bayerischen
Staatsregierung zum Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003
beteiligt. In der Feier wurden über 1.000 Euro zusammengetragen, die
die Gruppe dem „Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung
in Bayern“ spenden will.
Das Netzwerk - ein Zusammenschluss von Frauen und Mädchen mit
unterschiedlichen Behinderungen - wird überwiegend von ehrenamtlichen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt und ist der
Landesarbeitsgemeinschaft „Hilfe für Behinderte“ in Bayern e.V. (LAGH)
angegliedert. Seit seiner Gründung im Jahr 1999 setzt sich das Netzwerk
herausragend für die Belange behinderter Mädchen und Frauen ein.
Bayerns Sozial- und Frauenministerin Christa Stewens und Markus
Heilmann, Absolvent der Beamtenfachhochschule, werden die Spende im
Beisein der Schirmherrin des Netzwerks, der bekannten
Fernseh-Moderatorin Nina Ruge,
am Mittwoch, den 3.
März 2004, um 12.00 Uhr
(nicht, wie
ursprünglich angekündigt: 13.30 Uhr)
im Bayerischen
Sozialministerium, 4. Stock,
Winzererstr. 9,
80797 München
der Leiterin des Netzwerkbüros, Ute Strittmatter, sowie dem
Geschäftsführer der LAGH, Reinhard Kirchner, überreichen.
Dabei stehen Ihnen die Beteiligten für Fragen gerne zur Verfügung.
Zu dieser Veranstaltung lade ich Sie sehr herzlich ein.
Bildberichterstatter erwünscht.
26. Februar 2004
Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns (KZVB)
verstößt nach Auffassung des Bayerischen Sozialministeriums gegen
geltendes Recht
Die Kassenzahnärztliche
Vereinigung Bayerns (KZVB) hat nach Auffassung
des Sozialministeriums in den letzten Wochen mehrfach massiv gegen geltendes
Recht verstoßen: So wurden die bayerischen Zahnärzte aufgefordert, im
Widerspruch zur gesetzlichen Regelung auch bei Vorsorgeuntersuchungen die
Praxisgebühr einzuziehen.
Die Vertreterversammlung der KZVB fasste sogar
förmliche Beschlüsse, die sich gegen die Gesundheitsreform richten und den
Vorstand der KZVB auffordern, aktiv und öffentlich gegen deren Umsetzung
vorzugehen. Obwohl auch das Sozialgericht München am 20. Februar 2004
unmissverständlich die Rechtsauffassung des Bayerischen Sozialministeriums
bestätigte, weigern sich die Funktionäre der KZVB nach wie vor, geltendes
Recht zu beachten.
Bayerns Sozialministerin
Christa Stewens gibt eine Pressekonferenz:
Donnerstag, den 26. Februar 2004,
10.00 Uhr
im Raum 0062/0064 des Bayerischen
Sozialministeriums,
Winzererstr. 9, 80797 München
20. Februar 2004
Netzwerk von Frauen und Mädchen mit
Behinderung lädt zum Plenum ein
Liebe Netzwerkfrauen, liebe
Interessierte,
ich
möchte im Namen des Netzwerkes recht herzlich zu unserem nächsten Plenum
einladen.
Es findet
statt am
Samstag, den 13. März 04 von 11:00 bis 17 Uhr
in den Geschäftsräumen der LAGH, Orleansplatz 3, 81667
München
(Zugang über das Kaufhaus „Kaufring“, 4. Stock)
Thema des
Plenums wird sein
Wir knüpfen
gemeinsam unser Netzwerk weiter
und
Wahl der
Sprecherinnen
Weitere Informationen erhalten sie unter
www.netzwerkfrauen-bayern.de
19. Februar 2004
Über 2000 blinde und sehbehinderte Menschen
bei der Demonstration gegen die Kürzung des Blindengeldes
Mit einen Demonstrationszug durch die Münchner Innenstadt
und mit eine Kundgebung auf dem Münchner Odeonsplatz haben am Samstag den
14.2.2004 über 2000 Teilnehmer gegen die geplante 15%-ige Kürzung des
Blindengeldes demonstriert. Berichte über den Verlauf der Veranstaltung finden
sie unter
http://www.bbsb.org.
Der Geschäftsführer der LAGH hat sich im Namen der 89
Mitgliedsverbände mit der Aktion der blinden Menschen solidarisch erklärt:
"...behinderungsbedingte Nachteilsausgleiche dürfen nicht zur Disposition
stehen. Wer beim Blindengeld kürzt der läuft Gefahr das neu in Kraft getretenen
Bayerische Gleichstellungsgesetz zur Makulatur werden zu lassen.
Der Paradigmenwechsel in der Betrachtung chronisch kranker
und behinderter Menschen vom Objekt zum aktiv handelnden Subjekt (BayGG) kann
nur vollzogen werden, wenn blinden und sehbehinderten Menschen durch die
seit Jahren bewährten Blindengeldzahlungen die Möglichkeit zur Teilhabe und
Selbstbestimmung in vollem Umfang erhalten bleibt"
Bilder von der Veranstaltung:
Sammeln vor der Demo
Vorsitzende und Geschäftsführer des BBSB
Auch der Geschäftsführer der LAGH hat ein
Grußwort gesprochen:
12. Februar 2004
Blinde Menschen demonstrieren gegen die
15%-ige Kürzung des Blindengeldes in München
Der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund e.V. führt
am 14.2.2004 eine Demonstration und eine Kundgebung in München gegen die
geplante Kürzung des Blindengeldes in Bayern durch.
11.00Uhr Sammeln auf der Theresienwiese
11.30 Uhr Abmarsch durch die Innenstadt
13.00 Uhr Kundgebung auf dem Odeonsplatz
Weitere Infos unter
http://www.bbsb.org
09. Februar 2004
Sitzverteilung im Bayerischen
Landesbehindertenrat wird neu diskutiert!
Das Bayerische Gesetz zur Gleichstellung,
Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung sieht in
Artikel 19 die Gründung eines Bayerischen Landesbehindertenrates (LBR) vor,
der in einer Rechtsverordnung zu konkretisieren ist. Am Runden Tisch der
Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Frau Ina Stein, hatten sich
die Vertreter der Selbsthilfeorganisationen, der Sozialverbände, der
Vertreter der kommunalen Behindertenbeauftragten, des Frauennetzwerks und
der freien Wohlfahrtspflege auf die Sitzverteilung geeinigt. Nun soll auf
Vorschlag der Öffentlichen Wohlfahrtspflege die Sitzverteilung am Runden
Tisch der Behindertenbeauftragten am 9. Februar 2004 neu diskutiert werden,
da diese 4 der im Gesetz festgelegten 17 Sitze beanspruchen.
Die LAGH hat im Gesetzgebungsverfahren gefordert, dass
im LBR ausschließlich Vertreter der Selbsthilfe und der Sozialverbände
vertreten sein sollten. Sie konnte sich jedoch mit dieser Forderung
nicht durchsetzen und war aufgrund der Zusicherung von Vertretern der
Regierungspartei im Bayerischen Landtag zu dem Kompromiss bereit, dass die
Mehrzahl der Sitze von Vertretern der Selbsthilfe und der Sozialverbände
besetzt wird.
Nun droht durch das Ansinnen der Öffentlichen
Wohlfahrtspflege die Mehrheit der Betroffenenverbände im LBR in Frage
gestellt zu werden.
Wir werden über diese Thema weiter berichten.
03. Februar 2004
Die Stadt für alle - barrierefreie Gestaltung
in der städtebaulichen Sanierung und Erneuerung


Die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium
des Inneren hat eine Informationsschrift zur o.g. Thematik herausgegeben.
Die Informationen sind entweder als
PDF-Datei abrufbar oder können kostenlos
bestellt werden bei:
Ernst Vögel GmbH,
Kalvarienberg 22,
93491 Stamsried.
voegel@voegel.com
27.1.2004
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
01/2004
LAGH Informationen Nr. 01/2004
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22.1.2004
Sozialministerin Christa Stewens:
"Einsparungen gefährden die sozialen Strukturen nicht"
Keine Kürzungen bei der Selbsthilfe!
Wie die Süddeutsche Zeitung (20.1.2004) berichtet, soll
bei personalintensiven Projekten und bei Initiativen zur Unterstützung von
Ehrenamt und Selbsthilfe nicht gekürzt werden. Allerdings soll beim Blindengeld
eine 15%-ige Kürzung vorgenommen werden.
Den genauen Wortlaut des Zeitungsartikels können Sie in
Kopie bei uns beziehen.
21.1.2004
Pflegeversicherung
Sozialministerin Stewens stellt Bayerisches
Pflegekonzept vor
„Die Pflegequalität in Bayern
verbessert sich insbesondere durch unangemeldete Heimnachschauen, Fortbildung
in der Pflege und eine Pflegekampagne im vergangenen Jahr“, erklärte Bayerns
Sozialministerin Christa Stewens heute in ihrer Jahrespressekonferenz
in München.
In den rund 1.300 bayerischen Alten-
und Pflegeheimen werde die Qualitätssicherung durch eine engmaschige Kontrolle
der Heimaufsicht zusammen mit dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung
gewährleistet. Im Jahr 2002 führten allein die Landratsämter und die
kreisfreien Städte 1.500 Heimnachschauen durch. Die von den
Einrichtungsträgern einzuhaltende Fachkraftquote wird inzwischen von rund 90
Prozent der Heime erreicht. Das gesamte Dienstleistungsspektrum stationärer
Pflege, einschließlich der Qualifizierung des Personals, werde verstärkt auf
die Belange demenziell erkrankter älterer Menschen ausgerichtet.
„Allerdings wird der Rahmen für die
Pflege durch die bundesgesetzlich geregelte Pflegeversicherung vorgegeben. Wie
bei der Rente und der Gesundheit ist auch im Bereich Pflege eine Reform
dringend notwendig“, betonte Stewens. Das bayerische Konzept sieht nach Worten
der Ministerin vor, die Pflegeversicherung auch künftig als einen
eigenständigen Zweig der sozialen Sicherungssysteme zu belassen. Der
Arbeitgeberbeitrag soll – wie in der Gesetzlichen Krankenversicherung – auch
in der Pflegeversicherung auf dem jetzigen Niveau von 0,85 Beitragssatzpunkten
festgeschrieben werden. Leistungsverbesserungen könne es nur geben, wenn die
hierfür erforderlichen Mittel durch Umschichtungen innerhalb des Systems
bereitgestellt werden könnten. Stewens: "Ein besonderes Anliegen ist mir die
Entlastung der Familien während der Erziehungsphase mit einem Kinderbonus.
Auch die häusliche Pflege muss weiter gestärkt werden, dabei gilt der
Grundsatz ‚ambulant vor stationär’. Die geriatrische Rehabilitation muss
ausgebaut werden und die Bedürfnisse demenzkranker Menschen bei der Einstufung
besser berücksichtigt werden. Gleichzeitig ist es erforderlich, den
Verwaltungsaufwand zu reduzieren.“
Die Refinanzierung der
Leistungsverbesserungen soll nach Stewens´ Worten dadurch erfolgen, dass der
hauswirtschaftliche Bedarf bei der Einstufung in die Pflegeversicherung nur
noch anteilig berücksichtigt wird und die Leistung bei Stufe I im Falle
stationärer Unterbringung auf monatlich 500 € abgesenkt wird.
20.1.2004
2/2004
Berlin, Anlässlich
der zweiten und dritten Lesung des Gesetzentwurfes zur Förderung der
Ausbildung und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen erklärt der
Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karl
Hermann Haack:
„Die
Bundesregierung hat gemeinsam mit den Koalitionsfraktionen, den Verbänden der
behinderten Menschen und den Sozialpartnern in der vergangenen
Legislaturperiode Erfolge in der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen
erzielt, die wenige für möglich gehalten haben. Gerade angesichts der
Schwierigkeiten, mit denen wir auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt konfrontiert
sind, muss dies noch einmal in Erinnerung gerufen werden
Der
Gesetzentwurf zur Förderung der Ausbildung und Beschäftigung
schwerbehinderter Menschen steht in dieser Tradition. Er wird die inzwischen
bewährten Instrumentarien der Beschäftigungsförderung behinderter Menschen
weiterentwickeln, die gesetzlichen Rahmenbedingungen verbessern und die
verantwortlich Handelnden in Betrieben und Institutionen zielgenau
zusammenführen.
U. a. an
diesen entscheidenden Punkten werden die Weichen gestellt:
Wir setzen wirksame Maßnahmen und Anreize in Kraft, um den
Anteil behinderter Jugendlicher bei den Auszubildenden zu erhöhen. Die
ausbildenden Betriebe werden unterstützt durch Prämien und Zuschüsse und die
Integration von behinderten Auszubildenden und ihre Vermittlungschancen werden
durch eine stärkere Verzahnung von betrieblicher und überbetrieblicher
Ausbildung verbessert.
Die Integrationsfachdienste werden stärker mit den
Rehabilitationsträgern verzahnt, die zu deren Inanspruchnahme mit den
Integrationsämtern gemeinsame Empfehlungen zu erarbeiten haben. Die Aufgaben
der Integrationsämter werden gestärkt und präzisiert.
Die Stellung der Schwerbehindertenvertretungen werden z. B.
durch die Festschreibung ihrer Funktion bei der betrieblichen Prävention
gestärkt; die Umsetzung der Bestimmungen aber auch durch eine Erhöhung des
Bußgeldrahmens angereizt, um somit stärker in das Bewusstsein und die
betriebliche Praxis Eingang zu finden. Die von vielen geforderte Änderung des
§ 95 ist nach langen Diskussionen nicht vorgenommen worden; hier ist auch der
weitere Rahmen im Vergleich mit der allgemeinen betrieblichen Mitbestimmung
zu beachten.
In den Betrieben selbst wird die Prävention durch das
Gesetz als ein wesentliches Instrument zur Sicherung der Beschäftigung
schwerbehinderter Menschen entscheidend gestärkt und praxisnah
weiterentwickelt. Hier werden die Rollen der betrieblichen und
außerbetrieblichen Institutionen miteinander verzahnt.
Die Integrationsprojekte zur Beschäftigung besonders betroffener
schwerbehinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt werden
durch die Änderung der Abgabeverordnung nunmehr auf eine sichere
steuerrechtliche Grundlage gestellt. Sie
sind dann als Zweckbetriebe zu behandeln, wenn sie mindestens 40 vom Hundert
schwerbehinderte Menschen der Zielgruppe im Sinne von § 132 Abs. 1 und 2 SGB
IX beschäftigen.
Es ist mir
bei diesem Gesetzentwurf allerdings auch wichtig zu betonen, dass er nicht
isoliert betrachtet, sondern als ein Modul in dem gesamten Paradigmenwechsel
in der Politik für Menschen mit Behinderungen und der Modernisierung in der
Gesellschafts- und Arbeitsmarktpolitik im Rahmen der Agenda 2010 gesehen
wird.
Und schließlich ist Folgendes zu beachten: Die Europäische
Kommission hat einen Europäischen Aktionsplan zur Chancengleichheit
behinderter Menschen vorgelegt. Nicht nur in der Arbeitswelt, sondern in allen
gesellschaftlichen und politischen Bereichen muss die Situation behinderter
Menschen im Sinne eines „Mainstreaming“ einbezogen werden. Eine solche
umfassende Perspektive muss künftig Maßstab und Ziel von unserer Politik auch
auf nationaler Ebene sein und in einem Teilhabeplan umrissen werden.“
13. Januar 2004
Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE
(1/2004) erschienen:
Inhalt u.a.:
- Leitfaden Patientenrechte
- Europäisches Jahr: Kein Ende in Sicht
- Rechtsinformationen
- NWR Frauennetzwerk vor dem aus?
- Patientenberatung in Mecklenburg Vorpommern

Die Zeitschrift kann bei der
BAGH abboniert werden oder Sie können
gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer
Geschäftsstelle erhalten
09. Januar 2004
Stellungnahme der LAGH zu den
Kürzungsabsichten der Bayerischen Staatsregierung im Sozialbereich
Pressemitteilung
Die Landesarbeitsgemeinschaft „Hilfe
für Behinderte“ in Bayern e.V. (LAGH) und die ihr angeschlossenen 89
Selbsthilfeorganisationen sind sich einig darin, die von der Bayerischen
Staatsregierung geplante Kürzung in Höhe von 10% im Sozial- und
Behindertenbereich nicht widerstandslos hinzunehmen. Die Öffentlichkeit muss
erfahren, dass Kürzungen und Einschränkungen in diesen Bereichen - trotz
aller Beschwichtigungen - Strukturen zerstören, die sich nicht nur auf
chronisch kranke und behinderte Menschen auswirken, sondern potentiell kann
jedes Mitglied unserer Gesellschaft schon morgen selbst schwer krank oder
behindert sein.
Wir sind sehr betroffen, dass das
Blindengeld, das zum Ausgleich der blindheitsbedingten Mehraufwendungen
dient, um 30 % gekürzt werden sollen. Eine solche Kürzung stellt ein
unzumutbares Sonderopfer für diesen Personenkreis dar, der nicht zu
rechtfertigen ist. Die in der LAGH zusammengeschlossenen Verbände werden in
diesem Zusammenhang alle Aktionen des Bayerischen Blinden und
Sehbehindertenbundes gegen die geplante Kürzung solidarisch unterstützen.
Deshalb:
Keine Kürzung des Blindengeldes!
Die institutionell geförderten
Behindertenselbsthilfeverbände, wie auch unsere LAGH oder die mit
hauptamtlichem Personal besetzten überregionalen Dienste der Offenen
Behindertenarbeit unser Mitgliedsverbände können eine 10%ige Kürzung nicht
mehr kompensieren.
Rückläufige Spendeneinnahmen und die
ständig geforderte Erhöhung des Eigenmittelanteils bei diesen Förderungen
stellen schon heute viele Behindertenselbsthilfeorganisationen vor unlösbare
Aufgaben.
Eine 10%ige Kürzung hätte für viele
Verbände zur Folge, dass Beratungs- und Unterstützungsdienstleistung nicht
mehr angeboten werden können. Bei der Einsparungsdiskussion wird übersehen,
dass gerade diese Dienste das größte Potential ehrenamtlichen Engagements
und damit unentgeltliche Dienstleistung binden. Eine Einsparung in diesen
Bereichen erzeugt nicht nur höhere Kosten sondern wäre allein schon
kontraproduktiv im Hinblick auf die Bestrebungen der Bayerischen
Staatsregierung das bürgerliche ehrenamtliche Engagement zu fördern
Deshalb:
Anpassung der gegenwärtigen
Zuschüsse für die Verbandsförderung und der offenen Dienste der
Behindertenarbeit an die ständig wachsenden Kosten!
Die LAGH und die ihr angeschlossenen
Verbände sehen im Abbau von Bürokratie und Verwaltung große
Einsparpotentiale. So werden nach wie vor bei Fördermaßnahmen mit
bescheidenen Zuschussbeträgen die gleichen Vorschriften des Haushaltsrechts
angewendet, wie sie auch bei der Investitionsförderung von Einrichtungen zum
Tragen kommen. Wenn beispielsweise im Vorjahr beantragte Zuschüsse erst zum
Ende des laufenden Jahres gewährt werden, können kleinere
Behindertenselbsthilfeverbände mit ehrenamtlichem, besonders aber mit
hauptamtlichem Personal nicht mehr wirtschaftlich planen.
Deshalb:
Fortsetzung, bzw.
Entbürokratisierung der Richtlinie zur staatlichen Förderung von
Selbsthilfegruppen chronisch kranker und behinderter Menschen!
Hier wären Überlegungen einer
Poolförderung „SELBSTHILFE“, in der die unterschiedlichen Maßnahmen in
diesem Bereich zusammengefasst werden, sinnvolle Ansätze. Die Verteilung,
Verwendung und Nachweisung der Fördermittel könnte dann den beteiligten
Organisationen, für den Bereich der Selbsthilfe z.B. unserer
Landesarbeitsgemeinschaft "Hilfe für Behinderte" in Bayern e.V. als
Dachorganisation von derzeit 89 Behindertenselbsthilfeorganisationen
übertragen werden.
Die LAGH hat in diesem Zusammenhang
immer wieder gefordert und nachgewiesen, dass durch die Beteiligung und
Mitwirkung der betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen und
deren Organisationen bei den sie betreffenden Maßnahmen am meisten
eingespart werden kann.
Mit der Änderung von Artikel 118a
der Bayerischen Verfassung in dem über den Gleichstellungsgrundsatz des
Artikel 3 Abs. 3 des GG hinaus die Verpflichtung zur Schaffung
gleichwertiger Lebensbedingungen für chronisch kranke und behinderte
Menschen festgeschrieben worden ist und zusätzlich in dem ab 1. August 2003
in Kraft getretenen BayBGG ein Perspektivenwandel im Sinne der Teilhabe und
Beteiligung behinderter Menschen vollzogen werden soll, steht der Freistaat
Bayern in der Verpflichtung in diesen Bereichen zu investieren anstatt zu
kürzen.
Es geht um die Zukunft unserer
humanen Gesellschaft. Die Gelder, die in den Sozialbereich eingebracht
werden sind ja nicht nur Kosten sondern produktives Kapital.
Wenn die gesetzlichen Regelungen
vorgeben behinderungsbedingte Nachteile auszugleichen oder vom Grundsatz der
individuellen Bedarfsdeckung ausgehen, dann hat sich der Staat damit eine
Verpflichtung auferlegt. Begriffe wie „Luxusleistungen für behinderte
Menschen“ in diesem Zusammenhang wirken zynisch. Wer bei den
Nachteilsausgleichen oder bei der Grundbedarfsdeckung für chronisch kranke
und behinderte Menschen sparen will, der muss sich darüber klar sein, dass
er diesen Menschen die Teilhabe und Teilnahme an den gesellschaftlichen
Angeboten verwehrt.
Deshalb:
Notwendig ist ein staatliches
Konzept zur Umsetzung des Bayerischen Gesetzes zur Gleichstellung,
Integration und Teilhabe von Menschen mit einer Behinderung und chronische
Erkrankung BayBGG!
Wir rufen deshalb alle im Freistaat
Bayern verantwortlichen Politiker auf, den 1998 in die Bayerische Verfassung
aufgenommenen Artikel 118a als ernste Verpflichtung für das politische
Handeln zu sehen und verstärkt Anstrengungen zur Gleichstellung und Teilhabe
von Menschen mit chronischer Krankheit oder Behinderung zu unternehmen. Das
BayGG ist am 25.6.03 über die Fraktionsgrenzen hinweg einstimmig
verabschiedet worden.
Nicht Sparen, sondern Investieren
lautet deshalb nach dem „Jahr der Menschen mit Behinderung“ unser dringender
Appell an die Landespolitiker in Bayern.
30. Dezember 2003
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
09/2003
LAGH Informationen Nr. 09/2003
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11. Dezember 2003
Bayerischer Blinden und Sehbehindertenbund
e.V. protestiert gegen geplante 30 %-ige Kürzungen des Blindengeldes
Bei der Diskussion um die geplanten Haushaltseinsparungen
im Sozialbereich bleibt zu befürchten, das auch die Gruppe der blinden- und
sehbehinderten Menschen besonders große Opfer bringen soll.
Die betroffenen blinden und sehbehinderten Menschen werden
sich mit allen Mitteln gegen dieses unzumutbare Sonderopfer wehren. Geplant ist
auch eine Demonstration.
Die LAGH wird unseren Mitgliedsverband solidarisch
unterstützen.
Weitere Informationen erhalten sie unter
www.bbsb.org.
05. Dezember 2003
Fachtagung des DGB Bayern Freitag 5. Dezember
2003


DGB - Gewerkschaftshaus, München
Schwanthaler Str. 64
Anmeldungen unter
martha.buellesbach@dgb.de
05. Dezember 2003
Einsparungen zum Nachtragshaushalt 2004
Die Bayerische Sozialministerin für
Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Frau Christa Stewens hat die
Behindertenselbsthilfeverbände am 01. Dezember 2003 zu einem Gespräch
ins Sozialministerium eingeladen, um mitzuteilen, dass im Haushaltsjahr 2004
in allen Bereichen mit Kürzungen in Höhe von 10% zu rechnen ist.
Gleichzeitig hat die Sozialministerin jedoch deutlich gemacht, dass sie sich
dafür einsetzt im Bereich der offenen Behindertenarbeit, in der Selbsthilfe
und bei den Beratungsstellen die mühevoll entwickelten und mittlerweile gut
funktionierenden Strukturen zu erhalten. Da im Dezember 2003 und Anfang
Januar 2004 in den unterschiedlichen politischen und parteipolitischen
Gremien bezüglich des Nachtragshaushaltes 2004 mehrere Entscheidungen fallen
werden, hat die Bayerische Sozialministerin Christa Stewens angeboten, Ende
Januar nochmals die Verbände einzuladen und darüber zu informieren, wie nun
die entschiedenen Kürzungen letztendlich aussehen werden.
Die
Behindertenselbsthilfeorganisationen betrachten die Haushaltskürzungen im
Sozialbereich dennoch mit großer Sorge. Die LAGH wird sich noch im Dezember
mit ihren Mitgliedsverbänden zusammensetzen um eine gemeinsame Stellungnahme
zu erarbeiten.
04. Dezember 2003
Jahresspiegel 2003 der BAGH erschienen:

Im Jahresspiegel finden Sie eine Ausstellung
aller Mitgliedsverbände der BAGH (Bundesverbände chronisch kranke und
behinderter Menschen und Landesarbeitsgemeinschaften) sowie Berichte über
Tätigkeiten der SELBSTHILFE im Bund und in den Länder. Die Broschüre kann gegen
Übernahme der Versandkosten kostenlos bei uns angefordert werden.
25. November 2003
89
Behindertenselbsthilfeverbände sind Mitglied in der LAGH
Bei der Mitgliederversammlung der LAGH am 12. November
2003 hat die LAGH zwei neue Verbände aufgenommen:
Landesarbeitsgemeinschaft
(Lag) Bayern GEMEINSAM LEBEN - GEMEINSAM LERNEN e.V.
Herr Wolfgang Sattich-Jaklin
Gottfried-Keller-Straße
41c
94315 Straubing
Tel.: 09421/42823
Fax: 09421/182588
E-Mail:
sattich-jaklin@t-online.de
Internet:
www.integration-bayern.de
Selbsthilfe-Initative HFI
e.V.
Postfach 111322
40513 Düsseldorf
Tel.: 02117592127
Fax: 0211/592494
E-Mail
Info@hf-initiative.org
Internet:
http://www.hf-initiative.org
Somit haben sich 89
Mitgliedsorganisationen der LAGH angeschlossen.
20. November 2003
Selbsthilfetag Bayern - 30 Jahre LAGH 16.
Oktober 2003
Hier können sie den Beitrag der BR-Rundschau von
unserer Veranstaltung sehen.
Klicken sie auf das Bild!

Allerdings benötigen sie den
Real Player. Sie können ihn
kostenlos hier: Real
Player. downloaden. Nach der Installation müßten sie den Film
ansehen können.
Das laden des Filmes kann jedoch bis zu 3 Minuten dauern!
14. November 2003
Veranstaltungshinweis:
Sonderveranstaltung
„Barrierefrei! wohnen und bauen“
vom 14. – 16. November 2003, 9.30 – 18.00 Uhr, im
Bauzentrum
Bei der Sonderveranstaltung „Barrierefrei! wohnen und
bauen“ präsentieren in der Ausstellung die Hersteller und ausführenden
Betriebe sowie Verbände, Vereine und Beratungsinstitutionen ihre Produkte
und Dienstleistungen.
Das begleitende Vortragsprogramm bietet an allen drei
Veranstaltungstagen sowohl dem Fachpublikum als auch den Endkunden wichtige
Informationen zum barrierefreien Wohnen und Bauen.
Die Rahmenbedingungen für die Sonderveranstaltung
„Barrierefrei! wohnen und bauen“ im Bauzentrum sind ideal: Die EU hat das
Jahr 2003 zum „Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderung“ ausgerufen.
Letztes Jahr wurde das Bundesgleichstellungsgesetz verabschiedet, mit dem
vorrangigen Ziel, die Barrierefreiheit in den Bereichen Bau und Verkehr
herzustellen. Am 1. August ist auch das Bayerische
Behindertengleichstellungsgesetz in Kraft getreten, das u.a. wesentliche
Änderungen in der Bayerischen Bauordnung vorsieht, die der Barrierefreiheit
ebenfalls besondere Bedeutung einräumen.
Unter der Schirmherrschaft der Behindertenbeauftragten
der bayerischen Staatsregierung, Frau Ina Stein, und in enger Kooperation
mit einer großen Zahl von Institutionen, Verbänden und Vereinen (u.a.
Sozialreferat der Stadt München, Bayerische Architektenkammer, Sozialverband
VdK Bayern e.V., Deutsches Museum – Verkehrszentrum) bietet das Bauzentrum
mit der Sonderveranstaltung “Barrierefrei! wohnen und bauen” Haus- und
Wohnungsbesitzern, Mietern, aber auch Planern, Handwerkern und Vertretern
der Wohnungswirtschaft umfassende Informationsmöglichkeiten. Den Besuchern
werden – bei freiem Eintritt - Kenntnisse über die gesamte Palette von
einfachen Maßnahmen bis hin zu kompletten Konzepten vermittelt.
Wir freuen uns Sie und Ihre Mitarbeiter als Gast bei
dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen zu dieser Sonderveranstaltung
inkl. dem kompletten Vortragsprogramm finden Sie im Internet:
http://www.barrierefrei-wohnen-und-bauen.de
Auch der Geschäftsführer der
LAGH wird am Sonntag den 16.11.2003 11.10 Uhr
zum Thema referieren: "Was bringt das neue bayerische
Behindertengleichstellungsgesetz aus der Sicht der Behindertenverbände."
12. November 2003
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
08/2003
LAGH Informationen Nr. 08/2003
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6. November 2003
Tätigkeitsbericht der LAGH 2002/2003
Im Zusammenhang mit der diesjährigen Mitgliederversammlung
der LAGH am 12.11.2003 wir der Tätigkeitsbericht von Vorstand und
Geschäftsführung veröffentlicht. Der Bericht kann Im Wordformat downgeladen
werden.

23. Oktober 2003
Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE
(3/2003) erschienen:
Inhalt u.a.:
- Reha care
- BAGH Tagung zu Patientenrechten
Beteiligungsrechte
- Rechtsinformationen
- Was können Braillezeilen heute alles Lesen
- Neues Internetportal - Go online!

Die Zeitschrift kann bei der
BAGH abboniert werden oder Sie können
gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer
Geschäftsstelle erhalten
20. Oktober 2003
Selbsthilfetag Bayern - 30 Jahre LAGH 16.
Oktober 2003 ein großer Erfolg
Fast 400 Teilnehmer haben unsere
Jubiläumsveranstaltung besucht und waren von dem gebotenen Rahmenprogramm
begeistert.
Sozialministerin Christa Stewens,
Fraktionsvorsitzender Franz Maget von der SPD-Landtagsfraktion,
Joachim Unterländer CSU Landtagsabgeordneter, die Referentin, Frau Häusler
von Bündnis 90/ die Grünen und der Vorsitzende der BAGH, Friedel Rinn,
brachten zum Ausdruck welche Bedeutung die LAGH als Dachorganisation von
derzeit 87 Behindertenselbsthilfeverbänden in Bayern erreicht hat. Alle
Redner betonten, dass ohne die Vorschläge und das frühzeitige Eintreten
für ein Bayerisches Gleichstellungsgesetz durch die LAGH
der jetzige Erfolg des am 1. August in Kraft getretenen
Gleichstellungsgesetzes nicht erreicht worden wäre. Die Rede der
Ministerin sowie die Grußworte werden wir in Kürze im Originaltext zum
Abrufen hier bereitstellen.
Presseerklärung der LAGH zum
Selbsthilfetag:
Selbsthilfetag Bayern –
30 Jahre Landesarbeitsgemeinschaft "Hilfe für Behinderte" in
Bayern e.V. (LAGH)
16.10.2003 10.00-16.30
Uhr im Münchner Gasteig
Es
waren vor 30 Jahren insbesondere Vertreter der Organisationen
körperbehinderter, hörgeschädigter und geistig behinderter Menschen, die
erkannten, dass nur in Solidarität und in gemeinsamer Aktion die
unterschiedlichen und gemeinsamen Interessen durchgesetzt werden können.
Dies war die Geburtsstunde der
LAGH. Bis heute haben sich aus dem breiten Spektrum von
chronischer Erkrankung und Behinderung 87 Selbsthilfeorganisationen unter
dem Dach unserer
LAGH zusammengeschlossen.
Die
LAGH versteht sich mit ihren 87 Behindertenselbsthilfeverbänden und damit
mit 350 – 400 000 Einzelmitgliedern in den Verbänden als
Interessensvertreter chronisch kranker und behinderter Menschen in
Bayern und als die gewachsene Struktur der originären Selbsthilfe.
Mit der LAGH besteht erstmalig eine Organisation aus Vereinen und
Verbänden betroffener chronisch kranker und behinderter Menschen.
Selbsthilfeorganisationen repräsentieren die „Kompetenz der
Betroffenheit“, die notwendigerweise im Bereich der Behindertenhilfe die
professionellen und fachlichen Hilfen ergänzen und unterstützen. Als
Organisation der Betroffenen unterscheidet sich die LAGH von den
Helferorganisationen und Wohlfahrtsverbänden. Sie ist die
Spitzenorganisation der Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter
Menschen und ihrer Angehörigen.
Die
LAGH hat in den zurückliegenden 30 Jahren immer wieder darauf hingewiesen,
dass chronisch kranke und behinderte Menschen nicht „Behinderte“ sind,
sondern Menschen und Bürger dieses Staates, deren Ansprüche auf die
Realisierung eines soweit wie möglich eigenständigen, selbstbestimmten
Lebens Grundlage für jede Art der Hilfestellung sein muss.
Zunächst war es der Kampf, dass in der Öffentlichkeit deutlich gemacht
werden musste, dass das Spektrum von chronischen Erkrankungen und
Behinderungen sehr weit gefächert ist und dass Menschen mit einer
Behinderung nicht nur Rollstuhlfahrer oder blinde Menschen sind. In
zahlreichen Fachtagungen und Veranstaltungen haben wir immer wieder
deutlich gemacht, welche Probleme beispielsweise auch Menschen mit einer
nicht sichtbaren Behinderung haben oder dass bei der erneut beginnenden
Diskussion um lebenswertes und lebensunwertes Leben im Zusammenhang mit
schwerstbehinderten Menschen an den Fundamenten unserer humanen
Gesellschaft gerüttelt wird. Auch schwerstbehinderte Menschen sind
Bürger unserer Gesellschaft und haben ohne Ausnahme Anspruch auf Förderung
und Rehabilitation.
Im
Rahmen der neueren gesetzlichen Regelungen (SGB XI, SGB IX, SGB V) haben
wir uns zusammen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte
e.V. und den Landesarbeitsgemeinschaften stets eingemischt und unsere
Forderungen formuliert. Vieles ist erreicht worden! Andererseits besteht
die Gefahr, dass bei allen Reformbemühungen letztendlich wieder die
chronisch kranken und behinderten Menschen nicht die Hilfen und
Unterstützungen erhalten, die für sie notwendig wären. In der Diskussion
um Kosteneinsparung im Gesundheitswesen und den Vorschlägen um einen
finanzierbaren behinderungsbedingten Nachteilsausgleich, werden wir nicht
hinnehmen, dass chronisch kranke und behinderte Menschen wegen ihrer
Krankheit oder Behinderung mit ihrem Einkommen oder mit ihrem Vermögen
herangezogen werden.
Wir
werden deshalb bei der Forderung nach einem eigenen, alle Bereiche
umfassenden
Leistungsgesetz (Gesundheit, Pflege, Rehabilitation) für chronisch kranke
und behinderte Menschen bleiben. Nur dadurch kann sichergestellt werden,
dass alle notwendigen Leistungen zur Sicherung der Teilhabe und zum
selbstbestimmten Leben nicht als Luxus, sondern als notwendige
Voraussetzung für ein menschenwürdiges Dasein angesehen werden.
In
Bayern haben wir erreicht, dass nach der Änderung des Grundgesetzes
Artikel 3 Abs. 3 auch in der Bayerischen Verfassung Art. 118A das
Gleichstellungsgebot aufgenommen wurde und nun am 1. August diesen Jahres
das Bayerische Gleichstellungsgesetz in Kraft getreten ist. Beim
Bayerischen Gleichstellungsgesetz hat die LAGH als erste
Behindertenorganisation einen Vorschlag für dieses Gesetz in die
Diskussion eingebracht. Unsere Anregungen haben teilweise im neuen Gesetz
ihren Niederschlag gefunden und mit dem Gesetz ist ein erster wichtiger
Schritt für Gleichstellung erreicht worden. Leider steht das neue Gesetz
noch zu stark unter den Vorbehalten der technischen und finanziellen
Machbarkeit. Die integrative Erziehung und Ausbildung ist nur unzulänglich
geregelt. Auch was die Zusammensetzung eines Landesbehindertenrates Art.
19 (BAYGG) betrifft, konnten wir nicht erreichen, dass dieser Rat
ausschließlich von den Organisationen chronisch kranker und behinderter
Menschen und der Sozialverbände besetzt wird. Zumindest scheint jedoch
gewährleistet zu sein, dass in diesem Rat die Selbsthilfeorganisationen
die Mehrheit bilden.
Für die konkrete Umsetzung des Bayerischen Gleichstellungsgesetzes wird
die LAGH ihre
konstruktive Mitwirkung anbieten. Sie wird sich aber auch als
Interessensvetreter in diesen Prozess kritisch einmischen.
Den
Selbsthilfeorganisationen wird in Art. 8 des Bayerischen
Gleichstellungsgesetzes eine besondere Bedeutung zugeschrieben. Wir
hoffen, dass verstanden wird, dass die Selbsthilfeorganisationen nur dann
den im Gleichstellungsgesetz und den von der Politik geforderten Beitrag
leisten können, wenn sie finanziell dazu in die Lage versetzt werden.
Wir fordern eine Weiterführung der zum Jahresende auslaufenden staatlichen
Selbsthilfegruppenförderung und eine Abstimmung bei der Förderung der
Selbsthilfegruppen nach den Regelungen des SGB V durch die Krankenkassen.
Die
Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen wird in Zukunft im
Rahmen der Diskussion um das bürgerliche Engagement eine entscheidende
Rolle spielen.
Ohne
die Mitwirkung und Beteiligung von chronisch kranken und behinderten
Menschen bei den sie betreffenden Maßnahmen werden viele Reformbemühungen
ins Leere laufen. Auch unter dem Gesichtspunkt von kostengünstigen
Lösungen muss die Politik endlich erkennen, dass die Stärkung von
Patientenrechten, die Einbeziehung von Menschen mit einer Behinderung in
den Diskussionsprozess, Mitsprache und Anhörungsrechte letztendlich auch
diesen Prozess fördern. Die
LAGH fordert
deshalb Mitsprache und Beteiligungsrechte für Patienten und Menschen mit
Behinderung.
Die
LAGH wird sich auch in Zukunft nicht davon abhalten lassen, die Interessen
der betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen zu vertreten
und sich hartnäckig dafür einsetzen, dass Ziele wie Teilhabe,
Selbstbestimmung und Eigenverantwortung auch für den von uns vertretenen
Personenkreis in allen Bereichen der Gesellschaft Normalität werden.
22. September 2003
Selbsthilfetag Bayern - 30 Jahre LAGH 16.
Oktober 2003
Unsere Jubiläumsveranstaltung rückt immer näher. Sie haben
noch die Gelegenheit sich für unsere Veranstaltung anzumelden.
Die Einladung mit Programm können Sie Im
PDF-Format ausdrucken oder sich per
E-Mail bei uns anmelden.

15. September 2003
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
07/2003
LAGH Informationen Nr. 07/2003
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14. August 2003
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
06/2003
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06. August 2003
Anti-Stigma-Aktion-München und Bayerische Anti Stigma Aktion
Die im letzten Jahr erfolgreich
gestartete Filmreihe “Psychiatrie im Film” wird fortgesetzt! In
Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der LH München und mit Unterstützung
des “Na und” Programms der Bayerischen Staatsregierung zum Anlass des
“Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderung” zeigen wir vom 11.08.
bis 14.08.03 jeweils um 20.00 Uhr vier ausgewählte Filme.
Die zunehmende Bedeutung von
Filmen und Fernsehen als Medium der Welterfahrung für den Menschen regt
dazu an, diesen Bereich auch im Hinblick auf seine Bedeutung für die
Mitarbeiter und Patienten der Psychiatrie zu betrachten. Verschafft man
sich einen Überblick über das Filmangebot, zeigt sich, dass in vielen
Filmen psychisch Kranke und die Psychiatrie vorkommen. Vor allem werden in
amerikanischen Filmproduktionen psychische Störungen mit herausragenden
Schauspielern und gutem kommerziellen Erfolg gezeigt. In der
Grundtendenz hat aber die Darstellung psychisch kranker Menschen in der
modernen Kinogeschichte wenig mit der Realität zu tun. Sie regen jedoch
den Zuschauer an, über die Realität psychischer Krankheiten nachzudenken
und zu sprechen - vielleicht auch die Betroffenen mit diesen Erkrankungen
in einem anderen Licht zu sehen. Vieles über Ursachen, Verlauf und
Prognose psychiatrischer Erkrankungen ist
der Allgemeinheit immer noch unbekannt und daraus folgen wie bisher
Unwissen, Misstrauen und der Verdacht der Gemeingefährlichkeit, allesamt
Faktoren, die im Ergebnis das Stigma psychisch Erkrankter kennzeichnen.
Konsequenzen der
Stigmatisierung
Eines
der Haupthindernisse für eine erfolgreiche Behandlung und Handhabung
psychischer Erkrankungen ist das Stigma, das oft mit der Erkrankung
assoziiert wird. Diese Stigmatisierung kann zu ernsthafter Diskriminierung
führen, die unnötigerweise die Probleme psychisch Erkrankter
verschlimmert. Diskriminierung dieser Art schränken die Ressourcen für
eine umfassende Behandlung, die Verfügbarkeit von Wohnmöglichkeiten,
für Beschäftigungsmöglichkeiten und für soziale Interaktionen ein und
stellen Probleme dar, die sich wiederum steigernd auf das mit der
Krankheit assoziierte Stigma auswirken. Dies führt zu einer falschen
Darstellung in den Medien, was dazu beiträgt, negative Klischees
fortbestehen zu lassen. Schließlich und endlich betrifft die
Stigmatisierung nicht nur die von der Krankheit direkt Betroffenen sondern
auch deren Familien, Betreuer und Einrichtungen des Gesundheitswesens.
Teil eines weltweiten
Aufklärungsprogrammes
Die Anti-Stigma-Aktion
München und die Bayerische Anti-Stigma Aktion sind Teil eines
internationalen Programms, das der Weltverband für Psychiatrie
(WPA) 1998 in Kanada gestartet hat.
Das Programm wird zur Zeit in 20 Ländern umgesetzt. In Deutschland finden
unter dem Dach des Vereins „Open the doors“ e.V. verschiedene Projekte in
München, Düsseldorf, Leipzig, Hamburg, Itzehoe und Kiel statt. Koordiniert
werden diese Aktivitäten von der Psychiatrischen Klinik der
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Hier ist außerdem die Zentrale des
„Kompetenznetzes Schizophrenie“ angesiedelt – eines bundesweiten
Forschungsverbundes mit dem Ziel, Diagnostik, Prävention, Therapie und
Rehabilitation schizophrener Störungen zu optimieren. Das
Anti-Stigma-Programm richtet sich an die breite Bevölkerung ebenso wie an
spezielle Zielgruppen und Multiplikatoren wie Ärzte, Lehrer oder
Journalisten.
Wichtige
Internetadressen zu diesen Themen:
http://psywifo.klinikum.uni-muenchen.de/open
http://psywifo.klinikum.uni-muenchen.de/fetz
www.openthedoors.de
www.kompetenznetz-schizophrenie.de
http://psywifo.klinikum-uni-muenchen.de/forschung/demenzforschung/index.html
Alzheimer-ges.muenchen@t-online.de
www.agm-online.de
www.kompetenznetz-depression.d
Kontaktadresse:
Klinik und Poliklinik
für Psychiatrie und Psychotherapie der LMU
Anti-Stigma-Aktion-München
Petra
U.Decker MA Psychology
Nussbaumstr.
7
80803 München
Tel.
089/5160-5780
Fax
089/5160-5875
e-Mail
petra.decker@psy.med.uni-muenchen.de
28. Juli 2003
Selbsthilfetag Bayern - 30 Jahre LAGH 16.
Oktober 2003
Veranstaltungsankündigung und vorläufiges Programm:

Seit 30 Jahren besteht die
Landesarbeitsgemeinschaft „Hilfe für Behinderte“ in Bayern e.V. (LAGH). Sie
vertritt als Dachorganisation mittlerweile 87 landesweit tätige
Behinderten-Selbsthilfeverbände. Damit haben sich unter dem Dach der LAGH
rund 350 000 Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten sowie
deren Angehörige in Bayern zusammengefunden.
Zu ihrem 30-jährigen Jubiläum möchte
die LAGH im Rahmen der Kampagne „Na und!“ der Bayerischen
Staatsregierung unter dem Motto „Selbsthilfetag Bayern – 30 Jahre LAGH“
durch Aktionen und ein buntes Rahmenprogramm Einblicke in die Geschichte,
Bedeutung und Arbeit der LAGH und der ihr angeschlossenen
Selbsthilfeverbände in Bayern geben.
Theatervorführungen, musikalische
Darbietungen und live moderierte Interviews mit Persönlichkeiten, die den
Erfolg und die Geschichte der LAGH auf ihrem 30 jährigen Weg geprägt haben,
gewähren einen lebendigen und abwechslungsreichen Einblick in unsere Arbeit
und kommende Aufgaben.
Auch das vor kurzem in Kraft
getretene Bayerische Gleichstellungsgesetz ist Beleg dafür, was mit einer
Dachorganisation wie der LAGH erreicht werden kann. Denn in Solidarität mit
den Mitgliedsverbänden wurden gemeinsam maßgebliche Vorschläge zu diesem
Gesetz entwickelt. Alle Parteien im Bayerischen Landtag haben die Bedeutung
der Arbeit der LAGH besonders für dieses Gesetz immer wieder ausdrücklich
betont.
Programm
10.00 Uhr
Begrüßung Dr. Josef Pettinger, Vorsitzender des Vorstandes der LAGH
Vorstellung der Mitgliedsverbände der LAG
Festvortrag: Christa Stewens, Bayerische Staatsministerin
für Arbeit und
Sozialordnung, Familie und Frauen
Grußworte: Friedel Rinn, Vorsitzender der BAGH
Vertreter der Fraktionen im Bayerischen Landtag
13.00 Uhr
Mittagspause
14.00 Uhr
Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter Menschen in Bayern:
30 Jahre LAGH
Theatervorführungen, musikalische Darbietungen und live moderierte
Interviews mit Persönlichkeiten aus der Geschichte der LAGH, u.a.
17.00
Uhr Ende der Veranstaltung
Foyer: Informationsstände und
Ausstellung der 87. Mitgliedsverbände der LAGH
Einladungen ergehen in den
nächsten Wochen. Nach Fertigstellung der Einladung ( Pdf-Format) können sie
sich auch über das Internet bei uns anmelden. Weitere Auskünfte erhalten Sie
bei unserer
Geschäftsstelle
15. Juli 2003

Fachtagung zum Bayerischen Gesetz zur
Gleichstellung, Integration und Teilhabe von Menschen mit Behinderung am 16. und
17. Juli 2003 in Würzburg
Die vom Bayerischen StMAS durchgeführte
Veranstaltung zu diesem Gesetz, vom 16. und
17. Juli 2003 im Congress Centrum Würzburg, soll allen
Interessierten die Gelegenheit geben, die Inhalte dieses Gesetzes näher
kennen zu lernen und an der Diskussion über die weiterführenden Verordnungen
teilzuhaben, die aufgrund dieses Gesetzes entwickelt werden müssen.
Die LAGH führt den Workshop "Behindertenbeauftragte" durch
und er Geschäftsführer nimmt auch an der Podiumsdiskussion am 17. Juli 2003
teil.
Weitere Informationen erhalten sie unter
www.stmas.bayern.de/veranstalt/index.htm
14. Juli 2003
Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE (2/2003)
erschienen:
Inhalt u.a.:
- BAGH organisiert EJBMB Veranstaltung
- Gesundheit: Chronisch Kranke und behinderte
fordern Beteiligungsrechte
- Rechtsinformationen
- Institut für Ethik und Wissenschaft stellt sich
vor
- Patientenberatung: Beispiel - Baden Württemberg

Die Zeitschrift kann bei der
BAGH abboniert werden oder Sie können gegen
Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer
Geschäftsstelle erhalten
10.07.2003
Bayerisches Gleichstellungsgesetz
verabschiedet
der Bayerische Landtag hat am 25.06.2003 das
Bayerisches Gesetz zur Gleichstellung, Integration
und Teilhabe von Menschen mit Behinderung (Bayerisches
Behindertengleichstellungsgesetz – BayBGG)
verabschiedet.
Die LAGH ist sehr zufrieden, dass sich ihr Kampf für ein
Gleichstellungsgesetz gelohnt hat. Bekanntlich war die LAGH die erste
Behindertenorganisation, die Vorschläge für ein Gleichstellungsgesetz in die
politische Diskussion eingebracht hat. Alle Parteien im Bayerischen Landtag
haben dies lobend hervorgehoben.
Obwohl in den Bereichen:
-
schulische Integration
-
Verkehr
-
Bauen
das Gesetz nur unzureichend eine echte Gleichstellung
sicherstellt, wertet die LAGH das neue Gesetz als einen guten Anfang.
Was den von der LAGH geforderten, ausschließlich von den
Organisationen der betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen
gebildeten LANDESBEHINDERTENRAT betrifft, so können wir unsere Enttäuschung
über den in Art. 19 verankerten LANDESBEHINDERTENRAT nicht verbergen.
Mit dem Inkrafttreten beginnt nun die eigentliche Arbeit.
Wir müssen sicherstellen und uns kritisch einmischen, damit die
Gleichstellung für chronisch kranke und behinderte Menschen auch konkret
umgesetzt und realisiert wird.
Den Gesetzestext können sie hier im Word-Format abrufen.

01.07.2003
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
05/2003
LAGH Informationen Nr. 05/2003
Bitte Logo anklicken!
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allerdings ein Programm zum entzippen der Datei notwendig. z.B. WinZip oder
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13.06.2003
Abschlussbesprechung Aktionsbündnis
"Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung"
Die LAGH lädt alle am diesjährigen "Europaweiten
Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung" beteiligten
Selbsthilfegruppen (Vertreter) zur traditionellen Abschlussbesprechung ein:
24. Juli 2003, 14.30 Uhr
Geschäftsstelle
der LAGH
Orleansplatz 3,
81667 München
Tel.: 098/45 99
24 0
Die
Selbsthilfegruppenvertreter werden gebeten sich telefonisch anzumelden
05.06.2003
Wer ist schon normal?
Veranstaltung des Institut für Jugendarbeit in Gauting vom
3. Juli 2003 - 4. Juli 2003 in Gauting.

Das Programm sowie Hinweise zur Tagung können
sie entweder beim Institut für
Jugendarbeit des BJR oder über unsere
Geschäftsstelle erhalten.
05.06.2003
Bayern SPD
L A N D T A G S F R A K T I O N
Einladung zur
Wilhelm-Hoegner-Preisverleihung
am Dienstag, 1. Juli 2003, 10.30 Uhr, im Senatssaal des
Bayerischen Landtags
VERLEIHUNG DES WILHELM-HOEGNER-PREISES
2003
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Wilhelm-Högner-Preis 2003 wird an
Brigitte Dorschner
,
Gebärdenlehrerin
Klaus Kreuzeder
,
Musiker
Max Weber
,
ehem. Mitglied des Bayerischen Landtages verliehen.
Wir ehren drei Persönlichkeiten, die
sich durch ihr soziales, kulturelles und poltisches
Engagement in hervoragenderd Weise
für die Verwirklichung von Bürger- und Freiheitsrechten
verdient gemacht haben.
Wir laden Sie recht herzlich zur Feierstunde ein.
Franz Maget Dr. Hermann Glaser Dieter Hildebrandt
Harald Hoegner Dr. Diemut Schnetz Kuratoriumsmitglieder
P R O G R AMM
Begrüßung:
Johanna
Werner-Muggendorfer,
stellvertretende Fraktionvorsitzende
Laudatio:
Franz Maget,
Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion
Preisverleihung
Dankesworte der Preisträger
Musikalische Umrahmung „
Mehlprimeln"
Im Anschluß laden wir Sie zum
Empfang im Steinernen Saal
Vertreter von
Behindertenselbsthilfeverbänden sind herzlich eingeladen
Die Einladung und das Programm können sie als
PDF- Datei
downloaden.
27.05.2003
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
04/2003
LAGH Informationen Nr. 04/2003
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23.05.2003
"Partnerschaft, Sexualität
und Kinderwunsch behinderter Frauen" - Fachtagung des Netzwerk von Frauen und
Mädchen mit Behinderung in Bayern" am 31.05.2003 in Nürnberg

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Wir
möchten Sie im Folgenden nochmals auf unsere große Veranstaltung
"Partnerschaft, Sexualität und Kinderwunsch behinderter Frauen"
hinweisen.
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Diese
findet statt am 31.05.03 von 10-16 Uhr im
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Bildungszentrum der Volkshochschule, Fabersaal,
Gewerbemuseumsplatz 2, 90403 Nürnberg |
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Kurzbeschreibung
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Veranstaltung mit Referaten von betroffenen Frauen.
Betroffene Frauen werden über sehr sensible Themen informiert und können
sich im Rahmen der Tagung darüber austauschen. |
Kosten
für Teilnehmer
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10 € Teilnehmerbeitrag |
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Veranstalter
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Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung
in Bayern in Kooperation mit dem Bildungszentrum Nürnberg in Kooperation
mit dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung,
Familie und Frauen |
Ansprechpartner
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Ute Strittmatter, M.A.
Orleansplatz 3
81667 München
Telefon
089/4599 2427
Fax
089/4599 2428
E-Mail
info@netzwerkfrauen-bayern.de |
„Partnerschaft,
Sexualität und Kinderwunsch behinderter Frauen“
Fachtagung am 31.05.03 von
10 – 16 Uhr im Bildungszentrum Nürnberg,
Gewerbemuseumsplatz 2,
Fabersaal
Frauen
mit Behinderung erfahren in allen Lebensbereichen eine doppelte
Diskriminierung. Sie werden zum einen in der Rolle als Frau und zum anderen
als Behinderte benachteiligt. So werden sie u. a. als geschlechtsneutrale
Wesen und als sog. Fürsorgeobjekt wahrgenommen, das nicht in der Lage ist,
für sich selbst, geschweige denn für andere zu sorgen.
Daraus
ergeben sich viele Defizite. Es mangelt beispielsweise an barrierefreien
gynäkologischen Arztpraxen, Kindergärten oder Schulen und Beratungsstellen,
die auf die Bedürfnisse der behinderten Frauen zugeschnitten sind sowie an
Unterstützung und Hilfsmitteln für behinderte Mütter zur Versorgung der
Kinder.
Das
Netzwerk will mit dieser Tagung alle betroffenen und am Thema interessierten
Menschen sensibel informieren und die Möglichkeit zu gegenseitigem Austausch
geben. Die Veranstaltung gliedert sich in Vorträge betroffener Fachfrauen
und anschließenden Diskussionen der Teilnehmer und Referentinnen.
Erfreulicherweise ist es uns gelungen, Nina Ruge, Journalistin,
Autorin und Fernsehmoderatorin als Schirmherrin für das Netzwerk von und für
Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern (netzwerkfrauen-bayern) zu
gewinnen.
Nina
Ruge zu der Tagung:
"Ich finde es mutig, wichtig und vor allem
bewundernswert, dass das Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit
Behinderung eine Tagung mit diesem Thema auf die Beine stellt. Mutig, weil
vor allem wir, die Menschen ohne Behinderung, so gerne jedes Bild von
Sexualität und Kinderwunsch verdrängen wollen, das nicht den
Hochglanz-Idealen entspricht. Wichtig, weil der offene Austausch über die
Weiblichkeit und Erotik von Mädchen und Frauen mit Behinderung hilft, ihre
Träume und Wünsche wahr werden zu lassen - und uns Menschen ohne Behinderung
die merkwürdige Verklemmtheit nimmt. Und bewundernswert, weil dieses
Netzwerk auf einem so vielfältigen und so unglaublichen Engagement beruht:
Diese Tagung ist bestes Beispiel für gelungene Eigeninitiative.
"Was immer du tun kannst oder träumst es zu
können, fang damit an! Mut hat Genie, Kraft und Zauber in sich." (J. W. v.
Goethe)
23.05.2002
Seko -
Selbsthilfekoordination Bayern
(Selbsthilfeunterstützung)
Wichtige Adressen von
Selbsthilfegruppen und Angebote der Selbsthilfeunterstützung finden Sie bei der
Seko Bayern - Mit einem Klick auf das Bild kommen
sie auf die Homepage von SEKO

22.05.2002
Ein
wichtiges Buch zum Jahr der Menschen mit Behinderung

16. Mai 2003
Fachhochschule München
führt anlässlich des Europäischen Jahres für Menschen mit Behinderung am
6. Juni 2003 Begegnungstag durch
Selbsthilfegruppen aus München und Umgebung können sich mit einem Infostand an
dem Begegnungstag beteiligen. Kontaktadresse: stefferl@web.de

12. Mai 2003
Behindertengerechte Wohnung zu vermieten
Wo?
Wohnanlage Aischgrund
Große Bauerngasse 1 - 3
91315 Höchstadt/Aisch
Leistungen?
-
2
Zimmer, 44qm,
-
Küche, Dusche/WC,
-
Balkon, Lift, rollstuhlgeeignet,
-
Stellplatz in hauseigener Tiefgarage möglich,
-
professionelle (Pflege-)Betreuung vor Ort
-
Die
Wohnung liegt im ersten OG.
Sämtliche Räume, Türe, Schnitt der Wohnung und auch die sanitären Anlagen
wie Sitzdusche, Waschbecken und WC sind behindertengerecht. Auch ein
behindertergerechter voll funktionsfähiger Aufzug existiert.
Weitere Fragen?
Gerne: 09135/8212
8. Mai 2003
6. Mai 2003
Grosses Interesse am
„Europaweiter Protesttag für
die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“
auf dem Münchner
Marienplatz
Nachfolgend können sie ein paar Bilder von unserer
Veranstaltung betrachten. Außerdem können Sie die zum Protesttag
erschienenen Zeitungsartikel im PDF-Format lesen und ausdrucken.

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Bühne
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Sitztanz |
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| Publikum
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Politiker |
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| Trommler |
Demo
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Demo
Mitarbeiterinnen de LAGH
8. Mai 2003

06. Mai 2003
6. Mai 2003
LAGH organisiert
Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung auf
dem Münchner Marienplatz
Bayerisches Gleichstellungsgesetzt
durchgesetzt ! - Alles erreicht ?

Presseerklärung
„Europaweiter Protesttag für die
Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“
6. Mai 2003
auf dem Münchener Marienplatz
10.00 – 17.00 Uhr
Unser Motto: Bayerisches
Gleichstellungsgesetz durchgesetzt: Alles erreicht?
Seit
mehreren Jahren hat ein Aktionsbündnis der Selbsthilfeorganisationen,
bestehend aus der Landesarbeitsgemeinschaft „Hilfe für Behinderte“ in Bayern
e.V. und Münchner Initiativen, den Europaweiten Protesttag für die
Gleichstellung für Menschen mit Behinderung auf dem Münchener Marienplatz
durchgeführt.
Im
Kampf um die Inanspruchnahme der bürgerlichen Rechte, auch für Menschen mit
Behinderung, haben wir mittlerweile erreicht:
1.
Benachteiligungsverbote in Art. 3, Abs. 3 GG und in Art. 118 a der
Bayerischen Verfassung
2. Das
Bundesgleichstellungsgesetz im Jahr 2002.
3. Die
Ankündigung der Bayerischen Staatsregierung noch in dieser Legislaturperiode
ein Bayerisches Gleichstellungsgesetz zu verabschieden.
Man
könnte zu dem Schluss kommen, dass mit dem Bundesgleichstellungsgesetz und
den nun in Kraft tretenden Landesgleichstellungsgesetzen künftig
Benachteiligungen für chronisch kranke und behinderte Menschen
ausgeschlossen sind.
Die
gesetzlichen Regelungen sind ein erster wichtiger Schritt in die richtige
Richtung für die Gleichstellung von chronisch Kranken und behinderten
Menschen. Die allgemeinen Bestimmungen zur Gleichstellung stehen jedoch
unter dem Vorbehalt der technischen Machbarkeit und der Finanzierbarkeit.
Außerdem ist in dem vorliegenden Entwurf unserer Meinung nach unzureichend
geregelt:
- der
barrierefreie Raum sowie der öffentliche Fern- und Nahverkehr
-
barrierefreies Wohnen
- die
Interessenvertretung auf Landes- und Kommunalebene, sowie der
Beteiligungsrechte und Mitwirkungsrechte von chronisch Kranken und
behinderten Menschen in den sie betreffenden Belangen
- die
schulische Integration
Mit
dem in Kraft treten des Bayerisches Gleichstellungsgesetzes ist nur ein
erster Schritt im Kampf um die tatsächliche Gleichstellung und
Normalisierung im Leben behinderter und chronisch kranker Menschen erreicht
worden.
Mit
unserer Veranstaltung am 6. Mai 2003 auf dem Münchener Marienplatz möchten
wir auf diese Problematik hinweisen und mit der Öffentlichkeit ins Gespräch
kommen.
Der
Protesttag
Der
Europaweite Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
findet am 6. Mai 2003 von 10.00 bis 17.00 Uhr auf dem Münchner Marienplatz
statt.
Er
wird ausschließlich von Organisationen selbst betroffener Menschen mit
Behinderung oder chronischer Erkrankung organisiert und durchgeführt.
Knapp
50 Selbsthilfeorganisationen des Aktionsbündnisses beteiligen sich mit
Informationsständen.
Politiker des Bayerischen Landtags und der Landeshauptstadt München geben
ihr Statement zu einem bayerischen Gleichstellungsgesetz ab.
Ein
Rahmenprogramm mit Musikdarbietungen, Theater und Tanz sowie verschiedenen
Aktionen auf dem Marienplatz soll dazu anregen, mit betroffenen Menschen ins
Gespräch zu kommen, und Interesse für die Anliegen der Menschen mit
Behinderung und chronischer Erkrankung wecken.
Ein
Blindenpfad als Taststrecke zur Galerie der Sinne und ein Rollstuhlparcour
machen Einschränkungen bei verschiedenen Behinderungen erfahrbar.
Um
15.00 Uhr findet eine Demonstration zum Odeonsplatz mit Kundgebung statt.
Die
federführende Organisation liegt bei der LAGH mit ihren 87 landesweit
tätigen Selbsthilfeverbänden von Menschen mit Behinderung oder chronischer
Erkrankung und deren Angehörigen.
_______________________________________________________________________
Aktionsbündnis 6. Mai c/o
Landesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte in Bayern e. V.
Orleansplatz 3 (Zugang
durch das Kaufhaus, 4. Stock), 81667 München
Tel.: 089/45 99 24 – 0;
Fax: 089/45 99 24 – 13
E-Mail:
post@lagh-bayern.de;
www.lagh-bayern.de
TAGESABLAUF Marienplatz 6. Mai 2003
Moderation: Frau Kirschenhhofer
Musikalisches
Rahmenprogramm:
Blinde Musiker GmbH
10:00 bis 13:00 Uhr
Melting Pot
ab 13:00 bis 17:00 Uhr
Aufbau ab 8.00 Uhr .
Ansprechpartner für
Programmablauf: Frau Doris Schmölz Tel. 08106-358366,
Handy 0173-7550289
|
10:00 |
Eröffnung (auf der Bühne)
|
Moderatoren und Herr
Kirchner (LAGH)
|
089/459924-0 |
|
10:15 |
Auftritt der Blinden-Musiker
(vor der Bühne)
|
Blindenbund Herr Schachtner |
089/177845 |
|
10:30 |
Grußwort (auf der Bühne)
|
Frau Meyer - Stadträtin |
089/693825-0 |
|
10:45 |
Rollstuhl-Sitztanz (vor der
Bühne)
|
VdK – Frau Johanna Krimmer |
089/3101621 |
|
11:00 |
Glockenspiel (Rathaus)
|
|
|
|
11:10 |
Tanz |
Beratungsfachdienst Integration
Frau Meyer
Frau Schneider |
089/23328-673 089/23328-669 |
|
|
|
|
|
|
11:30
Statements v. Landtagspolitikern (auf d.Bühne). Vorgesehen:
Frau Schopper (Bündnis 90/ die Grünen) Herr Unterländer
(CSU), Frau Steiger (SPD)
|
|
12:00 |
Glockenspiel (Rathaus)
|
|
|
|
12:10 |
Interview (auf der Bühne)
|
AK Integr.Behind.in die
Gesellschaft, Frau Anita Donaubauer |
O89/693825-231
|
|
12:20 |
Interview (auf der Bühne)
mit Dolmetscher |
VAN-Akustikus
VRG
Frau Traudi Hörburger /Fr.Sommer |
089/186990
|
|
12:35 |
Interview (auf der Bühne)
|
HANDYCAP / Frau Silvia Schlund,
Frau Irmtraud Lechner |
089/5476o6-0
FAX:547606-20 |
|
12:45 |
Präsentation: „Singende Frösche“
|
Heredo-Ataxie-Gruppe, Doris
Schmölz, Claudia Reinhardt,Monika Müller, Christel Beck |
08106/358366
Mo0173/7550289 |
|
13:00 |
Gebärdenkurs auf der Bühne
mit Dolmetscher |
Gehörlosenverband München und
Umland – Frau Johanna Weber, Frau von Pappenheim |
089/992698-14 Fax:089/99269811 |
|
13:10 |
Interview (auf der Bühne) |
Bayer. Blinden- und
Sehbehinderten-bund e.V. Fr. E. Schaafhausen |
089/55988-0 |
|
13:20 |
Interview (auf der Bühne)
|
PRO-Retina
Dr.Brigitte Mielke |
|
|
13:30 |
Interview (auf der Bühne) |
Schwerhörigenverein Mü/Obb.e.V.
Hr. T. Harlander |
089/7809508
Fax 089/9576268 |
|
13:40 |
Zirkus „Trau Dich“
|
Herr Orkun
Yüregir |
089/537102 |
|
14:00 |
Rollstuhlbasketball
|
Ernst-Barlach-Schulen
Frau Schubert-Bös |
089/304680 |
|
14:20 |
Beitrag (auf der Bühne)
|
Herr Kupka, Herr Schenk |
Fax: 089/63894531 |
|
14:30 |
Sammeln der Trommler/Afrikaner
|
Zum Auftakt......... für die
Demo |
|
|
14:45
|
Aufstellung für die DEMO
bei
der Bühne ! |
|
|
|
15:00
|
D E M O
Verlauf: Dienersstr. -
Residenzstr. – Odeonsplatz (kurze Kundgebung von Dr.K. Daucher)
Residenzstr. – Dienerstr. – Marienplatz
|
Herr Dr. Kaj Daucher
Frau Monika Müller
Frau Doris Schmölz
|
089/6373705
089/7698303 0173-7550289 |
|
16:00
) |
Schlußkundgebung auf dem Marienplatz |
|
16:30 |
Forderung zum „Bayerisches
Gleichstellungsgesetz“
|
|
17:00
|
Veranstaltungsende (Bitte erst ab 17:00 Uhr mit dem Abbau beginnen!)
Verabschiedung
Bitte die Müllsäcke (die in der Früh ausgegeben
wurden) zu Hause entsorgen. |
Zwischeneinlagen: Melting Pot (Musik) - (Frau Hergit
Albrecht -Gedichte ? )
Aktionen auf dem Marienplatz: Zirkus „Trau-Dich“, Stelzenläufer,
Töpfertisch, Maltisch,
Galerie der Sinne , Rollstuhl-Parcour
Bayerisches Gleichstellungsgesetzt
durchgesetzt ! - Alles erreicht ?
02. Mai
2003
ÜBER MENSCHEN – SOZIALES AUF DEM DOK.FEST
Elisabeth Kübler-Ross – Dem Tod
ins Gesicht sehen
Stefan Haupt. Schweiz 2002. 94 min.
Ein Leben für die Sterbenden. Nach
mehreren Schlaganfällen lebt Elisabeth Kübler-Ross zurückgezogen in der
Wüste Arizonas und wartet auf ihren Tod. Leidenschaftlich und unbeirrbar hat
sich die 1926 in Zürich geborene Ärztin mit dem Sterben beschäftigt und
damit Weltberühmtheit erlangt. Im Zentrum des Films stehen Gespräche mit der
Sterbeforscherin, die sich zeitlebens für einen humanen Umgang mit
Sterbenden eingesetzt hat. Sie blickt auf ihr Leben zurück, erzählt von
ihrer Kindheit, ihrer Arbeit mit Todkranken. Interviews mit ihren
Schwestern, mit Freunden und ehemaligen Kollegen geben Einblicke in das
Lebenswerk einer außergewöhnlichen Frau, die den Tod enttabuisiert hat und
nun selbst vor dem "Übergang" steht, den sie voller Engagement erforschte.
Sonntag 4. Mai
18.00 Filmmuseum
Montag 5. Mai 20.00 Arri
Ich kann das schon
Heide Breitel. Deutschland 2002. 87
min.
Diagnose: Trisomie 21. Ein Schock
für die Eltern. Ihre bisherigen Wertvorstellungen und Lebensperspektiven
geraten ins Wanken. Das Kind ist so anders als erwartet. Seine Entwicklung
wird anders verlaufen und es wird besondere Unterstützung benötigen.
Der Film begleitet drei Kinder von
Frühjahr 2001 bis Herbst 2002. Er dokumentiert ein Stück ihres Lebensweges,
zeigt, wie sie sich mit ihren Eltern verständigen und vermittelt die Freude,
die sie am Lernen haben.
Sonntag 4. Mai
15.00 Vortragssaal der Bibliothek am Gasteig
Contergan: Die Eltern
Andreas Fischer. Deutschland 2002.
100 min.
1957 kommt das Schlaf- und
Beruhigungsmittel "Contergan" in Deutschland auf den Markt. Es
versprach werdenden Müttern eine ruhige und angenehme Nacht. Die Folge: etwa
5000 missgebildete Kinder werden in den nachfolgenden Jahren geboren. In
Contergan: Die Eltern erzählen Mütter und Väter, wie das Leben mit einem
behinderten Kind in den 60er Jahren aussah. Sie erinnern sich an den
schwierigen Moment, als sie ihren Kindern von der Einnahme von Contergan
erzählt haben. Sie beschreiben, wie es selbst in ihrem Inneren aussieht: ihr
Leben in der Schuld, ihre Gefühle gegenüber ihren Kindern.
Der Film entstand im Auftrag des
Bundesverbandes Contergangeschädigte e.V. und wurde vom
Bundesfamilienministerium gefördert.
Sonntag 4. Mai
17.00 Vortragssaal der Bibliothek am Gasteig
Nähere Auskünfte:
Internationales
Dokumentarfilmfestival München
Landwehrstrasse 79
D-80336 München
GERMANY
fon +49
89 51 39 97 88
fax +49
89 51 56 39 36
url
http://www.dokfest-muenchen.de
29. April 2003
Soeben erschienen
!
Broschüre: Mitgliedsverbände - Selbsthilfe chronisch kranker und behinderter
Menschen

Diese völlig überarbeitete
Broschüre enthält alle aktuellen Daten unserer 87
Mitgliedsverbände. Sie kann bei unserer
Geschäftsstelle angefordert
werden
17. April 2003
Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE (1/2003)
erschienen:
Inhalt u.a.:
- Europäisches Jahr der Menschen mit Behinderung
eröffnet
- 20 Jahre BAGH-Zeitschrift "Selbsthilfe"
- Rechtsinformationen
- Barrierefreie Reiseangebote ausgezeichnet
- Wege aus der Isolation

Die Zeitschrift kann bei der
BAGH abboniert werden oder Sie können gegen
Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer
Geschäftsstelle erhalten
16. April 2003
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
03/2003
LAGH Informationen Nr. 03/2003
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16. April 2003
Epilepsie Bundeselternvereinigung e.V.
startet Aktion gegen die Abschaffung der Pflegeversicherung
In einem offenen Brief spricht sich der o.g. Verein
gegen die Abschaffung der Pflegeversicherung aus. Weitere Informationen eine
Unterschriftenliste finden sie unter folgendem Link
www.epilepsie-elternverband.de
11. April 2003
Änderungsanträge zum
Bayerischen Gleichstellungsgesetz im sozialpolitischen Ausschuss des Bayerischen
Landtags verabschiedet:
Erfreulicherweise wurden viele weitergehende
Verbesserungsvorschläge zu den einzelnen Artikeln des Gesetzesentwurfes der
Bayerischen Staatsregierung vom sozialpolitischen Ausschuss beschlossen.
Bezüglich des von uns geforderten
Landesbehindertenrates, bestehend aus den Organisationen chronisch Kranker und
behinderter Menschen, mussten wir eine Enttäuschung hinnehmen.
Art. 19 (3): ...Der Landesbehindertenrat (LBR)
soll sich aus "Vertretern der Selbsthilfe, der freien und öffentlichen
Wohlfahrtspflege sowie der kommunalen Beauftragten für die Belange von
Menschen mit Behinderung zusammensetzen"....
Die LAGH wird sich in ihren Gremien mit dem Vorschlag
beschäftigen und schon bald Stellungnahme abgeben.
Die Drucksache mit den Änderungsvorschlägen können unter
dem folgenden Link einsehen.
Drucksache 12097 - Änderungsantrag zum Bayerischen Gleichstellungsgesetz
09. April 2003
Soziales-Gesundheit-Bildung-Kultur-Heimatpflege-Umwelt
BAYERISCHER
LANDTAG
BEZIRKSTAG VON OBERBAYERN
ABGEORDNETER
BEZIRKSRÄTIN
HERMANN MEMMEL
ISOLDE ZINS
Einladung
zu einem öffentlichen Fachgespräch
Menschen mit Handicaps: Recht auf Gleichstellung
und Selbstbestimmung
am Mittwoch, 23. April, 19.30 Uhr
im Kulturhaus Ramersdorf Perlach,
Hanns-Seidel-Platz 1, 81737 München
2003 ist das Europäische Jahr
der Menschen mit Behinderungen. In diesem Rahmen wollen wir eine neue
Orientierung in der Politik: Weg von ausgrenzender Fürsorge, hin zu
uneingeschränkter Teilhabe. Weg von abwertendem Mitleid, hin zu völliger
Gleichstellung. Weg von wohlmeinender Bevormundung, hin zum Recht auf
Selbstbestimmung.
Wie weit Menschen mit Handicaps
noch von diesen Zielen entfernt sind, welche Wege die Politik gehen muss und
welche Forderungen hierzu Fachfrauen und Fachmänner im Behindertenbereich
erheben, wollen wir in einer Expertenrunde öffentlich diskutieren.
Es diskutieren mit Ihnen
Sandra Ullmann,
Sozialpädagogin, Leiterin d. Caritas-Tagesstätte f. Körperbehinderte
Bettina Ehrt,
niedergelassene Allgemeinärztin und Psychotherapeutin
Hermann Memmel,
Landtagsabgeordneter
Reinhard Kirchner,
Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft
„Hilfe für Behinderte Bayern e.V.
Peter Michael Hilmer,
Behindertenbeauftragter des Bezirksausschusses Haidhausen
Moderation: Isolde Zins,
Bezirksrätin
Es freuen sich auf Ihre
Teilnahme
Gez. Hermann Memmel, MdL
Gez. Isolde Zins, Bezirksrätin
Sie erreichen uns:
Isolde Zins, Bezirksrätin, Curd-Jürgens-Str. 4, 81739 München
Hermann Memmel, MdL, Bürgerbüro, Melusinenstr. 18, 81671 München, Tel.
089/40908130
03. April 2003
Wie steht es mit den Rechten von Patienten bei
angeordneten Massenimpfungen z.B. gegen Pocken
In dem von der Rechtsanwältin, Frau Anja Dornhoff,
herausgegebenen Artikel wird beschrieben, welche Rechte Patienten haben und
welche Informationspflicht Ärzte erfüllen müssen.

20. März 2003
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
02/2003
LAGH Informationen Nr. 02/2003
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19. März 2003
Integration von Menschen
mit chronischer Krankheit und Behinderung

Die Zeitschrift des Bayerischen
Jugendrings beschäftigt sich in seiner Ausgabe 3-2003 mit dem Thema "Junge
Menschen mit Behinderung". Interessenten können die Zeitschrift unter
folgender E-Mail Adresse beziehen: juna@bjr.de
Der Geschäftsführer der LAGH hat
sich in dieser Ausgabe zum Thema: "Integration mit chronischer
krankheit und Behindeung" geäußert. Der Artikel ist als
Word-Datei oder als
PDF-Datei downloadbar und kann dann ausgedruckt werden.
28. Februar 2003
Beschäftigung schwerbehinderter Menschen
Bericht an den Bayerischen Landtag über die
Beschäftigung schwerbehinderter Menschen im öffentlichen dienst für die Jahre
2000 und 2001.
Dieser Bericht kann gegen Übernahme der Portokosten bei
unserer
Geschäftsstelle angefordert werden.
20. Februar 2003
Vermögen behinderter volljähriger Kinder
schließt Kindergeldanspruch ihrer Eltern nicht aus
Wie in einer Presseveröffentlichung des Bayerischen
Sozialministeriums mitgeteilt wurde, haben Eltern einen Anspruch auf
Kindergeld unter Umständen auch dann, wenn ihre behinderten, volljährigen
Kinder über Vermögen verfügen. Eine Pflicht, vorrangig das eigene Vermögen
für den Lebensunterhalt zu verbrauche, besteht für behinderte volljährige
Kinder ebenso wenig wie für nicht behinderte volljährige Kinder.
Die Presseerklärung der Bayerischen Sozialministerin
Frau Christa Stewens, sowie weiterführende Details der Entscheidung des
Bundesfinanzhofes erhalten unter
Pressestelle@stmas.bayern.de
06. Februar 2003
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
01/2003
LAGH Informationen Nr. 01/2003
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16. Januar 2003
Vorbereitungen der Veranstaltung
"Selbsthilfetag Bayern 30 Jahre LAGH" im Rahmen des europäischen Jahres der
Menschen mit Behinderung laufen an.
In der ersten Arbeitkreissitzung am 14. Januar zur
Vorbereitung der 30 Jahrfeier der LAGH wurde das grobe Konzept für die
Durchführung dieser Veranstaltung durchgesprochen.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Na Und !
Kampagne der Bayerischen Staatsregierung statt und wird am 16. Oktober 2003
10.00 - 17.00 im Gasteig (Kulturzentrum) in München:
Die Broschüre über die Veranstaltungen der Bayerischen
Staatsregierung sowie weitere Informationen (siehe Umschlag unten) können sie
anfordern unter www.naund.bayern.de
Sie ereichen die Adresse auch wenn sie auf das Bild klicken.

10. Januar 2003
Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE (4/2002)
erschienen:
Inhalt u.a.:
- Welttag der Menschen mit Behinderung
- Schauspieler Dr. Radtke mit "Bobby 2002"
ausgezeichnet
- Rechtsinformationen
- Kampagne gegen Arbeitslosigkeit
Schwerbehinderter erfolgreich
- Barrierefrei Kommunizieren und informieren

Die Zeitschrift kann bei der
BAGH abboniert werden oder Sie können gegen
Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer
Geschäftsstelle erhalten
13.
Dezember 2002
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
07/2002
LAGH Informationen Nr. 08/2002
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Die Datei kann auch gezippt (18 kb) im
Word-Format heruntergeladen werden. (hierfür
ist allerdings ein Programm zum entzippen der Datei notwendig. z.B. WinZip
oder Windows XP)
08. Dezember 2002
Fernseh-Tipp - Sonntag im Bayerischen
Fernsehen
Titel: "Eine fröhliche Frau"
"Junge Behinderte kämpft für Integration"
Sendetermin: Sonntag 8. Dezember 2002
21:30 im 3. Programm des Bayerischen Fernsehens
(Wiederholung am Montag den 9.12.2002,
11.00 Uhr)
Die mit unserer LAGH eng zusammenarbeitende Frau Anita
Donaubauer wird bei Ihrem Kampf um Integration mit der Kamera begleitet. Es
gibt z. B. Bilder vom "Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung
von Menschen mit Behinderung" am 6. Mai 2002 in München und beeindruckende
Aufnahmen vom Engagement von Frau Donaubauer.
02. Dezember 2002
Blindengeld bleibt unangetastet
Nachdem in der Presse zu angekündigt worden war, dass
aufgrund der geplanten Kürzungen im Sozialhaushalt auch das Bayerische
Blindengeld zur Disposition steht, hat die LAGH auf ihrer
Mitgliederversammlung am 14. November 2002 eine Resolution in Solidarität mit
dem Bayerischen Blinden- und Säbehindertenbund e.V. verabschiedet, in der zum
Ausdruck gebracht wurde, dass eine Kürzung des Blindengeldes von allen
Mitgliedsorganisationen in der LAGH missbilligt wird.
In der Ausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 29 November
2002 hat sich die Bayerische Sozialministerin, Frau Christa Stewens geäußert,
dass trotz der geplanten Kürzungen das Landesblindengeld unangetastet bleibt.
Die LAGH begrüßt diesen Entschluss. Wieder einmal zeigt
sich, dass durch Solidarität und Geschlossenheit der
Behindertenselbsthilfeverbände politisch Wirkungen zu erzielen sind.
22. November 2002
Adressen der Mitgliedsverbände der LAGH aktualisiert
Die LAGH hat bei ihrer Mitgliederversammlung am 14.
November 2002 die
Arbeitsgemeinschaft Bamberger Selbsthilfegruppen körperbehinderter Menschen e.V.
als kooptiertes Mitglied aufgenommen. Damit haben sich
87 Behindertenselbsthilfeorganisationen
der LAGH an geschlossen.
Die Aktualisierte Adressenliste finden Sie entweder
mit einem Klick auf den Schalter Mitgliedsverbände
(links) oder Mit einem Klick auf das Emblem unten:
Liste der
Mitgliedsverbände der LAGH
19. November 2002
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
07/2002
LAGH Informationen Nr. 07/2002
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Die Datei kann auch gezippt (18 kb) im
Word-Format heruntergeladen werden. (hierfür
ist allerdings ein Programm zum entzippen der Datei notwendig. z.B. WinZip
oder Windows XP)
07. November 2002
Jahresprogramm Wartaweil
Der Landesverband für Körper und
Mehrfachbehinderte e.V. hat sein Jahresprogramm 2003 herausgebracht.
Unter den Rubriken:
- Bildung
- Begegnung
- Freizeit
finden Fachleute, Eltern und Menschen mit einer
chronischen Krankheit und Behinderung ein reichhaltiges Programm vor.

Bestellt kann dieses Programm werden unter
info@lvkm.de
22. Oktober 2002
www.bayris.de
Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und
Sozialordnung, Familie und Frauen hat mit bayris
ein Projekt begonnen, das in seiner Bedeutung für die zukünftige
Entwicklung des sozialen Arbeit in Bayern nicht hoch genug eingeschätzt
werden kann.
Konzipiert als Internetplattform zur Darstellung des
breit gefächerten Leistungsangebotes sozialer Anbieter in Bayern will
bayris Rat und Hilfe suchende Bürgerinnen und Bürger bei der Suche nach
wohnortnahen, geeigneten Leistungen unterstützen

9. Oktober 2002
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
06/2002
LAGH Informationen Nr. 06/2002
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04. Oktober 2002
Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE
(3/2002) erschienen:
Inhalt u.a.:
- Wahlprüfsteine - Antworten der Parteien
- Gleichstellungsgesetzgebung
- Umsetzung des SGB IX und Perspektiven
- Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter
- Selbsthilfeförderung

Die Zeitschrift kann bei der
BAGH abboniert werden oder Sie können
gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer
Geschäfsstelle erhalten
20. September 2002
Eingeschränktes Wahlrecht:
Der Bayrische
Verfassungsgerichtshof hat in seinem Urteil Vf. 9-VII-01 bestätigt, dass
geistig behinderte Menschen vom Wahlrecht ausgeschlossen werden können.
Die entsprechende Passage im
Landeswahlgesetz hierzu knüpft an das Merkmal an, dass Personen, für die
Betreuung rundum die Uhr angeordnet wurde, ausgeschlossen werden.
Nach Ansicht des Gerichts handelt
es sich um ein „klares und einfach feststellbares Merkmal“; das nicht
gegen das Verbot der Benachteiligung behinderter Menschen verstoße. Das
Gericht wies daher die Popularklage gegen die Regelungen des Gesetzes
zurück.
(Quelle: Süddeutsche Zeitung vom
16.Juli 2002)
19. September 2002
Pflegebedürftige können Erleichterungen bei der
Hilfsmittelversorgung erwarten
Vom Ministerrat wurde auf
Vorschlag von Sozialministerin Christa Stewens hin eine Initiative in den
Bundestag eingebracht die zum Ziel hat, gesetzlichen Vorlagen festzulegen,
ob ein Hilfsmittel von der Krankenkasse oder von der Pflegekasse zu
bezahlen ist, oder ob es vom Pflegeheim vorzuhalten ist.
Nach der derzeitigen Rechtslage
gibt es keine Vorgaben, welche Hilfsmittel (z B. Rollstühle,
Spezialpflegebetten uä.) von der Kranken- bzw. Pflegekasse oder vom
Heimträger (als Grundausstattung) getragen werden müssen. Dies führt oft
zu einem Ping-Pong-Spiel auf dem Rücken der Pflegebedürftigen.
Der Gesetzesentwurf sieht vor,
dass künftig gemeinsam von den Sozialhilfeträgern, Pflegekassen und
Heimträgern eine Liste mit der Grundausstattung, die Pflegeheime vorhalten
müssen verbindlich festgelegt wird. Darin enthalten sein sollen vor allem
solche Hilfsmittel, die hauptsächlich der Erleichterung der Pflege dienen
(z B Pflegebetten).
Der darüber hinausgehende Bedarf
der Patienten an Hilfsmitteln, soll, soweit sie dem Ausgleich einer
Behinderung, oder der Sicherstellung einer ärztlichen Behandlung dienen
weiterhin von den Krankenkassen getragen werden.
Für den Bereich der häuslichen
Pflege ist in dem Gesetzesentwurf eine Klarstellung vorgesehen, dass
Hilfsmittel, die den Erfolg der Krankenbehandlung sichern oder eine
(drohende) Behinderung vorbeugen, bzw. eine bestehende Behinderung
ausgleichen von der Kranken- und nicht von der Pflegekasse zu bezahlen
sind.
(Quelle: Bayrischer Staatsanzeiger
vom 9.August 2002)
17. August 2002
Betriebsurlaub
Wegen der Sommerferien wird unser Internetangebot erst
wieder am dem 16. September 2002 aktualisiert.
Wir hoffen, daß Sie unserer Seiten dann wieder
regelmäßig für neueste Informationen aus den Sebsthilfeverbänden der LAGH
aufsuchen
15. August 2002
Entwurf der Bayerischen Staatsregierung:
Bayerisches Gesetz zur Gleichstellung,
Integration und teilhabe von Menschen mit Behinderung und zur Änderung
anderer Gesetze
liegt nun vor.
Der Entwurf ( 62 Seiten) kann gegen Übernahme der
Kopier- und Versandkosten bei unserer
Geschäftstelle oder direkt beim Bayerischen Staatsministerium für Arbeit
und Sozialordnung angefordert werden.
06. August 2002
Erster Entwurf der Bayerischen Staatsregierung für ein
Bayerisches Gleichstellungsgesetz vom
Ministerrat gebillgt.
Der Ministerrat hat den unter der
Federführung des StMAS entwickelten ersten Entwurf für ein
Bayerisches Gleichstellungsgesetz gebilligt.
Die LAGH wird so bald wir den Entwurf erhalten haben darüber berichten und
eine Stellungnahme dazu abgeben.
27. Juli 2002
Startschuß für eine etwas andere
Hotel-Kette
Der Bayerische Blinden- und
Sehbehindertenbund hat mit der Schaffung des Aura-Hotel in Saulgrub ein
einmaliges Angebot für Blinde- und Sehbehinderte Menschen geschaffen.
Wer im AURA-Hotel Saulgrub einfach Urlaub machen möchte kann am
abwechslungsreichen Ausflugsprogramm teilnehmen. Hier wird auf Wunsch
übrigens gerne eine Begleitperson bereitgestellt. Wer sich
körperlich und geistig fit machen möchte, kann die vielfältigen
Fortbildungsprogramme nutzen.
Nähere Auskünfte erhalten Sie unter http://www.bbsb.org oder unter
mailto:saulgrub@bbsb.org
17. Juli 2002
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
05/2002
LAGH Informationen Nr. 05/2002
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15. Juli 2002
Rheumakrake fürchten um ihre
alltägliche Versorgung
Versorgung Rheumakranker sichern
Absehbare Entwicklungen in der Gesundheitspolitik werden zu weiteren
Einschränkungen führen. Von Seiten des Gesetzgebers und auch von den
Gremien der Selbstverwaltung sind klare Schritte zur Sicherung der Versorgung
erforderlich.
Sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich zeichnet sich eine
drohende Unterversorgung von Patienten mit rheumatischen Erkrankungen ab. Die
Versorgungslage hat sich in den letzten Monaten für viele Betroffene
bereits verschlechtert.
Allein im, Rahmen der ergänzenden Leistungen zur Rehabilitation werden
durch einige Krankenkassen gravierende Einschnitte vollzogen, die der in der
Regel langfristig und kontinuierlich angelegten Notwendigkeit der
rheumatologischen Rehabilitation widerspricht.
Aus der Gesamtvereinbarung über den Rehabilitationssport und das
Funktionstraining bzw. der Vereinbarung zur Förderung des
Funktionstrainings für Rheumakranke in Bayern geht hervor, dass bei
progredienten rheumatischen Erkrankungen Funktionstraining wiederholt verordnet
werden und eine Selbständigkeit zum "eigenständigen
Üben" bei bestimmten chronischen Krankheiten dauerhaft fehlen kann.
Im Bereich von Funktionstraining und Rehabilitationssport werden jedoch seit
über einem Jahr insbesondere Folgeverordnungen durch einzelne
Krankenkassen nur noch sehr restriktiv bewilligt. Betroffene werden zunehmend
auf die Eigenübung verwiesen, die jedoch bei Wassergymnastik nicht
realisierbar ist.
Obwohl die Wirksamkeit von zusätzlicher Gruppengymnastik im Vergleich zu
alleinigen Übungen in Eigenregie für einzelne rheumatische
Krankheitsbilder nicht nur bewährt, sondern auch wissenschaftlich belegt
ist, ist es unverständlich, warum gerade diese kostengünstigen
Folgeverordnungen nicht mehr bewilligt werden. Zumal die signifikanten
Therapieeffekte die zur Verbesserung der Beweglichkeit führen und den
Krankheitsverlauf günstig beeinflussen nach Beendigung der Gruppentherapie
zum Teil verloren gehen, sodass analog zu einer Dauermedikation auch hier
durchaus eine Therapie über lange Zeit oder gar auf Dauer erforderlich
werden kann.
Allein in Bayern sparen die Krankenkassen durch das von der Rheuma Liga
durchgeführte Funktionstraining in Gruppen jährlich 4,45 Mio. Euro.
Einige Krankenkassen nehmen mit der restriktiven Genehmigungspraxis bei
Folgeverordnungen jedoch mittel? und langfristig sogar höhere Kosten in
Kauf. Die einzelnen menschlichen Schicksale bleiben hierbei völlig
unberücksichtigt.
Die Politik darf nicht zusehen, wie die medizinische Versorgung chronisch
Rheumakranker durch die Entscheidung der Selbstverwaltung ins Abseits
gedrängt wird und der gesundheitsfördemde, bisher
flächendeckende Zugang zur Bewegungstherapie unmöglich gemacht wird.
Die Rheumaliga Landesverband Bayern e.v. forderr deshalb die verantwortlichen
Politiker auf, im Sinne der Kostendämpfung und Stabilisierung der
Kassenbeiträge, aber auch im Interesse der rheumakranken Patienten zu
handeln und auf eine vernünftige ökonomisch richtige Entscheidung bei
den Krankenkassen hinzuwirken.
Personen, die sich mit der Petition der Deutschen Rheumaliga, Landesverband
Bayern solidarisch erklären, können eine Unterschriftenliste
hier als Word-Dokument abrufen und
ausdrucken und an die Rheumaliga senden. (Adresse siehe
Unterschriftenliste)
08. Juli 2002
Protokoll über die Anhörung im
Bayerischen Landtages zum "geplanten Bayerischen Gleichstellungsgesetz
für Menschen mit Behinderung" erhältlich!
Im Ausschuß für Sozial,
Gesundheits- und Familienpolitik des Bayerischen Landtages hat am 16. Mai 2002
eine erste Anhörung stattgefunden.
Das Protokoll über diese Sitzung ist nun verfügbar. Darin ist
nachzulesen, wie die LAGH mit Nachdruck ihre Position für ein
Gleichstellungsgesetz vertreten hat.
Das 130 Seiten starke Protokoll kann nur gegen Übernahme der Kopier- und
Versandkosten bei unserer Geschäftstelle angefordert
werden
14.Juni 2002
Vorläufiger Fahrplan für die
Umsetzung eines Bayerischen Gleichstellungsgesetzes
Wie die LAGH bei der letzen Sitzung
des Runden Tisches (11. Juni 2002) der Behindertenbeauftragten der Bayerischen
Staatsregierung erfahren hat, gibt es bereits einen groben Zeitplan für
die Realisierung des Bayerischen Gleichstellungsgesetzes.
Juni 2002:
StMAS gibt ersten Vorschlag in die Ressorts
16.Juli 2002
Ministerrat (Ersatz/Zusatztermine: 23.7 und 30.7.2002)
Ende Juli:
Vorlage an die Verbände
bis September
Stellungnahme der Verbände
Oktober 2002
1. Lesung im Landtag
ab Mai 2003
Verweisung in die Ausschüsse, Beschlußempfehlung
2. Lesung im Landtag
3. Lesung im Landtag
24. Mai 2002
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
04/2002
LAGH Informationen Nr. 04/2002
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24. Mai 2002
Stellungnahme der LAGH
vom 16.5.2002 für die erste Anhörung zum Bayerischen
Gleichstellungsgesetz im Sozialpolitischen Ausschuß des Bayerischen
Landtags erhältlich
Die og. Stellungnahme können
Sie als Word-Dokument
(84kb) oder als
Zip-Datei
(20kb) abrufen und ausdrucken
14. Mai 2002
Am 16. Mai 2002 - Erste Anhörung zum
Bayerischen Gleichstellungsgesetz im Sozialpolitischen Ausschuß des
Bayerischen Landtags
Der Vorsitzende des
sozialpolitischen Ausschusses im Bayerischen Landtag hat am 16. Mai 2002 zu
einer ersten Anhörung die Behindertenverbände eingeladen.
Die LAGH ist zu einer Stellungnahme aufgefordert worden.
Diese Stellungnahme können Sie nach dem 15. Mai 2002 hier auf unseren
Seiten abrufen.
14. Mai 2002
Adressen der Mitgliedsvebände der LAGH
aktualisiert
Die Adressen der
Mitgliedsverbände der LAGH wurden überarbeitet und aktualisiert:
Aktualisierte Adessenliste unser 86
Mitgliedsverbände
08. Mai 2002
Europaweiter Protesttag für die
Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am6. Mai 2002 -
München- ein voller Erfolg
Der diesjährige Protestag
auf dem Münchner Marienplatz hat noch nie so viele Besucher angelockt
wie in diesem Jahr.
Mit über 40 Informationständen, einem
buntenBühnenprogramm und einer mit mehreren hundert
Teilnehmern durchgeführten Demonstrationsmarsch vom
Marienplatz zum Odeonsplatz konnten wirkungsvoll unsere Anliegen vorgetragen
werden.
Einen kleinen Eindruck von diesem Tag geben die folgenden Bilder wieder.
Das Presseecho und weitere Informatioen folgen in
Kürze.
 Moderatoren: Frau Ferlemann und Herr
Kreuzeder
|
Blick aufs Publikum
|
 Stand der LAGH
|
So groß war das
Zuschauerinteresse
|
Blick auf die Zuschauer |
 Frau Donaubauer, unsere
engagierte Mitorganisatorin
|
 Blick auf die Bühne
|
Blick über den Platz
|
08. Mai 2002
Günstige Reiseangebote für
Behinderte in die Türkei
Mit einem Klick auf das Enblem finden Sie spezielle
Reiseangebote für Behinderte in die Türkei
03. Mai 2002
Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen
mit Behinderung - 6. Mai 2002 - München
Der 6. Mai 2002 rückt
immer näher. Mittlerweile ist das Programm fertiggestellt. Sie finden es
hier.
PRESSEERKLÄRUNG
HIER!
26. April 2002
Mit und ohne Handicap - Sportangebote,
Aktionen, Veranstaltungen
Die Landeshauptstadt München
für den Zeitraum Mai - Oktober 2002 einen Veranstaltungskalender für
Menschen mit und ohne Handicap herausgebracht.
Weitere Informationen sowie das Programm erhalten Sie unter
www.sport-muenchen.de/freizeitsport
24. April 2002
Voll Normal! - behindert im Landkreis
Starnberg
Die Arbeitsgemeinschaft
für Behindertenfragen im Landkreis Starnberg veranstaltet am
Samstag den 4. Mai am Starnberger Kirchplatz ein
Aktionsfest.
Im Rahmen des 100-jährigen Bestehens des Lankreises Starnberg wird mit
Informationeständen, LIve Musik , Theatergruppen, Zirkus Gniztut,
Kichenchor Fortschritt, Blinde Musiker GmbH das Aktionsfest durchgeführt.
Nähere Infos erhalten sie unter der Tel. Nr. 08151/9137-13
20. April 2002
Fernsehsendung "die LAGH informiert" auf DSF am Samstag um
11.30 Uhr
In dieser Sendung haben wir eine
neue Moderatorin.
Vorgestellt wir in dem Sendefenster, das im Rahmen des Behindertenmagazin
NORMAL der Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien e.V. gesendet wird, der
neue vorsitzende der LAGH, Herr Dr. Josef Pettinger
12. April 2002
Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen
mit Behinderung - 6. Mai 2002 - München
Wir möchten Sie schon heute auf
den Europaweiter Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit
Behinderung aufmerksam machen.
Das Aktionsbündnis: "LAGH zusammen mit den Münchner
Selbsthilfegruppen" veranstaltet auch dieses Jahr auf dem Münchner
Marienplatz am 6. Mai 2002 den Protesttag.
Der Protesttag steht in diesem Jahr unter dem Motto:
Bayerisches Gleichstellungsgesetz - nur mit uns!

08. April 2002
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
03/2002
LAGH Informationen Nr. 03/2002
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28. März 2002
Bundesgleichstellungsgesetz kann in Kraft
treten - Bundesrat stimmt zu!.
Wir haben es geschafft! Fast unbemekt von der
Öffentlichkeit wurde bei der denkwürdigen Sitzung im Bundesrat am
22.03.2002 (Zuwanderungsgesetz) dem Bundesgleichstellungsgesetz zugestimmt.
Damit kann noch in diesem Jahr das Gleichstellungsgesetz in Kraft treten.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
http://www.behindertenbeauftragter.de/bundesgleich.stm
Die LAGH wird nun alles dransetzen, daß auch in Bayern
zügig ein Landesgleichstellunggesetz geschaffen wird.
Im "Runden Tisch ", einem Zusammenschluß der
Behindertenbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Vetretern des StMAS,
der Regierungen, der LAGH, dem Frauennetzwerk, den Sozialverbänden, den
kommunalen Vetretern der Behindertenbeiräte, örtlichen
Behindertenbeauftragten und den örtlichen Arbeitsgemeinschaften der
Selbsthilfe, intensiv an einem abgestimmten Entwurf als Vorlage für
parlamentarische Diskussion.
21. März 2002
Bayerischer Ministerat hat beschlossen, dem
Gesetz zur Gleichstellung Behinderter Menschen (Bundesgesetz)
zuzustimmen!
Mit großer Erleichterung hat
die LAGH die Nachricht aufgenommen, daß trotz der anfangs
geäußerten Bedenken der Bayerischen Staatsregierung hinsichtlich des
Verbandklagerechtes nun ein Beschluß gefallen ist, dem
Bundesgleichstellungsgesetz im Bundesrat (letzte Hürde)am 22.03.
2002 zuzustimmen.
Unter diesen Prämissen können wir nun auch in Bayern beruhigt die
Schaffung eines Bayerischen Gleichstellungsgesetzes angehen.
Die letzte Fassungen des Bundesgelichstellungsgesetzes finden Sie
übrigends unter:
http://www.behindertenbeauftragter.de/bundesgleich.stm
11. März 2002
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
02/2002
LAGH Informationen Nr. 02/2002
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05. März 2002
Sendeplätze der Arbeitsgemeinschaft
Behinderung und Medien (ABM)
weitere Informationen erhalten Sie unter
www.abm-medien.de
04. März 2002
Bundestag verabschiedet Gleichstellungsgesetz!
Mit der Zustimmung aller Parteien
bei Enthaltung der PDS hat der Bundestag am Donnerstag das von unseren
Mitgliedsverbänden auf Bundes- und Landesbebene schon lange geforderte
Bundesgleichstellungsgesetz verabschiedet.
Eine Hürde ist allerdings noch zu überwinden. Es liegt jetzt
vor allem an den Bundesländern, ob sie im Bundesrat dem Gesetz zustimmen.
Einzelne Länder haben Vorbehalte, da sie befürchten, daß
erhebliche Kosten auf die sie zukommen.
Die LAGH begrüßt die Verabschiedung des
Bundesgleichstellungsgesetzes. Sie wird sich vehement dafür einsetzen und
konstruktiv mitwirken, damit möglichst bald auch in Bayern - wie von der
Bayerischen Staatsregierlung angekündigt - ein Bayerisches
Gleichstellungsgesetz Realität wird.
28. Februar 2002
Fachtagung:"interdisziplinäre
Beratung bei pränataler Diagnostik"
11.
März 2002, 10.00 Uhr -17.00 Uhr
Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule
Saal L 005 Erdgeschoß
Bahnhofstr. 87
90121 Nürnberg
Referenten:
Christa Stewens - Sozialministerin
PD Dr. med.Josef Wisser
Prof. Dr.med. Sabine Stengel-Rutkowski
Prof.Dr.theol.Siegfried Scharrer
Margaretha Kurmann
Prof.Dr.med.Manfred Cierpka
Das Programm und die Anmeldeunterlagen können angefordert werden beim
StMAS Referat VI 3 Frau Carola Rose Tel. 089/1261-2076
22. Februar 2002
"Normal" kommt von Norm
Eine Initiative des
Beschäftigungspakts Bayern
Diese vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und
Sozialordnung herausgegebene Broschüre enthält wichtige Informationen
zur Beschäftigung Schwerbehinderter.
Darüber
hinaus finden Sie wertvolle Adressen:
http://www.aktion-mensch.de
http://www.rehadat.de
http://www.bma.bund.de
http://www.zb-net.de
http://www.arbeitswissenschaft.de
http://www.bayris.baynet.de
http://www.integrationsaemter.de
http://www.integrationsfachdienste.de
http://www.stmas.bayern.de
http://www.arbeitsamt.de
Die Broschüre kann bestellt
werden unter:
Broschueren@stmas.bayern.de
07. Februar 2002
Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen
seit 1999 um 22 000 gesunken
Wie der Behindertenbeauftragte der
Bundesregierung in seiner neuesten Pressemitteilung 2/2002 bekanngibt, sind
trotz des saisonal und konjukturell bedingten allgemeinen Rückganges der
Beschäftigung im Januar 2002 ca. 22 000 weniger arbeitslose
schwerbehinderte Menschen im Oktober 1999 registriert worden.
Nähere Informationen erhalten sie unter
http://www.behindertenbeauftragter.de
Wir können nur hoffen, daß die Arbeitverwaltung
sich nicht verzählt hat!
04. Februar 2002
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
01/2002
LAGH Informationen Nr. 01/2002
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28. Januar 2002
Erste Servicestelle für Rehabilitation
in München eröffnet
In der Hauptverwaltung der
Landesversicherungsanstalt (LVA) in Oberbayern, Thomas-Dehler-Straße 3,
81737 München, wurde am 21. Januar 2002 die erste Servicestelle für
Rehabilitation in München eröffnet.
Für unsere LAGH wäre es interessant zu erfahren, ob schon Kontakte
zwischen Behindertenselbsthilfegruppen und den Servicestellen enstanden sind.
Für Rückmeldung über Ihre Erfahrungen mit den neu eingerichteten
Servicestellen an unsere Geschäftsstelle wären wir sehr
dankbar.
Unsere LAGH wird sich bemühen, die im SGB IX geforderte enge
Zusammenarbeit zwischen den Servicestellen und den Selbsthilfeorganisationen
herszustellen.
22. Januar 2002
Einladung zum 2. Plenum des Netzwerkes von
und für Frauen und Mädchen mit Behinderung
Das
Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern
(netzwerkfrauen-bayern) veranstaltet am Samstag, den 16.03.02 von 11
- 18 Uhr sein 2. Plenum. Es findet in den
Geschäftsräumen der LAGH, Orleansplatz 3 (Zugang über das
Kaufhaus "Kaufring", 4. Stock) in München statt.
Einer der Schwerpunkte dieses
Plenums liegt bei dem Thema "Gleichstellung behinderter Menschen in
Deutschland". Frau Dr. Sigrid Arnade vom Netzwerk Art. 3 aus Berlin wird
hierzu ein Vortrag halten mit dem Titel "Die rot-grüne Regierung hat
Gesetze zur Gleichstellung behinderter Menschen auf den Weg gebracht. Was
bedeutet das für Frauen mit Behinderung?". Es bleibt auch Raum
für Fragen und Diskussionen.
Ferner wird in diesem Plenum
der Sprecherinnenrat gewählt. Das Netzwerk ist unter anderem eine
politische Interessenvertretung, die sich für die Aktivierung von Frauen-
und Behindertenpolitik bemüht, um der doppelten Diskriminierung von Frauen
mit Behinderung entgegenzuwirken. Wichtige Organe des Netzwerkes sind dabei das
Plenum und der Sprecherinnenrat.
Das Plenum wählt mindestens 3 Sprecherinnen sowie 2
Stellvertreterinnen für die Dauer von 2 Jahren.
Aufgaben der Sprecherinnen
werden dabei sein:
- Übernahme der Öffentlichkeitsarbeit, d.h. die
Interessen und Belange des Netzwerkes nach außen hin vertreten, um die
Gesellschaft über die Situation von Frauen und Mädchen mit
Behinderung zu informieren.
- Durchführung der Arbeitsgruppen, d.h. die Bildung
von Arbeitsgruppen anregen, Hilfestellung bei der Bildung von Arbeitsgruppen
geben, diesen bei der Öffentlichkeitsarbeit behilflich sein und als
Ansprechpartnerinnen bei Problemen von Arbeitsgruppen präsent sein.
- Berichtspflicht über die jeweiligen
Tätigkeiten der Sprecherinnen gegenüber dem Plenum
- Enge Zusammenarbeit mit dem Netzwerkbüro
- Regelmäßige Treffen zum Zwecke des
Informationsaustausches
Für Speis und Trank sowie für Kinderbetreuung
ist gesorgt.
Interessierte Frauen aus
Bayern, die gerne an diesem Plenum teilnehmen möchten, wenden sich
bitte bis spätestens. 21. Februar ´02 an das
Netzwerkbüro:
netzwerkfrauen-bayern
c/o LAGH
Orleansplatz 3
81667 München
Tel.: 089/45 99 24 27
Fax: 089/45 99 24 28
E-Mail:
frauennetzwerk@lagh-bayern.de
Öffnungszeiten: Mo-Do
10-14 Uhr; Fr 10-13:15 Uhr
22.01.2002
Sozialministerin Stewens unterstützt
das Anliegen der Gleichstellung behinderter Menschen
"Bayern steht schon seit Jahren
dem Anliegen der Gleichstellung behinderter Menschen - sowohl auf Bundes- wie
auch auf Landesebene - sehr aufgeschlossen gegenüber."
Mit diesen Worten wies Sozialministerin Christa Stewesn heute für Bayern
die kritik von Behindertenverbänden an den Bundesländern
zurück.....
"Noch in dieser Legislaturperiode wird ein
bayerisches Landesgleichstellungsgesetz
erarbeitet."(Pressemitteilung StMAS vom 16.1.2002)
21.01.2002
Droht das Bundesgleichstellungsgesetz zu
scheitern?
Der behindertepolitische Beauftragte
der Bundesregierung, Karl Hermann Haack, befürchtet eine Scheitern des
Gleichstellungsgesetzes. wegen des Widerstandes der Länder im Bundesrat
"könnten wir auf den letzten Metern ins Stolpern kommen", sagte
Haack bei einer vorläufigen Bilanz zum Ende der Legislaturperiode. (SZ 16
Januar 2002)
Die Furcht der Länder von einer Finanzierungs- und Prozeßlawine ist
unbegründet, da Gleichstellungs-Regelungen bisher an keinen Termin
gebunden worden sind, also selbst nach Inkrafttreten des Gesetzes ist eine
sofortige Umsetzung - leider - nicht vorgeschrieben.
Im Übrigen: Auch nach Neuregelungen im Naturschutz hat es keine
Prozeßlawine gegeben
18.01.2002
Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE
(1/2002)
Inhalt u.a.
- Gleich richtig stellen: Richtig
gleichtstellen
- Justizministerium legt ZAG
entwurf vor
- Raha Care
- Elektronische
Hilfsmittel
- Informationen aus dem
Rechtsbereich
- Fachtagung
Frauengesundheit
- Was kann Zivilgesselschaft
leisten?
- Anschriften
Die Zeitschrift kann bei der
BAGH abboniert werden oder Sie können
gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer
Geschäfsstelle erhalten
16. 01 2002
Rollstuhlfahrerin sucht Tätigkeit
Rollstuhlfahrerin sucht für
max. 5 Stunden/Woche eine sinnvolle Tätigkeit, die Kontakt mit Menschen
gewährleistet.
Kontaktaufnahme über das Netzwerk von und für Frauen und
Mädchen mit Behinderung unter der Tel.: 089/45 99 24 27
13.01.2002
An alle gesundheitsbewussten und
interessierten Menschen
Eine ehemalige Krankengymnastin,
die inzwischen in den USA lebt, wird am Sonntag,20.01.02 gemeinsam mit einem
deutschen Kollegen, eine kostenlose Präsentation über eine japanische
Gesundheits- und Wellnessproduktfirma (mit Magnetfeldwirkung) geben.
Termin: Sonntag, um 18:00 Uhr (Präsentation); Einlass: 17:00 Uhr
Ort: LAGH, Orleansplatz 3, 81667 München
11.01.2002
Postitionspapier der LAGH zur
Interessenvertretung von chronisch kranken und behinderten Menschen und deren
Angehörigen auf überregionaler und kommunaler Ebene hier: Arbeitsgemeinschaften und BEHINDERTENRÄTE
Dieses Postitionspapier können
sie als Zip-Datei
(48 kb) oder als
Word-Dokument
(79 kb) downloaden
10.01.2002
Bayerische Architektenkammer gibt neue
Broschüre heraus "Barrierefreies Bauen 3 - Straßen,
Plätze, Verkehrs und Grünanlagen sowie Sportplätze"
heraus.
Die Broschüre kann
kostenlos angefordert werden unter presse@byak.de
14.12.2001
Jahressspiegel 2001 - der BAGH
erschienen
Diese Broschüre gibt einen
guten Überblick über die Aktivitäten der Mitgliedsverbände
und der Landesarbeitsgemeinschften im zurückligenden Jahr.
Auch von unserer LAGH ist der Jahresbericht mit Fotos von Verstaltungen der
LAGH abgedruckt.
Der Jahresspiegel 2001 kann bei unserer Geschäfsstelle angefordert
werden
07.12.2001
Vorläufiger Diskussionsentwurf eines
Gesetzes zur Verminderung der Diskriminierung im Zivilrecht erschienen
Dieser Diskussionsentwurf liegt der
Geschäfsstelle der LAGH vor.
Gegen Übernahme der Kosten können wir Ihnen diesen Entwurf auch
zukommen lassen.
Die zivilrechtlichen Regelung zur Verhinderung von Diskrimierungen bilden neben
dem Bundesgleichstellungsgesetz
die zweite wichtige Säule für eine möglichst umfassende
Gleichstellung von Menschen mit einer chronischen Krankheit oder Behinderung.
Die wichtigsten Informationen hierzu finden Sie auch unter
http://www.bundesjustizministerium.de
03.12.2001
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
7/2001
LAGH Informationen Nr. 07/2001
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heruntergeladen werden
26.11.2001
Neueste Ausgabe des Buches "Die Rechte
behinderter Menschen und Ihrer Angehörigen (29. Auflage 2001)"
erschienen
Das Buch kann zum Preis von 10,-- DM
zuzüglich Versandkosten bei der Geschäfsstelle der LAGH angefordert
werden.
22.11.2001
Neues Angebot des Netzwerkes von und
für Frauen und Mädchen mit Behinderungen
Ab sofort wird auch das unter der
Trägerschaft der LAGH tätige Frauennetzwerk aktuelle Informationen
auf den Seiten unseres Internetangebotes zur Verfügung stellen
Klicken Sie entweder auf den Botton
"Frauennetzwerk" auf der Startseite unseres LAGH-Angebotes
(Laufleiste links) oder auf das Bild unten
21.11.2001
Neuer Vorstand der LAGH gewählt - 5
neue Mitgliedsverbände
Bei der Mitgliederversammlung der
LAGH am 15.11. 2001wurde folgenden folgende Vorstandsmitglieder gewählt:
Vorsitzender:
Dr. Josef Pettinger Lebenshilfe für Menschen
mit geistiger behinderung, Landesverband Bayern e.V.
Stellvertretende Vorsitzende:
Frau Helga JänicheDeutsche Rheuma Liga, Landesverband Bayeren.ev.
5 Beisitzer:
Jürgen Falkenhagen Bayerischer Landesverband für die Wohlfahrt
Gehörgeschädigter e.v.
Peter Klingensteiner Deutsche
Hämophiliegesellschaft zur bekämpfung von Blutungskrankheiten
e.V.
Monika Müller Deutsche Heredo-Ataxie
Gesellschaft e.v., regionalverband München
Brigitta Stuber Hilfe für das autistische
Kind, Regionalverband München e.V.
Christian Seuß Bayerischer Blinden und
Sehbehindertenbund e.V.
Neue Mitgliedsverbände:
Ehlers-Danlos Initiative e.V.
Schädel Hirnpatienten in
Not
Selbstbsthilfegruppe
Glutarazidurie e.V.
Unfall-Opfer Bayern
e.V.
Verein für
Hirn-Aneurisma--Erkrankte - Der Lebensweg - e.V.
Damit haben sich 86 Mitgliedsverbände unter dem Dach der LAGH
zusammengeschlossen
Die aktualisierten Adressen der Mitgliedsverbände finden Sie
hier !
12.11.2001
Tätigkeitsbericht der LAGH 2000 /
2001
der Tätigkeitsbericht der LAGH
über den oben genannten Zeitraum ist als
Zip-Datei
(23 kb) oder als
Word-Datei
(107 kb) verfügbar. Folgen sie den entsprechenden Links
08.11.2001
Netzwerk von Frauen und Mädchen mit
Behinderung ab sofort mit einem eigenen Internetangebot
Das unter der Trägerschaft
der LAGH tätige Frauennetzwerk hat nun eine
eigene Hompage.
Klicken auf den Button "Frauennetzwerk" auf der linken Frameleiste
oder auf das kleine Bild mit dem Enblem:
03.11.2001
Entwurf eines zivilrechtlichen
Antidiskrimminierungsgesetzes
Das Bundesministerium der Justiz hat
ein
Eckpunkteprogramm zur Umsetzung der Richtlinie 2000/43/EG des Rates vom
29. Juni 2000 zur Anwendung des Gleichbehandlungsgrundsatzes ohne Unterschied
der Rasse oder der ethnischen Herkunft
herausgegeben.
Die Richtlinie wie das Eckpunktepapier können über die LAGH-Geschäfsstelle gegen Übernahme
der Portokosten bezogen werden.
21.10.2001
Neueste Ausgabe der Zeitschrift SELBSTHILFE
(3/2001)
Inhalt u.a.
- Runder Tisch im
Gesundheitswesen
- BAGH unterstützt Gesundheitspolitik von Ulla
Schmidt
- Plegerbereich
erfolgreich eingebunden
- Hilfen zur Treppenüberwindung
- Das SGB
IX-Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen - ein
Überblick über die wesentlichen Änderungen
- 9. Bremer
Protesttag
- Ehrenamt
- Reisetipp
- Anschriften
Die Zeitschrift kann bei der
BAGH abboniert werden oder Sie können
gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unserer
Geschäfsstelle erhalten
17.10.2001
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
6/2001
LAGH Informationen Nr. 06/2001
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12.10.2001
Internet Ohne Barrieren
Das Bundesministerium für Wirtschaft und
Technollogie hat eine Broschüre herausgegeben, die dazu beitragen soll,
Menschen mit Behinderung den Einstieg ins Internet zu erleichtern.
Hierzu werden eine Hotline und diverse Beratungsangebote angeboten.
Schauen Sie einfach mal rein unter
http://www.internet-ohne-barrieren.de
9.10.2001
Zeitplan für ein Bayerisches
Gleichstellungsgesetz
Wie der Bayerischen Staatszeitung in der neuesten Ausgabe
(Nr. 40) zu entnehmen ist, soll noch bis Ende dieses Jahres ein Zwischenbericht
der interministeriellen Arbeitsgruppe dem Parlament vorgelegt werden.
Im ersten Quartal 2002 soll im Landtag eine große Anhörung
stattfinden, zu der "nicht nur Bedenkenträger, wie die kommunalen
Spitzenverbände eingeladen werden sollen, sondern auch alle
Behindertenverbände ...." (BStz S. 8)
Die LAGH hat als erste Behindertenorganisation in Bayern einen Vorschlag
für ein Bayerisches Gleichstellungsgesetz in einem
Grundsatzpapier den politischen
Parteien und der Öffentlichkeit unterbreitet. Sie wird versuchen, die dort
formulierten Forderungen in die Diskussion einzubringen.
Nachdem die SPD - Fraktion bereits einen ersten Gesetztesentwurf - auf der
Grundlage des LAGH-Grundsatzpapieres - in die Diskussion eingebracht hat,
freuen wir uns, daß besonders dieser Entwurf Grundlage der
parlamentarischen Diskussion sein soll.
7.10.2001
Vorsitzender der LAGH feiert 80.
Geburtstag
Maximilian H. MaurerMitbegründer der LAGH und
seit der Vereinsgründung im Jahr 1982 bis heute Vorsitzender, feiert am
07.10.2001 seinen 80. Geburtstag.
Wir wünschen Herrn Maurer alles Gute zu seinem Geburtstag.
Wir bedanken uns für sein unermüdliches Engagement in unserer LAGH
zur Verbesserung der Situation von chronisch kranken und behinderten Menschen.
Glückwünsche an Herrn Maurer bitten wir an unsere Geschäftstellenadresse zu richten.
27.09.2001
Bayerische Staatsregierung
beschließt Schaffung eines Gleichstellungsgesetzes für Menschen mit
Behinderung
Bayerns Sozialministerin Christa Stewens kündigte am
25.09.2001 an, das die Staatsregierung ein bayerisches Gleichstellungsgesetz
für Behinderte auf den Weg bringen will.
Zugleich hat die Staatsregierung in der gleichen Sitzung fünfzehn
Eckpunkte bayerischer Behindertenpolitik beschlossen.
Wir freuen uns und betrachten die jetzige Entscheidung der Bayerischen
Staatsregierung auch als einen Erfolg unserer LAGH.
Die Landesarbeitsgemeinschaft "Hilfe für Behinderte" in Bayern
e.V., Dachorganisation von derzeit 81 Behindertenselbsthilfeverbänden hat
sich seit Jahren dafür eingesetzt, daß chronisch kranke und
behinderte Menschen bei der Wahrnehmung ihrer bürgerlichen Rechte mit
allen Bürgern in Bayern gleichgestellt werden.
Die LAGH hat als erste Behindertenorganisation in Bayern einen Vorschlag
für eine Bayerisches Gleichstellungsgesetz in einem
Grundsatzpapier den politischen
Parteien und der Öffentlichkeit unterbreitet. Dieser Vorschlag war bisher
auch von der SPD-Fraktion und von Bündnis 90/DIE GRÜNEN aufgegriffen
und in die politische Diskussion eingebracht worden.
Wir waren zuversichtlich, daß gerade der Freistaat Bayern, der in vielen
Bereichen der Behindertenpolitik Vorbild für andere Bundesländer ist,
sich dem Wunsch der chronisch kranken und behinderten Menschen in Bayern nach
einem Gleichstellungsgesetz nicht verschließen wird.
Den Bericht von der Kabinettssitzung und die 15 Eckpunkte finden sie
hier
20.09.2001
Das SGB IX - Rehabilitation und Teilhabe
behinderter Menschen. Ein Überblick über die wesentlichen
Änderungen
Die BAGH hat uns die wesentlichen
Änderungen des SGB IX in einer Zusammenfassung zu Verfügung gestellt.
Sie können diese als Word-Dokument HIER ansehen und nach Bedarf
ausdrucken lassen.
14.09.2001
Adressenliste der Mitgliedsverbände der
LAGH aktualisiert.
Die Adressenliste der
81 Mitgliedsverbände der LAGH
wurde insbesondere hinsichtlich der E-mail- und Internetadressen aktualisiert.
Wir bitten unsere Mitgliedsverbände die Angaben zu überprüfen.
13.09.2001
Bayerische Sozialministerin Stewens:
Gleichstellungsgesetz kann weiter sinnvoller Beitrag zu einer modernen
Behindertenpolitik sein.
In einer Pressemitteilung vom 5. September 2001 hat die
Bayerische Sozialministerin geäußert, daß in allen Bereichen
geprüft werden muß, wie den berechtigten Interessen behinderter
Menschen Rechnung getragen werden kann und ein Bayerisches
Gleichstellungsgesetz ein sinnvoller Beitrag zu einer modernen
Behindertenpolitik sein kann.
Diese Äußerungen lassen hoffen, daß nun auch in Bayern bald
ein Bayerisches Gleichstellungsgesetz kommt, wie es auch unserer LAGH seit
langem fordert.
13.09.2001
Menschen mit Behinderung nicht ausgrenzen -
Änderung der Gaststättenverordnung
Die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag hat einen Antrag
eingebracht, der für Gaststättenneubauten ab einer
Größenordnung von 80 Gastplätzen und mehr als 30 Gastbetten
zwingend behindertengerechte Toiletten und die barrierefreie
Zugänglichkeit für mobilitätsbeeinträchtigte Personen
vorschreibt.
Die Landtagsdrucksache erhalten Sie im vollständigen
Wortlaut
hier.
15.08.2001
Positionspapier der LAGH:
Positionspapier der LAGH
Interessenvertretung und Mitwirkung von
chronisch kranken und behinderten Menschen und deren Angehörigen in
kommunalen Gebietskörperschaften
Die Landesarbeitsgemeinschaft "Hilfe
für Behinderte" in Bayern e.V. hat als erste Behindertenorganisation
in Bayern ein Grundsatzpapier für ein Bayerisches Gleichstellungsgesetz
für Menschen mit Behinderung vorgelegt. Von allen politischen Parteien im
Bayerischen Landtag sind die dort formulierten Vorschläge der LAGH
aufgegriffen und diskutiert worden; dies belegen eindrucksvoll die erst
kürzlich eingebrachten Entwürfe bzw. Anträge aller Fraktionen zu
diesem Thema.
Von einer gesetzlichen Regelung der "Gleichstellung von chronisch kranken
und behinderten Menschen" in einem Bayerischen Gleichstellungsgesetz
erhoffen sich die Behindertenselbsthilfeorganisationen auch die Regelung der
Interessenvertretung und Mitwirkung betroffener chronisch kranker und
behinderter Menschen.
Insbesondere innerhalb der Selbsthilfeorganisationen und der Gruppe der
kommunalen Behindertenbeauftragten und -beiräte wird in diesem
Zusammenhang die Frage der Interessenvertretung und Mitwirkung von chronisch
kranken und behinderten Menschen und deren Angehörigen auf kommunaler
Ebene diskutiert.
Nachdem die Landesarbeitsgemeinschaft "Hilfe für Behinderte" in
Bayern e.V., Dachorganisation von derzeit 81 landesweit tätigen
Behindertenselbsthilfeorganisationen die Interessenvertretung und Mitwirkung
von chronisch kranken und behinderten Menschen bereits in ihrem Grundsatzpapier
zu einer ihrer zentralen Forderungen in einem Bayerischen Gleichstellungsgesetz
erhoben hat, möchte sie ihre Position zu diesem Thema detailliert
darstellen:
Positionspapier der LAGH
15.08.2001
Netzwerk von und für Frauen und
Mädchen mit Behinderung
Das Netzwerk von und für Frauen und
Mädchen mit Behinderung in Bayern veranstaltet
am Samstag, den 20.10.01
von 11.00 bis 18.00 Uhr
in den Geschäftsräumen der LAGH,
Orleansplatz 3
(Zugang über das Kaufhaus "Kaufring")
81667 München
das erste Plenum.
Interessierte Frauen und Mädchen mit Behinderung sind herzlich dazu
eingeladen.
Anmeldungen müssen aus organisatorischen Gründen bis spätestens
18.09.01 eingehen.
Interessentinnen wenden sich bitte an das
Netzwerkbüro, c/o LAGH, Orleansplatz 3, 81667
München, Tel.: 089/45992427 (das Netzwerkbüro ist vom 16.08.01 bis
07.09.01 wegen Urlaub nicht besetzt).
Öffnungszeiten (ab 10.09.01): Montag bis Donnerstag 10.00 bis 14.00 Uhr;
Freitag von 10.00 bis 13.15 Uhr.
Ansprechpartnerin: Ute Strittmatter.
13.08.2001
Arbeitskreis Integration behinderter
Menschen in die Gesellschaft - München sucht
Menschen mit Sozialengagement
Welche/r SchülerIn, StudentIn, RentnerIn,
ist bereit ehrenamtlich mit Menschen mit einer Behinderung zu arbeiten?
Haben Sie Lust mit dem Ak Integration ins Kino, Konzert, Cafe, Essen ... zu
gehen, an Sitzungen teilzunehmen, Schreibarbeiten zu erledigen, Projekte zu
planen,
dann wenden Sie sich an folgende Adresse
Frau Anita Donaubauer
St.-Qurin-Str. 19,
81549 München
Tel.: 089/693825 - 114
Fax: 089/ 693825 - 230
10.08.2001
Neueste Ausgabe der Zeitschrift
"Selbsthilfe" erschienen
Die neueste Ausgabe der Zeitschrift der BAGH
"Selbsthilfe" beschäftigt sich mit folgenden Themen:
- SGB IX - Ein großer
Schritt nach vorn
- Aktuelles -
Parlamentarierabend; 3 neue Verbände;
- Bio -Ethik - Ethik
Institut
- Sport - Dt. Rollstuhl-
Tennismeisterschaften
- Reortage - Hände weg
vom Blindendengeld
- Neue Medien - Einfach
für @alle
- Auto und Verkehr und vieles
andere
Die Zeitschrift kann bei der
BAGH abboniert werden oder Sie können
gegen Übernahme der Versandkosten ein Probeheft bei unsererGeschäfsstelle erhalten
09.08.2001
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
5/2001
LAGH Informationen Nr. 05/2001
09.08.2001
Bayerischer Landtag - Drucksachen
08.08.2001
Beratungsstelle Wohnen - Wohnberatung und
Wohnungsanpassung im Alter, bei Krankheit und Behinderung.
Die Beratungsstelle Wohnen
Korbinianplatz 15 a, 80807 München Tel. 089 - 35 70 43 13, Fax 089 - 35 70
43 29 bietet folgende Broschüre zum Unkostenbeitrag von
10,-- DM an
"Wohnberatung und Wohnungsanpassung bei
Demenzerkrankung"
Weitere Informationen entnehmen sie der
Pressemitteilung
27.07.2001
Gemeinsame Erklärung von BAGH und
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt
Mehr Qualität im Gesundheitswesen durch
Patientenorientierung Dieses gemeinsame Ziel nennen die
Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinder-te und die
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt nach einem Meinungsaus-tausch.
Laut einer Pressemitteilung der BAGH sprechen sich die
Bundesgesundheitsministerin und die BAGH gegen die Aufteiliung in Grund- und
Wahlleistungen aus. Eine Ausgrenzung von Therapierichtungen ist abzulehnen. Vor
allen Dingen sollen die Patientinnen und Patienten stärker als bisher in
die Entscheidungen einbezogen werden.
Der Vorsitzende der BAGH, Friedel Rinn, begrüßt im Namen der
Patientinnen und Patienten die stärkere Berücksichtigung von
Patienteninteressen, insbesondere die vorgesehenen Neuregelungen im
Risikostrukturausgleich (RSA) Krankenkassen.
25.07.2001
Dringlichkeitsantrag der CSU -
Entschließung zur Weiterentwicklung der Behindertenpolitik
Der Dringlichkeitsantrag enthält Eckpunkte, die der
ständigen Überprüfung und Weiterentwicklung der
Behindertenpolitik des Freistaates Bayern dienen sollen.
Den vollständigen Text erhalten sie hier:
Drucksache
14/7176
13.07.2001
SPD und Bündnis 90/ DIE GRÜNEN
bringen Enwürfe für ein "Bayerisches Gleichstellungsgesetz
für Menschen mit Behinderung" in den Landtag ein.
Christa
Steigervon der SPD-Fraktion und Frau Theresa Schopper, Bündnis 90/ DIE
GRÜNEN, haben auf der Grundlage des Grundsatzpapieres der LAGH einen
ersten
Gesetzesentwurf
(SPD) bzw. ein
Eckpunktepapier
(GRÜNE) im Landtag eingebracht. Der Geschäftsführer und die
Referentin der LAGH waren als Gäste in den Landtag eingeladen worden.
Erfreulich war, daß alle Parteien erwähnten, wie hilfreich die Vorschäge der LAGH für den
Gesetzesentwurf seien
Auch die Sozialministerin, Frau Christa Stewens und der CSU-Abgeordnete
Unterländer
lieferten zum Thema Redebeiträge. Beide betonten, daß die CSU erst
abwarten wolle bis das bundesweite Gleichstellungsgesetz verabschiedet wird.
"Zunächst müsse man einen ergebnisorientierten Dialog mit den
Verbänden und Institutionen führen. ...Entscheidend sei, daß
Verbesserungen erreicht würden, der Weg dahin sei zweitrangig."
(SZ vom 11.07.2001)
Die Entwürfe von SPD und Bündnis90 / Die GRÜNEN, sowie
Pressemeldungen und Kommentare können Sie lesen, wenn Sie den angegebenen
Links folgen.
07.07.2001
Bayerisches Staatsministerium für
Arbeit und Sozialordung, Familie und Frauen mit eigenständigem Angebot
für Menschen mit Behinderung
Mit einem Klick auf das Wappen gelangen Sie direkt auf die
oben genannten Seiten. Auf die LAGH ist auf diese Seite über das Enblem
gut erreichbar.
07.07.2001
Zivildienstleistender im Raum München
gesucht!!
Folgender Hilferuf ist an uns gegangen:
"guten tag, wir
suchen für sept. einen zivildienstleistenden zur schulbegleitung
"regelschule" 1.klasse. wir freuen uns, für unseren
körperbehinderten sohn eine regeschule gefunden zu haben, um die gleichen
chancen auf bildung zu haben. wir suchen sehr dringend einen netten menschen,
der ab herbst zivildienst macht und uns bei dieser aufgabe der integration
unterstützen kann, für weitere fragen tel: 089-581233 erika sturm
Bitte geben Sie diese Informationen in Ihrem
Bekanntenkreis weiter.
29.06.2001
Erster Dikussionentwurf der Arbeitsgruppe -
Bundesgleichstellungsgesetz und vollständiger
Text des SGB IX verfügbar
Unter dem folgenden Links können sie den neuesten
Entwurf für ein Bundesgleichstellungsgesetz bzw. den Text des SGB IX
abrufen:
27.06.2001
Ab sofort wieder aktuelle Informationen
!
Bedingt durch die Urlaubszeit mußte unserer
Internetangebot etwas kürzer treten.
Ab sofort sind wir aber wieder aktuell für Sie da.
Sie können jederzeit Fragen oder Beiträge in unser Diskussionsforum
stellen.
Schauen Sie mal rein !
27.06.2001
Pro-Retina Jugendgruppe betreibt eigene
Web-Seiten
Mit einem Klick auf das Enblem gelangen Sie direkt zu einem
interessanten Angebot.
Sie können auf dieser dort sehen wie man für Menschen mit
einer Sehbehinderung optimale Webseiten gestaltet.
07.06.2001
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
4/2001
LAGH Informationen Nr. 04/2001
31.05.2001
Steuertipps für Menschen mit
Behinderung
Diese Broschüre des
Bayerischen Staatsministeriums der
Finanzen
wurde neu aufgelegt und kann kostenlos unter folgender
E-Mail Adresse:
info@stmf.bayern.de
bezogen werden.
28.05.2001
Ständiger Ausschuß (STAU) der
Landesarbeitsgemeinschaftden der LAGH tagte in München
Die Frühjahrstagung der Vertreter der
Landesarbeitsgemeinschaften tagte vom 20. - 22. Mai im Zentrum der Bayerischen
Behindertenverbände der LAGH in München.
Behandelt wurden u. a. folgende Themen:
Patientenberatungsstellen
Selbshilfeföderung nach dem SGB V
Gleichstellungsgesetze in den einzelnen
Bundesländern
SGB IX
Im Politirkergespäch an dem die Referenten
der SPD-Fraktion und Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Herr Ministeraldirigent
Dr. Dr. Hölzel vom StMAS und die Behindertenbeauftragte, Frau Ina Stein
teilnahmen, konnten die o.g. Themen weiter vertieft und diskutiert
werden.
Wieder einmal hat sich gezeigt, wie wertvoll der Austausch
zwischen Vertretern der Landesarbeitsgemeinschaften und der BAGH ist.
28.05.2001
Zivildienstleistender gesucht!!!!
Unsere Leiterin des Netzwerks für Frauen
und Mädchen mit Behinderungen sucht ab August / September einen
Zivildienstleistenden zur Berufs- und Freizeitbegleitung.
Interessenten mit Füherschein Klasse 3 können folgende Nummern
anrufen:
089/45992427
089/455428 ab 18.00 Uhr
0170/9616772 (Mailbox)
17.05.2001
Europaweiter Protesttag für die
Gleichstellung Behinderter Menschen - ein voller Erfolg
Der Europaweite Protesttag für die Gleichstellung
Behinderter Menschen auf dem Münchner Marienplatz wurde mit großem
Interesse von der Bevölkerung und auch in den Medien aufgenommen.
Zahlreiche Radiostationen haben über unseren Tag berichtet. Auch im
Münchener Merkur ist ein Artikel über unserer Veranstaltung
erschienen.
Leider müssen wir immer wieder feststellen, daß
die Zeitungen immer nur über einzelne Schicksale von Menschen mit einer
Behinderung brichten möchten und so - bewußt oder unbewußt -
suggerieren, daß "Behinderung" schicksalshaft das Problem
einzelner Menschen sei.
Die Emanzipationsbestrebungen von Betroffenen und
deren Angehörigen, der Kampf um ihre Gleichstellung scheint die Medien in
dieser Form weniger zu interessieren.
Niemand käme jedoch bei einer Veranstaltung der Gewerkschaften auf die
Idee über die Einzelschicksale von Arbeitnehmern zu berichten. Hier ist es
möglich, daß über die Zielsetzung und das Programm der
Gewerkschaften berichtet wird.
WARUM GEHT DAS NICHT AUCH BEI EINER VERANSTALTUNG, IN DER UM DIE
BÜRGERLICHEN RECHTE VON MENSCHEN MIT BEHINDERUNG GEKÄMPFT
WIRD?.
Bilder von unserer Veranstaltung:
 Blick auf die Bühne
|
Stand der LAGH
|
 Frau Schopper (GRÜNE) und Frau Steiger (SPD)
|
Ein Highligt
:Rollstuhltanz in Vollendung
|
Klaus Kreuzeder in Aktion
|
 Akrobatik im
Rollstuhl
|
 Bürgermeisterin Fr. Dr. Burkhadt
|
 Das Interesse war
rießengroß
|
05.05.2001
5. Mai 2001
Kommen Sie auf den Münchner Marienplatz zum
Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung Behinderter Menschen
In unserer Pressekonferenz am 3.5.2001 ist der
Protesttag mit großem Interesse aufgenommen worden. Besuchen Sie uns und
unterstützen sie solidarisch unserer Forderung nach einem Bayerischen
Gelichstellungsgesetz
Programm:
VORSTELLUNG VON SELBSTHILFEVERBÄNDEN UND
INITIATIVEN
DEMONSTRATION
GALERIE DER SINNE MIT
ROLLSTUHL - UND BLINDENPFAD
MAL- UND TÖPFERTISCH -
ROLLSTUHLTANZ
GEBÄRDENSPRACHKURS -
SCHWERHÖRIGEN-DIALOG - SITZTANZ
FEUERTEUFEL MIT
KINDERSCHMINKEN,
JONGLIEREN, EINR -
TROMMELGRUPPE SAMBA
BLINDE MUSIKER gGmbH - BAND
"MELTING POT"
Teilnehmer:
Arbeitsgemeinschaft Spina bifida und Hydrocephalus e. V
MünchenOberbayern " Arbeitskreis Behinderte e. V " Arbeitskreis
Integration behinderter Menschen in die Gesellschaft " Bayerischer
Blinden- und Sehbehindertenbund e. V, Bezirksgruppe Oberbayern-München
"4 Bayerischer Landesverband für die Rehabilitation der Aphasiker e.
V, Regionalgruppe München " Behinderten- und VersehrtenSportverband
Bayern e. V. (BVS) " Bundesverband der Organtransplantierten e. V,
Regionalgruppe Bayern " Bundesverband Kleinwüchsige Menschen und ihre
Familien e. V. (BKMF), Landesverband Bayern " Deutsche
Heredo-Ataxie Gesellschaft e. V , Regionalgruppe München " Deutsche
Rheuma-Liga Landesverband Bayern e. V, Arbeitsgemeinschaft München "
Die Nachbarschaftshilfe " Eltern und Kinder des städtischen
Willy-Althof-Kindergartens München " Feuerteufel " Fortschritte.
V " Gehörlosenverband München und Umland e. V. " Gemeinsam
leben lernen e. V., Integ im Reichsbund, Landesarbeitsgemeinschaft "Hilfe
für Behinderte" in Bayern e.V.;Netzwerk von und für Frauen und
Mädchen mitBehinderung in Bayern,Offene Behindertenarbeit Dekanat
München, Prader Willi Syndrom Vereinigung Deutschland e. V,
RegionalgruppeSüd " Pro Retina Deutschland e. V ",
Schwerhörigenverein MünchenOberbayern e. V, Selbsthilfegruppe
für Taubblinde,Selbsthilfegruppe Zöliakie, Sklerodomie
Selbsthilfegruppe,Vereinfür Sehgeschädigtenerziehung,VdK Kreisverband
München,Vereinigung der Eltern Hörgeschädigter in Bayern e.
V.
Organisation:Landesarbeitsgemeinschaft "Hilfe für
Behinderte" in Bayern e. V.
LAGH Orleansplatz 3 81667
München Tel. 089/ 45 99 24-0
26.04.2001
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
3/2001
LAGH Informationen Nr. 03/2001
26.04.2001
Selbsthilfe 1/2001 - Zeitschrift der
BAGH
Die Ausgabe der
SELBSTHILFE Nr. 1/2001 ist soeben erschienen und kann bei der
BAGH bezogen werden .
Inhalt u. a.:
- Bericht über die Tagung Patente Gene?
des Deutschen Behindertenrates
- Der (im-)perfekte Mensch Ausstellung
im Deutschen Hygiene-Museum Dresden
- Weglaufhaus Berlin Schutz für
Psychatrie-Erfahrene
- Im Test: Autos von der Stange für
mobilitätseingeschränkte Menschen
- Informationen aus dem Rechtsbereich
23.04.2001
Fernsehaufnahmen von der offiziellen
Eröffnungsfeier der LAGH und des Netzwerks von und für Frauen und
Mädchen mit Behinderung am 28.3.2001
Die Fernsehaufnahmen können sie mit
einem Klick auf das Bild sehen
Allerdings muß der Real Player installiert sein. Sie
können ihn kostenlos downloaden. Nach der Installation müßten
sie den Film ansehen können.
Das laden des Filmes kann jedoch bis zu 3 Minuten dauern!
Fallls Sie keine Bilder zu sehen bekommmen, dann versuchen Sie es mit
einem Klick hier.
11.04.2001
Sozialgesetzbuch IX - Rehabilitation und
Teilhabe behinderter Menschen in dritter Lesung Im Deutschen Bundestag
verabschiedet
Wenn man der Bundesregierung und den
Äußerungen des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange
der Behinderten, Karl Hermann Haack, Glauben schenken darf,
"..dann wird mit dem neuen SGB IX das Benachteiligungsverbot des
Artikel 3 Abs. 3 des grundgesetzes im Bereich der Sozialpolitik umgesetzt und
eine Plattform errichtet, auf der durch Koordination und Kooperation und
Konvergenz ein gemeinsames Recht und eine einhaeitliche Praxis der
Rehabilitation und der Behindertenpolitik enstehen werden." (Pressemitteilung
des Beauftragten der Bundesregierung f. d. B. B. vom 6.4.2001)
Die LAGH wird die Umsetzung des SGB IX kritisch verfolgen.
Uns würde Ihre Meinung zum neunen SGB IX interessieren.
Stellen Sie Ihre Meinung in unser Diskussionsforum.
03.04.2001
Offizielle Eröffnungsfeier der des
neuen Zentrums der Bayerischen Behindertenverbände der LAGH und des
Netzwerks von und für Frauen und Mädchen mit Behinderungen - ein
voller Erfolg.
Wie bereits berichtet, fand die
Eröffnungsfeier am 28. 3.2001, 10.30
Uhr in der Geschätstelle der LAGH statt.
Über 200 Besucher haben an unserer Eröffnungsfeier teilgenommen. In
den Reden und Grußworten wurde die LAGH für ihr Wirken in den
letzten Jahren sehr gelobt.
Den Programmablauf können Sie hier einsehen.
Hier ein paar Bilder von der Veranstaltung.
 Ansprache des Vorsitzenden - Maximilian H. Maurer
|
Blick aufs
Plenum mit Gebädendolmetscher
|
 Die Empfänger der
Dankesmünze - Dr. Dr. Hölzel und Dr. Fürnthaler
|
Herr
Staatsekretär
Georg Schmid
|
Frau Bürgermeisterin Dr. Burkert
|
 Frau Steiger von der
SPD-Fraktion
|
 Für alle Gäste war kein Platz
|
 Der
überfüllte Tagungsraum
|
23.03.2001
Europaweiter Protesttag für die
Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai 2001 - in München
Wie in den letzten Jahren hat sich die LAGH
bereiterklärt federführend die Organisation für den Europaweiten
Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai 2001 am
Münchner Marienplatz zu übernehmen.
Das nächste Vorbereitungstreffen des
Aktionsbündnis 5. Mai (einen Zusammenschluß von Münchner
Selbsthilfevereinen und der LAGH) findet statt am in der
29. 3. 2001, 15.00 Uhr
Geschäftsstelle der LAGH
Orleansplatz 3
81667 München
Selbsthilfegruppen aus dem Großraum
München können sich noch beteiligen, wenn sie sich umgehend
anmelden.
20.03.2001
Netzwerkfrauen - Bayern
Das Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit
Behinderung in Bayern hat einen Folder herausgebracht, auf dem die
- IDEEN
- AUFGABEN
- ZIELE
- STRUKTUR
des Frauennetzwerk zusammengefaßt sind.
Der Folder kann direkt über
frauennetzwerk@lagh-bayern.de
oder über die Adresse unserer LAGH
bezogen werden.
15.03.2001
Stellungnahme der LAGH zur
Musterbauordnung
Die LAGH hat in einem Arbeitskreis
"Musterbauordnung" eine Stellungnahme erstellt.
Diese können Sie als Word Dokument hier abrufen.
STELLUNGNAHME DER LAGH ZUR
MUSTERBAUORDNUNG
Den fast 200 Seiten umfassenden Entwurf der Musterbauordnung können Sie
als komprimierte Zip-Datei (150 KB - also Download ca. 5-10 Minuten) hier
abrufen. MUSTERBAUORDNUNG
15.03.2001
Internetschulung für
Selbsthilfegruppen
Nachdem die Nachfrage nach den Kursen "internetschulung
für Selbsthilfegruppen alle unsere Erwartungen übetrifft, bitten wir
Interessenten von Selbsthilfegruppen aus dem Bereich chronisch Kranker und
behinderter Menschen sich möglichst schnell anzumelden..
Alle Informationen finden Sie, wenn Sie die folgenden Dateien abrufen:
Die aktualisierten Kurslistenkönnen Sie als Excel
Datei downloaden. Die Anmeldeunterlagen und weitere Infomtionen finden Sie
in der Word Datei
Oder Sie laden sich beide Dateien gezippt.
(schnellerer Download)
6.3.2001
Fachtagung "Patente Gene? Ethische
Grenzen für moderne Medizin und Forschung"
Diese Fachtagung wird in Berlin vom 12. -13.2001 vom
Deutschen Behindertenrat durchgeführt. Das Programm und nähere
Informationen erhlaten Sie unter folgender Adresse:
http://www.behindertenrat.de/010221patgen.html
2.3.2001
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
2/2001
LAGH Informationen Nr. 02/2001
26.2.2001
Anmeldung für Internetschulung
angelaufen
Die Anmeldung für die Internstschulung für
Selbsthilfegruppen ist in vollem Gange. Interessenten müssen sich mit der
Anmeldung beeilen, da ein reges Interesse an diesen Schulungen besteht.
Weitere Informationen erhalten Sie in der folgenden Meldung,
20.02.2001
Interneteinstieg für
Selbsthilfegruppen

LAGH |
Bürgernetzverband |
Eins Schulungsangebot für die
Mitglieder von Selbsthilfegruppen chronisch kranker und behinderter Menschen
und deren Angehörigen
die Landesarbeitsgemeinschaft "Hilfe
für Behinderte" in Bayern e.V. (LAGH), Dachorganisati-on von derzeit
81 bayernweit tätigen Behindertenselbsthilfeorganisationen bietet in
Zusammenarbeit mit dem Bürgenetzverband 40 Interneteinsteigerkurse
für Selbsthilfegruppen chro-nisch kranker und behinderter Menschen in
Bayern an.
Da das Projekt Interneteinstieg für Selbsthilfegruppen durch das
Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen
und Gesundheit gefördert wird, können die Mitglieder von
Selbsthilfegruppen kostenlos daran teilnehmen.
Mit der von der Bayerischen Staatsregierung geplanten Einrichtung eines
virtuellen Marktplatzes im Internet soll auch den Selbsthilfegruppen von
chronisch kranken und behinderten Men-schen die Möglichkeit geboten
werden, dort gezielt Informationen abzurufen und andererseits die eigenen
Angebote einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
DAS INTERNET BIETET NEUE CHANCEN - GERADE FÜR DIE SELBSTHILFEGRUPPEN
Für die Bedürfnisse und die Arbeit von Selbsthilfegruppen chronisch
kranker und behinderter Menschen ist das Internet ein geeignetes Medium
für den schnellen und kostengünstigen Informations- und
Erfahrungsaustausch.
Die LAGH hat sich deshalb zusammen mit dem Bürgernetzverband bereit
erklärt, die Träger-schaft für das Projekt Interneteinstieg
für Selbsthilfegruppen zu übernehmen und bayernweit Schulungen
anzubieten.
NUTZEN SIE DIESE EINMALIGE GELEGENHEIT !
Interessierte Mitglieder von Selbsthilfegruppen können kostenlos an einer
Schulung teilnehmen.
Die Schulungen finden im 1. Halbjahr 2001 statt. Sie werden von den
Bürgernetzvereinen flächendeckend in ganz Bayern durchgeführt
und orientieren sich speziell an den Bedürfnissen von Selbsthilfegruppen.
Die Schulung besteht aus drei Kursteilen:
- Basiskurs - Einführung in das Internet (3 Stunden)
- Aufbaukurs 1 - Effektive Beschaffung von Informationen (3 Std.)
- Aufbaukurs 2 - Informationen im Internet veröffentlichen (4 Std.)
Selbst wenn Sie noch keinen Computer zuhause haben, erfahren Sie in diesen
Kursen, wie Sie Informationen im Internet finden und zukünftig Ihre Arbeit
vereinfachen und effizienter ge-stalten können.
WER KANN AN DIESEN KURSEN TEILNEHMEN ? WELCHE VORAUSSETZUNGEN MÜSSEN
ERFÜLLT WERDEN ?
Einzelheiten erfahren Sie auf dem Informationsblatt, das Sie ebenso wie den
Anmeldebogen hier als Word Datei abrufen
könnnen. Die Kursliste könnnen Sie als Excel
Datei abrufen.
Oder Sie erhalten beide Dateien gezippt.
(schnellerer Download)
20.2.2001
Grundsatzpapier der LAGH für ein
Bayerisches Gleichstellungsgesetz
Diese Broschüre können Sie bei der
Geschäfsstelle LAGH bestellen.
Bitte Postadresse angeben.
Sie erhält den Text des Grundsatzpapieres, Beiträge von der
Pressekonferenz und Rückmeldungen von Politikern im Bayerischen
Landtag.
Die BAGH und die Landesarbeitsgemeinschaften
führen in Berlin eine Fachkonferenz "Selbsthilfe behinderter und
chronisch kranker Menschen in bund und Ländern" durch. Ziel dieser
Veranstaltung ist es zusammen mit Vertetern der für die Förderung der
Selbsthilfe zuständigen Fachministerien im Bund und in den Ländern
die Situation der der organisierten SEBSTHILFE zu erörtern. Hierbei sollen
auch Fragen hinsichtlich einer staatlichen Unterstützung der
Landesarbeitsgemeinschaften erörtert werden.
Wir werden über die Ergebnisse dieser Fachtagung berichten.
26.04.2001
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
3/2001
LAGH Informationen Nr. 03/2001
26.04.2001
Selbsthilfe 1/2001 - Zeitschrift der
BAGH
Die Ausgabe der
SELBSTHILFE Nr. 1/2001 ist soeben erschienen und kann bei der
BAGH bezogen werden .
Inhalt u. a.:
- Bericht über die Tagung Patente Gene?
des Deutschen Behindertenrates
- Der (im-)perfekte Mensch Ausstellung
im Deutschen Hygiene-Museum Dresden
- Weglaufhaus Berlin Schutz für
Psychatrie-Erfahrene
- Im Test: Autos von der Stange für
mobilitätseingeschränkte Menschen
- Informationen aus dem Rechtsbereich
23.04.2001
Fernsehaufnahmen von der offiziellen
Eröffnungsfeier der LAGH und des Netzwerks von und für Frauen und
Mädchen mit Behinderung am 28.3.2001
Die Fernsehaufnahmen können sie mit
einem Klick auf das Bild sehen
Allerdings muß der Real Player installiert sein. Sie
können ihn kostenlos downloaden. Nach der Installation müßten
sie den Film ansehen können.
Das laden des Filmes kann jedoch bis zu 3 Minuten dauern!
Fallls Sie keine Bilder zu sehen bekommmen, dann versuchen Sie es mit
einem Klick hier.
11.04.2001
Sozialgesetzbuch IX - Rehabilitation und
Teilhabe behinderter Menschen in dritter Lesung Im Deutschen Bundestag
verabschiedet
Wenn man der Bundesregierung und den
Äußerungen des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange
der Behinderten, Karl Hermann Haack, Glauben schenken darf,
"..dann wird mit dem neuen SGB IX das Benachteiligungsverbot des
Artikel 3 Abs. 3 des grundgesetzes im Bereich der Sozialpolitik umgesetzt und
eine Plattform errichtet, auf der durch Koordination und Kooperation und
Konvergenz ein gemeinsames Recht und eine einhaeitliche Praxis der
Rehabilitation und der Behindertenpolitik enstehen werden." (Pressemitteilung
des Beauftragten der Bundesregierung f. d. B. B. vom 6.4.2001)
Die LAGH wird die Umsetzung des SGB IX kritisch verfolgen.
Uns würde Ihre Meinung zum neunen SGB IX interessieren.
Stellen Sie Ihre Meinung in unser Diskussionsforum.
03.04.2001
Offizielle Eröffnungsfeier der des
neuen Zentrums der Bayerischen Behindertenverbände der LAGH und des
Netzwerks von und für Frauen und Mädchen mit Behinderungen - ein
voller Erfolg.
Wie bereits berichtet, fand die
Eröffnungsfeier am 28. 3.2001, 10.30
Uhr in der Geschätstelle der LAGH statt.
Über 200 Besucher haben an unserer Eröffnungsfeier teilgenommen. In
den Reden und Grußworten wurde die LAGH für ihr Wirken in den
letzten Jahren sehr gelobt.
Den Programmablauf können Sie hier einsehen.
Hier ein paar Bilder von der Veranstaltung.
 Ansprache des Vorsitzenden - Maximilian H. Maurer
|
Blick aufs
Plenum mit Gebädendolmetscher
|
 Die Empfänger der
Dankesmünze - Dr. Dr. Hölzel und Dr. Fürnthaler
|
Herr
Staatsekretär
Georg Schmid
|
Frau Bürgermeisterin Dr. Burkert
|
 Frau Steiger von der
SPD-Fraktion
|
 Für alle Gäste war kein Platz
|
 Der
überfüllte Tagungsraum
|
Auch die Nachrichtensendung des BR und die ABM
haben Fernsehaufnahmen von der Veranstaltung gemacht.
23.03.2001
Europaweiter Protesttag für die
Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai 2001 - in München
Wie in den letzten Jahren hat sich die LAGH
bereiterklärt federführend die Organisation für den Europaweiten
Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai 2001 am
Münchner Marienplatz zu übernehmen.
Das nächste Vorbereitungstreffen des
Aktionsbündnis 5. Mai (einen Zusammenschluß von Münchner
Selbsthilfevereinen und der LAGH) findet statt am in der
29. 3. 2001, 15.00 Uhr
Geschäftsstelle der LAGH
Orleansplatz 3
81667 München
Selbsthilfegruppen aus dem Großraum
München können sich noch beteiligen, wenn sie sich umgehend
anmelden.
20.03.2001
Netzwerkfrauen - Bayern
Das Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit
Behinderung in Bayern hat einen Folder herausgebracht, auf dem die
- IDEEN
- AUFGABEN
- ZIELE
- STRUKTUR
des Frauennetzwerk zusammengefaßt sind.
Der Folder kann direkt über
frauennetzwerk@lagh-bayern.de
oder über die Adresse unserer LAGH
bezogen werden.
15.03.2001
Stellungnahme der LAGH zur
Musterbauordnung
Die LAGH hat in einem Arbeitskreis
"Musterbauordnung" eine Stellungnahme erstellt.
Diese können Sie als Word Dokument hier abrufen.
STELLUNGNAHME DER LAGH ZUR
MUSTERBAUORDNUNG
Den fast 200 Seiten umfassenden Entwurf der Musterbauordnung können Sie
als komprimierte Zip-Datei (150 KB - also Download ca. 5-10 Minuten) hier
abrufen. MUSTERBAUORDNUNG
15.03.2001
Internetschulung für
Selbsthilfegruppen
Nachdem die Nachfrage nach den Kursen "internetschulung
für Selbsthilfegruppen alle unsere Erwartungen übetrifft, bitten wir
Interessenten von Selbsthilfegruppen aus dem Bereich chronisch Kranker und
behinderter Menschen sich möglichst schnell anzumelden..
Alle Informationen finden Sie, wenn Sie die folgenden Dateien abrufen:
Die aktualisierten Kurslistenkönnen Sie als Excel
Datei downloaden. Die Anmeldeunterlagen und weitere Infomtionen finden Sie
in der Word Datei
Oder Sie laden sich beide Dateien gezippt.
(schnellerer Download)
6.3.2001
Fachtagung "Patente Gene? Ethische
Grenzen für moderne Medizin und Forschung"
Diese Fachtagung wird in Berlin vom 12. -13.2001 vom
Deutschen Behindertenrat durchgeführt. Das Programm und nähere
Informationen erhlaten Sie unter folgender Adresse:
http://www.behindertenrat.de/010221patgen.html
2.3.2001
Neueste Ausgabe der LAGH Informationen
2/2001
LAGH Informationen Nr. 02/2001
26.2.2001
Anmeldung für Internetschulung
angelaufen
Die Anmeldung für die Internstschulung für
Selbsthilfegruppen ist in vollem Gange. Interessenten müssen sich mit der
Anmeldung beeilen, da ein reges Interesse an diesen Schulungen besteht.
Weitere Informationen erhalten Sie in der folgenden Meldung,
20.02.2001
Interneteinstieg für
Selbsthilfegruppen

LAGH |
Bürgernetzverband |
Eins Schulungsangebot für die
Mitglieder von Selbsthilfegruppen chronisch kranker und behinderter Menschen
und deren Angehörigen
die Landesarbeitsgemeinschaft "Hilfe
für Behinderte" in Bayern e.V. (LAGH), Dachorganisati-on von derzeit
81 bayernweit tätigen Behindertenselbsthilfeorganisationen bietet in
Zusammenarbeit mit dem Bürgenetzverband 40 Interneteinsteigerkurse
für Selbsthilfegruppen chro-nisch kranker und behinderter Menschen in
Bayern an.
Da das Projekt Interneteinstieg für Selbsthilfegruppen durch das
Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen
und Gesundheit gefördert wird, können die Mitglieder von
Selbsthilfegruppen kostenlos daran teilnehmen.
Mit der von der Bayerischen Staatsregierung geplanten Einrichtung eines
virtuellen Marktplatzes im Internet soll auch den Selbsthilfegruppen von
chronisch kranken und behinderten Men-schen die Möglichkeit geboten
werden, dort gezielt Informationen abzurufen und andererseits die eigenen
Angebote einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
DAS INTERNET BIETET NEUE CHANCEN - GERADE FÜR DIE SELBSTHILFEGRUPPEN
Für die Bedürfnisse und die Arbeit von Selbsthilfegruppen chronisch
kranker und behinderter Menschen ist das Internet ein geeignetes Medium
für den schnellen und kostengünstigen Informations- und
Erfahrungsaustausch.
Die LAGH hat sich deshalb zusammen mit dem Bürgernetzverband bereit
erklärt, die Träger-schaft für das Projekt Interneteinstieg
für Selbsthilfegruppen zu übernehmen und bayernweit Schulungen
anzubieten.
NUTZEN SIE DIESE EINMALIGE GELEGENHEIT !
Interessierte Mitglieder von Selbsthilfegruppen können kostenlos an einer
Schulung teilnehmen.
Die Schulungen finden im 1. Halbjahr 2001 statt. Sie werden von den
Bürgernetzvereinen flächendeckend in ganz Bayern durchgeführt
und orientieren sich speziell an den Bedürfnissen von Selbsthilfegruppen.
Die Schulung besteht aus drei Kursteilen:
- Basiskurs - Einführung in das Internet (3 Stunden)
- Aufbaukurs 1 - Effektive Beschaffung von Informationen (3 Std.)
- Aufbaukurs 2 - Informationen im Internet veröffentlichen (4 Std.)
Selbst wenn Sie noch keinen Computer zuhause haben, erfahren Sie in diesen
Kursen, wie Sie Informationen im Internet finden und zukünftig Ihre Arbeit
vereinfachen und effizienter ge-stalten können.
WER KANN AN DIESEN KURSEN TEILNEHMEN ? WELCHE VORAUSSETZUNGEN MÜSSEN
ERFÜLLT WERDEN ?
Einzelheiten erfahren Sie auf dem Informationsblatt, das Sie ebenso wie den
Anmeldebogen hier als Word Datei abrufen
könnnen. Die Kursliste könnnen Sie als Excel
Datei abrufen.
Oder Sie erhalten beide Dateien gezippt.
(schnellerer Download)
20.2.2001
Grundsatzpapier der LAGH für ein
Bayerisches Gleichstellungsgesetz
Diese Broschüre können Sie bei der
Geschäfsstelle LAGH bestellen.
Bitte Postadresse angeben.
Sie erhält den Text des Grundsatzpapieres, Beiträge von der
Pressekonferenz und Rückmeldungen von Politikern im Bayerischen
Landtag.
7.02.2001
Seminarangebot des Netzwerk von und für
Frauen und Mädchen mit Behinderung in Bayern.
Wenig oder kein Selbstbewusstsein?
Strategien zur Aneignung von mehr
Selbstbewusstsein
Dieses Seminar soll Frauen mit Behinderung die
Möglichkeit geben, zu reflektieren, wie stark das eigene Selbstbewusstsein
ausgeprägt ist, es aufzubauen und zu stärken.
Frauen mit Behinderung sind oftmals vielfältigen Diskriminierungen und
Gewalterfahrungen ausgesetzt. Sie werden meist mit ihren "Defiziten"
konfrontiert und in der Regel nicht als vollwertige Frauen angesehen. Allesamt
Gründe, warum es für Frauen mit Behinderung oft schwierig bis
unmöglich ist, ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen, für ihre
Rechte einzustehen und eine positive Beziehung zu ihrem eigenen Körper
herzustellen.
Dabei ist Selbstbewusstsein ? also die Fähigkeit, für die eigenen
Rechte zu kämpfen ?die Voraussetzung für ein erfülltes und
selbstbestimmtes Leben. In einer Gruppe von 8?10 Frauen mit Behinderung sollen
diese Zeit und Raum finden, ihr Selbstbewusstsein aufzubauen. Das Seminar
umfasst einen Zeitraum von 10 Sitzungen.
Ort der Veranstaltung:
Netzwerk von und für Frauen und Mädchen mit Behinderung in
Bayern in zusammenarbeit mit Vba Selbstbestimmt leben c/o LAGH
Orleansplatz 3 81667 München Tel.: 089/ 45 99 24 27 ; Fax:
089/45992428
Leitung: Inge Plangger, Dipl. -Psych. Ute Strittmatter M.A.,
Dipl. -Sozialpäd. (FH)
Zeit: Beginn: Mo., 05.03.2001, und dann jeweils montags (ausser in den
Osterferien) Uhrzeit: 15:30-17:00 Uhr Tel.
Rückfragen und Anmeldung: Ute Strittmatter: 089/ 45 99 24 27 Fax:
089/45992428 Inge Plangger: 089/ 448 0416 (ab 17 Uhr)
6.01.2001
Sport und Freizeitangebote , Seminare und
Kurse des BVS
Der BVS Bayern hat seine neue Broschüre
mit einen reichhaltigen Programm an Sport und Freizeitangeboten, Seminaren und
Kursen herausgegeben. interessenten können dieses direkt beim
BVS bestellt werden. Übrigens
könne Sie den BVSauch unter folgender Adresse erreichen
www.BVS-bayern.de
01.02.2001
Neueste Ausgabe der LAGH -
Informationen
LAGH Informationen Nr. 01/2001
Sie können die Datei auch im Orginal als
Zip.Datei
downloaden.
25.1.2001
Überarbeitung der Musterbauordnung -
Stellungnahme der Behindertenselbsthilfeverbände gewünscht
Das Bayerische Staatsministerium des Innneren hat uns
gebeten zu dem von der 102 Bauministerkonferenz vorgestellten
Diskussionsentwurf Stellung zu nehmen.
Die LAGH wird am 22. 2. 2001 in der Geschäfsstelle der
LAGH einen Arbeitskreis zu diesem Thema einberufen und mit den Vertretern
unserer Mitgliedsverbände eine gemeinsame Stellungnahme entwerfen..
Den fast 200 Seiten umfassenden Entwurf der Musterbauordnung
können Sie als komprimierte Zip-Datei (150 KB - also Download ca. 5-10
Minuten) hier abrufen. MUSTERBAUORDNUNG
Selbstverständlich interresiert uns aber auch die
Meinung von betroffenen chronisch kranken und behinderten Menschen. Sehen Sie
sich die MUSTERBAUORDNUNG an und schreiben Sie uns
LAGH
18.1.2001
Bundeskabinet verabschiedet SGB IX
Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der
Behinderten, Karl Herrmann Haack begrüßt die Verabschiedung des
Entwurfes eines Neunten Sozialgesetzbuches SGB IX - Rehabilitation und Teilhabe
behinderter Menschen.
Wie Haack betont, bedeutet dies ein Paradigmenwechsel in der
Behindertenpolitik. Chronisch kranke und behinderte Menschen erhalten nun ein
Mitwirkungs- und Beteiligungsrecht an der Festlegung von Inhalten und Zielen
der sie betreffenden sozialen Leistungen.
Die LAGH hofft, daß in der Praxis bei der Mitwirkung
auch die BAGH und die Landesarbeitgemeinschaften als Dachorganisation der
Behindertenselbshilfeverbände rechtzeitig in die Beratungen einbezogen
werden.
17.01.2001

Die BAGH und die Landesarbeitsgemeinschaften
führen in Berlin eine Fachkonferenz "Selbsthilfe behinderter und
chronisch kranker Menschen in bund und Ländern" durch. Ziel dieser
Veranstaltung ist es zusammen mit Vertetern der für die Förderung der
Selbsthilfe zuständigen Fachministerien im Bund und in den Ländern
die Situation der der organisierten SEBSTHILFE zu erörtern. Hierbei sollen
auch Fragen hinsichtlich einer staatlichen Unterstützung der
Landesarbeitsgemeinschaften erörtert werden.
Wir werden über die Ergebnisse dieser Fachtagung berichten.
10.1.2001
Neueste Ausgabe des Schwerbehindertegesetzes
erhältlich (Stand: Oktober 2000)
Diese Broschüre ist gegen Übernahme
der Versandkosten bei der Geschäftstelle der LAGH erhältlich.
Bestellungen bitte mit Name und Anschrift ( E-Mail Adresse genügt nicht)
an unsere LAGH
04.01.2001
Wir sind wieder für Sie da!
Sehr geehrte Damen und Herren,
auch im Neuen Jahr möchten wir für Sie wieder
Ansprechpartner und Informationslieferant in Sachen "Selbsthilfe chronisch
kranker und behinderter Menschen" sein. Wir freuen uns über Ihre
Rückmeldungen und sind für alle Anregungen sehr dankbar.
Im Neuen Jahr sind wieder viele Aktivitäten unserer LAGH und unserer
Mitgliedsverbände geplant. Geben Sie uns rechtzeitig Ihre Termine bekannt,
damit wir diese immer aktuell veröffentlichen können.
Die Vielzahl der Besucher unserer Seiten im vergangenen Jahr hat bewiesen,
daß eine Dachorganisation der Behindertenselbsthilfeverbände wie
unsere LAGH verstärkt das Medium Internet bedienen und nutzen muß.
Wir werden deshalb unser Angebot weiter ausbauen.
In Zusammenarbeit mit den
Bürgenetzvereinen in Bayern wird die LAGH im Auftrag des Bayerischen
Staastsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und
Gesundheit im Neuen Jahr eine kostenlose Internetschulung für
Selbsthilfegruppen anbieten. Dadurch soll erreicht werden, daß besonders
auch die vor Ort tätigen Selbsthilfegruppen chronisch kranker und
behinderter Menschen das Internet für Ihren Erfahrungsaustausch nutzen
können.
Bitte beachten Sie hierzu die Veröffentlichungen in den kommenden
Wochen.
4.1.2001
Neueste Auflage des Rechtsratgebers der BAGH
erschienen
Diese Broschüre können Sie zum Preis von 10,--
DM erhalten. Bestellungen bitte mit Name und Anschrift ( E-Mail Adresse
genügt nicht) an unsere LAGH
20.12.2000
Die letzte Ausgabe in diesem Jahr
LAGH Informationen Nr. 10/2000
Sie können die Datei auch im Orginal als
Zip.Datei
downloaden.
20.12.2000
Netzwek von und für Frauen und
Mädchen mit Behinderungen in Bayern
Der vollständige Prospekt kann bei der
LAGH angefordert werden:
12.12.2000
"Hilfe für das autistische
Kind" sucht Verbände die speziell für Geschister der Behinderten
( Kinder oder Erwachsene) Angebote machen?
Es liegt dem Verband sehr darn, alle Veranstalter zu
dieser Problematik gemeinsam zu vernetzen.
Für das Jahr 2001 sind zwei Treffen des
Arbeitskreises "Geschwisterkinder" geplant.
Interessierte Verbände können sich an folgende
Adresse wenden:
Frau Ilse Achilles
Tel.: 089/7607234
11.12.2000
LAGH Informationen Nr. 09/2000
Sie können die Datei auch im Orginal als
Zip.Datei
downloaden.
6.12.2000
"Bayerisches Gleichstellungsgesetz
für Menschen mit Behinderung - jetzt!"
Grundsatzpapier der LAGH der Presse und
Öffentlichkeit vorgestellt.
Die LAGH hat als erste Behindertenorganisation in Bayern
einen Entwurf für ein Bayerisches Gleichstellungsgesetz für
Menschen mit Behinderung in Form eines Grundsatzpapieres
vorgelegt.
 |
GRUNDSATZPAPIER
- Klicken sie auf das Logo
|
 |
PRESSEECHO: Süddeutsche Zeitung
1.12.2000
|
 |
PRESSEECHO: Münchner Merkur 30.11.2000
|
Das Papier können Sie auch als "zip
Datei" in Form eines Word Dokumentes downloaden:
HIER(52
kb)
Trotz des in der Öffentlichkeit beherrschenden
Themas BSE wurde der Vorstoß der LAGH für ein Bayerische
Gleichstellungsgesetz mit großem Intersse zu Kenntnis genommen.
Unter Beteiligung von Angeordneten des Bayerischen Landtags und der
Behindertenbeauftragen der Bayerischen Staatsregeirung wurde das Papier in
einer Pressekonferenz am Dienstag den 28.11.2000 in den Räumen der
LAGH diskutiert.
Teilnehmer am Podium von links nach
rechts:
- Ina Stein, Behindertenbeauftragte der Bayerischen
Staatsregierung
- Joachim Unterländer, Fraktion der CSU im
Bayerischen Landtag (angefragt)
- Maximilian Maurer, Vorsitzender der LAGH
- Reinhard Kirchner, Geschäftsführer der
LAGH
- Christa Steiger, Fraktion der SPD im Bayerischen
Landtag
1.12.2000
Na klaro ! - eine Angebot für Menschen
mit geistiger Behinderung
Na klaro! ist das erste Web FÜR Menschen mit
geistiger Behinderung. Die Navigation ist übersichtlich aufgebaut, die
Links selbsterklärend und die NutzerInnen können sich über eine
spezielle Sprachausgabe sämtliche Texte vorlesen lassen. Das Web besteht
aus Infos, Tips und Trends aus vielen Bereichen und verfügt zudem
über einen speziell für unsere Klientel generierten Chatraum
Adresse: http://www.naklaro.de
27.11.2000
Interneteinstieg für Selbsthilfegruppen
im Jahr 2001
Am Samstag den 26.11.2000 haben sich die Referenten
für die Internetschulung von Selbsthilfegruppen zu einem ersten
Erfahrungsaustausch im unserem Zentrum der Bayerischen behindertenverbände
getroffen.
Die ersten Schulungen werden vorraussichtlich Ende Januar
2000 beginnen. Wir werden Sie rechtzeitig über das Anmeldeverfahren zur
Teilnahme an den Schulungen in Bayern unterrichten.
Die Teilnahme für Mitglieder von
Selbsthilfegruppen wird kostenlos sein.
21.11.2000
MS-Treffpunkt Freundschaft
Nicht nur für an Multiple Sklerose erkrankte
Personen finden unter folgender Adresse
http://www.ms-treffpunkt-freundschaft.de/ein
interessantes Forum. Unter der angegebenen Homepage wird Menschen mit
Behinderung und chronischer Krankheit die Möglichkeit gegeben, sich
kennenzulernen und Freundschaften zu schließen.
19.11.2000
Wer macht mit?
Die ABM - Arbeitsgemeinschaft Behinderte in den Medien e.V. betreibt
gegenwärtig das Projekt "Objektiv - Filme zum Thema
Behinderung' im Unterricht".
Nähere Informationen erhalten sie hier
12.11.2000
Neueste Ausgabe der Zeischrift
"SELBSTHILFE 3/2000" der BAGH erschienen

Themenschwerpunkte u.a.:
- Der mündige Patient
- Patientenberatung
- Krankenkassenleitfaden
- Diskussionsforum: "chronisch krank"
- Kongress: Gleichstellung jetzt!
- Hunde helfen Menschen
Die Zeitschrift kann gegen Übernahme der Kosten
angefordert werden unter :
info@bagh.de
8.11.2000
Vor-Referentenentwurf eines
Sozialgesetzbuches-Neuntes Buch - (SGB IX) - Rehabilitaion und Teilhabe
behinderter Menschen: Stand 27. September 2000
Nachdem der neueste Entwurf noch nicht im Internet
abrufbar ist bieten wir an diesen - umfangreichen - Entwurf
bei uns gegen Übernahme der
Kopier und Versandkosten (10,-- DM) anzuforden.
Darüber hinaus können Sie die von der BAGH mit
den Spitzenverbänden der Wohlfahrtspflege u.a. Behindertenorganisationen
entwickelten Anregungen und Forderungenzur Gestaltung des
Referentenentwurfs "SGB IX" erhalten
03.11.2000
LAGH Informationen Nr. 08/2000
Sie können die Datei auch im Orginal als
Zip.Datei
downloaden.
29.10.2000
1. Sitzung zur Vorbereitung des
"Europweiten Protestag für die Gleichstellung behinderter
Menschen", 5. Mai 2001
Die erste Sitzung des Aktionsbündnisses zur
Vorbereitung des "Europweiten Protestag für die Gleichstellung
behinderter Menschen"findet statt am 16. November 2000, 15.00 Uhr,
Geschäftsstelle der LAGH, Orleansplatz 3, 81667 München.
Bitte melden Sie ihre Teilnahme telefonisch an: 089/4599240
25.10.2000
Einladung zur Eröffnung der
Fotoausstellung
Behinderte
Menschen in Beschäftigung
am Montag, 30. Oktober 2000, um 16.30 Uhr im
Besucherzentrum des Presse- und Informationsamts der Bundesregierung,
Reichstagsufer 14, 10117 Berlin
18. Oktober 2000
Die wichtigsten Beschlüsse der
Mitgliederversammlung der LAGH vom 12. Oktober 2000
Insgesamt 81
Behindertenselbsthilfeverbände unter dem Dach der LAGH
Folgende Verbände wurden aufgenommen:
Bayerischer Cochlear Implant
Verband (BAYCIV e. V.)
Bundesverband Poliomyelitis
e. V. - Interessengemeinschaft von Personen mit Kinderlähmungsfolgen
DS down-syndrom Netzwerk
Deutschland e. V.
GGD Gaucher Gesellschaft
Deutschland e. V.
Landesverband Bayern der
Angehörigen psychisch Kranker e. V.
Neurofibromatose-Selbsthilfegruppe München, von
Recklinghausen Gesellschaft e. V.
Notgemeinschaft
Medizingeschädigter in Bayern e. V.
Damit haben sich haben sich 81 Behindertenselbsthilfeverbände der LAGH
angeschlossen
----------------------
Grundsatzpapier für ein einem Bayerischen
Gleichstellungsgesetz verabschiedet
Die Mitgliederversammlung der LAGH hat das im
Arbeitskreis "Gleichstellung" entwickelte
"Grundsatzpapierfür ein einem Bayerischen Gleichstellungsgesetz
" einstimmig verabschiedet.
Nach der offiziellen Veröffentlichung in Form einer Pressekonferenz
können Sie das Papier auch auf unseren Seiten abrufen.
12.10.2000
Ein Klick auf das blinkende Logo öffnet
den Tätigkeitsbericht.
Tätigkeitsbericht der LAGH
1999/2000
Sie können den Tätigkkeitsbericht auch als
Zip-Datei
downloaden! (28 kB)
10.10. 2000
Mitgliederversammlung der LAGH im Jahr
2000
Wir möchten unserer Mitgliedsverbände darauf
aufmerksam machen, daß wie angekündigt, die diesjährige
ordentliche Mitgliederversammlung am 12. Oktober 2000, 14.00 Uhr in
unserem Zentrum der Bayerischen Behindertenverbände stattfindet.
Die Versammlungsunterlagen sind fristgerecht an alle Mitgliedsverbände
gegangen. Die Teilnahme an der Mitgliederversammlung ist nur offiziellen
Vetreter/Innen unserer Mitgliedsverbände möglich.
30.9.2000
Presseerklärung
der BAGH und der Landesarbeitsgemeinschaften
anläßlich des Tagung des Ständigen Ausschusses der
Landesarbeitsgemeinschaften in Rerik, Mecklenburg - Vorpommern am 25. und 26.
September 2000.
20.09.2000
LAGH Informationen Nr. 07/2000
Sie können die Datei auch im Orginal als
Zip.Datei downloaden.
15.09.2000
Neues Diskussionsforum
Mit Hilfe des Bürgernetzverbandes Ingolstadt wurde
ein NEUES DISKUSSIONFORUM auf unseren Internetseiten
eingerichtet. Wir hoffen damit auch regionaler ebene eine Plattform des
gegenseitigen Informationsaustausches zu schaffen.
Schauen Sie hier hinein.
11.8.2000
LAGH Informationen Nr. 06/2000
Sie können die Datei auch im Orginal als
Zip.Datei downloaden.
11.8.2000
Videoclips der Fernsehsendung"Die LAGH informiert" vom Europaweiten
Protestag für die Gleichstellung Behinderter am 5.Mai 2000 und vom 5. Mai
1999 zum Download und Ansehen bereit:
Zum Ansehen benötigen Sie allerdings den
"real player" der kostenlos unter folgender Adresse
erhältlich ist: www.real.com
Klicken Sie auf das Bild und wählen Sie dann aus ob
Sie den Clip direkt ansehen oder downloaden wollen.
Downloadzeit 2 - 3 Minuten
29.7.2000
Die LAGH beim Fest der
Bayern 21.7. - 23.7.2000 in Regensburg
Über 500.000 Besucher zählte der
Veranstalter beim Fest der Bayern. Auch der Stand der LAGH wurde gut besucht.
Die folgenden Bildern geben einen Eindruck davon
 Standbesetzung
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Blick vom Stand
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 Liebe Besucher
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 Stand der LAGH
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Blick auf die Straße
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 Standbesetzung
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 Unsere Nachbarn
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 Steinerne Brücke
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27.7.2000
Die LAGH wird am 5. Mai 2001 wieder
federführend den "Europweiten Protestag für die Gleichstellung
behinderter Menschen" organisieren
In der Sitzung am 25.7.2000 hat das Aktionsbündnis
aus LAGH und den Münchner Selbsthilfeinitiativen beschlossen den
"Europweiten Protestag für die Gleichstellung behinderter
Menschen" wiederm am Marienplatz durchzuführen.
19.7.2000
Projekt: Interneteinstieg für
Selbsthilfegruppen
Die LAGH wird in
Zusammenarbeit mit dem www.buerger.net und
den Telezentrenein vom Bayerischen
Staatsministerium für Arbeit und Sozailordnung, Familie, Frauen und
Gesundheit gefördertes Projekt in Trägerschaft übernehmen, bei
dem örliche Selbsthifgruppen durch Schulung und
Informationsveranstaltungen der Einsteig in Internet erleichtert werden soll.
Wir werden Sie über dieses Projekt auf dem Laufenden
halten.
14.7.2000
Keine Unterstützung der CSU-Fraktion
für einen Sitz der Behindertenverbände im Rundkfunkrat
Wie bereits an dieser Stelle
berichtet, haben Bündnis 90/Die GRÜNEN eine Gesetezesinitiative
eingeleitet, um die Sitzverteilung im Rundfunkrat neu zu regeln.
Ziel der Initiative ist es einerseits, die Vertreter und
Vertreterinnen des Bayerischen Landtags in diesem Gremium zu verringern,
andererseits soll die Landesarbeitsgemeinschaft "Hilfe
für Behinderte" in Bayern e.V. (LAGH) einen Sitz im
Rundfunkrat erhalten.
Nach dem CSU- und SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag den
Anträgen von Bündnis 90/Die GRÜNEN nicht zugestimmt haben, hat
sich die LAGH dirket an den Vorsitzenden der CSU-Fraktion im Bayerischen
Landtag, Herrn Alois Glück, gewandt mit der Bitte, sich dafür
einzusetzten, dass die LAGH als Dachorganisation der
Behindertenselbsthilfeverbände einen Sitz im Rundfunkrat erhält.
Herr Fraktionsvorsitzender Alois Glück hat uns mitgeteilt:
...."Es ist aus grundsätzlichen Überlegungen nicht
vorstellbar, die Gremienbesetzung für die Selbsthilfeorganisation
Behinderter zu öffnen. Andere Organisationen und Verbände würden
umgehend die berechtigte Frage stellen, weshalb ihre Beteiligungswünsche
nicht berücksichtigt werden. Würde man diesen Wünschen
nachkommen, hätte der Rundfunkrat eine Größenordnung, die die
Arbeitsfähigkeit des Gremiums, insbesondere eine effiziente Kontroll- und
Beratungstätigkeit, nachhaltig in Frage stellt......."
Die LAGH wir sich nicht entmutigen lassen und weiter
dafür kämpfen, daß chronisch krenke und behinderte Menschen im
bayerischen Rundfunkrat ihre Stimme einbringen können.
12.07.2000
Pflege-Qualitätsicherungsgesetz
Referentenentwurf eines Gesetztes zur
Verbesserung der Rechtstellung und des Schutzes der Bewohnerinnen und Bewohner
von Heimen (-Heimschutzgesetzt - HeimBSG)
Die BAGH hat zu beiden Entwürfen Stellung
bezogen
Diese Stellungnahmen sind bei unserer
Geschäftsstelle erhältlich
12.07.2000
Arbeitskreis Gleichstellung der LAGH
der Arbeitskreis der LAGH hatte am Donnerstag, 6. Juli
2000 getagt. Diskutiert wurde der erste Entwurf für notwendige
Bestandteile und Inhalte für ein Bayerisches Gleichstellungsgesetz.
Die LAGH wird noch in diesem Jahr Ihren Entwurf für ein Bayerisches
Gleichstellungsgesetztes der Öffentlichkeit vorlegen.
Der Arbeitskreis tifft sich deshalb erneut
Mittwoch, 13. September 2000
13.30 Uhr
Zentrum der Bayerischen
Behindertenverbände
Orleansplatz 3, 81667 München
Anmedung bei der Geschäftsstelle unbedingt
erforderlich.
11.07.2000
LAGH Informationen Nr. 05/2000
09.07.2000
Neueste Ausgabe der Zeitschrift der BAGH
"Selbsthilfe 2/2000" soeben erschienen

Auszug aus den Themenbereichen:
- Tag der Begegnung
- Selbsthilfeförderung
- Rechtsinformationen
- Vom Rollstuhl ins Cockpit
- Reisetipp
- Ausblick auf REHACare
- Technische Hilfsmittel
Die Selbsthilfe 2/2000kann gegen
Übernahme der Versandkostenbei unserer
Geschäftsstelle angefordert
werden
03.07.2000
Folgende Broschüre unserer
Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte (BAGH):
"Ratgeber Vereinsrecht - Ein praxisorientierter Leitfaden zur
Gründung und Führung von gemeinnützigen Vereinen"
kann gegen Übernahme der Versandkosten bei der
Geschäfstelle der LAGH
angefordert werden

07.06.2000
LAGH Informationen Nr. 04/2000
06.06.2000
Neueste Ausgabe der Zeitschrift der BAGH
"Selbsthilfe 1/2000" soeben erschienen

Auszug aus den Themenbereichen:
- Einigkeit und Selbstbestimmung
- Aktion Mensch
- Gegen den Strom
- "Die Schattenspringer" - Integration im
Rampenlicht
- Blitzlichter ausd dem Alltag einer blinden Mutter
- Haack zum Vier-Punkte-Programm
- "Machen wir gemeinsame Sache"
- Informationen aus dem Rechtsbereich
- Thierse nahm "Gordischen Webknoten"
entgegen
- Beispiel Niederlande
Die Selbsthilfe 1/2000 kann gegen
Übernahme der Versandkosten bei unserer
Geschäftsstelle angefordert
werden
26.05.2000
Referentenentwürfe der
Bundesregierung:
- Heimbewohnerschutzgesetzes (HeimBSG)
- Pflege- Qualitätssicherungsgesetz
(PQsG)
- Der Entwurf des Gesetzes zur Verbesserung der
Rechsstellung und des Schutzes der Bewohnerinnen und Bewohner von von Heimen
(Heimbewohnerschutzgesetz -HeimBSG-) in der Fassung vom 27.04.2000
(Umfang über 50 Seiten)
- und der Entwurf eines Gesetzes zur
Qualitätssicherung und zur Stärkung des Verbraucherschutzes in der
Pflege (Pfleg-Qualitätssicherungsgesetz (PQsG)ebenfalls in der
Fassung vom 27.04.2000 (Umfang über 50 Seiten)
können gegen Übernahme der Kopier- und
Versandgebühren bei unserer Geschäftsstelle angefordert werden.
24.5.2000
Presseecho: Europaweiter
Protestag für die Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai 2000 in
München
Zum Lesen bitte auf das verkleinerte Bild unten oder
hier klicken:

21.5.2000
Aufnahme der Fernsehsendung "Die LAGH
informiert"
Am 18. 5. 2000 wurde die Sendung "Die LAGH
informiert"im Zentrum der Bayerischen Vehindertenverbände
aufgenommen. Gesendet werden die Aufnahmen im Rahmen des Programmes der
Abrbeitsgemeinschaft Behinderte in den Medien e.V. im Deutschen Sportfernsehen
(DSF):
- Samstag, 27.05.2000: 11.45 Uhr
- Mittwoch, 31.05.2000: 12.30 Uhr
- Mittwoch, 31.05.2000: 23.45 Uhr
Studiogast ist Herr Dr. Scheel von unserem
Verband "Schiffergilde e.V.
Hier ein paar Fotos vom Aufnahmetag:
 in unserem Zentrum
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 Vorbereitung
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Regisseur und Kameramann
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 Das
Moderatorenteam
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Unser Studiogast wird verkabelt
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 kurz vor
der Aufnahme
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17.05.2000
Gleichstellungsgesetzentwürfe in
Hessen:
Die Fraktion der SPD und Bundnis 90/Die Grünen im
Hessichen Landtag haben Gesetzentwürfe für ein Hessisches
Gleichstellungsgesetz für Behinderte vorgelegt.
Dies Vorlagen waren Diskussionsgrundläge des
Arbeitskreises "Gleichstellung" der BAGH am 06.05.2000 in
Frankfurt.
Interessenten können dei beiden Entwürfe bei
der Geschäftsstelle der LAGH
anfordern
17.05.2000
Der Gehörlosenverband München und
Umland e.V. hatte zu einer internationalen politischen Diskussionsveranstaltung
am 12. Mai 2000 um 18.00 Uhrin München eingeladen:
"Menschenrechte - Sprache -
Gleichstellung"
In dem mit über 300 Teilnehmern vollbesetzen
Hörssal der LMU, haben die Gehörlosenvertreter noch einmal
eindrucksvoll deutlich gemacht, daß die Gebärdensprache endlich die
uneingeschränkte Anerkennung von Staat und Gesellschaft erhalten
muß. Menschen mit Hörschädigung dürfen nicht wegen ihrer
Sprache diskriminiert werden. Der Schutz der Menschenrechte muß sich auch
auf das SOSEINS der Gehörlosen, iher Äußerungen mittels
Gebärden erstrecken. Es ist die Aufgabe der Gesellschaft, dafür zu
sorgen, das hörgeschädigte Menschen uneingeschränkt an den
Angeboten der Kommunikation in der Gesellschaft teilhaben können. Es
abernicht ihre Aufgabe darüber zu richten wie Gehörlose
sprachlich erzogen werden sollen und zu sprechen haben. Dies muß die
alleinige Entscheidung der Betroffenen sein. Wenn über 90% der
Gehörlosen seit Jahren permanent erklären, daß die
Gebärdensprache ihre Sprache ist, dann kann man nicht verstehen, daß
diese eindeutige Votum der Gehörlosen für ihre Sprache überhaupt
noch in Frage gestellt wird.
Deshalb brauchen wir auch in Bayern ein
"Gleichstellungsgesetz"
10.05.2000
Europaweiter Protestag
für die Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai 2000 in
München
Bei schönem Wetter fand Protestag am Münchener
Odeonsplatz statt.
Hier Bilder von der
Veranstaltung:
 Pressekonferenz
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Pressekonferenz im Bus
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Blick auf den Odeonsplatz
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Blick auf den Odeonsplatz
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 Blick von der Bühne
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 Stand der LAGH
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 Odeonsplatz
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 Andere Perspektive
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VORSTELLUNG VON
SELBSTHILFEVERBÄNDEN UND INITIATIVEN
DEMONSTRATION ·
MAL- UND TÖPFERTISCH · ZIRKUS »TRAU DICH«
SITZTANZ ·
GEBÄRDENKURS · SCHWERHÖRIGEN-DIALOG
ASSISTENZHUNDE ·
BLINDE MUSIKER MÜNCHEN gGmbH
BAND »MELTING
POT« · AKTIONEN
Arbeitsgemeinschaft Spina
bifida und Hydrocephalus e.V., München-Oberbayern · Arbeitskreis
für Integration behinderter Menschen in die Gesellschaft Bayerischer
Blindenund Sehbehindertenbund e.V., Bezirksgruppe OberbayernMünchen
· Bayerischer Landesverband für die Rehabilitation der Aphasiker
e.V., Regionalgruppe München · Bayerisches Rotes Kreuz,
Kreisverband München Offene Behindertenarbeit · BIB e.V., Verein
zur Betreuung und Integration behinderter Kinder · Bundesverband der
Organtransplantierten e.V_ Regionalgruppe Bayern · Deutsche
Heredo-Ataxie Gesellschaft e.V., Regionalgruppe München Deutsche
Rheuma-Liga, Landesverband Bayern e.V Arbeitsgemeinschaft München ·
Gehörlosenverband München und Umland e.V. · Gemeinsam leben
lernen e.V, · Hilfe für das autistische Kind, Regionalverband
München e.V. · INTEL im Reichsbund · KlinikClowns e,V.
· Landesarbeitsgemeinschaft »Hilfe für
Behinderte« in Bayern e.V. · Münchner Initiative gegen
die Menschenrechtskonvention zur Biomedizin · Nachbarschaftshilfe
deutscher und ausländischer Familien · Prader Willi Syndrom,
Vereinigung Deutschland e.V., Regionalgruppe Süd · Pro Retina
Deutschland e.V. · Schwerhörigenverein MünchenOberbayern e.V.
· Sklerodermie Selbsthilfegruppe e.V. · Taubblinde,
Regionalgruppe Oberbayern · VbA - Selbstbestimmt Leben e.V, · VdK
Kreisverband München · Verein Fortschritt e.V., Verein zur
Verbreitung der konduktiven Förderung · Vereinigung der Eltern
Hörgeschädigter in Bayern e.V.
Ansprechpartner: LAGH Landesarbeitsgemeinschaft »Hilfe
für Behinderte« in Bayern e.V. Orleansplatz 3 81667 München
Telefon 089/45 99 24-0 Plakat: Gruppe KiR (Kunst im Rollstuhl) mit
Studenten des Instituts für Kunstpädagogik der LMU München
Putzbrunner Straße 74 Telefon 089/637 37 05
Herstellung
und Druck: PROJEKT PRINT Satz & Druck Integrationsfirma
Volkartstraße 53 80636 München Telefon129 60 46
19.04.2000
Presseerklärung
des Aktionsbündnisses 5 Mai (LAGH und Münchner
Selbsthilfeinitiativen) zum Europaweiten Protestag für die Gleichstellung
behinderter Menschen am 5. Mai 2000 auf dem Münchner Odeonsplatz:
hier
18. 4.2000
Tagungsdokumentation
der
Veranstaltung der BAGh vom 24./25. September 1999 bei der
Geschäftsstelle der LAGH
erhältlich:

18.03.2000
Bayerische CSU-Fraktion im
Bayerischen Landtag hatte am 13. März 2000 die
Landesarbeitsgemeinschaft "Hilfe für
Behinderte" in Bayern e.V. (LAGH) und den VDK Bayern
zurExpertenanhörung zum SGB IX eingeladen
Ein wichtiges Ergebnis dieser Anhörung war,
daß die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag und die CSU-Abgeordneten im
Bundestag sich dafür stark machen werden, daß die im SGB IX geplante
Beratung durch die Behindertenverbände wahrgenommen werden soll. So
wäre es unsinnig, wenn bei den geplanten Reha-Beratungsstellen nicht die
bereits im Behindertenbereich bestehenden Strukturen der organisierten
Behindertenselbsthilfe in Form der LAGH und die Beratungsangebote des
Sozialverbandes VDK genutzt werden würden, um an deren Stelle eine neue
Organisation der Rehaberatung zu etablieren.
Gerade die Behindertenselbsthilfeverbände sind mit ihrem Anspuch der
Behindertenselbsthilfe: "Betroffene als Experten beraten Betroffene"
der kompetente Ansprechpartner schlechthin.
So sagte der CSU-Landtagsabgeornete Joachim
Unterländer gegenüber der Presse: "Wenn die Behinderten durch
Ihre eigenen Verbände beraten werden, verrringert das Wartezeiten und
hilft Kosten sparen".
18.3.2000
Bündnis 90/ Die GRÜNEN planen einen Vorstoß hinsichtlich der
Änderung des Bayerischen Rundfunkgesetzes
Zielder Initiative ist es einerseits die Vertreter und
Vertreterinnen des Bayerischen Landtags in diesem Gremium zu verringern,
andererseits soll unter anderem die Landesarbeitsgemeinschaft
"Hilfe für Behinderte" in Bayern e.V. (LAGH)
einen Sitz im Rundfunkrat erhalten.
Um ihren Gesetzesentwurf vorzustellen hatte die Partei
speziell auch die LAGH zu einer Anhörung eingeladen.
Wir begrüßen die Initiative und hoffen, daß auch die anderen
Fraktionen im Bayerischen Landtag diesen Antrg mittragen werden.
Der Antrag von Bündnis 90/ Die GRÜNEN kann bei
der Geschäftsstelle angeforderte
werden
08.02.2000
Bayerisches Landesamt für Versorgung
und Familienförderung jetzt im Internet erreichbar:
http://www.lvf.bayern.de
Soeben
erschienen

|
PERSPEKTIVEN 5 "Selbsthilfe für
eine selbstbestimmtes Leben"
|

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MITGLIEDSVERBÄNDE - Spektrum unserer
Arbeit
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